CH278235A - Sitzmöbel. - Google Patents

Sitzmöbel.

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CH278235A
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Aktiebolag Ko Snickerifabriker
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Kocks Snickerifabriker Aktiebo
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Description


  Sitzmöbel.    Vorliegende Erfindung betrifft ein Sitz  möbel, das zum Beispiel als Lehnstuhl, Sofa  und dergleichen ausgebildet sein kann, und sie  gestattet eine derartige Ausbildung desselben,       dass    das     Ineinandergreifen    der Teile in Mon  tagestellung- auf äusserst einfache Weise     er-          mögliebt    wird, wobei die Montage ohne Zu  hilfenahme von Werkzeugen ausgeführt wer  den kann.

   Die Erfindung ermöglicht den Zu  sammenbau und das     Ineinandergreifen    der  Teile derart,     dass    der Sitz an der Hinterseite  nur vom     Rüekenteil    des Möbels Lind vorn     mir     vom Rahmen desselben abgestützt wird, wobei  dem     Möbelarehitekten    grosse Freiheit in der  Formgebung belassen ist. Namentlich ist es  möglich, sofern     gewünseht,    die     Rahmenkeh-          kn          lung    wegzulassen, welche bei bekannten zer  legbaren     Sitzmöbeln    nötig ist und entlang den  Seitenkanten des Sitzes verläuft.  



  Die Erfindung bezieht sieh     auf    ein Sitz  möbel, welches einen Sitz, einen     Rilekenteil     und ein diese Teile abstützendes, zwei Seiten  rahmen aufweisendes Traggestell enthält, wo  bei der     Rliehenteil    an den Seitenrahmen ein  gehängt ist mittels der am     Rüekenteil    und an  den Seitenrahmen     angebraehten        ineinander-          greifenden    Mittel, während der Sitz mittels       Verankerungsmitteln    am Tragrahmen fixiert  ist,

   wobei in montierter Lage am Sitz und an  der Unterpartie des     Rüekenteils    quer zur     Rieh--          tung    der Tiefe des Sitzes angeordnete Flächen  einander gegenüberliegen. Die Erfindung  wird dadurch     gekennzeiehnet,        dass    die inein-         andergreif    enden Mittel am Rückenteil     und    an  <B>i</B>     ZD     den Seitenrahmen dergestalt ausgebildet und  so angeordnet sind,     dass    beim Wegnehmen des  Rückenteils wenigstens die untere Partie des  selben mindestens während eines ersten Teils  der     Wegnahniebewegung    in einer Richtung  beweglich ist,

   die derart von der     Längsrieh-          tung    des Rückenteils divergiert,     dass    die ge  nannte Querfläche am Rückenteil auf die  jenige am Sitz zubewegt wird und     dass    die       Verankerungsmittel    des Sitzes in der montier  ten Lage des Sitzes ein Verschieben desselben  in der     1-enannten        Richtun--    verhindern.  



  Im folgenden wird die Erfindung ein  gehender beschrieben unter Bezugnahme     auf     die beiliegende Zeichnung, die einige beispiels  weise Ausführungsarten der Erfindung     ver-          ansehaulieht.     



       Fig.   <B>1</B> stellt eine Seitenansicht eines     Lehn-          stLihls    gemäss der Erfindung dar.  



       Fig.        '21    zeigt Teile an der Innenseite eines  Seitenrahmens des Lehnstuhls nach     Fig.   <B>1</B> so  wie einen Schnitt durch die Verbindung     zwi-          sehen        Rüekenteil    und Sitz desselben.  



       Fig.   <B>3</B> ist ein Schnitt nach der Linie  kn       III-III    von     Fio,.    2.  <B>Z,</B>       Fil--.4    zeigt eine Abart der Einrichtung  nach     Fig.    2.  



       Fig.   <B>5,</B> ähnlich der     Fig.    2, zeigt     eini,    wei  tere     Alisiührungsform    eines erfindungsgemä  ssen Lehnstuhls.  



       Fig.   <B>6</B> ist ein Schnitt nach der Linie       VI-V1    von     Fig.   <B>5.</B>           Fig.   <B>7, 8</B> bz-.<B>9, 10</B> zeigen Befestigungs  mittel, welche mit Bezug auf jene in     Fig.   <B>5</B>       und   <B>6</B> gezeigten abgeändert sind.  



