CH279337A - Aufrollbarer Stab. - Google Patents

Aufrollbarer Stab.

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CH279337A
CH279337A CH279337DA CH279337A CH 279337 A CH279337 A CH 279337A CH 279337D A CH279337D A CH 279337DA CH 279337 A CH279337 A CH 279337A
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Description


  



  Aufrollbarer Stab.



   Die Erfindung betrifft einen   aufrollbaren    Stab zur Verwendung für Stative, St tzen, Träger, als Messstab, Stabantenne oder Antennenmast, welcher aus mindestens zwei in einem gemeinsamen Gehäuse aufwickelbaren federnden Metallbändern, wie z. B. Stahlbändern, besteht, die beim Herausziehen aus dem Gehäuse durch eine Einhakvorrichtung selbsttätig zu einem Hohlstab vereinigt werden, indem das eine Band zwischen mehreren   Druckkorpern    in der Querrichtung   zwang-    mässig gewölbt und mit seinen gezahnten RÏndern in entsprechende Locher des zweiten, getrennt geführten Bandes eingehakt wird.



   Solche   Rollstäbe    sind bekannt. Sie haben aber bisher keinen Eingang in die Praxis finden können, da sie mit verschiedenen,   schwer-      wiegenden tIängeln    behaftet sind. So sind insbesondere die Standfestigkeit und   Haltbar-    keit dieser Stäbe für die meisten Verwen  dungszweeke    nicht ausreichend.



   Eine besondere Schwachstelle bekannter Stäbe befindet sieh am Eingang des Gehäuses, weil an dieser Stelle die Bänder ohne gegenseitige starre Verbindung nur durch die Ein  hakvorrichtung    gehalten und geführt werden.



  Es kann daher leieht vorkommen, dass der Stab am Gehäuse geknickt wird. Ausserdem ist ein   sielieres    Einhaken der ZÏhne in die Löcher bei solchen bekannten Stäben nur dann gewährleistet, wenn beim Herausziehen des Stabes die Zugkraft genau in Richtung der Stabachse wirkt. Jede in seitlicher Richtung oder im Sinne einer Verdrehung wirkende Kraft verursacht Störungen beim Zusammenfügen der Bänder, so dass die richtige Handhabung eines   solehen    Rollstabes nicht uner  hebliche    Geschicklichkeit und Ubung voraussetzt. Ein besonders   schwerwiegender Man-    gel der bekannten   Rollstäbe    besteht darin, dass in den Zahnlücken des Zahnbandes schon nach verhältnismässig kurzer Zeit Querrisse auftreten, welche die Lebensdauer des Rollstabes sehr begrenzen.

   Die Entstehung dieser Querrisse hat seine Ursache in der unzweckmϯigen Ausbildung der   Einhakvorrichtung.    Die bisherige Verwendung von Kugeln oder Rollen als äussere   Druckkorper    zum Querkrümmen des Zahnbandes hat sich als ungünstig erwiesen, da hinter den Berührungspunkten dieser   Druckkorper    das Zahnband bestrebt ist, in die flache Form zurückzufedern, wodureh in den Zahnlücken gefährliche Randspannungen entstehen, die sehr bald zur Bildung von Querrissen führen, und zwar besonders dann, wenn die   Druekkörper    wie bisher sehr nahe an den Zahnlücken angreifen.



   Vorliegende Erfindung bezweckt, diese Nachteile mögliehst zu beseitigen.



   Der erfindungsgemässe aufrollbare Stab ist dadurch gekennzeichnet, dass der Einhakvorrichtung eine Stabführung vorgelagert ist, und dass die genannten   Druckkorper    über eine solche Strecke und in einem   solehen    Abstand von den   Zahnliieken    gegen das Zahnband wirken, dass dessen   i ; bergang    von der flachen in die gewölbte Form unter Vermeidung schädlicher, zu Querrissen in demselben f h render   Randspannungen    allmählieh erfolgt.



  Dabei kann vorteilhaft die genannte   Stabfüh-      rung der Einhakvorrichtung    in einem solchen Abstand vorgelagert sein, da¯ im Bereiche dieser Führung die ZÏhne des Zahnbandes in den Locher des Lochbandes festsitzen. Das Zahnband wird vorteilhaft im   Ansehluss    an die Einhakstelle in Richtung auf die   Auf-    wiekelstelle in einer Lange von mindestens anderthalb   Zahnbandbreiten geradlinig,    das heisst, ohne Krümmung in seiner   Längsmittel-    ebene, geführt, wodurch die Neigung zur Ri¯bildung noch vermindert wird.



