CH278822A - Sitzmöbel mit quer zur Sitzrichtung verstellbarem Sitz. - Google Patents

Sitzmöbel mit quer zur Sitzrichtung verstellbarem Sitz.

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CH278822A
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CH
Switzerland
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seat
seating furniture
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Jenzer Ramseier
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Ramseier & Jenzer
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    • B60NSEATS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES; VEHICLE PASSENGER ACCOMMODATION NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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    • B60N2/02Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles the seat or part thereof being movable, e.g. adjustable
    • B60N2/04Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles the seat or part thereof being movable, e.g. adjustable the whole seat being movable
    • B60N2/06Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles the seat or part thereof being movable, e.g. adjustable the whole seat being movable slidable
    • B60N2/062Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles the seat or part thereof being movable, e.g. adjustable the whole seat being movable slidable transversally slidable
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
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Description


  Sitzmöbel mit quer zur Sitzrichtung verstellbarem Sitz.    Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein  Sitzniöbel mit quer zur Sitzriehtung verstell  barem Sitz, insbesondere für Fahrzeuge, wobei  der Sitz auf an einem festen Gestell gelagerten  S S ehwingen montiert ist.  



       Solehe    Sitzmöbel eignen sieh besonders zur  Verwendung in Sitzreihen, wie zum Beispiel  in Omnibusen, Cars alpins und ähnliehen  grösseren Personenwagen, bei welchen zu bei  den Seiten eines Mittelganges Reihen von  mehrplätzigen Sitzmöbeln angeordnet sind.  Sind deren Sitze ganz an die Seitenwände des  Fahrzeuges angeschlossen, um einen genügend  breiten Mittelgang zu haben, so ist die     Sitz-          fläehe    für zwei oder mehr Personen oft etwas  knapp.

   Ans diesem Grunde macht man die  Sitze so verstellbar, dass sie gegen den Mit  telgang hin bewegt werden können, wodurelh  von der Seitenwand des Fahrzeuges ein     ge-          wisser    Abstand entsteht, der ein     bequemeres     Sitzen ermöglieht.  



  Sitzmöbel der obgenannten Art gibt es  schon. Die Schwingen, auf welchen der ver  stellbare Sitz gelagert ist, werden dort in einer  Vertikalebene versehwenkt. Der Sitz wird also  beim Verstellen angehoben. Die Fahrgäste  müssen somit zur Verstellung des Sitzes auf  stehen. Ist ein solches Sitzmöbel während  der Fahrt unbesetzt, so erhalten die Lager  zapfen und die Lager der Schwingen, die mit  ihren Achsen horizontal liegen, Schläge, die  eine rasche Abnützung zur Folge haben, so  dass bei ausgeschlagenen Lagern die leeren  Sitze bei Fahrt lottern und Lärm verursachen.    Das Sitzmöbel gemäss der Erfindung zeich  net sieh dadurch aus, dass die Schwingen in  einer zur Sitzfläche mindestens angenähert  parallelen Ebene v erschwenkbar sind.

   Das hat  zur Folge, dass bei Verwendung des Sitzmöbels  in Fahrzeugen die Zapfen und Lager der  Sechwingen mindestens angenähert vertikal zur  Fahrbahn stehen, bei leerem Sitz also die     Vi-          brationen    des Fahrzeuges in Axialriehtung der  Zapfen und Lager auf diese übertragen wer  den, so dass ein Ausschlagen der Lager ver  mieden ist. Da sieh im weiteren bei der ange  gebenen Anordnung der     Sehwingen    der Sitz  beim Versehwenken nicht mehr hebt, sondern  sieh ungefähr in einer Horizontalebene bewegt,  so können die Fahrgäste beim Verstellen des  Sitzes auf diesem verbleiben.  



  Beiliegende Zeiehnung zeigt zwei beispiels  weise Ausführungsformen des Erfindungs  gegenstandes. Darin ist  Fig. 1 eine V orderansicht der ersten Aus  führungsform des Sitzmöbels mit. einem Teil  eines zweiten, auf der andern Seite eines Mit  telganges liegenden Sitzmöbels,       Fig.    2 ein Grundriss zu     Fig.    1, wobei Sitz  polster und     Rüeklehnenpolster    weggenom  inen und nur in     strichpunktierten    Linien an  gedeutet.

   sind,       Fig.    3 eine     Seitenansielit    des Sitzmöbels  nach     Fig.l    und       Fig.    4 ein Grundriss in grösserem     Massstabe     des V     erstellnieehanismus    des ersten Beispiels;       Fig.7,    6 und 7 sind den     Fi;,.l    bzw.      bzw. 3 entsprechende     Darstellungen    des zwei  ten Beispiels;  Fig. 8 ist ein Schnitt dureb die Laderung  einer Arretierstange, und  Fig. 9 ist ein Schnitt nach der Linie  IX-IX in Fig.7.  



