CH278313A - Füllhalter mit Kolbenfüllung. - Google Patents

Füllhalter mit Kolbenfüllung.

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CH278313A
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Firma F Soennecken
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Soennecken Fa F
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43KIMPLEMENTS FOR WRITING OR DRAWING
    • B43K5/00Pens with ink reservoirs in holders, e.g. fountain-pens
    • B43K5/02Ink reservoirs
    • B43K5/06Ink reservoirs with movable pistons for withdrawing ink from an ink-receptacle

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pens And Brushes (AREA)

Description


      Füllhalter    mit Kolbenfüllung.    Füllhalter mit Kolbenfüllung zeichnen sieh  durch einfache Handhabung und einen ver  hältnismässig grossen Tintenraum aus. Das  Betätigen des Kolbens     erfolgt    durch Verdre  hen des     Halterknopfes    am hintern Ende des  Schaftes. Diese Bedienung ist so einfach, dass  gelegentlich aus Versehen an dem Knopf ge  dreht wird. Ein ungewolltes Ausfliessen der  Tinte ist die Folge.  



  Der Erfindung liegt die Aufgabe zu  Grunde, einen solchen Halter mit Kolben  füllung derart auszugestalten, dass eine un  gewollte     Betätigung    des Drehknopfes insbe  sondere während der Schreibpause mit Sicher  heit verhindert wird. Die Erfindung besteht.  darin, dass der     Halterknopf    im Gebrauchszu  stand     des    Halters gegen Verdrehung gesichert  ist.  



  In der Zeichnung sind drei Ausführungs  beispiele der Erfindung in einem Längs  schnitt durch den     Halterschaft    bzw. das hin  tere Ende desselben dargestellt.  



  Gemäss     Fig.    1 der Zeichnung ist in dem       Halterschaft    10 ein Kolben 11 gleitend ge  führt. Am hintern Ende des Kolbens ist ein  metallischer Nippel 12 angeordnet, der mit  einem Zapfen 13 in eine Längsnute 14 des       Halterschaftes    10 eingreift. Der Kolben 11  kann daher axial verschoben, nicht aber ge  dreht     werden.    In den Nippel 12 des Kolbens  ist die Spindel 15     eingeschraubt,    die durch  zwei Federringe 16 gegen axiale Verschiebung  gesichert. ist.

   Das hintere Ende     15a.    der Spin-         del    ist mit einer axialen Bohrung für den       Eingmiff    der Zugstange 17 versehen, die durch  einen Querstift 18 mit dem     Halterknopf    19  verbunden ist. Das     Spindelende    15a ist mit       Längsschlitzen   <I>15b</I> versehen. Ferner ist auf  dem     Spindelende    15a ein Ring 20 gleitend ge  führt, der mit einem oder mehreren Kupp  lungsnocken     20a    versehen ist.

   Diese Kupp  lungsnocken 20a greifen. im Gebrauchszustand  des Halters in     entsprechende        Ausnehmungen          12a    des gegen Verdrehung     gesicherten    Nip  pels 12 ein. Der Ring 20 weist noch Randaus  schnitte     20b    auf, die an der dem Kolben 11  zugekehrten Seite liegen. Ein Querbolzen 21,  der durch eine entsprechende Bohrung am  vordern Ende der Zugstange 17 geführt ist,  durchgreift die Längsschlitze     15b    des Spindel  endes 15a und greift schliesslich in die     R.and-          ausnehmungen    20b des     Arretierringes    20 ein.  Der Ring 20 steht unter der Wirkung einer  Feder 22.  



  Soll zum Füllen des Halters der Halter  knopf 19 verdreht werden, um eine axiale  Verschiebung des Kolbens zu erreichen, so ist  das zunächst nicht möglich, weil die Teile 20a  und 12a der     Arretierkupplung    ineinander  greifen. Der Kolben 11 und der Nippel 12  sind gegen Verdrehung gesichert. Also kann  auch der     Arretierring    20 und damit auch die  Spindel 15 und die Zugstange 17 nicht ge  dreht werden, da die Teile 20, 15 und 17  durch den Stift 21 miteinander verbunden  sind. Durch Abziehen des     Halterknopfes    19      entgegen der Wirkung der Feder 22 können  jedoch die Teile 20a. und     12a    der     Arret.ier-          kupplung    ausser Eingriff gebracht. werden.

