CH279452A - Elektrische Schaltanordnung für gleichstromgespeiste Verbraucher mit einer Selbstinduktion. - Google Patents

Elektrische Schaltanordnung für gleichstromgespeiste Verbraucher mit einer Selbstinduktion.

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CH279452A
CH279452A CH279452DA CH279452A CH 279452 A CH279452 A CH 279452A CH 279452D A CH279452D A CH 279452DA CH 279452 A CH279452 A CH 279452A
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Podnik Svit Narodni
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Svit Np
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    • H01—ELECTRIC ELEMENTS
    • H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H9/00—Details of switching devices, not covered by groups H01H1/00 - H01H7/00
    • H01H9/54—Circuit arrangements not adapted to a particular application of the switching device and for which no provision exists elsewhere

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  • Hydraulic Clutches, Magnetic Clutches, Fluid Clutches, And Fluid Joints (AREA)

Description


  Elektrische Schaltanordnung für gleichstromgespeiste Verbraucher  mit einer Selbstinduktion.    Den Gegenstand der Erfindung bildet eine  Schaltanordnung für gleichstromgespeiste Ver  braucher mit einer Selbstinduktion, wie z. B.  den Stromkreis einer elektromagnetischen  Kupplung von Kopierwerkzeugmaschinen, wo  bei die Erfindung die Beseitigung des ungün  stigen Einflusses der erwähnten Selbstinduk  tion auf die Geschwindigkeit und     Verlässlich-          keit    der Schaltung des Stromkreises     bezweckt.     



  Die elektromagnetische Kupplung von Ko  pierwerkzeugmaschinen wird in üblicher Weise  von einem Fühler über einen Steuerschalter  beherrscht, dessen Bewegung oft nur     0;03    Mil  limeter beträgt. Diese     Bewegung    wird dann  gewöhnlich mittels einer mechanischen Über  setzung vervielfacht, so dass sie einige Zehntel  millimeter ausmacht, die zur Beherrschung  der Kontakte des Steuerschalters im zugehöri  gen Stromkreis,     allerdings    nur bei kleiner  Leistung, ausreichen.

   Bei grösserer Ausschalt  leistung entstehen     nämlich    in den Stromkrei  sen derartiger Verbraucher mit Selbstinduk  tion, insbesondere bei deren Ausschaltung,  Funken zwischen den Kontakten des zugehö  rigen Schalters, und es bildet sich gegebenen  falls auch ein elektrischer Lichtbogen, welcher  bei einer Spannung über 15 V zwischen den  Kontakten auch bei vollausgeschaltetem Schal  ter nicht erlöscht, weil der erwähnte Spalt von  bloss einigen     Zehntelmillimeter    zwischen den  ausgeschalteten Kontakten zu klein ist. Ausser  dem ist es in einem derartigen Falle nicht gut    möglich, eine Augenblickswirkung der Kon  takte beim Ausschalten vorzusehen und dies  ebenfalls in Anbetracht des erwähnten kleinen  Spaltes zwischen den Kontakten.

   Aus den an  geführten Gründen reagiert bei derartigen  Vorrichtungen der zugehörige Schalter auf  den Impuls des Fühlers nur     unverlässlich.    Die  erwähnten     Funkenübersprünge    können dann  auch nicht durch die bekannte Einschaltung  eines Kondensators unterdrückt werden, weil  durch diesen die Dauer der Wiedereinschal  tung des zugehörigen Schalters verlängert  wird.  



  Da in der Tat die auszuschaltende Lei  stung gewöhnlich nicht so klein ist, und wenn  eine hinreichende Arbeitsgenauigkeit der Ko  pierwerkzeugmaschine erreicht. werden soll,  auch     wenn    der Schalter diese Leistung bis  zehn- und mehrmal pro Sekunde schalten muss,  wobei das ganze System mit der elektrischen  Kupplung mit möglichst geringer Verzögerung  von z.

   B. 0,003 Sekunden reagieren muss, ist es  klar, dass     mit    den erwähnten Hilfsmitteln  eigentlich keine geeignete Wirkungsweise einer  solchen Vorrichtung erzielt werden kann:  Um die Verhältnisse zu verbessern, wird  bei bekannten Einrichtungen der erwähnte  Schalter im Stromkreis der     Kupplung    von  einem Schaltrelais     mit        kleiner        Leistung    be  herrscht, welches Schaltrelais von einer selb  ständigen Gleichstromquelle niedriger Span  nung (weniger als 15 V) gespeist wird.