  Sämtliche Figuren der Zeicbnung sind  schematisch.  



  Beim ersten Beispiel sind oben am festen  Gestell 1 vier Schwingen 2 verscbw enkbar ge  lagert. Ihre Schwenkachse steht senkrecht zur  Oberseite 3 des Gestelles 1 und damit anch  angenähert senkrecht zur Sitzfläche. Auf die  sen vier Schwingen 2 ist der Rahmen 4 des  Sitzes 5 des Sitzmöbels montiert. Die Verbin  dung der Schwingen 2 mit dem Gestell 1 und  mit dem Rahmen 4 erfolgt über nicht darge  stellte Wälzlager (Kugel- oder Rollenlager ).  An der Rücklehne 6 ist eine Verstellstange 7  drehbar gelagert. Diese hat an ihrem obern  Ende einen Betätigungsgriff 8 und erstreckt  sieh von oben naeh unten über die ganze  Länge der Rücklehne 6. Am untern Ende der  Verstellstange 7 ist ein Lenker 9 starr mit ihr  verbunden.

   Dieser Lenker 9 ist an einem     dop-          pelarmigen    Hebel 10 angelenkt, der bei 11 am  Teil 12 des feststehenden Gestelles 1 v     er-          sehwenkbar    gelagert ist. Das dem     Lenker    9  abgekehrte Ende des Hebels 10 ist mit dem  einen Ende einer Zugfeder 13 gekuppelt,  deren anderes Ende an einem Arm 14 des  feststehenden Gestelles 1 befestigt ist.  



  Will man nun den Sitz aus der in voll  ausgezogenen Linien dargestellten Lage in  die strichpunktierte Lage verschieben, so     ver-          schwenkt    man den Griff 8 aus der in Fig. 2  ausgezogenen Lage in die     strichpunktierte     Lage. Dabei verdreht sieh die Verstellstange  7, und da sie mittels des mit ihr drehenden  Lenkers 9 über den an einem ortsfesten Punkt  11 verschwenkbar gelagerten Hebel 10 ver  bunden ist, verschiebt sieh der Sitz unter  Verschwenkung der Schwingen 2 in die strich  punktierte Lage.

   Bei der Verdrehung der  Stange 7 und damit des Lenkers 9 wird aber  auch der Hebel 10, in Fig.4 gesehen, ent  gegen der Wirkung der Feder 13, im Uhr  zeigersinn so lange verschwenkt, bis die    Schwingen 2' ihre Mittellage überschritten  haben, worauf der Hebel 10 unter der Wir  kung der Feder 13 im Gegenuhrzeigersinn  zurückverschwenkt wird. Die Feder 13 hält  dann den Sitz in der     strichpunktierten    Lage  fest. Will nman den Sitz wiederum in die in  Fig. 1 in ausgezogenen Linien dargestellte  Lage zurückbringen, so verschwenkt man den  Griff 8 im entgegengesetzten Sinne, und es  treten dabei die gegenläufigen Bewegungen  der verschiedenen Teile auf. Die Feder 13  hält nachher wiederum den Sitz in der neuen  Endlage fest. Die Grösse der Schwingungen  der Schwingen 2 wird durch rieht dargestellte  Anschläge begrenzt.  



       Beien        geschilderten    Beispiel können die  Fahrgäste zur Verstellung des Sitzes auf den  selben sitzen bleiben,     und    sie können     selbst     während des Sitzens nach hinten nach dem  Griff 8 greifen und die Verstellung selbst  vornehmen.  



  Beim Beispiel nach den Fig. 5 bis 9 ist die  Lagerung des Sitzes mittels Schwingen 2 auf  dem festen Gestell 1 genau gleich, wie beim  ersten Beispiel. Auch hier verschiebt sich der  Sitz ungefähr in einer horizontalebene. Diese  zweite Ausführungsform unterscbeidet sich  aber von der ersteren dadurch, dass hier nicht  mehr besondere Verstellmittel vorgesehen sind,  sondern dass der Sitz durch einen seitlichen  Zu-- von Hand verschoben werden     muss.    Hin  gegen sind besondere Mittel vorgesehen,

   die  eine Arretierung des Sitzes in seinen beiden       Endlagen        ermöglichen.        Ztt    diesem Zwecke ist  an der Hinterseite der Rücklehne 6 eine     Arre-          tierstan-e    15 in     Ladern    19 axial     versehiehbar          geführt.    und an ihrem obern Ende mittels  eines Kniehebels 16 mit einem     versehw        enk-          ba.ren    Handgriff 17 gekuppelt.

