CH279390A - Verfahren zur Herstellung von Schuhleisten. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Schuhleisten.Info
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B27M—WORKING OF WOOD NOT PROVIDED FOR IN SUBCLASSES B27B - B27L; MANUFACTURE OF SPECIFIC WOODEN ARTICLES
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Description
Verfahren <B>zur Herstellung von Schuhleisten.</B> Bei der Herstellung von Schuhleisten aus Holz ist. es gebräuchlich, das Werkstück in zwei Arbeitsgängen nach dem Modell zu ko pieren, und zwar erst durch Grobfräsen und dann durch Feinfräsen. Durch das Feinfräsen erhält. der Leisten seine richtige äussere Form. Nach einer Reihe weiterer Arbeitsgänge wird der feingefräste Leisten geschliffen, um die Fräsränder, die dem Leisten eine ungleich mässige, rauhe Oberfläche verleihen, zu ent fernen. Nach dem Schleifen wird die Ober fläche des Leistens gewöhnlich mit verdünn tem Zelluloselack behandelt..
Um eine gleich mässige, glänzende Oberfläche und eine ge wisse Feuchtigkeitsbeständigkeit zustande zu bringen, poliert man den Leisten zuletzt mit Wachs mittels Polierscheiben.
Ein solches Verfahren hat indessen viele Naehteile. Es ist. schwierig, die Dimensionen des feingefrästen Leistens bei dessen Gang durch die Fabrik beizubehalten, weil die rela tive Luftfeuchtigkeit der verschiedenen Räume in dem ungeschützten Leisten unmittelbar eine andere Holzfeuchtigkeit. und damit Formveränderungen (Sichwerfen, R.issbil- dung, Schwellen, Schrumpfen) hervorruft. Ferner weiss man nunmehr, da.ss die Ober tläehe des fertigen,
wachspolierten Leistens nicht ganz wasserdicht ist und dass die Fe-Llch- tigkeit dennoch Dimensionsveränderungen verursachen kann. Schliesslich wird die glanz polierte Oberfläche des Leistens durch die Feuchtigkeit in der Weise zerstört, dass die ITolzfasern nach stärkerer Feuchtigkeitsein wirkung trotz der Wachspolitur von der Ober fläche herausstehen. Des weiteren wird diese Fläche von dem bei der Schuhherstellung ver wendeten Azeton zerstört..
Man hat versucht, dem Leisten durch Irn- prä.gnierung mit Kunstharz Dimensions- und Feuchtigkeitsbeständigkeit zu verleihen. Diese Imprägnierung wurde nach dem Schleifen vorgenommen. Bei dieser Imprägnierung mit wasserlöslichem, noch nicht hartem Kunst harz haben sich die Holzfasern in gleicher Weise wie bei der obenerwähnten Zellulose- laekirnprägnierung gehoben. '\Tach dem Er härten des Kunstharzes ist.
der Leisten zwar wasserdicht, aber die Oberfläche ist ungleich mässig, weil sich die Holzfasern gehoben haben. Da die herausstehenden Holzfasern durch das hart gewordene Harz steif gewor den sind, kann nunmehr eine glänzende Ober fläche durch Wachspolieren nicht mehr erzielt werden, und der Leisten muss umgeschliffen oder geputzt werden. Nach diesem Nachput zen kann der Leisten wachspoliert werden; man erhält aber besseren Glanz durch Sprit zen mit Kunstharzlack.
Zur Vermeidung des obenerwähnten Nach teils, dass der Leisten während der Fabrikation nicht vor Feuchtigkeit geschützt ist, wird der Leisten nach der vorliegenden Erfindung mit Kunstharz, vorzugsweise Karbamidharz, sofort nach dem Feinfräsen imprägniert.
Hierdurch wird nicht nur, wie zu erwarten war, Dimen- sionsstabilität des Leistens gerade von dem Augenblick an, wo er die richtigen Dimen sionen erhalten hat. - das heisst nach dem Feinfräsen - erreicht, sondern Überraschen derweise auch eine Vereinfachung und Ver billigung des Herstellungsvorganges. Es hat sich nämlich gezeigt, dass die kunstharz- imprägnierte Oberflächenschicht eine solche Dicke bekommt, dass diese Schicht beim Ab schleifen der Fräsränder nicht zerstört wird,
weshalb die Kunstharzimpräggnierang nach dem Schleifen nicht wiederholt z11 werden braucht. Hierdurch wird auch das bei der früher angewandten Kunstharzimprägnierung erforderliche Nachputzen vermieden, und statt dessen kann man die Oberfläche des Leistens mit Kunstharzlack behandeln, um ihr den ge wünschten Glanz zu verleihen.
Ein weiterer, und zwar sehr wesentlicher Vorteil der Er findung besteht darin, dass das zier Entfer nung :der Fräsränder erforderliche Schleifen dadurch wesentlich erleichtert wird, dass die ser Vorgang nunmehr von einem weniger ge- sehulten Arbeiter ausgeführt werden kann. Diese Erleichterung des Schleifprozesses ist damit zu erklären, dass der Umriss des nach dem Feinfräsen kunstharzimprägnierten Lei stens gewissermassen aus einer harten Unter schicht besteht, aus welcher versteifte Holz- fasern herausragen.
Diese versteiften Fasern können ohne Schwierigkeit von dem Schleif band weggeschliffen werden, wobei die harte Unterschicht. dem Schleifprozess eine natür liche Grenze setzt. Hierdurch wird das Schlei fen an denjenigen .Stellen wesentlich erleieh- tert, wo der Leisten stark gebogen ist und deren Bearbeitung, wenn der Leisten nicht gemäss der vorliegenden Erfindung kunstharz- imprägniert wäre, einen geschulten Arbeiter erfordern würde, damit. der Leisten, beson ders an den hervorstehenden Teilen, keine Formänderung erfährt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Schuh leisten aus Holz durch Kopierfräsen in zwei Arbeitsgängen, und zwar einem Grobfräsen und einem Feinfräsen, wonach der Leisten weiterer Bearbeitung unterworfen und schliess lich geschliffen wird, dadurch gekennzeieli- net, dass der Leisten sofort nach dem Fein fräsen und vor jeder weiteren Bearbeitung mit. Kunstharzlack imprägniert wird. UNTERANSPRUCH Verfahren nach Patentanspruch, dadureli gekennzeichnet, dass als Kunstharzlaek ein Karbalnidharzlaek verwendet wird.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| SE823047X | 1949-10-19 | ||
| SE279390X | 1949-10-19 |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH279390A true CH279390A (de) | 1951-11-30 |
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ID=26656204
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH279390D CH279390A (de) | 1949-10-19 | 1950-03-20 | Verfahren zur Herstellung von Schuhleisten. |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
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| DE (1) | DE823047C (de) |
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1950
- 1950-03-20 CH CH279390D patent/CH279390A/de unknown
- 1950-03-21 DE DEA1075A patent/DE823047C/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE823047C (de) | 1951-11-29 |
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