CH279687A - Vorrichtung zum Abheben der Formkastenteile von einer Formmaschine und zum Schliessen der Form. - Google Patents

Vorrichtung zum Abheben der Formkastenteile von einer Formmaschine und zum Schliessen der Form.

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CH279687A
CH279687A CH279687DA CH279687A CH 279687 A CH279687 A CH 279687A CH 279687D A CH279687D A CH 279687DA CH 279687 A CH279687 A CH 279687A
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Mezger Eduard
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Mezger Eduard
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D33/00Equipment for handling moulds
    • B22D33/04Bringing together or separating moulds

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)

Description


  Vorrichtung zum Abheben der     Formkastenteile    von einer     Formmascbine     und zum Schliefen der Form.    Im     Giessereibetrieb    werden der Form  kastenunt.erteil und der     Formkastenoberteil     mit Vorteil auf zwei nebeneinander angeord  neten Formmaschinen oder auf den beiden  Tischen einer     Zwillingsformmaschine    vorbe  reitet. Nach dem Abdrücken der Modelle       müssen    dann die beiden     Formkastenteile     von den Tischen abgehoben und die Form  geschlossen werden, das heisst. der Form  kastenoberteil muss auf den gewendeten Form  kastenunterteil aufgesetzt und mit diesem ver  bunden werden. Da die     Formkastenteile    meist.

    ein sehr beträchtliches Gewicht besitzen ist       dies    eine sehr anstrengende Arbeit, und da  die Formen empfindlich sind, ist hierfür  grosse Sorgfalt und Sachkenntnis erforderlich.  Durch die vorliegende Erfindung wird diese  Arbeit nicht nur     weitgehendst    erleichtert, son  dern auch in der     Weise    vereinfacht, dass sie  ohne weiteres von beliebigen Hilfskräften ein  wandfrei ausgeführt werden kann.  



  Gegenstand vorliegender Erfindung ist.  eine Vorrichtung zum Abheben der Form  kastenteile von einer Formmaschine und zum  Schliessen der Form, bei welcher in einem  zwischen     zwei    Grenzlagen bewegbaren Wagen  ein vertikaler Zylinder vorgesehen ist, in wel  chem ein gegen Verdrehung gesicherter Kol  ben unter der Einwirkung eines     Druckmittels     verschiebbar ist, an dessen aus dem     Wa-en     herausragenden Kolbenstange ein gabelför  miger Greifer für den Unterteil eines Form  kastens     fest.    angeordnet ist, und bei welcher    in einem zweiten vertikalen Zylinder des Ma  gens ein Kolben, unter der Einwirkung eines       Druekmittels        versehiebbar    ist,

   an dessen aus  dem Wagen herausragenden Kolbenstange ein  zweiter gabelförmiger Greifer für den     Oberteil     des Formkastens fest angeordnet ist, welcher  zweite Greifer in abgesenkter Stellung durch  einen oben am Wagen vorgesehenen vertika  len Bolzen gegen Verdrehung gesichert ist,  während er in angehobener Stellung zwischen  zwei Anschlägen um 180  um die     Kolbenaxe     gedreht werden kann, wobei der Wagen in  seiner einen Grenzlage zwischen zwei     Form-          maschinentisehen,    von denen der eine den  Unterteil und der andere den Oberteil des  Formkastens trägt, sich befindet, derart,

   dass  der erstgenannte Greifer den auf dem einen       Formmaschinentisch    liegenden Unterteil und  der zweitgenannte Greifer den auf dem an  dern     Formmaschinentisch    liegenden Oberteil  des Formkastens umgreift, so dass diese Form  kastenteile durch Absenken der     Formma.schi-          nentische    mit ihren Achszapfen in an den bei  den Armen der beiden Greifer vorgesehene  Rasten sich einhängen, worauf der Wagen  mit den in seinen Greifern hängenden Form  kastenteilen in seine andere, ausser Bereich  der     Formmaschinentische    liegende Grenzlage  gebracht werden kann, worauf der Greifer,  in welchem der Oberteil des     Formkastens     hängt,

