CH278558A - Zugeschnittene Einlage für die Versteifung von Kleidungsstücken und Verfahren zu ihrer Herstellung. - Google Patents

Zugeschnittene Einlage für die Versteifung von Kleidungsstücken und Verfahren zu ihrer Herstellung.

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CH278558A
CH278558A CH278558DA CH278558A CH 278558 A CH278558 A CH 278558A CH 278558D A CH278558D A CH 278558DA CH 278558 A CH278558 A CH 278558A
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Ind Accountancy Partnership Li
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    • A41—WEARING APPAREL
    • A41B—SHIRTS; UNDERWEAR; BABY LINEN; HANDKERCHIEFS
    • A41B3/00—Collars
    • A41B3/10—Collars chemically stiffened

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)
  • Treatments For Attaching Organic Compounds To Fibrous Goods (AREA)

Description


      Zugeschnittene    Einlage für die Versteifung von Kleidungsstücken  und Verfahren zu ihrer Herstellung.    Die Erfindung bezieht sich auf eine zu  geschnittene Einlage für die Versteifung von  Kleidungsstücken, insbesondere     Wäschestük-          ken,    die neben     nichtthermoplastischen        Fäderi     auch Fäden aus thermoplastischem Material  enthält.

   Es sind Einlagen dieser Art. bekannt,  die ausser aus Baumwollfäden oder andern  nichtthermoplastischen Fäden aus Fäden be  stehen, die, wie zum Beispiel     Zelluloseacetat-          fäden,    unter     Einwirkung    von Wärme     und; 'oder     von Lösungsmitteln vorübergehend     klebfähi-,     gemacht.  erden können.  



  Die bisher allgemein     benutzten    Einlagen  dieser Art für die Versteifung von     Kleidutngs-          stüeken,    insbesondere     Wäsehestüeken,    bestehen  aus einem losen Gewebe mit weichem Griff,  und es liegt. daher die Gefahr vor, dass wäh  rend der Zusammenfügung der Einlage und  der äussern Schichten, mit denen die Einlage  vereinigt werden soll, die Einlage gedehnt  oder verzerrt wird. Jede solche Verzerrung der  Einlage kann eine Faltenbildung der äussern  Schichten und eine Beeinträchtigung der  Form des fertigen Kleidungsstückes verur  sachen, so dass eine steifere Einlage, die weni  ger zu Verzerrungen neigt, einen erheblichen  Vorteil bei der Herstellung von versteiften  Kleidungsstücken bedeuten würde.

   Es hat sieh  nun aber herausgestellt, dass die Behandlung  der Einlage mit irgendwelchen der normaler  weise für die Versteifung oder     Appretierung     von Textilien     angewandten'Mitteln    in erhebli-         chem        Masse    die Klebfähigkeit der Einlage     be-          einflusst    und damit auch die Festigkeit der       Verbindung    der einzelnen Schichten in dem       fertigen        Kleidungsstück    in den     meisten    Fällen  auf etwa die Hälfte oder weniger von dem her  absetzt,

        -as    bei der Verwendung von unbehan  delten Einlagen erzielt     wird.     



  Die     vorliegende        Erfindung    bezweckt. nun  die Schaffung einer zugeschnittenen Einlage  für die     Versteifung    von Kleidungsstücken, ins  besondere Wäschestücken, die gegenüber den  genannten üblichen lose     gewebten    Einlagen  mit. weichem Griff eine grössere Steifheit be  sitzt, ohne dass aber gleichzeitig     ihr    Klebver  mögen     und    die Festigkeit der Vereinigung, die  sie mit den Schichten des     Kleidungsstückes     einzugehen vermag, wesentlich herabgesetzt.  ist. Die erfindungsgemässe Einlage ist mit  einem thermoplastischen Harz mit einem Er  weichttngspunkt zwischen 50     und    130  C im  prägniert.

   Die Menge des thermoplastischen  Harzes in und auf der Einlage beträgt zweck  mässig etwa<B>2-5%</B> des Trockengewichtes der  Einlage. Es ist ohne Schwierigkeiten möglich,  aus der grossen Zahl thermoplastischer Harze  solche auszuwählen, die auf der einen Seite  eine Versteifung der Einlage herbeiführen  und auf der andern Seite das Klebvermögen  der Einlage nicht beeinträchtigen. Die thermo  plastischen Harze werden bei der Imprägnie  rung der zugeschnittenen Stoffstücke nach       dein    erfindungsgemässen Verfahren in Form      einer wässerigen Dispersion angewandt und  einige Beispiele für geeignete     Imprägnierungs-          lösungen    sind die folgenden:  1.

   Als     wässerige        anionische    Dispersion von       f)-Äthoxjäthyl-methakrylat-polymer:         Calatac          MC         (1Iarkenprodukt    der Imperial     Chemical          Industries    Ltd.), welches einen     Erweiehungs-          punkt    von 50 C hat.  



  2. Als positiv geladene wässerige Disper  sion von     Methyl-methakrylat-polymer:         Cala-          tae        M:VIP     (Markenprodukt der Imperial     Che-          mical        Industries    Ltd.), das einen     Erweichungs-          punkt    von 125  C hat.  



