CH279372A - Elektromagnetische Nebenuhr. - Google Patents
Elektromagnetische Nebenuhr.Info
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Description
Elektromagnetische Nebenuhr. Die Erfindung betrifft eine elektromagne tische Nebenuhr, welche sich dadurch aus zeichnet, dass der die Uhrzeiger antreibende, zylindrische Rotor längs seines Umfanges magnetisiert und mit mindestens vier Polen wechselnder Polarität ausgerüstet ist. Diese :Ausbildung ermöglicht, den Winkel der bei jedem Stromwechsel ausgeführten Drehbewe gung klein zu halten. Der Rotor kann aus magnetisierbaren Teilchen und Bindemittel gepresst sein. Hierbei kann ein im wesent- liehen ringförmiger Ankerkörper nach Art eines Rades mittels Speichen oder mittels einer dünnen Scheibe mit der Drehachse ver bunden sein. Durch eine solehe Ausbildung wird eine wesentliche Verringerung der Masse des Ankers ermöglicht, wodurch die An- spreehempfindlichkeit erhöht und ermöglicht. wird, die Nebenuhr ohne einen beweglichen Anschlag auszuführen, welcher nach jedem Schritt den Rotor und damit die Zeiger in der neuen Lage .festhält. Bei solchen Neben uhren entfällt das in bekannten Ausführun gen bei dem Auftreffen des Rotors auf den beweglichen Anschlag erzeugte Geräusch. Einige Ausführungsbeispiele der Erfin dung sind in der Zeichnung dargestellt. Es zeigen Fig. 1. ein Magnetsystem mit vierpoligem Rotor, Fig. 2, 3 und 4 verschiedene Ausfüh rungsformen eines vierpoligen Rotors, Fig. 5 eine weitere Ausführungsform eines Magnetsystems mit vierpoligem Rotor, Fig. 6 und 7 zwei Ausführungsformen eines Magnetsystems mit einem sechspoligen Rotor und Fig. 8 und 9 ein Nebenuhrwerk mit einem Magnetsystem ähnlich Fig. 7 in Rückansicht und Seitenansicht. Der eine Achse 12 besitzende Rotor 11/13 weist einen seinen Umfang bildenden, ringför migen Körper 13 auf (Fig.3), welcher der art magnetisiert ist, dass mehrere Magnet pole wechselnder Polarität mit Sägezahn artiger Verteilung der magnetischen Feld stärke vorhanden sind. Der ringförmige Teil: 13 ist mit der Achse 12 durch eine Scheibe 1.1 verbinden, deren Wandstärke höchstens gleich der Wandstärke des Teils 13 ist. An Stelle einer Scheibe 12 können auch einzelne Speichen vorgesehen sein. Diese Pole sind in Fig.1 gestrichelt angedeutet und mit S und bezeichnet. Die Schenkel des U-förmigen Stators 14 sind als Pole 15 und 1.6 ausgebil det, welche im Abstand einer Polteilung des drehbaren Ankers dem Anker gegenüberste hen. Die Wicklung 17 erregt unter dem Ein fluss von Stromimpulsen wechselnder Rich tung die Pole 15 und 16 abwechselnd mit Nord- und Südmagnetismus. Hierbei wird der Anker jeweils um eine Polteilung, also um 90 gedreht. Infolge der sägezahnartigen Magneti- sierung ist in der gezeigten Stellung der Süd pol des Ankers 11/13 bereits weitgehend dem Pol 16 genähert, welcher in diesem Augen blick als Südpol erregt ist; allerdings ist der Luftspalt zwischen dem Pol 16 und dem Südpol des Rotors grösser als zu dem Nordpol des Rotors. Wechselt nun die Polarität des Stators und ist das Polstück 16 als Nordpol erregt, dann wird der Nordpol des Ankers 11/13 abgestossen und der Südpol des Ankers angezogen, so dass der Anker in der Rich tung des Pfeils 18 gedreht wird. An Stelle eines kreisrunden Ankers 11/13 kann auch ein Anker mit ausgeprägten Polen 19 (Fig.2) verwendet werden, bei welchem der äussere Umfang des ringförmigen Körpers sägezahnartig geformt ist. Die einzelnen Zähne sind hierbei mit Polen wechselnder Po larität magnetisiert. Der drehbare Anker kann auch als massive Scheibe 20 (Fig. 4) ausgebildet werden, welche an ihrem Umfang sägezahnartig magnetisiert ist. Das magnetische Feld 21 verläuft auch hierbei ausschliesslich längs des äussern Um fanges der drehbaren Ankerscheibe 20. Eine massive Ausbildung der Ankerscheibe 20 ver grössert allerdings unnötig die Masse des An kers. Der drehbare Anker kann mit Vorteil aus magnetisierbaren Teilchen unter Verwendung eines aushärtbaren