CH279687A - Vorrichtung zum Abheben der Formkastenteile von einer Formmaschine und zum Schliessen der Form. - Google Patents
Vorrichtung zum Abheben der Formkastenteile von einer Formmaschine und zum Schliessen der Form.Info
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Description
Vorrichtung zum Abheben der Formkastenteile von einer Formmascbine und zum Schliefen der Form. Im Giessereibetrieb werden der Form kastenunt.erteil und der Formkastenoberteil mit Vorteil auf zwei nebeneinander angeord neten Formmaschinen oder auf den beiden Tischen einer Zwillingsformmaschine vorbe reitet. Nach dem Abdrücken der Modelle müssen dann die beiden Formkastenteile von den Tischen abgehoben und die Form geschlossen werden, das heisst. der Form kastenoberteil muss auf den gewendeten Form kastenunterteil aufgesetzt und mit diesem ver bunden werden. Da die Formkastenteile meist.
ein sehr beträchtliches Gewicht besitzen ist dies eine sehr anstrengende Arbeit, und da die Formen empfindlich sind, ist hierfür grosse Sorgfalt und Sachkenntnis erforderlich. Durch die vorliegende Erfindung wird diese Arbeit nicht nur weitgehendst erleichtert, son dern auch in der Weise vereinfacht, dass sie ohne weiteres von beliebigen Hilfskräften ein wandfrei ausgeführt werden kann.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist. eine Vorrichtung zum Abheben der Form kastenteile von einer Formmaschine und zum Schliessen der Form, bei welcher in einem zwischen zwei Grenzlagen bewegbaren Wagen ein vertikaler Zylinder vorgesehen ist, in wel chem ein gegen Verdrehung gesicherter Kol ben unter der Einwirkung eines Druckmittels verschiebbar ist, an dessen aus dem Wa-en herausragenden Kolbenstange ein gabelför miger Greifer für den Unterteil eines Form kastens fest. angeordnet ist, und bei welcher in einem zweiten vertikalen Zylinder des Ma gens ein Kolben, unter der Einwirkung eines Druekmittels versehiebbar ist,
an dessen aus dem Wagen herausragenden Kolbenstange ein zweiter gabelförmiger Greifer für den Oberteil des Formkastens fest angeordnet ist, welcher zweite Greifer in abgesenkter Stellung durch einen oben am Wagen vorgesehenen vertika len Bolzen gegen Verdrehung gesichert ist, während er in angehobener Stellung zwischen zwei Anschlägen um 180 um die Kolbenaxe gedreht werden kann, wobei der Wagen in seiner einen Grenzlage zwischen zwei Form- maschinentisehen, von denen der eine den Unterteil und der andere den Oberteil des Formkastens trägt, sich befindet, derart,
dass der erstgenannte Greifer den auf dem einen Formmaschinentisch liegenden Unterteil und der zweitgenannte Greifer den auf dem an dern Formmaschinentisch liegenden Oberteil des Formkastens umgreift, so dass diese Form kastenteile durch Absenken der Formma.schi- nentische mit ihren Achszapfen in an den bei den Armen der beiden Greifer vorgesehene Rasten sich einhängen, worauf der Wagen mit den in seinen Greifern hängenden Form kastenteilen in seine andere, ausser Bereich der Formmaschinentische liegende Grenzlage gebracht werden kann, worauf der Greifer, in welchem der Oberteil des Formkastens hängt,
durch Beaufschlagung des ihn tragen den Kolbens mit Druckmittel angehoben und um 180 um die Kolbenaxe gedreht und damit. genau über den im andern Greifer hängen den, gewendeten Unterteil des Formkastens gebracht werden kann, um dann auf diesen letzteren abgesenkt und mit diesem durch Entlastung des diesen letzteren Greifer tra genden, in höchster Lage befindlichen Kol bens von Druckmittel abgesetzt zu werden.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstan des schematisch dargestellt. Es zeigen: Fig.l eine Ansicht der Vorrichtung zum Abheben der Formkastenteile von einer Form maschine und zum Schliessen der Form von der Formmaschine aus gesehen, teilweise im Schnitt, Fig. 2 eine Draufsicht hierzu.
