CH277453A - Zur Verwendung bei hohen Temperaturen geeigneter isolierter elektrischer Leiter. - Google Patents

Zur Verwendung bei hohen Temperaturen geeigneter isolierter elektrischer Leiter.

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CH277453A
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Corporation Westingho Electric
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Description


  Zur Verwendung bei hohen Temperaturen geeigneter isolierter elektrischer Leiter.    Die     vorlie;@ende    Erfindung bezieht sich  auf einen isolierten elektrischen Leiter, ins  besondere auf emaillierten Draht, der Eigen  schaften besitzt, die ihn für     Zwecke    der An  wendung bei hohen Temperaturen geeignet  machen.  



  Mit den bekannten,     übliehen        organisehen          Emaillierungen    versehener Draht eignet sieb  nicht für den kontinuierlichen Gebrauch bei  Temperaturen, die beträchtlich über 105  C  liegen, da die     Emaillierungen    das Bestreben  haben, bei Temperaturen von. beispielsweise  125  C oder mehr rasch der Zersetzung zu  unterliegen, zu verkohlen oder anderweitig  Schaden     ztt    nehmen. Gemäss den gegenwärtig  geltenden Normen für eine     gewöhnliehe    orga  nische Isolation darf deshalb eine aus völlig  organischen Harzen oder Substanzen zusam  mengesetzte Isolation nicht kontinuierlich bei  über 105  C liegenden Temperaturen verwen  det werden.  



       Organo-Polysiloxanharze    stehen bereits  seit einer Anzahl Jahren zur Verfügung. Ob  schon viele Versuche unternommen worden  sind,     Organo-Polysiloxanharze    in Form von  Emailleüberzügen auf Draht aufzutragen,  haben sich diese Harze als den     Oleoresinat-          und    den synthetischen, vollständig organi  schen     Harzemaillierangen    als weit unterlegen  erwiesen.

   Bis jetzt hat sich jedes     Organo-          Polysiloxanharz,    welches an sich genügend  biegsam wäre, dass ein damit emaillierter  Draht zu Spulen     aufgewickelt    werden könnte,    als derart thermoplastisch erwiesen, dass dar  aus hergestellte Spulen bei über 1000 C liegen  den Temperaturen einem Kurzschluss unter  liegen. Es sind deshalb keine isolierten Lei  ter, die eine     Emaillierung    aus     Organo-Poly-          siloxanharzen    allein tragen, erhältlich, die bei  erhöhten Temperaturen von über 100  C tech  nisch für Spulen und verwandte allgemeine  Zwecke verwendet werden könnten.  



  Es wurde gefunden, dass gewisse     Poly-          esteramidharze    mit Querbindungen einen  Grad von Widerstandsfähigkeit gegen ther  mische Zersetzung aufweisen, wie dies bei  keinem der andern bekannten organischen       Drahtemailharze    der Fall ist.

   Im Schweizer  Patent     Nr.271751    ist beispielsweise ein syn  thetisches organisches     Poly        esteramid-Draht-          email    beschrieben, welches eine erstaunliche  thermische Haltbarkeit     aufweist.    Spulen, die  aus mit dieser Art von Email versehenem  Draht. hergestellt worden waren, wurden wäh  rend längeren     Zeitabsehnitten    bei Tempera  turen von 150 bis 200  C geprüft, wobei prak  tisch keine thermische Zersetzung des Harzes  festzustellen war.

   Zum Vergleich wurden  zahlreiche andere im Handel bekannte, auf  Kupferdraht aufgetragene     Emaillierungen     parallel mit den im genannten Patent be  schriebenen     Emaillierungen    geprüft, wobei die  ersteren infolge Zersetzung, Brüchigkeit und  andern     Sehädigungen    versagten, so dass sie  bei Temperaturen von     150     C und mehr schon  nach kurzer Zeit unbrauchbar waren.

   Spulen,      die aus mit den besten im     Handel    üblichen  organischen     Emaillierungen    überzogenem  Draht gewickelt worden waren, wiesen vor  dem Versagen eine durchschnittliche Le  bensdauer von 35 bis 53 Stunden auf, wenn  sie bei     Temperaturen    von 140 bis 200 C ge  halten wurden, während Spulen, die aus mit  der im genannten Patent beschriebenen       Emaillierung    versehenem Draht gewickelt  worden waren, nach Hunderten von Stunden  bei 200 C keinen Kurzschluss erlitten. Diese  Prüfungen lassen die völlig unerwartete ther  mische Widerstandsfähigkeit der     Polyester-          Amidharze    mit Querbindungen erkennen.  



  Die     Poly        ester-Amid-Emails    konnten bis  her jedoch nicht mit Erfolg für Zwecke der  Drahtisolierung verwendet werden, da sie  bei Temperaturen von 150  C und mehr der  Oxydation unterliegen, so dass die Isolation  im Gebrauch bei diesen erhöhten Tempera  turen Schaden erleidet.  



