CH278062A - Schnellwechselfutter zur Werkzeugeinspannung, für Werkzeugmaschinen. - Google Patents
Schnellwechselfutter zur Werkzeugeinspannung, für Werkzeugmaschinen.Info
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- H01H9/54—Circuit arrangements not adapted to a particular application of the switching device and for which no provision exists elsewhere
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- B23B31/00—Chucks; Expansion mandrels; Adaptations thereof for remote control
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Description
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Schnellwechselfutter zur Werkzeugeinspannung, für Werkzeugmaschinen. Schnellwechselfutter zur Werkzeugeinspannung, für Werkzeugmaschinen, insbesondere Bohrmasehinen, sind bei neuzeitlichen Bearbeitungsverfahren in steigendem Masse zum Einsatz gelangt, da mit ihnen erhebliche Einsparungen an Arbeitszeit erreicht werden können. Je häufiger ein Werkzeugwechsel erforderlich ist, desto grösser werden die Nebenzeiten. Diese können durch die Verwendung von Sehnellwechselfuttern verringert werden, bei denen die Werkzeuge in Einsatzhülsen eingesetzt werden und mit diesen während des Laufes der Maschine unfallsicher und schnell im Futterkörper eingespannt und gewechselt werden können.
Die Erfindung bezieht sich nun auf ein Sehnellwechselfutter zur Werkzeugeinspannung, für Werkzeugmaschinen, bei dem eine Einsatzhülse von dem Futterkörper durch eine Klauenkupplung beim Drehen des Körpers mitgenommen und in der Arbeitslage gesperrt wird. Gemäss der Erfindung sind Mitnehmerkeile der Kupplung am vordern Teil der Einsatzhülse mindestens angenähert in der Längsmitte der kegeligen Aufnahmebohrung der Hülse für den Werkzeugsehaft angeordnet.
Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Schnellwechselfutters zur Werk- zengeinspannun a gemäss der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt: Fig.1 je zur Hälfte die Ansicht und einen Längsschnitt durch ein Futter, Fig.2 den Querschnitt nach der Linie A-B der Fig. 1, Fig. 3 eine Ansicht des Ausstossbolzens, Fig. 4 eine Ansicht der Einsatzhülse, Fig. 5 einen Schnitt durch den vordern Teil des Futterkörpers, Fig. 6 einen Schnitt durch die zweite Ausführungsform mit eingesetztem Werkzeug, Fig. 7 den Querschnitt nach der Linie C-D der Fig. 6 und Fit. 8 den Längsschnitt dureh das Wechselfutter ohne Einsatzhülse, Ausstossbolzen und Werkzeug.
Das Schnellwechselfutter zur Werkzeug- einspannuna nach Fig.1 bis 5 besitzt den zylindrischen Futterkörper 7 mit dem Einspannkonus 6, in den in bekannter Weise dem Futterkörper zugeordnete Einsatzhülsen 8 v er- schiedener Bohrung wahlweise mit dem jeweils einzuspannenden Werkzeug 9 eingesetzt werden können. Im vordern Teil weist die gemäss Fig. 1 im Futterkörper eingesetzte Einsatzhülse 8 zur Bildung einer Klauenkupplung zwei angefräste Mitnehmerkeile 10 auf, die in entsprechende -Nuten 11 des Futterkörpers 7 eingreifen.
Durch die Anordnung der Keile etwa in der Längsmitte der kegeligen Aufnahmebohrung der Einspannhülse 8 und damit etwa in der -litte des Einspannschaftes 1? des in die Bohrung eingesetzten Werkzeu- ges J, ist eine einwandfreie Übertragung des Drehmomentes vom Futterkörper auf die Hülse und das Werkzeug erreicht.
L n i bei um-
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laufendem Futterkörper ein leichtes Einführen der Einsatzhülse zu erreichen, ist der Futterkörper 7 am vordern Teil mit von seinem Innenrand an der vordern Stirnseite ausgehenden, zur Stirnseite schräglaufenden Hinterdrehungen 13 versehen, durch die die Keile 10 leicht in ihre Nuten 11 im Körper i eingesetzt werden können. In zwei sieh gegen- überliegenden Bohrungen 14 des Futterkörpers 7 sind Kugeln 15 eingelegt, die irr bei den Mitnehmerkeilen angeordnete Nuten 16 der eingesetzten Einsatzhülse 8 eingreifen und diese in der Arbeitslage im Futterkörper gegen Herausfallen sichern.
