Mikroprojektor mit einem Mikroskop. I)ie Erfindung betrifft einen Mikropro jektor mit einem Mikroskop und gegebenen falls andern Vergrösserungsvorriehtungen.
Der Mikroprojektor gemäss vorliegender Erfindung ist besonders geeignet für Patho logen, Mediziner, Bakteriologen, Pathologie- Techniker zur mikroskopischen Untersuchung von Geweben oder andern Präparaten. Der erfindungsgemässe Mikroprojektor ermöglicht es, Mikroskoppräparate durch ein Mikroskop in der eise zu projizieren, dass das dureh das Mikroskop vergrösserte Bild des Präpara tes wahlweise entweder gleichzeitig von einer Gruppe von Personen in irgendeinem geeigne ten Projektionsraum betrachtet werden kann, bei ausgezeichneter Wiedergabe des Präpara tes auf der Projektionsfläche,
oder das durch das Mikroskop vergrösserte Bild des Objekt trägers kann in eine Betrachtungseinrichtung projiziert werden, wie sie beispielsweise in der USA-Patentsehrift 1r#.2378672 beschrie ben ist.
Zweekllrässig sind Projektoreinrichtung und Betraehtungseinriehtung vollkommen von einander getrennt; anderseits können sie je doch leicht und bequem in Wirkverbindung miteinander gebracht werden, so dass die Pro- jektoreinriehtung entweder für sieh allein in einem Projektionsraum oder in Verbindung- mit der Betrachtungseinriehtun;- verwendet werden kann.
An Hand der Zeichnung ist eile Ausfüh- rungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes be schrieben. Es bedeuten: Fig. 1. eine perspektivische Ansicht des Mi kroprojektors, Fig.2 eine Vorderansieht des Projektors, Fig.3 eine Vorderansieht eines Teils des Projektors in grösserem Massstab, Fig. 3A Schnitt gemäss Linie 3-3 in Fig. 3, Fig. 4 Grundriss, von oben.
gesehen, der Oberseite des Ständers der Projektoreinrich- t.ung und des beweglichen Trägers für das Mikroskop und sonstige Vergrösserungsvor- rieht.ungen, wobei einige Teile zwecks deut licherer Darstellung weggelassen und andere Teile im Schnitt. dargestellt sind, Fig. 5 Stirnansicht.
des Oberteils des Stän ders lind des beweglichen Trägers, wobei der letztere teilweise im Schnitt dargestellt ist, Fig. 6 perspektivische Ansieht der Reflek- torkammer des Projektors, Fig. 7 perspektiv isehe Ansieht.
eines Teils der Betraehtungseinriehtung, Fig.8 senkrechter Schnitt der Reflektor- kammer, Fig. 9 Seitenansicht des Krafta-gregates, teilweise im Schnitt, wobei das Gehäuse ab- (Jenoinmen, aber mit strichpunktierten Linien angedeutet ist, Fig. 1.0 Schnitt gemäss Linie 1.0-10 in Fig. 9,
Fig. 11 Schnitt gemäss Linie 17-11 in I rgY. o' Fig. 12 Schnitt gemäss Linie 12-12 in Fig.11.. Fig. 13 Schnitt ;
renläss Linie 13-13 in Fig. 12 Fig. 14 und 15 Schnitte gemäss Linien 14-14 bzw. 15-15 in Fig. 13, Fig.16 perspektivische Ansicht eines An sehlusssockels für das eine Ende einer Röhren lampe des Lichtprojektors, Fig.17 perspehtivisehe Ansicht des G ehäu- ses für die Lichtquelle, wobei einige Teile zur Verdeutlichung weggelassen sind und die Ver- sehlussklappe abgenommen ist,
Fig. 18 perspektivische Ansicht. des Licht quellengehäuses mit Versehlussklappe in ge öffneter Lage unter Darstellung einer Licht quelle anderer Art und Darstellung von Zu behörteilen, die züi dieser Lichtquelle gehören, Fig. 19 Vorderansicht des Lichtquellen gehäuses, wenn letzteres mit der Lichtquelle und den in Fig.18 abgebildeten Zubehörteilen versehen ist, Fig.19A Schaltbild des Lichtstromkreises gemäss Fig.18, Fig.20 Schnitt gemäss Linie 20-20 der Fig. 2,
wobei der Gehäuseversehluss in ge schlossener Lage dargestellt ist, Fig.21 Ansicht ähnlich Fig.20 mit. Ge- häuseverschluss in offener Lage, Fig. 22 Ansicht von rechts gemäss Fig. 20, Fig. 23 Ansicht ähnlich Fig. 22, aber unter Darstellung der Lage der Teile bei geöffnetem Gehäusev erschluss, Fig. 24 perspektivische Ansicht des in Fig.11 dargestellten Linsenträgers,
Fig.25 perspektivische Ansicht eines Ver bindungssteckers.
Der Mikroprojektor besteht aus einer Be trachtungseinrichtung 10, einer Projektorein- richtung 12 und einem Kraftaggregat 14. Die Betrachtungseinrichtung 10 ist vorzugsweise entsprechend dem amerikanischen Patent Nr.2378672 ausgebildet und auf einem Tisch 18 angeordnet, dessen Platte mit einer Aus sparung 20 versehen ist zur Aufnahme eines Teils der obern Platte 22 des Ständers 24 der Projektoreinrichtung 12. Der Ständer 24 ist mit. einer Klappe 25 versehen, die durch hori zontal schwenkbare Konsolen 27 unterstützt wird, welche unter die Tischplatte 22 ge schwenkt werden können, wenn die Klappe 25 heruntergeklappt ist.
Wie ersichtlich, sind die Ag@@re\tate 10, 12 und 14 mit. Rädern versehen, so dass sie einzeln beweglich sind und leicht. von der Stelle bewegt werden können.
Der Mikroprojektor ist. so ausgebildet, dass die Projektoreinriehtung 12 entweder mit oder ohne die Betraehtungseinriehtung 10 verwen det werden kann, die eine waagrechte Licht aufnahmefläehe besitzt und mit mehreren Be- trachtungsöffnungen versehen ist.
Um die Be- trachtungseinriclitung 7 0 von der Projektor einriehtun- 1'2 zii trennen, ist eine lösbare Verbindung der Reflektorkammer 26 der Pro- jektoreinriehtun-'@ mit. dein obern Lichtschacht 28 der Betrachtungseinrichtung vorgesehen, welche aus einem flexiblen Balg 30 besteht, der mit seinem eineu Ende an dein Schacht 28 befestigt ist und an seinem andern Ende mit einem Kupplungsteil.
32 versehen ist., das lös bar und lichtdicht. finit der Kammer 26 ver bunden werden kann, wie in Fig.1 und 8 dar- gestellt. Die Kammer 26 ist mit einer Licht- austrittsöffnung 34 versehen, an welcher die Kammer vertikale Nuten 36 zur lösbaren Auf nahme des Kupplungsteils 32 besitzt.
