CH277681A - Farbwerk an Tiegeldruckpressen. - Google Patents

Farbwerk an Tiegeldruckpressen.

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CH277681A
CH277681A CH277681DA CH277681A CH 277681 A CH277681 A CH 277681A CH 277681D A CH277681D A CH 277681DA CH 277681 A CH277681 A CH 277681A
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Edelmann Ernst
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Edelmann Ernst
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F1/00Platen presses, i.e. presses in which printing is effected by at least one essentially-flat pressure-applying member co-operating with a flat type-bed
    • B41F1/26Details
    • B41F1/40Inking units

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Inking, Control Or Cleaning Of Printing Machines (AREA)

Description


  Farbwerk an     Tiegeldruckpressen.       Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist ein     Parbwerk    an     Tiegeldruckpressen.     



  Es sind solche Farbwerke bekannt, deren  Auftragwalzen während der Bewegung des  Walzenstuhles von und zur     Einfärbung    der  Form nicht angetrieben werden. Meist sind  sie mit seitlichen Laufrollen versehen und  rollen über die Form. Dies hat den Nachteil,       dass    während der Einfärbung der Form keine       Verreibung    stattfindet und die Walzen man  gelhaft geführt sind. Andere Ausführungen  besitzen an den Laufrollen zusätzlich einen  Zahnkranz und tragen eventuell noch eine  Reibwalze. Die     Abwicklun-#    der W     alzen    stimmt  in diesem Fall nur dann überein, wenn der       Walzendurehmesser    gleich dem Teilkreis der  Zahnkränze ist.

   Durch     L        ge          Xnderung        n    der     Luft-          feuebtigkeit        und    der Temperatur ändern die  Walzen dauernd ihr Volumen, so     dass    die ge  nannte Bedingung nur ausnahmsweise erfüllt  ist. Auch eine seitliche     Verreibung    erfolgt bei  den genannten Farbwerken nicht.  



  Erfindungsgemäss werden diese Nachteile  dadurch behoben,     dass    die Auftragwalzen mit  einer     Verreibwalze    in Reibverbindung stehen,  die beim Einfärben der Form     zweeks    Antriebs  der Auftragwalzen     zwangläufig    mittels einer       Zahnradübertragungsvorriehtung        antreibbar     ist,     und        dass    die     Verreibwalze    eine     automati-          sehe        Kupplungsvorriehtung    besitzt, das Ganze  derart,

       dass    die Auftragwalzen und die     Ver-          reibwalze    in ihrer obern Stellung bei der Farb  aufnahme frei drehbar sind, und     dass    die  Auftragwalzen während der Einfärbung mit-         tels    der     Verreibwalze    angetrieben werden, wo  bei letztere zusätzlich eine seitliche     Verrei-          bung    bewirkt.  



  Die     Kupplungsvorriehtung    ist zweckmässig  eine     Konuskupplung,    die während der     Ein-          7          färbung    eine begrenzte seitliche Verschiebung  der     Verreibwalze    ermöglicht.  



  Ein Ausführungsbeispiel des     Erfindungs-          ge,genstandes    ist schematisch in der beiliegen  den Zeichnung dargestellt; es zeigt:       Fi--.   <B>1</B> einen vertikalen     Quersehnitt    durch  einen Teil einer     Tiegeldru(--kpresse    und       Fig.    2 in grösserem Massstab einen Längs  schnitt durch einen Teil des in     Fig,   <B>1.</B>     ge-          kn     zeigten Farbwerkes.  



  In     Fig.   <B>1</B> ist<B>1.</B> der grosse Farbzylinder,  dessen Zahnkranz 2 in ein     Ritzel   <B>3</B> eingreift,  das in nicht gezeichneter Weise mit dem An  trieb der Presse verbunden ist. 4 sind zwei  mit einem     Stahlverreiber   <B>5</B> zusammenwirkende       und    mit dem Farbzylinder<B>1</B> in Reibverbin  dung stehende     Verreibwalzen    bekannter Aus  bildung.  



  Das links in     Fig.   <B>1</B> gezeigte     Parbwerk    be  sitzt einen Walzenstuhl<B>6,</B> in welchem zwei  mit Abstand     übereinanderliegende        Auftra-          walzen   <B>7</B> gelagert sind. In Reibverbindung mit  den beiden -Walzen<B>7</B> steht eine ebenfalls im       )Valzenstuhl   <B>6</B> gelagerte     Verreibwalze   <B>8,</B> die  mit einem Zahnrad<B>19</B>     kuppelbar    ist, das in  ein Zwischenrad 12 eingreift.

   Der Walzen-,       stuhl   <B>6</B> ist in nicht gezeichneten Führungs  schienen gehalten und kann über das Satzbett  auf und ab bewegt werden,- Am nicht gezeieh-           neten    Gestell der     Tiegeldruckpresse    ist ferner  eine vertikale Zahnführung<B>11</B> vorgesehen, die  z. B. an der einen     Führungssehiene    des Wal  zenstahles<B>6</B> angebracht sein kann, und in  deren Zahnung das Zwischenrad 12     ein-reift.          DerWalzenstuhl   <B>6</B> ist ferner durch bekannte,  nicht gezeichnete Mittel vertikal verschiebbar.