       Fig.   <B>11</B> und 12 veranschaulichen zwei wei  tere Ausführungsformen eines erfindungsge  mässen Lehnstuhls.  



  Der in     Fig.   <B>1</B> bis<B>3</B> dargestellte Lehnstuhl  enthält zwei Seitenrahmen<B>1,</B> einen     Rüekenteil     2, einen Sitz<B>3</B> und ein daraufgelegtes Polster  4. Jeder Seitenrahmen<B>1</B> hat ein Vorderbein     la     und einen     Rüekenholm        lb,    welcher in einem       Ilinterbein    endigt.

   Nahe dem obern Ende<B>je-</B>  des Seitenrahmens<B>1</B> ist ein     üblieller    sog.     Bett-          ladenbesehla-   <B>5</B>     angesehraubt,    bestehend     a-Liq     einer Platte mit einem Schlitz<B>6,</B> der längs dem  Rückenholm     lb    verläuft und dessen oberes  Ende derart ausgeweitet ist,     dass    der Schlitz  einem     Sehlüsselloeh    gleicht.

   Nahe dem obern  Ende jeder Seitenkante des     Rüekenteils    2 ist  eine Schraube<B>7</B> eingelassen, deren Kopf<B>8</B>  sich in     etwelehein    Abstand von der Seiten  kante des     Rüekenteils    befindet und durch die  runde Ausweitung des Schlitzes<B>6</B> des Beschla  ges<B>5</B> eingeführt wird, worauf der     Rüel-,enteil     2 an den Holmen     lb    der     Seitenrahnlen    ein  gehängt werden kann durch     Abwärtsstossen          cles        Rüekenteils    in     Längsriehtun,-    mit Bezug  auf die Seitenrahmen,

   wobei die Schrauben<B>7</B>  in das untere Ende der Verengerung der  Schlitze<B>6</B>     einnefahren    werden Lind deren  Köpfe<B>8</B> hinter die     Sehlit7kanten    greifen, so       dass    der     Mekenteil    und die Seitenrahmen     in-          einandergreifen    und eine     Relativbewegung     nach allen Richtungen verhindert wird, mit  Ausnahme eitler Verschiebung des     Rüekenteils     aufwärts mit Bezug auf die Seitenrahmen und  einer Drehbewegung um die Schrauben<B>7.</B>  



  Nahe dem untern Ende jeder Seitenkante  des     Rüekenteils    2 ist eine weitere Schraube<B>9</B>  mit Kopf<B>10</B>     eingesehraubt,    die mit einem an  dem anstossenden Seitenrahmen<B>1</B> montierten  sog.     Bettladenbeschlag   <B>11</B> zusammenwirkt, um       Rüekenteil    2     und    Seitenrahmen<B>1</B> vollständig  zu verankern, das heisst um eine Drehbewegung  des     Rüekenteils    uni die Schrauben<B>7</B> und ein       Aufwärtsverschieben    desselben mit Bezug     auf     die Seitenrahmen zu verhüten.

   Zu diesem  Zweck weist die längsverlaufende Mittellinie    des in jedem     Besehlag   <B>11</B> vorgesehenen     Schlit-          n          zes    12 eine Abbiegung auf, derart,     dass    dessen       r#     mit der runden Ausweitung für den     Durchlass     des Kopfes<B>10</B> der Schraube<B>9</B> verbundene Teil  von annähernd gleichmässiger Weite zunächst  abwärts ungefähr parallel zum Schlitz<B>6</B> des       Besehla,-es   <B>5</B> verläuft und dann praktisch  rechtwinklig nach hinten ausbiegt.

   Wenn also  der Rückenteil     zwisehen    die Seitenrahmen<B>1</B>  fest eingehängt wird, bewegen sich die an des  sen unterem Ende angebrachten Schrauben  während der Abwärtsbewegung der Sehrau  ben in die Schlitze<B>6</B> der Beschläge<B>5</B> zunächst  abwärts     in    die 12 der Beschläge<B>11</B>  und dann     rüekwlrts    nach dem Ende der  Schlitze 12, derart,     dass    sie unter die durch  die Sehlitze 12 gebildete Nase<B>13</B> zu liegen  kommen.