Dieser Kupplungsteil ist mit obern und untern seit lichen Ansätzen 38 und 40 versehen, und die Muten 36 sind mit Aussparungen 42 in der Nähe des untern Endes der Nuten versehen zum Einsetzen der Ansätze 40.
Wenn die An sätze 40 in der Höhe der Aussparungen 42 liegen, so liegen die Ansätze 38 des Kupp lungsteils 32 oberhalb des obern Endes der Nuten 36, so dass durch Herunterschieben des Kupplungsteils 32 die obern Ansätze 38 in den Nuten liegen und die Ansätze 40 in den Nuten unterhalb der Aussparungen 42 zu liegen kom- inen. In dieser Lage des Kupplungsteils 32 liegt die Aussenfläche desselben flach gegen die ebene Fläche des rechteckigen Rahmens 44 Gier Öffnung 38 an und schliesst. lichtdicht ab.
Die Reflektorkainmer 26 ist mit einer Liehteinlassöffnung 45 versehen, die vorzugs weise von einem Verschluss 46 gesteuert wird. Ein ebener Spiegel 48 ist in der Kammer 26 angeordnet, um das Bild von dein Mikroskop =loder einem. sonstigen Vergrösserungsgerät E durch die Öffnung 34 entweder auf den Re flektor 50 der Betragunskammer, wenn letz- Z, tere mit der Kammer 26 verbunden ist, oder auf einen Bildschirm in einem Projektions raum zu reflektieren, wenn die Betrachtungs kammer von der Kammer 26 der Projektor einrichtung 12 abgenommen ist.
Die Kammer 26 ist ferner mit einer Licht auslassöffnung .52 versehen, die normalerweise durch eine abnehmbare Versehlussplatte 54 ge schlossen ist. Eine Mattscheibe oder eine son stige Seharfeinstellplatte 56 ist ebenfalls in der Öffnung; 52 der Kammer 26 herausnehm bar angeordnet.
Der Lielitreflektor 48 kann von einer Stellung, in welcher er das Licht zur Öffnung 34 hin reflektiert, wie in Fig.8 in vollen Linien gezeigt, in eine Stellung ge schwenkt werden, in welcher er das Licht zur Öffnung 52 hin reflektiert, wie in Fig.8 in strichpunktierten Linien angedeutet ist.
Zur Bewegung des Reflektors in eine dieser Stel lungen ist ein Knopf 58 vorgesehen. \renn der Reflektor sieh in der in Fig. 8 in gestrielielten Linien dargestellten Lage befindet und die Verschlussplatte 54 und die Scheibe 56 her ausgenommen sind, kann das von dem Mikro skop oder der sonstigen Vergrösserungseinrich tung herkommende Licht.
durch die Öffnung 52 geworfen werden zwecks Projektion auf einen Bildschirm in einem Projektionsraum, ohne den Balg 30 von der Kammer 26 abzu nehmen oder sonstwie die Betrachtungskam- mereinrichtung 10 von der Projektionseinrich tung 12 zu trennen.
Die vorstehend beschriebene Ausbildung der Kammer 26 eignet sich auch zur Herstel lung von photographischen Aufnahmen des von dem Mikroskop oder der sonstigen Ver- grösserungseinrichtung zur Kammer 26 über tragenen vergrösserten Bildes. Eine photogTa- phische Platte oder eine auf einer Trägerplatte montierte Kamera kann an der Auslassöffnung 34 in den Nuten 36 gelagert werden, wobei der Balg 38 entfernt wird. Vorzugsweise wird die photographische Platte bzw. die Kamera in der Öffnung 34 angebracht, da in diesem Falle die Scharfeinstellung erleichtert wird.
Insbesondere wird, nachdem die photogra phische Platte oder Kamera an der Öffnung 34 angebracht ist, das zu photographierende Bild zuerst auf die Mattscheibe 56 eingestellt, wobei der Reflektor 48 sieh in der gestrichelt dargestellten Stellung befindet (Fig.8) und die Verschlussplatte 54 entfernt ist. Sodann wird nach Scharfeinstellung des Bildes auf die Mattscheibe der Reflektor 48 in die in vol len Linien dargestellte Lage geschwenkt und die Verschlussplatte 54 wieder zwecks Ab sehliessung der Öffnung 52 eingeschoben.
Es ist verständlich, dass die Öffnungen 34 und 52 sieh in gleichem Abstand von der Sehwenk- aehse des Reflektors 48 befinden, so dass, wenn das Bild auf die -Mattscheibe 56 in der Öff nung 52 scharf eingestellt wird, die photogra phische Platte in der Öffnung 34 automatisch fokussiert ist, wenn der Reflektor 48 in die Lage gemäss den vollen Linien geschwenkt wird (Fig. 8).
Wenn das Bild auf einer photo graphischen Platte aufgenommen werden soll, so wird die letztere durch eine herausnehmbare Liehtabsehirmplatte geschützt, in die Öffnung 34 eingebracht und der Kameraversehluss 46 an der Lichteinfallsöffnung der Kammer 26 wird dazu verwendet, um die Belichtungszeit zu regeln. Anderseits wird, wenn die Belich tung durch eine Kamera erfolgen soll, die in der Öffnung 34 angeordnet. ist., der Verschluss 46 so eingestellt, dass er stets offen ist und die Belichtungszeit durch den Verschluss der Ka mera gesteuert wird.
Die Kammer 26 ist durch Konsolarme 60 unterstützt, die von dem Ständer 24 getragen werden und von der obern Platte 22 desselben nach oben gehen. Ein Lichtgehäuse 62 ist un terhalb der Platte 22 des Ständers 24 durch Winkelstücke 64 befestigt. Die Oberseite 22 ist als flache Platte ausgebildet.
An der Licht.aus- trittsöffnung 68 des Projektorgehäuses 20 ist ein Lichtaustrittsrohr 66 befestigt, welches durch eine Öffnung in der Platte 22 hindurch geht bis zu einem Punkt oberhalb derselben, sie in Fig.2 dargestellt, wobei das offene obere Ende des Rohres 66 mit. der Einfalls öffnung der Kammer 26, durch welche das Lieht zum Reflektor 48 geht, zur Deckung ge bracht ist.
Wie unten beschrieben, sind Mittel vorgesehen, um entweder das Mikroskop 17 oder das Vergrösserungsgerät E in Deckung finit dem Rohr 66 über dem offenen obern Ende desselben anzuordnen, nin ein vergrössertes Bild des Objektträgers auf den Reflektor 48 zu projizieren.
Das obere Ende des Rohres 66 ist mit einer Vielzahl. von in vertikalen Abständen angeordneten Abteilungen 70 ver sehen zur Aufnahme von einem oder mehreren Farbfiltern, die zum. Projizieren von Präpa raten von Gewebeteilen, die in bestimmten Farben angefärbt sind, verwendet werden.