Seitlich vor den Formmaschinen oder der Zwillingsformmaschine, auf welchen der Ober teil und der Unterteil der Form vorbereitet werden, ist auf dem Werkstattboden eine Säule 1 fest gelagert, in welcher eine verti kale Achse 2 drehbar gelagert ist. Auf dieser Achse 2 ist ein Lenker 3 fest verkeilt, welcher in einer seitlichen Öffnung der Säule 1 liegt und innerhalb dieser Öffnung mit der Achse 2 hin und her gedreht werden kann. Mit dem. freien Ende dieses Lenkers 3 ist durch einen Achsbolzen 4 das eine Ende eines zweiten Lenkers 5 gelenkig verbunden, dessen anderes Ende mittels eines Achsbolzens 6 an einen Wagen 7 aasgelenkt ist.
Dieser Wagen 7 ist auf einer Führungsschiene 8 fahrbar, welche so verläuft, dass der Wagen 7 zwischen die in der Zeichnung nicht dargestellten Tische der beiden Formmaschinen oder der Zwillings formmaschine und aus dieser Lage vor die Formmaschine oder Formmaschinen gefahren werden kann. An beiden Enden der Füh rungsschiene 8 ist je ein Anschlag 9 bzw.10 für den Wagen 7 vorgesehen. In Fig.2 ist der Wagen 7 in seiner Endlage vor der oder den Formmaschinen ausgezogen und in sei ner andern Endlage, in welcher er sieh zwi schen den beiden Tischen der Formmaschinen oder der Zwillingsformmaschine befindet, ge strichelt dargestellt.
Im obern Teil der Säule 1 ist ein Zylinderraum 11 vorgesehen, welcher nach oben durch einen Deckel 12 abgesehlos- sen ist und in welchem ein auf der Achse 2 fest verkeilter Drehkolben 13 hin und her drehbar ist. Der Zylinderraum 11 und der Drehkolben 13 sind so bemessen und ausge bildet, dass der letztere mit der Achse 2 und dem an dieser sitzenden Lenker 3 um etwa 90 bis 120 gedreht werden kann. Auf beiden Seiten des Drehkolbens 13 mündet ein Druck- ölstutzen 14 bzw. 15 in den Zylinderraum 11.
An diese Druekölstutzen 14 und 15 sind in der Zeichnung nicht dargestellte, flexible Druckölleitungen angeschlossen, welchen das Drucköl über ein in der Zeichnung ebenfalls nicht dargestelltes Steuerorgan von einer am Lenker 3 gelagerten, durch einen Elektro motor 16 angetriebenen Ölpumpe 1.7 zuge führt wird.
Je nachdem, ob der Drehkolben 13 auf der einen oder andern Seite mit. Druck- öl beaufsehlagt wird, wird er in seine eine oder andere Grenzlage gedreht, und mit. ihm drehen sich die Achse 2 und der auf dieser sitzende Lenker 3, was bewirkt., dass über den Lenker 5 der Wagen 7 in seine eine oder andere Endlage auf der Führungsschiene 8 gefahren wird.
Im Körper des Wagens 7 ist ein verti kaler Zylinder 18 vorgesehen, in welchem ein Kolben 19 verschiebbar ist. Der Kolben 19 besitzt. eine in Axriehtung verlaufende Keil nut 20, in welche ein in den Körper des Wagens 7 eingesetzter Keil 21 eingreift, wel cher eine Verdrehung des Kolbens 19 im Zy linder 18 verhindert. Am Kolben 19 sitzt eine Kolbenstange 22, welche oben aus dem Kör per des Wagens 7 heraustritt und an dessen oberem Ende das Lagerstück 23 eines gabel förmigen Greifers 24 starr befestigt ist. Die beiden Arme dieses Greifers 24, welcher dazu bestimmt ist, den Unterteil 25 eines Form kastens zu umgreifen, besitzen nahe an ihren Enden Rasten 26 zur Aufnahme der beid seitig am Unterteil 25 des Formkastens vor gesehenen Achszapfen 27.