Aulen ist an dem Futterkörper eine Muffe l r verschiebbar, die in der vordern Endlage die Kugeln in ihrer Sperrlage in den Nuten 16 hält und mit Aus- nehmungen 18 für die Kugeln 15 versehen ist., so dass beim Zurücksehieben der Muffe 17 die Kugeln nach aussen ausweichen können und die Einsatzhülse hierbei freigeben. Die Einsatzhülse besitzt an ihrem vordern Ende einen auf ihr drehbaren Haltering 19, um die Hülse leicht in den umlaufenden Futterkörper einstecken zu können.
Im hintern Teil der Einsatzhülse 8 ist ein Ausstossbolzen 20 vorgesehen, der mit einem in einen Schlitz 21 einer Zwischenwand der Einsatzhülse greifenden Schlagteil 22 versehen ist ( Fig.1) .
Der Ausstossbolzen 20 kann aus der Stellung nach Fig.1 aus der Einsteckhülse so weit in eine Endlage herausgezogen werden, dass er um 90 gedreht werden kann, so dass er sieh auf den Absatz 23 der Hülse aufsetzt, um den Schlitz 21 für das Werkzeugsehaftende freizugeben. Durch eine Feder 24 wird der Ausstossbolzen in der zurückgezonenen Stellung am Absatz 23 gehalten. Bei der in Fig. 1 gezeichneten Lage dieses Ausstossbolzens 20 genügt ein kurzer Prellschlag auf die Einsatzhülse, indem der Kopf des Bolzens 20 auf eine Metallunterlage geschlagen wird, um das WV erkzeug 9 aus der kegeligen Aufnahmebohrung zu lösen. Zum Einspannen eines neuen Werkzeuges wird der Ausstossbolzen wie erwähnt um 90 gedreht und gibt somit den Aufnahmeschlitz 21 für das neue Werkzeug- frei.
Die vordere Fläche des Ausstossbolzens 20 ist sattelförmig ausgebildet (Fig.3) und schont daher beim Herausschlagen die Zentrierbohrung des Werkzeuges.
Nach Fig.6 bis 8 ist im Futterkörper 7 eine Büchse 25 verschiebbar angeordnet, die dureh eine Schmlter 26 der Einsatzhülse 8 in ihrer hintern laae gehalten wird. Beim Her- i ausnehlinien der Einsatzhülse wviril die Büchse 25 durch eine Feder 27 nach vorn bis zum vordern Rand des Futterkörpers verschoben, so dass die Haltekugeln 15 und damit die Überwurfkappe 17 von der Büchse 25 in der zurückgezogenen Aussersperrlage gehalten werden (Fig. 8). Durch einen Sprengring 28 ist die Büchse gegen Herausfallen aus dem Futterkörper gesiehert. Durch diese verschiebbare Büchse wird gleichzeitig der weitere Vorteil erreicht, dass beim Einführen der Einsatzhülse die Nuten 11 des Futterkörpers abgedeckt sind, so dass diese das Einsetzen der Hülse nicht stören.
Durch die Büchse ist es mithin möglich, das Futter nur mit einer Hand zu bedienen, da beim Einführen der Einsatzhülse die Muffe 17 nicht wie in Fig. 1 zurückgeschoben zu werden braueht, da sie in der zurüek- gesehobenen Stellung, irr die sie beim Herausnehmen der Hülse gebraeht wurde, gehalten wird.