Zur IJrzcugunf), eines intensiven Liehtes, mu dadureli eine, gute Projektion des Prä paratbildes zu bewirken,
dient eine intensive Liehtquelle in Verbindung mit Mitteln zur Einstellung der Lage derselben ini Projektor- gehäuse. Als Lichtquelle hoher Intensität wird eine Hochspaiinungs-Queeksilberdampfröhren- lampe 72 verwendet. Diese Lampe 72 besteht aus einem Quarz-Ka.pillarrohr 74, das an sei nen gegenüberstehenden Enden mit. im Ab stand voneinander angeordneten Elektroden versehen ist, wobei Queeksilbernäpfehen neben diesen Elektroden und als Entladungsgas Argon vorhanden ist.
Die Lampe 72 ist was- ser(reldihlt, und zwar ist zu diesem Zweek ein -Vassermantelrohr 76 aus Glas oder einem an dern transparenten -Material vorgesehen. Das -Vassermantelrohr 76 ist mit einem verengten Teil 78 versehen, der sich an derjenigen Stelle des Kapillarrohres 74 befindet, von welehein das Lieht auf das Mikroskop oder die sonstige Vergi-össernngsvorriclittuig geworfen wird.
Die Enden der Röhrenlampe 72 sind mit An- sehlussklemmen 80 versehen, die in ine.ehani- seher und elelrt.riseher Verbindung mit den Trägern 82 und 84 stehen. Der Träger 84 ist mit, einer geschlitzten Muffe 86 (Fig.16) ver sehen, in der das eine Ende der Leuchtröhre 74 gleitend und herausnehmbar sitzt. Dieser Träger 84 ist. in einem Metallblock 88 befestigt, der eine Bohrung 90 besitzt.
Der Block 88 ist einstüekig und besitzt. einen ringförmigen Wulst 92, welcher eine Anlagefläche für die Seheibe 94 bildet, die an dem Zentrierstift 96 befestigt ist, welcher einstiiekig mit der Muffe 86 des Trägers 84 ausgebildet ist, wobei die Seheibe 94 mit einer :Mehrzahl von Öffnungen 98 versehen ist, um den Durchtritt von Was- ser iii Glas asseilniantelrohi' 76 ani einen Ende desselben zii ermöglichen.
Die Scheibe 94 wird durch eine Feder 1.00, die mit ihrem einen Ende in dein Rohr 102 befestigt ist und ani andern Ende gegen diese Scheibe liegt, gegen eine Anlagefläche 92 gedrückt. Die Muffe 86 ist mit einem Querstift 104 versehen, der in Aussparungen 106 der Scheibe 94 (Fig.15) eingreift. uni ein Drehen des Trä gers 84 zii verhindern.
Das innere Ende des Wasserrohres 102 ist mit einem Flansch 108 versehen, der durch eine drehbare Stopfbüchse 1.12 gegen eine Gummiseheibe 110 aus Dich tung gepresst wird, um eine wasserdichte Ver bindung zivisehen dein Rohr 102 und dem Teil 88 zu bilden. Das Lampenhalterteil 82 besteht aus einer Metallspindel 114 mit einem napf- förmigen Endteil<B>116.</B> in weleher das Ende der Lampenröhre 74 sitzt und dadurch getra gen wird.
Die Spindel 114 ist in einer in dem Metallrohr 120 befestigten Metallführung 118 versehiebbar. Eine Feder 122 liegt gegen das eine Ende der Führung 118 und gegen das Ende 116 des Halteteils 82. Das Rohr 120 ist in einer Öffnung eines aus Isoliermaterial her gestellten Halteteils 12:1 angeordnet..
In den Halteteilen 88 und 12-1 sind Gummischeiben 126 bzw. 1.28 als Diehtungen angeordnet, wel che gegen die Enden des -Vassermantelrohres 76 anliegen, um zwischen diesen und den Tei len 88 und 124 eine wasserdichte Verbindung herzustellen.
Die Teile 88 und 124 sind auf zwei Metall stangen 1.30 abnehmbar gelagert, die durch Öffnungen in diesen Teilen hindurchgehen, wie in<B>F!,-.</B> 13 veranschaulicht. Jede Stange <B>130</B> ist anihren Enden finit Gewinde versehen und durch -Muttern 1.32, welche an den ver schiebbar auf den Stangen 130 gelagerten Buelisen 13-1 anliegen, an dem Teil 88 be festigt.
Das Teil 124 ist in Längsrichtung der Stangen 130 einstellbar, und die Enden die ser Stangen sind zti diesem Zweck mit. Mut- i ern 136 versehen, welche gegen die Isolier- büchsen -13F anliegen, die auf den Stangen verschiebbar -elagert sind.
Die Kontakte 82 und 84 sind dureb die isolierten Drähte 142 und 1.44 an das Kabel 140 angeschlossen, wel- ches mit einer ltochspannungsquelle verbun den ist.
Der aus den Teilen 88 und 124 bestehende Lampenhalter und die oben. beschriebenen dazugehörigen Teile sind in dem Gehäuse durch die Traganordnung 150 einstellbare ge lagert, welche aus einem Teil 152 mit einem seitlich vorstehenden Teil besteht, an welchem eine Platte 156 zum Beispiel durch Schrauben 158 befestigt ist. Das seitlich vorspringende Teil 154 (Fig.11) ist einstückig mit dem Teil 152 ausgebildet. Das Teil 88 des Lampenhal ters ist an der Platte 156 zum Beispiel durch Schrauben 160 befestigt.
Der Träger 150 für den Lampenhalter wird durch eine Verschluss klappe 162 des Gehäuses 62 getragen, welche an ihrem untern Ende durch Scharniere 164, welche in die Scharnierbolzen 165 des Gehäu ses 62 abnehmbar eingehängt sind, angelenkt ist.
Der Träger :150 hat eine nach vorn und unten geneigte Verlängerung 166 (Fig.11.), welche mit dein untern Teil der Verschluss klappe in der nachfolgend beschriebenen Weise verbunden ist.; das Teil 152 ist finit der Tür an einem Punkt oberhalb des untern Teils der letzteren durch den nachfolgend beschrie benen Mechanismus derart verbunden, dass der Träger 150 für den Lampenhalter in Längsrichtung der Lampe 72 sowie in R.ich- t.ung quer zur Achse der Lampe einstellbar ist.
Das untere Ende 168 der Verlängerung <B>166</B> ist gekrümmt und innen mit Gewinde ver sehen und auf einem finit Schraubengewinde versehenen Teil 1.70 einer drehbaren Welle 172 (Fig.12) schwenkbar gelagert.
Die Welle 1.72 ist, in Lagern 174 drehbar gelagert., -elche an einem an der Innenfläche der Versehlussklappe 162 in der Nähe des un tern Endes desselben. befestigten Konsol 176 vorgesehen sind. Die Welle 1.72 ist gegen Längsverschiebung gesichert. Zu diesem Zweck ist ein Ende der Welle finit einem verjüngten Ende 178 versehen, das in dem entsprechen den Lager 174 drehbar gelagert ist, so dass eine Schulter 180 entsteht, die gegen das La ger anliegt und eine Längsbewegung der Welle in einer Richtung verhindert.
