CH277615A - Falschdrahtgeber. - Google Patents

Falschdrahtgeber.

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CH277615A
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Limited Courtaulds
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Courtaulds Ltd
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H7/00Spinning or twisting arrangements
    • D01H7/92Spinning or twisting arrangements for imparting transient twist, i.e. false twist
    • D01H7/923Spinning or twisting arrangements for imparting transient twist, i.e. false twist by means of rotating devices

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description


      Falschdrahtgeber.       Vorliegende     Erfindung    betrifft. einen       Falsehdrahtgeber,    der in Streck-, Zwirn-,       Doublier-    und Spinnmaschinen zum Verarbei  ten von     Naturfasern,    z. B. Baumwolle, Kamm  garn, Wolle, Flachs oder Hanf, oder Kunst  fasern, z. B.     Viskosefasern,    in Form von Fa  den, Garn, grobem     Vorgespinst    oder Lunte,  im nachfolgenden kurz als  Faden  bezeich  net. Verwendung finden kann.  



  Beispielsweise beim Strecken von grobem       Vorgespinst    (oder Lunte) lässt man dieses  auf seinem Wege zur     Sammelkanne    gewöhn  lich durch einen     Falschdrahtgeber    laufen, wo  durch es zuerst in der einen und     dann    in  der andern Richtung gedreht wird, so dass es  also ohne Draht in die Kanne gelangt.

   Beim  Zwirnen von Faden mittels Glocken-,     Ring-          oder        Flyermaschinen    ist weiter schon vorge  schlagen worden, das Garn nach dem letzten       Streekzy        linderpaar    durch einen     Vordraht-          geber    zu schicken, von dem das mit     Vordraht     versehene Garn auf eine Sammelspule ge  langt, auf die es mittels der Glocke, dem  Läufer oder dem     Plyer    aufgebracht wird.

    Das Vordrehen des Fadens im Drehglied ge  schieht. bevor der Faden     irgendwelchen    grö  sseren Beanspruchungen ausgesetzt wird und  erlaubt. nicht nur die Verwendung höherer  Abgabe- und Aufnahmegeschwindigkeiten,  sondern gewährleistet. auch einen gleichmässi  gen Fadenzug während des eigentlichen Zwir  ngins. Die bis heute bekannt gewordenen       Falschdrahtgeber    sind jedoch von kompli-         zierter    Bauart und teuer in der Herstellung.  Ein     weiterer    Nachteil bekannter Konstruk  tionen liegt im schwierigen     Wiedereinfädeln     des Fadens.

      Der     Falschdrahtgeber    gemäss vorliegender  Erfindung, der ein Drehglied mit mindestens  einem glatten     Durchlasskanal    aufweist, ist. da  durch gekennzeichnet., dass dieser     Durehlass-          kanal    auf seiner ganzen Länge innerhalb des  Drehgliedes verläuft und sein Ein- sowie sein  Austrittsloch konzentrisch zur Drehachse des  Drehgliedes liegen, während er zwischen die  sen Löchern einen durchlaufenden Faden von  der Achse des Drehgliedes     wegbiegt.       Der     Durehlasskanal    wird bei einem Aus  führungsbeispiel des erfindungsgemässen  Drahtgebers einfach durch zwei Schräggänge  gebildet,

   die beide konzentrisch zur Drehachse  des Gliedes austreten und innerhalb des Dreh  liedes zusammentreffen, um einen kontinuier  lichen     Durchlasskanal    zu bilden, wobei der  Winkel zwischen den beiden     Schräggängen     vorzugsweise 120 bis 150  beträgt. Bei einem  weiteren Ausführungsbeispiel wird der Durch  lass von     zwei    Schräggängen gebildet, die beide  konzentrisch zur Drehachse des Gliedes aus  treten und in letzterem durch einen Durch  gang miteinander verbunden sind, der par  allel zur Drehachse ist. Bei diesem Beispiel  schliessen die beiden Schräggänge vorzugs  weise einen     'V#@7inkel    von 15 bis 30  mit der  Vertikalen ein.

   In andern Beispielen kann      ein     sinusförmig    oder anders     gekrümmtei          Durchlasskanal    verwendet werden.  



  Vorzugsweise werden die Drehglieder aus  zwei oder mehreren     Durehlässe    aufweisenden  Teilen aus verchromtem Metall zusammenge  setzt. Der     Durchlass    soll glatt sein, so dass  im Drehglied keine schädliche Reibung auf  tritt.  



  Auf der beiliegenden Zeichnung sind ver  schiedene Ausführungsbeispiele des Erfin  dungsgegenstandes veranschaulicht.  



