Sitzmöbel. Vorliegende Erfindung betrifft ein Sitz möbel, das zum Beispiel als Lehnstuhl, Sofa und dergleichen ausgebildet sein kann, und sie gestattet eine derartige Ausbildung desselben, dass das Ineinandergreifen der Teile in Mon tagestellung- auf äusserst einfache Weise er- mögliebt wird, wobei die Montage ohne Zu hilfenahme von Werkzeugen ausgeführt wer den kann.
Die Erfindung ermöglicht den Zu sammenbau und das Ineinandergreifen der Teile derart, dass der Sitz an der Hinterseite nur vom Rüekenteil des Möbels Lind vorn mir vom Rahmen desselben abgestützt wird, wobei dem Möbelarehitekten grosse Freiheit in der Formgebung belassen ist. Namentlich ist es möglich, sofern gewünseht, die Rahmenkeh- kn lung wegzulassen, welche bei bekannten zer legbaren Sitzmöbeln nötig ist und entlang den Seitenkanten des Sitzes verläuft.
Die Erfindung bezieht sieh auf ein Sitz möbel, welches einen Sitz, einen Rilekenteil und ein diese Teile abstützendes, zwei Seiten rahmen aufweisendes Traggestell enthält, wo bei der Rliehenteil an den Seitenrahmen ein gehängt ist mittels der am Rüekenteil und an den Seitenrahmen angebraehten ineinander- greifenden Mittel, während der Sitz mittels Verankerungsmitteln am Tragrahmen fixiert ist,
wobei in montierter Lage am Sitz und an der Unterpartie des Rüekenteils quer zur Rieh-- tung der Tiefe des Sitzes angeordnete Flächen einander gegenüberliegen. Die Erfindung wird dadurch gekennzeiehnet, dass die inein- andergreif enden Mittel am Rückenteil und an <B>i</B> ZD den Seitenrahmen dergestalt ausgebildet und so angeordnet sind, dass beim Wegnehmen des Rückenteils wenigstens die untere Partie des selben mindestens während eines ersten Teils der Wegnahniebewegung in einer Richtung beweglich ist,
die derart von der Längsrieh- tung des Rückenteils divergiert, dass die ge nannte Querfläche am Rückenteil auf die jenige am Sitz zubewegt wird und dass die Verankerungsmittel des Sitzes in der montier ten Lage des Sitzes ein Verschieben desselben in der 1-enannten Richtun-- verhindern.
Im folgenden wird die Erfindung ein gehender beschrieben unter Bezugnahme auf die beiliegende Zeichnung, die einige beispiels weise Ausführungsarten der Erfindung ver- ansehaulieht.
Fig. <B>1</B> stellt eine Seitenansicht eines Lehn- stLihls gemäss der Erfindung dar.
Fig. '21 zeigt Teile an der Innenseite eines Seitenrahmens des Lehnstuhls nach Fig. <B>1</B> so wie einen Schnitt durch die Verbindung zwi- sehen Rüekenteil und Sitz desselben.
Fig. <B>3</B> ist ein Schnitt nach der Linie kn III-III von Fio,. 2. <B>Z,</B> Fil--.4 zeigt eine Abart der Einrichtung nach Fig. 2.
Fig. <B>5,</B> ähnlich der Fig. 2, zeigt eini, wei tere Alisiührungsform eines erfindungsgemä ssen Lehnstuhls.
Fig. <B>6</B> ist ein Schnitt nach der Linie VI-V1 von Fig. <B>5.</B> Fig. <B>7, 8</B> bz-.<B>9, 10</B> zeigen Befestigungs mittel, welche mit Bezug auf jene in Fig. <B>5</B> und <B>6</B> gezeigten abgeändert sind.
Fig. <B>11</B> und 12 veranschaulichen zwei wei tere Ausführungsformen eines erfindungsge mässen Lehnstuhls.
Der in Fig. <B>1</B> bis<B>3</B> dargestellte Lehnstuhl enthält zwei Seitenrahmen<B>1,</B> einen Rüekenteil 2, einen Sitz<B>3</B> und ein daraufgelegtes Polster 4. Jeder Seitenrahmen<B>1</B> hat ein Vorderbein la und einen Rüekenholm lb, welcher in einem Ilinterbein endigt.
Nahe dem obern Ende<B>je-</B> des Seitenrahmens<B>1</B> ist ein üblieller sog. Bett- ladenbesehla- <B>5</B> angesehraubt, bestehend a-Liq einer Platte mit einem Schlitz<B>6,</B> der längs dem Rückenholm lb verläuft und dessen oberes Ende derart ausgeweitet ist, dass der Schlitz einem Sehlüsselloeh gleicht.