Auf dem ver jüngten Ende 178 der Welle 172 ist angren- zend an das Lager 174 ein Bund <B>182</B> vorgese hen, um Längsverschiebung der Welle in der entgegengesetzten Richtung zu verhindern. Wie in Fig. 12 dargestellt, ist die Welle 172 ebenfalls in einem Lager drehbar gelagert, welches in einem von der Innenfläche der Ver- schlussklappe 162 vorspringenden Auge 184 vorgesehen ist. Die Welle 172 erstreckt sich bis zu einem Punkte nahe der Innenfläche der Seitenwandung 186 des Gehäuses 62 und Cluehtet mit einer in dieser Wandung vorgese henen Öffnung 188.
Die Welle 172 ist mit einem Querstift 190 versehen, der von dem geschlitzten Ende 192 eines Betätigungsschlüs sels 194 ei-fasst werden kann. Wie in Fig.12 dargestellt, ist dieser Schlüssel mit einem Ge windeende 196 versehen, welches in die Öff nung 188 eingeschraubt ist und diese ab schliesst, wenn der Schlüssel nicht zum Dre hen der Welle 172 verwendet wird. Der Schlüssel ist ferner mit einem randrierten Knopf 198 versehen, um das Drehen des 'Schlüssels zu erleichtern.
Das Teil 152 des Lampenhalterträgers 150 besitzt nach vorn sich erstreckende Enden 200, in welchen ein durch eine zylindrische Stange gebildetes Führungsteil 202 befestigt ist. Eine l1.uffe 204 ist in Längsrichtung der Führungs stange 202 beweglich und mit Augen 206 ver sehen. Eine mit Innengewinde versehene Muffe 208 ist schwenkbar mit den Augen 206 der Muffe 204 verbunden. Die Muffe 208 ist mit. einer Verlängerung 210 (Fig.ll) ver sehen, welche zwischen die Augen 206 ein greift und mit letzteren durch einen Sehwenk- zapfen 212 verbunden ist.
Die Muffe 208 ist mit dem Gewindeteil einer Spindel 214 ver schraubt, die in einer Lagerbuchse 216 dreh bar gelagert, ist, welche in einer Öffnung des Versehlussdeekels 162 gelagert ist. Ein aus einer Metallbuchse 218 bestehender Knopf ist an dem nach aussen vorspringenden Teil 220 der Spindel 214 befestigt und mit einem iso lierenden Griff 222 versehen.
Ein Bund 224 auf der Spindel 214 verhindert die Längs bewegung der Spindel in einer Richtung und liegt an dem innern Ende der Lagerbttehse 216 an, während die Muffe 218 des Betäti- gungshnopfes an dem äussern Ende der Lager buchse anliegt, um eine Längsbewe-un g der Spindel in der entgegengesetzten.
Richtung zu verhindern. Daher wird bei Drehung der Spindel 214 der Träger 150 in einer im we sentlichen horizontalen Ebene in einer Ptieli- tung bewegt, die quer zur Längsaehse der Röhrenlampe 72 liegt, also in einer Riehtun- quer zum Lichtweg von der Lampe zur Licht austrittsöffnung 68.
Ferner sind Mittel zur Regelung des Quer- schnittes des Liehtbündels vorgesehen. Das Mikroskop, mit. welchem der beschriebene Liehtprojektor ausgerüstet ist, besitzt meh rere Objektive von verschiedener Vergrösse rungskraft, die in einem drehbaren Revolver F (Fig. 2) sitzen.
Die Linsen dieser Objektive des -Mikroskops besitzen verschiedenen Durch messer. Um eine maximale Menge des von der Lampe 74 ausgehenden Lichtes auf die jeweils im Gebrauch stehende Objektivlinse des Mi kroskops zu konzentrieren, ist die Sainniel- linse 226 (Fig.11) in dem Lichtweg von der Lampe 72 zur Austrittsöffnung 68 angeordnet, derart, dass sie in Längsrichtung des Licht weges dieser Lampe genähert und von ihr entfernt werden kann.
Wie in Fig.ll. dar gestellt, ist. die Linse 226 in einem. Halter 228 gelagert.
Der Linsenhalter 228 ist an einer Konsole 230 mittels einer Schraube 232 befestigt. (Fig.l1 und 24). Die Konsole 230 wird von einer Stange 234 getragen und ist mittels ein Schraube 235 mit einer Klemmaffe 236 verbunden, die einstellbar an der Stange be festigt ist. Diese Klemmuffe 236 ist mit einer Klemmschraube 237 versehen. Die Stange 234 ist in voneinander distanzierten Führungstei len 238 geführt, die an der hintern Wand 240 des Beleuchtungsgehäuses 62 sitzen.
Eine Schraube 2371 sitzt gleitend in einer Nut. 2311 der Stange 231., uni eine Drehung der Stange um ihre Längsaehse zu verhindern.
Die Stange 234 durehdringt eine Öffnung 242 in der obern Wand 244 des Gehäuses 62, und der obere Teil der Stange ist mit einer Zahnstange 246 (Fig. 18) versehen, in welche ein Ritze- 248 eingreift. Die drehbare Welle 2.50, auf welcher das Zahnrad 248 befestigt ist, ist in Lagern drehbar gelagert, die in an der obern Platte 22 des Ständers 24 befestigten Lagerböeken 252 vorgesehen sind. Diese Welle wird von einem. Teil 254 gedreht, welches auf ihr befestigt ist und drehbar in einem in der obern Platte 22 des Projektorständers vorge sehenen Schlitz 256 sitzt.
Das Antriebsteil 254 ist mit einem Betätigungsknopf 258 versehen. Die bewegliebe Linse 226 ermöglicht in ein- facher und bequemer Weise die Erzielung einer maximalen Beleuehtung des Bildes. Da durch ist die Vorsehung von unterhalb des lIikroskoptisches befindlichen Kondensoren unnötig. Die Linse 226 ist in axialer Richtung in solchem Masse beweglich, dass sie den ver- sehiedenen Objektivlinsen des Mikroskops entsprechend eingestellt werden kann.
Der dem verengten Teil 78 des Rohres 76 entsprechende Teil der Lampe 72 befindet sich in zentrierter Lage gegenüber der Linse 226, um eine optimale Lichtübertragung auf diese Linse und durch die letztere zu den Ob- jektiven des Mikroskops oder der sonstigen Vergrösserungsvorrichtungen zu erzielen.
Diese Einstellung der Lampe wird erzielt durch Verstellung des Lampenhalterträgers 150 in Längsrichtung der Lainpenröhrenachse durch Betätigung der Welle 172 und in Querrich tung zu dieser Achse durch Betätigung des Knopfes 222. Zwecks richtiger Projektion des Bildes muss die Richtung des Lichtstrahls von der Lampe 72 durch den Lichtschacht 66 mit der optischen Achse des Mikroskops zusam menfallen.
