CH278071A - Mehrwalzenmaschine mit an den Stirnflächen anliegenden, von den Seitenwänden des Aufgabetrichters gehaltenen Abdichtbacken. - Google Patents

Mehrwalzenmaschine mit an den Stirnflächen anliegenden, von den Seitenwänden des Aufgabetrichters gehaltenen Abdichtbacken.

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CH278071A
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CH
Switzerland
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rollers
roller
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side walls
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Schoeffel Ludwig
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Schoeffel Ludwig
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Description


      Mehrwalzenmaschine    mit an den     Stirnflächen    anliegenden, von den Seitenwänden des       Aufgabetrichters    gehaltenen     Abdichtbacken.       Während man bisher bei Mehrwalzen  maschinen, mit einem über dem Spalt zweier  benachbarter     \Walzen    sitzenden     Aufgabetrich-          ter,    wie sie zum Bereiten von Farben, Pasten,  Cremen oder dergleichen Mischstoffen ver  wendet werden, die an den Seitenwänden des  Trichters befestigten und bis in den Ein  zugsspalt zwischen den Walzen reichenden       Abdichtbacken    mit dem Trichter auf den  Mantelflächen der Walzen aufsitzen liess,

   ist  man jetzt auch bei diesen Maschinen dazu  übergegangen, die     Abdichtbacken    entweder  auf abgesetzte Bunde an den Stirnflächen  aufzusetzen und dabei gegen diese und die  Stirnflächen der Walzen zu pressen oder die       Abdichtbaeken    einfach gegen die glatten  Stirnflächen zu drücken. Diese Ausbildung  hat den Vorteil, dass die bei den auf der       1ctantelfläehe    der     'Walzen    sitzenden     Abdicht-          backen    erforderliche, scharf ausgezogene  Spitze der Dichtbacken entfällt und ausser  dem die ganze Walzenlänge als Arbeitsfläche  zur Verfügung steht.  



  Um bei diesen an den Stirnflächen der  Walzen angreifenden     Abdichtbacken    eine gute  Abdichtung zu erzielen, müssen die Backen  gut dichtend an die Stirnflächen     angepresst     werden. Die Backen unterliegen dabei im  Gebrauch einer Reibungsabnutzung.

   Sofern  die     Abdichtbacken    dabei fest an den Trichter  seitenwänden befestigt sind, was zudem eine  genaue Anpassung des Trichters an die Wal-         zenlänge    erfordert, ergibt sich mit der Nach  stellung der     Abdichtbacken    durch Anziehen  der im Bereich des Walzenspaltes angreifen  den     Andrückschrauben    eine Verwindung der  Backen, wobei ferner eine ebene Anlage der  Backen an den Stirnflächen der Walzen nicht  mehr gewährleistet ist.  



  Die Zuordnung der     Abdichtbacken    zu den  Stirnflächen der Walzen führt zufolge der  Reibung     zwischen    diesen Teilen zu einer er  höhten Erwärmung der Stirnflächen der Wal  zen. Da die Stirnwände, insbesondere der mit  Bünden versehenen Walzen, an sich eine  grössere Wandstärke als der Walzenmantel  haben, ergibt sich in den Stirnwänden eine  erhöhte Wärmestauung, die zu unerwünschten  Ausdehnungen an diesen Stellen führen kann  und dabei zu einer Verengung des Walzen  spaltes nahe den beiden Stirnseiten bzw. zu  einer ungleichmässigen Ausdehnung der Reib  flächen führt.  



  Die Erfindung betrifft eine spezielle Aus  bildung der Befestigung der     Abdichtbacken     an den     Trichterseitenwänden,    die eine satte  Anlage der Backen an den Stirnflächen der  Walzen gestattet, wobei auch dafür Sorge  getragen ist, dass. die Stirnflächen der Walzen  gekühlt werden.

