CH279072A - Stabilisierende Regeleinrichtung. - Google Patents

Stabilisierende Regeleinrichtung.

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CH279072A
CH279072A CH279072DA CH279072A CH 279072 A CH279072 A CH 279072A CH 279072D A CH279072D A CH 279072DA CH 279072 A CH279072 A CH 279072A
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Cie Aktiengesellschaft Boveri
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Bbc Brown Boveri & Cie
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05BCONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
    • G05B5/00Anti-hunting arrangements
    • G05B5/01Anti-hunting arrangements electric

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Measuring Volume Flow (AREA)

Description


  Stabilisierende Regeleinrichtung.    Es ist bei     Regeleinriehtungen    bekannt,       dass    eine vorübergehende     Überregulierung-          eines    Gliedes der     Reglerkette    auf den     Regler-          vorgang    stabilisierend wirkt. Vorliegende     Er-          findun,-    betrifft eine so stabilisierende     Rege]-          einriehtuno-    wobei als     Reuelorgan    ein     Trans-          duktor    verwendet wird.

   Der     Transduktor     weist in bekannter Weise neben der Steuer  wicklung eine als     Rüekkopplung    wirkende       Steuerwieklung    auf, welche im Gleichstrom  kreis eines     Gleiellriebters    eingeschaltet ist.  Dieser     Gleiehrieliter    ist     weehselstromseitig    im  Stromkreis der     Arbeitswieklunlo-        des        Transduk-          tors    eingeschaltet.  



  Die Erfindung besteht- darin,     dass    neben  der genannten     Rückl-,opplungswieklun,-    eine  zweite     Rückkopplungswieklung    vorhanden ist,  deren magnetisierende Kraft der ersteren     ent-          gegengeriehtet    ist, und     dass    Mittel     vorresehen     sind, um den Stromanstieg in der zweiten  Rückkopplungswicklung- zeitlich zu verzögern,  .so     dass    sieh eine     vorüber-ehende    Überschwin  gung ergibt.  



  Die     Einrielltun.--    wird an Hand der     Fig.   <B>1</B>  näher erläutert.  



  Der     Transduktor        T    weist die     Arbeitswiek-          lung        IV."        die        Steuerwieklung        Ws    und die  beiden     Rückkopplung-,wieklun,gen        'WR,    und       TVR2    auf.

   Die     Arbeitswieklung    TV" liegt im  Arbeitsstromkreis in Reihe mit der     Belastun,--          R    und dein     Gleiehriehter   <B>6.</B> Die     Speistin--          erfolgt    voll einer konstanten     Weebsele,#paii-          nungsquelle,    zum Beispiel aus dem Netz<B><I>N.</I></B>    Die Steuerung erfolgt in Abhängigkeit des  <B>Z,

  </B>  Steuerstromes     Js    mittels der Steuerwicklung       IVs.    Der     Gleiehriehter   <B>G</B> speist     gleiehstrom-          seitig        #die        ]Rückkopplung        'Sw        'Cklung        TVR1        Und          IVR2.    Die magnetisierende Wirkung der     Wick-          'Ung,

          'VR1    wirkt sieh im gleichen Sinne aus  wie die     Sterierwieklung        IVs.    Durch diese so  erhaltene     Rüekkopplun,-    ergibt sieh eine ver  stärkende     Ste-Lierwirkung        auf    den     Transduk-          tor.    Die     Wieklung        WR2    ist über die Drossel  spule<B>D</B> geschaltet. Die magnetisierende Wir  kung     #dieser        Wieklung    ist     zur    Wicklung     _WR,          entregengerichtet.     



  Die Wirkungsweise     era.ibt    sieh aus     Fig,    2.  Bei einer plötzlichen Änderung des Steuer  stromes     Js    gemäss der Kurve a, ändert sieh  der Strom in der     Püel#koppILinmvieli:

  lung          'VR1    'gemäss der Kurve<B>b.</B> Die Stromzunahme  <B>C</B>  erfolgt gemäss der     Zeitkonstallte    des     Trans-          C          duktors.    Die Stromänderung in der     Wieklung          'g"R2    ist, erheblich langsamer als in.

   der     Wieke-          lung,        IVR1,    infolge der verzögernden Wirkung  der Drossel<B>D,</B> gemäss der Kurve<B>e.</B>     Entspre-          ehend    der resultierenden Wirkung dieser bei  den Ströme ändert sieh der Arbeitsstrom     ge-          inäss    der Kurve<B>d.</B> Der Strom     J#"    steigt zuerst  auf einen hohen Wert an     und    fällt nach<B>Ab-</B>  lauf des     Reculiervor-,anges    auf einen niederen       konstallten,    Wert.

   Es ergibt sieh damit die       lyewünschte        Überregulierung.    Die Ursache  liegt darin,     dass    zu Beginn des Reguliervor  ganges zunächst die     Steuerwirkung   <B>voll</B>     WPl,     die     (Irecensteuerwirkung,    von     T112        si        l'    über  wiegt, bis dann auch     in    der     Wieklung-        'WRI         der     Steuerstroni        auf    den neuen stationären  Zustand angestiegen ist.  



  Die beschriebene     RegeleinriehtLing    eignet  sieh vor allein für     Regelvorriehtungen,    wo  die Zeitkonstante des     Transduktors    keine       iiaehteilige    Rolle spielt.