  Die vorliegende Erfindung ermöglicht.  die     Lberwindung    dieser Schwierigkeiten, in  dem sie einen isolierten elektrischen Leiter  liefert, der einen Belag aus einem gehärteten       Polyester-Amidharz    mit     Querbindungen    trägt,  über welchem ein Belag aus einem     Organo-          Polysiloxanharzes    liegt.  



  Auf diese Weise wird die Oxydation bei  erhöhten Temperaturen     verhindert,    und die       Querbindungen    aufweisenden Polyester     Amid-          barze    können in Form von Email auf Draht  den strengen Bedingungen erhöhter Tempe  raturen widerstehen, ohne einen wesentlichen       Verlust    in bezug auf .die physikalischen  oder elektrischen Isoliereigenschaften zu er  leiden.  



  Im folgenden werden einige     bevorzugte     Ausführungsformen des Erfindungsgegen  standes beispielsweise und mit Bezug auf die  beiliegende Zeichnung beschrieben.  



       Fig.1    ist ein stark vergrösserter Quer  schnitt durch einen Leiter, der erfindungs  gemäss isoliert ist, und       Fig.    2 ist eine schematische     Darstellun-#Y     eines Leiters, der eine andere Ausführungs  form des Erfindungsgegenstandes darstellt.  



  Zur Herstellung eines Leiters gemäss der    Erfindung wird     beispielsweise    ein aus Kup  fer, Silber oder einem     andern        -Metall    oder  einem     andern    leitenden     -Material    bestehender  Leiter in     Dralit-,    Stab-, Kabel-,     Litzenforin     oderanderer Form     zuerst    mit einer     Sehieht     eines praktisch     isotropen        Polyester-Amid-          harzes,        welches        Querbindun    en aufweist,  überzogen.

   In     Fig.    1 ist ein' beispielsweise  aus Kupfer bestehender Leiter 10 dargestellt,  der mit eineng Belag 7 2     aus    einem gehärteten,  Querbindungen     aufweisenden    Polyester     Amid-          harz-Email,    welches direkt auf das Kupfer       aufgetragen    ist, isoliert ist.. Hierauf wird  über den Polyester     Amid-Belag,    12 eine  Schicht. 14 aus einem     Oi#-ano-Polysiloxanharz     aufgelegt.

   Das     Auftragen    des Belages 12  kann in der Weise erfolgen, dass man den  Draht ein- oder     mehrmals    in eine Harz  lösung des     Polyester-Aniidharzes    eintaucht.  und nach jeder     Eintauehoperation    einer       Backbehandlung        unterwirft,    um das Harz zu  härten. Der teilweise     überzogene    Draht wird  hierauf ein oder mehrere Male in ein     Or-          gano-Polysiloxanharz        eingetaucht    und zwecks       Härtung    des     Harzes    gebacken.

   Die Überzüge  können mittels     -Iatrizen    oder durch Aus  stossen und dergleichen     aufgetra-en    werden.  Das folgende Beispiel erläutert die eine Art  der     Herstellung    eines     isolierten    Leiters der in       Fig.    1 gezeigten Art.  



  <I>Beispiel:</I>  Kupferdraht einer Dicke von 0,155     mm     wurde 6mal     dureli    ein (MM     hindurchgeleitet,          welches        eine        20        %        i--@e        Lösung        eines        Polyester-          Amidharzes    in einem Gemisch von     Kresol,

            Äthanol    und einem in der Hauptsache aus  aromatischen     Kohlenwasserstoffen    bestehen  den und einen     Siedebereieli    von     13.5    bis 180  C  aufweisenden     Petrolkohlen        lvasserstoff    enthielt.  Der Draht wurde     während    etwa 20 Sekunden  bei einer     Temperatur    von     450     C durch  einen Ofen     geführt.        Nach    sechs     Durchgängen     betrug die Dicke des Belages 0,079 min.

   Die  Zeit und die Temperatur     waren    nicht genü  gend hoch, um das Polyester     Amidharz    voll  ständig zu härten. Die nachfolgende Be  handlung mit     dein        Or-ano-Pol-,-siloxanhai-z         wurde bei einer derart hohen Temperatur aus  geführt, dass das     Polyester-Amidharz    während  dieser Phase der Behandlung vollständig er  härtete.  



  Der mit dem     Poly        ester-Amidharz    über  zogene Draht wurde in eine Lösung eines     Me-          thyl-phenyl-siloxanharzes,    welches 1,2 bis 1,5  organische Gruppen pro     Siliciumatom    bei  etwa gleicher Anzahl     Methyl-    und     Phenyl-          gruppen    enthielt, eingetaucht. Das     Siloxan-          harz    wurde in einem hauptsächlich aus aro  matischen Bestandteilen bestehenden und  einen Siedebereich von etwa 135 bis 180  C  aufweisenden     Petrolkohlenwasserstoff    gelöst.

    Die Ofentemperatur betrug     450     C, wobei alle  Teile des Drahtes während etwa 40 Sekunden  dieser Temperatur 'ausgesetzt wurden. Nach       6maligem        Durehleiten    des Drahtes durch das       Organo-Siloxanharz    war die Gesamtdicke der       Emaillierung    auf dem Draht auf 0,038 mm  gestiegen, wobei der Drahtdurchmesser um  0,076 mm vergrössert worden war.  