    Alsdann kann der Knopf 19 mit der Spindel  15 verdreht, also der Kolben 11 in Richtung  gegen die Schreibfeder vorgeschoben werden.  Es     genügt    schon, wenn am Anfang dieser  Drehbewegung der     Halterknopf    19 kurzfristig  abgezogen wird, weil infolge des steilgängigen  Gewindes auf der Spindel 15 schon eine ge  ringe Verdrehung des Knopfes 19 eine ver  hältnismässig grosse     Verschiebung    des Nippels  12 mit dem Kolben 11 zur Folge hat. Der  nach Aufhebung der Zugkraft wieder in seine  dargestellte     Ausgangslage    zurückgleitende  Ring 20 mit der. Nocken     20a    findet dann das       liupplungsstüek    12, 12a nicht mehr vor.

   Die  weitere Betätigung der     Fülleinrichtung    kann  dann in der     gewohnten    Weise erfolgen. Kurz  vor Beendigung des Saughubes stösst. der hin  tere Rand des     Nippels    12 vor die Nocken 20a.  Bei weiterer Drehung des     Halterknopfes    19  wird nun der Ring 20 so weit entgegen der  Wirkung der Feder 22 zurückgeschoben, bis  seine Nocken     20a    in die     Ausnehmungen        12a     einrasten können. Damit ist, der Drehmecha  nismus wieder gesichert. Ein ungewolltes Ver  drehen des     Halterknopfes    19 ist nicht mehr  möglich.

   Vor einer erneuten     Betätigung    ist  ein abermaliges Abziehen des Knopfes 19 not  wendig.  



  Die Ausführung nach     Fig.    2 der Zeich  nung     unterscheidet    sich von der beschriebenen  Einrichtung zunächst lediglich dadurch, dass  der     Arretierring    20 keine     R,andausnehmungen     aufweist, sondern lediglich eine     Querbohrung     für den Stift 21. Die Folge davon ist, dass  nicht nur jede axiale Verschiebung des     Hal-          terknopfes    19 eine entsprechende Verschie  bung des     Arretierringes    20 zur Folge hat,  sondern dass auch jede Verschiebung des  Ringes 20 entgegen der Wirkung der Feder  22 von einer entsprechenden     Verschiebung     des Drehknopfes 19 begleitet ist.

   Wenn also  am Ende des Saughubes bis zum     Wiederein-          rasten    der Teile 20a. und     12a    der Arretier  kupplung der Ring 20     kurzfristig    zurückge  sehoben wird, so erfolgt auch eine entspre-         chende    Zurückbewegung     des    Griffknopfes 19,  selbst wenn nur eine Drehbewegung und nicht  gleichzeitig ein Zug an demselben ausgeübt  wird. Es wird in diesem Falle genau wie an  fänglieli beim     Verschieben    des Kolbens der       kragenförmige    Teil 23a des     Schlussstückes    23  vorübergehend durch den vordern Rand des       Halterknopfes    freigelegt.

   Diese     Verschiebung     des Knopfes 19 kann zur Erzielung eines  wirksamen Signals ausgenutzt werden, wenn  z. B. der Kragen     23a    andersfarbig ausgebildet  wird als die übrigen Teile 10, 23 und 19 des  Halters. Wird der Kragen 23a z.

   B. mit einer  roten Auflage versehen, indem er     beispiels-          weise    mit einer dieser Art gefärbten     Hülse     24 aus     Pressstoff    überzogen wird, so erscheint  das rote Warnsignal jedesmal dann, wenn die  Kupplung 20a,     12a    in der Kupplungslage     des     Kolbens ausser Eingriff ist, das heisst wenn  der     (Triff    19 von Hand     zurüekgezogen    oder  durch den Kolben am Ende des Saughubes       zurückgesehoben    wird.  



  Bei der Ausbildung des Füllhalters ent  sprechend     Fig.    3 .der Zeichnung liegt in einer  Längsnute des     Spindelsehaftes    15a ein gabel  förmiges     Stanzstüek    25, welches durch den  Bolzen 18 mit dem Drehknopf 19 verbunden  ist und dessen Zinken 25a in die     Ausnehmun-          gen        12a    des Nippels 12 sperrend eingreifen.  Die     gabelförmige    Platte 25 wird durch eine  Feder 26 in Sperrstellung gedrängt, die im  Innern einer Längsbohrung der Spindel 15a  und ferner in einer     entspreebenden        Ausneh-          mung    25h liegt.