   durch     Beaufschlagung    des ihn tragen  den Kolbens mit Druckmittel angehoben und  um 180  um die     Kolbenaxe    gedreht und damit.      genau über den im andern Greifer hängen  den, gewendeten Unterteil des Formkastens  gebracht werden kann, um dann auf diesen       letzteren    abgesenkt     und    mit diesem durch  Entlastung des diesen letzteren Greifer tra  genden, in höchster Lage befindlichen Kol  bens von Druckmittel abgesetzt zu werden.  



  In der Zeichnung ist eine beispielsweise  Ausführungsform des Erfindungsgegenstan  des schematisch dargestellt. Es zeigen:       Fig.l    eine Ansicht der Vorrichtung zum  Abheben der     Formkastenteile    von einer Form  maschine und zum Schliessen der Form von  der Formmaschine     aus    gesehen, teilweise     im          Schnitt,          Fig.    2 eine Draufsicht hierzu.  



  Seitlich vor den Formmaschinen oder der       Zwillingsformmaschine,    auf welchen der Ober  teil und der Unterteil der Form vorbereitet  werden, ist auf dem Werkstattboden eine  Säule 1 fest gelagert, in welcher eine verti  kale Achse 2 drehbar gelagert ist. Auf dieser  Achse 2 ist ein Lenker 3 fest verkeilt, welcher  in einer seitlichen Öffnung der Säule 1 liegt  und innerhalb dieser Öffnung mit der Achse 2  hin     und    her gedreht werden kann. Mit dem.  freien Ende dieses Lenkers 3 ist durch einen  Achsbolzen 4 das eine Ende eines zweiten  Lenkers 5 gelenkig verbunden, dessen anderes  Ende mittels eines Achsbolzens 6 an einen  Wagen 7 aasgelenkt ist.

   Dieser Wagen 7 ist  auf einer Führungsschiene 8 fahrbar, welche  so verläuft, dass der Wagen 7 zwischen die in  der Zeichnung nicht dargestellten Tische der  beiden Formmaschinen oder der Zwillings  formmaschine und aus dieser Lage vor die  Formmaschine oder Formmaschinen gefahren  werden kann. An beiden Enden der Füh  rungsschiene 8 ist je ein Anschlag 9     bzw.10     für den Wagen 7 vorgesehen. In     Fig.2    ist  der Wagen 7 in seiner Endlage vor der oder  den Formmaschinen ausgezogen und in sei  ner andern Endlage, in welcher er sieh zwi  schen den beiden Tischen der Formmaschinen  oder der     Zwillingsformmaschine    befindet, ge  strichelt dargestellt.

   Im obern Teil der Säule  1 ist ein Zylinderraum 11 vorgesehen, welcher  nach oben durch einen Deckel 12 abgesehlos-         sen    ist und in welchem ein auf der Achse 2  fest verkeilter Drehkolben 13 hin und her  drehbar ist. Der Zylinderraum 11 und der  Drehkolben 13 sind so bemessen und ausge  bildet, dass der letztere mit der Achse 2 und  dem an dieser sitzenden Lenker 3 um etwa  90 bis 120  gedreht werden kann. Auf beiden  Seiten des Drehkolbens 13 mündet ein     Druck-          ölstutzen    14 bzw. 15 in den Zylinderraum 11.

    An diese     Druekölstutzen    14 und 15 sind in  der Zeichnung nicht dargestellte, flexible  Druckölleitungen angeschlossen, welchen das  Drucköl über ein in der Zeichnung ebenfalls  nicht dargestelltes Steuerorgan von einer am  Lenker 3 gelagerten, durch einen Elektro  motor 16 angetriebenen Ölpumpe 1.7 zuge  führt wird.