   Die           Einschaltung        des    Relais an die Stromquelle  des Stromkreises der Kupplung über einen       Vorschaltwiderstand    wäre nicht vorteilhaft  wegen des bedeutenden Spannungsunterschie  des     in    diesen beiden     Stromkreisen.    Der Kupp  lung, die     eine    verhältnismässig grosse     Selbst-          induktion    aufweist, wird hierbei ein     Ohmscher     Widerstand vorgeschaltet, um     schnellste        Ein-          schaltiing        zu    erzielen.

   Die Zeit, welche von der       Einschaltung    des Schalters bis     zum    Schliessen  der     Kupplung    abläuft, wird von der Anstieg  geschwindigkeit des Gleichstromes im Elektro  magneten der Kupplung bestimmt und ist be  kanntlich von der sogenannten Zeitkonstante v  abhängig, d. h.

   von dem Verhältnis der     Selbst-          induktion    L der Kupplung zum     Ohmschen     Widerstand     R    des     zugehörigen        Stromkreises,     also  
EMI0002.0023     
    Auf diese Weise können grössere Leistungen       mit    leichten Kontakten bei unbeträchtlicher       Bewegung    von z. B. 0,4 Millimeter des Kon  taktes des zugehörigen Schalters geschaltet  werden. Trotzdem hat jedoch dieses Verfahren  noch folgende Nachteile:  1.

   Verzögerte Reaktion der     Kupplung    auf  die Impulse des     Fühlers,    weil die     Einschaltung     des Schalters des Relais und das Schliessen der       Kupplung    nicht gleichzeitig, sondern nachein  ander vor sich geht,     und     2. eine besondere     Hilfsstromquelle    für das  Schaltrelais erforderlich ist.  



  Die     Schaltanordnung    gemäss der Erfin  dung weist keinen der erwähnten Nachteile  auf, so dass durch ihre     Anwendung    auf eine       Kopierwerkzeugmaschine    eine erhöhte Quali  tät und Arbeitsgenauigkeit sowie auch er  höhte Leistungsfähigkeit derselben erzielt  wird.  



  Die erfindungsgemässe elektrische     Schal-          tungsanordnung    für gleichstromgespeiste Ver  braucher mit einer Selbstinduktion, die unter       Wirkung    eines Steuerschalters momentan     ein-          und        ausgeschaltet    werden soll, wobei der  Selbstinduktion zwecks Erziehung einer klei  nen Zeitkonstante ein     Vorschaltwiderstand            seriegeschaltet    ist, ist dadurch gekennzeichnet,

    dass die     Sericanordnung    eines relaisgesteuer  ten Hauptschalters     und    eines weiteren     Ohm-          sehen    Widerstandes im     Speisestromkreis    der       Selbstinduktion    angeordnet ist und dass par  allel zu dieser     Serieanordnung    die     Serieschal-          tung    des Steuerschalters und einer den Haupt  schalter beherrschenden Relaisspule parallel  geschaltet ist.  



       Auf    der beigefügten Zeichnung ist vor  allem in     Fig.    1 zum Vergleich ein Schalt  schema z. B. einer elektromagnetischen Kupp  lung einer Kopierwerkzeugmaschine veran  schaulicht, wie dieses bisher angewendet wird  und wie es oben beschrieben wurde, und in       Fig.2    ist dann ein Schema eines Schaltbei  spiels des Schaltkreises einer derartigen Kupp  lung gemäss der Erfindung abgebildet.  



  In     Fig.    1 ist der Hauptkreis der elektro  magnetischen     Kupplung    mit starken Linien  und der Nebenkreis des Schaltrelais mit schwa  chen Linien     eingezeichnet.    Im ersten Kreis  bedeutet 1 die Speisebatterie, 2 den     Ohmschen          Vorschaltwiderstand,    3 die elektromagnetische  Kupplung als Selbstinduktion und 4 den  durch ein Hilfsrelais gesteuerten Hauptschal  ter.