   Durch die Nase<B>13</B> kann der Rücken  teil sieh nicht, aufwärts     versehieben    mit Bezug  auf die Seitenrahmen, ausser wenn das untere  Ende des     Rilekenteils    nach vorn gezogen wird  <B>-</B> vor oder gleichzeitig bei Beginn der     Ver-          selliebung   <B>-</B> in einer Richtung, die von der       Längsriehtung    des     Rüekenteils    abweicht, um  die Sperre der Schrauben<B>9</B> mit den Nasen<B>13</B>       aLilzuhe,

  ben.    Wenn also auf diese Weise eine       Vorwärtsbeweggung    des untern Endes des     zwi-          sehen    den Seitenrahmen<B>1</B> fest verankerten       Rilekenteils    2 verhindert wird, wird der     Rük-          kenteil        mit    den Seitenrahmen<B>1</B> zuverlässig  fixiert.<B>%</B>  In der Ausführung nach     Fig.   <B>1</B> bis<B>3</B> wird  ein solches     Vorwärtsbewegen    des untern En  des des     zwisehen    den     Seitenrahinen   <B>1</B> fest ver  ankerten (eingehängten) Rückenteils 2 mit  tels des Sitzes verhindert.

   Der Sitz<B>3</B> weist an  seiner     Ilinterkante    eine vorstehende Leiste 14  auf, die in eilte     mit   <B>15</B> am untern Ende des       Rüekenteils    2 dringt, um mit ihrer Unterseite  sieh die untere Fläche der Nut zu legen,       zum    Abstützen des hintern Endes des Sitzes  nur am     Rüekenteil.    Die Vorderpartie des     Sit-,          zes    wird voll den     Sebrauben   <B>16</B> allein getra  gen, wobei jede mit     einein    an dem anstossen  den Seitenrahmen<B>1.</B> montierten Beschlag<B>17</B>  zusammenwirkt.

   Die Beschläge<B>17</B> sind von der       nämliehen    Konstruktion wie die bereits     be-!          sehriebenen        Besehläge   <B>11,</B> ausgenommen     dass     n      die Schlitze<B>18</B> für die Schrauben<B>16</B> zunächst  abwärts verlaufen und dann nach vorn aus  biegen.  



  In der Nut<B>15</B> sind ein oder mehr nach  giebige Mittel<B>19</B> angeordnet, welche in     Fig.    2       sehematiseh    dargestellt sind in Form einer       zylindrisehen        Schraubenfeder,    welche aber  zweckmässig die Form von bogenförmigen  Blattfedern aufweisen., wobei eine oder meh  rere Blattfedern vorgesehen sein können.  Auch können     CTummistüeke,    eines oder meh  rere, zweckdienlich sein.

   Nachdem der Rücken  teil 2 zwischen den Seitenrahmen<B>1.</B> in der     vor-          beschriebenen    Weise fest eingehängt worden  ist, wird die Leiste 14 des noch nicht montier  ten Sitzes<B>3</B> so weit in die     Nut   <B>15</B> gegen die  Wirkung der nachgiebigen Mittel<B>19</B> gestossen,       dass    die Köpfe 20 der Schrauben<B>16</B> durch die  runden Ausweitungen der Schlitze<B>18</B> der     Be-          sehläge    eingesetzt werden können, worauf das  Vordere Ende des Sitzes abwärts gedrückt  wird, wobei die nachgiebigen Mittel<B>19 -</B> am  Ende der Abwärtsbewegung des Sitzes<B>-</B> die  Schrauben<B>1.6</B> unter die Nase 21 der Beschläge  <B>17</B> stossen,

   welche der Nase<B>13</B> der     Besehläge     <B>11</B> entspricht. Daraufhin ist der Sitz<B>3</B> fixiert  und kann nicht wieder durch blosses Kippen  des Sitzes nach oben gelöst werden. In dieser       riontierten    Stellung hat der Sitz die     End-          oder        Stirnfläehe        14a    der Leiste, die quer zur       Tiefenrielltuno-    des Sitzes verläuft, indirekt,  n  das heisst über die     naehlgiebigen    Organe<B>19</B>  gegen die     Grundfliehe    15a der Nut<B>15</B> im  Rückenteil. gestossen, welche Fläche quer mit  Bezug auf die     Tiefenriehtung    des Sitzes ver  läuft.