Der -V asserinantel 76 der Lampe 72 steht mit den Röhren 102 und 120 in der oben be- sehriebenen Weise in Verbindung, und die letzteren sind mit biegsamen Röhren 260 und 262 verbunden. Das Rohr 260 ist mit dem Aus lass eines Wasserfilters 264 verbunden, der von dem Deckel<B>1.66</B> (Fig. 17) getragen wird. Das Rohr 262 ist mit einem in dem Deckel 166 befestigten Nippel 266 verbunden,
und der Einlass des Filters 264 ist mit einem von die sem Deckel -etragenen Nippel 268 (Fig.2) verbunden. Diese Nippel 266 und 268 gehen durch den Deckel liindureb zwecks Ansehluss der biegsamen Sehlätehe 270 und 272, und die letzteren sind mit dein Wasseransehluli des Kraftaggregates 7.4 verbunden. Das letz tere ist mit. einer rotierenden Wasserpumpe 271 und einem luftgekühlten Wasserkühlradia- tor 276 versehen.
Die Pumpe 271 wird durch einen Elektromotor 278 betätigt, und der Ra= diatorkühlventilator 280 wird durch einen Elektromotor 282 betätigt. Die Austrittsöff nung der Pumpe 274 ist mit dem Schlauch 270 durch das Rohr<B>277</B> verbunden, während die Eintrittsöffnung der Pumpe durch ein Rohr 279 mit dein obern. Teil des Radiators 276 ver bunden ist. Die Austrittsöffnung am untern Ende des Radiators ist durch das Rohr 283 mit dein Sehlauch 272 verbunden.
Auf diese Weise zirkuliert die Kühlflüssigkeit für die Lampe 72 in einem geschlossenen System in der durch die Pfeile in Fig.1 angedeuteten Richtung und wird durch den luftgekühlten Radiator 276 des fahrbaren Kraftaggregates 11 auf einer ;genügend tiefen Temperatur ge halten. Die Kappe für die Füllöffnung des Radiators ist. bei 287 dargestellt.
Ein Aufwärtstransformator 281 (Fig.9) ist innerhalb des Kraftaggregates 14 angeord net und bildet einen Teil desselben; die Hoch spannungsseite dieses Transformators ist mit. der Lampe 72 verbunden. Die Leistung der Lampe 72 beträgt vorzugsweise 1200 Watt. Die Lampe wird mit einer Spannung von 1000 Volt gespeist und nimmt einen Strom von etwa 1,4 Ampere auf.
Mit dem Wasserumlauf- system ist ein durchflussgesteterter Sehalter (nicht dargestellt) verbunden, so dass bei Aus fall des Kühlwasserumlaufes die Lampe vor zugsweise durch L nterbreehung der Primär seite des Transformators ausgelöscht wird. Dieser durchflussgesteterte Sehalter und ver schiedene andere Zubehöreinrichtungen zur Steuerung des Stromkreises der Lampe sind cbenfalls,in dem.
Aggregat 7.4 angeordnet.
F.s sind ferner Mittel vorgesehen, um das Vibrieren des Motorpumpenaggregates 274, 278, des llotorventilatorao-gregates 280. 282, des Transformators 284 sowie aller andern Teile, welche die Eigenschaft. haben, im Be trieb Vibration hervorzurufen, zu unterdrük- ken bzw. weitgehend zu vermindern. Zu diesem !wecke sind diese sämtlichen Aggregate und Teile auf einem Rahmen 286 gelagert., der auf Gummi oder sonstigen elastischen Klötzen 288 befestigt ist, die von dem Grundrahmen 290 des Kraftaggregates 14 getragen werden und auf diesem befestigt sind.
Insbesondere ist der Rahmen 286, wie in Fig.10 dargestellt, aus Winkeleisen hergestellt und besteht aus untern Längsteilen 292, die an ihren einander zuge wendeten Enden durch untere Querstücke 294 verbunden sind, obern Längsstücken 296, die an ihren Enden durch obere Querstücke 298 verbunden sind, und den senkrechten Teilen 300, wobei alle diese Rahmenteile durch' Schweissen oder in irgendeiner andern geeig neten Weise starr miteinander verbunden sind.
Da die untern Rahmenteile 292 mit. den elasti schen Klötzen 288 zur Unterstützung des Rah- iiiens 286 lind zur Befestigung desselben in seiner Lage in dem Kraftaggregat 11 ver ankert sind, während der Rahmen 286 im übrigen frei ist, wird jede Schwingung des Rahmens 286 grossenteils durch die elastischen Montageklötze 288 absorbiert. Der Rahmen 286 ist seinerseits gegen stärkeres Vibrieren durch Vorsehung von Gummi- oder sonstigen elastischen Montageklötzen 302 für den Trag rahmen 301 des hlotorpumpenaggregates 2274, 278 und des Motorventilatoraggregates 280, 282 geschützt.
Wie in Fig. 10 dargestellt, hat dieser Rahmen 304 einen Boden 306 und Sei ten 308, wobei die letzteren an ihren obern Enden mit seitlichen Teilen 310 versehen sind, welche an den elastischen Hontageklötzen 302 befestigt sind, die ihrerseits an den obern Längsteilen, 296 desR.ahmens 286 befestigt. sind.
Auf diese Weise ist. der Rahmen 301 an dein Rahmen 286 durch diese elastischen Montage- klötze 302 aufgehängt, so dass Schwingungen der auf dem Rahmen 301 an-,eordneten Aggre gate grossenteils, wenn nicht völlig, von den Klötzen 302 absorbiert und so daran gehindert -erden, sich dem Rahmen 286 mitzuteilen.
Der Rahmen des Pumpenmotors 278 und der Rah men des Ventilatormotors 282 sind einzeln und getrennt voneinander an der Unterseite 306 des Rahmens 304 an den entsprechenden entgegengesetzten Seiten dieses Rahmenbodens 306 befestigt, wie in Fig. 9 und 10 dargestellt..
Das Kraftaggregat 14 ist mit einem Ge häusedeckel 312 versehen, der zum Beispiel durch Schrauben 314 an dem Grundrahmen 290 lösbar befestigt ist. Dieses Gehäuse ist mit einer Öffnung 316 für das Einströmen von Luft zur Kühlung des Radiators 276 ver sehen. In diesem Gehäuse ist eine Öffnung 317 für die Enden der Rohre 277 und 283 vor gesehen. Die Oberseite dieses Gehäuses ist mit einer Öffnung 318 versehen, um die Radiator füllöffnung 285 zugänglich zu machen, und mit einer Öffnung 319, die normalerweise von einer abnehmbaren Platte 320 verschlossen wird, um die auf der Oberseite des Rahmens <B><U>'1</U></B>86 angeordneten Schalter zugänglich zu ma chen, wie nachstehend erwähnt.
Dieses Ge- bäuse ist an seiner Unterseite offen, so dass es leicht abgenommen werden kann, um den Zugang zum Kraftaggregat zu ermöglichen. Das Innere dieses Gehäuses ist mit schallabsor bierenden Stoffen ausgeschlagen, uni das Ge räusch des durch den Ventilator 280 hervor- erufenen Luftstromes sowie das Geräusch des Ventilators und der Motoren dieses Ag- regates auf ein Mindestmass zu reduzieren.