Bindemittels gepresst wer den. Auch kann ein gesinterter Magnetkörper als Anker verwendet werden. Bei dem in Fig.5 dargestellten Magnet system tragen die Pole 22 und 23 des Stators 24 Ansätze 25 und 26, welche sich dem beim Drehen folgenden Pol des Rotors entgegen strecken. Der drehbare Anker 27 weist einen Umfangsring auf, dem an seinem Umfang vier Pole Nord und Süd aufmagnetisiert sind. Eine sägezahnartige Begrenzung der Magneti- sierimg ist bei dieser Anordnung nicht er forderlich. Die Drehrichtung des Rotors wird vielmehr durch die Ansätze 25 und 26 der Statorpole 22 und 23 bestimmt, welche sich mit gegen das freie Ende der.Ansätze sich vergrösserndem Luftspalt dem beim Drehen folgenden Pol des Rotors entgegenstrecken. Das in Fig.6 dargestellte Magnetsystem weist einen sechspoligen Rotor auf. Der Schenkel 30 des Stators trägt zwei Pol ansätze 32 und 33; der Schenkel 31 des Sta- tors zwei Polansätze 34 und 35. Die Pol ansätze 32 und 33 bzw. die Polansätze 34 und 35 liegen im Abstand von zwei Polteilungen des Ankers, voneinander, so dass jedem Ansatz paar -stets gleichnamige Pole des Rotors gegen überstehen. Im übrigen entspricht die Aus bildung der Pole und des Ankers der in Fig.1 dargestellten Ausführungsform. Dem ring förmigen Ankerkörper des Drehankers 37 sind sägezahnartige Pole aufmagnetisiert. Das in Fig.7 dargestellte Magnetsystem besitzt ebenfalls einen sechspoligen Rotor 38. Jeder Schenkel 43 und 44 des Stators trägt zwei Polstücke 39 und 40 bzw. 41 und 42, welchen je zwei gleiehnainige Pole des Rotors gegenüberstehen. Die Polstücke 40 und 41 des Stators sind nach Art der Polstücke des in Fig. 5 dargestellten Magnetsystems mit. An sätzen ausgerüstet, die sich dem beim Drehen folgenden Pol des Ankers nähern. Infolge dessen ist der ringförmige Körper des Ankers 38 im wesentlichen punktförmig magnetisiert. Das in den Fig. 8 und 9 dargestellte Ne benuhrwerk trägt auf einer kreisförmigen Montageplatte 50 den Stator 51 mit den zu Polen ausgebildeten Schenkeln 52 und 53. In dem von den Polen 52 und 53 umschlossenen Raum ist. ein Anker 54 drehbar gelagert. Die sem Anker sind längs seines Umfanges sechs Pole wechselnder Polarität aufmagnetisiert. Der Pol 52 besitzt zwei Ansätze 55, die im Abstand zweier Polteilungen dem drehbaren Anker 54 bis auf einen geringen Luftspalt ge nähert sind. Ebenso trägt der Pol 53 zwei Polansätze 56. Die Grösse dieses Luftspaltes zwischen dem drehbaren Anker 54 und dein Statorpol bestimmt die Leistung des elektro magnetischen Antriebes. Werden kleine Luft spalte verwendet, dann ist die Antriebslei stung des Systemes verhältnismässig gross, jedoch besteht die Gefahr, dass bei gering fügigen Verunreinigungen zusätzliche Reibun gen entstehen, die die Bewegung des dreh baren Ankers hemmen. Diese Gefahr ist um so grösser, als die Pole des drehbaren An kers 54 kleine Eisenteilchen an sieh ziehen. Um den Luftspalt zwischen dem drehbaren Anker 54 und den Polen 55 und 56 gegen das Eindringen von Staub und dergleichen zu schützen, ist ein die Stirnwände 57 und 58 (Fig. 9) besitzendes Gehäuse vorgesehen. Die Kappe 57 umschliesst den untern Teil der Achse des drehbaren Ankers 54 und greift von der Platine 50 bis an die Unterfläche dex Schenkel 52 und 53 des Stators 51. Eine wei tere Kappe 58 wird von dem obern Ende 5 der Ankerachse durchdrungen; sie legt sich auf die obere Fläche der Schenkel 52 und 52 des Stators 51. Diese Kappe 58 besitzt An sätze 60 und 61, welche den zwischen den Schenkeln 52 und 53 freigelassenen Rauar ausfüllen. Die Kappe 58 mit ihren Ansätzen 60 und 61 ist aus nichtmagnetischem Material gefertigt. Durch die Schenkel 52 und 53 sowie durch i die Kappen 57 und 58 wird somit eine all. seitig geschlossene Kapsel gebildet, in welcher der drehbare Anker umläuft, so dass der ge ringe Luftspalt zwischen Anker und Statol vor Verunreinigungen geschützt ist. s Auf dem hintern Teil der Ankerachse 59 welche die Kappe 58 durchdringt, sitzt eir Trieb 62; dieser überträgt die schrittweise Drehbewegung des Ankers über Räder 63 unc 64 auf die Zeigerwellen 6,5 und 66.