  Das verwendete     Poly        ester-Amidharz    be  stand aus dem Reaktionsprodukt von:  
EMI0003.0020     
  
    Maleinsäureanhydrid <SEP> 5,34 <SEP> Mo1
<tb>  Bernsteinsäure <SEP> 1,33Mo1
<tb>  Adipinsäure <SEP> 1,33 <SEP> Mol
<tb>  1lthylenglykol <SEP> 5,6 <SEP> Mol
<tb>  Äthylendiamin. <SEP> 2,4 <SEP> 11-Iol       Die     Umsetzung    der obigen Bestandteile  erfolgte in der Weise, dass man die ersten  vier Bestandteile in ein Reaktionsgefäss ein  trug, welches mit einem Thermometer, einer       Rührvorriehtung,    einem     Gaseinleitungsrohr,     einem Ableitungsrohr für das während der  Reaktion gebildete Wasser und einem Tropf  trieliter     ausgerüstet    war.

       Naehdem    die vier  Bestandteile zu einem homogenen Gemisch  verrührt worden waren, wurde das Äthylen  diamin aus dem Tropftrichter langsam unter  kräftigem Rühren in die Lösung eingetragen.  Die     Geschwindigkeit    des Eintragens des       Äthylendiamins    wurde derart eingestellt, dass  etwa 1.0 Minuten erforderlich waren, um es  dem Inhalt des Reaktionsgefässes zuzusetzen.

    Während des Eintragens des     Äthylendiamins     trat eine     exotherme    Reaktion ein, welche eine       Erhöhung    der Temperatur auf 100 bis 115  C         verursachte.    Nach beendeter Zugabe des       Äthylendiamins    wurde das Reaktionsgefäss  von aussen erhitzt, derart, dass die Tempera  tur langsam stieg. Bei etwa l30  C wurde  Wasserdampf abgegeben, welcher mittels eines  durch das     Gaseinlassrohr    in das Innere des  Reaktionsgefässes eingeführten     Stiekstoffgas-          stromes    weggespült wurde.  



  Die Wärmezufuhr wurde derart geregelt,  dass nach 2 bis 8 Stunden eine Temperatur  von 150  C erreicht wurde. Gute Resultate  werden erzielt, wenn .zur     Erreiehung    von  150  C eine Dauer von 6 Stunden angenom  men wird. Die Geschwindigkeit der Tem  peratursteigerung wurde auf diesem Wert  oder sogar etwas unter diesem Wert ge  halten, bis das     Reaktionsprodukt    eine maxi  male Temperatur von etwa 170 bis<B>1750</B> C  erreichte. In diesem Punkt betrug die   A. S. T.     M.-Kugel-    und Ringtemperatur   des harzartigen     Reaktionsproduktes        4:5    bis  90  C.  



  Die Bezeichnung      Kugel-    und Ringtem  peratur  bezieht sich auf eine     Sehmelzpunkt-          bestimmung,    die durch die Normen der      Ame-          rican        Society    Tor Testung Materials  festge  legt ist und darin besteht, dass man eine  Stahlkugel von bestimmter Grösse auf ein  Stück Harz stellt, welches seinerseits in  einen Messingring von bestimmten Dimen  sionen gestellt wird. Der     Messingring    wird  hierauf erhitzt, bis die Kugel durch den  Ring hindurchgeht. Die Temperatur, bei wel  cher dieser Vorgang stattfindet, wird als   Kugel- und Ringtemperatur  bezeichnet.

   Die  Reaktion wurde hierauf abgebrochen, indem  man das harzartige Reaktionsprodukt mit  einem Lösungsmittel verdünnte, und     zwar    in  einer Menge, die zur Erzeugung eines     Ge-          misches        mit        etwa        50        bis        60%        festen        Harz-          bestandteilen    genügte. Die     verhältnismässig     konzentrierte Harzlösung wurde alsdann  rasch auf Zimmertemperatur abgekühlt.

   Sie  wurde hierauf durch Zugabe     eines    Lösungs  mittels, das aus etwa gleichen Teilen     lthanol,          Kresol    und dem     Petrolkohlenwasserstoff        zu-          sammengesetzt        war,        zu        einer        20%.igen        Lö-          sung    verdünnt.

        Der     gemäss    obigem Beispiel behandelte  Kupferdraht eines Durchmessers von 0,455     nim     wurde Prüfungen unterzogen und mit Kup  ferdraht verglichen, der nur mit dem be  schriebenen     Poly        ester-Amidharz    allein über  zogen war. Aus beiden Typen von isoliertem  Draht wurden Spulen     gewickelt,    wobei zum  Wickeln der Spulen zwei Sätze von parallelen  Drähten     verwendet    wurden.