   Erfindungsgemäss sind bei       Mehrwalzenmaschinen    mit an den Stirnflä  chen der Walzen anliegenden, von den Seiten  wänden des auf     die'Valzen    aufgesetzten Auf  gabetrichters gehaltenen     Abdichtbacken,    die      im Bereich des von ihnen abgedeckten Wal  zenspaltes durch Stellschrauben an den Stirn  flächen der Walzen gehalten sind, und einer  Innenkühlung für die Walzen, die     Abdieht-          baeken    axial und radial zu den Walzen nach  stellbar an den     Trichterseitenwänden    ange  ordnet und die Stirnwände der Walzen mit in  den     Kühlmittelstroin    einbezogenen Hohlräu  men versehen.  



  Die Hohlräume in den     Stirnwänden    der       Walzen    können als in radialer Richtung von  den Sitzflächen der Stirnwände und hier an  den     Kühlmittelzu-    bzw.     -ablauf    in der Wal  zenachse angeschlossene, nach dem Ansatz der  Innenseite des Walzenmantels geführte Ka  näle ausgebildet sein, die entweder ausgebohrt  oder durch eingegossene Rohrstücke gebildet  werden. Auch können die Walzen ausserhalb  des Anlagebereiches der     Abdichtbaeken    mit  einer Eindrehung versehen sein, die durch  einen vorgesetzten Plansehring abgedichtet ist.  



  Die erfindungsgemässe Ausbildung ist  nachstehend an Hand .der Zeichnung bei  spielsweise näher erläutert. Es zeigen:       Fig.    1 einen Längsschnitt. durch eine Walze,       Fig.2    eine Stirnansicht hierzu ohne die       Abdichtbacken,          Fig.    3 und 4 Schnitte von Teilen von zwei  weiteren Ausführungsformen,       Fig.    5 eine Ansicht einer     Abdichtbacke    und       Fig.6    eine Stirnansicht hierzu.  



  Der aus dem Mantel 1 und den beiden  Stirnflächen 2 bestehende     Walzenkörper    ist  in bekannter Weise auf eine     Walzentragaehse     3 aufgezogen. Die Stirnflächen 2 sind von  mehreren radial verlaufenden Kanälen 4  durchsetzt, die von an der     Mantelinnenseite     la ausmündenden Querbohrungen 5 ausgehen  und zu dem     Nabensitz    6 der Walze führen.  Die Querbohrungen 5 sind an den Stirn  flächen 2a durch     Sehraubstopfen    7 verschlos  sen.  



  Die Welle 3 ist mit einer Achsbohrung 8  versehen, in der ein Rohr 9 geführt. ist, und  die Bohrung 8 der Welle steht durch Löcher  10 mit den Kanälen 4 in Verbindung. Die  Führung des Rohres 9 in der Achsbohrung 8  erfolgt durch Dichtungsringe 11, die derart    angeordnet sind, dass das aus dem Ende des  Rohres 9 austretende Kühlmittel in eine mit  den Kanälen     4.    der einen Stirnseite 2 in Ver  bindung stehende     Wellenkammer    12 gelangt,  während die Kanäle 4 der andern Stirnseite 2  an den durch die     Wellenbohrung    8 erfolgen  den Rücklauf des Kühlmittels angeschlossen  sind.  



  Das Kühlmittel wird also auf seinem  Weg durch den Walzenhohlraum 13 durch  die Kanäle 4 der beiden Walzenstirnseiten 2  geführt und bewirkt somit eine durchgreifende  Kühlung an diesen Stellen.  



  Das     Zufuhrrohr    9 kann auch mit einem  Krümmer 14 in einer     Radialbohrung    der  Welle 3 ausmünden, die etwa in der Mitte  der Walze liegt. Das Rohr 9 ist dann mit  der Welle 3 drehbar, und die Rückführung  des in den     Walzenhohlraum    13 eingeführten  Kühlmittels erfolgt durch die Kanäle 4, in  beiden Stirnflächen 2.' In diesem Falle fehlen  die     Dichtungsringe    11. Auch kann in diesem  Falle das Kühlmittel bei Anordnung einer  entsprechenden Stopfbüchse an dem einen  Walzenende bei Anwendung eines entspre  chenden Druckes unmittelbar in den Wal  zenhohlraum 13 eingeführt. werden.  



