CH277694A - Schwimmvorrichtung. - Google Patents
Schwimmvorrichtung.Info
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63B—APPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
- A63B31/00—Swimming aids
- A63B31/08—Swim fins, flippers or other swimming aids held by, or attachable to, the hands, arms, feet or legs
- A63B31/14—Swim fins, flippers or other swimming aids held by, or attachable to, the hands, arms, feet or legs with valve-flaps
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Description
Schwimmvorrichtung. Die Erfindung betrifft eine Schwimmvor richtung, die dadurch gekennzeichnet ist, dass an einem Schuh ein mindestens an seinem obern Rand mit dem Schuh fest verbundener, flossenartiger Körper aus biegsamem Material angebracht ist.
In der Zeichnung ist schematisch eine bei spielsweise Ausführungsform des Erfindungs gegenstandes dargestellt. Darin bedeutet 1 einen Schuh bekannter Ausführung, wie er zum Baden getragen wird. Solche Schuhe sind üblicherweise aus Gummi, Segeltneh usw. her gestellt. Die Befestigung am Fuss geschieht durch eine Schnürung 2. Es sind jedoch auch andere Befestigungsarten bereits zur Anwen dung gekommen. Ringsum den Schuhoberteil ist nun ein Streifen 3 aus biegsamem Material vorgesehen, welcher mit dem Schuhoberteil beispielsweise durch eine Naht 1 fest verbun den ist. In mehr oder weniger regelmässigen Abständen sind ferner weitere Nähte 5 vor gesehen, die quer zur Längsrichtung des Strei fens verlaufen.
Wird ein mit einem derartigen Streifen versehener Schuh im Wasser getra gen, so ist leicht ersichtlich, dass bei den An zugsbewegungen der Beine während des Schwimmens keine Wirkung des Streifens spürbar ist, da derselbe durch das auf ihn drückende Wasser satt gegen den Schuh ge drückt wird. Beim Zurückstossen des Fusses bewirkt jedoch das zwischen dem Schuhober teil und dem Streifen unten eindringende Wasser, dass sich der untere Rand des Strei fens vom Schuhoberteil abhebt. Der Streifen weist demnach eine flossenartige Wirkung auf, das heisst der abstossende Fuss findet im Wasser einen verhältnismässig grossen Wider stand, so dass der Körper des Schwimmers verhältnismässig weit nach vorn geschnellt werden kann.
Beim anschliessenden Anziehen der Füsse schmiegt sich der Streifen wieder ganz an den Schuh an, und letzterer hat im Nasser nur noch einen verhältnismässig ge ringen Widerstand.
Statt dass der Streifen rings um den gan zen Schuhoberteil herumgeführt ist, ist es auch möglich, denselben nur auf der Schuh aussenseite anzubringen.
Der beschriebene Streifen kann aus Gummi, Kunstgummi, Segeltuch oder thermoplasti schem Material hergestellt sein. Bestehen so wohl Schuh als Streifen aus Gummi, so kann der Streifen vermittels Klebverbindung an den Schuh befestigt werden. Bestehen beide Teile aus thermoplastischem Material, so kann die Verbindung unter Einwirkung von Hitze unter Druck erfolgen. Bei allen Verbindungs arten kann der obere, mit dem Schuhoberteil verbundene Streifenrand gerafft werden, wo durch erreicht wird, dass der untere Streifen rand am Schuh nur lose aufliegt. Unter der Wirkung des Wasserdruckes kann er sich dann möglichst weit vom Schuh abheben. Eine ähn liche Wirkung kann dadurch erreicht werden, dass der Streifen statt als Band mit parallelen Rändern als ein aus einem ebenen Material blatt herausgetrennten Gebilde besteht.
In die- sein Falle ist der untere Streifenrand ohne weiteres länger als der obere Streifenrand.
Durch die quer zur Streifenlängsrichtung geordneten Verbindun-Sstellen zwischen <B>i</B> -in t3 Streifen und Schuhoberteil wird verhütet, dass der Streifen durch den Wasserdruck einfach umgestülpt wird, wodurch seine Wirksamkeit verlorengehen würde.
Gegenüber den bekannten flossenartigen Schwimmgeräten, deren Schuhspitze sehr weit nach vorn gezogen ist und dort. verhältnis mässig stark verbreitert ist, hat die erfin dungsgemässe Schwimmvorrichtung den gro ssen Vorteil, dass sie, ausser der wirkungsvol len Unterstützung beim Schwimmen, an Land ohne die geringste Mühe und Behinderung beim Gehen getragen werden kann. Sie ist ausserdem für Zuschauer kaum bemerkbar. Ferner ist, sie im Gegensatz zu den bekannten Schwimmgeräten sehr leicht, da der Streifen das Schuhgewicht nur geringfügig erhöht.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Sehwinimvorrichtung, dadurch gekenn zeichnet, dass an einem Schuh ein mindestens an seinem obern Rand mit ersterem fest. ver bundener, flossenartiger Körper aus bieg samem Material angebracht ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Schwimmvorrichtung nach Patent.an- sprucli, dadurch gekennzeichnet, dass in mitt lerer Höhe des Schuhes, mindestens teilweise um dessen Oberteil herum, der flossenartige Körper angeordnet. ist, welcher aus einem Streifen besteht.\_'. Schwimmvorrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge- kennzeichnet, da.ss der Flossenstreifen aus Gummi hergestellt ist. 3. Sehwimmvorriclitung nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass der Streifen aus Kunstgummi hergestellt ist. Schwimmvorrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 7 , dadurch ge- kemzzeiehnet, dass der Streifen aus thermo plastischem Material hergestellt, ist.5. Schwimmvorrichtung nach Patentan spruch und Unteransprueh@l., dadurch gekenn zeichnet, dass der Streifen rings um den gan zen Schuhoberteil herumgeführt ist. 6. Schwimmvorrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass der Streifen nur an der Schuli- a.ussenseite angeordnet ist. 7. Schwimmvorrichtung nach Patentan spruch und Unteransprneh 1, dadureli gekenn zeichnet, dass der Streifen am. Schuhoberteil angeklebt ist.S. Sehwinimvorriclitung nach Patentan- sprucli und U nteransprueli 1, dadurch gekenn zeichnet, dass mindestens eine quer zur Längs richtung des Streifens verlaufende Verbin dungsstelle zwischen Streifen und Schuhober teil vorgesehen ist. 9. Schwimmvorrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 7, dadurch gekenn zeichnet, dass der Streifen bandförmig gestal tet ist und der obere Streifenrand an der Befestigungsstelle gerafft ist.10. Schwinimvorrielit.ung nach Patentan- spruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, class der Streifen aus einem ebenen Materialblatt lierausgetreinit ist..
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH277694T | 1949-12-29 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH277694A true CH277694A (de) | 1951-09-15 |
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ID=4481361
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH277694D CH277694A (de) | 1949-12-29 | 1949-12-29 | Schwimmvorrichtung. |
Country Status (1)
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|---|---|
| CH (1) | CH277694A (de) |
-
1949
- 1949-12-29 CH CH277694D patent/CH277694A/de unknown
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