CH278896A - Webstuhl mit selbsttätiger Schützenauswechslung. - Google Patents

Webstuhl mit selbsttätiger Schützenauswechslung.

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CH278896A
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Roller Jan
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Roller Jan
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D43/00Looms with change-boxes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description


  Webstuhl mit selbsttätiger Schützenauswechslung.    Die Erfindung betrifft einen Webstuhl  mit selbsttätiger     Schützenauswechslung,    der  gekennzeichnet, ist. durch einen Schützenkasten  mit     übereinanderliegenden    Zellen, von denen  jede zur Aufnahme eines auf die Ladenbahn       bringbaren        Schützens    und eines     Ersatz-          schützens    mit voller Fadenspule dient, wobei  bei jedem Auswechslungsvorgang jeweils der  neben dem auszuwechselnden Schützen lie  gende Ersatzschützen innerhalb der betreffen  den     Schützenkastenzelle    eine Verschiebung  erfährt und dabei den Schützen mit der abge  laufenen Fadenspule ausstösst,

   währenddem  der Nachschub von Ersatzschützen in den  Schützenkasten jeweils nur dann stattfindet,  wenn sich der Schützenkasten in einer Lage  befindet, in welcher die     Schützenkastenzellen     auf gleicher Höhe wie die Austrittsöffnungen,  von zugeordneten,     übereinanderliegenden    Vor  ratsbehältern liegen.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbei  spiel des Erfindungsgegenstandes schematisch  veranschaulicht. Es zeigt       Fig.    1 einen Teil des Webstuhls in Seiten  ansicht,       Fig.2    eine Einzelheit,       Fig.    3 einen vom Austauschhebel erfassten  Ersatzschützen in Oberansicht und       Fig.4    eine weitere Einzelheit.  



  Der Antrieb der     Weblade    4 erfolgt über  eine Welle 1 und ein Antriebsrad 2, dessen  Umfang zur Hälfte mit Zähnen besetzt ist.       Das    Antriebsrad 2 überträgt seine Bewegung    über ein Zwischenrad     2a    auf eine Kurbelwelle  3, mit der die Weblade 4 über eine Kurbel  stange     4b    in Arbeitsverbindung steht, die  während der halben Zeit der Umdrehung des  Rades 2 in der hintersten Lage bei offenem  Fach in Ruhe bleibt und während dieses Still  standes in dieser Lage durch eine Exzenter  seheibe 22, die durch eine nicht gezeichnete  Kette von der Hauptwelle aus angetrieben       wird,    festgehalten ist.

   In dieser Ruhelage be  findet sich die Schützenlaufbahn     derWeblade    4  gegenüber der Austrittsöffnung einer Zelle  eines Schützenkastens 5, in welcher Stellung  bei offenem Fach der     Schützenwurf    erfolgt.  Der Schützenkasten 5 ist     nicht    mit der     Web-          lade    verbunden, sondern ist in einem Rahmen  F angeordnet,     in    welchem er auf und ab ver  schoben werden kann. Der Schützenkasten 5  ist zur Aufnahme von vier zur Arbeit bereiten  Schützen     a,   <I>b, c, d</I> eingerichtet und für eine  Schützenauswechslung von vorn nach hinten  ausgebildet.

   Der Schützenkasten 5 weist zu  diesem Zwecke vier     übereinanderliegende     Zellen auf, von denen jede zur Aufnahme von  zwei Schützen, eines zur Arbeit bereiten und  eines Ersatzschützen, ausgebildet ist. In den       Schützenkastenzellen    befinden sich     also    vier  Ersatzschützen a', b', c', d', wobei der Schützen       a'    neben dem Schützen     a,    der Schützen<I>b'</I>  neben dem Schützen b usw. liegt. Vor dem       Schützenkasten    5 befinden sich vier zur Auf  nahme von weiteren gefüllten Ersatzschützen  dienende,     stockwerkartig    übereinander ange  ordnete ortsfeste Vorratsbehälter B.