       Fig.    1 ist eine teilweise Ansicht einer  Ringspinnmaschine mit einem Falschdraht  geber, der im Schnitt gezeigt ist.  



       Fig.    2 ist eine perspektivische Darstellung  der beiden halbzylindrischen, den in     Fig.l          gezeigten    Drahtgeber bildenden Teile.  



       Fig.    3 und 4 sind     zwei    weitere Beispiele,  und       Fig.    5 zeigt. die beiden halbzylindrischen  Teile eines weiteren Beispiels.  



  Die Ringspinnmaschine nach     Fig.    1 weist  einen Drahtgeber 1 mit einem mit glattem       Durchlasskanal    versehenen Drehgleid 2 auf.  Letzteres hat Zylinderform, besitzt. einen  Durchmesser von     2r:.    und eine Länge von  5 cm und ist mit einem     Sehräggänge    4 und 5  aufweisenden     Durchlasskanal    3 versehen, der  auf seiner ganzen Länge innerhalb des Dreh  gliedes verläuft. Er hat einen Durchmesser  von 3,2 mm. Die Gänge 4 und 5 beginnen  bzw. enden auf der Achse des Gliedes 2  unter einem Winkel von 15  gegenüber der  Vertikalen. Das Ein- Und das Austrittsloch  liegen konzentrisch zur Drehachse des Dreh  gliedes.

   Die beiden Gänge 4 und 5 sind durch  einen geraden,     21i'.   <I>cm</I> langen und parallel  zur Zylinderachse verlaufenden Abschnitt 6  verbunden. Das Glied 2 kann aus zwei im       Spritzgussverfahren    hergestellten und mit  einer Rinne     versehenen    Teilen 7 und 8       (Fig.2),    von denen der eine das Spiegelbild  des andern ist, zusammengefügt. sein, und  zwar durch Aufschrumpfen eines geflansch  ten Ringes 9 aus     Flusseisen,    wobei der Durch  lass 3 gebildet wird. Der Ring 9 dient als       ZVirtel        (Fig.l),        zwecks    Antriebes des Glie  des 2     durch    einen Riemen 10.

   Der Winkel    der     Gän        -e    4 und 5 mit der Vertikalen kann  15 bis 30      betraren.    Durch den Kanal 3 wird  ein     durehlaufender    Faden 16     zwisehen    den       konzentrischen    Ein- und Austrittslöchern von  der Achse des     Drehgliedes        weggebogen.    Bei  einem     nieht    dargestellten Ausführungsbeispiel  laufen die Gänge 4     und    5 direkt zusammen,  wobei der von den beiden eingeschlossene  Winkel 120 bis 150      beträgt.    Der Kopfteil 11  des Gliedes 2 ist maschinell abgesetzt.

   und bil  det einen     Presssitz    für den     Innenlaufring    eines  Kugellagers 12, dessen äusserer Laufring in  einen am     Masehinenrahmen    festgehaltenen  Ausleger 13 passt. Am Kopf- Und Fussende  des     Druehlasses    3 sind zwei kleine konische  Vorsprünge 15 bzw. 1.4 vorgesehen.     zwecks        Ver-          ringerns    von störenden Luftströmungen, die  das Einfädeln des Drahtgebers behindern  könnten.  



  Der     Drahteber    l     wurde        all    einer     Rinr-          spinnmasehine@nach        Fig.1verwendet,    bei der  ein     Vorgespinst    16 zwischen Streckzylindern  17 und<B>18,</B>     dureli    den Drahtgeber 1 Und einen  ortsfesten Führer 19 abgezogen, und mittels  eines Läufers 22     zli    einem Wickelkörper 20  auf einer Spindel 27.     aufgewiekelt    wurde.

   Ein  zelheiten der     Ringspinnmasehine    waren wie  folgt:     Teilung    der Spindel 31 Zoll,     Ring-          durehmesser    21" , Zoll, Hub     91,:,    Zoll und       Spindeldrehzahl        y    10000 LT. p. 11.

   Aus     einem          (Trobgespinst        voll        1,5-Denier,        4-Zoll-Kunst-          seidestapel,        voll    dem 100 Meter     1.1,5        Gramm     wiegen, wurde eine     Kanlmgarnnnmmer        voll          1/ioo's        (Englisch)    mit 22     Windungen    pro  Zoll  Z  gesponnen, mit     einem        Gesamtdenier     von 1300.