   Die     Fig.   <B>3</B> zeigt als  Anwendungsbeispiel der Erfindung die     we-          sentliehen    Elemente einer     sogenannten        Über-          gabeleistungsregulierung        Js    ist hier ein  Gleichstrom, welcher von einer     Fernmessein-          riehtun-    als Mass     fÜr    die Übergabeleistung       zwisehen    zwei     gekLippelten    Netzen geliefert  wird,

   diese     Leistun-    soll<B>je</B> nach Betriebs  bedingung durch Einwirkung     auf    die     Öff-          ii,Ling    einer Turbine mittels des     Drehzahlver-          stellmotors   <B>A</B>     auf    einen vereinbarten Wert  konstant gehalten werden.

   Regulierorgan ist  ein     Impulsregler        JR,    welcher eine     Arbeits-          wieklung        8#    und eine von einer     Hilfsstrom-          quelle    konstanter Spannung gespeiste     Erre-          fyer-%vieklun-   <B>SE</B> besitzt;

   seine Arbeitskontakte  steuern über     Zwiseheilsehütze    R den     Drehzahl-          verstellmotor   <B>A.</B> Die     Arbeit3wicklung   <B>SA</B> des       Impulsre.glers    wird vom     Arbeitsstroin   <B>J,1</B>       durchilossen;    der Regler sucht die     Öffnun,--          der    Turbine gemäss dem Steuerstrom     Js,        wel-          eher    der gewünschten Übergabeleistung     ent-          esprieht,    konstant     züi    halten.

   Die     zeitveränder-          liehe        Kopplun---        IVR.,    hat die Wirkung,     dass     jede, Änderung von     Js    vorübergehend eine  verstärkte Änderung von<B>JA</B> hervorruft, was  sieh in einer     anfängliehen    Beschleunigung der       RegLilierimpulse,        gefol--t    von einem     Abkling-          vor,--an-,    ausdrückt.  



  Die zweite     Rückkopplungswieklung-          kann    auch über ein besonderes Glied der Re  geleinrichtung von einer separaten     Hilfs-          stromquelle        gespiesen    -werden. Zu diesem  Zwecke werden beispielsweise die Ströme der  beiden     Rüekfülli-wieklungen    gemäss     Fig.    4 mit  einem polarisierten, stark gedämpften     Gleieb-          stroniregler    RR ohne mechanisches     Gegen-          drehmonient    verglichen.

   Der Regler steuert die    (     I          'rÖsse    Voll     JR2    -so,     dass    bei jeder     Anderung     des Stromes     J",    damit aber     aueli    voll<B>JA</B> und       JRI,    eine vorübergehende     überregulierung     eintritt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCI-1: Stabilisierende Regeleinriehtung mittels el n eines Transduktors, welcher eine als Rück kopplung wirkeilde Steuerwieklung aufweist, <B>Z,</B> n die im (Auleiehstroinkreis eines Gleiehrichters eingeschaltet ist, dür weehselstromseitig im Stromkreis der Arbeitswieklung des Trans- duktors eingeschaltet ist, dadurch gekennzeich net,
    dass neben der genannten Rückkopplungs- wickliin#"- eine zweite Rilekkopplungswicklung vorhanden ist, deren niagmetisierende Kraft der ersteren entaegengeriehtet ist, Lind dass <B>C</B> #_ LI Mittel vor---esellen sind, um den Stromanstieg in der zweiten Rilekkopplungswieklung zeit- lieh züi verzögern-,
    so dass sieh eine vorüber gehende Cbersebwingung ergibt. UNTERANSPRCCHE: <B>1.</B> Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeiehnet, dass in Reihe mit der zweiten Rüeli#l#oppluil--s#vieklung eine Drossel spule geschaltet ist. 2. Einriehtinic nach Unteransprueli <B>1,</B> da durch gekennzeichnet, dass der zweite Rück kopplungskreis parallel zur ersten Rüekkopp- lungswiehlung geschaltet ist.
    <B>3.</B> Einriehtun-- nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet', dass die zweite Rück- kopplungswieklung im ALisgangskreis eines zeitverzögert wirkenden Culleiehstroinreglen, eingeschaltet ist, dessen (-r'ieieli"ti#oiii-Eingangs- wieklun- im Stromkreis der ersten RüAkopp- lungswieklung liegt. 4.
    Einrichtung- nach Patentansprueh, da durch, gekennzeichnet, (lass im Stromkreis cler Arbeitis-,viekliiii < ,- des Transformators die Nteuerii(leArbeil,;wiel#itiiig eine-,Inipulsreglers eingesellallet ist.
CH279072D 1949-09-07 1949-09-07 Stabilisierende Regeleinrichtung. CH279072A (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1074653B (de) * 1957-02-28 1960-02-04 LICENTIA Patent Verwaltung;, GmbH, Frankfurt/M Magnetischer Verstarker
DE1089455B (de) * 1952-08-06 1960-09-22 Licentia Gmbh Anordnung zur Beeinflussung des dynamischen Verhaltens eines als Regelverstaerker dienenden magnetischen Verstaerkers
DE1222153B (de) * 1961-08-09 1966-08-04 Hartmann & Braun Ag Als Schrittregler arbeitender Dreipunktregler

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1089455B (de) * 1952-08-06 1960-09-22 Licentia Gmbh Anordnung zur Beeinflussung des dynamischen Verhaltens eines als Regelverstaerker dienenden magnetischen Verstaerkers
DE1074653B (de) * 1957-02-28 1960-02-04 LICENTIA Patent Verwaltung;, GmbH, Frankfurt/M Magnetischer Verstarker
DE1222153B (de) * 1961-08-09 1966-08-04 Hartmann & Braun Ag Als Schrittregler arbeitender Dreipunktregler

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