   Die     Arretier-          stange    15 ist von einer Druckfeder 18 um  geben, deren oberes Ende sich an einem Lager  19 der Rücklehne 6 und deren unteres Ende  sieh auf einer .an der Stange 15 befestigten  Hülse 20 abstützt. Diese     I3ülse    20 ist dazu       bestimmt,    je nach der     Endlage    des     Sitzes    in  die eine oder andere von zwei Rasten 21 ein  zugreifen, die am feststehenden Gestell 1 vor  gesehen sind.      In Fig. 5 ist der Griff 17 in ausgezogenen  Linien in Arret.ierstellung. Der Kniehebel 16  ist dabei in seiner Strecklage, und die Hülse  20 der Arretierstange 15 greift in eine der  Rasten 21 ein.

   Die Drucekfeder 18 hat dabei  Glas Bestreben, die Hülse in der in Fig. 8 dar  gestellten Eingriffslage und den Kniehebel 16  in Strecklage zu halten. Will man nun den  Sitz aus der in Fig. 5 in ausgezogenen Linien  dargestellten Lage in die strichpunktierte  Lage bringen, so versehwenkt man den Griff  17 in der einen oder in der andern Richtung  aus der Arretierlage heraus. Dadurch zieht  der Kniehebel 16 die Arretierstange 15 unter  Zusammendrückung der Feder 18 nach oben,  und die Hülse 20 tritt aus der Raste 21 aus.  Jetzt kann man den Sitz, indem man ihn bei  spielsweise an der Rücklehne anpackt, unter  Verschlwenkung der Schwingen 2 in die     strieh-          punktierte    Lage bringen. Naechher schwenkt  nman den Griff 17 wieder in clie Arretierlage  zurück.

   Dabei wird der Kniehebel 16 gestreckt  und die Hülse 20 tritt in die andere Raste 21  ein und wird durch die Feder 18 in dieser  Lage gehalten.  



  Sollte bei beiden Beispielen infolge der  Vibrationen des Fahrzeuges mit der Zeit ein  Lottern der Zapfen der Schwingen 2 in ihren  Lagern in axialer Richtung eintreten, so las  sen sieh diese Lager auf einfache, nicht dar  gestellte Weise nachziehen. Ein Ausschlagen  der Lager tritt nicht ein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Sitzmöbel mit quer zur Sitzrichtung ver stellbarem Sitz, insbesondere für Fahrzeuge, wobei der Sitz auf an einem festen Gestell gelagerten Schwingen montiert ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwingen in einer zur Sitzfläche mindestens angenähert paralle len Ebene v ersehwenkbar sind. U N TER AN SPRÜCHE 1. Sitzmöbel nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch Mittel zum Festhalten des Sitzes in seinen beiden Endlagen. 2. Sitzmöbel nach Unteranspruch 1, ge kennzeichnet durch ein am Sitz montiertes Verstellgestänge, welches mit dem festen Ge stell gekuppelt ist. 3.
    Sitzmöbel nach Unteranspruch 2, ge kennzeichnet durch eine an der Rücklehne des Sitzes drehbar gelagerte Verstellstange, welche über einen Lenker mit. einem durch mindestens eine Feder belasteten, am festen Glestell schwenkbar gelagerten Hebel gekup pelt. ist., derart, dass die Feder den Sitz in seinen beiden Endlagen festhält. Sitzmöbel nach Unteranspruch 1., ge kennzeichnet durch eine an der Rücklehne des Sitzes längsverschiebbar geführte Arre- tierstange und durch zwei am festen Gestell angebrachte Rasten zur Aufnahme der Arre- tierstange in den Endlagen des Sitzes zwecks Festhaltens des letzteren. 5.
    Sitzmöbel nach Unteranspruch 4, da- durcb. gekennzeichnet, dass die Arretierstange über einen Kniehebel mit einem Betätigungs- iff gekuppelt ist.. 6. Sitzmöbel nach Unteranspruch 5, ge kennzeichnet durch eine um die Arretierstange gelegte Druckfeder zur Aufrechterhaltung der Eingriffsstellung der Arretierstange in den Rasten.
CH278822D 1950-01-21 1950-01-21 Sitzmöbel mit quer zur Sitzrichtung verstellbarem Sitz. CH278822A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2775637A1 (fr) * 1998-03-05 1999-09-10 Peugeot Dispositif de reglage de positions relatives de trois sieges independants arriere d'un vehicule automobile
US6196308B1 (en) * 1995-10-31 2001-03-06 Denso International America, Inc. Automotive vehicle climate control system

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6196308B1 (en) * 1995-10-31 2001-03-06 Denso International America, Inc. Automotive vehicle climate control system
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