An seinem untern Ende besitzt der Kolben 19 einen Anschlag 28, welcher mit dem Boden des Zylinders 18 zusammenwirkt. Im Wagen 7 ist. ein Druck ölstutzen 29 vorgesehen, welcher unten in den Zylinder 18 mündet und welchem über eine in der Zeichnung nicht dargestellte, flexible Druckölleitung und ein ebenfalls nicht. darge stelltes Steuerorgan Drucköl von der ölpumpe 17 zugeführt wird. Mit 30 ist eine Entlüf tungsbohrung für den über dem Kolben 19 liegenden Raum des Zylinders 18 bezeichnet. Im Körper des Wagens 7 ist. ein zweiter verti kaler Zylinder 31 vorgesehen, in welchem ein Kolben 32 drehbar und versehiebbar geführt ist.
Mit diesem Kolben 32 ist. eine oben aus dem Körper des Wagens 7 heraustretende Kolbenstange 33 fest verbunden, an deren oberem Ende das Lagerstück 34 eines zweiten gabelförmigen Greifers 35 starr befestigt. ist. Die beiden Arme dieses Greifers 35, welcher dazu bestimmt ist, den Oberteil 36 des Form kastens zu umgreifen, besitzen ebenfalls Ra sten 37 zur Aufnahme der beidseitig am Ober teil 36 des Formkastens vorgesehenen Achs zapfen 38. An seinem untern Ende besitzt der Kolben 32 ebenfalls einen Anschlag 39, welcher mit dem Boden des Zylinders 31 zu sammenwirkt.
Im Wagen 7 ist auch für die sen Zylinder 31. ein Druckölstutzen 40 vor gesehen, welcher unten in den Zylinder 31 mündet und welchem über eine in der Zeich nung nicht dargestellte, flexible Drucköllei tung und ein ebenfalls nicht dargestelltes Steuerorgan Drucköl von der Ölpumpe 17 zu geleitet werden kann. Mit 41 ist eine Entlüf- tungsbohi-Ling für den über den Kolben 32 lie genden Raum des Zylinders 31 bezeichnet.
Das Lagerstück 34 des zweiten gabelförmigen Grei fers 35 ist zum Arm des Greifers 35 schräg gestellt, derart., dass die beiden Greifer 24 und 35 in bezug auf die Längsaxe des Wagens 7 einander genau gegenüberliegen, wenn eine Ansehlagfläehe 42 des Lagerstückes 34 an einem am Wagen 7 vorgesehenen Anschlag 42' anliegt. Oben auf dem Wagen 7 ist ein verti kaler Bolzen 43 vorgesehen, welcher in eine Bohrung 44 im Lagerstück 34 eingreifen kann und dabei eine Drehung des letzteren verhin dert.
Das Lagerstück 34 besitzt eine zweite An schlagfläche 45, welche mit einem zweiten, auf dem Wagen 7 fest angeordneten Anschlag 46 zusammenwirkt. Dieser Anschlag 46 ist. so hoeh, dass die Anschlagfläehe 45 auch dann in seinem Bereiche liezt, wenn der Kolben 32 und mit diesem das Lagerstüek 34 mit seinem Grei fer 35 in der höchstmöglichen Stellung sieh befinden.
Zu Beginn eines Arbeitsganges befindet sich der Wagen 7 in der in Fig. 2 ausgezogen. dargestellten Stellung und liegt am Ansehlag 9 an. Der Kolben 19 ist von unten mit. Drucköl beaufschlagt und befindet sich in seiner höch sten Stellung, während der Kolben 32 nicht mit Drucköl beaufschlagt ist und sich in seiner untersten Stellung befindet, wie dies in Fig.1 dargestellt ist.
Der in die Keilnut 20 des Kol bens 19 eingreifende Keil 21 verhindert eine Verdrehung des Kolbens 19 und des auf dessen Kolbenstange 22 sitzenden Greifers 24. Der in dieser Stellung in die Bohrung 44 im Lager- stüek 34 eingreifende Bolzen 43 verhindert eine Verdrehung des Lagerstückes 34 mit sei nem Greifer 35. Hierauf wird der Wagen 7 in seine andere Grenzlage, in welcher er am Anschlag 10 anliegt, gefahren, wobei er sich zwischen den Tischen bzw. Pressplatten der Formmaschinen oder der Zwillingsform- maschine befindet.
Dabei umgreift der Greifer 24 den auf :dem einen Tisch bzw. der einen Pressplatte liegenden Unterteil 25 des Form kastens und der Greifer 35 den auf dem an dern Tisch bzw. der andern Pressplatte liegen den Oberteil 36 des Formkastens derart, dass die Achszapfen 27 des Unterteils 25 und die Achszapfen 38 des Oberteils 36 des Form- kastens genau über den Rasten 26 des Greifers 24 bzw. den Rasten 37 des Greifers 35 liegen.