   Ohne     Verwendung    des Drehröhr  chens 1 könnte dieses Grobgespinst auf der  selben     Masehine    bei<B>7000</B>     L    . p.     M.    und 91     ',    Zoll  Hub nur zu     1/oo's        Kamlngarnnummer    ausge  sponnen werden.     Weitere    Beispiele von Gar  nen, die mit dem Röhrchen 1. auf der gleichen  Maschine erhalten     wurden,    sind wie folgt  1.

   Ein 41.     J-Denier,        6-Zoll-Kunstseidestapel-          Grobgespinst    mit einem     CTewicht    von 120  Gramm pro 100 Meter,     wurde    zu     1'1,'s        Kamm-          garnnumlner,    6     Windungen    pro     7.o11     Z        ausgesponnen,    wobei die Drehzahl der Spin  del<B>9000</B> betrug.      2.

   Ein     4?-..-Denier,        6-Zoll-Kunstseidestapel-          Grobgespinst    mit einem Gewicht von 29 Gramm  pro 100     31eter,    wurde zu     1/36's        Kammgarn-          nuinmer    mit 1.4 Windungen pro  Z  ausge  sponnen, wobei die     Spindeldrehzahl    10000  betrug.    3.

   Ein     1@#,-Denier,        4-Zol.l-Kunst.seidestapel-          (urobgespinst    mit einem Gewicht von 14,5  Gramm pro 100 Meter, wurde zu einer     Kamm-          "arnnummer        .1/12()'s    mit 24 Windungen pro       7.o11     Z  ausgesponnen, wobei die Spindel  drelizahl 9000 betrug.  



  Das Drehröhrchen nach     Fig.    3 weist drei  Teile 23, 24, 25 und eine obere Kappe 26 auf,  die durch mehrere Bolzen 27, von denen nur  einer gezeichnet ist, zusammengehalten wer  den. Ein     Durehlass    28 in der Kappe 26, kon  zentrisch zur Vertikalachse des Drehröhrchens,  fällt genau mit dem Einlass eines     zweiten     Durchlasses 29 im Oberteil 23     zusammen.     Der     Durehlass    29 durchsetzt den Oberteil 23  unter einem Winkel (zweckmässig von 15 bis  30 ) zur     Drehröhrchen-Vertikalachse,    und fällt  an seinem untern Ende genau mit dem Ein  tritt eines dritten Durchlasses 30 im Mittel  teil 24 zusammen, wobei dieser letztere Durch  lass zur     :

  genannten    Achse parallel ist. Das  untere Ende des Durchlasses 30 fällt mit dem  Eintritt eines vierten Durchlasses 31 im Un  terteil 25 zusammen. Am untern Ende des  letzteren ist das Austrittsloch des Durch  lasses 31 zur genannten Achse konzentrisch.  Der     Durehlass    31 verläuft unter einem     sol-          ehenWinkel,    dass sein oberes Ende genau mit  dein untern Ende des Kanals 30 im Mittelteil  24     zusammenfällt.    Eine Kappe 32 passt     kon-          zentriseli    in den Fuss des Unterteils 25 und  weist einen zentralen     Durchlass    33 auf,

   der  zur Drehachse konzentrisch ist und mit dem  untern Ende des vierten Durchlasses 31 im  Unterteil 25 zusammenfällt. Zwecks genauen       Ausriehtens    der drei Teile 23 bis 25, wobei  die drei     Durchlässe    29 bis 31 einen einzigen  glatten     Durehlasskanal    bilden, passt ein den  Mittelteil 24 durchsetzender     Passstift    34 in  eine     Ausnehmung    35 im- Oberteil 23 und in  eine     Ausnehmung    36 im 'Unterteil 25.    Das aus den drei Teilen 23 bis 25     und    den  beiden Kappen 26 und 32 aufgebaute Dreh  glied ist. in zwei im Maschinenrahmen 39  montierten Kugellagern 37 und 38 drehbar.

    Das obere Kugellager 37 ist am Oberteil 23  und das untere Kugellager 38 am Unterteil  25 festgehalten. Der Mittelteil 24 dient als       Wirtel    für das Drehglied und als Distanz  halter für die beiden Kugellager. Der     Wirtel     wird durch ein Antriebsband 40 rotiert.    Das Drehröhrchen nach     Fig.    4 weist einen       Hohlwirtel    49 auf, der an seinem Kopfende  geschlossen, aber an seinem Fussende offen ist,  wodurch ein     Ratun    50 gebildet ist.