   In jeder Spule  wurde ein Draht mit einer Gleichstromquelle  von 67 V verbunden, um genügend Strom für  eine konstante Erwärmung des Kupfers auf    eine Temperatur von     21135o    C durchlaufen zu  lassen, und beide Drähte wurden ausserdem  mit einem     Messstromhreis    von 22 V verbun  den, um die V     eränderun        --en    des Widerstandes  zwischen den parallelen Drahtsätzen zu be  stimmen.

   Ein V     ersac-en    des     Isolat.ions-          inaterials    wurde im Zeitpunkt     angenommen,     in welchem der     Isolationswiderstand    zwischen  den parallelen     Drähten    unter 1000     Olim    fiel.

    Das erhaltene     Prüfungsresultat.    ist, das     Tol-          gende     
EMI0004.0021     
  
    Mittlere <SEP> Lebensdauer
<tb>  Draht <SEP> bei <SEP> 235  <SEP> C <SEP> in <SEP> Stunden
<tb>  Polyester-Amidharz <SEP> allein <SEP> 82
<tb>  Draht <SEP> aus <SEP> obigem <SEP> Beispiel <SEP> mehr <SEP> als <SEP> <B>1610</B>       Der Prüfversuch wurde nach 1610 Stun  den unterbrochen, wobei die Isolation immer  noch ausgezeichnet war. Blanker Draht, wel  cher mit dem obigen     Organo-Polysiloxan-          ha.rz    allein überzogen war und zu Spulen ver  arbeitet wurde, unterlag, unmittelbar nachdem  eine über 100  C liegende Temperatur er  reicht worden war, einem Kurzschluss.  



  Die zum Auftragen auf Leiter     gemäss    der  vorliegenden     Erfindung    geeigneten     Polyester-          Amidharze    mit Querbindungen können in  der Weise hergestellt werden, dass man     ( < 1)     ein Gemisch von organischen     Dicarbonsäuren     oder     Anhy        driden    derselben, die im Durch  schnitt 2 bis     nichtcarboxyliselie        Kohlen-          stoffatome    pro Molekül aufweisen, wobei das  Gemisch aus 48 bis 92     Mol-Proz.    einer Säure  mit der Gruppe:

    
EMI0004.0036     
    worin R und     R.,    je ein OH-Radikal oder R  und     R1    zusammen 0 darstellen, und einem  aus gesättigten     aliphatischen        Dicarbonsäuren     mit 4 bis 12     Kohlenstoffatomen    bestehenden  Rest zusammengesetzt ist, und (R) ein Ge  misch aus primären     aliphatischen    Aminen und         mehrwertigen        Alkylalkoholen,    in welchem  Gemisch (B)

   die     Gresamtzalil    der     Amino-    und       Hy        droxylgruppen        praktisch    gleich der Ge  samtzahl der     Carboxylgruppen    in     (_l)    oder  grösser als diese ist, zur Reaktion bringt..  



  Wie aus der Beschreibung im oben er  wähnten Patent     hervorgeht,        können    Gemische  aus     geeigneten    Polyester-     Amidharzen    bei  spielsweise durch Umsetzung der folgenden  Bestandteile erhalten werden. Man verwen  det nur     ungesättigte    zweibasische Säure, z. B.

         Maleinsäure,        Funiarsäure,        Maleinsäureanhy-          drid    oder die     Monoinethvl-Substitutionsderi-          vate    derselben, in welchen die     nichtcarboxy-          lisehen        Wasserstoffatome    substituiert sind.

         Citraconsä.ure    und     Citraeonsäureanbydrid     sind Beispiele solcher     Monomethylderivate.     Mit der     un-esättigten        alipliatisehen        zweibasi-          schen    Säure ist, eine     geringere        Menge    (auf  Mole     bezogen)    eines Produktes,

   das minde  stens eine     gesättigte        alipliatisclie    zweibasische  Säure mit 1 bis 12     niehtearboxylischen        Koh-          lenstoffatomen    enthält und zu mindestens 25       Mo1-Proz.    aus Bernsteinsäure besteht, kombi  niert.

   Mit dem Gemisch der zweibasischen  Säuren werden     Äthylendiamin    oder     Propylen-          diamin    und ein     mehrwertiger    Alkohol, des  sen Hauptmenge aus Glykol besteht, umge  setzt.     Geeignete    mehrwertige Alkohole sind           Äthylenglykol,        Propylenglykol,        Diäthylen-          glykol,        Hexamethylenglykol,    Glyzerin und       Pentaerythrit.     



  Bei der Herstellung des Harzes werden die  ungesättigte zweibasische Säure und die ge  sättigte zweibasische Säure in einer Menge  von total 7,2 bis 8,8     Mol    mit dem     aliphati-          schen        Diamin    und dem mehrwertigen Alkohol  in einer Menge von insgesamt gleichviel Mo  len oder einem     molaren    Überschuss von bis  zu ein Drittel zur Umsetzung gebracht.    Ausgezeichnete synthetische Harze werden  im besonderen aus etwa 4,25 bis 5,9     Mol    der  ungesättigten zweibasischen Säure, wie z. B.