        Der Arbeitsvorgang des beschriebenen  Webstuhls bzw. der     Sehützenausweehselvor-          gang    ist folgender  In die vier     übereinanderliegenden    Vorrats  kasten 8 sind Schützen, beispielsweise solche  mit vier verschiedenfarbigen Garnen, einge  bracht. Diese mit vollen Fadenspulen     ver-          sehenen    Schützen verschieben sich jeweils  durch ihr     Eigengewicht,    oder auch unter der  Einwirkung bekannter, nicht. gezeichneter       Driiekmittel    in Richtung auf die Vorderseite  des Schützenkastens 5 zu.

   Zwischen den Vor  ratsbehältern 8 und dem Schützenkasten 5  befindet sich ein an einer Feder 9 aufgehäng  tes Rähmchen 10, das in gleiche Flucht mit  den entsprechenden Böden der Schützen  kastenzellen     bringbare    Querleisten 11 auf  weist     (Fig.4).    Die Querleisten 11 verhindern  das Herausfallen von Ersatzschützen aus den  Vorratsbehältern 8, wenn der im     Schüt.zen-          kastenrahmen    6 befindliche Schützenkasten 5  gegenüber den Vorratsbehältern 8 eine andere  als die in     Fig.    1 gezeichnete Lage     einnimmt,     wenn also die Austrittsöffnungen der Vorrats  behälter 8 nicht mit den Zellen des Schützen  kastens 5 korrespondieren.

   Kehrt jeweils der  Schützenkasten 5 innerhalb des Schützen  kastenrahmens 6 in die in     Fig.1    gezeichnete  Lage zurück, in welcher sich die Austritts  öffnungen der einzelnen Vorratsbehälter auf  gleicher Höhe wie die entsprechenden Zellen  des Schützenkastens 5 befinden, dann wird  das Rähmchen 10 durch einen Hebel 12, an  dessen einem Arm sich eine Stellschraube 13  befindet, nach unten gedrückt. Die Quer  leisten 11 geben dann die Austrittsöffnungen  der Schützenbehälter 8 frei, um den Übertritt  von Schützen mit vollen Fadenspulen aus den  Vorratsbehältern in leere Zellen des     Schützen-          kastehs        zu    ermöglichen.

   Dieser Übertritt von  Schützen aus den Vorratsbehältern 8 in die  Zellen des Schützenkastens 5 kann somit nur  stattfinden, wenn der Schützenkasten die in       Fig.    1 gezeichnete höchste Lage einnimmt.  



  Der     Webstuhl    weist, einen elektrischen       Schussspulenfühler    14 auf, der sich entgegen  dem Drucke einer Feder 14a relativ zu einer  Stange 15 nach rückwärts verschieben lässt.    Die Stange 15 ist gelenkig mit einer Stange       15a    verbunden und steht unter der Wirkung  einer Zugfeder 19. Die Stange 15a steht über  einen Lenker 15b mit einem Exzenter 16 in       Wirkungsverbindung,    der mit. der Welle 1  dreht. Der elektrische     Schussspulenfühler    14  ist über eine Leitung 14b mit einem an der       Weblade    4 befestigten Elektromagneten 21  verbunden.

   Der Elektromagnet 21 ist als Huf  eisenmagnet ausgebildet, dessen Anker durch  den einen Schenkel eines winkelförmigen,  schwenkbar angeordneten Hebels 20     (Fig.2)     gebildet ist. Im Wirkungsbereich des andern  Schenkels dieses Hebels 20 befindet sich das  eine Ende des einen     Arines    eines zweiarmigen,  bei 17d     angelenkten    Hebels 17, dessen     zweiter     Arm mit einer Stange 17a gelenkig verbunden  ist.