    Damit der Walzenstuhl in die in     Fig.   <B>1</B> ge  zeigte Stellung     bzw.    aus dieser bewegt werden  kann,     muss    der Farbzylinder<B>1</B> in Richtung  des     Pfeils   <B>A</B> ausweichen können. Zu diesem  Zweck ist er in Schlitzen     versehiebbar    gelagert  und wird durch nicht gezeichnete Federn in  seiner Arbeitsstellung gemäss     Fig.   <B>1</B> gehalten.  



  In     Fig.    2 ist die mit einer     Kuipplungsvor-          richtung    versehene     Verreibwalze   <B>8</B> dargestellt.  Der W     alzenzylinder   <B>8</B> ist durch Zwischenstege  <B>1.3</B> auf einer Welle 14 drehbar gelagert. Die       Sehulterringe   <B>15</B> verhindern ein axiales Ver  schieben der Walze<B>8</B> auf der Welle 14. Das  eine Wellenende ist frei drehbar im Walzen  stuhl<B>6</B> gelagert, während das andere Wellen  ende Gewinde<B>16</B> besitzt, das in eine     entspre-          ehende    Gewindebohrung des Walzenstuhles<B>6</B>  eingreift.

   Das in     Fig.    2 rechte Ende der Welle  <B>14</B> besitzt eine Längsnut<B>17,</B> in welcher mittels  Keilen einerseits ein     Konuskörper   <B>18,</B> ander  seits das Antriebsrad<B>19</B> axial     versehiebbar     gelagert ist.

   In den     Walzen7ylinder   <B>8</B> ragt  ein     Konusteil    20 mit innerer     Konusfläehe        zum     Zusammenwirken mit dem     Konuskörper   <B>18.</B>  Der     Konuskörper   <B>18</B> ist im Sinne des Kupp  lungseingriffes mit dem     Koni-isteil    20 durch  eine Feder 21 belastet, die sieh am     entspre-          ehenden    Schulterring<B>15</B> abstützt.  



  Die W     irkungsweise    der beschriebenen     Ein-          riehtung    ist im übrigen folgende:  In der in     Fig.   <B>1</B> gezeigten Arbeitsstellung  des Farbwerkes befinden sieh die     Verreib-          walze   <B>8</B> und ihre     Konuskupplung   <B>18,</B> 20 in  der Stellung gemäss     Fig.    2. Die     Verreibwa17e     <B>8</B> ist demzufolge auf der in ihrer rechten  Endlage     (Fig.    2)     befindliehen    Welle 14 frei  drehbar.

   Der über das     Ritzel   <B>3</B> angetriebene  Farbzylinder<B>1</B> bewirkt durch Reibkontakt  ein     Mitdrehen    der beiden Auftragwalzen<B>7.</B>  Wird der Walzenstuhl<B>6</B>     bzw.    die Auftrag  walze<B>7</B> zur Einfärbung der Form längs der    Zahnführung<B>11</B> nach unten bewegt, z.

       B.     mittels zweier aussen am     _Masehinengestell    an  geordneter Zugarme, so erfolgt eine     entspre-          ehende        Ausweiehbewegang    des Farbzylinders  <B>1</B> in Richtung des     Pfeils   <B>A.</B> Gleichzeitig mit  dem Absenken des Walzenstuhles<B>6</B> wird das       Ritzel   <B>19</B> durch das in die Zahnführung<B>11</B>  eingreifende Zwischenrad 12 derart ange  trieben,     dass    das Gewinde<B>1.6</B> der Welle 14  in die Gewindebohrung des Walzenstuhles<B>6</B>       hineingesehraubt    wird.

   Dies hat eine Verschie  bung der Welle 14     und    der     Verreibwalze   <B>8</B>  nach links in     Fig.    2 zur Folge. Der Kupp  lungsweg der     Konuskupplung   <B>18,</B> 20 ist der  art gewählt,     dass    nach relativ kleiner     seitlieher     Verschiebung der Welle 14 der     Konliskörper     <B>18</B> mit dem     Konusteil    20 in Eingriff kommt  -und die     an-,etriebene    Welle 14 mit dem     Ver-          reibzyliiider   <B>8</B> kuppelt.

   Der letztere überträgt  seine Drehbewegung durch Reibung auf die  Auftragwalzen<B>7.</B> Während der weiteren<B>Ab-</B>  wärtsbewegung des Walzenstuhles<B>6</B> bewirkt  das weitere Verschieben der Welle 14     bzw.     der     Verreibwalze   <B>8</B> ein seitliches Verreiben  der Farbe. Während der Aufwärtsbewegung  des Walzenstuhles<B>6</B> erfolgt ein durch ent  sprechenden Antrieb des     Ritzels   <B>19</B> bewirktes  Verschieben der Welle 14 nach rechts in  <U>Für.</U> 2. Die     Konuskupplung   <B>18,</B> 20 bleibt dabei  so lange in Eingriff, bis der     Konuskörper   <B>18</B>  gegen den Walzenstuhl<B>6</B> stösst.