Gemäss Fig.6 sind die Haltekugeln 15 in der Sperrstellung zwischen einer schräg zu ihrer Verschieberichtung verlaufenden Fläche 29 einer Ausnehmung 18 an der Innenseite der Muffe 17 und einer ebenfalls schräg zu dieser Riehtung verlaufenden Fläche 30 der Nut 16 an (]ei- Einsatzbülse 8 eingeklemmt, so class auch bei einem Verschleiss dieser Flächen immer eine starre Fixierung der Einsatzhülse in der mit denn Futterkörper gekuppelten Lage erreicht %vird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Selmellweehselfutterzur-V erkzeugeinspan- rnuig, für Werkzeunmaseliinen, insbesondere Bohrmaschinen, bei dem eine Einsatzhülse von dem Futterkörper durch eine Klauenkupp- lung beim Drehen des Körpers mitgenommen und in der Arbeitslage gesperrt wird, dadurch <Desc/Clms Page number 3> Gekennzeichnet, dass Mitnehmerkeile (10) der Kupplung am vordern Teil der Einsatzhülse (8) mindestens angenähert in der Längsmitte ihrer kegeligen Aufnahmebohrung für den Werkzeugschaft angeordnet sind. UNTERANSPRÜCHE: 1.Futter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass bei den Mitnehmerkeilen an der Einsatzhülse (8) Nuten (16) für Haltekugeln (15) angeordnet sind, die durch eine verschiebbare Muffe (17) in ihrer Sperrlage gehalten werden. 2. Futter nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in der Einsatzhülse (8) ein Ausstossbolzen (20) angeordnet ist, der auf einem Absatz (23) der Einsatzhülse in einer Endlage feststellbar ist. 3. Futter nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die vordere Fläche des Ausstossbolzens (20) sattelförmig ausgebildet ist. 4.Futter nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Futterkörper (7) am vordern Teil mit von seinem Innenrand an der vordern Stirnseite ausgehenden, zur Stirnseite schräglaufenden Hinterdrehungen (13) versehen ist. 5. Futter nacb Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass im Futterkörper (7) eine Büchse (25) verschiebbar angeordnet ist. 6. Futter nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Büchse (25) bei herausgenommener Einsatzhülse (8) zum Zurückhalten der Haltekugeln (15) und damit der Muffe (17) ausser Sperrlage, durch eine Feder (27) bis zum vordern Rand des Futterkörpers (7) vorge- sehoben ist. 7.Futter nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Kugeln (15) in der Sperrlage zwi- schen zu ihrer Verschieberichtung schrägen Flächen (29, 30) an der Innenseite der Muffe (17) und der Nuten (16) an der Einsatzhülse (8) anliegen.
Applications Claiming Priority (6)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE278062X | 1948-10-01 | ||
| DE285596X | 1948-10-22 | ||
| DE221148X | 1948-11-22 | ||
| DE251148X | 1948-11-25 | ||
| DE271148X | 1948-11-27 | ||
| DE41248X | 1948-12-04 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH278062A true CH278062A (de) | 1951-09-30 |
Family
ID=27544030
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH278062D CH278062A (de) | 1948-10-01 | 1949-08-25 | Schnellwechselfutter zur Werkzeugeinspannung, für Werkzeugmaschinen. |
| CH285596D CH285596A (de) | 1948-10-01 | 1950-07-21 | Anordnung zur Unterdrückung der Funkenbildung an Schaltkontakten für vorzugsweise induktive Gleichstromkreise, namentlich bei Tirill-Reglern. |
Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH285596D CH285596A (de) | 1948-10-01 | 1950-07-21 | Anordnung zur Unterdrückung der Funkenbildung an Schaltkontakten für vorzugsweise induktive Gleichstromkreise, namentlich bei Tirill-Reglern. |
Country Status (1)
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|---|---|
| CH (2) | CH278062A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2331410A1 (fr) * | 1975-11-14 | 1977-06-10 | Bosch Gmbh Robert | Dispositif pour la transmission de couples de rotation |
| DE102004042952A1 (de) * | 2004-09-06 | 2006-03-23 | Hilti Ag | Schraubgerät mit axial wirkendem Schlagmechanismus |
-
1949
- 1949-08-25 CH CH278062D patent/CH278062A/de unknown
-
1950
- 1950-07-21 CH CH285596D patent/CH285596A/de unknown
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| FR2331410A1 (fr) * | 1975-11-14 | 1977-06-10 | Bosch Gmbh Robert | Dispositif pour la transmission de couples de rotation |
| US4107949A (en) * | 1975-11-14 | 1978-08-22 | Robert Bosch Gmbh | Tool shank and chuck combination for hammer drill |
| USRE31755E (en) * | 1975-11-14 | 1984-12-04 | Robert Bosch Gmbh | Tool and chuck for hammer drill |
| DE102004042952A1 (de) * | 2004-09-06 | 2006-03-23 | Hilti Ag | Schraubgerät mit axial wirkendem Schlagmechanismus |
| US8499850B2 (en) | 2004-09-06 | 2013-08-06 | Hilti Aktiengesellschaft | Screwdriving power tool with an axially operated percussion mechanism |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CH285596A (de) | 1952-09-15 |
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