  Bei der     Abwandlung    nach     Fig.    3 sind die  Kanäle in den     Walzenstirnflächen    2 von in  diesen eingegossenen Rohrstücken 14 gebildet.  



  Die     Fig.    4 zeigt. einen Walzenkörper, des  sen Stirnflächen 2     finit    einer abgesetzten     Aus-          drehung    15 versehen sind. In diese     Ausdre-          liungen    15 greifen     Flansehenscheiben    16 ein,  die mit einem     I\Tabenteil    17 auf ein Gewinde  stück 18 der Welle 3 aufgeschraubt sind und  die Walze auf der Welle 3 sichern. Die       Flansehenselieiben    16 sind mit den üblichen  Eindrehungen 19 und mit     Stellöchern    20 für  den Angriff eines     Anziehwerkzeuges    ver  sehen.  



  Die Scheiben 16 haben einen der     Ausdre-          hung    15 entsprechenden Bund 21, mit dem  sie sich     gegen    eine     Bundringfläche    22 der  Stirnfläche ,2 legen. Dabei ist aber die Tiefe  des sieh in die     Ausdrehung    15 legenden     Vor-          spi-iings    23 so bemessen, dass ein Hohlraum  24 entsteht. Der Durchmesser der Ausdre-           hung    15 entspricht dem Innendurchmesser  des Walzenmantels 1, und von deren Rand  führen mehrere achsparallele Bohrungen 25  zu dem Walzenhohlraum 13. Die Querbohrun  gen<B>1.0</B> der Walzenachse 3 münden in die       Ilolilräume    21 aus.  



  Die Stirnflächen 2 des Walzenkörpers sind  somit auf beiden Seiten von dem Kühlmittel  umspült, das durch die Bohrungen 25 dann  in den     Walzenhohlraum    13 übertritt. (oder  umgekehrt). Es ist auch möglich, dass die  Kühlflüssigkeit durch ein die Wand der  Achse 3 durchsetzendes Winkelstück an einem  sieh mit der Achse 3 drehenden Zuleitungs  rohr direkt ins Innere der Walze 1 geleitet  wird und in beiden Stirnwänden zurückfliesst.  Da die Bohrungen 25 unmittelbar an der  Innenseite des Walzenmantels 1 ausmünden,  wird dieser auf seiner ganzen Länge und ins  besondere im Bereich der Stirnflächen 2 aus  reichend gekühlt.  



  Um eine gute Abdichtung und gleich  mässige     Anpressung    der bei diesen Walzen  maschinen von den Seitenflächen 26 des Auf  gabetrichters getragenen     Abdichtbacken    27  zu erreichen, ist für die Aufnahme der     Ab-          dichtbaeken    27 an der     Triehterseitenwand    26  ein Winkelstück 28 befestigt. Dessen Befesti  gung erfolgt durch senkrechte Schlitze 29 in  dem einen Schenkel des Winkelstückes 28  durchsetzenden     Sehraubbolzen    30 in der     Trich-          terseitenwand    26, so dass also das Winkel  stück in Höhenrichtung verstellbar ist.  



  Der abstehende Schenkel 31 des Winkel  stückes 28 hat zwei mit Schlitzen 32 versehene  Augen 33, und die     Abdichtbacke    27 ist von  unten an diesem Schenkel 31 durch die  Sehlitze 32 durchsetzende, in Augen der Ab  dichtplatte geschraubte     Schraubbolzen    31 ge  halten. Somit können die     Abdiehtbaeken    27  sowohl in Höhenrichtung mit den Winkel  stücken 28 oder an diesen in waagrechter  Richtung verstellt und damit bei flacher An  lage an die Stirnflächen der Walze einwand  frei abdichtend     angepresst    werden.  



