CH279390A - Verfahren zur Herstellung von Schuhleisten. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Schuhleisten.

Info

Publication number
CH279390A
CH279390A CH279390DA CH279390A CH 279390 A CH279390 A CH 279390A CH 279390D A CH279390D A CH 279390DA CH 279390 A CH279390 A CH 279390A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
last
production
synthetic resin
milling
shoe lasts
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Skolastfabriken A B Svenska
Original Assignee
Svenska Skolastfabriken Ab
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Svenska Skolastfabriken Ab filed Critical Svenska Skolastfabriken Ab
Publication of CH279390A publication Critical patent/CH279390A/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27MWORKING OF WOOD NOT PROVIDED FOR IN SUBCLASSES B27B - B27L; MANUFACTURE OF SPECIFIC WOODEN ARTICLES
    • B27M3/00Manufacture or reconditioning of specific semi-finished or finished articles
    • B27M3/20Manufacture or reconditioning of specific semi-finished or finished articles of lasts; of shoes, e.g. sabots; of parts of shoes, e.g. heels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Chemical And Physical Treatments For Wood And The Like (AREA)

Description


      Verfahren   <B>zur Herstellung von Schuhleisten.</B>    Bei der Herstellung von Schuhleisten aus  Holz ist. es gebräuchlich, das Werkstück in  zwei Arbeitsgängen nach dem Modell zu ko  pieren, und zwar     erst    durch Grobfräsen und  dann durch Feinfräsen. Durch das Feinfräsen  erhält. der Leisten seine richtige äussere Form.  Nach einer Reihe weiterer Arbeitsgänge wird  der feingefräste Leisten geschliffen, um die       Fräsränder,    die dem Leisten eine ungleich  mässige, rauhe Oberfläche verleihen, zu ent  fernen. Nach dem Schleifen wird die Ober  fläche des Leistens gewöhnlich mit verdünn  tem     Zelluloselack    behandelt..

   Um eine gleich  mässige, glänzende Oberfläche und eine ge  wisse Feuchtigkeitsbeständigkeit zustande zu  bringen, poliert man den Leisten zuletzt mit  Wachs mittels Polierscheiben.  



  Ein solches Verfahren hat indessen viele       Naehteile.    Es ist. schwierig, die Dimensionen  des feingefrästen Leistens bei dessen Gang       durch    die Fabrik beizubehalten, weil die rela  tive Luftfeuchtigkeit der verschiedenen Räume  in dem ungeschützten Leisten unmittelbar  eine andere     Holzfeuchtigkeit.    und damit  Formveränderungen     (Sichwerfen,        R.issbil-          dung,        Schwellen,    Schrumpfen)     hervorruft.     Ferner weiss man nunmehr,     da.ss    die Ober  tläehe des fertigen,

       wachspolierten    Leistens  nicht ganz wasserdicht ist und dass die     Fe-Llch-          tigkeit    dennoch     Dimensionsveränderungen     verursachen kann. Schliesslich wird die glanz  polierte Oberfläche des Leistens durch die       Feuchtigkeit    in     der    Weise     zerstört,    dass die         ITolzfasern    nach stärkerer Feuchtigkeitsein  wirkung trotz der Wachspolitur von der Ober  fläche herausstehen. Des weiteren wird     diese     Fläche von dem bei der Schuhherstellung ver  wendeten Azeton zerstört..  



  Man hat versucht, dem Leisten durch     Irn-          prä.gnierung    mit Kunstharz     Dimensions-    und  Feuchtigkeitsbeständigkeit zu verleihen. Diese  Imprägnierung wurde nach dem Schleifen       vorgenommen.    Bei dieser Imprägnierung mit  wasserlöslichem, noch nicht hartem Kunst  harz haben sich die     Holzfasern    in gleicher  Weise wie bei der obenerwähnten     Zellulose-          laekirnprägnierung    gehoben.     '\Tach    dem Er  härten des     Kunstharzes    ist.

   der     Leisten        zwar          wasserdicht,    aber die Oberfläche     ist    ungleich  mässig, weil sich die Holzfasern gehoben  haben. Da die     herausstehenden    Holzfasern  durch das hart gewordene Harz steif gewor  den     sind,        kann        nunmehr    eine glänzende Ober  fläche durch Wachspolieren nicht mehr erzielt  werden, und der Leisten muss     umgeschliffen     oder geputzt werden. Nach diesem Nachput  zen kann der Leisten wachspoliert werden;  man erhält aber besseren Glanz durch Sprit  zen mit     Kunstharzlack.     



  Zur Vermeidung des     obenerwähnten    Nach  teils, dass der Leisten während der Fabrikation  nicht vor Feuchtigkeit geschützt ist, wird der  Leisten nach der vorliegenden Erfindung mit  Kunstharz, vorzugsweise     Karbamidharz,        sofort     nach dem Feinfräsen imprägniert.

   Hierdurch  wird nicht nur, wie zu erwarten war, Dimen-           sionsstabilität        des        Leistens    gerade von dem  Augenblick an, wo er die richtigen Dimen  sionen erhalten hat. -     das    heisst nach dem  Feinfräsen - erreicht, sondern Überraschen  derweise auch eine Vereinfachung und Ver  billigung des     Herstellungsvorganges.    Es hat  sich nämlich gezeigt, dass     die        kunstharz-          imprägnierte        Oberflächenschicht    eine solche  Dicke bekommt, dass diese Schicht beim Ab  schleifen der     Fräsränder    nicht zerstört wird,

    weshalb     die        Kunstharzimpräggnierang    nach  dem Schleifen nicht     wiederholt        z11    werden  braucht. Hierdurch     wird    auch das bei der  früher angewandten     Kunstharzimprägnierung     erforderliche Nachputzen vermieden, und statt  dessen kann man die Oberfläche des Leistens  mit     Kunstharzlack    behandeln, um ihr den ge  wünschten Glanz zu verleihen.