   Die Stange 17a ist aus zwei Teilen ge  bildet, von denen der eine Teil in eine  Bohrung des andern Teils eingeschoben ist  und unter der     Einwirkung    einer Schrauben  feder 17b     stellt,    die     einerends    an einem An  schlag am einen Teil anliegt und bestrebt ist,  den gabelförmigen Vorderteil 18 vom Gelenk  punkt     17e        wegzuschieben.    Der gabelförmige  Vorderteil 18 der     Stange    17a dient.

   jeweils zur  Verschiebung des     !in    Vorderteil einer Zelle des  <B>S</B> 'ehützenkastens befindlichen     Ersatzschützens     mit voller Fadenspule nach dem Hinterteil  derselben Zelle, wobei dann gleichzeitig der im  Zellenhinterteil befindliche Schützen mit der  abgelaufenen Fadenspule aus dem Schützen  kasten ausgeworfen wird und in einen nicht       ezeichneten    Behälter fällt.

   Dieser Schützen  wechsel innerhalb einer Zelle des Schützen  kastens findet jeweils statt, nachdem der  Fühler 14 an der metallischen     Hülse    der  Fadenspule des im Hinterteil der auf Laden  bahnhöhe befindlichen     Schützenkastenzelle     liegenden     Schützens    zum Anliegen gekommen  ist (Schliessung des Stromkreises des Magne  ten 21), weil der Faden von der Spule ab  gelaufen ist.  



  Zur     Durchführung    der durch den Fühler  14 eingeleiteten Schützenauswechslung ist die       Vorwärtsverschwenkung    der Weblade 4 um  die Schwenkachse 4a in der Pfeilrichtung A  in die     strichpunktierte    Lage gemäss     Fig.    1 er-           forderlieh,    welche     Verschwenkung    - wie       schon        erwähnt    - jeweils durch das Antriebs  rad 2 über das Zwischenrad 2a und die  Kurbelstange 4b erfolgt, wobei gleichzeitig die       Exzenterscheibe    22 über das erwähnte, nicht  gezeichnete Antriebsmittel zur Ermöglichung  der Schwenkbewegung der Lade in die  punktierte Lage gedreht wird.

   Die Schwenk  bewegung der     Weblade    4 hat eine     Verschwen-          kung    des Hebels 17 in die gestrichelte Stel  lung zur Folge, weil durch Anziehen des  Ankers des erregten Magneten 21 der andere  Arm des Ankerhebels 20 zum Zusammen  wirken mit dem Hebel 17     verschwenkt    worden  ist. Während des Überganges der     Weblade    4  in die strichpunktierte Lage     (Fig.1)    wird  somit die Stange 17a ebenfalls bewegt, so dass  sie den Ersatzschützen mit der vollen Faden  spule im Vorderteil der betreffenden Zelle des  Schützenkastens erfasst und bei gleichzeitigem  Auswurf des im Hinterteil der Zelle befind  lichen     Schützens    an dessen Stelle schiebt.

    Dieses Ausstossen des     Schützens    mit der leeren  Fadenspule wird dadurch ermöglicht, dass der  Fühler 14 inzwischen unter dem     Einfluss    der  Zugfeder 19 vom Schützenkasten entfernt  worden ist. Nach Beendigung der Schützen  auswechslung tritt der Fühler 14 erneut in  Berührung mit der Fadenspule des sich auf       Ladenbahnhöhe    befindlichen     Schützens,        ver=          anlasst    durch den Exzenter 16 auf der Welle  1, der über den Lenker 15b die Stange     15a     und die Stange 15 betätigt.

   Zufolge der ent  sprechend dem gewünschten Gewebemuster  erfolgenden Auf- und Abwärtsbewegung des  Schützenkastens innerhalb des Rahmens 6 tritt  der Fühler 14 je nach der Stellung des  Schützenkastens in die eine oder andere       Schützenkastenzelle    ein. Auch die Stange 17a  mit dem gabelförmigen Vorderteil 18, der sich  stets auf gleicher Höhe wie der Fühler 14  befindet, wirkt immer mit derjenigen       Schützenkastenzelle    zusammen, die sich gerade  auf der     Ladenbahnhöhe    befindet.  