         Maleinsäureanhy        drid,    und 2 bis 4,8     Mol    einer  gesättigten zweibasischen Säure, die minde  stens 25     Mo1-Proz.    Bernsteinsäure enthält, her  gestellt. Gute Resultate sind bei alleiniger  Verwendung von Bernsteinsäure als gesättigte  zweibasische Säure erzielt     w^r@?^¯:

  .    2,1 bis  2,65     Mol    einer der beiden Verbindungen       Äthylendiamin    oder     Propi-lendiamin    oder  eines Gemisches der beiden werden mit 5 bis  6,75     Mol    eines Glykols oder eines Gemisches       mehrw        erti-er    Alkohole, dessen Hauptbestand  teil ein Glykol ist, vermischt.

   Ferner wird das       Polyester-Amidharz    vorzugsweise     isotrop    sein  und das Reaktionsprodukt aus 4,25 bis 5,9     Mol     einer ungesättigten sauren organischen Ver  bindung, 1 bis 2,4     Mol        Adipinsäure,    1 bis  2,4     Mol    Bernsteinsäure, bei einer Gesamtmenge  der drei sauren Bestandteile von 7,2 bis  8,8     1o1,    2,1 bis 2,65     llol    eines höchstens  3     Kohlenstoffatome    enthaltenden     Diamins    und  5 bis 6,75     Mol    Glykol,

   wobei die Gesamtzahl  der Mole des     Diamins    und Glykols zusammen  mindestens gleich gross wie die Zahl der Mole  der sauren Bestandteile ist, enthalten. Gemäss  einer weiteren bevorzugten Ausführungsform  enthält das     Polyester-Amidharz    das Reaktions  produkt aus 5 bis 5,75     Mol        Maleinsäureanhy-          drid,    1,2 bis 1,5     Mol    Bernsteinsäure, 1,2 bis  1,5     Mol        Adipinsäure,    bei einer Gesamtmenge  der drei sauren Bestandteile von 8     1o1,    2,7  bis 2,65     llol        Äthylendiamin    und 5 bis 6,

  75     Mol          Äthylengly        kol,    wobei     Äthylendiamin    und     Gly-          kol    zusammen     mindestens    8     Mol    ergeben.

      Gute Resultate werden auch dann erzielt,  wenn das     Polyester-Amidharz    das Reaktions  produkt aus 3,89 bis 4     Mol        Maleinsäureanhy-          drid,    1 bis 1,11     llol        Adipinsäure,    1,166 bis  1,435     Mol    Glyzerin, 2,438 bis 3,25     Mol    Mono  äthanolamin und bis zu 0,406     llol    Äthylen  diamin enthält.  



  Eine Reihe von     Polyester-Amidharzen     kann aus den folgenden Komponenten unter  Anwendung der angegebenen Mengenverhält  nisse hergestellt werden:  
EMI0005.0064     
  
    <I>Säureft:</I> <SEP> Komponente <SEP> Molprozente
<tb>  Maleinsäure, <SEP> Fumarsäure <SEP> oder
<tb>  Maleinsäureanhy <SEP> drid <SEP> 38-47
<tb>  Adipinsäure <SEP> 13-4
<tb>  <I>Amine <SEP> und <SEP> Alkohole.:

  </I>
<tb>  Glyzerin <SEP> 10-20
<tb>  (jedes <SEP> Mol <SEP> Glyzerin <SEP> kann <SEP> voll  ständig <SEP> oder <SEP> teilweise <SEP> durch
<tb>  % <SEP> Mol <SEP> Pentaery <SEP> thrit <SEP> ersetzt
<tb>  werden).
<tb>  Monoäthanolamin <SEP> 37-27
<tb>  (jedes <SEP> Mol <SEP> des <SEP> Monoäthanol  amins <SEP> kann <SEP> bis <SEP> zur <SEP> Hälfte
<tb>  durch <SEP> 1 <SEP> Mol <SEP> Äthylendiamin
<tb>  und <SEP> 1/s <SEP> Mol <SEP> Glyzerin <SEP> ersetzt
<tb>  werden).

         Polyester -     Amidharze    dieser letzteren  Klasse, welche gute thermische     1Viderstand-          fähigkeitseigenschaften    aufweisen, werden bei  spielsweise durch Umsetzung der folgenden  Gemische hergestellt:

    
EMI0005.0068     
  
    Harz <SEP> Nr. <SEP> Mole <SEP> Verbindung
<tb>  1. <SEP> 3,89 <SEP> Maleinsäureanhydrid
<tb>  1,107 <SEP> Adipinsäure
<tb>  1,166 <SEP> Glyzerin
<tb>  3,25 <SEP> Monoäthanolamin
<tb>  2. <SEP> 4,00 <SEP> Maleinsäureanhydrid
<tb>  1,00 <SEP> Adipinsäure <SEP> .
<tb>  1,435 <SEP> Glyzerin
<tb>  2,438 <SEP> Monoäthanolamin
<tb>  0,406 <SEP> Äthylendiamin       
EMI0006.0001     
  