Nahe dem obern Ende jeder Seitenkante des Rüekenteils 2 ist eine Schraube<B>7</B> eingelassen, deren Kopf<B>8</B> sich in etwelehein Abstand von der Seiten kante des Rüekenteils befindet und durch die runde Ausweitung des Schlitzes<B>6</B> des Beschla ges<B>5</B> eingeführt wird, worauf der Rüel-,enteil 2 an den Holmen lb der Seitenrahnlen ein gehängt werden kann durch Abwärtsstossen cles Rüekenteils in Längsriehtun,- mit Bezug auf die Seitenrahmen,
wobei die Schrauben<B>7</B> in das untere Ende der Verengerung der Schlitze<B>6</B> einnefahren werden Lind deren Köpfe<B>8</B> hinter die Sehlit7kanten greifen, so dass der Mekenteil und die Seitenrahmen in- einandergreifen und eine Relativbewegung nach allen Richtungen verhindert wird, mit Ausnahme eitler Verschiebung des Rüekenteils aufwärts mit Bezug auf die Seitenrahmen und einer Drehbewegung um die Schrauben<B>7.</B>
Nahe dem untern Ende jeder Seitenkante des Rüekenteils 2 ist eine weitere Schraube<B>9</B> mit Kopf<B>10</B> eingesehraubt, die mit einem an dem anstossenden Seitenrahmen<B>1</B> montierten sog. Bettladenbeschlag <B>11</B> zusammenwirkt, um Rüekenteil 2 und Seitenrahmen<B>1</B> vollständig zu verankern, das heisst um eine Drehbewegung des Rüekenteils uni die Schrauben<B>7</B> und ein Aufwärtsverschieben desselben mit Bezug auf die Seitenrahmen zu verhüten.
Zu diesem Zweck weist die längsverlaufende Mittellinie des in jedem Besehlag <B>11</B> vorgesehenen Schlit- n zes 12 eine Abbiegung auf, derart, dass dessen r# mit der runden Ausweitung für den Durchlass des Kopfes<B>10</B> der Schraube<B>9</B> verbundene Teil von annähernd gleichmässiger Weite zunächst abwärts ungefähr parallel zum Schlitz<B>6</B> des Besehla,-es <B>5</B> verläuft und dann praktisch rechtwinklig nach hinten ausbiegt.
Wenn also der Rückenteil zwisehen die Seitenrahmen<B>1</B> fest eingehängt wird, bewegen sich die an des sen unterem Ende angebrachten Schrauben während der Abwärtsbewegung der Sehrau ben in die Schlitze<B>6</B> der Beschläge<B>5</B> zunächst abwärts in die 12 der Beschläge<B>11</B> und dann rüekwlrts nach dem Ende der Schlitze 12, derart, dass sie unter die durch die Sehlitze 12 gebildete Nase<B>13</B> zu liegen kommen.
Durch die Nase<B>13</B> kann der Rücken teil sieh nicht, aufwärts versehieben mit Bezug auf die Seitenrahmen, ausser wenn das untere Ende des Rilekenteils nach vorn gezogen wird <B>-</B> vor oder gleichzeitig bei Beginn der Ver- selliebung <B>-</B> in einer Richtung, die von der Längsriehtung des Rüekenteils abweicht, um die Sperre der Schrauben<B>9</B> mit den Nasen<B>13</B> aLilzuhe,
ben. Wenn also auf diese Weise eine Vorwärtsbeweggung des untern Endes des zwi- sehen den Seitenrahmen<B>1</B> fest verankerten Rilekenteils 2 verhindert wird, wird der Rük- kenteil mit den Seitenrahmen<B>1</B> zuverlässig fixiert.<B>%</B> In der Ausführung nach Fig. <B>1</B> bis<B>3</B> wird ein solches Vorwärtsbewegen des untern En des des zwisehen den Seitenrahinen <B>1</B> fest ver ankerten (eingehängten) Rückenteils 2 mit tels des Sitzes verhindert.
Der Sitz<B>3</B> weist an seiner Ilinterkante eine vorstehende Leiste 14 auf, die in eilte mit <B>15</B> am untern Ende des Rüekenteils 2 dringt, um mit ihrer Unterseite sieh die untere Fläche der Nut zu legen, zum Abstützen des hintern Endes des Sitzes nur am Rüekenteil. Die Vorderpartie des Sit-, zes wird voll den Sebrauben <B>16</B> allein getra gen, wobei jede mit einein an dem anstossen den Seitenrahmen<B>1.</B> montierten Beschlag<B>17</B> zusammenwirkt.