   Um den Sitz zu entfernen, ist es nötig,  ihn zunächst rückwärts entgegen der Wir  kung der nachgiebigen Mittel<B>19,</B> welche       zweckmässigerweise    eine verhältnismässig grosse  Federkraft ausüben, zu stossen, um die Schrau  ben<B>16</B> von den Nasen 21 zu befreien, bevor  der Sitz aufwärts in die gelöste Lage gekippt  werden kann.

   Gleichzeitig während die nach  giebigen Mittel<B>19</B> den Sitz<B>3</B> in seiner     vor-          dern    gesicherten Lage halten, halten sie     na-          türlieh    auch den Rückenteil 2 in seiner rück  wärtig fixierten Lage, und die durch die nach  giebigen Mittel<B>19</B> ausgeübte Federkraft     muss            zweel,-mässigerweise    gross genug sein, damit  keine Gefahr besteht,     dass    Sitz und Rückenteil  sich unbeabsichtigt, z. B. beim Heben des  Stuhls, lösen.  



  Da in der Ausführung nach     Fig.   <B>1</B> bis<B>3</B>  die untere Partie der Rückenlehne 2 während  des ersten Teils ihrer     Auslösebewegung    in  einer Richtung verschoben werden     muss,    die  von der Längsrichtung des     Rüekenteils    2 di  vergiert, ist es, -um das Fixieren des Rücken  teils in montierter Lage mittels des Sitzes zu  bewerkstelligen, nötig,     dass    die     Verankerungs-          elemente   <B>16, 17</B> des Sitzes<B>3</B> dieses     Vorwärts-          bewegen    vom Rückenteil     2,

  deg    verhindern und       dass    mindestens der erste Teil     derLösebewegung     wenigstens der Unterpartie des     Rüekenteils    in  einer Richtung erfolgt, die<B>-</B> wenn in einen       Seitenriss    des Möbels     eingezeiehnet,    ausgehend  von den mittelbar     bzw.    unmittelbar     aneinan-          derstossenden    Flächen an Sitz und Rückenteil,  die quer zur     Tiefenriehtung    des Sitzes ange  ordnet sind<B>-</B> die eine Sehne in einem Kreis  bildet, der durch die genannten     Querfläehen     <B>kn</B>  geht und dessen Mittelpunkt auf einer Linie  liegt,

   die durch die an der Vorderseite des  Sitzes montierten     Verankerungsorgane        hin-          durchführt.    Diese     geometrisehe    Konstruktion  wird als ein Beispiel in     Fig.   <B>1</B> angedeutet,       viorin    der Kreis, mit der Schraube<B>16</B> als Mit  telpunkt und durch die Fläche 14a der Leiste  14 gehend, welche mit Bezug auf die     Tiefen-          riehtung    des Sitzes quer angeordnet ist, mit,  <B>A</B> bezeichnet, während die     Bewegungsrieh-          tLing,    ausgehend von der Fläche 14a,

   für die  untere Partie des     Rüekenteils    mit B markiert  wird. Die     Riehtungslinie    B     muss    auf diese       _%ise    eine Sehne zum Kreis<B>A</B> bilden, damit       e;ne        Sieheruna    erzielt werden kann.  



  <B>C</B>         Fig.   <B>4</B> zeigt, wie an Stelle der nachgiebigen  <B>C</B> n  Mittel<B>19</B> von     Fig.    2 ein Keil 24 Verwendung  finden kann durch Anbringen desselben an  einer Blattfeder<B>25</B> unter dem Sitz<B>3</B> und  welcher zwischen der nach hinten gerichteten       .#tirnfläehe    des Sitzes und der nach vorn ge  richteten Fläche des     Rüehenteils    2     eingeseho-          ben    werden kann, um. die untere Partie der       I'küekenlehne    am     Vorwärtsversehieben    und den      Sitz am     Rückwärtsversehieben    aus den mon  tierten     La,-en    zu verhindern.  



  Bei der Ausführungsform nach     Fig.   <B>5</B> ist  der Rückenteil 2 angehängt an den     Rücken-          hohnen        lb    der Seitenrahmen<B>1.</B> mittels der am  Rückenteil montierten     Kopfschraaben   <B>7</B> und  <B>9</B> und mittels der Beschläge<B>5, 1.1</B> an den       Rilekenholnien,    wie in der     vorbesehriebenen     Aasführung., Wie zuvor weist der Sitz<B>3</B> nahe  am Vorderende der Sitzseiten die Schrauben  <B>26</B> zum Eingreifen in sog-.     Bettladenbesehläge          22    auf, die das Fixieren des vordern Endes  des Sitzes in montierter Lage ermöglichen.