   Um die Standfestigkeit des Stabes zu erhohen, kann die Ausbildung der ZÏhne und Löcher so getroffen sein, dass in eingehaktem Zustan.   d des Lochbandes und    des Zahnbandes die Tangenten an die Lochränder in den Be  rührungspunkten    der ZÏhne in einem Winkel kleiner als 300 und vorteilhaft in einem mögliehst spitzen Winkel (z. B. kleiner als 10 ) ru der in bezug auf die LÏngsrichtung der BÏnder senkrechten Richtung verlaufen. Auf diese   Weisewirdverhindert,dass    die ZÏhne bei Biegungs- und Knickbeanspruchungen aus den L¯chern herausspringen k¯nnen.



   Auf der beiliegenden   Zeiehnung    sind einige beispielsweise Ausführungsformen des   erfindungsgemässen, aufrollbaren    Stabes mit Aufwickelvorrichtung dargestellt.



   Fig.   1    ist ein Sehnitt naeh der Linie 1-1 der Fig. 2.



   Fig. 2 zeigt in Draufsicht einen   Abschnitt    des   wu    einem Hohlstab   zusammengefügten      Zahnbandes und Lochbandes.   



   Fig. 3 ist ein Sehema, welches den Winkel zvisehen den Tangenten an die   Berührungs-    punkte der ZÏhne mit den Loehrändern und der Richtung des   Zahndruckes    erläutert.



     Fig. 4    ist ein Schnitt nach der Linie 4-4 der Fig. 5.



   Fig. 5 zeigt in Draufsicht einen Stab, bei dem das Zahnband aus mehreren Lagen besteht, die in der Länge abgestuft sind.



   Fig. 6 ist ein Längsschnitt nach der Linie   6-6    der Fig. 7   durez    einen aufgewiekelten Rollstab im Gehäuse.



   Fig. 7 ist ein Schnitt nach der Linie   7-7    der Fig. 6.



   Fig. 8 ist ein LÏngsschnitt dureh eine andere Ausführungsform des Rollstabes im Ge  hanse.   



   Wie aus den Fig. 1 bis 3 ersichtlich ist, ist die Breite   a    der Zähne des als federndes Me  tal. lbanl ausgebildeten Zahnbandes l    an der Eingriffsstelle 4, das hei¯t an den Berüh  rungspunkten    mit den I. ochrandern, wenig kleiner als der Durehmesser b der in bekannter Weise kreisförmig ausgebildeten Locher des   Lochbandes 2, so dass    die Tangenten 5 an die LochrÏnder zur Richtung des resultierenden Zahndruckes, das heisst zu der in   bezug auf die Längsrichtung    der Bänder senkrechten Richtung (Pfeil in Fig. 3), an der Eingriffsstelle unter einem sehr spitzen Win  kel a (kleiner    als 30 ) verlaufen, wodurch ein fester Sitz der ZÏhne in den L¯chern erzielt wird.

   Die Zahnlüeken sind als Kreissegmente ausgebildet, deren Tiefe etwas grosser ist als der Halbmesser (Fig. 3), so dass sich die ZÏhne von den äussern Rändern hin etwas verbreitern, wodurch die Ecken der ZÏhne gleichsam als Widerhaken wirken. Um die Sicherheit des Eingriffes   noell    weiter zu steigern und die Neigung des Lochbandes, bei   Druekbeanspruehungen auszubauchen,    zu be  seitigen,    besitzt das Lochband 2, das ebenfalls ein federndes Metallband ist, eine nach innen,   gegen das Zahnband J hin gerichtete    Eigenkrümmung   (Fig.    1).

   Bei Biegungs-oder   Knickbeanspruchungen,    die sich in dem Lochband als Druckspannungen auswirken, hat infolge   dieser Eig'enkrümmung    das Lochband die Neigung, nach innen auszuweichen, so dass die Zähne nicht herausspringen können.



