CH278248A - Vorrichtung zum Abziehen von gesponnenen Fasern. - Google Patents

Vorrichtung zum Abziehen von gesponnenen Fasern.

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CH278248A
CH278248A CH278248DA CH278248A CH 278248 A CH278248 A CH 278248A CH 278248D A CH278248D A CH 278248DA CH 278248 A CH278248 A CH 278248A
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CH
Switzerland
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roller
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guide arm
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English (en)
Inventor
Podnik Svit Narodni
Original Assignee
Svit Np
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D02YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
    • D02JFINISHING OR DRESSING OF FILAMENTS, YARNS, THREADS, CORDS, ROPES OR THE LIKE
    • D02J1/00Modifying the structure or properties resulting from a particular structure; Modifying, retaining, or restoring the physical form or cross-sectional shape, e.g. by use of dies or squeeze rollers
    • D02J1/22Stretching or tensioning, shrinking or relaxing, e.g. by use of overfeed and underfeed apparatus, or preventing stretch
    • D02J1/225Mechanical characteristics of stretching apparatus
    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01DMECHANICAL METHODS OR APPARATUS IN THE MANUFACTURE OF ARTIFICIAL FILAMENTS, THREADS, FIBRES, BRISTLES OR RIBBONS
    • D01D7/00Collecting the newly-spun products

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description


  Vorrichtung zum Abziehen von gesponnenen Fasern.    Faserbündel, gewonnen z. B. durch Schmelz  spinnen von Polyamiden oder dergleichen,  werden üblicherweise über eine rotierende Ab  zugswalze     (Galette)    geleitet, auf welcher sie  in einer Reihe von schraubenförmigen Win  dungen geführt werden, worauf sie auf eine       IIaspel    oder Spule aufgewunden werden,  gegebenenfalls unter gleichzeitigem Recken.  Für hohe Spinngeschwindigkeiten ist es  sehr wichtig, ein rasches Aufbringen des Fa  serbündels auf die Abzugswalze in jedem  Augenblick zu gewährleisten.  



  Gegenstand der     vorliegenden    Erfindung  ist eine Vorrichtung zum Abziehen von ge  sponnenen Fasern, die dadurch gekennzeich  net ist, dass sie aus einer rotierenden Abzugs  walze mit einem zur Achse der Abzugswalze  parallel stehenden Distanzhalter besteht, um  welche ein Führungsarm mit einer Öse ver  sehen derart drehbar angeordnet ist, dass die  Öse mit dem Faserbündel beim Aufbringen  desselben auf die Abzugswalze eine schrau  benförmige Bewegung ausübt, so     da.ss    das Fa  serbündel beim Drehen des     Führungsarmes     schraubenförmig um die Abzugswalze und  den Distanzhalter als Ganzes gewunden wird.

    Dadurch wird ermöglicht, sehr rasch das ge  rissene Faserbündel auf die Abzugswalze auf  zubringen und durch eine genügende Anzahl  von Windungen das Gleiten der Fasern auf  der Walze zu vermeiden. Die axiale Bewe  gung der Führungsöse kann in beliebiger  Weise durchgeführt werden.    Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs  gegenstandes ist auf der beiliegenden schema  tischen Zeichnung im Aufriss, teilweise im  Schnitt dargestellt.  



  Die abgebildete     Vorrichtung    besteht aus  einer     Abzugswalze    1, die mittels einer Rie  menscheibe 8 um eine Hohlwelle 4 gedreht  wird, welche Welle 4 oberhalb der Walze 1  in eine Schraubenspindel 4' übergeht. Diese  Hohlwelle 4 ist an ihrem untern Ende mit  einem Distanzhalter 2 fest verbunden, der  mit der Achse der Walze 1 parallel angeord  net und mit Rillen zum Verteilen der Win  dungen in gleichen Distanzen versehen ist.  



