CH278422A - Sende-Empfangsstation für Funktelephonanlage. - Google Patents

Sende-Empfangsstation für Funktelephonanlage.

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CH278422A
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Inventor
Aktiengesellschaft Autophon
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Autophon Ag
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Description


      Sende-Empfangsstation    für     Funktelephonanlage.       In     automatischen        Funktelephonanlagen          yind    Sender und     Empfänger    bei der automa  tischen     Telephonzentrale    über eine Gabel  schaltung zusammengeschaltet.

   Infolge unvoll  kommenen     Abgleiches    dieser Gabelschaltung  gelangen     Wahlimpulse,    die von einer Funk  telephonteilnehmerstation zum Zwecke einer  Teilnehmerwahl ausgestrahlt werden, vom  Empfänger über die     Gabelschaltung    auf den  Sender und können bei den übrigen Funk  telephonteilnehmerstationen überflüssige Bele  gungen und Schaltfunktionen, eventuell sogar  Störungen verursachen. Die vorliegende Er  findung ist bestrebt, diesen \     aehteil    unwirk  sam zu machen.  



  Die Erfindung betrifft eine     Sende-Emp-          fangsstation    für     Funktelephonanlage,    die über  eine automatische     Steuereinrichtung    an eine       Telephonzentra.le    angeschlossen ist, und ist  dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorhan  den sind, mittels      -elchen    die     Modulationslei-          tung    des Senders mindestens während     dei      Dauer der vom Empfänger aufgenommenen  tonfrequenten     Wahlimpulsserie    gesperrt ist.

    Dabei können diese Mittel durch ein der       Wahlimpulsserie    vorausgehendes Tonsignal  eingeschaltet werden, oder die Mittel können  in ihrer Ruhelage die     Modulationsleitung    zum  Sender sperren und am Ende der vom Emp  fänger aufgenommenen     Wahlimpulsserie    die  Sperrung aufheben. Vorzugsweise können die  Mittel, die zur automatischen Einschaltung  der     Senderanodenspannung    vorhanden sind,         mindestens    teilweise zur Sperrung der     L\Iodu-          lationsleitung    benützt werden.  



  Eine ähnliche Anordnung, jedoch ohne die       eharakteristisehen    Erfindungsmerkmale, ist  im Schweizer Patent Nr. 273566 beschrieben.  Die Beschreibung der vorliegenden Erfindung  erstreckt sich deshalb nur auf die für die Er  findung wesentlichen Merkmale und die in  direktem Zusammenhang damit stehenden  weiteren Schaltmittel.  



  Im folgenden sind drei Ausführungsbei  spiele der Erfindung näher erläutert. Die  Zeichnung zeigt in drei Figuren die     entspre-          ehenden    Schaltbilder.  



  In     Fig.    1 ist ein ortsfester Sender     S    und  ein ortsfester Empfänger E dargestellt,     wel-          ehe    über eine     Gabelschaltung    an eine     Spreeh-          leit.ung    angeschlossen sind, welche ihrerseits  durch eine     Leitungsnachbildung    N abgeschlos  sen ist und Sender und Empfänger über eine       Steuereinrichtung    mit der     Telephonzentrale          TZ    verbindet. Am Empfänger Eist ein Relais  Z angeschlossen, welches bei Empfang der  Trägerwelle anspricht.

   Die Sprechleitung wird  auch zur Fernsteuerung von Sender und  Empfänger benützt. Zu diesem Zwecke ist  zwischen dem Minuspol einer Batterie und  der einen     Sprechader    ein Relais A, zwischen  der andern Sprechader und dem     Pluspol    der  Batterie, welcher an Erde liegt, ein Relais     B     angeordnet. Von diesen Relais weg führt die  Sprechleitung als Kabel zur Steuereinrich  tung, welche neben weiteren nicht gezeich-           neten        Sehaltmitteln    ein Differentialrelais D  aufweist, welches über ein Filter an die  Sprechleitung angeschlossen ist.

   Dieses Relais  D steuert ein     anzug-    und abfallverzögertes  Relais C, welches in der einen     Spreehader     einen Kontakt aufweist zur Steuerung des  Relais B. Die Anordnung arbeitet auf fol  gende     M'    eise: Wird in der     Stenereinriehtun-          der    Kontakt     tg    auf nicht näher dargestellte  Weise beschlossen, so zieht Relais A an und  schaltet mit. Kontakt a? den Empfänger und  mit Kontakt     a6    den Sender an das Wechsel  stromnetz.

   Dadurch wird der Empfänger voll       eingeschaltet,    während beim Sender nur die       Heizun        \g        ein-esehaltet    wird. Wird auf eben  falls nicht näher dargestellte     -feige    die       Spreehleitung        durehgeschaltet    durch     Sehlie-          ssen    der     Kontakte        sIIl,        sII2,    so zieht.     Relais          n    an und Relais     _1    bleibt.

   über die     Wieklung     von Relais     B    gehalten. Relais B schaltet mit  Kontakt b2 die Anodenspannung     des    Senders  ein und gibt mit Kontakt. b4 den Senderein  gang, das heisst die Modulation frei. In diesem       Bereitsehaftszustand    können über die     Spreeh-          leitun-    und den Sender tonfrequente Signale  ausgesendet werden zur Fernsteuerung einer       Funkgegenstation.    Zu diesem Zweck wird ein       Belegungszeichnen    von beispielsweise 1500 Hz       ausresandt,    welchem     -Wählimpulse    von 600/  <B>1.500</B> Hz folgen.