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Elektromagnetische Nebenuhr; dadurch ge kennzeichnet, dass der die Uhrzeiger antrei bende, zylindrische Rotor längs seines Um fanges magnetisiert und mit mindestens vier Polen wechselnder Polarität ausgerüstet ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Elektromagnetische Nebenuhr nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Rotor an seinem Umfang ausgeprägte Pole (19, Fig.2) aufweist. 2. Elektromagnetische Nebenuhr nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Rotor einen seinen Umfang bildenden, ringförmigen Körper aufweist, welcher derart magnetisiert. ist, dass mehrere Magnetpole wechselnder Polarität mit sägezahnartiger Verteilung der magnetischen Feldstärke vor handen sind. 3.Elektromagnetische Nebenuhr nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Ankerkörper aus magnetisierbaren Teil chen unter Verwendung eines aushärtbaren Bindemittels gepresst ist. 4. Elektromagnetische Nebenuhr nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Rotor einen äussern Ringteil (13) be sitzt. 5. Elektromagnetische Nebenuhr nach Un teranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Ringteil (13) des Rotors nach Art eines Reifens eines Rades durch wenigstens ein Verbindungsstück mit. der Drehachse (12) verbunden ist. 6. Elektromagnetische Nebenuhr nach den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die Pole (19, 21) des Rotors sägezahnartig ausgebildet sind. 7.Elektromagnetische Nebenuhr nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Statorpol (22, 23) einen Ansatz (25, 26) trägt, der sich dem beim Drehen des Rotors folgenden Pol des Rotors mit gegen das freie Ende des Ansatzes sich vergrösserndem Luft spalt entgegenstreckt. - B. Elektromagnetische Nebenuhr nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Pole (52, 53) des Stators und der Rotor (54) des elektromagnetischen Schrittschalt- antriebes in einer Kapsel (52, 53, 57, 58) ein geschlossen sind. 9.Elektromagnetische Nebenuhr nach Un teranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil (58) der Kapsel die Ankeröffnung des Stators abdeckt und mittels streifenför miger, rotorachsparalleler Ansätze (60, 61) den zwischen den Polen (52, 53) verbleiben den freien Raum abschliesst.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE279372X | 1948-12-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH279372A true CH279372A (de) | 1951-11-30 |
Family
ID=6028681
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH279372D CH279372A (de) | 1948-12-02 | 1950-03-10 | Elektromagnetische Nebenuhr. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH279372A (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE940040C (de) * | 1953-02-05 | 1956-03-08 | Normalzeit G M B H | Elektromagnetischer Schrittantrieb fuer polarisierte Nebenuhrwerke |
| DE972659C (de) * | 1952-09-13 | 1959-09-03 | Normalzeit G M B H | Elektromagnetischer polarisierter Schrittantrieb, insbesondere zum Antrieb elektrischer Nebenuhren |
| DE1158879B (de) * | 1959-05-23 | 1963-12-05 | Philips Nv | Elektromagnetische Anzeigevorrichtung |
| FR2077721A1 (de) * | 1970-02-09 | 1971-11-05 | Bunker Ramo |
-
1950
- 1950-03-10 CH CH279372D patent/CH279372A/de unknown
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE972659C (de) * | 1952-09-13 | 1959-09-03 | Normalzeit G M B H | Elektromagnetischer polarisierter Schrittantrieb, insbesondere zum Antrieb elektrischer Nebenuhren |
| DE940040C (de) * | 1953-02-05 | 1956-03-08 | Normalzeit G M B H | Elektromagnetischer Schrittantrieb fuer polarisierte Nebenuhrwerke |
| DE1158879B (de) * | 1959-05-23 | 1963-12-05 | Philips Nv | Elektromagnetische Anzeigevorrichtung |
| FR2077721A1 (de) * | 1970-02-09 | 1971-11-05 | Bunker Ramo |
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