  Die Stirnflächen 35 der Backen 27 sind  mit- je einer gegen die     Walzenstirnfläehe     gerichteten Auflauffläche 36 versehen, um    etwa auf die     Walzenstirnflächen    übergetre  tenes Gut auf die     Walzenmantelfläche    zurück  zubringen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Mehrwalzenmasehine mit an den Stirn flächen der Walzen anliegenden, von den Seitenwänden des auf die Walzen aufgesetzten Aufgabetrichters gehaltenen Abdichtbacken, die im Bereich des von ihnen abgedeckten Walzenspaltes durch Stellschrauben an den Stirnflächen der Walzen gehalten sind, und einer Innenkühlung für die Walzen, dadurch gekennzeichnet,
    dass die Abdichtbacken axial und radial zu den Walzen naehstellbar an den Triehterseitenwänden angeordnet und die Stirnwände der Walzen mit in den Kühl- rnittelstrom einbezogenen Hohlräumen ver sehen sind. UNTERANSPRÜCHE: 1. Mehrwalzenmasehine nach dem Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdichtbacken axial verschiebbar von an den Triehterseitenwänden angeordneten Halteglie dern aufgenommen und diese in Höhenrich tung verstellbar an den Trichterseitenwänden befestigt sind.
    :.'. Mehrwalzenmasehine nach dem Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdichtbaeken an ihren Stirnflächen mit ge gen die Stirnflächen der Walzen gerichteten und zu dem Walzenmantel hin ansteigenden, schrägen Auflaufflächen versehen sind. 3. Mehrwalzenmasehine nach dem Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kühlhohlräume als in den Stirnwänden der Walzen angeordnete Radialkanäle ausgebildet.
    sind, die von den Sitzflächen der Stirnwände auf der Walzentragachse ausgehen, an dieser Achse an den Kühlmittelzu- und -ablauf an geschlossen sind und nach dem Ansatz der Innenseite des Walzenmantels auf der Stirn wand führen. 4. Mehrwalzenmaschine nach dem Unter anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Radialkanäle von in die Walzenstirnwände eingelassenen Rohren gebildet sind.
    5. Mehrwalzenmasehine nach dem Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Walzenstirnwände ausserhalb des Anlageberei ches der Abdichtbacken mit Eindrehungen versehen sind, die durch vorgesetzte Flansch scheiben abgedeckt sind. 6. hTehrwalzenmaschine nach Unteran spruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuleitungsrohre für das Kühlmittel frei in den Bohrungen der Tragachsen der Walzen und mit diesen drehbar gelagert sind, die Rohre mit einem Winkelstück an eine in den Walzenhohlraum mündende Bohrung der Tragachse angeschlossen und die Hohlräume in den Stirnwänden der Walzen durch Quer bohrungen in den Tragachsen an den Kühl mittelrücklauf angeschlossen sind.
CH278071D 1950-05-26 1951-05-04 Mehrwalzenmaschine mit an den Stirnflächen anliegenden, von den Seitenwänden des Aufgabetrichters gehaltenen Abdichtbacken. CH278071A (de)

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CH278071D CH278071A (de) 1950-05-26 1951-05-04 Mehrwalzenmaschine mit an den Stirnflächen anliegenden, von den Seitenwänden des Aufgabetrichters gehaltenen Abdichtbacken.

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1000665B (de) * 1953-04-25 1957-01-10 Bauermeister Hermann Maschf Hohlwalze fuer Reibwalzwerke
DE1003547B (de) * 1953-03-13 1957-02-28 Draiswerke Ges Mit Beschraenkt Hohlwalze, insbesondere fuer Farbwalzenreibmaschinen
WO2013034669A1 (de) * 2011-09-09 2013-03-14 Bühler AG Walze

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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CN103917103A (zh) * 2011-09-09 2014-07-09 布勒股份公司

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