CH279018A - Einrichtung an Stanzmaschine zum Schutz eines die Stanzmaschine bedienenden Arbeiters. - Google Patents
Einrichtung an Stanzmaschine zum Schutz eines die Stanzmaschine bedienenden Arbeiters.Info
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16P—SAFETY DEVICES IN GENERAL; SAFETY DEVICES FOR PRESSES
- F16P3/00—Safety devices acting in conjunction with the control or operation of a machine; Control arrangements requiring the simultaneous use of two or more parts of the body
- F16P3/12—Safety devices acting in conjunction with the control or operation of a machine; Control arrangements requiring the simultaneous use of two or more parts of the body with means, e.g. feelers, which in case of the presence of a body part of a person in or near the danger zone influence the control or operation of the machine
- F16P3/16—Safety devices acting in conjunction with the control or operation of a machine; Control arrangements requiring the simultaneous use of two or more parts of the body with means, e.g. feelers, which in case of the presence of a body part of a person in or near the danger zone influence the control or operation of the machine with feeling members moved by the machine
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Description
Einrichtung an Stanzmaschine zum Schutz eines die Stanzmaschine bedienenden Arbeiters. Bei Stanzmaschinen, bei welchen jedes aus zustanzende Werkstück einzeln von Hand auf den Tisch der Maschine gelegt wird, besteht. die Gefahr, dass der Arbeiter aus Unachtsam keit die Maschine bereits in Gang setzt, bevor er seine Hände von dem Tisch genommen hat. Schwere Beschädigungen der Hände können die Folge sein, und es erweist sich als not wendig, eine automatisch arbeitende Schutz- erorrichtung vorzusehen, welche bei Gefähr dung der Hände infolge vorzeitigen Ein schaltens der Maschine in Funktion tritt. Es sind schon mancherlei Einrichtungen dieser Art getroffen worden, insbesondere auch solche, bei denen ein Tastbügel gleichzeitig mit der Bewegung der Einschalteinrichtung bis, auf die das Stanzmaterial tragende Tisch platte herabgesenkt wird, wobei dieser Tast- hebel, wenn er auf ein Hindernis, zum Bei spiel die Hand des Arbeiters stösst, die Ans rückeinrichtung beeinflusst, bzw. den zum Einkuppeln des Antriebes dienenden Schalt hebel sperrt. Diese rein mechanisch arbeiten den Einrichtungen erfordern bis zum Wirk samwerden einen relativ grossen Weg des den Tastbügel mit dem Steuerorgan für die Aus rück- bzw. Sperreinrichtung verbindenden Gestänges und, da es auf die Geschwindigkeit des Eingreifens ankommt, besteht die Gefahr, dass bei solcher Übertragung die Maschine nicht rechtzeitig zum Stillstand kommt. Ein schnelles Eingreifen der Schutzein- riehtung kann dadurch erreicht sein, dass ein Impuls vom zur Wirkung kommenden Tast- hebel auf die Ausrüekeinriehtung elektrisch übertragen werden kann. Gegenstand der Erfindung ist eine Einrichtung zum Schutz des die Stanzmasehine bedienenden Arbeiters, bei welcher beim Einschalten der Maschine gleichzeitig mit der Bewegung der Einschalt einrichtung ein Tastbügel bis auf die das Stanzmaterial zu tragen bestimmte Tisch platte herabgesenkt wird, bei welcher erfin dungsgemäss der Tastbügel mit einem Ein schaltmechanismus über ein Kniegelenk ver bunden ist, welches beim Auftreffen des Bügels auf ein Hindernis auf. dem Tisch durchknickt und dabei eine elektrische Ein richtung in Funktion setzt, die einen Be tätigungsimpuls auf ein Organ überträgt, welches dabei die Maschine zum sofortigen Stillstand bringt. In vorteilhafter Weise kann die Einrich tung so ausgestaltet werden, dass das Knie gelenk durch einen in einem Dauerstromkreis befindlichen Schalter überbrückt ist, der beim Durchknicken des Knies geöffnet wird und den Dauerstromkreis unterbricht, wodurch ein Betätigungsimpuls auf das genannte Organ übertragen wird, welches die Maschine zum sofortigen Stillstand bringt. Hierbei kann durch die Unterbrechung des Dauerstrom kreises ein bisher von diesem gesperrtes Glied freigegeben werden, welches, durch Feder kraft vorgetrieben, eine Stoppeinrichtung in Funktion setzt. Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Fig.1 und ? der beiliegenden Zeichnung dargestellt. 