CH277308A - Farbmischung und Verfahren zu deren Herstellung. - Google Patents

Farbmischung und Verfahren zu deren Herstellung.

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Description


      Farbmischung    und Verfahren zu deren Herstellung.    Die Erfindung bezieht sieh auf minera  lische Pigmente enthaltende     Farbmisehungen,     die sowohl als     Anstreichfa.rben    als auch als       flüssige    Dichtungsmischungen     Verwendung     finden können, sowie auf ein Verfahren zur  Herstellung derselben. Zweck der Erfindung  ist die Verhinderung     bzw.        Hintanhaltung    der       Sedimentierung    des mineralischen Pigmentes  in solchen Produkten beim Stehenlassen.  



  Flüssige Farbmischungen, die zum Bei  spiel.     Ferrioxydhydrat    enthalten, das in einem  flüssigen     Xylol,    Bitumen und     Da.mmarharz     enthaltenden Träger     dispergiert    ist, besitzen  eine beträchtliche     Absetzneigung    des Pigmen  tes und die     Sedimentierung    der Pigmente in  Farben ist eine alltägliche Erfahrungstat  sache.  



  Die erfindungsgemässe     Farbmischung,    die  ein mineralisches Pigment und als Träger  einen flüssigen Kohlenwasserstoff enthält, ist  gekennzeichnet     durch    einen Gehalt von nicht       mehr        als    2     %        einer        phenolischen        Verbindung.     



  Zur     Durchführung    des     erfindungsgemässen     Verfahrens setzt. man einer Farbmischung,  die ein mineralisches Pigment und als Trä  ger einen     flüssigen    Kohlenwasserstoff     ent.          hält,        nicht        mehr        als    2     %        einer        phenolischen     Verbindung zu. Unter     phenolischer    Verbin  dung soll hier eine solche Verbindung ver  standen werden, die mindestens eine freie       Hydroxylgruppe    am     Benzolkern    gebunden    enthält.

   Solche Verbindungen sind ein- oder  mehrwertige     Phenole    oder     Carbonsäurederi-          vate    von     Phenolen,    einschliesslich der     Alkyl-,          Aralkyl-    oder     Arylester    solcher     Phenolcarbon-          säuren.      Es wurde gefunden, dass die erfindungs  gemäss erzielte Wirkung in vielen Fällen noch  verstärkt werden kann, wenn man ausserdem  einen     aliphatischen    Alkohol zusetzt.

   Dies ist  speziell bei Mischungen der Fall, die ein  verhältnismässig     hydrophiles    Pigment, wie       Ferrioxyd,    im     Suspensionsmittel    vom     Kohlen-          wasserstofftypus        dispergiert    enthalten. Bis zu  8     Kohlenstoffatome    enthaltende Alkohole ha  ben sich als geeignet     erwiesen,    und in der  Praxis wird man das Phenol im     aliphatischen     Alkohol lösen und die Lösung der     Farb-          mischung    beifügen.  



  Die Wirksamkeit des Phenols hängt in  hohem Masse von der Zahl der OH-Gruppen  -und bei mehrwertigen     Phenolen    von deren Stel  lung ab. Bei den zweiwertigen     Phenolen     nimmt die Wirksamkeit. in der Reihenfolge       Hydrochinon,        Resorcin,        Br        enzcatechin    zu, das  heisst die Entfernung der     OH-Gruppen    von  einander bestimmt die Wirksamkeit.

   Auch  bei den dreiwertigen     Phenolen    ist zum Bei  spiel das     Phloroglucin,    dessen polare Gruppen  symmetrisch verteilt sind, weniger wirksam  als     Pyrogallol,    in welchem die polaren Grup  pen in     1,2,3-Stellung    stehen.      Zur Erzielung einer maximalen Wirkung  ist es deshalb erwünscht, dass die     OI-I-Grup-          pen    in benachbarten     Stellungen    sind. Diese  maximale Wirksamkeit tritt jedoch dann nicht.  auf, wenn eine zusätzliche polare ON-Gruppe  in     Parastellung    vorhanden ist. Dies trifft  auch für eine polare     Carboxylgruppe    zu.