NTun werden die Tische bzw. Pressplatten der Formmaschinen der Zwillingsformmaschine mit dem auf ihnen liegenden Unterteil 25 bzw. Oberteil 36 des Formkastens abgesenkt, und dabei werden die Achszapfen 27 bzw. 38 der letzteren von den Rasten 26 des Greifeies 24 bzw. den Rasten 37 des Greifers 35 aufgefan gen, so dass nun der Unterteil 25 des Form kastens im Greifer 24 und der Oberteil 36 des Formkastens frei im Greifer 35 hängt. Nun wird der Wagen 7 wieder in seine andere Grenzlage zurückgefahren, in welcher er am Anschlag 9 anliegt.
Der im Greifer 24 hän gende, gewendete Unterteil 25 des Form- kastens kommt hierbei über einen Rolltisch 47 zu liegen. Hat der Wagen 7 diese Stellung wie der erreicht, so wird durch Betätigung des Steuerorganes der Kolben 32 von unten mit Drucköl beaizfschlagt und dadurch mit dem auf seiner Kolbenstange sitzenden Greifer 35 und dem in diesem hängenden Oberteil 36 des Formkastens in seine höchste Lage gebracht.
Dabei tritt der Bolzen 43 aus der Bohrung 44 des Lagerstückes 34 heraus und gibt somit das letztere frei. Vorzugsweise in geneigter Stel lung des Oberteils 36 des Formkastens wird eine allfällig notwendige Nachbearbeitung der in diesem enthaltenen Form vorgenommen.
Hierauf wir d der Greifer 35 mit seinem Lager stück 34 um 180 gedreht, wobei die Anschlag fläche 45 des Lagerstückes 34 an den Anschlag 46 des Wagens 7 anschlägt. In dieser Stellung befindet sich der Oberteil 36 des Formkastens genau über dem im Greifer 24 hängenden, gewendeten Unterteil 25 des Formkastens. Durch Betätigung der Steuerorgane wird nun der Kolben 32 und der Kolben 19 vom Druck <B>öl</B> entlastet, was bewirkt, dass der Oberteil 36 des Formkastens auf den Unterteil 25 des Formkastens abgesenkt und dieser letztere auf den Rolltisch 47 abgesetzt wird.
Mit Vorteil wird zur Schonung der Form zwischen den Rolltisch 47 und -den Unterteil 25 des Form kastens eine Platte 48 eingelegt. Die Fixier löcher 49 und 50 des Unterteils 25 und des Oberteils 36 des Formkastens liegen genau übereinander, und durch Einsetzen von Fixier bolzen 51 werden die beiden Teile 25 und 36 des Formkastens miteinander verbunden.
Durch das Absenken der Kolben 32 und 19 sind die Rasten 37 des Greifers 35 und die Rasten 26 des Greifers 24 ausser Eingriff mit den Achszapfen 38 des Oberteils 36 bzw. den Achszapfen 27 des Unterteils 25 des Form- kastens gebracht worden, so dass der Form kasten frei auf dem Rolltisch 47 liegt und nun auf diesen abtransportiert werden kann.