3 ist eine Stanzmaschine, deren Stanzbär Z\ seinen abwärtsgerichteten Hub vollführt, wenn durch Treten auf das Pedal P die Zug- stange Z die Einsehalteinriehtung E zum Ein schalten der Maschine betätigt wird. Das In- gangsetzen der Maschine darf aber erst er folgen, wenn der Arbeiter nach Auflegen des Stanzstückes seine Hände vom Tisch T ge nommen hat. Geschieht. dies nieht, besteht die Gefahr einer schweren Beschädigung der Hände, unter Umständen sogar des Verlustes einzelner Finger. Um diese Gefahr auszu schliessen, ist. eine Sehutzeinriehtung mit dem Tastbügel B vorgesehen, der über das Knie gelenk K mit der Zugstange Z verbunden ist. Wird durch Treten auf\ das Pedal P die Zugstange Z abwärts bewegt, nimmt der Tast- bügel B an dieser Bewegung teil und senkt sich bis auf die Tischplatte l' herab. Sobald er aber auf ein Hindernis, zurr Beispiel die Hand des Arbeiters stösst, kniekt das Knie gelenk K durch und dieses Durcliknicken bewirkt durch elektrische Übertragung, dass ein Impuls auf ein Organ ausgeübt wird, welches dadurch die Maschine zum sofortigen Stillstand bringt. In vorliegendem Beispiel. gesehieht dies in folgender Weise: Das Knie gelenk K ist elektrisch durch den Schalter iiberbrüekt, der aber nur geschlossen ist, wenn sieh das Kniegelenk in gestreekter Lage be findet. In dem Moment aber, in welchem ein Durchknieken stattfindet, die Schenkel des Kniegelenks nach oben also einen Winkel kleiner als 180 miteinander bilden, öffnet der Schalter, wodurch ein einen Dauerstrom führender Stromkreis D, in dem sich der Schalter befindet, unterbrochen wird. Der Stromunterbruch bewirkt einen Betätigungs impuls auf das die Maschine stoppende Organ St in der in den Figuren dargestellten Weise. Ein vom von der Stromquelle V erzeugten Dauerstrom gespeister Magnet J1 wird ab erregt. Dieser Magnet <B>31</B> ist. dann nicht mehr imstande, den Schenkel o der Sperrklinke W gegen die Kraft der Feder N festzuhalten. Sobald sieh aber die Sperrklinke unter dem Zug der Feder<I>N</I> um ihren Drehpunkt<I>J</I> dreht, gibt, sie den bis dahin gesperrten Stift H frei, der, von der Feder F vorgetrieben, gegen den Betätigungsmechanismus des Stopp organs stösst und dieses in Funktion setzt. Die ganze elektrisehe Übertragung erfordert nur Bruchteile einer Sekunde, wobei auch die durch Federkraft wirkenden Teile nach Art von Schnellschaltorganen ausgebildet sein können. Während Fi-.lden Zustand kurz vor Durchknicken des Kniegelenks zeigt, ist aus Fig. \3 ersichtlich, wie sieh der Schalter öffnet, wenn der Tastbügel auf die Hand des Arbeiters stösst. Die Verbindung des Stopp- organes St mit der Stanzmasehine ist in der Figur nicht dargestellt, da sie als dein Fach mann. bekannt und geläufig gelten kann. Im allgemeinen kuppelt es die Stanzmaschine vom Antrieb ab und setzt sie gleichzeitig unter Wirkung einer starken Bremse. In dieser Weise kommt durch die beschriebene Schutz einrichtung die Maschine zum sofortigen Still stand, bevor der Stanzbär die Hand des Arbei ters erreicht.
Claims (1)
- PATEN TANSPRUI-CH Einrichtung an Stammaschine zum Schutz des die Stanzinaschine bedienenden Arbeiters, bei welcher beim Einschalten der Maschine gleiehzeitig mit der Bewegung der Einschalt einrichtung ein Tastbügel bis auf die das Stanzmaterial. zu tragen bestimmte Tisch platte herabgesenkt wird, dadurch gekenn zeichnet, dass der Tastbügel mit einem Ein- schaltmeehanisniits über eiii Kniegelenk ver bunden ist,welches beim Auftreffen des Bügels auf ein Hindernis auf dem Tisch durcliknickt und dabei eine elektrische Ein- riehtung in Funktion setzt, die einen Betäti- gungsimpuls auf ein Organ überträgt, welches dabei die Maschine zum sofortigen Stillstand bringt. UNTERANSPRÜCHE: 1.Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Kniegelenk durch einen in einem Dauerstrom führenden Stromkreis befindlichen Schalter überbrückt, ist, der beim Durchknicken des Knies geöffnet wird und den Dauerstromkreis unterbricht, wodurch der Betätigungsimpuls auf das ge nannte Organ übertragen wird, welches die Maschine zum sofortigen Stillstand bringt. ?.Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Tastbügel mit einem mittels eines Pedals abwärts beweg baren Gestänge der Einschalteinriehtung ver- bunden ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH279018T | 1950-03-09 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH279018A true CH279018A (de) | 1951-11-15 |
Family
ID=4482006
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH279018D CH279018A (de) | 1950-03-09 | 1950-03-09 | Einrichtung an Stanzmaschine zum Schutz eines die Stanzmaschine bedienenden Arbeiters. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH279018A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2459087A1 (fr) * | 1979-06-14 | 1981-01-09 | Mapi Sa | Dispositif de securite pour presse a decouper a bras pivotant |
| EP0391207A1 (de) * | 1989-04-04 | 1990-10-10 | Ykk Corporation | Knopfansetzmaschine mit einer Sicherheitsvorrichtung |
-
1950
- 1950-03-09 CH CH279018D patent/CH279018A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2459087A1 (fr) * | 1979-06-14 | 1981-01-09 | Mapi Sa | Dispositif de securite pour presse a decouper a bras pivotant |
| EP0391207A1 (de) * | 1989-04-04 | 1990-10-10 | Ykk Corporation | Knopfansetzmaschine mit einer Sicherheitsvorrichtung |
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