   Der selbständige Nebenkreis des Hilfs  relais besteht aus der Relaisspule 5, die den  Relaisanker 6 beherrscht, welcher mechanisch  mit dem beweglichen Kontakt des Hauptschal  ters 4 verbunden ist, weiter     ans    einem Steuer  schalter 7, der von einem nicht mehr einge  zeichneten Fühler beherrscht wird und schliess  lich aus einer Batterie B. Die Wirkungsweise  eines derartigen Kreises ergibt sich     aus    dem  bereits Angeführten.  



  In     Fig.2,    in welcher das Schaltschema  eines Stromkreises gemäss der Erfindung ver  anschaulicht ist, sind die gleichartigen Be  standteile     1.-7        mit    denselben Zahlen bezeich  net wie in     Fig.1.    Zum Unterschied von dem  Fall gemäss     Fig.1    ist jedoch im Stromkreis  der elektromagnetischen Kupplung 3 (Selbst  induktion) noch ein weiterer     Ohmscher    Wider  stand 9 eingelegt, und der Stromkreis- des       Hilfsschaltrelais,    welcher in     Fig.2    ebenfalls  mit schwächeren Linien angedeutet ist, ist in  diesem Falle parallel zu dem erwähnten Wider-,      stand 9 und zum Hauptschalter 4 angeschlos  sen,

   wobei dieser Nebenkreis das Relais ledig  lich aus der     Relaisspule    5 und aus dem von  dem     nichteingezeichneten        Fühler    beherrschten  Steuerschalter 7 besteht.  



  Die Anordnung gemäss     Fig.    2 wirkt in fol  gender Weise:  Wenn beide Sehalter 4 und 7     ausgeschaltet     sind, besteht an ihren Kontakten die volle  Gleichstromspannung von     -z.    B. 110 V der  Quelle 1. Durch eine Hebelübersetzung wird  die Bewegung des Fühlers einer Kopierwerk  zeugmaschine auf den Kontakt des Steuer  schalters 7 übertragen, welcher nach     Zurück-          legung    einer Bahn von     einigen    Zehntelmilli  meter den Stromkreis schliesst, welcher aus der  Quelle 1, der Relaisspule 5, der     elektromagne-          tischen    Kupplung 3 und dem     Ohmschen    Wi  derstand 2 besteht.  



  Der durch diesen Kreis dann fliessende  Strom     bewirkt    das gleichzeitige Schliessen der  Kupplung 3 und     Einschaltung    des Haupt  schalters 4. Der     Ohmsche    Widerstand 2 ist so  gross gewählt, dass die Zeitkonstante des  Stromkreises so klein als möglich ausfällt, das  heisst, dass die Einschaltung des Schalters 4  als auch     das    gleichzeitige Schliessen der Kupp  lung 3 in möglichst kurzer Zeit erfolgt.

   Sobald  der Schalter 4 eingeschaltet ist, verteilt sich  der Strom aus der Batterie 1     in    den zugehö  rigen Teil des Hauptkreises der Kupplung 3  und in den     Nebenkreis    der Relaisspule 5 -und  dies im umgekehrten Verhältnis des     Ohmschen     Widerstandes 9 zum     Ohmschen    Widerstand  der     Spule    5, welche Widerstände mit Vorteil  so gewählt sind,

   dass durch den ersten Kreis       etwa        90        %        des        Stromes        und        durch        den        zweiten          etwa        bloss        10%        hindurchfliesst.        Dieser        Strom     durch die Relaisspule 5 ist für die Schaffung  eines so starken magnetischen Feldes ausrei  chend, dass die Kontakte des Schalters 4 mit  ausreichendem Druck in Berührung gehalten  werden.  



  Beim     Ausschalten    hat dann der von dem  Fühler beherrschte Steuerschalter 7 lediglich       den        kleinen        Strom        (die        erwähnten        etwa        10%     des Gesamtstromes) bei einer Spannung von  weniger als 15 V entsprechend dem Span-         nungsabfall    am Widerstand 9 abzuschalten.