An Stelle einer auf dem Fussboden gela- gerten Führungsschiene 8 könnte aneh eine über Kopfhöhe angeordnete Führungsschiene, an welcher der Wagen 7 aufgehängt und ge führt wird, vorgesehen sein. Es wäre ferner möglich, auf eine Führungsschiene für den Wagen überhaupt zu verzichten und den Wagen lediglich durch ein Hebel- und Len kersystem zu tragen und zu führen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Abheben der Form kastenteile von einer Formmaschine und zum Schliessen der Form, dadurch gekennzeichnet, dass in einem zwischen zwei CTrenzlagen beweg baren Wagen ein vertikaler Zylinder vorge sehen ist., in welchem ein gegen Verdrehung gesicherter Kolben unter der Einwirkung eines Druckmittels verschiebbar ist., an dessen aus dem Wagen herausragenden Kolbenstange ein gabelförmiger Greifer für den Unterteil eines Formkastens fest angeordnet.ist, und dass in einem zweiten vertikalen Zylinder des Wagens ein Kolben unter der Einwirkung eines Di-Lickmittels verschiebbar ist, an dessen aus dem Wagen herausragenden Kolbenstange ein zweiter gabelförmiger Greifer für den Oberteil des Formkastens fest.angeordnet ist., welcher zweite Greifer in abgesenkter Stellung durch einen oben am Wagen vorgesehenen vertikalen Bolzen gegen Verdrehung gesichert ist, während er in angehobener Stellung zwi schen zwei Anschlägen um 180 um die Kol- benare gedreht werden kann, wobei der Wa gen in seiner einen -Grenzlage zwischen zwei Formmaschinentischen, von denen der eine den Unterteil und der andere den Oberteil des Formkastens trägt, sich befindet., derart,dass der erstgenannte Greifer den auf dem einen Formmasehinentisch liegenden Unterteil und der zweitgenannte Greifer den auf dem an dern Formmaschinentisch lierenden Oberteil des Formkastens umgreift, so dass diese Form kastenteile durch Absenken der Formmaschi- nentische mit ihren Achszapfen in an den beiden Armender beiden Greifer vorgesehene Rasten sich einhängen, worauf der Wagen mit den in seinen Greifern hängenden Form kastenteilen in seine andere, ausser Bereich der Forminaschinentische liegende Grenzlage gebracht werden kann,worauf der Greifer, in welchem der Oberteil des Formkastens hängt., durch Beaufsehlagung des ihn tragendenKol- bens mit. Druckmittel angehoben und um 180 um die Kolbenaxe gedreht. und damit genau über den im andern Greifer hängenden, gewendeten Unterteil des Formkastens ge bracht werden kann, um dann auf diesen letz teren abgesenkt und mit diesem durch Ent lastung des diesen letzteren Greifer tragen den, in höchster Lage befindlichen Kolbens von Druckmittel abgesetzt zu werden. U NTERANSPRMHE 1.Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der für den Unter teil des Formkastens bestimmte Greifer mit tels eines zur Längsaxe des Wagens senk- recht gerichteten, an seinen einen Schenkel sitzenden Lagerstückes an der Kolbenstange befestigt ist., derart, dass er seitlich oberhalb des Wagens liegt,und dass der für den Ober teil des Formkastens bestimmte andere Grei fer mittels eines Lagerstückes an der andern Kolbenstange befestigt ist, welches derart schräg zur Längsaxe des Wagens gerichtet ist, dass dieser zweite Greifer in seiner abgesenk ten Stellung, in welcher er durch den in eine Bohrung in seinem Lagerstück eingreifenden vertikalen Bolzen des Wagens gegen Verdre hung gesichert ist, dem erstgenannten Greifer in bezug auf den Wagen gegenüberliegt.. 2.Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass am einen Ende des Wagens das eine Ende eines Lenkers angelenkt ist, mit dessen anderem Ende ein zweiter Lenker gelenkig verbunden ist, welcher auf einer vertikalen Achse fest verkeilt ist, die in einer vor der Formmaschine gelagerten Säule drehbar ge lagert ist. 3.Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass in der vor der Formmaschine gelagerten Säule ein Zylinderraum vorgesehen ist, in welchem ein auf der in dieser Säule ge lagerten, den einen Lenker tragenden Achse sitzender Drehkolben zwischen zwei Grenz- lagen hin und her drehbar ist, wobei auf bei den Seiten des Drehkolbens je eine Druck mittelleitung in den Zylinderraum mündet, derart, dass der Drehkolben durch wahlweise Beaufschlagung mit Druckmittel von der einen oder von der andern Seite,mit seiner Achse und dem auf dieser sitzenden Lenker in seine eine oder andere Grenzlage gedreht werden kann, wodurch der mit diesem Lenker durch den zweiten Lenker verbundene Wagen in seine eine oder andere Grenzlage bewegt wird. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1. bis 3, dadurch gekenn- zeichnet, dass der Wagen auf einer Füh- rungsschiene gelagert und geführt ist. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass der Wagen an einer über Kopf höhe angeordneten Führungsschiene aufge hängt und geführt ist. 6.Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Wagen durch ein Hebel- und Lenker system getragen und bewegbar und geführt ist.
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