CH279694A - Reitstockpinole mit drehbarer Spitze. - Google Patents
Reitstockpinole mit drehbarer Spitze.Info
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Description
Reitstockpinole mit drehbarer Spitze. Zum Einspannen der zu bearbeitenden Werkstücke auf der Drehbank zwischen Spit zen wurde schon bisher von drehbar gelager ten Reitstockspitzen Gebrauch gemacht, um eine Reibung zwischen der Spitze und dem Werkstück und damit. eine unnötige Erwär rnung und Ausdehnung desselben zu vermei den. Bei den bekannten Vorrichtungen mit einer rotierbaren Reitstockspitze zeigen sieh im Gebrauch jedoch verschiedene Unzuläng lichkeiten, welche ihre Verwendung bei der Herstellung von Werkstücken hoher Genauig keit praktisch ausschliesst. Als besonders nach teilig hat sieh das mit der Zeit. auftretende radiale Spiel in der Lagerung des die Spitze tragenden Rotationskörpers erwiesen.
Die vorliegende Erfindung ermöglicht die Beseitigung der geschilderten Übelstände und betrifft eine Reitstockpinole mit. drehbarer Spitze, welche sieh dadurch auszeichnet., dass ein die Spitze aufweisender Rotationskörper an seinem zugespitzten Ende gegen radiale Verschiebungen in einem Lagergehäuse mit Hilfe eines doppelreihigen Zylinder-Rollen lagers abgestützt ist, dessen radiales Spiel. durch von aussen betätigbare Mittel einstell bar und nachstellbar ist.
Eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist in der beigefüg ten Zeichnung dargestellt, welche die Pinole eines Drehbankreitstockes teilweise in Seiten ansieht und teilweise in. axialem Längsschnitt zeigt. Ein die Spitze 1 tragender Rotationskör per 2 ist derart in einem Gehäuse 3 der Reit- stockpinole drehbar gelagert, dass die Spitze 1 an der einen Stirnseite des Gehäuses aus dem selben herausragt. Der Rotationskörper 2 weist nahe bei seinem zugespitzten Ende zwei in einigem Abstand nebeneinander angeordnete Umfangsnuten 4 auf, in welchen je eine Reihe von Zylinderrollen eines doppelten Rollen lagers 5 läuft, die durch die Flanken der Nuten 4 gegen axiale Verschiebung gesichert sind.
Die Zylinderrollen 5 stützen sich daher einerseits unmittelbar auf den Rotationskör per 2 und anderseits gegen die zylindrische Innenfläche einer konzentrisch zum Rotations körper angeordneten Büchse 6 ab. Diese weist einen in der Zeichnung nicht sichtbaren Längsschlitz und eine kegelig verlaufende Aussenfläche auf, mit welcher sie an einem entsprechend konischen Sitz des Gehäuses 3 anliegt.. Die Stirnfläche des dickern Endes der Büchse 6 steht in Berührung mit einem Druckring 7, der ein Aussengewinde aufweist und teilweise in eine entsprechende Gewinde bohrung des Gehäuses 3 eingeschraubt ist.
Uni die Drehung des Druckringes 7 zu er leichtern, ist .derselbe mit wenigstens zwei von der äussern Stirnseite her eingearbeiteten Löchern 8, es könnten auch Radialschlitze sein, versehen, in welche ein passender Schlüs sel. eingesetzt werden kann. Eine Sicherungs mutter 9 ist, auf den aus dein Gehäuse 3 her ausragenden Gewindeteil des Druckringes 7 aufgesehraubt und zum Feststellen desselben in der gewünschten Lage gegen die benach barte Stirnfläche .des Gehäuses gespannt.
Auf dem Rotationskörper 2 ist von dessen zugespitztem Ende her ein Deckring 10 auf geschoben, der drehfest auf dem Rotations körper sitzt. Sowohl der Druckring 7 als auch der Deckring 10 weisen je eine Rippe 11 bzw. 12 auf, die in eine Nut. des jeweils an dern Teils eingreifen, um auf diese Weise eine sogenannte Labyrinthdichtung zum öldichten Abschluss gegen das Rollenlager zu bilden.
Die Zylinderrollen beider Rollenreihen des Rollenlagers 5 sind in einem gemeinsamen, in der Zeichnung der Übersichtlichkeit halber nicht dargestellten, massiven Käfig geführt, wobei die Anordnung so getroffen ist, dass je die Rollen der einen Reihe den Lücken zwi schen den Rollen der andern Reihe gegen überstehen.
Im Gehäuse 3 ist ferner ein Axialdruck kugellager 13 untergebracht, durch dessen zentrale Bohrung ein verjüngter Teil 2a des Rotationskörpers längsverschiebbar hindurch gesteckt ist. Zwei gegeneinander gewölbte Fe derscheiben 14 und 15 sind zwischen dem Axialdruckkugellager 13 und einer Absetzung 16 des Rotationskörpers eingeschaltet. "Ein bolzenförmiger Fortsatz 2b des Rotationskör pers ragt in einen aussen kegelig gestalteten Teil 3a des Gehäuses hinein und ist an seinem Ende mittels eines Nadelrollenlagers 17 im Teil 3a abgestützt.