   Bei weiterem       Versehieben    der     Nff        elle    14     bzw.    des Zylinders  <B>8</B> nach rechts wird der     Konusteil    20 vom       Konuskörper   <B>18</B> abgehoben, das heisst die  Drehverbindung zwischen der     Mlelle    14 und  dem Walzenzylinder<B>8</B> wird<U>gelöst.</U> Annähernd  gleichzeitig hat der Walzenstuhl<B>6</B> an dem in  Richtung des     Pleils   <B>.1</B> verschobenen     Farb-          zylinder   <B>1</B> vorbei die in     Fig.   <B>1</B> gezeigte Ar  beitsstellung wieder erreicht,

   worauf der     Farb-          zylinder   <B>1</B> mit den nun frei drehbaren Auf  tragwalzen<B>7</B> in Berührung kommt. In dieser  Stellung drehen sieh die Welle 14, das An  triebsrad<B>19</B> und das Zwischenrad 12 nicht.  



  Demzufolge wird die     Verreibung    der  Farbe auf den Auftragwalzen<B>7</B> auch während  des Senkens und     Hebens    des Walzenstuhles  <B>6</B>     Tortgeführt,    wobei durch die genannte Ver-           schiebung    der Welle 14     bzw.    der     Verreib-          walze   <B>8</B> auch eine     seitliehe        Verreibung    statt  findet. Die Weglänge dieser seitlichen     Ver-          sehiebung    beträgt zweckmässig etwa<B>3</B>     ein.     



  Zufolge der beschriebenen Ausbildung des       Parbwerkes    wird praktisch eine dauernde       Verreibung    der Farbe erzielt, wobei die     Ab-          wieklung    der     Auftragwalzen    zufolge ihrer  durch     Reibschluss    bewirkten Antriebsverbin  dung mit der Reibwalze dauernd überein  stimmt. Es können demnach auch Auftrag  walzen verschiedenen Durchmessers vorge  sehen sein, die einzeln genau schrifthoch  justiert, das heisst in der gewünschten Höhe  über der einzufärbenden Form eingestellt  werden können. Stege und Laufrollen fallen  bei diesem Farbwerk weg. Die Walzen sind  zweckmässig in an sich bekannten, verstell  baren Schlössern gelagert.  



  Die Anordnung der einzelnen     Parbwerke     der Presse kann     natürlieh    auch derart sein,       dass    ein Ausweichen des     Parbzylinders   <B>1</B> beim  Senken und Heben des Walzenstuhles<B>6</B> un  nötig ist. Zu diesem Zweck können die Füh  rungsschienen des Walzenstuhles pendelartig  angebracht sein, damit der Walzenstuhl<B>6</B> in  Richtung des     Pleils    B     (Fig.   <B>1)</B> ausweichen  kann.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Farbwerk an Tiegeldruekpressen mit wenig stens zwei Auftragwalzen, dadurch gekenn zeichnet, dass die Auftragwalzen mit einer Verreibwalze in Reibverbindung stehen, die beim Einfärben der Form zwecks Antriebes der Auftragwalzen zwangläufig mittels einer Zahnradübertragungsvorrichtung antreibbar ist, und dass die Verreibwalze eine automati- sehe Kupplungsvorrichtung besitzt, das Ganze derart, dass die Auftragwalzen und die Ver- reib-walze,
    in ihrer obern Stellung bei der Farbaufnahme frei drehbar sind und dass die Auftragwalzen während der Einfärbung mit tels der Verreibwalze angetrieben werden, wo bei letztere zusätzlich eine seitliche Verrei- bung bewirkt. UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Farbwerk nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Verreibwalze auf einer antreibbaren und axial verschiebbaren Welle angeordnet und durch eine beim Ver schieben der Welle automatisch betätigte Konuskupplung mit der genannten Welle kuppelbar ist.
    2. Parbwerk nach Patentanspruch und Unteransprueh <B>1-,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Konuskupplung einen auf der ge nannten Welle axial verschiebbaren und mit dieser Welle drehverbundenen Konuskörper besitzt, der zum Zusammenwirken mit einem entsprechenden Konnsteil der Verreibwalze bestimmt und durch eine an der Welle abge stützte Feder im Sinne des Kupplungsein griffes belastet ist.
    <B>3.</B> Farbwerk nach Patentanspruch und Unteransprüchen<B>1</B> und 2, dadurch gekenn-, zeichnet, dass das eine Ende der Welle Ge winde aufweist und in einer Gewindebohrung eines heb- und senkbaren Walzenstuhles der Tiegeldrueli:pesse gelagert ist, um beim Drehen der Welle ein axiales Verschieben der Welle, und der Verreibwalze und somit das Kuppeln bzw. Entkuppeln zu bewirken.
CH277681D 1950-10-30 1950-10-30 Farbwerk an Tiegeldruckpressen. CH277681A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3308754A (en) * 1964-06-19 1967-03-14 Matthews & Co Jas H Rotary drum printer and inking apparatus therefor

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