   Bei dem in den Fig. 4 und 5 dargestellten Stab ist das Zahnband aus drei Lagen zu  sammengesetzt, von denen    nur die äussere Lage gezahnt ist. Die Lagen des Zahnbandes sind in ihrer LÏnge abgestuft, so dass die Enden der   versehiedenen    Lagen gestaffelt angeordnet sind. Die Ïu¯ere gezahnte Lage 3 er  streekt    sich.

    ber die ganze LÏnge des Stabes, die zweite Lage endet bei d und die dritte bei c.   Dadureh    wird eine erhöhte Standfestig keit des Stabes erzielt und ausserdem die Festklemmung der ZÏhne in den Locher ver  stärkt.    Da bei gegebener Bandbreite der Radius der   Querkrümmung und damit aus Grün-    den   der blaterialfestigkeit    die höehstens zu  lässige      Bahndicke    des Zahnbandes festgelegt ist, sind   nämlieh    bei der Zusammensetzung des Stabes aus einem Lochband und einem Zahnband mit nur einer Lage der erzielbaren Standfestigkeit nach oben hin Grenzen gesetzt.



  Durch eine grössere Anzahl von Lagen kann das Widerstandsmoment des Stabes den jeweiligen Bedürfnissen in weiten Grenzen angepa¯t werden,   uid    besonders f r lÏngere StÏbe ist eine Abstufung der einzelnen Lagen in ihrer Länge vorteilhaft.



   Bei dem in den Fig. 6 und 7 dargestellten Rollstab mit Gehäuse 10 besteht letzteres aus zwei   spiegelbildliehen    Halbschalen 11 und 12.



  In Vertiefungen der beiden lediglich   dureh    eine Schraube oder einen Niet 13   zusammen-    gehaltenen   IIalbschalen    ist ein   U-formiger      Einbaukörper      14    gelagert, der sämtliehe Teile der Einhakvorrichtung aufweist, und zwar die gegen die Aussenseite des Zahnbandes 15 wirkenden   Druckkorper    16, den zur Abstützung und zum Heranführen des Lochbandes   17      die-    nenden Stift 18 und den zur Abstützung des Zahnbandes 15 von innen her dienenden Finger 19.

   Letzterer ist auf zwei Stiften   23 und      24    gelagert, die lose in den parallelen Wanden des   Einbaukörpers    14   sitzen und sieh    stirnseitig gegen die flachen WÏnde der   Hall)-    schalen   11 und 12 abstützen.    Die beiden äussern   Druckkorper    16 sind mit dem   U-for-    migen   Einbaukörper      14    in einem Stück, beispielsweise als Presskörper, hergestellt.

   Diese   Druckkorper    haben eine   langgestreekte,    nach hinten verjüngte Gestalt, so dass das von der   Wickelspirale      20    kommende Zahnband   15    allmählieh aus der flachen in die gekrümmte Form übergeführt wird. Durch diese Gestaltung der Druckkörper sowie dadurch, dass die Druckflächen in genügender Breite und in einigem Abstand von den Zahnlüeken gegen das Zahnband wirken, wird die Entstehung von Querrissen in dem Zahnband verhindert.



   Das Zahnband 15 und das Lochband 17 sind selbst als Spiralfedern ausgebildet, die hintereinander in dem Gehäuse liegen. Das Lochband 17 erfährt von der Einhakstelle bis zu der Stelle, an welcher die Spirale 21 be  ginnt, keine Änderung    der   Krümmungsrieh-      tung,    so dass ein Aufbiegen des als Spirale ausgebildeten Lochbandes vermieden wird.



   Der   Einhakvorrichtung    ist eine   Gleitfüh-    rung 25 für den Stab vorgelagert, die durch die Austrittsoffnung des Gehäuses gebildet ist und den Stab möglichst spielfrei durehlässt.



     Dadureh    wird die Gefahr, dass der Stab am Eingang des Gehäuses abknickt, beseitigt.