Die zu dem beschriebenen Mikroprojektor gehörenden elektrischen Verteilermittel zur Betätigung der Projektorlampe 72, der Elek tromotoren oder sonstigen elektrisch betätig ten Vorrichtungen des Kraftaggre-ates und der sonstigen nachstehend erwähnten Lampen und Vorrichtung bestehen aus einem Vertei- lungs-und Steuerkasten 324, der vorzugsweise einen Teil des Projektoraggregates 12 bildet (Fug. 1, 2, 18 und 19). Dieser Verteilerkasten 324 wird zweekmässig von dem Lampengehäuse 62 mittels Tragstangen 326 getragen.
Der Strom wird dem Verteilerkasten 324 durch den abnehmbaren Ansehlusssteeker 328 der Zuführungsleitung 330 zugeführt, weiche an irgendeine geeignete Wechselstromquelle der üblichen niedrigen Spannung, etwa von 110 Volt, angeschlossen werden kann. In einer Kammer 334, die in dem Kasten 324 vorgese hen ist, ist eine Klemmleiste 332 vorgesehen (Fig.18 und 19). Diese Klemmleiste ist mit einer Reihe von Niederspannungsklemmen 336 und einer Iieilie von Hochspannungsklemmen 338 versehen.
Der Kasten 324 ist ferner mit mehreren Nieder:spannungsabnahmeklemmen 340 versehen. Sämtliche Niederspannungs klemmen oder Abnahmeklemmen 336 und 340 sind parallel zu der Ansehlusssteckdose ge schaltet, mit welcher der Niederspannungs stecker 328 verbunden ist.
Eine Niederspan- nungsv erteilungsleitun g in Form eines bieg samen isolierten Kabels 3-42 ist mit. den Nie derspannungsklemmen 336 des Verteiler kastens 324 und den entsprechenden Nieder spannungsklemmen eines in dein Kraftaggre gat 14 vorgesehenen Klemmbrettes zur Zufüh rung von Strom zur Primärseite des Trans formators 284 und zu den Motoren und sonsti gen elektrisch betätigten Vorrichtungen ver bunden, die in dem Kraftaggregat angeordnet sind.
Ein Hoehspaniiiingskabel 34-4 ist mit den Hochspannungsklemmen 338 des Verteiler kastens 324 und den entsprechenden Hoch spannungsklemmen des Anschlussklotzes bzw. Klemmbrettes verbunden.
Die Enden der Kabel 342 und 344 sind mit Steckern 346 und 348 versehen. Diese Stecker 346 Lind 348 sind von gleicher Kon struktion, und wie in Fig. 25 mit Bezug auf den Stecker 346 dargestellt, besteht jeder Stek- her aus einem Isolierklotz 350 mit. einer fla chen Fläche 352, die mit klauenartigen Nieder spannungsstöpseln 35-1 versehen ist, welche in die Niedei:
spannungssteekbitehsen 336 der Kammer 324 eingreifen, sowie Hoehspan- nungssteekbuelisen 356, in welche die Hoch spannungsstöpsel 338 der Kammer 324 ein greifen.
Der Steeker 3-46 ist mit. dem Verteiler kasten 324 dureli geeignete Klappbügel 358 lösbar verbunden, welche am Gehäuse ober halb und unterhalb der Kammer 334 angelenkt sind (Fig.38 und 1S)), um die am Stecker 356 vorgesehenen Halteorgane 360 lösbar festzu- halten (Fug.
2 und '?5). Ähnliehe Befestigungs mittel sind an dem Kraftaggregat 14 für den Stecker 345 vorgesehen.
In Anbetracht der hohen Spannung in dem Lampengebäuse 62 der Projektoreinrich- tung 12 sind Sicherheitsmittel vorgesehen, um die Gefahr persönlicher Verletzungen zu ver meiden, die gegeben sein würde, wenn das Innere dieses Gehäuses zugänglich wäre, wäh rend an die Klemmen der Lampenfassung Hochspannung angeschlossen ist. Zu diesem Zweck sind Mittel vorgesehen, um das Öffnen des Versehlussdeekels <B>162</B> zu verhindern, so lange der Stecker 346 mit dem Verteilerkasten 324 verbunden ist, und um die Verbindung dieses Steckers mit diesem Verteilerkasten zu verhindern, wenn der Versehlussdeekel <B>162</B> sich nicht in seiner verschlossenen Lage befin det.
In diesem Zusammenhang wird auf die Fig. 11, 18 und 20 bis 23 Bezug genommen, aus denen ersichtlich ist, dass eine Stange 362 in miteinander fluchtenden Öffnungen 364 und 366 des Lampengehäuses 62 bzw. der Kam mer 334 verschiebbar ist. Diese Stange 362 ist. mit einem Betätigungsteil 363 versehen, wel cher gleichzeitig einen am CTehäuse 62 und dein hasten 324 zum Anliegen kommenden An schlag darstellt, um die Bewegung der Stange in beiden Richtungen zu begrenzen.
Ein Sperr glied 368 ist starr an der Innenseite des Ver- sehlussde.ekel.s 1.62 befestigt und mit einem seit lichen Anschlag 370 versehen, welcher die Stange 362 in Längsrichtung übergreift. (Fig. 20), wenn diese sich in ihrer einen End- stellung befindet und der Versehlussdeekel 162 geschlossen ist, wodurch letzterer nicht geöffnet werden kann, wenn die Stange in das (Tehäuse 62 hinein vorspringt.
Anderseits kann, wenn die Stange 362 sich nicht in dieser Stellung befindet, in welcher sie in das Ge häuse 62 hineingreift. der Ansehlusssteeker 346 nicht in die Aufnahmekammer 334 des Verteilerkastens 324 eingesteckt. werden (Fig. 21). Uni zu verhindern, dass der Stecker 346 in die Kammer 334 eingeführt. wird, wenn der Versehlussdeekel 162 nicht geschlossen ist, ist ein Riegelteil 372 so angeordnet, dass es die Öffnung 364 schliesst, wenn der Verschluss- deckel 162 offen ist, wie in den Fig. 21 und 23 dargestellt.
Das Riegelteil 372 ist mittels der Schraube 374 schwenkbar an einer Seitenwand des Gehäuses befestigt, zwecks Bewegung von einer vorgeschobenen Stellung, in welcher das Teil 372 die Öffnung 364 in der Gehäusewand bedeckt (Fig. 21 und 23), in eine zurückgezo gene Stellung, in welcher diese Öffnung frei- gelegt ist (Fig. 20 und 22). Eine Zugfeder 376 ist an ihrem einen Ende mit dem Teil 372 und am andern Ende mit der Wandung des Ge häuses 62 verbunden, um das Teil 372 in seine vorgeschobene Lage zu bewegen.
An der Wan dung des Gehäuses 62 ist ein Haltestift 378 befestigt, um die Schwenkung des Riegels 372 zu begrenzen. Dieses Riegelteil ist mit einer seitlich vorspringenden Anschlagfläche 380 versehen, gegen die das Sperrteil 368 anliegt, um den Riegel 372 in seine zurückgezogene Lage zu bewegen, wenn der Verschlussdeckel 162 geschlossen wird.