    An der Hinterkante hat der Sitz<B>3</B> eine vor  stehende Leiste 1.4, die in eine     mit   <B>23</B> an der  untern Partie des     Rüekenteils    2 dringt. Diese  Nut hat aber keine nachgiebigen oder federn  den Mittel und ist nicht tiefer, als     dass    die  Leiste 14 den Grund der Nute erreicht, wenn  die Schrauben<B>26</B>     züm    Eingreifen in die       sehlüsselloeharti,gen        AuisnehmLingen    der Be  schläge 22 kommen,

   wobei die untere Partie  des     Rilekenteils    2 am     Vorwärtsversehieben    von  dessen     -esieherter    hinterer     Stelluny    durch den       C,        --          niontierten    Sitz<B>3</B> verhindert wird, da die quer  mit     Bezu-    auf die     Tiefenriehtung,    des letzteren       geriehteten    Flächen 14a     und    23a, der Leiste 14       and    der Nut<B>23</B> dann direkt einander berüh  rend     gegeneinandergedrilekt    werden, wobei  die Befestigungsorgane<B>26,

  </B> 22 des Sitzes die  Leistenfläche 14a mit dem     Rüekenteil        sehlüs-          sig    halten Lind ein Nachgeben verhindern.  



  Die     Besehlaasplatte    22 weist zwischen zwei  Löchern für die     Befestigungssehrauben   <B>27</B> eine  grosse Öffnung 28 auf, in Verbindung mit  einem Schlitz<B>29,</B> der wesentlich schmäler ist  als der Durchmesser der Öffnung oder runden  Ausweitung<B>28.</B> Das     hievon    abgekehrte Ende  des Schlitzes<B>29</B> geht über in eine     öffnun,-   <B>30,</B>  deren Durchmesser grösser ist als die Breite  des Schlitzes<B>29,</B> aber wesentlich geringer als  der Durchmesser der Öffnung<B>28.</B>  



  Der Schaft der Schraube<B>26</B> ist zweck  mässig von     zylindriseher    Form     und    verschieb  bar in einer Öffnung einer Platte<B>31</B>     (Fig.   <B>6),</B>  die an der dem Vorderbein     la    des     Seitenrah-          inens    zugekehrten Seite des Sitzes<B>3</B> befestigt  ist. Das von der Platte<B>31</B> vorstehende Ende    der Schraube<B>26</B> trägt einen verhältnismässig  <B>C</B>  grossen Kopf<B>32,</B> der an seiner dem Schaft der       Stiftsehraube   <B>26</B> zugekehrten Seite einen     koni-          sehen    Ansatz<B>33</B> aufweist.

   Der Kopf<B>32</B> ist von  solchem Durchmesser,     dass    er durch die<B>Öff-</B>  nung<B>28</B> der Platte 22 in eine im Vorderbein       la    hinter der Platte angeordnete Aussparung  34 eingesetzt werden kann, worauf der Schaft  der Schraube<B>9-6</B> durch den Schlitz<B>29</B> in die  Ausweitung,<B>30</B>     eingefabren    werden kann.

   An  der vom Kopf der Schraube<B>26</B> abgekehrten  Seite weist letztere ein Gewinde auf zwecks       Aufnahnie    einer Mutter<B>35,</B> mittels welcher  der Kopf<B>32</B> gegen die Platte 22 gedrückt wer  den kann, wenn die Schraube sich in der Aus  weitung<B>30</B> befindet, wobei der     konisehe    An  satz<B>33</B> in die Ausweitung<B>30</B> dringt und eine  Relativbewegung- der Möbelteile     la    und<B>3</B>       1-        tn     längs des Schlitzes<B>29</B> verhindert, solange die       Hutter   <B>35</B> den     konisehen    Ansatz<B>33</B> des Kop  fes<B>32</B> in Eingriff mit der     Answeitung   <B>30</B> des  Schlitzes<B>29</B> hält.  