  3. Als wässerige Dispersion des     Kopoly-          mers    von     Äthylakrylat    und     Styrol:         Texisize       Markenprodukt der     Scott    Bader  &  Co.     Ltd.l,     das einen     Erweichungspunkt    von 105  C hat.  



  4. Eine wässerige Dispersion eines thermo  plastischen Harzes ähnlich dem unter 3. an  gegebenen, bei dem aber das Verhältnis     Styrol     zu     Äthylakrylat    niedriger ist und das einen       Erweiehungspunkt    von 60  C hat.  



  Bei dein unter 2. erwähnten Präparat        Calatac        MMP     besitzen die im Handel be  findlichen positiv geladenen wässerigen Di  spersionen einen Gehalt an festem     Methyl-          methakrjat-pol.##mer        von        ungefähr        17%.        Für     die Imprägnierung der zu versteifenden Ein  lage verwendet man     zweekmä.ssigerweise    eine  10     %ige    Lösung der im Handel befindlichen  Dispersion.

   Das     pl,    der     Imprägnierungslösung     beträgt     vorteilhaftei@veise    5,6-6, und wenn es  sich als notwendig     erweist,    kann eine Korrek  tur des PH durch Zusatz kleiner Mengen einer  verdünnten Lösung von Essigsäure erfolgen.

    Die     Notwendigkeit    einer derartigen Korrektur  wird     zweckmässigemveise    durch einen     Vorver-          such    festgestellt, und es wird dann die erfor  derliche Menge verdünnter     Essigsäure    zu dem  Wasser vor dessen     Zufügung    zu der im Han  del erhältlichen     wässerigen    Dispersion des       Methy        1-methakry        lat-poly        mers    zugesetzt.  



  Da es sich herausgestellt hat,     da.ss    die Be  ständigkeit von      Calatac        MMP     ungünstig  durch     anionische    Substanzen, wie Seife,     sul-          fonierte        Fettalkohole,    Netzmittel des     anionen-          aktiven    Typs und sulfonierte Öle     beeinfhisst     wird, ist es zweckmässig, die zu imprägnieren-    den Einlagen von irgendwelchen Resten der  artiger     anionischer    Substanzen, die sie ent  halten mögen, zu befreien.

   Diese Befreiung  von     anionisehen    Substanzen kann dadurch er  folgen, dass die zu     imprägnierenden    Einlagen  einer     Vorbehandlung    unterworfen werden, die  darin besteht, dass man sie für 1.0 Minuten bei  50  C in einem Bad behandelt, das pro<B>100</B>  Liter etwa 250 g des Reinigungsmittels  Dis  persol NL  (Markenprodukt der Imperial       Chemical        Industries    Ltd.) enthält. Die Bad  menge (Gewicht) soll hierbei zweckmässiger  weise etwa das 50fache der zu behandelnden  Einlagen betragen.

   Nach dieser V     orbehand-          lung    wird das Material sorgfältig gespült und  zentrifugiert, aber eine     Troeknung    ist vor der  Imprägnierung mit      Calatac        MMP     nicht nö  tig.     Während    ohne eine derartige     Vorbehand-          lung    sich das      Calatac        MMP     leicht in Form  von gröberen Partikeln auf der zu imprägnie  renden Einlage     abseheidet,    erhält man durch  die erwähnte     Vorbehandlung    eine gleich  mässige und feinverteilte Imprägnierung.  



  Bei der Imprägnierung mit      Calatae          MMP     bringt man die eventuell vorbehandel  ten, zum Beispiel     Zelluloseacetatfäden    ent  haltenden zugeschnittenen Einlagen     7weck-          mässin,    in das      Calatae        MMP -haltige    Bad bei  einer Temperatur von     .10     C und lässt sie in  diesem Bad während 10 Minuten. Die Bad  menge (Gewicht) beträgt hierbei vorzugsweise  das 30fache der zu behandelnden Einlagen. Die  Temperatur wird dann zweckmässig auf 50  C  erhöht, und die zu behandelnden Einlagen wer  den während weiterer 20 Minuten bei dieser  Temperatur in dem Bad gelassen.

   Die aus dem  Bad herausgenommenen imprägnierten Ein  lagen werden dann     vorteilhafterweise    leicht in  lauwarmem     Wasser    von 20  C gespült und  zentrifugiert, wonach sie in üblicher Weise  weiterbehandelt werden.  



  Die     Imprägnierung    der Einlagen mit den  wässerigen Dispersionen von thermoplasti  schen Harzen, die im vorangehenden etwas       eingehender    im Falle der Verwendung von        Calatac        MMP     beschrieben ist, kann in ver  schiedener Weise variiert werden. Zweck  mässigerweise werden die rohen zugeschnitte-      neu Einlagen der üblichen     Vorbehandlung          unterworfen,    die in einer Entfernung der     Ap-          preturmittel,    einem Waschen, einem Bleichen  und einem Trocknen besteht.