    Harz <SEP> Nr. <SEP> Mole <SEP> Verbindung
<tb>  3. <SEP> 3,89 <SEP> Maleinsäureanhydrill
<tb>  1,11 <SEP> Adipinsäure
<tb>  1,435 <SEP> Glyzerin
<tb>  2,438 <SEP> Monoäthanolamin
<tb>  0,406 <SEP> Äthylendiamin
<tb>  4. <SEP> 3,89 <SEP> Maleinsäureanhydrid
<tb>  0,553 <SEP> Adipinsäure
<tb>  0,551. <SEP> Fumarsäure
<tb>  <B>1.,333</B> <SEP> Glyzerin
<tb>  3,00 <SEP> Monoäthanolamin       Die Bestandteile der einzelnen Harze wer  den in der.

   gleichen Weise zur Umsetzung ge  bracht, wie dies für die Reaktion des in bezug  auf     Fig.1    beschriebenen Beispiels dargelegt  ist.  



  In gewissen Fällen kann ausser den Be  lägen aus     Polyester-Amidharz    und     Orga.no-          Polysiloxanharz    noch ein Belag aus anorga  nischen faserigen Materialien vorhanden  sein. Besonders geeignete anorganische Fa  sern sind Glasfasern und Asbestfasern. Für  eine minimale Dicke der Isolation hat sich  eine einzige     Umhüllung    aus Fasern von kon  tinuierlichen Glasfäden als günstig erwiesen.  In     Fig.    2 ist diese Ausführungsform der Er  findung erläutert.

   Ein Leiter 20 wird mit  einem     Poly        esteramid-Harzemail    überzogen,  um eine Schicht 22 zu bilden, die vorzugs  weise nicht gehärtet, jedoch teilweise getrock  net wird, so dass das harz klebrig ist. Hier  auf werden über das Harzemail Glasfasern  als Schicht 24     gewickelt.    Alsdann wird der  umhüllte Leiter durch das     Polyesteramid-          Harzemail    hindurchgeführt und unter den  im obigen Beispiel beschriebenen Bedingun  gen, das heisst während etwa 20 Sekunden,  bei 450  C erhitzt. 3- oder 4maliges Eintau  chen und Erhitzen genügt gewöhnlich.

   Da  durch wird ein gehärteter Belag 26 von     Poly-          esteramid-Harzemail    mit Querbindungen er  zeugt, welcher die Fasern aus kontinuierlichen       Cxlasfäden    vollständig umhüllt. Die Glas  fasern sind demgemäss fest mit dem Leiter  verbunden und vollständig überzogen. Der  Leiter wird hierauf durch eine     Organo-Pola-          siloxanharzlösung    hindurchgeleitet, welche    nach der Hitzebehandlung zwecks Härtung  des     Polysiloxanharzes    einen Belag 28 liefert.  



  Die Gesamtdicke der so aufgetragenen  Isolation kann je nach den besonderen Be  dürfnissen verändert werden. Es können       Dicken    bis auf 0,064     inm    hinunter erzeugt  werden. In gewissen Fällen können jedoch  dickere Isolationen erwünscht sein. Die Isola  tion gemäss     Fig.    2 besitzt, die hohe     thermische          Widerstandsfähiakeit    der in     Fig.    1 darge  stellten Isolation -und ausserdem die Vorteile,  die sieh aus dein Vorhandensein faseriger,       verstärkender    Materialien ergeben.  



  Unter den     Organo-Polysiloxanliarzen,    die  sieh für den     äussersten    Belag zur Verhinde  rung einer     unerwünseliten    Oxydation des       darunterliegenden,    Querverbindungen aufwei  senden     Polyester-Amidliarzes    eignen, befinden  sich Verbindungen der folgenden typischen  Strukturen:  
EMI0006.0031     
    worin R und R 1 das gleiche oder verschie  dene organische     Radikale    darstellen können,  die durch     Kolilenstoff-Silieium-Brüeken    min  destens mit einigen der     Silieiumatome    ver  bunden sind.

   Das Verhältnis von R und     R1     zusammen zu     Si    kann zwischen 2 und 1       schwanken.    x kann den Wert 4 oder einen  höheren Wert aufweisen. Geeignete, durch R  und     R,    dargestellte     organische    Radikale sind       aliphatisehe    Radikale, wie z.

   B.     DIethyl,        Äthyl,          Propyl,        Isopropyl,        Butyl,        Amyl,        Heptyl    bis       Octadecyl        lind    höher;

       Aryl-,        Alkaryl-    und       Aralkyl-Radikale,    wie     Plienyl,        Tolyl,        Xylyl,          Mesityl,        Naphthyl,        Benzyl,    und     Alkenylradi-          kale,    wie     Allyl,        llethally    1 und dergleichen.  An Stelle     unvollständige-,.-        Kondensation     kann Reinen Teil der     OH-Gruppen    darstel  len.

   Es ist klar, dass die obige Aufzählung  von Radikalen nur beispielsweise und nicht  erschöpfend ist. So können     Phen@I-äthyl-          poly        siloxan,        Ally        1-phen        @-1-polysiloxan,        Methal-          lyl-met.hyl-polysiloxan,        Methyl-polysiloxane         und ähnliche     Siloxane    allein oder Gemische  derselben verwendet werden.  