   Die Feder könnte aber auch  die Spindel     imd    die     Gabel    umgreifen.     Wirt     der Knopf 19 abgezogen, so werden in glei  cher Weise wie bei den beschriebenen Ein  richtungen die Sperrglieder     25a    und 12a aus  eina.ndergebracht, so dass anschliessend eine  Verdrehung des     Griffknopfes    19 möglich ist.  Am Ende des Saughubes wird bei der     darge-          s#tellten        Einrichtung    die gabelförmige Platte  25 kurzfristig zurückgedrückt, und der Griff  knopf 19 macht diese Bewegung mit.

   Es kann  auch bei Verwendung der gabelförmigen  Platte 25 ein Ring 20 entsprechend     Fig.    1  vorgesehen sein, wobei die Gabelzinken 25a  mit, diesem Ring 20 in     Eingriff    stehen, der           seinerseits    mit den Vorsprüngen 20a in die       Ausnehmungen        12a    eingreift. Alsdann wird  am Ende des Saughubes auch nur der  Ring 20 kurzfristig zurückbewegt, ohne dass  der Drehknopf 19 dieser Bewegung zu folgen  braucht. Die Teile 13, 14 sind in     Fig.    3 nicht  sichtbar.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Füllhalter mit Füllung durch einen Kol ben, der durch Drehen des Halterknopfes ver schoben wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Halterknopf (19) im Gebrauchszustand des Halters gegen Verdrehung gesichert ist. UNTERANSPRüCHE 1. Füllhalter nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Arretierung des Halterknopfes (19) durch Zurückziehen desselben aufgehoben wird. 2. Füllhalter nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der Halterknopf (19) federnd in seine Sperrstellung gezogen wird. 3.
    Füllhalter nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass mit dem Halter knopf (19) gegen Verdrehung gesichert ein Arretierstück (20, 25) verbunden ist, welches im Gebrauchszustand des Halters mit dem in einer Nute (14) des Halterschaftes (10) axial geführten Nippel (12) in Eingriff (20a, 12a bzw. 25a, 12a) steht. 4.
    Füllhalter nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass als Arretierstück ein auf dem hintern Spindelende (15a) glei tend geführter Ring (20) angeordnet ist, der niit vorspringenden Randteilen (20a) nach Art einer Klauenkupplung in das nicht dreh bare Gegenstück (12) eingreift und der durch einen Querstift (21) mit einer den Halter- knopf (19) tragenden Zugstange (17) ver bunden ist, wobei sich der Querstift (21) in Ijängsschlitzen (15b) des hintern Spindel endes (15a) bewegt. 5.
    Füllhalter nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass der Arretierring (20) durch eine Feder (22) in Sperrstellung gedrängt wird. 6. Füllhalter nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass der Querstift (21) Randausnehmungen (20b) des Arretierringes (20) durchgreift und letzterer sich entgegen der Federwirkung zurückbewegen kann, ohne dass gleichzeitig der Halterknopf (19) zurück bewegt wird. 7.
    Füllhalter nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass der Querstift (21) Querbohrungen der Zugstange (17) und des Ringes (20) durchgreift, so dass jede Zurück bewegung des Arretierringes (20) an einem Abheben des Halterknopfes (19) vom Schaft (10) erkennbar ist. B. Füllhalter nach Unteranspruch 7, da durch gekennzeichnet, dass der Halterknopf (19) im Gebrauchszustand des Halters durch unterschiedliche Färbung gekennzeichnete Teile des Spindelschaftes verdeckt, die beim Abheben des Knopfes (19) als Warnsignal anzeigen, dass die Arretierkupplung (20a, 12a) in der Kupplungslage des Kolbens aufgehoben ist. 9.
    Füllhalter nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass in einer Längsnute des Spindelschaftes (15a) eine gabelförmige Platte (25) geführt ist, die mit dem Dreh knopf (19) starr verbunden ist und die im Gebrauchszustand des Halters mit ihren Zin- kenenden (25a) sperrend in das Kupplungs gegenstück einfällt.
CH278313D 1949-08-25 1949-11-12 Füllhalter mit Kolbenfüllung. CH278313A (de)

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