   Je nachdem, ob der Drehkolben  13 auf der einen oder andern Seite mit.     Druck-          öl        beaufsehlagt    wird, wird er in seine eine  oder andere Grenzlage gedreht, und mit. ihm  drehen sich die Achse 2 und der auf dieser  sitzende Lenker 3, was bewirkt., dass über den       Lenker    5 der Wagen 7 in seine eine oder  andere Endlage auf der     Führungsschiene    8  gefahren wird.  



  Im Körper des Wagens 7 ist ein verti  kaler Zylinder 18 vorgesehen, in welchem ein  Kolben 19 verschiebbar ist. Der Kolben 19  besitzt. eine in     Axriehtung    verlaufende Keil  nut 20, in welche ein in den Körper des  Wagens 7 eingesetzter Keil 21 eingreift, wel  cher eine Verdrehung des Kolbens 19 im Zy  linder 18 verhindert. Am Kolben 19 sitzt eine  Kolbenstange 22, welche oben aus dem Kör  per des     Wagens    7 heraustritt und an dessen  oberem Ende das Lagerstück 23 eines gabel  förmigen Greifers 24 starr befestigt ist. Die  beiden Arme dieses Greifers 24,     welcher    dazu  bestimmt ist, den Unterteil 25 eines Form  kastens zu umgreifen, besitzen nahe an ihren  Enden Rasten 26 zur Aufnahme der beid  seitig am Unterteil 25 des Formkastens vor  gesehenen Achszapfen 27.

   An seinem untern  Ende besitzt der Kolben 19 einen Anschlag  28, welcher mit dem Boden des Zylinders 18  zusammenwirkt. Im Wagen 7 ist. ein Druck  ölstutzen 29 vorgesehen, welcher unten in den  Zylinder 18 mündet und welchem über eine      in der Zeichnung nicht dargestellte, flexible  Druckölleitung und ein ebenfalls nicht. darge  stelltes Steuerorgan Drucköl von der     ölpumpe     17 zugeführt wird. Mit 30 ist eine Entlüf  tungsbohrung für den über dem Kolben 19  liegenden Raum des Zylinders 18 bezeichnet.  Im Körper des Wagens 7 ist. ein     zweiter    verti  kaler Zylinder 31 vorgesehen, in welchem     ein     Kolben 32 drehbar und     versehiebbar    geführt  ist.

   Mit diesem Kolben 32 ist. eine oben aus  dem Körper des Wagens 7 heraustretende  Kolbenstange 33 fest verbunden, an deren  oberem Ende das Lagerstück 34 eines zweiten  gabelförmigen Greifers 35 starr befestigt. ist.  Die beiden Arme dieses Greifers 35, welcher  dazu bestimmt ist, den Oberteil 36 des Form  kastens zu umgreifen, besitzen ebenfalls Ra  sten 37 zur Aufnahme der beidseitig am Ober  teil 36 des Formkastens vorgesehenen Achs  zapfen 38. An seinem untern Ende besitzt  der Kolben 32 ebenfalls einen     Anschlag    39,  welcher mit dem Boden des Zylinders 31 zu  sammenwirkt.

   Im Wagen 7 ist auch für die  sen Zylinder 31. ein     Druckölstutzen    40 vor  gesehen, welcher unten in den Zylinder 31  mündet und welchem über eine in der Zeich  nung nicht     dargestellte,    flexible Drucköllei  tung und ein ebenfalls nicht dargestelltes  Steuerorgan Drucköl von der Ölpumpe 17 zu  geleitet werden kann. Mit 41     ist    eine     Entlüf-          tungsbohi-Ling    für den über den Kolben 32 lie  genden Raum des Zylinders 31 bezeichnet.