   Die. Ausführungsform nach Fig. 8. bei der gleiche Teile mit den gleichen Bezugsnummern bezeichnet sind, wie in den Fig. 6 und 7, unterscheidet sieh von der eben beschriebenen Ausführungsform der letzteren Figuren in der Hauptsache dadurch, dass das Zahnband 15 und das Lochband 17, die beide als Spiralfeder ausgebildet und von derselben Breite wie die   entspreehenden    Bänder in Fig. 7 sind, gemeinsam zu der Spirale 22 aufgewickelt werden. Das Zahnband 15 wird in   genügen-    der Entfernung von der Einhakstelle um den nach hinten verlängerten Finger 1 herum im Bogen der Aufwicklungsstelle zugeführt.



  Dieser Finger führt das Zahnband derart, da¯ dieses zwischen der Einhakstelle in das   Loch-    band und der   Wickelspirale    auf einer Lange von mindestens anderthalb   Zahnbandbreiten    geradlinig   gestreekt,    das heisst ohne Kr m  mung    in seiner Längsmittelebene geführt ist.



   Da sieh die Verwendung einer an den innern Bandenden angreifenden speziellen Spiralfeder zum Aufwickeln der Bander als sehr unzweckmässig erwiesen hat und eine kräftige Feder notwendig ist, um ein Festbremsen der Bänder, wenn diese nicht als Spiralfedern ausgebildet sind, an der Umf angswand des GehÏuses zu vermeiden, kann die Anordnung so getroffen   @etroffen sein,   dass eine mit den innern Enden der Bänder verbundene Wiekeltrommel oder Spule von einem Band aus mittels eines an ihm angreifenden Triebrades, z. B. eines   Stift-oder    Reibrades, und eines Zahnrädergetriebes antreibbar ist.

   Auf diese Weise muss beim Herausziehen des Stabes keine sonst bei  Vorhandensein einer   speziellenAufwiekelfeder    als Funktion der   Auszugslänge    zunehmende Federkraft mehr als   zusätzlicher    Widerstand überwunden werden und Störungen des Ein  hakvorganaes    und BeschÏdigung der BÏnder können vermieden werden. Auf diese Weise wird auch der Nachteil einer langen Feder, die   viel Platz beansprucht,    vermieden und das Gewicht des Rollstabes in vernünftigen   Gren-    zen gehalten. Eine wesentlich einfachere und billigere   Losung    besteht darin, wie oben besehrieben, das Zahnband und Lochband oder eines davon selbst als Spiralfedern auszubilden, so dass die Bander sich beim Einschieben selbsttätig aufwickeln.



   Die   Spiralform    der Bänder lϯt sich in einfacher Weise dadurch erzeugen, dass die Bander in federhartem   Zustand, gegebenen-    falls unter gleichzeitiger Erwärmung, mit starker Krümmung um einen Stift, eine Rolle oder dergleichen oder durch eine Biegevorrieh  tung gezogen werden.    Statt dessen kann man auch so vorgehen, dass man die Bander in federhartem Zustand zu engen Spiralen aufwickelt und dann erwärmt. Es hat sich überraschenderweise dabei herausgestellt, dass die Bänder infolge dieser Behandlung nicht nur die angestrebte Spiralform, sondern zugleich eine durchaus erwünschte, in der   Streeklage    sieh einstellende   Eigenkrümmung    in der Quer  riehtung    erhalten, die besonders für das Lochband sehr vorteilhaft ist.



   Bei der   Verwendung    von als Spiralfedern ausgebildeten Bändern muss dafür gesorgt werden, dass die Bänder auf dem Wege von der Einhakvorriehtung bis zur   Aufwieklung    keine Verformung erleiden, durch welche die Spiralen wieder aufgehoben werden. Anstatt das Lochband im Anschlu¯ an die   Einhak-      vorriehtung wie    bei einer bekannten   Ausfüh-    rung so zu führen, dass es zunächst in einem der Aufwicklung entgegengesetzten Sinne in der Längsrichtung gekrümmt wird und ein Aufbiegen der Spirale so unvermeidlich ist, ist bei den dargestellten Beispielen die Anordnung so getroffen, dass das Lochband im unmittelbaren Anschluss an die Einhakstelle ohne ¯nderung der Kr mmungsrichtung aufgewickelt wird.