   So  ist. zum Beispiel     Gallussäure    weniger wirk  sam als ihr     n-Propylester,    der keine solche  polare Gruppe enthält.  



  Bei Vorhandensein einer nichtpolaren  Gruppe am gegenüberliegenden Ende des  Kerns erhält man in der Regel eine erhöhte  Wirksamkeit.  



  Man verwendet deshalb vorzugsweise eine       phenolische    Verbindung, die neben einer po  laren Gruppe eine nichtpolare Gruppe ent  hält. Besonders geeignet sind die     Alkyl-,        Aral-          kyl-    oder     Arylester    einer     Phenolcarbonsäure,     wie zum Beispiel der     n-Propylester    der     Gal-          lussäure    sowie auch das     p-tert.0etylphenol.     



  Die erforderliche     Phenolmenge    hängt von  dessen     Wirksamkeit    als     Antisedimentations     mittel ab. Im Falle des     n-Propylgallats,        Pyro-          gallols,        p-tert.        Octyl-    und     p-tert.        Amylphenols,     welche zu den wirksamsten Verbindungen ge  hören, sind 0,1 bis     0,3,1/o    und vorzugsweise       0,

  25        %        bezogen        auf        das        Gewicht        der        Mi-          schung    zweckmässig, während bei etwas weni  ger wirksamen Verbindungen, wie die     unsub-          stituierten        Phenole,        bis        zu        etwa    2     %        erfor-          derlich    sein können.  



  Beispiele für     Phenole    und     Phenolderivate,     die mindestens eine freie     Hydroxylgruppe     direkt am     Benzolkern    gebunden enthalten und  für die praktische Durchführung der Erfin  dung     Verwendung    finden können, sind     Oxy-          benzol    (gewöhnliches Phenol),     Cyclohexanol,          Kresole,        Guajakol,        Resorein,        Hydrochinon,          Catechin,        Pyrogallol,        Gallussäure,

      die     Alkyl-,          Aralky    1- und     Arylester    derselben, wobei eine  besonders     gute    Wirkung mit     n-Propylgallat,          p-tert.        Amylphenol    und     p-tert.        Octylphenol     erreicht wird.  



       Cyclohexanol    kann     als    schwach basisches       Phenolderivat    angesehen werden und für die  Zwecke der vorliegenden Erfindung den ein-    wenigen     Phenolen    zugeteilt werden. Es ist  jedoch zu bemerken, dass das     n-Propylgallat     im wasserfreien Zustand verwendet werden       muss    und dass dasselbe, wo es in der Be  schreibung erwähnt wird, in dieser Form  vorliegt.  



  Die Menge des     aliphatischen    Alkohols ist  von verschiedenen Faktoren abhängig, von  denen mindestens zwei zueinander im Gegen  satz stehen, da, obschon eine Erhöhung der  Alkoholkonzentration eine merkliche Erhö  hung der Wirksamkeit zur Folge haben kann,  diese auch     zut    einer unzulässigen Verdün  nung des     Suspensionsmittels    führen kann. Im  allgemeinen ist die Menge des zugesetzten  Alkohols, zum Beispiel     Äthylalkohol,    zwischen  2 und 30 Gewichtsprozenten, bezogen auf das  Gewicht der     Farbmischung.     



  Wie bereits gesagt, kann man die Hilfs  mittel den     Farbmischungen    bei deren Her  stellung zusetzen, wobei man Produkte mit  verbesserter Beständigkeit erhält. Man kann  aber auch Pigmente verwenden, die bereits  sedimentiert waren, da die Zusätze das Wie  deraufrühren von sedimentierten Pigmenten  erleichtern.  



       Naehsteliende        Ausführungen    zeigen die  vorteilhafte Wirkung der Erfindung.  



  Um die     Wirksamkeit    der zugesetzten  Menge des     Antisedimentationsmittels        auf    eine       Ferrioxydsuspension    rasch bestimmen zu kön  nen, wurde wie folgt vorgegangen:  20 g     Ferrioxydpigment    von hoher Dichte,  das bei der Verwendung in einer flüssigen  Dichtungsmischung ausgesprochene     Neigung     zum Absetzen zeigte, wurde in einem mit  Skala versehenen Zylinder mit Stopfen zu  80     ein'-        Xylol    gegeben. Der Zylinder wird  kräftig geschüttelt, bis die Suspension  homogen ist.