   Das       Lagerstück    34 des zweiten gabelförmigen Grei  fers 35 ist zum Arm des Greifers 35 schräg  gestellt, derart., dass die beiden     Greifer    24 und  35 in bezug auf die     Längsaxe    des Wagens 7  einander genau gegenüberliegen, wenn eine       Ansehlagfläehe    42 des Lagerstückes 34 an  einem am Wagen 7     vorgesehenen    Anschlag 42'  anliegt. Oben auf dem Wagen 7 ist ein verti  kaler     Bolzen    43     vorgesehen,    welcher in eine  Bohrung 44 im Lagerstück 34     eingreifen    kann  und dabei eine Drehung des letzteren verhin  dert.

   Das Lagerstück 34 besitzt eine zweite An  schlagfläche 45, welche mit einem zweiten, auf  dem Wagen 7 fest angeordneten     Anschlag    46       zusammenwirkt.    Dieser Anschlag 46     ist.    so       hoeh,        dass    die     Anschlagfläehe    45 auch dann in         seinem    Bereiche     liezt,    wenn der Kolben 32 und  mit diesem das     Lagerstüek    34 mit seinem Grei  fer 35 in der     höchstmöglichen        Stellung    sieh  befinden.  



  Zu Beginn eines Arbeitsganges befindet  sich der Wagen 7 in der in     Fig.    2 ausgezogen.  dargestellten     Stellung    und liegt am     Ansehlag    9  an. Der Kolben 19 ist von     unten    mit. Drucköl       beaufschlagt    und befindet sich in seiner höch  sten Stellung, während der Kolben 32 nicht  mit Drucköl     beaufschlagt        ist    und sich in seiner  untersten Stellung befindet, wie dies in     Fig.1     dargestellt ist.

   Der     in    die Keilnut 20 des Kol  bens 19 eingreifende Keil 21     verhindert    eine  Verdrehung des Kolbens 19 und des auf dessen  Kolbenstange 22 sitzenden Greifers 24. Der     in     dieser Stellung in die Bohrung 44 im     Lager-          stüek    34 eingreifende Bolzen 43     verhindert     eine Verdrehung des Lagerstückes 34 mit sei  nem Greifer 35. Hierauf     wird    der Wagen 7  in seine andere Grenzlage, in welcher er am  Anschlag 10 anliegt, gefahren, wobei er sich  zwischen den Tischen bzw.     Pressplatten    der  Formmaschinen oder der     Zwillingsform-          maschine    befindet.

   Dabei     umgreift    der Greifer  24 den auf :dem einen     Tisch    bzw. der einen       Pressplatte    liegenden Unterteil 25 des Form  kastens und der Greifer 35 den auf dem an  dern Tisch bzw. der andern     Pressplatte    liegen  den Oberteil 36 des Formkastens derart, dass  die Achszapfen 27 des     Unterteils    25 und die       Achszapfen    38 des     Oberteils    36 des     Form-          kastens    genau über den Rasten 26 des     Greifers     24 bzw. den Rasten 37 des Greifers 35 liegen.

         NTun    werden die Tische bzw.     Pressplatten    der  Formmaschinen der     Zwillingsformmaschine     mit dem auf ihnen     liegenden    Unterteil 25 bzw.  Oberteil 36 des     Formkastens    abgesenkt, und  dabei werden die Achszapfen 27 bzw. 38 der  letzteren von den Rasten 26 des     Greifeies    24  bzw. den Rasten 37 des Greifers 35 aufgefan  gen, so dass nun der Unterteil 25 des Form  kastens im Greifer 24 und der Oberteil 36 des       Formkastens    frei im Greifer 35 hängt. Nun  wird der Wagen 7 wieder in seine andere  Grenzlage     zurückgefahren,    in welcher er am  Anschlag 9 anliegt.

