CH278519A - Möbel, insbesondere zum Ruhen. - Google Patents
Möbel, insbesondere zum Ruhen.Info
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47C—CHAIRS; SOFAS; BEDS
- A47C5/00—Chairs of special materials
- A47C5/02—Chairs of special materials of woven material, e.g. basket chairs
Landscapes
- Chair Legs, Seat Parts, And Backrests (AREA)
Description
Möbel, insbesondere zum Ruhen. Erfindungsgegenstand ist ein Möbel, ins besondere zum Ruhen, sich auszeichnend durch ein aus Meerrohr verfertigtes Gestell, an welchem eine oder mehrere flexible Stütz flächen mittels je einer aus einem Geflecht bestehenden Bespannung gebildet sind. In Meerrohr (spanisches Rohr) können Nägel und Schrauben für Verbindungs zwecke eingetrieben werden, Meerrohr hat niedriges spezifisches Gewicht und ist ver hältnismässig leicht biegbar, so dass es sich gut verformen lässt, was die mannigfachsten. Formgebungen des Möbelgestelles ermöglicht; zudem können zur gegenseitigen Verbindung von aus Meerrohr bestehenden Gestenteilen vorteilhaft aus dem gleichen oder aus ähn lichem Material hergestellte band- oder schnurförmige Stücke verwendet werden, so dass sich Leimstellen vollständig vermeiden lassen und folglich das Möbelgestell den Ein flüssen von Hitze und Feuchtigkeit wider steht. Zweckmässig wird auch derartiges Band- oder Schnurmaterial für die zur Bil dung der Stützfläche dienende Bespannung verwendet, was eine weiche und infolge ihrer Widerstandsfähigkeit dauerhafte Stützflä.ehe ergibt. In der Zeichnung ist als Ausführungsbei spiel des Erfindungsgegenstandes ein Fau teuil veranschaulicht. Es zeigen: Fig. 1 eine sehaubildliche Darstellung, Fig. ? in grösserem Massstab die Verbin dung der Bespannung mit einem Gestellteil und Fig. 3, ebenfalls in grösserem Massstab, eine Einzelheit einer Variante. Der gezeichnete Fauteuil hat ein Gestell. mit zwei einander gegenüberstehenden Meer rohrbügeln 1, mittels welchen ausser vier Bei nen 2 zwei Armstützen 3 gebildet sind. Mit Hilfe von vier mit den Beinen 2 verbundenen Meerrohrzwischenstäben 4 ist ein Sitzrahmen gebildet, welcher einen Sitz einfasst, auf den ein Kissen 5 aufgelegt ist; genannter Sitz ist z. B. gebildet durch zueinander parallel ver legte, federnde Drähte mit ursprünglich schraubenlinienförmigenWindungen, die nach träglich durch Pressung plattgedrückt wur den, und welche Drähte in der Querrichtung durch zueinander parallele Drähte mitein ander verbunden sind. Der vordere Zwischen stab 4 des Sitzrahmens weist eine Bewieklung 6 auf, die in der Mitte auch den Steg eines Meerrohrbügels 7 umfasst, dessen Schenkel mit den Vorderbeinen verbunden sind. An den hintern Zwischenstab 4 des Sitzrahmens ist, der Lehnenrahmen 8 angeschlossen, der mit einem Geflecht 9 bespannt ist, durch das eine flexible Stützfläehe gebildet ist. Das Ge- fl.eeht 9 ist mittels eines flexiblen Befesti gungsorganes 10 am Lehnenrahmen 8 ver spannt. Das Befestigungsorgan 10 greift an am Umfang des Geflechtes 9 vorhandenen Kno tenpunkten 11 an und ist um die Schenkel des Lehnenrahmens 8 herumgeschlungen. Auf diese Weise ist am Fauteuil eine schmieg same Lehnenfläehe gebildet. Aus -Meerrohr hergestellte flexible Stücke sind an den Verbindungsstellen. verwendet., welche damit. umwickelt sind; die Bewicklung 6 besteht ebenfalls aus solchem Material, vor zugsweise auch das (Tefleelit 9 und das zuge- hörige Befestigungsorgan 10. Gemäss Fig. 3 ist das Lehnengefleeht 9 an den an seinem Umfang vorhandenen Knoten punkten 11 durch Löcher 1\? hindurchgezogen, die in einem Falz 13 einer Leiste 14 ange- rraeht sind, welche auf der Rückseite mit einer (in der Zeichnung nicht sichtbaren) (Te- genleiste verbunden ist; zwischen den beiden, vorteilhaft aus Hartholz bestehenden Leisten ist das Lehnengefleeht 9 eingeklemmt. Der durch die Leisten 13 und ihre Gegenleisten gebildete Tragrahmen des Lehnengefleehtes ist. in den aus -Meerrohr her-estellten Lehnen- rahinen S eingesetzt. Das Lehnengeflecht 9 kann mit. seinem Tragrahmen für sieh als ein- ba,uferti--e Einheit hergestellt werden. In analoger Weise wie beschrieben, können auch andere Sitz- und Liegemöbel, insbeson dere Liegestühle, ausgebildet werden. Am be treffenden Möbel können eine oder mehrere flexible, durch Geflechte gebildete Stütz flächen vorgesehen werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Möbel, insbesondere zum Ruhen, ge@enn- z eiehnet durch ein ans Meerrohr verfertigtes Gestell, an welchem mindestens eine flexible Stützfläche mittels einer aus einem Geflecht bestehenden Bespannung gebildet ist.UNTERANSPRV\CHE l.. -Möbel. nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet., dass das die Stützfläche bil dende Geflecht mittels eines flexiblen Befesti- gUngsorganes direkt an Gestellteilen ver spannt ist. 3. Möbel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das die Stützfläche bil dende Ciefleelit in einem Einsatzrahmen ver spannt ist.3. -Möbel. nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das die Stützfläche bil dende (_-u'efleelit an einem Lelinenrabmen vor gesehen ist. -l. Möbel nach Patentanspruch und Unter anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Lehnengefleeht mittels eines flexiblen Befe- stigungsorganes direkt an Gestellteilen des Möbels verspannt ist.5. -Möbel nach Patentanspruch und Unter anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Lehnengefleeht in einem .Einsatzrahmen ver spannt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH278519T | 1949-12-15 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH278519A true CH278519A (de) | 1951-10-31 |
Family
ID=4481747
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH278519D CH278519A (de) | 1949-12-15 | 1949-12-15 | Möbel, insbesondere zum Ruhen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH278519A (de) |
-
1949
- 1949-12-15 CH CH278519D patent/CH278519A/de unknown
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