  Der Übertritt von Schützen mit vollen  Fadenspulen aus den Vorratsbehältern 8 in  die     Schützenkastenzellen    des Schützenkastens  findet nicht bei jedem der oben beschriebenen    Auswechselvorgänge statt, sondern kann nur  in der Stellung des Rähmchens 10 erfolgen,  die in     Fig.1    dargestellt ist, also nur dann,  wenn der Schützenkasten 5 seine oberste Stel  lung innerhalb des Rahmens 6 einnimmt.  



  Das beschriebene Ausführungsbeispiel be  zieht sich auf einen     vierschützigen    Webstuhl,  doch kann der Webstuhl auch eine andere  Schützenzahl als vier aufweisen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Webstuhl mit selbsttätiger Schützenaus w echslung, gekennzeichnet durch einen Schützenkasten mit übereinanderliegenden Zellen, von denen jede zur Aufnahme eines auf die Ladenbahn bringbaren Schützens und eines Ersatzschützens mit voller Fadenspule dient,,wobei bei jedem Auswechslungsvorgang jeweils der neben dem auszuwechselnden Schützen liegende Ersatzschützen innerhalb der betreffenden Schützenkastenzelle eine Verschiebung erfährt und dabei den Schützen mit der abgelaufenen Fadenspule ausstösst,
    währenddem der Nachschub von Ersatz schützen in den Schützenkasten jeweils nur dann stattfindet, wenn sich der Schützen kasten in einer Lage befindet, in welcher die Schützenkastenzellen auf gleicher Höhe wie die Austrittsöffnungen von zugeordneten, übereinanderliegenden Vorratsbehältern lie gen. <B>UN</B> TER.ANSPRCICHE 1.
    Webstuhl nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Weblade (4) in der Stellung für den Schützenwurf jeweils durch eine Exzenterscheibe (22) festgehalten wird, ferner dass zwischen dem Schützenkasten (5) und den Vorratsbehältern (8) ein Sperrorgan (10) angeordnet ist, das aus einer den Austritt von Schützen aus den Vorratsbehältern ver hindernden wirksamen Stellung in eine un wirksame Stellung bewegt werden kann, ferner dass Mittel vorgesehen sind, die das Sperr organ jeweils aus der wirksamen Stellung in die unwirksame Stellung bringen, wenn die Schützenkastenzellen auf die gleiche Höhe wie die Austrittsöffnungen der übereinander liegenden Vorratsbehälter gelangen.
    2. Webstuhl nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schützenkasten (5) in einem Rahmen (6) untergebracht ist, der die Bewegungen der Weblade (4) nicht mitmacht. 3. Webstuhl nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die Betätigung der MTeblade (4 mittels eines auf einer Antriebswelle (1) angeordneten Rades (2) erfolgt, dessen Um fang teilweise gezahnt ist und das mit der Weblade über ein Zahnrad und eine mit dem letzteren verbundene Kurbelwelle (3) in Ar beitsverbindung steht. 4.
    Webstuhl nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn- zeichnet, dass das zwischen den Vorratsbe hältern (8) und dem Sehützenkasten (5) liegende Sperrorgan (10) als Leistenrahmen ausgebildet ist, dessen Querleisten (11) sich in der wirksamen Stellung des Sperrorgans vor den Austrittsöffnungen der Vorratsbe hälter (8) befinden und ein Herausfallen von Schützen verhindern, welcher Leistenrahmen jeweils mittels eines mit, einer Stellschraube (13) versehenen Hebels (12) aus seiner Sperr stellung heraus in die unwirksame Stellung bewegt wird, wenn der Schützenkasten (5) in die oberste Lage kommt.,
    um den Übertritt von Schützen mit voller Spule aus den Vorrats behältern in die Schützenkastenzellen des Schützenkastens zu ermöglichen.
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