Wie oben angegeben, besitzt die Projektor einrichtung 12 Mittel, um entweder ein Mikro skop 131 oder eine andere optische Vergrösse rungseinrichtung E wahlweise in die Wirklage mit dem obern Ende des Lichtschachtes 66 zu bringen. Für diesen Zweck ist ein Träger 382 (Fig.l bis 5) vorgesehen, welcher auf der Fläche 22 des Projektortisches 24 verschieb- bar gelagert ist und das Mikroskop M und die Vergrösserungsvorrichtung E trägt.
Dieser Träger 382 besitzt eine Platte 383 mit daran befindlichen Lagerböcken 384, deren jeder mit einer Rolle 386 versehen ist, die auf einer zu gehörigen Führungsstange 388 läuft, die von der Platte 22 getragen wird. Diese Stangen 388 sind seitlich in Abständen voneinander angeordnet und, wie in Fig. 4 deutlich gezeigt, ist eine dieser Stangen gegenüber den andern zwei ixr Längsrichtung verschoben. Diese Stan gen sind in zugehörigen Paaren von in Längs richtung gegeneinander verschobenen Trägern 390 befestigt, welche auf der Tischplatte 22 beispielsweise durch Schrauben 392 montiert sind.
Auf. dem Träger 382 sind einstellbare Anschlagstangen 394 und 396 in einer solchen Lage vorgesehen, dass sie an die jeweils be nachbarten Konsola.rme 60 anstossen, wenn (las Mikroskop<B>31</B> oder die Vergrösserungsvorrich tung E mit dem Lichtschacht 66 fluchtet. Wie in Fig.4 gezeigt, kommt die Anschlagstange 394 gegen einen der Arme 60 zu liegen, wenn (las optische System des Mikroskops mit denn Lichtschacht 66 fluchtet, wie in Fig. 2 gezeigt. Die Anschlagstange 396 kommt gegen den an dern Konsolarm 60 zu liegen, wenn die Ver grösserungsvorrichtung E mit diesem Licht schacht zur Deckung gebracht. wird.
Die ein stellbaren Klemmen 398 für die Stangen 394 und 396 sind an der Platte 383 des Trägers 382 befestigt. Diese Platte 383 ist mit einer Öffnunv-400 versehen (Fig.4), um eine Be wegung des Trägers 382 quer zum Licht schacht 66 zu ermöglichen. Dieser Träger ist mit einem Handgriff 402 zur Bewegung des Trägers in Längsrichtung der Platte 22 ver seben.
Die Trägerplatte 383 ist mit einstellbaren Mitteln versehen, um das Mikroskop lösbar in seiner Lage auf dieser Platte zu halten. Wie in Fig.4 dargestellt., bestehen diese einstell baren Mittel aus einem Klotz 404 und Klötzen 406, welche mit den Enden des gegabelten Fusses des Mikroskops in Verbindung gebracht werden können. Diese Klötze sind auf der Platte 383 verschiebbar und mit Längssehlit_ zen 408 versehen, in welchen die Schaftteile von zugehörigen einstellbaren Klemm- und Führungsschrauben 410 angeordnet sind; diese Schrauben sind in die Platte 383 ein geschraubt.
Weitere lösbare BefestigUngsmit- tel 412 sind gemäss Fig. 3 vorgesehen, um die gegabelten Enden des Mikroskopunterteils an den obern Flächen desselben lösbar zu ergrei fen und das Mikroskop fest. auf der Träger platte zu halten.
Die Vergrösserungseinrichtung E besteht. aus Vergrösserungsvorrichtungen 111 und 112, die auf einer Säule 414 montiert sind, welche von einem an der Oberseite der verschiebbaren Trägerplatte 383 befestigten Rahmen 416 ge tragen wird. Die obere Fläche 418 dieses Rah mens ist. mit einer Lichtöffnung 420 versehen, die mit dem Lichtschacht 66 fluchtet, wenn die Vergrösserungseinrichtung E sieh in ihrer Betriebsstellung befindet. Es ist verständlich, dass jede der beiden Vergrösserungsvorrichtun gen 111 und 312 einen Satz Linsen besitzt, um die jeweils gewünschte Vergrösserung des Ob jektes zu erzielen.
Die Vergrösserungsvorrich tungen 3111 und 11I2 sind um die Achse der Säule 414 drehbar, um wahlweise die eine oder andere Vergrösserungsvorrichtung mit der Öffnung 420 zur Deckung bringen zu können. Die Vergrösserungsvorrichtungen M1 und M2 sind in senkrechter Richtung in ihrem Ab- . stand zu der Lichtöffnung 420 verstellbar, etwa. durch ein übliches, mittels eines Dreh knopfes 422 zu betätigendes Zahnstangen- get.riebe. Der Rahmen 416 ist lösbar auf der Oberseite der Tragplatte 383 befestigt, bei spielsweise durch Schrauben 424, welche den untern Flansch 426 des Rahmens durchdrin gen und in Öffnungen dieser Platte 383 ein geschraubt sind.
Bei Verwendung des Mikro- skops kann, wie bereits erwähnt., ein Filter in die Nuten an der Oberseite des Lichtschachtes 66 eingesetzt werden; dieses Filter wird bei Benutzung der Vergrösserungsvorrichtungen l17. bzw. 112 durch eine Linse 428 ersetzt, um einen breiteren Lichtstrahl zu erzeugen, da die Linsen der Vergrösserungsvorrichtungen Ml und J12 einen grösseren Durchmesser besitzen als die Mikroskopobjektivlinsen.
Die Mittel zur wahlweisen Einschaltung des Mikroskops JI oder eines bzw. mehrerer anderer Vergrösserungsvorrichtungen Ml und :I12 ermöglichen verschieden stark vergrösserte Bilder zu projizieren; beispielsweise kann ein Diapositiv einer Krebsgeschwulst durch die Vergrösserungsvorrichtungen Ml bzw. M2 pro jiziert werden, und anschliessend kann durch das Mikroskop JI ein mikroskopischer Schnitt dieser Krebsgeschwulst projiziert werden. Fer.
ner können bei Verstellung des Objektivrevol- vers F zur Veränderung des Vergrösserungs- grades des Mikroskops verschiedene Stellen des auf dem Objektträger in dem Mikroskop befindlichen mikroskopischen Schnittes Wahl. weise vergrössert. werden, je nachdem, wie es die Untersuchung dieses Schnittes erfordert.
Wenn Farbphotographien des Präparates gemacht werden sollen, das durch das Mikro skop<I>111</I> oder die Vergrösserungseinrichtung vergrössert wird, so wird in dem Gehäuse des Lichtprojektors statt der Lampe 72 eine Glüh lampe verwendet. Demgemäss sind Mittel vor gesehen, um an Stelle der Befestigungs- und Einstellvorrichtung, welche die Röhrenlampe 72 trägt, eine vollständige Lampenhalterungs- und Einstellungsvorrichtung für die Glüh lampe zu setzen.