   Der     Wir-          tel    49 wird durch ein Kugellager 52 in einem  Lagergehäuse 51. getragen, wobei dieses Kugel  lager sich auf Absätzen am Oberende des     Wir-          tels    49 abstützt, und wird ferner durch eine  Kappe 53 in seiner Stellung festgehalten. Die  auf das Oberende des     Wirtels    montierte  Kappe 53 überlappt den obern Rand des Ku  gellagers 52, das seinerseits durch einen Ab  satz 54 im Lagergehäuse 51 festgehalten ist.  Das Kugellager wird durch eine Maden  sehraube 55 in seiner Lage gesichert.    In den Raum 50 ist. ein genau passender  Porzellanzylinder 56 eingesetzt, der mittels  eines Ringes 57 aus Schwefel, Zement oder  einem andern passenden. Bindemittel festge  keilt ist.

   Ein gekrümmter glatter     Durchlass-          kanal    58 durchsetzt den Porzellanzylinder 56,  und sein Ein- und Austrittsloch sind kon  zentrisch zur Drehachse     lind    zum     Wirtel    49.  Zwischen seinen Enden ist der     Durchlass    58  gekrümmt, so dass sein maximaler Abstand  von der Vertikalachse des Zylinders 56 sich       auf    seiner halben Länge befindet. Ein zweiter       Durchlass    59 durchsetzt das obere Ende des       Hohlwirtels    49 konzentrisch zu dessen Ver  tikalachse,     lind    fällt mit dem obern Ende des  Durchlasses 58 zusammen.

   Der     Wirtel    49  kann sich im Kugellager 52 drehen, und     wird     über ein Band 60 angetrieben. Der     Wirtel    49  kann durch Betätigen eines Bremshebels 61  gebremst. werden, der eine     Noekenfläche    auf  weist, die auf einen Flansch 62 des     Wirtels          einwirken    kann.<B>-</B>      Der in     Fig.5    als geteiltes Röhrchen ge  zeigte Drahtgeber ist aus zwei gleichen Halb  zylindern 70 und 71 zusammengesetzt, in  deren flachen Längsflächen eine doppelte Nut  vorgesehen ist.

   Diese Nut besitzt eine Einlauf  mit 73 und eine Auslaufnut 74, die beide zur       Röhrehen-Vertikalachse    konzentrisch und mit  tels zweier gekrümmter Nuten 75 und 76 mit  einander verbunden sind, wobei letztere zur       -enannten    Achse spiegelbildlich sind. Die  beiden     Halbzy=linder    70, 71 werden auf gleiche  Art und Weise, wie in     Fig.    2 für die Teile 7       und    8 gezeigt, zusammengehalten, und bilden  ein Drehröhrchen mit zwei ganz im Innern  angeordneten     Durehlasskanälen,    von denen der  eine oder andere zum Vordrehen von Garn  benützt werden kann.

   Dieses Ausführungs  beispiel wird verwendet, wenn die beiden       Halbzylinder    durch Giessen hergestellt wer  den, da diese dann gleich anstatt spiegelbild  lich sind, und nur eine einzige Form erforder  lich ist.  



  Bei allen oben beschriebenen Drahtgeber  konstruktionen ist folgendes zu beachten:  Die     Faden-Ein-    und     -Austrittslöelier    sind  konzentrisch zur Drehachse des drehbaren  Gliedes, und im letzteren wird der Faden von  dieser Drehachse weggebogen. Beim Verwen  den eines solchen Drahtgebers läuft. der Faden  von den     Streckzylindern    in einer Ebene durch  die Drehachse des Röhrchens, bis er das rotie  rende,     reit        Durchlass    versehene Glied erreicht,  wonach er das letztere durchläuft.

   Auf die  sem<U>W</U>eg wird es     zuerst    von der Drehachse       abgelenkt.    und dann in diese zurückgeführt,  wonach es dann das genannte Glied     verlä.sst,     z. B. als Ballon, und zu einem herkömmlichen  Drahtgeber, z. B. einer Glocke, einem Läufer  oder     Flver,    gelangt.

   Falls erwünscht,     kann     zwischen Drahtgeber und Zwirnspindel. ein  weiterer Fadenführer eingeschaltet werden,  so dass der Faden nach Verlassen des Draht  gebers in der Drehachse des letzteren läuft, bis  er den Führer erreicht, wonach er als Ballon  von diesem auf die Spule     gelangt.    Auf diese  Weise erhält der Faden beim Verlassen der  Klemmstelle der     Streekzplinder    Draht, der  durch das zum Aufnehmen des Fadens be-    nützte Zwirnmittel beibehalten wird. Wenn  die Zwirnspindel mit, der gleichen     Winkel-          gesehwindigkeit    wie der Drahtgeber rotiert  wird, dann besitzt der aufgewundene Faden  denselben Draht wie beim     Verlassen    des  Drahtgebers.