   Daraufhin wer  den die Einlagen am besten in einer Klotz  mangel mit     einerwässerigenDispersion    irgend  eines der erwähnten oder ähnlichen Polymeren  bei Zimmertemperatur behandelt. Die Konzen  tration des     Polymers    in der Behandlungs  lösung ist hierbei     zweckmässigerweise    so zu  wählen, dass die auf der Einlage abgesetzte       Menge        des        festen        Polymers        etwa        2-5%,        vor-          zugsweise    3 010, des Trockengewichts des Ge  webes beträgt.  



  Nach dieser Behandlung werden die Ein  lagen getrocknet und, falls gewünscht, in übli  cher Weise einer     Vorschrumpfung    unter  worfen.  



  Die auf die beschriebenen Arten erhalte  nen Einlagen haben einen solchen     Steifheits-          grad,    dass sich bei ihrer Verwendung eine er  hebliche Erleichterung der Zusammenfügung  des mehrschichtigen Materials vor der Ver  einigung ergibt. Wenn die versteifte Einlage  eine gewisse Tendenz hat, an der Nadel der  Nähmaschine, die für seine     Zusammenheftung     mit den andern Schichten des     K        leidungs-          stückes    verwandt wird, zu haften, so ist. es       zweckmässig,    die Einlage zuunterst anzuord  nen und nicht zuoberst, wie dies sonst bei der       Zusammenheftung    von Einlagen mit andern  Gewebelagen üblich ist.

   In jeder andern Be  ziehung kann die Einlage und das sie ent  haltende mehrschichtige Erzeugnis in genau  derselben Weise wie gemäss der üblichen  Praxis behandelt werden. Der Zusammenhalt  des mehrschichtigen Materials ist entweder  gleich gross oder höchstens ganz unbeträcht  lich herabgesetzt im Vergleich mit den Er  gebnissen, die bei der Verwendung einer     un-          versteiften    Einlage erzielt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Zugeschnittene Einlage für die Ver steifung von Kleidungsstücken, insbesondere Wäschestücken, die neben nichtthermoplasti schen Fäden auch Fäden aus thermoplasti schem Material enthält, dadurch gekenn- zeichnet, dass sie durch eine Imprägnierung mit einem thermoplastischen Harz mit einem Erweichungspunkt zwischen 50 und 130 C versteift ist. II. Verfahren zur Herstellung der Einlage nach Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass man ein zugeschnittenes Stoff stück, das neben nichtthermoplastischen Fä den auch Fäden aus thermoplastischem Ma terial enthält, dadurch versteift, indem man es mit einer wässerigen Dispersion eines thermoplastischen Harzes mit einem Er weichungspunkt zwischen 50 und 130 C im prägniert.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Einlage nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die nichtthermoplasti schen Fäden aus Baumwolle bestehen. 2. Einlage nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die thermoplastischen Fäden aus Zelluloseacetat bestehen. 3. Einlage nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da.ss die thermoplastischen Fäden aus Zellu- loseacetat bestehen. 4. Einlage nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass sie mit einem fl'-Äthoxy- äthyl-methakrylat-polymer imprägniert ist. 5.
    Einlage nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass sie mit einem Methyl- rnethakrylat-polymer imprägniert ist. 6. Einlage nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass sie mit einem Kopolymer aus Äthylakrylat und Styrol imprägniert ist. 7. Einlage nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Gehalt an dem Im prä.gnierungsmittel 2-5 % des Trockenge wichts der Einlage beträgt. B. Einlage nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Gehalt an dem Im- prä.gnierungsmittel 3 % des Trockengewichts der Einlage beträgt. 9.
    Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass für die Imprägnie rung eine positiv geladene Dispersion eines thermoplastischen Harzes angewandt wird. 10. Verfahren nach Patentanspruch Ih dadurch gekennzeichnet, dass für die Imprä- gnierung eine aasionische Dispersion von Äthoxyäthy l-methakrylat-poly mer verwandt wird. 11. Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass für die Imprägnie rung eine positiv geladene Dispersion von 1lethyl-methakry lat-poly-mer angewandt wird. 12.
    Verfahren nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass für die Imprä- gnierung eine Dispersion eines Kopolymers von Äthylakrylat und Styrol angewandt wird. 13. Verfahren nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass vor der Imprä gnierung des zugeschnittenen Stoffstückes mit dem thermoplastischen Harz eine Behandlung zur Entfernung von aasionischen Substanzen aus dem Stoffstück vorgenommen wird.
CH278558D 1949-05-30 1950-05-22 Zugeschnittene Einlage für die Versteifung von Kleidungsstücken und Verfahren zu ihrer Herstellung. CH278558A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1610639A1 (de) * 1967-06-07 1971-07-15 Johnson & Johnson Zwischenfutter zwischen zwei miteinander zu verbindenden Textilstofflagen und Verfahren zur Herstellung von Teilen von Bekleidungsstuecken mit derartigem Zwischenfutter

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1610639A1 (de) * 1967-06-07 1971-07-15 Johnson & Johnson Zwischenfutter zwischen zwei miteinander zu verbindenden Textilstofflagen und Verfahren zur Herstellung von Teilen von Bekleidungsstuecken mit derartigem Zwischenfutter

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