Diese Lampenhalterungs-und Einstellvorrichtung ist in den Fig. 18 und 19 veranschaulicht und durch das Bezugszeichen 430 bezeichnet. Diese Vorrichtung besteht aus einem Klappdeckel 162A, welcher mit Schar nieren 164A versehen ist zwecks Verbindung mit den Scharnierstiften 165 des Lampen gehäuses 62 nach Entfernung des Klappdek- kels 162, welcher als Befestigungsmittel für die Röhrenlampe 72 vorgesehen ist.
Die Glüh lampe 432 der Vorrichtung 430 ist auf einem Trägerstück 434 angeordnet, welches von dem dem Halter 150 der andern Vorrichtung ent sprechenden verschiebbaren Halter 150A ge tragen wird und an diesem befestigt ist. Der Träger 434 für die Lampe 432 wird durch einen Mechanismus vorwärts und rückwärts bewegt, welcher dem in der andern Vorrich tung zur Bewegung der Röhrenlampe 72 vor gesehenen entspricht, und der Träger 434 ist. in Längsrichtung des Lampengehäuses durch einen Mechanismus bewegbar, welcher ähnlich dem Mechanismus zur Bewegung der Röhren lampe ausgebildet., ist.
Der ersterwähnte 3Te- chanismus, durch welchen die von dem Träger 434 getragene Lampe vorwärts und rückwärts bewegt wird, besteht aus den in Fig. 11 und 13 dargestellten Teilen, welche sinngemäss mit den gleichen Bezugszeichen versehen sind, un ter Zufügung des Buchstabens A.
Der Mecha nismus zur Bewegung des Trägers 434 und der auf diesem befindlichen Lampe in Längs richtung des Lampengehäuses umfasst die drehbare Welle 172A, welche in der gleichen Weise wie die Welle 172 betätigt werden kann; diese Welle besitzt einen Gewindeteil 170A, welcher mit einem an dem Träger 434 be festigten Teil 436 verschraubt ist, so da.ss durch Drehung der Welle 172A der Träger in Längsrichtung der Welle bewegt werden kann.
Auf diese Weise ist die Lampe 432 in einer im wesentlichen horizontal liegenden Ebene in zwei im rechten Winkel zueinander stehenden Richtungen beweglich, um diese Lampe mit der Liehtaustrittsöffnung 68 des Lampengehäuses in Deckungbringen zu können. Die Vorrichtung 430 trägt ferner einen Abwärtstransformator 438, einen einstellbaren Widerstand 440, der mit einem drehbaren Ein stellknopf 442 versehen ist, ein Voltmeter 444 und einen Schalter 446. Diese Vorrichtung ist ferner mit einer Öffnung 448 für das elek trische Zuleitungskabel 450 versehen, welches einen Stecker 452 besitzt.
Dieser kann mit den Klemmen einer der Steckdosen 340 des V erieilerkastens 324 verbunden werden. 'Wie ersichtlich, arbeitet die Lampe 432 mit Nieder spannung, und zwar beträgt die normale Span nung dieser Lampe etwa 6 Volt und die nor male Leistung 60 Watt. Der Transformator 438 dient dazu, um die normale 110-Volt-Span- nung der Steckdose 340 auf eine Spannung zu vermindern, welche wenige Volt höher ist als die normale Betriebsspannung der Lampe 432.
Durch den Widerstand 440, der in Reihe mit der Primärseite des Transformators liegt (Fig.19A), kann die Spannung, mit welcher die Lampe betrieben wird, geregelt werden. Insbesondere wird bei Betrieb des Lichtpro- jektors mit der Lampe 432 der Widerstand 440 so eingestellt, dass bei der angelegten Spannung die Lampe mehr als die normale Betriebsspannung der Lampe aufnimmt, so da.ss die Lampe heller brennt als bei ihrer normalen Spannung und Stromstärke. Das Messgerät 444 wird verwendet, um die Span nung anzuzeigen, bei welcher die Lampe ent sprechend der Einstellung des Widerstandes 440 arbeitet.
Es ist in der Praxis festgestellt worden, dass bei Photoaufnahmen gute Ergeb- r_isse erzielt werden, wenn die Lampe bei 9 Volt betrieben wird. Da diese Überlastung der Lampe nur für Augenblicke während der Belichtungszeit bei der Photoaufnahme auf tritt, wird die Lebensdauer der Lampe nicht wesentlich verkürzt.
Ferner sind Mittel vorgesehen, um die Mi kroskoplinsen und das Präparat zu kühlen, während letzteres auf dem Mikroskoptisch S des Mikroskops liegt. Es ist verständlich, dass die Hochspannungslampe 72 viel Wärme er zeugt, welche dem 1Tikroobjektträger und den Objektivlinsen des Mikroskops schädlich wer den kann. Diese unerwünschte Wärme wird durch die in der Projektoreinriehtung 12 vor gesehenen Kühlmittel beseitigt.
Wie in den Fig. 2 und 3 dargestellt, besteht das Kühlmit tel aus einem motorisch angetriebenen Ventila tor 454, der in einem auf dem Tisch 24 neben den Ständerarmen 60 angeordneten Rahmen 456 montiert. ist.
Wie ersichtlich, ist der Ven tilator 454 in bezug auf den Liehtsehacht. 66 so angeordnet, dass, wenn der Träger 382 in die in Fig. 2 gezeigte Betriebsstellung des Mi kroskops 1Z bewegt wird, ein Strom von kal ter Luft. von dem Ventilator 454 ausgeht, uin den Mikroobjektträger zu kühlen, welcher auf dem Alikroskoptisch S des Mikroskops ange ordnet ist., um der Wärmewirkung des Licht strahls auf diesen Objektträger und auf die Mikroskoplinsen entgegenzuwirken.
Ebenso ist ersichtlich, dass, wenn die Vergrösserungsein richtung F in Betriebsstellung gebraelit ist, wie in Fig. 3 gezeigt, der Ventilator 454 den Kühlluftstrom auf das Diapositiv oder der gleichen richtet, welches auf der Oberseite 418 des Rahmens 416 liegt, um durch die Vergrö- sserungsvorrichtung 1Z1. bzw. 312 projiziert zu werden. Der den Ventilator -154 antreibende Elektromotor kann durch ein geeignetes (nicht dargestelltes) Ansehlusskabel an eine der Steckdosen 340 angeschlossen werden.
Wenn die Hochspannungslampe 72 benutzt wird, was normalerweise der Fall ist, so wird das Kraft: aggregat 14 verwendet. Es ist zweckmässig, von Hand betätigte Kontrollschalter an dem Rahmen 286 des Kraftaggregates vorzusehen, um die -Motore 278 und 282 ein- bzw. auszu schalten und um die Primärseite des Trans formators 284 mit der Stromquelle zu verbin den bzw. von dieser zii trennen. Zu diesem Zweck ist ein Schaltbrett 450 auf der Ober seite des Rahmens<B>286</B> (Fig.9) angeordnet, welches mit diesen Sehaltern versehen ist., die durch die Öffnung 319 des Gehäuses 312 zu gänglich sind, wenn.
die Versehlussplatte 320 abgenommen wird.