   Die Wirksamkeit des Zusatz  mittels kann bestimmt werden, indem man die  Zeit in Sekunden als Abszisse gegen das sicht  bare Volumen der     pigmenthaltigen    Flüssig  keit als Ordinate (in     cm3)    aufträgt. Das  sichtbare Volumen ergibt sieh durch     Ablesung     der Niveaufläche der absitzenden Suspension,  die infolge der lebhaften Färbung des Pig  ments deutlich sichtbar ist.      <I>1.

   Wirksamkeit</I>     einwertiger        Pheraole   <I>in</I>     Ge-          genzcart   <I>von</I>     Äthylalkohol:     In den Zylinder wurden 20 g     Ferrioxyd     und 80     em3        Xylol    gegeben und 1 g des zu  prüfenden Phenols sowie 25     cm3    Alkohol zu  gegeben. Der Inhalt wurde bis zur Errei  chung der Homogenität geschüttelt und die       Sedimentationsgeschwindigkeiten    notiert. Diese  sind in     Fig.l    zusammengestellt.  



  Kurve A ist der Kontrollversuch (20 g       Ferrioxyd    in 80     eM3        Xylol),     Kurve     Al    ist die gleiche Suspension mit  Zusatz von 1 g     o-Kresol    in 25     cm3        Äthyl-          alkohol    gelöst.  



  Kurve A2 wie A, aber mit 1 g     Cy        clohexanol     in 25     em3        Äthylalkohol.     



  Kurve     A3    wie A, aber mit 1 g     nr-Kresol     in 25     eM3    Äthylalkohol.  



  Kurve     A.,    wie A, aber mit 1. g Phenol  in 25     em3    Äthylalkohol.  



  Kurve A5 wie A, aber mit 1 g     Guajacol     in 25     em3    Äthylalkohol     (Kurve        A"    und     A5     sind als eine Kurve dargestellt, da sie zu  nahe     beieinanderliegen,    um getrennt darge  stellt zu werden).  



  Kurve A6 wie A, aber mit 1 g     p-Kresol     in 25     eM3    Äthylalkohol.  



  Kurve A7 wie A, aber mit 1 g     p-tert.          Amy        lphenol    in 25     em3    Äthylalkohol und  Kurve B wie A, aber mit 1 g     p-tert.        Oetyl-          phenol    in 25     cm3    Äthylalkohol.    <I>2.</I>     Zuvei.reertige        Phenole   <I>in</I>     äthylalkoholische-r     <I>Lösung.</I>  



  Die Wirkung von drei zweiwertigen     Pheno-          len    wurde in analoger Weise geprüft, und  die Ergebnisse sind in     Fig.2    dargestellt, in  welcher die Kurve A wiederum den     Kontroll-          versuch    bedeutet.  



  Kurve     A1    gleich wie A, aber unter Zu  satz von 1 g     Hy        drochinon    in 25     eM3        Äthyl-          alkohol.     



  Kurve A2 wie A, aber mit 1 g     Resorcin    in  25     em3        Äthylalkohol.     



  Kurve B wie A, aber mit 1 g     Catechin    in  25     eM3    Äthylalkohol.    <I>3.</I>     Mehrwertige        Phenole   <I>in</I>     äthylalkohlischer     <I>Lösung.</I>  



  Die stabilisierende Wirkung der     Phenole     nimmt mit zunehmendem Gehalt an     OH-          Gruppen    vom einwertigen zu den dreiwertigen  zu.  



       Fig.    3 zeigt die Wirkung der Zugabe von       n-Propylgallat    in Äthylalkohol zu einer     Ferri-          oxydsuspension    in     Xylol.     



  Die Kurve A entspricht wie vorher dem       Kontrollversuch.     



  Kurve     Al    wie A, aber mit 1 g     n-Propyl-          gallat    in 5     em3        Äthylalkohol.     



  Kurve A2 wie A, aber mit 1 g     n-Propyl-          gallat    in 10     cm3        Äthylalkohol.     



  Kurve     A3    wie A, aber mit 1 g     n-Propyl-          gallat    in 20     cm3    Äthylalkohol.  