  Es ist möglich, die Platte 22 und die  Schraube<B>26</B> auch auf andere Art zum     Inein-          andergreifen    zu bringen als mit Hilfe des       konisehen    Ansatzes<B>33.</B> So kann beispielsweise,  wie in     Fi-.   <B>7</B> und<B>8</B> dargestellt, der Kopf<B>32'</B>  n  <B>i</B> auf der dem Schaft der Schraube<B>26</B> zuge  wandten Seite mit einem Ansatz<B>33'</B> von     qua-          dratisebem    Querschnitt versehen ist, während  der Schlitz<B>29</B> in der Platte 22 eine     Auswei-          tuno,   <B>30'</B> von     mit    dein -Ansatz<B>33"</B> überein  stimmender Form hat.

   Wie in     Fig.   <B>9</B> und<B>10</B>  veranschaulicht.,     lässt    sieh der Ansatz des  Kopfes<B>32"</B>     beipielsweise    auch als eine oder  mehrere radial verlaufende Erhöhungen<B>37</B>  an der dem Schaft der Schraube<B>26</B> zugekehr  ten Seite ausbilden, während die Platte 22  mit entsprechenden     Ausnehmungen   <B>38</B> in Ver  bindung mit dem Schlitz<B>29</B> versehen ist.  



  Die fixierende oder blockierende Auswei  tung des Schlitzes<B>29</B> braucht sieh nicht durch i  die Platte 22 hindurch     anszudehnen,    sondern  es genügt in gewissen Fällen, wenn der Schlitz  <B>29</B> eine Ausweitung an der Rückseite der  Platte hat, das heisst an der Seite der Platte,  die dem die Schraube aufnehmenden Möbel- i  teil abgewandt ist.

   So kann beispielsweise die      Ausweitung<B>30</B> in     Fig.   <B>5</B> und<B>6</B> ersetzt wer  den durch eine konische     Ansenkung    an der  in     Fig.   <B>6</B> linken Seite der Platte<B>292.</B> Die Aus  führung nach     Fig.   <B>9</B> und<B>10</B> gibt ein Beispiel  von Ausweitungen des Schlitzes<B>29,</B> die     nur     an der Rückseite der Platte 22 ausgebildet       ZD     sind.    Bei den Ausführungen nach     Fig.   <B>8</B> bis<B>10</B>  ist die Verankerung der Schraube<B>26</B> in der  Platte 22 dadurch erreicht,     dass    die Schraube  am Drehen verhindert wird, wenn die Mutter  <B>35</B> oder<B>36</B> angezogen ist.  



  Die axiale Verschiebung der Schraube<B>26,</B>  die zur     Erreiehung    der Verankerung zwischen  Schraube und Platte 22 nötig ist, um ein Ver  schieben der Sehraube längs des Schlitzes<B>29</B>  zu verhüten,     lässt    sich auf     maneh    andere Art  und Weise bewerkstelligen als durch das Mit  tel eines Gewindes an der Schraube und einer  Mutter<B>35</B>     (Fig.   <B>6)</B>     bzw.    einer aufgeschraub  ten Flügelmutter nach     Fig.   <B>8.</B>  



       Fig.   <B>11</B> und 12 zeigen zwei weitere Aus  führungsformen der Erfindung in Anwen  dung auf einen Lehnstuhl mit zwei Seiten  rahmen<B>1</B> (wovon in der Zeichnung nur der  eine sichtbar ist), einer Rückenlehne 2 und  einem Sitz<B>3.</B> Jeder Seitenrahmen trägt oben  nahe der Hinterkante einen sog.     Bettladen-          besehlag   <B>5</B> derselben Art, wie in     Fig.    2 dar  gestellt für Wirkverbindung mit einer Kopf  schraube<B>7</B> am     Rüekenteil    2.

   Die Vorderpartie  des Sitzes wird abgestützt von den Seitenrah  men<B>1</B> mittels Beschlägen 22 und Schrauben  <B>26</B> gleich wie in der Ausführung     naeh        Fig.   <B>5</B>  und<B>6.</B>     Auf    gleiche Weise kommt das hintere  Ende des Sitzes zum Eingreifen mit der un  tern Partie des Rückenteils wie in     Fig.   <B>5</B> mit  tels einer in     Fig.   <B>11</B> und 12 nicht gezeigten  Leiste, die in eine Nut im Rückenteil einge  führt wird, obschon das hintere Ende des  Sitzes von den Seitenrahmen<B>1</B> getragen wer  den könnte, beispielsweise mittels Beschlägen  22,<B>26,

  </B> wobei der Sitz in montierter Lage  gegen die untere Partie des     Rüekenteils    zum  Anliegen kommt mittels Flächen, die mit  Bezug auf die     Tiefenrichtung    des Sitzes quer  e3  verlaufen.    In der Ausführung nach     Fig.   <B>11</B> wird die  untere Partie des     Rüekenteils    an den Sei  tenrahmen mittels Schrauben<B>9</B> Lind sog.