   Es  entstehen deshalb in diesem Falle keine Fun  ken zwischen den Kontakten des Schalters 7,       und    auch     kein    Lichtbogen wird gebildet, weil  die     Selbstinduktion    dieses Stromkreises klein       ist.    Der Strom im Hauptkreis der Kupplung,  welcher aus den angeführten etwa     901/o    des       Gesamtstromes    besteht,     wird    durch den Schal  ter 4 abgeschaltet, welcher mit hinreichend di  mensionierten Kontakten versehen ist, die ge  nügend weit und mit Augenblickswirkung von  einander entfernt werden,

   so dass der un  günstige Einfluss der Selbstinduktion im  Stromkreis der     Kupplung    nicht mehr so schäd  lich zum Vorschein treten kann.  



  Wie ersichtlich,     wird    die Kupplung 3  durch     Einschaltung    des von dem     Fühler        be=     herrschten Schalters 7 in Tätigkeit gesetzt, wo  gegen die Lösung der Kupplung durch Unter  brechung des     Stromkreises    der Kupplung  durch den Schalter 4 erfolgt. Der Umstand,  dass durch die verhältnismässig     kleine    Spule 5  des Relais zu Beginn der Einschaltung ein  verhältnismässig grösserer Strom des     Haupt-          stromkreises    der Kupplung     hindurchfliesst,    ist       im    Wesen unschädlich, weil die Dauer dieses  Stromes sehr kurz ist.

   Bereits nach etwa  0,003 Sekunden sinkt die     Spannung    in dem  die Spule 5 enthaltenden Nebenkreis des  Schaltrelais     infolge    der     Einschaltung    des  Schalters 4 auf die durch den Spannungs  abfall am Widerstand 9 gegebene     Spannung     von z. B. weniger als 15 V,, und dadurch sinkt  auch in dem erwähnten     Nebenkreis    der Strom  im gleichen Verhältnis, so dass auch der ver  hältnismässig starke Anfangsstrom die Spule 5  nicht beschädigen kann.  



  Es ist klar, dass die beschriebene Schalt  anordnung unter den angedeuteten Umstän  den leicht und einfach sämtliche eingangs er  wähnten Anforderungen erfüllen     kann.    Die       Anwendung    der Schaltanordnung gemäss der  Erfindung ist     allerdings    nicht nur auf     eine     elektrische Kupplung beschränkt, wie beschrie  ben wurde, sondern ist ebenso gut auch     in     allen Fällen anwendbar, wo es notwendig ist,  sehr oft     Stromkreise    von Verbrauchern zu be  herrschen, die eine Selbstinduktion enthalten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrische Schaltungsanordnung für gleichstromgespeiste Verbraucher mit einer Selbstinduktion (3), die unter Wirkung eines Steuerschalters (7) momentan ein- und aus geschaltet werden soll, wobei der Selbstinduk tion (3) zwecks Erzielung einer kleinen Zeit konstante ein Vorschaltwiderstand (2) serie- geschaltet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Serieanordung eines relaisgesteuerten Haupt- schalters (4)
    und eines weiteren Ohmsehen Widerstandes (9) im Speisestromkreis der Selbstinduktion (3) angeordnet ist und dass parallel zu dieser Serieanordnung die Serie schaltung (7-5) des Steuerschalters (7) und einer den Hauptschalter (4) beherrschenden Relaisspule (5) parallel geschaltet ist. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Elektrische Schaltanordnung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das gegenseitige Grössenverhältnis des erwähn- ten weiteren Vorschaltwiderstandes (9) zum Widerstandswert der Relaisspule (5) so ge wählt ist, dass bei eingeschaltetem Hauptschal ter (4) durch die Spule (5) dieses Relais ein minimaler Strom fliesst, welcher zum Festhal ten des Hauptschalters (4) in eingeschaltetem Zustande ausreicht. 2.
    Elektrische Schaltanordnung nach Pa tentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Spannungsabfall am erwähnten Vorschaltwiderstand (9) weniger als 15 V beträgt.
CH279452D 1949-03-03 1950-02-22 Elektrische Schaltanordnung für gleichstromgespeiste Verbraucher mit einer Selbstinduktion. CH279452A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2010031456A2 (de) 2008-09-18 2010-03-25 Schoeller Arca Systems Gmbh Grosscontainer

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WO2010031456A2 (de) 2008-09-18 2010-03-25 Schoeller Arca Systems Gmbh Grosscontainer

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