  Kurve B wie A, aber mit 1 g     n-Propyl-          gallat    in 25     em3        Äthylalkohol.     



       Fig..l        zeigt    mit Kurve B die     Wirkung     des Zusatzes von 1 g     Pyrogallol    in     255        cm3     Äthylalkohol im Vergleich zur Kurve A.

    
EMI0003.0099     
  
    <I>Beispiel <SEP> 1:</I>
<tb>  Kopalesterharz <SEP> 20 <SEP> Gewt.
<tb>  Asphaltbitumen
<tb>  (Penetration <SEP> 15/25) <SEP> 10 <SEP> "
<tb>  Solventnaphtha <SEP> 14 <SEP> "
<tb>  Rotes <SEP> Eisenoxyd <SEP> 60 <SEP> "
<tb>  Technischer <SEP> Äthylalkohol <SEP> 6 <SEP> "
<tb>  n-Propylgallat <SEP> <B>0,25"</B>       Das Asphaltbitumen wird geschmolzen und  das     Kopalesterharz    allmählich zugegeben, wo  bei man die Temperatur der Mischung auf  190 bis 2100 C hält und rührt bis vollstän  dige Schmelzung und Vermischung eingetre  ten ist. Dann wird auf<B>1600</B> C abgekühlt  und mit der     Solventnaphtha    verdünnt.  



  Die Lösung wird nur, durch ein Sieb  (B. S. Nr. 6) gesiebt und unter 400 C abge  kühlt..  



  Das     n-Propylgallat    wird im Alkohol ge  löst und unter Rühren nach und nach der Lö  sung zugesetzt, zu der man schliesslich das  Eisenoxyd gibt.      <I>Beispiel</I>     N:     Man arbeitet genau gleich wie im Beispiel 1  und setzt     p-tert.        Amylphenol    oder     p-tert.        Oc-          tylphenol    einer flüssigen Dichtungsmischung  zu, wobei folgende Komponenten zur Anwen  dung gelangen:

    
EMI0004.0007     
  
    Kopalesterha.rz <SEP> 20 <SEP> Gewt.
<tb>  Asphaltbitumen
<tb>  (Penetration <SEP> 15(25) <SEP> 10 <SEP> "
<tb>  Solv <SEP> entnaphtha <SEP> 15 <SEP> "
<tb>  Rotes <SEP> Eisenoxyd <SEP> 60 <SEP> "
<tb>  Technischer <SEP> Äthylalkohol <SEP> 5 <SEP> "
<tb>  p-tert. <SEP> Amyl- <SEP> oder <SEP> Octylphenol <SEP> <B>0,25"</B>       Ein Beispiel für die Anwendung der Er  findung für die Herstellung der     Mischung     aus einem bereits     abgesetzten    Pigment wird  nachstehend gegeben:

    <I>Beispiel 3:</I>  Die gleich flüssige Dichtungsmischung wie  im vorangehenden Beispiel hat, wenn man  sie ohne Zusatz eines     Antisedimentationsmit-          tels    herstellt, eine so ausgesprochene     Neigung     zur     Sedimentierung,    dass man eine grosse  Menge derselben nach längerer Lagerung als  unbrauchbar bezeichnen musste. Durch das  erfindungsgemässe Verfahren konnte das Pro  dukt wieder vollkommen gebrauchsfähig ge  macht werden.  



  Man geht so vor, dass man die überste  hende Flüssigkeit. aus den Fässern abgiesst  und in ein geschlossenes Gefäss bringt, wor  auf man die Fässer öffnet und die festen  Pigmentkuchen auf einer Mühle vermahlt,  dann setzt man die Hälfte der abgegossenen       Flüssigkeit    zu und mahlt weiter bis ein homo  gener,     klumpenfreier    Schlamm gebildet ist.  



  Man löst     n-Propylgallat    in technischem  Äthylalkohol im Verhältnis von 1 Teil des  Esters auf 24 Teile Alkohol und gibt diese  Lösung     zum    Schlamm, und zwar im Verhält  nis von 1 Teil der Lösung auf 16 Teile der  ursprünglichen Dichtungsmischung. Verwen  det man     p-tert.        Amy    l- oder     p-tert.        Octyl-          phenol,    so stellt man eine Lösung von 1 Teil  Phenol in 20 Teilen Alkohol her und verwen  det diese wiederum im Verhältnis 1:16. Der    Rest der überstehenden Lösung wird dann  während dein Weitermahlen allmählich zu  gegeben und das Ganze gut vermischt.  