       Bett-          ladenbesehlägen   <B>39</B> verankert, die im allge  meinen den Beschlägen<B>11</B> nach     Fig.    2 ähneln,  das heisst sie haben einen gebogenen,     schlüssel-          lochartig    ausgebildeten Schlitz, dessen unteres  Ende     rüek#värts    mit Bezug auf den Lehn  stuhl verläuft, so     dass    der     Rüekenteil,    um ge  löst zu werden, zuerst mit seinem Unterteil  nach vorn bewegt werden     muss    in einer     Rieh-          tung,    die von der     Längsriehtung    des Rücken  teils abweicht, eine Bewegung,

   die durch den  die montierte Stellung einnehmenden Sitz  verhindert wird.  



  In der     Ausführungsform    nach     Fig.    12  wird die Unterpartie des     Rüekenteils    an den  Seitenrahmen verankert mittels Schrauben       und    sog.     Bettladenbeschlägen   <B>5,</B> die einen ge  raden,     schlüsselloehartig    ausgebildeten Schlitz  aufweisen, der parallel zum Schlitz des obern  Beschlages<B>5</B> am Seitenrahmen<B>1</B> verläuft, in  einer solchen Richtung,     dass    zum Lösen der       Rüekenteil    schräg nach vorn und aufwärts in  einer Richtung bewegt werden     muss,    die von  der     Längsriehtung    des Rückenteils abweicht,  eine Bewegung,

   die durch den die montierte  Lage einnehmenden Sitz verhindert wird.  



  In den     zeichneriseh    dargestellten Ausfüh  rungsformen ist mindestens die untere Partie  des Rückenteils nach vorn bewegbar, minde  stens während des ersten Teils seiner Lösungs  bewegung von der montierten Lage, in einer  Richtung, die von der     Längsriehtung    des     Rük-          kenteils    abweicht, und dieser Bewegung wird  dadurch entgegengewirkt,     dass    eine vordere  Fläche am     Rüekenteil    gegen eine hintere     Flä-          ehe    am Sitz gedrückt wird.

   Es wäre aber     na-          türlieli    auch möglich, diese Anordnung umzu  kehren, derart,     dass    mindestens die untere Par  tie des Rückenteils nach hinten verschiebbar  ist mindestens während des ersten Teils sei  ner Lösungsbewegung, in einer Richtung, die  von der Längsrichtung des     Rüekenteils    diver  giert,

   und in diesem Falle     muss    der     Rüekenteil     eine hintere und mit Bezug auf die     Tiefen-          riehtun.-    des Sitzes quer gerichtete Fläche auf  weisen für direkten oder indirekten Kontakt      mit einer vordern und mit Bezug auf die     Tie.          ienriehtung    des Sitzes quer gerichteten Fläche  desselben zum Sichern des Rückenteils in mon  tierter Lage mittels des Sitzes.  



