CH279038A - Kolben mit einem Ölabstreifring. - Google Patents
Kolben mit einem Ölabstreifring.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16J—PISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
- F16J9/00—Piston-rings, e.g. non-metallic piston-rings, seats therefor; Ring sealings of similar construction
- F16J9/12—Details
- F16J9/20—Rings with special cross-section; Oil-scraping rings
- F16J9/203—Oil-scraping rings
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Description
Kolben mit einem Ölabstreifring. Die Erfindung- betrifft einen Kolben mit einem ölabstreifring und mit ins Kolben innere führenden Ölabflusskanälen.
Bei bekannten Kolben hat sieli die Ölab- streifwirkung der Kolbenringe, insbesondere bei hoehbeanspruchten Motoren, vielfach als tingentlIgend erwiesen, so dass man sieh ge zwungen gesehen hat, den Anpressdruek der Kolbenringe an die Zylinderwand zu erhö hen.
Züi diesem Zwecke hat man beispiels weise die Ringe durch besondere Stahliedern an die Zylinderwandung angepresst. Dureh. diese Massnahme wurde aber nicht nur die Herstellung Lind der Einbau der Ringe erschwert, sondern es musste auch ein Teil der Arbeitsleistung des Motors zur i"berwin- dung der auf diese Weise absichtlich erhöhten Reibung aufgewendet werden.
Es konnte festgestellt werden, dass die ungenügende Ölabstreifwirkung der Kolben ringe züi einem erheblichen Teil auf dem strö- inungsteeliiiiseh falschen Verlauf der Kolben- wanddurelibreehungen beruht.
Eine Betraeb- tung der dynamischen Verhältnisse zwischen dein Kolben und dem Ölfilm an der Zv- Jinderwandung zeigt, dass die bekannten Durehbreehungen, die entweder horizontal oder schräg nach abwärts,<B>d.</B> h.
im spitzen Winkel zum Kolbenmantel in Richtung von der Zylinderwandung zur Kurbelwelle ver laufen, den Ölablauf nicht züi erleichtern ver mögen, während sie zur blossen Erhaltung des Ölfilms an der Zylinderwandung nicht erfor- derlieh sind.
Der Kolben wird beim Auf- wärtsgang bis zum obern Totpunkt von einem etwa mitten im Kolbenhub liegenden Punkt an verzögert, wodurch<B>01,</B> das sieh ständig im Kolbeninnern befindet, infolge seiner Massenträgheit durch die Kolbenwanddureh- breehungen zür Zylinderwand-ung gedrückt wird. Nach dem R'iehtungsweebsel im oberii Totpunkt staut, sieh das<B>Öl</B> in den Bohrungen, da der Verlauf der Bohrungen in Richtung zur Kurbelwelle einen durch die Massenträg heit des Öls unterstützten Ölablauf aus schliesst.
Es sind zwar bereits Kolben mit schräg gegen die Kolbenbodenmitte geneigten Öl- ablaufbohrungen bekannt, welche vom. Grund einer Kolbenringnut ausgehen, die recht- eekigen Querschnitt besitzt und die mit einem im Querschnitt rechteckigen Kolbenring bestüekt ist. Mit diesen Bohrungen konnte ein zügiger, hemmungsfreier Ölablauf von der Z.-0inderwand bis zum Kolbeninnern nicht 'erreicht werden.
Es sind weiterhin Ölabstreifringe mit in die Lauffläelie eingefrästen Taschen, deren Axen schräg gegen. die Kolbenbodenmitte ge neigt sind, bekannt geworden, die aber in Verbindung mit schräg gegen die Kurbel elle geneigten, von der Kolbenaussenseite in3 Kolbeninnere führenden Bohrungen. verwen det wurden. Derartige Anordnungen haben sieh aber nicht als den Ölabfluss fördernde Mittel erwiesen.
Das gleiche gilt auch von Anordnungen, bei welchen solche Ringe und <B>vom</B> Kolbenriii--'-#--Litengriind ausgehende, horizontal verlauf ende Bohrungen in der Kolben-wand vorgesehen sind, indem das<B>Öl</B> dureh Kanten in der Kolbenringnat am glat ten Abfluss gehindert wird, sieh in der Nui festsetzt und züi einer Verharzung und Ver- klebung führt, die die Bewegung des Kolben ringes in der N-Lit bald verhindert.
Der erfind-Lingsgemässe Kolben vermeidet die genannten Naehteile dadurell, dass die Öl- abflusskanäle gegen die 'Mitte des Kolben bodens geneigt und derart angeordnet sind, dass neben dem Ölabstreifring durehgehend freie Durehlässe von der Kolbenaussenseite ins Kolbeninnere vorgesehen sind, die beim ALufwärtsgang des Kolbens den Ölabfluss ermöglichen.
In der Zeiehnung sind zwei Ausführiangs- beispiele des Erfindungsgegenstandes darge stellt, und zwar zeigt: Fig. <B>1</B> einen Teilsehnitt eines Kolbens ge- jil#ss der ersten 21usführungsforin,
Fig. 2 einen Teilsehnitt eines Kolbens ge- inäss der zweiten Ausführungsforin mit einent mit Ölabführtasehen versehenen Ölabstreif-- ring und Fig. <B>12)</B> eine Teilansieht des Kolbens ge- inäss der Ausführungsforin naeh Fig. 2.