   Der im Greifer 24 hän  gende, gewendete Unterteil 25 des Form-           kastens    kommt hierbei über einen Rolltisch 47  zu liegen. Hat der Wagen 7 diese Stellung wie  der erreicht, so wird durch     Betätigung    des       Steuerorganes    der Kolben 32 von unten mit       Drucköl        beaizfschlagt    und dadurch mit dem  auf seiner Kolbenstange sitzenden Greifer 35  und dem in diesem hängenden Oberteil 36 des       Formkastens    in seine höchste Lage gebracht.

    Dabei tritt der Bolzen 43 aus der Bohrung 44  des Lagerstückes 34 heraus     und    gibt somit das  letztere frei.     Vorzugsweise    in geneigter Stel  lung des     Oberteils    36 des     Formkastens    wird  eine allfällig     notwendige    Nachbearbeitung der       in    diesem enthaltenen Form vorgenommen.

    Hierauf wir d der Greifer 35 mit seinem Lager  stück 34 um 180  gedreht, wobei die Anschlag  fläche 45 des Lagerstückes 34 an den     Anschlag     46 des     Wagens    7     anschlägt.    In dieser Stellung  befindet sich der Oberteil 36 des Formkastens  genau über dem im Greifer 24 hängenden,  gewendeten Unterteil 25 des     Formkastens.     Durch     Betätigung    der Steuerorgane wird nun  der Kolben 32 und der Kolben 19 vom Druck  <B>öl</B> entlastet, was bewirkt, dass der Oberteil 36  des     Formkastens    auf den Unterteil 25 des  Formkastens abgesenkt und dieser letztere auf  den     Rolltisch    47 abgesetzt wird.

   Mit Vorteil  wird zur     Schonung    der Form     zwischen    den  Rolltisch 47 und -den     Unterteil    25 des Form  kastens eine Platte 48     eingelegt.    Die Fixier  löcher 49 und 50 des     Unterteils    25 und des  Oberteils 36 des Formkastens liegen genau  übereinander, und durch Einsetzen von Fixier  bolzen 51 werden die beiden Teile 25 und 36  des Formkastens miteinander verbunden.

    Durch das Absenken der Kolben 32 und 19  sind die Rasten 37 des Greifers 35 und die  Rasten 26 des Greifers 24 ausser Eingriff mit  den Achszapfen 38 des Oberteils 36 bzw. den  Achszapfen 27 des     Unterteils    25 des     Form-          kastens    gebracht worden, so dass der Form  kasten frei auf dem Rolltisch 47 liegt und  nun auf diesen abtransportiert werden kann.  