Die Beschläge<B>17</B> sind von der nämliehen Konstruktion wie die bereits be-! sehriebenen Besehläge <B>11,</B> ausgenommen dass n die Schlitze<B>18</B> für die Schrauben<B>16</B> zunächst abwärts verlaufen und dann nach vorn aus biegen.
In der Nut<B>15</B> sind ein oder mehr nach giebige Mittel<B>19</B> angeordnet, welche in Fig. 2 sehematiseh dargestellt sind in Form einer zylindrisehen Schraubenfeder, welche aber zweckmässig die Form von bogenförmigen Blattfedern aufweisen., wobei eine oder meh rere Blattfedern vorgesehen sein können. Auch können CTummistüeke, eines oder meh rere, zweckdienlich sein.
Nachdem der Rücken teil 2 zwischen den Seitenrahmen<B>1.</B> in der vor- beschriebenen Weise fest eingehängt worden ist, wird die Leiste 14 des noch nicht montier ten Sitzes<B>3</B> so weit in die Nut <B>15</B> gegen die Wirkung der nachgiebigen Mittel<B>19</B> gestossen, dass die Köpfe 20 der Schrauben<B>16</B> durch die runden Ausweitungen der Schlitze<B>18</B> der Be- sehläge eingesetzt werden können, worauf das Vordere Ende des Sitzes abwärts gedrückt wird, wobei die nachgiebigen Mittel<B>19 -</B> am Ende der Abwärtsbewegung des Sitzes<B>-</B> die Schrauben<B>1.6</B> unter die Nase 21 der Beschläge <B>17</B> stossen,
welche der Nase<B>13</B> der Besehläge <B>11</B> entspricht. Daraufhin ist der Sitz<B>3</B> fixiert und kann nicht wieder durch blosses Kippen des Sitzes nach oben gelöst werden. In dieser riontierten Stellung hat der Sitz die End- oder Stirnfläehe 14a der Leiste, die quer zur Tiefenrielltuno- des Sitzes verläuft, indirekt, n das heisst über die naehlgiebigen Organe<B>19</B> gegen die Grundfliehe 15a der Nut<B>15</B> im Rückenteil. gestossen, welche Fläche quer mit Bezug auf die Tiefenriehtung des Sitzes ver läuft.
Um den Sitz zu entfernen, ist es nötig, ihn zunächst rückwärts entgegen der Wir kung der nachgiebigen Mittel<B>19,</B> welche zweckmässigerweise eine verhältnismässig grosse Federkraft ausüben, zu stossen, um die Schrau ben<B>16</B> von den Nasen 21 zu befreien, bevor der Sitz aufwärts in die gelöste Lage gekippt werden kann.
Gleichzeitig während die nach giebigen Mittel<B>19</B> den Sitz<B>3</B> in seiner vor- dern gesicherten Lage halten, halten sie na- türlieh auch den Rückenteil 2 in seiner rück wärtig fixierten Lage, und die durch die nach giebigen Mittel<B>19</B> ausgeübte Federkraft muss zweel,-mässigerweise gross genug sein, damit keine Gefahr besteht, dass Sitz und Rückenteil sich unbeabsichtigt, z. B. beim Heben des Stuhls, lösen.
Da in der Ausführung nach Fig. <B>1</B> bis<B>3</B> die untere Partie der Rückenlehne 2 während des ersten Teils ihrer Auslösebewegung in einer Richtung verschoben werden muss, die von der Längsrichtung des Rüekenteils 2 di vergiert, ist es, -um das Fixieren des Rücken teils in montierter Lage mittels des Sitzes zu bewerkstelligen, nötig, dass die Verankerungs- elemente <B>16, 17</B> des Sitzes<B>3</B> dieses Vorwärts- bewegen vom Rückenteil 2,
deg verhindern und dass mindestens der erste Teil derLösebewegung wenigstens der Unterpartie des Rüekenteils in einer Richtung erfolgt, die<B>-</B> wenn in einen Seitenriss des Möbels eingezeiehnet, ausgehend von den mittelbar bzw. unmittelbar aneinan- derstossenden Flächen an Sitz und Rückenteil, die quer zur Tiefenriehtung des Sitzes ange ordnet sind<B>-</B> die eine Sehne in einem Kreis bildet, der durch die genannten Querfläehen <B>kn</B> geht und dessen Mittelpunkt auf einer Linie liegt,
die durch die an der Vorderseite des Sitzes montierten Verankerungsorgane hin- durchführt. Diese geometrisehe Konstruktion wird als ein Beispiel in Fig. <B>1</B> angedeutet, viorin der Kreis, mit der Schraube<B>16</B> als Mit telpunkt und durch die Fläche 14a der Leiste 14 gehend, welche mit Bezug auf die Tiefen- riehtung des Sitzes quer angeordnet ist, mit, <B>A</B> bezeichnet, während die Bewegungsrieh- tLing, ausgehend von der Fläche 14a,
für die untere Partie des Rüekenteils mit B markiert wird. Die Riehtungslinie B muss auf diese _%ise eine Sehne zum Kreis<B>A</B> bilden, damit e;ne Sieheruna erzielt werden kann.