     Dnreh    die Zusammenfassung der die Ein  hakvorrichtung    bildenden Mittel zum Querkr mmen des Zahnbandes und zum Heran  führer    des   Loehbandes    zu einer vom GehÏuse trennbaren baulichen Einheit (Fig. 6 und   7)    werden folgende Vorteile erzielt : Einmal werden die Konstruktion des Gehäuses und der   Einhakvorrichtung sowie    die Montage des gesamten Rollstabes sehr vereinfacht, die bisher umstÏndlich und kostspielig waren, infolge der unzweckmässigen   Gesamtkonstruk-    tion des Gehauses mit der   Einhakvorrichtung.   



  Besonders ungünstig ist bei der bisher bekannten Anordnung, da¯ die Bestandteile der Einhakvorrichtung unmittelbar mit dem aus zwei Halbschalen zusammengesetzten GehÏuse verbunden sind, wodurch die Herstellung des   Gehäuses sehwierig und    die   AlaBnahmen    zum Zusammenbau des GehÏuses mit den Einhakmitteln und den BÏndern umständlich wurden. Für die   Massenverfertigung    versehiedener Ausführungsformen des Rollstabes, für die derselbe   Stabquerschnitt    in Betracht kommt, bedeutet es eine   erhebliehe    Vereinfachung und Verbilligung, dass ein und dieselbe Konstruktion der Einhakvorriehtung verwendet werden kann und nur die Ausbildung des Gehäuses dem jeweiligen   Vexvvendungs-    zweck angepasst zu werden braucht.