   Ein weiterer,  und zwar sehr     wesentlicher    Vorteil der Er  findung besteht darin, dass das     zier    Entfer  nung :der     Fräsränder    erforderliche Schleifen  dadurch wesentlich erleichtert wird, dass die  ser Vorgang     nunmehr    von einem weniger     ge-          sehulten    Arbeiter ausgeführt werden kann.  Diese Erleichterung     des        Schleifprozesses    ist  damit zu erklären, dass der Umriss     des    nach  dem Feinfräsen     kunstharzimprägnierten    Lei  stens gewissermassen aus einer harten Unter  schicht besteht, aus welcher versteifte Holz-    fasern herausragen.

   Diese versteiften Fasern  können ohne     Schwierigkeit    von dem Schleif  band weggeschliffen werden, wobei die harte  Unterschicht. dem     Schleifprozess    eine natür  liche Grenze setzt. Hierdurch wird das Schlei  fen an denjenigen .Stellen     wesentlich        erleieh-          tert,    wo der Leisten stark gebogen ist und  deren Bearbeitung, wenn der Leisten nicht  gemäss der vorliegenden     Erfindung        kunstharz-          imprägniert    wäre, einen geschulten Arbeiter  erfordern würde, damit. der Leisten, beson  ders an den hervorstehenden Teilen, keine       Formänderung    erfährt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Schuh leisten aus Holz durch Kopierfräsen in zwei Arbeitsgängen, und zwar einem Grobfräsen und einem Feinfräsen, wonach der Leisten weiterer Bearbeitung unterworfen und schliess lich geschliffen wird, dadurch gekennzeieli- net, dass der Leisten sofort nach dem Fein fräsen und vor jeder weiteren Bearbeitung mit. Kunstharzlack imprägniert wird. UNTERANSPRUCH Verfahren nach Patentanspruch, dadureli gekennzeichnet, dass als Kunstharzlaek ein Karbalnidharzlaek verwendet wird.
CH279390D 1949-10-19 1950-03-20 Verfahren zur Herstellung von Schuhleisten. CH279390A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
SE823047X 1949-10-19
SE279390X 1949-10-19

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH279390A true CH279390A (de) 1951-11-30

Family

ID=26656204

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH279390D CH279390A (de) 1949-10-19 1950-03-20 Verfahren zur Herstellung von Schuhleisten.

Country Status (2)

Country Link
CH (1) CH279390A (de)
DE (1) DE823047C (de)

Also Published As

Publication number Publication date
DE823047C (de) 1951-11-29

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1560709C3 (de) Faserfußmatte
DE2732287C3 (de) Verfahren zum Herstellen eines mit Aktivkohle versehenen Einlegesohlenmaterials
CH279390A (de) Verfahren zur Herstellung von Schuhleisten.
DE1161415B (de) Verfahren und Einrichtung zum Herstellen von Platten aus mit einem Bindemittel versehenen Spaenen und/oder Fasern, insbesondere aus Holz
DE2706837B2 (de) Reispoliersatz mit Befeuchtungseinrichtung
AT351744B (de) Holzspanplatte mit einem kratzfesten, vorzugs- weise auch dekorativen ueberzug und verfahren zu deren herstellung
DE511713C (de) Verfahren zur Herstellung einer harten UEberzugsschicht auf Holz oder aehnlichen Stoffen
CH399722A (de) Verfahren zum Behandeln von mit einem Überzug zu versehenden Oberflächen von Holz- oder Kunstholz
DE463621C (de) Verfahren zum Polieren von Absaetzen aus Leder, Kunstleder, Pappe oder Holz
DE599538C (de) Verfahren zum Herstellen von Holzschliff
DE702502C (de) stellung
DE813203C (de) Verfahren und Einrichtung zum Schleifen und Polieren von Holzteilen
DE684164C (de) Verfahren zur Verfestigung zu beschneidender Kanten duenner Textilstoffe und nach diesem Verfahren hergestellte textile Flaechengebilde
DE219470C (de)
DE481545C (de) Verfahren zum Faerben von Korkfussbodenbelag
AT86318B (de) Verfahren zur Herstellung von Gegenständen aller Art aus reinem Holzstoff ohne Zusatz von Bindemitteln.
DE66199C (de) Verfahren zum Lackiren von Holzgegenständen
DE934491C (de) Farbstift fuer die Behandlung rauher Leder
DE433402C (de) Polierverfahren fuer Moebel usw
DE605836C (de) Verfahren zum Bearbeiten von Haarleder
AT140456B (de) Ski und Verfahren zu seiner Herstellung.
DE575463C (de) Verfahren zur Herstellung von flachen Gegenstaenden mit Intarsien
DE588499C (de) Verfahren zur Herstellung von Dauerwaesche
DE2152825A1 (de) Verfahren zur verbesserung der holzoberflaeche
DE1671289B2 (de) Verfahren zum Aufbringen von Granulat auf Teile der Oberfläche von Porenbetonkörpern