  Es ist zu bemerken,     dass    der Sitz an der  Vorderpartie abgestützt werden kann durch  eine zwischen den Seitenrahmen verlaufende  Stange, statt von den Seitenrahmen     unmittel-          bar    getragen zu werden. Der Sitz könnte dann  an der Stange oder an den Seitenrahmen  fixiert werden, damit er sieh nicht verschieben  kann, wenn versucht wird, die untere Partie  des     Rüekenteils    in die gelöste Lage zu brin  gen, während der Sitz die montierte Lage ein  nimmt.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Sitzmöbel, welches einen Sitz, einen Rük- kenteil und ein diese Teile abstützendes, zwei Seitenrahmen aufweisendes Traggestell ent hält, wobei der Rüekenteil an den Seitenrali- men eingehängt ist mittels der am Rückenteil und an den Seitenrahmen angebrachten, inein- andergreifenden Mittel, während der Sitz mit tels Verankerungsmitteln am Traggrahmen fixiert ist,
    wobei in montierter Lage am Sitz und an der Unterpartie des Rüekenteils quer zur Richtung der Tiefe des Sitzes angeordnete Flächen einander gegenüberliegen, dadurch (ye , kennzeichnet, dass die ineinandergreifenden Mittel am Rückenteil und an den Seitenrah men dergestalt ausgebildet und so angeordnet sind, dass beim Wegnehmen des Rüekenteils wenigstens die untere Partie desselben minde stens während eines ersten Teils der Weg- nahmebewegung in einer Richtung beweglich ist,
    die derart von der Längsrichtung des Rük- kenteils divergiert, dass die genannte Quer- fläehe am Rüekenteil auf diejenige am Sitz zubewegt wird und dass die Verankerungsmit- tel des Sitzes in der montierten Lage des Sit zes ein Verschieben desselben in der cenann- ten Richtung verhindern.
    UNTERANSPRMIE: <B>1.</B> Sitzmöbel gemäss Patentanspruell, da durch -,ei#ennzeiehnet, dass die Verankerungs- ürgane des Sitzes in montierter Lage desselben ein Vorwärtsversehieben desselben vom Rük- kenteil weg verhindern und dass die ineinan- dergreifenden Mittel am Rückenteil und an den Seitenrahmen dergestalt ausgebildet und so angeordnet sind,
    dass beim Wegnehmen des Rückenteils wenigstens die untere Partie des selben mindestens während eines ersten Teils der Wegnahmebewegung in einer Richtung bewegbar ist, welche, in einem Seitenriss des Sitzmöbels gesehen, ausgehend von den ge nannten Querflächen an Rückenteil und Sitz, die Sehne in einem Kreis bildet, der durch die Querfläehen hindurehgeht und dessen Mittel punkt auf einer Linie quer zum Möbel liegt, die durch die vorn am Sitz angeordneten Ver- ankerungsorgane hindurehführt. 2.
    Sitzmöbel gemäss Patentanspruch, da durch yekeiinzeieliiiet dass der Sitz vorn mit tels der an dessen Vorderpartie angebrachten Verankerungsorgane am Traggestell abgestützt wird und dass Sitz und Rüekenteil ineinander- greifende Organe aufweisen, um den Sitz hin ten, nur am Rückenteil abzustützen.
    <B>3.</B> Sitzmöbel gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Rüekenteil an den Seitenkanten der untern Partie mit vor stehenden Kopfsehrauben ausgestattet ist und dass die Seitenrahmen für jede derartige Schraube einen Beschlagteil mit Sehlitz auf weisen, der einerends ausgeweitet ist zwecks Ermögliehung der Einführung des -Schrau benkopfes, der bei Verschiebung der Schraube nach dem andern Schlitzende hinter die Sehlit7kanten der Besehlagplatte greift,
    um den Rückenteil am bezüglichen Seitenrahmen festzuhalten, dadurch gekennzeichnet, dass die Ijün-,Smittelliiiie des Sehlitzes der Beschlag- platten eine Biegung aufweist und mindestens an dem nicht ausgeweiteten Ende des Schlit zes in einem Winkel zur Längsriehtung des Rliehenteils verläuft. 4-..
    Sitzmöbel gemäss Patentansprueh und UnteransprIlehen <B>1</B> bis<B>3,</B> bei welcher die Ver- ankerung-sorgane des Sitzes von dessen Seiten kanten vorstehende Kopfsehrauben und eine an den Seitenrahmen für jede Kopfsehraube an--eordnete Besehlagplatte mit einem Loch züm Einführen der Kopfsehraube und einen mit dem Loch verbundenen Sehlitz enthalten, in welchem die Schraube verschiebbar ist, nachdem deren Kopf durch das Loch einge führt wurde, welcher Schlitz aber zu eng ist,
    um den Durchgang des Schraubenkopfes zu <B>C</B> gestatten, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlitz in einem Abstand vom genannten Loch mindestens an der vom Sitz abgekehrten Seite cler Besehlagplatte wenigstens eine Auswei- M tung aufweist, in welche wenigstens ein An- kn satz an der dem Sehraubenschaft zu-,ekehrten Seite des Sehraubenkopfes eingreift.
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