   Bei der bevorzugten Ausführungsform nach Fig. 6 und 7 ist der Einbaukorper zwischen den flachen Wänden der Halbschalen gelagert und durch Vertiefungen dieser Wände gegen Verschieben gesichert. An Stelle von Vertiefungen können Vorsprünge in diesen Wänden zwecks Verhinderung der Verschiebung des Einbauk¯rpers vorgesehen sein. Eine andere einfache Ausführungsform besteht darin, dass der   Einbaukorper zugleich    den Deckel des aus einem Stick bestehenden Gehäuses bildet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Aufrollbarer Stab für Stative, St tzen, TrÏger und dergleichen, bestehend aus min destens zwei in einem gemeinsamen Gehäuse aufwiekelbaren federnden Metallbändern, die beim Herausziehen aus dem Gehäuse dureh eine Einhakvorrichtung zu einem Hohlstab vereinigt werden, indem das eine Band zwi- sehen mehreren Druckkorpern in der Querrichtung zwangmässig gewölbt und mit seinen gezahnten Rändern in entsprechende Locher des zweiten, getrennt geführten Bandes eingehakt wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Einhakvorrichtung eine Stabführung vorgelagert ist,
    und dass die genannten Druekkörper über eine solche Strecke und in einem solchen Abstand von den Zahnlücken gegen das gezahnte erste Band wirken, dass dessen Übergang von der flaehen in die ge wölbte Form unter Vermeidung sehädlieher, zu Querrissen in demselben führender Ranclspannungen allmählich erfolgt.
    UNTERANSPRÜCHE : 1. Aufrollbarer Stab nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die genannte Stabführung in einem solchen Abstand der Einhakvorrichtung vorgelagert ist, dass im Bereich dieser Führung die ZÏhne des Zahnbandes in den Löchern des Lochbandes festsitzen.
    2. Aufrollbarer Stab nach Patentansprueh, dadurch gekennzeichnet, dass das Zahnband zwischen der Einhakstelle in das Lochband und der Aufwickelstelle auf eine Länge von mindestens anderthalb Zahnbandbreiten geradlinig geführt wird.
    3. Aufrollbarer Stab naeh Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine mit den innern Enden der Bänder verbundene Nickel- trommel von einem Band aus mittels eines an ihm angreifenden Triebrades und eines Zahnrädergetriebes antreibbar ist.
    4. Aufrollbarer Stab nach Patentanspruch und Unteransprueh 3, dadurch gekennzeichnet, dal3 alsTriebrad ein Reibrad vorgesehen ist.
    5. Aufrollbarer Stab naeh Patentanspruch und Unteransprueh 3, dadurch gekennzeiehnet, dass als Triebrad ein Stiftrad vorgesehen ist.
    6. Aufrollbarer Stab nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Band als Spiralfeder ausgebildet ist, so da33 es sich beim Einschieben selbsttätig aufwikkelt.
    7. Aufrollbarer Stab nach Patentanspruch und Unteranspruch 6, dadurch geliennzeichnet, dass beide Bänder als Spiralfedern ausgebildet. sind.
    8. Aufrollbarer Stab nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden BÏnder im Gehäuse so angeordnet sind, dass sie beim Aufwickeln getrennt nebeneinander aufgewickelt werden.
    9. Aufrollbarer Stab naeh Patentanspruch und Unteranspruch 8, dadurch gekennzeich- net, dass das Lochband so angeordnet ist, dass es zwisehen der Einhakstelle und der Stelle, an weleher die Aufwickelspirale dieses Bandes beginnt, keine Anderung der Krümmungsrich- tung erfährt.
    10. Aufrollbarer Stab nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die die Einhakvorrichtung bildenden Mitte] zum Querkrümmen des Zahnbandes und zum Heranführen des Lochbandes zu einer von dem Gehäuse trennbaren baulichen Einheit zusammengefasst sind.
    11. Aufrollbarer Stab nach Patentansprueh, dadurch gekennzeielmet, dass die Mittel zum Querkrümmen des Zahnbandes und d zum Heranführen des Lochbandes zwisehen zwei parallelen Wänden eines U-formigen Ein haukörpers angeordnet sind.
    12. Aufrollbarer Stab nach Patentanspruch und Unteransprueh 11, dadurch gekennzeichnet, dass die gegen die Aussenseite des Zahnbandes wirkenden Druckkorper durch sieh naeh einem Ende verjüngende Cxleitstücke an den parallelen Wänden des Einbaukörpers gebildet sind, lmd dass ein das Zahnband von innen her abstützender Druckkorper auf mindestens zwei Stiften gelagert ist, die in den par allelen Wänden des Einbaukörpers sitzen.
    13. Aufrollbarer Stab nach Patentanspruch und Unteransprueh 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Einbaukörper zwischen den flachen Wänden des aus zwei Halbschalen zusammengesetzten Gehäuses gelagert und durch Vorsprünge dieser Wände gegen Verschieben gesichert ist.
    14. Aufrollbarer Stab nach Patentan spruch und Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Einbaukörper zwischen den flachen Wänden des aus zwei Halbschalen zusammengesetzten Gehäuses gelagert und durch Vertiefungen in diesen Wänden gegen Versehieben gesichert ist.
    15. Aufrollbarer Stab nach Patentansprueh und Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Einbaukörper den Deekel des aus einem Stüek bestehenden Ge häuses bildet.
    16. Aufrollbarer Stab naeh Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass im ein gehakten Zustand der beiden Bänder die Tangenten an die Lochränder in den Berührungspunkten der ZÏhne in einem Winkel kleiner als 30 zu der in bezug auf die Längsrichtung der Bänder senkrechten Richtung verlaufen.
    17. Aufrollbarer Stab nach Patentanspruch und Unteransprueh 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Tangenten an die Lochränder in den Berührungspunkten der ZÏhne in einem Winkel kleiner als 10 zu der in bezug auf die Längsrichtung der Bänder senkrechten Richtung verlaufen.
    1. 8. Aufrollbarer Stab nach Patentanspruch und Unteransprüchen 16 und 17, da dureh gekennzeiehnet, dass die genannten Locher kreisförmig ausgebildet sind.
    19. Aufrollbarer Stab nach Patentansprueh und Unteranspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Zähne von den Ein griffsstellen in den Locher an nach aussen hin verbreitert sind.
    20. Aufrollbarer Stab nach Patentan spruch und Unteransprueh 16, dadurch gekennzeichnet, dass das gestreckte Lochband nach innen gegen das Zahnband hin quergekrümmt ist.
    21. Aufrollbarer Stab nach Patentan Spruch und Unteranspruch 16, dadurch ge kennzeiehnet, dass das gezahnte Band aus mehreren Lagen besteht, wobei nur die äussere Lage an den Ränclern gezahnt ist.
    Aufrollbarer Stab nach Patentanspruch und Unteransprüchen 16 und 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagen des Zahnbandes versehieden lang und somit die Anzahl der Lagen gegen das Ende des Zahnbandes hin abnimmt.
CH279337D 1949-11-10 1949-11-10 Aufrollbarer Stab. CH279337A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0319921A3 (en) * 1987-12-07 1990-12-12 Hans Armin Dr. Schmid Device for guiding a curved web

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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