  An Stelle einer auf dem Fussboden     gela-          gerten    Führungsschiene 8 könnte     aneh    eine  über Kopfhöhe angeordnete Führungsschiene,  an welcher der Wagen 7 aufgehängt und ge  führt wird, vorgesehen sein. Es wäre ferner    möglich, auf eine Führungsschiene für den  Wagen überhaupt zu verzichten und den  Wagen lediglich durch ein Hebel- und Len  kersystem zu tragen und zu führen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Abheben der Form kastenteile von einer Formmaschine und zum Schliessen der Form, dadurch gekennzeichnet, dass in einem zwischen zwei CTrenzlagen beweg baren Wagen ein vertikaler Zylinder vorge sehen ist., in welchem ein gegen Verdrehung gesicherter Kolben unter der Einwirkung eines Druckmittels verschiebbar ist., an dessen aus dem Wagen herausragenden Kolbenstange ein gabelförmiger Greifer für den Unterteil eines Formkastens fest angeordnet.
    ist, und dass in einem zweiten vertikalen Zylinder des Wagens ein Kolben unter der Einwirkung eines Di-Lickmittels verschiebbar ist, an dessen aus dem Wagen herausragenden Kolbenstange ein zweiter gabelförmiger Greifer für den Oberteil des Formkastens fest.
    angeordnet ist., welcher zweite Greifer in abgesenkter Stellung durch einen oben am Wagen vorgesehenen vertikalen Bolzen gegen Verdrehung gesichert ist, während er in angehobener Stellung zwi schen zwei Anschlägen um 180 um die Kol- benare gedreht werden kann, wobei der Wa gen in seiner einen -Grenzlage zwischen zwei Formmaschinentischen, von denen der eine den Unterteil und der andere den Oberteil des Formkastens trägt, sich befindet., derart,
    dass der erstgenannte Greifer den auf dem einen Formmasehinentisch liegenden Unterteil und der zweitgenannte Greifer den auf dem an dern Formmaschinentisch lierenden Oberteil des Formkastens umgreift, so dass diese Form kastenteile durch Absenken der Formmaschi- nentische mit ihren Achszapfen in an den beiden Armender beiden Greifer vorgesehene Rasten sich einhängen, worauf der Wagen mit den in seinen Greifern hängenden Form kastenteilen in seine andere, ausser Bereich der Forminaschinentische liegende Grenzlage gebracht werden kann,
    worauf der Greifer, in welchem der Oberteil des Formkastens hängt., durch Beaufsehlagung des ihn tragendenKol- bens mit. Druckmittel angehoben und um 180 um die Kolbenaxe gedreht. und damit genau über den im andern Greifer hängenden, gewendeten Unterteil des Formkastens ge bracht werden kann, um dann auf diesen letz teren abgesenkt und mit diesem durch Ent lastung des diesen letzteren Greifer tragen den, in höchster Lage befindlichen Kolbens von Druckmittel abgesetzt zu werden. U NTERANSPRMHE 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der für den Unter teil des Formkastens bestimmte Greifer mit tels eines zur Längsaxe des Wagens senk- recht gerichteten, an seinen einen Schenkel sitzenden Lagerstückes an der Kolbenstange befestigt ist., derart, dass er seitlich oberhalb des Wagens liegt,
    und dass der für den Ober teil des Formkastens bestimmte andere Grei fer mittels eines Lagerstückes an der andern Kolbenstange befestigt ist, welches derart schräg zur Längsaxe des Wagens gerichtet ist, dass dieser zweite Greifer in seiner abgesenk ten Stellung, in welcher er durch den in eine Bohrung in seinem Lagerstück eingreifenden vertikalen Bolzen des Wagens gegen Verdre hung gesichert ist, dem erstgenannten Greifer in bezug auf den Wagen gegenüberliegt.. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass am einen Ende des Wagens das eine Ende eines Lenkers angelenkt ist, mit dessen anderem Ende ein zweiter Lenker gelenkig verbunden ist, welcher auf einer vertikalen Achse fest verkeilt ist, die in einer vor der Formmaschine gelagerten Säule drehbar ge lagert ist. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass in der vor der Formmaschine gelagerten Säule ein Zylinderraum vorgesehen ist, in welchem ein auf der in dieser Säule ge lagerten, den einen Lenker tragenden Achse sitzender Drehkolben zwischen zwei Grenz- lagen hin und her drehbar ist, wobei auf bei den Seiten des Drehkolbens je eine Druck mittelleitung in den Zylinderraum mündet, derart, dass der Drehkolben durch wahlweise Beaufschlagung mit Druckmittel von der einen oder von der andern Seite,
    mit seiner Achse und dem auf dieser sitzenden Lenker in seine eine oder andere Grenzlage gedreht werden kann, wodurch der mit diesem Lenker durch den zweiten Lenker verbundene Wagen in seine eine oder andere Grenzlage bewegt wird. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1. bis 3, dadurch gekenn- zeichnet, dass der Wagen auf einer Füh- rungsschiene gelagert und geführt ist. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass der Wagen an einer über Kopf höhe angeordneten Führungsschiene aufge hängt und geführt ist. 6.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Wagen durch ein Hebel- und Lenker system getragen und bewegbar und geführt ist.
CH279687D 1949-11-25 1949-11-25 Vorrichtung zum Abheben der Formkastenteile von einer Formmaschine und zum Schliessen der Form. CH279687A (de)

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