<B>C</B> Fig. <B>4</B> zeigt, wie an Stelle der nachgiebigen <B>C</B> n Mittel<B>19</B> von Fig. 2 ein Keil 24 Verwendung finden kann durch Anbringen desselben an einer Blattfeder<B>25</B> unter dem Sitz<B>3</B> und welcher zwischen der nach hinten gerichteten .#tirnfläehe des Sitzes und der nach vorn ge richteten Fläche des Rüehenteils 2 eingeseho- ben werden kann, um. die untere Partie der I'küekenlehne am Vorwärtsversehieben und den Sitz am Rückwärtsversehieben aus den mon tierten La,-en zu verhindern.
Bei der Ausführungsform nach Fig. <B>5</B> ist der Rückenteil 2 angehängt an den Rücken- hohnen lb der Seitenrahmen<B>1.</B> mittels der am Rückenteil montierten Kopfschraaben <B>7</B> und <B>9</B> und mittels der Beschläge<B>5, 1.1</B> an den Rilekenholnien, wie in der vorbesehriebenen Aasführung., Wie zuvor weist der Sitz<B>3</B> nahe am Vorderende der Sitzseiten die Schrauben <B>26</B> zum Eingreifen in sog-. Bettladenbesehläge 22 auf, die das Fixieren des vordern Endes des Sitzes in montierter Lage ermöglichen.
An der Hinterkante hat der Sitz<B>3</B> eine vor stehende Leiste 1.4, die in eine mit <B>23</B> an der untern Partie des Rüekenteils 2 dringt. Diese Nut hat aber keine nachgiebigen oder federn den Mittel und ist nicht tiefer, als dass die Leiste 14 den Grund der Nute erreicht, wenn die Schrauben<B>26</B> züm Eingreifen in die sehlüsselloeharti,gen AuisnehmLingen der Be schläge 22 kommen,
wobei die untere Partie des Rilekenteils 2 am Vorwärtsversehieben von dessen -esieherter hinterer Stelluny durch den C, -- niontierten Sitz<B>3</B> verhindert wird, da die quer mit Bezu- auf die Tiefenriehtung, des letzteren geriehteten Flächen 14a und 23a, der Leiste 14 and der Nut<B>23</B> dann direkt einander berüh rend gegeneinandergedrilekt werden, wobei die Befestigungsorgane<B>26,
</B> 22 des Sitzes die Leistenfläche 14a mit dem Rüekenteil sehlüs- sig halten Lind ein Nachgeben verhindern.
Die Besehlaasplatte 22 weist zwischen zwei Löchern für die Befestigungssehrauben <B>27</B> eine grosse Öffnung 28 auf, in Verbindung mit einem Schlitz<B>29,</B> der wesentlich schmäler ist als der Durchmesser der Öffnung oder runden Ausweitung<B>28.</B> Das hievon abgekehrte Ende des Schlitzes<B>29</B> geht über in eine öffnun,- <B>30,</B> deren Durchmesser grösser ist als die Breite des Schlitzes<B>29,</B> aber wesentlich geringer als der Durchmesser der Öffnung<B>28.</B>
Der Schaft der Schraube<B>26</B> ist zweck mässig von zylindriseher Form und verschieb bar in einer Öffnung einer Platte<B>31</B> (Fig. <B>6),</B> die an der dem Vorderbein la des Seitenrah- inens zugekehrten Seite des Sitzes<B>3</B> befestigt ist. Das von der Platte<B>31</B> vorstehende Ende der Schraube<B>26</B> trägt einen verhältnismässig <B>C</B> grossen Kopf<B>32,</B> der an seiner dem Schaft der Stiftsehraube <B>26</B> zugekehrten Seite einen koni- sehen Ansatz<B>33</B> aufweist.
