CH279603A - Verfahren zur Verhinderung des Entstehens von Niederschlägen in Eisfarben-Klotzlösungen. - Google Patents

Verfahren zur Verhinderung des Entstehens von Niederschlägen in Eisfarben-Klotzlösungen.

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CH279603A
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Max Danner Johann
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Max Danner Johann
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Description


  Verfahren zur Verhinderung des. Entstehens von Niederschlägen  in     Eisfarben-Klotzlösungen.       Bekanntlich fallen     Naphtholate    und ähn  liche Kupplungskomponenten, die als     Klotz-          lösungen    bei der Herstellung von     Eislarben     verwendet werden, nach kurzer Zeit (etwa<B>10</B>  bis<B>15</B> Minuten) aus der Lösung aus und  können dann nicht mehr zur Imprägnierung  von Fasermaterialien und für nachfolgende  Kupplung mit     Diazoverbindungen    verwendet  werden.  



  Es wurde     nun    gefunden,     dass    man diesen  Nachteil in einfacher Weise dadurch beseitigen  kann,     dass    man bei der Herstellung der     Klotz-          lösungen    geringe Mengen von     Polyäthyjenpoly-          glycin    zusetzt.  



  Das hier verwendete     Polyäthylenpaly-          glycin,    das vermutlich eine Mischung von  Verbindungen verschieden hohen     Molekular-          gewiehts    darstellt, kann man z.

   B. erhalten,  wenn man     auf        Äthylenehlorid    Ammoniak ein  wirken     lässt    und (nach Abtrennung der gleich  zeitig entstandenen niedermolekularen Amine  und gegebenenfalls nach erneuter Behandlung  mit     Äthylenehlorid)    das gewonnene     Poly-          alkvienpolyamingemiseh    mit     monochloressig-          saurem    Natrium in     wässriger    Lösung umsetzt,  oder mit Formaldehyd und Blausäure reagie  ren     lässt    und anschliessend verseift.  



  Die so erhaltene Lösung kann als solche  direkt verwendet werden. Sie bewirkt als Zu  satz zu einer     Klotzlösung,        dass    diese auch nach  mehreren Tagen noch klar und deshalb zur    Bildung von     Eislarben    verwendbar ist.     Ver-          mutlieh    wirkt das hier verwendete     Polyäthy-          lenpolyglycin    nicht nur als Schutzkolloid, son  dern hält auch auf     ionogenem    Wege     uner-          wünsehte    Niederschläge in     Lösting.     



  <I>Beispiel<B>1:</B></I>  <B>10 g</B>     2,3-Oxynaphthoesä-Lire-2'-naphthyl-          amid,    12     em3    Sprit,<B>5,2</B>     em3    Natronlauge       3311        Bg,   <B>10</B>     em3    heisses Wasser und<B>5</B>     ems          Formaldehydlösung        301/oig    werden     angeteigt     und dann eingetragen in eine Lösung, herge  stellt durch     Vermisch-ung    von<B>10</B>     CM3        Poly-          äthylenpolyglycinlösung,

     <B>13</B>     em3    Natronlauge  <B>330</B> B6 und<B>1</B> Liter Wasser.  



  Die so erhaltene Lösung bleibt auch nach  24stündigem Stehen noch klar und zur Faser  imprägnierung verwendbar.  



  Die in diesem Beispiel verwendete     Poly-          äthylenpolyglycinlösiing    wird wie folgt erhal  ten:  Zu einer Lösung von<B>55 g</B> eines     Poly-          äthylenpolyamingemisches,    das durch Einwir  kung von Ammoniak     auf        Äthylenehlorid        und     Entfernung der bei     lOmm    Druck bis     22011     überdestillierenden Anteile erhalten ist, in  etwa<B>300</B>     em3    Wasser gibt man<B>135 g</B>     mono-          ehloressigsaures    Natrium     (8711/oig)

  .    Die Lö  sung erwärmt sich allmählich von selbst auf  40 bis<B>500.</B> Sobald die Temperatur zu sinken  beginnt, erwärmt man auf dem Wasserbad      auf<B>500</B>     mid        lässt    eine Lösung von 40<B>g</B>     Ätz-          natron    in<B>100</B>     em3    Wasser     zutropfen.    Nach  etwa     aehtstündigem        Nachrühren    wird     dieLö-          sung,    die gegebenenfalls filtriert wird,     auf     <B>550 g</B> eingestellt.

      <I>Beispiel 2:</I>  <B>10 g</B>     2,3-Oxynaphthoesäure-21.41-dimethoxy-          5'-chlorphenylamid,   <B>30</B>     CM3    Sprit,<B>3,3</B>     em3     Natronlauge     3811    B6,<B>10</B>     CM3    Wasser von 40  bis<B>500 C, 3,3</B>     ems        Formaldehydlösung   <B>33</B>     1/o        ig     werden     angeteigt,    -unter gelegentlichem Um  rühren     stehengelassen    und dann eingetragen  in eine Lösung,

   hergestellt durch     Vermischimg     von<B>3</B>     ems        Polyäthylenpolyglycinlösung,   <B>10</B>     ems     Natronlauge     3811    B6 lind<B>1</B> Liter Wasser.  



  Die so erhaltene Lösung bleibt auch nach  <B>1-</B> bis 2tägigem Stehen noch klar     und    zur  Faserimprägnierung verwendbar.  



  Die in diesem Beispiel verwendete     Poly-          äthylenpolyglycinlösi,ing    wird wie folgt er  halten:    20<B>g</B> des in Beispiel<B>1</B> als Ausgangs  material verwendeten     Polyäthylenpolyamin-          gemisches    werden in<B>80</B>     em3    Wasser gelöst  und mit 12<B>g</B>     Äthylenehlorid    48 Stunden am       Rücldlusskühler    gekocht.

   Man destilliert hier  auf das     übersehüssige        Äthylenchlorid    ab, stellt  mit<B>19</B>     em3    Natronlauge     3311        Bg    alkalisch und  kondensiert mit<B>25 g</B>     801/oigem        monochlor-          essigsa-urem    Natrium wie in Beispiel<B>1</B> ange  geben. Die erhaltene Lösung wird mit Was  ser auf 200<B>g</B> eingestellt.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Verfahren zur Verhinderung des Entste hens von Niedersehlägen in Eisfarbenklotz- lösungen, dadurch gekennzeichnet, dass man bei der Herstellung der Klotzlösungen geringe Mengen von Polyäthylenpolvglvein zusetzt.
CH279603D 1949-02-12 1950-01-12 Verfahren zur Verhinderung des Entstehens von Niederschlägen in Eisfarben-Klotzlösungen. CH279603A (de)

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