   Das Relais D kann nur auf  eine Tonfrequenz von 600 Hz ansprechen. Re  lais C ist. so stark     anzugverzögert,        dass    es beim  Ansprechen von Relais D auf die ausgesand  ten     Wählimpulse    nicht, ansprechen kann. Die       1@'ählimpulse    gelangen somit über die Leitung  auf den Sender und werden     auseestralilt    zur  Belegung der Gegenstation.  



  Wird im beschriebenen Bereitschaftszu  stand der Empfänger E von einer Gegensta  tion angerufen, so zieht. bei Empfang der  Trägerwelle Relais Z an und schliesst Kontakt       z1.    Die     Gxecenstation    kann jetzt ihre Steuer  impulse aussenden. Diese erfolgen auf ver  tauschter Frequenz. Das     Belegungszeichen    er  scheint auf der Frequenz 600     Hz.    Relais D  zieht an und     erregt    Relais C, welches mit  Kontakt c2 eine Sprechader unterbricht und       Relais        .1    an Erde schaltet.

   Relais B fällt da-    durch ab und sperrt mit Kontakt b4 die 'Mo  dulation, während die Anodenspannung über  die Kontakte     b2-zl    eingeschaltet bleibt.  Relais D fällt bei den Impulsen 1500 Hz ab  und zieht. in den Impulspausen 600 Hz an.  Relais     C"    bleibt über die ganze Impulsserie ge  zogen, wodurch der Sender gesperrt bleibt  und eine Aussendung von Steuerimpulsen ver  hindert ist.  



       Fig.    2 zeigt ein Ausführungsbeispiel, bei  welchem zur Sperrung der Modulation Hilfs  relais benutzt. sind, welche noch zu weiteren,  nicht dargestellten Steuerzwecken verwendet  werden. Es sind dies die Relais BI, X und XI.  Die     Einsehaltun-    von Sender und Empfänger  und der ausgehende Verkehr entwickelt sich  wie folgt: Relais A schaltet wieder Sender  und Empfänger an das Wechselstromnetz,  während Relais B mit Kontakt     b2    die Anoden  spannung einschaltet. Relais B erregt mit  Kontakt b4 Relais BI. Zur Aufhebung der       Modula.tionssperre    für ausgehenden Verkehr  wird die     Spreehader    des Relais B in der       Steuereinriehtung    kurzzeitig an Erde gelegt.  Dadurch fällt.

   Relais     B    ab. Kontakt. b4     erregt     Relais X. Wird die Erdung aufgehoben,  zieht Relais B wieder an, wodurch Relais XI  erregt wird. Dieses hält sich über die Kon  takte x12 und     b    4 und gibt mit. Kontakt x14  die     Modulation    des Senders frei. Bei ankom  mendem Verkehr haben die Relais A, B und       BI    angezogen, und die     -Modulation    bleibt ge  sperrt bis am Ende der     -'Fahl,    worauf die       -1odulationssperre    wieder durch einen     Erd-          impuls    aufgehoben wird.  



       Fig.    3 zeigt. ein Ausführungsbeispiel, das  ähnlich funktioniert wie das     erste    Beispiel,  wobei aber das Differentialrelais D und Re  lais C bei der     Sende-Empfangsstation    ange  ordnet ist, und Relais C mit. Kontakt e4 die  Modulation sperrt. Die     Sehaltfunktionen    ent  sprechen im übrigen dem ersten Beispiel.

Claims (1)

  1. I' ATENT Alb SPRUCH Sende-Empfangsstation für Funkt.elephon- anlage, die über eine automatische Steuerein richtung an eine Teleplionzentrale angeschlos sen ist, dadurch gekennzeichnet, .dass Mittel vorhanden sind, mittels welchen die Modula- tionsleitung des Senders mindestens während der Dauer der vom Empfänger aufgenomme nen tonfrequenten Wahlimpulsserie gesperrt ist.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Sende-Empfangsstation nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Mit tel durch ein der Wahlimpulsserie vorausge hendes Tonfrequenzsignal eingeschaltet wer den. \?. Sende-Empfangsstation nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Mit tel in der Ruhelage die Modulationsleitung zum Sender sperren und am Ende der vom Empfänger aufgenommenen Wahlimpulsserie die Sperrung aufheben.
    3. Sende-Empfangsstation nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Mit tel zur automatischen Einschaltung der Sen- deranodenspannung mindestens teilweise zur Sperrung der Modulationsleitung benützt sind.
    -l. Sende-Empfangsstation nach Unteran spruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass zur Einschaltung der Senderanodenspannung von der Seite der Telephonzentrale ein Relais (B) und von der Seite der Funkteilnehmer ein Trägerstromrelais am Empfänger vorhanden ist und dass das Relais zur Einschaltung der Senderanodenspannung von der Seite der Telephonzentrale her (B) in seiner Ruhelage die Modulationsleitung sperrt und in Abhän gigkeit der vom Empfänger aufgefangenen Wahlimpulsserie die Sperrung aufhebt.
    5. Sende-Empfangsstation nach Unteran spruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Relais zur Einschaltung der Senderanoden- spannung (B) weitere Relais steuert, von welchen eines (XI) in seiner Ruhelage die Modulationsleitung sperrt. 6. Sende-Empfangsstation nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Mit tel aus einem am Empfängerausgang liegen den Differentialrelais und einem dieses Diffe- rentialreiais gesteuerten abfallverzögerten Re lais bestehen.
CH278422D 1949-11-29 1949-11-29 Sende-Empfangsstation für Funktelephonanlage. CH278422A (de)

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