   Indem die Zwirnspindel gegen  über dem     Drahtfeber    mit einer verschiedenen       Winkelgeschwindigkeit    rotiert wird, kann der  dem Faden durch den Drahtgeber erteilte  Draht vergrössert oder verkleinert werden,  das heisst wenn die Spindel mit einer höheren       Geschwindigkeit,    als der     Drahtgeber    rotiert,  wird der Draht vergrössert, während im ent  gegengesetzten Fall     etwas    Draht verloren  geht, dieser also verkleinert wird.  



  Die Vorteile der beschriebenen     Falsch-          drahtgeber        gegenüber    den herkömmlichen.  z. B. für Baumwolle,     Flachs,    Wolle und  Kammgarn, verwendeten Streck-, Zwirn-,       Doublier-    und Spinnmaschinen sind folgende:  es können grössere Garnkörper hergestellt,  feinere Garnnummern     -gesponnen    und die     Fa-          denbeansprueliung    während des Drahtgehens  auf ein     Minimum        reduziert    werden.

   Durch       Anbringen    von     dargestellten    Drahtgebern an       bestehenden    Glocken-, Ring- oder     Flver-          maschinen    können     -rössere        Wiekelkörper    er  halten und feinere Garne gesponnen wer  den, als bisher möglich war. Weitere Vorteile  der     dargestellten        Draht--eber    sind folgende:  ihre Bauart ist einfach und die Herstellung  billig, z.

   B. mittels     Spritzgrusses,        (las    (Tarn ist       gleichmässig    gedreht und ein Fadenbruch  kann leichter behoben werden, da der Faden  während des     Vordrehens    nicht, wie bei     frü-          lieren    Vorschlägen, im     Duehlasskanal    ausser  halb des Drehgliedes verläuft. Die vorliegen  den     Drahtgeber    können mittels eines bieg  samen Drahtes, der     sehn    leicht. durch den       Durchlass    gestossen      -erden    kann, wieder ein  gefädelt werden.

   Unter     Umständen    muss der  Drahtgeber     nietet    einmal zum Stillstand ge  bracht werden, da. der Benannte Draht wäh  rend des     Rotierens    des     \Drehgliedes    in den       Durchlasskanal    eingeführt werden kann. Es  kann jedoch eine     Abstellvorriehtung    vorge  sehen werden, falls     erwünscht,    um den Draht  geber     stillzusetzen,  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Falschdrahtgeber, der ein Drehglied mit mindestens einem glatten Durchlasskanal für einen Faden aufweist, dadurch gekenn7eich- net., dass der Durehlasskanal auf seiner ganzen Länge innerhalb des Drehgliedes verläuft und sein Ein- sowie sein Austrittsloch konzentriseh zur Drehaehse des Drehgliedes liegen, wäh rend er zwischen diesen Löchern einen durch laufenden Faden von der Achse des Dreh gliedes wegbiegt. <B>UNTERANSPRÜCHE:
    </B> 1. Falsehdrahtgeber nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet., dass der Durehlass- kanal von dem Ein- und dem Austrittsloeh ausgehend je einen Sehräggang aufweist, die innerhalb des Drehgliedes zusammenlaufen, wobei der von den beiden eingeschlossene Winkel 120 bis 150 beträgt.
    2. Falsehdrahtgeber nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchlass- kanal von dem Ein- und dem Austrittsloch ausgehend je einen Schräggang (:1, 5) auf weist, die durch einen Gang (6) miteinander verbunden sind, der parallel zur Drehachse liegt, wobei die beiden Schräggänge (4, 5) einen Winkel von 15 bis 30 mit der Verti kalen einschliessen. 3. Falschdrahtgeber nach Patentanspruch, dadurch gekennzeiehnet, dass der Durchlass- kanal (75, 76) gekrümmt ist.
CH277615D 1948-09-14 1949-09-12 Falschdrahtgeber. CH277615A (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1009075B (de) * 1953-09-23 1957-05-23 Bobkowicz E Verfahren und Einrichtung zur Erzeugung von Garn und Zwirn aus Fasermaterial
DE1184257B (de) * 1956-11-16 1964-12-23 Skf Kugellagerfabriken Gmbh Falschdrahtvorrichtung
DE19519240A1 (de) * 1995-05-25 1996-11-28 Schlafhorst & Co W Vorrichtung zur Falschdrallerteilung

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