Der Kopf<B>32</B> ist von solchem Durchmesser, dass er durch die<B>Öff-</B> nung<B>28</B> der Platte 22 in eine im Vorderbein la hinter der Platte angeordnete Aussparung 34 eingesetzt werden kann, worauf der Schaft der Schraube<B>9-6</B> durch den Schlitz<B>29</B> in die Ausweitung,<B>30</B> eingefabren werden kann.
An der vom Kopf der Schraube<B>26</B> abgekehrten Seite weist letztere ein Gewinde auf zwecks Aufnahnie einer Mutter<B>35,</B> mittels welcher der Kopf<B>32</B> gegen die Platte 22 gedrückt wer den kann, wenn die Schraube sich in der Aus weitung<B>30</B> befindet, wobei der konisehe An satz<B>33</B> in die Ausweitung<B>30</B> dringt und eine Relativbewegung- der Möbelteile la und<B>3</B> 1- tn längs des Schlitzes<B>29</B> verhindert, solange die Hutter <B>35</B> den konisehen Ansatz<B>33</B> des Kop fes<B>32</B> in Eingriff mit der Answeitung <B>30</B> des Schlitzes<B>29</B> hält.
Es ist möglich, die Platte 22 und die Schraube<B>26</B> auch auf andere Art zum Inein- andergreifen zu bringen als mit Hilfe des konisehen Ansatzes<B>33.</B> So kann beispielsweise, wie in Fi-. <B>7</B> und<B>8</B> dargestellt, der Kopf<B>32'</B> n <B>i</B> auf der dem Schaft der Schraube<B>26</B> zuge wandten Seite mit einem Ansatz<B>33'</B> von qua- dratisebem Querschnitt versehen ist, während der Schlitz<B>29</B> in der Platte 22 eine Auswei- tuno, <B>30'</B> von mit dein -Ansatz<B>33"</B> überein stimmender Form hat.
Wie in Fig. <B>9</B> und<B>10</B> veranschaulicht., lässt sieh der Ansatz des Kopfes<B>32"</B> beipielsweise auch als eine oder mehrere radial verlaufende Erhöhungen<B>37</B> an der dem Schaft der Schraube<B>26</B> zugekehr ten Seite ausbilden, während die Platte 22 mit entsprechenden Ausnehmungen <B>38</B> in Ver bindung mit dem Schlitz<B>29</B> versehen ist.
Die fixierende oder blockierende Auswei tung des Schlitzes<B>29</B> braucht sieh nicht durch i die Platte 22 hindurch anszudehnen, sondern es genügt in gewissen Fällen, wenn der Schlitz <B>29</B> eine Ausweitung an der Rückseite der Platte hat, das heisst an der Seite der Platte, die dem die Schraube aufnehmenden Möbel- i teil abgewandt ist.
So kann beispielsweise die Ausweitung<B>30</B> in Fig. <B>5</B> und<B>6</B> ersetzt wer den durch eine konische Ansenkung an der in Fig. <B>6</B> linken Seite der Platte<B>292.</B> Die Aus führung nach Fig. <B>9</B> und<B>10</B> gibt ein Beispiel von Ausweitungen des Schlitzes<B>29,</B> die nur an der Rückseite der Platte 22 ausgebildet ZD sind. Bei den Ausführungen nach Fig. <B>8</B> bis<B>10</B> ist die Verankerung der Schraube<B>26</B> in der Platte 22 dadurch erreicht, dass die Schraube am Drehen verhindert wird, wenn die Mutter <B>35</B> oder<B>36</B> angezogen ist.
Die axiale Verschiebung der Schraube<B>26,</B> die zur Erreiehung der Verankerung zwischen Schraube und Platte 22 nötig ist, um ein Ver schieben der Sehraube längs des Schlitzes<B>29</B> zu verhüten, lässt sich auf maneh andere Art und Weise bewerkstelligen als durch das Mit tel eines Gewindes an der Schraube und einer Mutter<B>35</B> (Fig. <B>6)</B> bzw. einer aufgeschraub ten Flügelmutter nach Fig. <B>8.</B>
Fig. <B>11</B> und 12 zeigen zwei weitere Aus führungsformen der Erfindung in Anwen dung auf einen Lehnstuhl mit zwei Seiten rahmen<B>1</B> (wovon in der Zeichnung nur der eine sichtbar ist), einer Rückenlehne 2 und einem Sitz<B>3.</B> Jeder Seitenrahmen trägt oben nahe der Hinterkante einen sog. Bettladen- besehlag <B>5</B> derselben Art, wie in Fig. 2 dar gestellt für Wirkverbindung mit einer Kopf schraube<B>7</B> am Rüekenteil 2.