  Bei der Anwendung der Erfindung auf  Farben wird die rasche     Sedimentation    von  Pigmenten, wie     Baryt,        Titandioxyd,        Zink-          chromat,    Eisenoxyd,     Zinkoxyd,    Bleisulfat, aus  dem     öligen    Medium verhindert. Die Phenol  lösung wird in die kalte Farbe in einer späten  Stufe ihrer Herstellung eingerührt.  



  <I>Beispiel</I>  Ein Beispiel für die eben erwähnte An  wendungsart für     n-Propylgallat    ist das fol  gende:  
EMI0004.0031     
  
    Phenol-Formaldehydliarz <SEP> 27 <SEP> Gewt.
<tb>  Tungöl <SEP> 27 <SEP> "
<tb>  Deeahydronaphthalin <SEP> 6 <SEP> "
<tb>  Xylol <SEP> 40 <SEP> "
<tb>  Zinkchromat <SEP> 20 <SEP> "
<tb>  5prozentige <SEP> alkoholische
<tb>  n-Pr <SEP> opy <SEP> lgallatlösung <SEP> 10 <SEP> "       <I>Beispiel 5:</I>  Ein Beispiel für die Verwendung von     p-          tert.        Octylphenol    in einer     Anstrichfarbe    ist  folgendes:

    
EMI0004.0036     
  
    Phenol-Formaldehydliarz <SEP> 27 <SEP> Gewt.
<tb>  Tungöl <SEP> 27 <SEP> "
<tb>  Deeahydronaphthalin <SEP> 6 <SEP> "
<tb>  Xy <SEP> lol <SEP> 40 <SEP> "
<tb>  Bleisulfat <SEP> 30 <SEP> "
<tb>  5prozentige <SEP> Lösung- <SEP> von <SEP> p-tert.
<tb>  Octylphenol <SEP> in <SEP> Alkohol <SEP> 10 <SEP> "

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Fa.rbmischun-, enthaltend ein minerali sches Pigment und als Träger einen flüssigen Kohlenwasserstoff, dadurch gekennzeichnet, dass sie nicht mehr als 2 1/o einer phenolischen Verbindung enthält. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Farbmischung nach Patentanspruch I, dadurch -elzennzeiehnet, dass sie ausserdem 2 bis 301/o eines aliphatischen Alkohols mit bis zu 8 Kohlenstoffatomen im Molekül ent hält.
    2. Farbmischung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie 0,1 bis 0,3 1/o p-tertiär-Amylphenol enthält. 3. Farbmischung nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass sie 0,1 bis 0,3 % p-tertiär-Octylphenol enthält. 4.
    Farbmischung nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass sie 0,1 bis 0,3 /o n-Propy 1gallat enthält.. PATENTANSPRUCH II: Verfahren zur Herstellung einer Farb mischung nach Patentanspruch I mit ver minderter Sedimentierfähigkeit des Pigmentes, dadurch gekennzeichnet, dass man einer Farb mischung, die ein mineralisches Pigment und als Träger einen flüssigen Kohlenwasserstoff enthält, nicht mehr als 2 % einer phenolischen Verbindung einverleibt.
    UNTERANSPRÜCHE: 5. Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass man der Mischung ausserdem 2 bis 30 % eines aliphatischen Al- kohols mit bis zu 8 Kohlenstoffatomen ein verleibt. 6. Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die phenolische Verbindung p-tertiär-Amylphenol ist. 7.
    Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die phenolische Verbindung p-tertiär-Octylphenol ist. B. Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die phenolische Verbindung n-Propylgallat ist. 9.
    Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass man von einem sedimentierten Pigment ausgeht, das man mit einem Teil des flüssigen Kohlenwasserstoffes verreibt, wonach man nicht mehr als 2 % der phenolischen Verbindung zusetzt und weiter verreibt, während man den Rest des flüssigen Kohlenwasserstoffes zugibt.
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