  Die     Polysiloxane    können lineare, ver  zweigte, quergebundene und     cy        clische    Struk  turen aufweisen. Gewöhnlich sind in einem  einzigen technischen Ansatz von     Polysiloxan     Kombinationen aller Strukturtypen vorhanden.  Eine typische     cyclische    Struktur ist die fol  gende:  
EMI0007.0007     
    worin     R    und     R,    organische Radikale gemäss  obiger Definition sind.

   Die endständigen  Gruppen irgendeiner linearen oder verzweig  ten Struktur können die folgende Konstitution  aufweisen:  
EMI0007.0010     
    worin R und     R1    die oben definierte Bedeu  tung besitzen und R2 ein     aliphatisches    Ra  dikal, ein     Alkenyl-,        Aryl-,        Alkoxy-,        Aryloxy-          oder        Hydroxyl-Radikal    darstellen kann.  



  Die Herstellung der     Organo-Siloxane    kann  nach verschiedenen Methoden aus Ausgangs  materialien, wie     Siliciumtetrachlorid,        Äthyl-          silikat    oder     Methylsiliciumchloriden    erfolgen,  indem man Halogen- oder     Äthoxylradikale     durch irgendwelche andere gewünschte     org_a-          nisehe    Radikale ersetzt.  



  Man kann     Grignard-Reagens    verwenden,  um     Halogenid-    oder     Ätlioxylradikale    in jeder  gewünschten Menge durch organische Grup  pen, wie     Methyl,        Phenyl,        Allyl    oder derglei  chen, zu ersetzen. Mindestens ein Radikal pro       Siliciumatom    sollte ein leicht     hydrolysierbares          Radikal,    wie z. B.     Ätlioxy    1 oder Halogen,  sein.

   Die Hydrolyse der organischen     Sili-          ciumverbindungen    liefert     Silanole,    die     unter       Abspaltung von Wasser zwischen     Hydroxyl-          gruppen    und Bildung von     Silicium-Sauer-          stoff-Silicium-Bindungen    zu Polymeren kon  densieren. Durch Anwendung von Hitze und       Dehy        drations-    oder Kondensationskatalysa  toren, wie z. B.

   Schwefelsäure oder organi  sche     Borate,    kann man Polymere von geeig  netem     Molekulargewicht    erhalten.     Gewünsch-          tenfalls    kann man     Destillations-    oder     Frak-          tioniermethoden    anwenden, um die Polymere  in Fraktionen von bestimmtem Molekular  gewicht zu trennen. Es werden jedoch in  Lösungsmitteln noch lösliche Zwischenprodukte  oder unvollständig kondensierte     Polysiloxane     hergestellt und zum Überziehen von Draht  verwendet, wobei die     Polysiloxane    durch  Hitze in einen unlöslichen Zustand überge  führt werden können.  



  Besonders gute     elastomere        Organo-Poly-          siloxane    werden aus flüssigen     Dimethylsilo-          xanen    erhalten, indem man diese am Rück  fluss mit     Metallhalogenidkataly        satoren,    wie  z. B.     Ferrichlorid    oder Aluminiumchlorid, be  handelt, bis ein Harz entstanden ist, und  hierauf mit einer grossen Menge einer fein  verteilten,     inerten    anorganischen, festen  Füllsubstanz, wie     Titandioxyd    oder     Lithopon,     und 1 bis 5      /o    eines organischen Peroxyds, wie  z.

   B.     Benzoylperoxyd,    vermischt. Die Masse  kann gemahlen und hierauf über den Leiter  ausgestossen werden, welcher einen Belag aus  Querbindungen aufweisendem     Poly        ester-Amid-          harz    trägt, worauf man den Leiter während  einigen Minuten bei einer Temperatur von  150 bis     \?50     C einer Hitzebehandlung unter  werfen kann, um die     elastomere        Polysiloxan-          masse    zu härten. Durch Änderung der Men  gen des     Benzoylperoxydes    und der Füllsub  stanz können der Härtegrad und die Festig  keit des gehärteten Elastomers in geeigneter  Weise variiert werden.

   Die     Siloxanelastomere     sollten in der Weise auf die Leiter aufge  tragen werden, dass sie die     darunterliegende     Schicht des     Polyester=Amidhärzes        völlig    über  decken. - .  



       Siloxane    in Form von niedrigen Poly  meren oder     unvollständig    kondensierten Zwi-           schenprodukten    lassen sich in     Tolulol    oder in  andern aromatischen Lösungsmitteln leicht  lösen und als Emailmassen verwenden.

   Zur  Beschleunigung der Härtung und zur Vervoll  ständigung der Kondensation können Kataly  satoren, beispielsweise     Borate,    wie     Äthylborat,     Phosphate, organische Peroxyde, wie     Ben-          zoylperoxyd,    und trocknende Metallverbin  dungen, wie     Bleinaphthenat    und     Kobalt.lino-          leat,    verwendet werden.