Die Vorderpartie des Sitzes wird abgestützt von den Seitenrah men<B>1</B> mittels Beschlägen 22 und Schrauben <B>26</B> gleich wie in der Ausführung naeh Fig. <B>5</B> und<B>6.</B> Auf gleiche Weise kommt das hintere Ende des Sitzes zum Eingreifen mit der un tern Partie des Rückenteils wie in Fig. <B>5</B> mit tels einer in Fig. <B>11</B> und 12 nicht gezeigten Leiste, die in eine Nut im Rückenteil einge führt wird, obschon das hintere Ende des Sitzes von den Seitenrahmen<B>1</B> getragen wer den könnte, beispielsweise mittels Beschlägen 22,<B>26,
</B> wobei der Sitz in montierter Lage gegen die untere Partie des Rüekenteils zum Anliegen kommt mittels Flächen, die mit Bezug auf die Tiefenrichtung des Sitzes quer e3 verlaufen. In der Ausführung nach Fig. <B>11</B> wird die untere Partie des Rüekenteils an den Sei tenrahmen mittels Schrauben<B>9</B> Lind sog.
Bett- ladenbesehlägen <B>39</B> verankert, die im allge meinen den Beschlägen<B>11</B> nach Fig. 2 ähneln, das heisst sie haben einen gebogenen, schlüssel- lochartig ausgebildeten Schlitz, dessen unteres Ende rüek#värts mit Bezug auf den Lehn stuhl verläuft, so dass der Rüekenteil, um ge löst zu werden, zuerst mit seinem Unterteil nach vorn bewegt werden muss in einer Rieh- tung, die von der Längsriehtung des Rücken teils abweicht, eine Bewegung,
die durch den die montierte Stellung einnehmenden Sitz verhindert wird.
In der Ausführungsform nach Fig. 12 wird die Unterpartie des Rüekenteils an den Seitenrahmen verankert mittels Schrauben und sog. Bettladenbeschlägen <B>5,</B> die einen ge raden, schlüsselloehartig ausgebildeten Schlitz aufweisen, der parallel zum Schlitz des obern Beschlages<B>5</B> am Seitenrahmen<B>1</B> verläuft, in einer solchen Richtung, dass zum Lösen der Rüekenteil schräg nach vorn und aufwärts in einer Richtung bewegt werden muss, die von der Längsriehtung des Rückenteils abweicht, eine Bewegung,
die durch den die montierte Lage einnehmenden Sitz verhindert wird.
In den zeichneriseh dargestellten Ausfüh rungsformen ist mindestens die untere Partie des Rückenteils nach vorn bewegbar, minde stens während des ersten Teils seiner Lösungs bewegung von der montierten Lage, in einer Richtung, die von der Längsriehtung des Rük- kenteils abweicht, und dieser Bewegung wird dadurch entgegengewirkt, dass eine vordere Fläche am Rüekenteil gegen eine hintere Flä- ehe am Sitz gedrückt wird.
Es wäre aber na- türlieli auch möglich, diese Anordnung umzu kehren, derart, dass mindestens die untere Par tie des Rückenteils nach hinten verschiebbar ist mindestens während des ersten Teils sei ner Lösungsbewegung, in einer Richtung, die von der Längsrichtung des Rüekenteils diver giert,
und in diesem Falle muss der Rüekenteil eine hintere und mit Bezug auf die Tiefen- riehtun.- des Sitzes quer gerichtete Fläche auf weisen für direkten oder indirekten Kontakt mit einer vordern und mit Bezug auf die Tie. ienriehtung des Sitzes quer gerichteten Fläche desselben zum Sichern des Rückenteils in mon tierter Lage mittels des Sitzes.
Es ist zu bemerken, dass der Sitz an der Vorderpartie abgestützt werden kann durch eine zwischen den Seitenrahmen verlaufende Stange, statt von den Seitenrahmen unmittel- bar getragen zu werden. Der Sitz könnte dann an der Stange oder an den Seitenrahmen fixiert werden, damit er sieh nicht verschieben kann, wenn versucht wird, die untere Partie des Rüekenteils in die gelöste Lage zu brin gen, während der Sitz die montierte Lage ein nimmt.