  Durch die feststehende Hohlwelle 4 ist  eine drehbare Welle 7 gezogen, die mittels  eines Rades 6 von Hand oder     sonstwie    ge  dreht werden kann. Diese Welle 7 ist. derart  angeordnet, dass sie innerhalb der Hohlwelle  4 in axialer Richtung beweglich ist. Auf dem  obern Ende der Welle 7 ist ein Arm 9 befe  stigt, der mit einem Ohr 9' versehen ist., durch  welches Ohr ein Führungsarm 3 gezogen ist.  Auf dein Ende des Armes 3 befindet sich  eine Öse 3', durch welche das Faserbündel  von der Spinndüse geleitet wird. Der Arm 3  ist auf einer - Schraubenmutter 5 befestigt, die  auf der Schraubenspindel 4' sitzt.

   Beim Ab  ziehen des Faserbündels von der nicht ver  anschaulichten Spinndüse in der Richtung  des Pfeils zu einer Haspel oder Spule (nicht       veranschaulicht)    wird wie folgt verfahren:  Das Faserbündel wird durch die Öse 3' gezo  gen und auf einer Spule oder Haspel befe-           stigt,    wobei gleichzeitig der Arm 3 mittels  des Rades 6 in entgegengesetzter Richtung  gedreht wird,

   um die erforderliche Anzahl  von Windungen auf die Walze 1     aufzttbrin-          gen.    Beim Drehen der Rades 6     wird    der     Füh-          iungsarm    3 samt der Öse 3' und dem Faser  bündel um die rotierende Walze 1 und den  stehenden Distanzhalter     \?    im Kreise bewegt,  wobei gleichzeitig der Arm 3 unter dem Ein  fluss der Schraubenspindel 4' gehoben wird.  Sobald die Walze die erforderliche Anzahl       Windungen    trägt, um das Gleiten des Faser  bündels auf der Walze 1 zu vermeiden, wird  das Drehen des Rades 6 unterbrochen, so dass  auch der Arm 3 mit der Öse 3'     zum    Stillstand  kommt.

   Die Reibung in der Öse 3' ist zu ge  ring, um die Reibung der Schraubenmutter 5  auf der Spindel 4' und jene der Welle 7 in  der Hohlwelle 4     zu    überwinden, so dass nun  das Abziehen in normaler Weise über die Ab  zugswalze 1 und den Distanzhalter 2     als    Gan  zes erfolgt. Das Aufbringen des Faserbündels  erfolgt sehr rasch und bequem, so dass die  Verluste an gesponnenen Fasern selbst bei  einer sehr hohen Spinngeschwindigkeit auf  das Kleinste herabgesetzt sind.  



  Die Schraubenspindel 4' muss offensicht  lich nicht unbedingt mit der Walze 1 gleich  achsig sein. Es genügt, wenn die beiden Ach  sen parallel sind. Auch das Heben des Armes  3 kann in beliebiger Weise durchgeführt wer-    den, z.     B.    von Hand, wobei der Arm 3 even  tuell aus biegsamem Material hergestellt wer  den kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Abziehen von gesponne nen Fasern, dadurch gekennzeichnet., dass sie aus einer rotierenden Abzugswalze (1) mit einem zur Achse der Abzugswalze parallel stehenden Distanzhalter (2) besteht, um wel- ehe ein Führungsarm (3) mit einer Öse (3') versehen derart.
    drehbar angeordnet ist, dass die Öse (3') mit dem Faserbündel beim Auf bringen desselben auf die Abzugswalze eine schraubenförmige Bewegung ausübt, so dass das Faserbündel beim Drehen des Führungs- armes schraubenförmig um die Abzugswalze und den Distanzhalter als Ganzes gewunden wird. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Führungsarm (3) auf einer Schraubenmutter (5) befestigt ist, die auf einer Schraubenspindel (4') sitzt, deren Achse mit der Achse der Abzugswalze (1) identisch ist. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Führungsarm (3) auf einer Schraubenmutter (5) befestigt ist, die auf einer Schraubenspindel (4') sitzt, deren Achse mit. der Achse der Abzugswalze parallel ist.
CH278248D 1947-03-27 1948-03-08 Vorrichtung zum Abziehen von gesponnenen Fasern. CH278248A (de)

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