   Das Vorhandensein  dieser Katalysatoren oder Trockenmittel er  möglicht eine rasche Härtung der niederen       Organo-Poly        siloxanpolymere    oder     -zwischen-          produkte    zu einem Harzbelag, und zwar  innerhalb einer kurzen Zeitspanne bei mässi  gen Temperaturen.  



  Es kann erwünscht sein, den     Organo-Poly-          siloxanen    Stabilisatoren beizumischen, um sie  in einen Zustand zu versetzen, in welchem sie  während einer längeren Dauer hohe Tempera  turen ertragen können, ohne rissig zu wer  den oder anderweitig Schaden zu erleiden.  Amine und     Phenole    mit hohen Siedepunkten  haben sich für diesen Zweck als besonders gut  geeignet erwiesen.     p-Aminophenol,        Diphenyl-          amin,        a-Naphthylamin,        a-Naphthol    und     Cate-          chin    sind als Beispiele zu nennen.  



  Die     Organo-Polysiloxane    erlangen eine un  gewöhnlich gute thermische Widerstandsfähig  keit, wenn man ihnen<B>0,01</B> bis 5 Gewichts  prozent eines     Metallchelates,    wie z. B.     Kupfer-          acetoacetat    und     Chr        omacetylacetonat,    bei  mischt.

   Die     Metallchelate    sind die Reaktions  produkte aus Metallen oder Metallverbindun  gen und einer Verbindung der Formel  
EMI0008.0031     
    worin K Kohlenwasserstoff-,<B>Al</B>     koxy-,        Amino-          und    substituierte     Aminoradikale    und Y  Sauerstoff,     Imino-    und substituierte     Imino-          gruppendarstellen.    Durch Beimischung     der          Metallchelate    wird dem     Organo-Polysiloxan-          film    auf dem     Polyester-Amid    eine Kontinui  tät verliehen,

   welche einen optimalen Schutz  gegen Oxydation     ermöglicht.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Isolierter elektrischer Leiter, gekennzeich net durch einen Belag ans einem gehärteten, Querbindungen aufweisenden Polvester-Amid- harz, welcher Belag direkt auf dem Lei ter aufgetragen ist, und einen darüberlie- genden Belag aus einem Orgailo-Polysiloxan- harz. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Leiter gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwisellen dem Belag aus dem Organo-Poly siloxanharz und dem Belag aus Polyester-Amidharz eine Hülle aus Glas fasern liegt.
    2. Leiter gemäss Patentanspruch und Un- teransprucli 1, dadurch gekennzeichnet, dass über der Hülle aus Glasfasern und unter dem darüberliegenden Belag aus Organo-Polysilo- xanharz ein zweiter Belag aus gehärtetem Polyester-Amidharz liegt. 3.
    Leiter gemäss Patentansprueh und Un- teransprüehen 1 Lind 2, dadurch gekenn zeichnet, dass das gehärtete, Querbindungen aufweisende Polyester-Amidharz praktisch isotrop ist und das Reaktionsprodukt aus .1,25 bis 5,9 Mol einer ungesättigten sauren orga nischen Verbindung, 1 bis 2,4 11o1 Adipin- säure, 1 bis 2,4 Mol Bernsteinsäure,
    bei einer Gesamtmenge der drei sauren Bestandteile von 7,2 bis 8,8 Mol, 2,1 bis 2,65 11o1 eines höchstens 3 Kohlenstoffatoine enthaltenden Diamins und 5 bis 6,75 Mol Glykol, wobei die Gesamtzahl der Mole des Diamins und Gly- kols zusammen mindestens gleich gross wie die Zahl der Mole der sauren Bestandteile ist, ent hält. 4.
    Leiter gemäss Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeich net, dass die ungesättigte saure organische Verbindung aus Maleinsäureanlivdrid bestellt. 5. Leiter gemäss Patentanspruell, da durch gekennzeichnet, dass (las Poly ester- Amidharz das Reaktionsprodukt aus 5 bis 5,75 :11o1 Maleinsäureanhydrid, 1,2 bis 1,5 Mal Bernsteinsäure, 1,2 bis 1,5 ':
    11o1 Adipinsäure, bei einer Gesamtmengle der (frei sauren Be standteile von 8 @11ol, 2,1 bis 2,65 Mol. Äthylen diamin und 5 bis 6,75 -41o1 Äthylenglykol, wo- bei Äthylendiamin und Glykol zusammen min destens 8 Mol ergeben, enthält. 6.
    Leiter gemäss Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeich net, dass das Polyester-Amidharz das Reak tionsprodukt aus 3,89 bis 4 Mol Maleinsäure- anhydrid, 1 bis 1,11 Mol Adipinsäure, 1,166 bis 1,435 Mol Glyzerin, 2,438 bis 3,25 Mol Monoäthanolamin und bis zu 0,406 Mol Äthy - lendiamin enthält. 7.
    Leiter gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass im Organo-Poly- siloxanharz ein Stabilisator vorhanden ist. B. Leiter gemäss Patentanspruch und Un teranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Stabilisator ein Metallchelat ist.
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