Bei der Atisführungsform gemäss Fig. <B>1</B> sind in dein Kolben<B>1</B> als ölabfl-Lisskanäle die nende Bohrungen 2 vorgesehen, die zu einem Teil ihrer Höhe von dein. Grr-unde einer Kol- benringnut <B>0'</B> ausgehen und züi einem andern Teil ihrer Höhe von einer Ölsammeln-tit <B>9,
</B> die auf der Kolbenaussenseite 4 neben der Ring nut vorgesehen ist und sieh ebenfalls über den ganzen Kolbenumfang erstreekt. Die Bohrungen 2 sind sehräg gegen die Kolben- bodenmitte geneigt. Die dem Kolbenboden abgewandte Fläehe der Ringnut<B>3</B> weist die gleielie Neigung auf wie die Bohrungen 2.
In die Rin-nut <B>3</B> ist ein Kolbenring<B>5</B> eingesetzt, dessen dein Kolbenboden abgewandte Sebul- terfläehe <B>6</B> ebenfalls die gleiehe Neigung wie die Bohrungen 2 aufweist.
Bei der A-usführungsforni naeh Fig. 2 ist in die Rin-Iiiit -3 ein Kolbenring<B>7</B> eingesetzt, in den auf der vom Kolbenboden abgewandten Seite Tasehen <B>8</B> z. B. eingefräst sind, deren Axen ebenfalls sehrfl- gegen die Kolben- bodenmitte verlaufen.
Jede Tasehe kann bei entspreeliender Einstellung des Ringes mit einer Boli,ruii,--- 2 in Fluelit gebraeht werden. Es kann wohl bei der Wanderung des Kol benringes in seiner mit vorkommen, dass keine Kolbenringtasehe <B>8</B> in Flueht mit einer Bohrun- 2 lieat. Aber selbst dann, wenn vor den Bohrungen volle Teile des Rin ges liegen, verbleiben ölabflusskanäle,
da die Bohrungen nieht in ihrer ganzen Höhe vom Ring überdeekt und versehlossen werden. Es kann also in jedem Fall ein ölabfluss in das Kolbeniiinere stattfinden.
Zur weiteren Unterstützung des<B>Öl-</B> abflusses ist auf der Kolbenausseriseite 4 unterhalb der Ringnut<B>3</B> eine Ölsammelnut <B>9</B> z. B. eingefräst, deren dem Kolbenboden ab gewandte Fläehe im gleiehen Winkel wie die Bohrungen 2 geneigt ist.
Der Kolbenring<B>7</B> weist in seiner Latiffläehe eine Abstufung<B>10</B> auf, von der die Tasehen ausgehen. Die Ab- stufulig <B>10</B> reieht auf beiden Seiten bis nahe #in die Stossenden des Rinues heran, wie Fig. <B>3</B> zeigt, sie könnte aber aueli dureh Stege unterbroehen sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRITCH: Kolben mit einem Ölabstreifring und mit ins Kolbeninnere führenden Olal)fl-Lil#kanäleil, dadureh -ekeiii17eieliiiet. dass die Ölabfluss- Imnäle gegen die Mitte des Kolbenbodens ge 1- neigt und derart angeordnet sind,dass neben dem ölabstreifring durehgehend freie Dureh- lässe von der Kolbenaussenseite ins Kolben innere vorgesehen sind, die beim Abwärts- gang de" Kolbens den Ölabfluss ermöl-liehen. UNTERANSPRÜCHE.<B>1..</B> Kolben naeh Patentaiisprueh, dadureh gekennzeiehnet, dass die Nabflusskanäle (2# zu einem Teil ihrer Ilblie voin Grund einer Kolbenringnut <B>(3)</B> und züi einem andern Teil. ihrer 1-1.ölie von einer Ölsaminelnat <B>(9)</B> ausgehen, die auf der Kolbenaussenseite (4) neben der Ringnut vorgesehen ist. 2.Kolben naeh Patentansprueli und Un- teransprueh <B>1,</B> dadureh gekeiinzeielinet', dass die dem Kolbenboden abgewandte Fläehe der Kolbenringnut <B>(3)</B> schräg gegen die Kolben- bodenmitte geneigt ist und dass der in die Kolbenringnut eingesetzte Ölabstreifring eine PMehe <B>(6)</B> aufweist,die mindestens annä hernd dieselbe Neigun(,## wie die ölabfluss- kanäle (2) aufweist. <B>3.</B> Kolben nach Patentansprueh und Un- tei-ansprueh <B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass der Kolbenring mit Taschen<B>(8)</B> versehen ist, deren Axen schräg gegen die Kolbenboden- mitte geneigt sind Lind von welchen jede bei entsprechender Einstellung des Ringes mit einem Ölabflusskanal in Flueht gebracht wer den kann. 4.Kolben nach Patentanspruch und Un teransprüchen<B>1</B> und<B>3,</B> dadurch gekennzeich net, dass in die Kolbenring-Lauffläche eine Abstufung<B>(10)</B> eingefräst ist, von der die Taschen<B>(8)</B> ausgehen. <B>5.</B> Kolben nach Patentansprueh und Un- teransprueh <B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die in den Kolbenmantel eingefräste, mit den illabflusskanälen in Verbindung stehende Öl- sammelnut <B>(9)</B> sieh über den ganzen Kolben umfang erstreckt und dass deren dem Kol benboden abgewandte Fläche schräg gegen die Kolbenbodenmitte geneigt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH279038T | 1949-11-08 |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH279038A true CH279038A (de) | 1951-11-15 |
Family
ID=4482015
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH279038D CH279038A (de) | 1949-11-08 | 1949-11-08 | Kolben mit einem Ölabstreifring. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH279038A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0366983A1 (de) * | 1988-11-04 | 1990-05-09 | Borgo-Nova SpA | Kolben |
-
1949
- 1949-11-08 CH CH279038D patent/CH279038A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0366983A1 (de) * | 1988-11-04 | 1990-05-09 | Borgo-Nova SpA | Kolben |
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