Die Nadelrollen laufen einerseits in einer Umfangsnut 18 des Rota tionskörperteils 2b und stützen sich anderseits gegen die zylindrische Innenfläche einer in der Längsrichtung geschlitzten Büchse 19 ab, die mit einer kegeligen Aussenfläche an einem entsprechend konischen Sitz des Gehäuseteils 3a anliegt. Ein mit einem Aussengewinde ver- sehener Druckring 20 ist in eine entspre chende Gewindebohrung des Gehäuseteils 3a eingeschraubt und legt sich gegen die Stirn fläche am dickern Ende des Druckringes 19 an. Ein Gewindezapfen 21 schliesst das Ende des Gehäuseteils 3a hermetisch ab.
Der die Wälzlager beherbergende Innen raum des Gehäuses 3, 3ca enthält ein Ölbad, das durch eine mittels einer Schraube 2\' her metisch verschliessbare Öffnung eingefüllt werden kann.
Das radiale Spiel des Zylinder-Rollen lagers 5 kann durch axiale Verschiebung der Büchse 6 mit Hilfe des Druckringes 7 auf das gewünschte Mass eingestellt werden, indem sich die zylindrische Lauffläche -der Büchse 6 bei stärkerem Einpressen derselben in den konischen Sitz des Gehäuses mehr und mehr verengt. Nach dem Einstellen des Druck ringes 7 wird derselbe mit Hilfe der Siche rungsmutter 9 gegen jede Verschiebung bzw. Drehung gesichert. Auf gleiche Weise kann das radiale Lagerspiel auch nach dem nor malen Verschleiss der Lagerteile jederzeit von aussen leicht wieder nachgestellt werden.
Analog lässt sich auch das radiale Spiel des Nadelrollenlagers 17 durch mehr oder weniger starkes Einpressen der Büchse 19 mit Hilfe des Druckringes 20 nach Entfernen des Gewindezapfens 21 vom hintern Ende des Gehäuses her einstellen bzw. nachstellen.
Der Rotationskörper 2 ist. in gewissen Gren zen in axialer Richtung verschiebbar, wobei beispielsweise durch Wärmedehnung des ein gespannten Werkstückes verursachte Verschie bungen durch die Federringe 14 und 15 auf genommen werden können.
Die im Ölbad laufenden Wälzlager haben eine mehrfach längere Lebensdauer, da sie stets genügend geschmiert und vor jeglichem Schmutz geschützt sind. Das doppelreihige Zylinder-Rollenlager ist zweckmässig zur Auf nahme der grössten, im Betrieb auftretenden Radialdrücke bemessen und läuft absolut rat terfrei, weil sich -der Druck wegen der be schriebenen Anordnung auf eine Anzahl von genau geführten Rollen verteilt.
Der Vorteil der beschriebenen Reitstock- pinole liegt hauptsächlich in der jederzeit ge währleisteten genauen Lagerung des die Spitze aufweisenden Rotationskörpers, welche eine schlagfreie Rotation. der Spitze bewirkt. Trotz der Nachstellbarkeit des radialen Lagerspiels ist die Lagerung für die Aufnahme der gröss ten zu erwartenden Driicke befähigt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Reitstockpinole mit drehbarer Spitze, da durch gekennzeichnet, dass ein die Spitze auf weisender Rotationskörper an seinem zuge spitzten Ende gegen radiale Verschiebungen in einem Lagergehäuse mit Hilfe eines doppel reihigen Zylinder-Rollenlagers abgestützt ist, dessen radiales Spiel durch von aussen betätig- bare Mittel einstellbar und nachstellbar ist. UNTERANSPRÜCHE: 1.Reitstockpinole nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sieh die Zylin derrollen einerseits unmittelbar gegen den Rotationskörper und anderseits gegen die zy lindrische Innenfläche einer in axialer Rich tung geschlitzten Büchse abstützen, die eine kegelige Aussenfläche aufweist. und zur Ein stellung des Lagerspiels in axialer Richtung in einem entsprechend konischen Sitz des Ge häuses verschiebbar ist.. 2. Reitstockpinole nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die Büchse mit der Stirnfläche am dickeren Ende gegen einen Druckring anliegt, der durch ein Gewinde verstellbar am Gehäuse angeordnet und durch eine Sicherungsmutter in seiner Lage feststellbar ist. 3.Reitstockpinole nach Patentanspruch und Unteransprüchen. 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass der Druckring ein Aussen gewinde trägt und teilweise in eine entspre chende Gewindebohrung des Gehäuses einge schraubt ist, und dass die Sicherungsmutter auf dem Gewinde des Druckringes aufge schraubt und gegen eine Stirnfläche des Ge häuses gespannt ist. -1. Reitstockpinole nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass der Druckring und ein mit < fiesem zusammenarbeitender, auf dem Rota tionskörper sitzender Deckring zur Bildung eines öllichten Abschlusses gegen das Rollen lager je mindestens eine in eine Nut des an dern Teils eingreifende Rippe aufweisen. 5.Reitstockpinole nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Zylinder rollen beider Rollenreihen in einem gemein- sauren Käfig geführt sind, derart, dass je die Rollen der einen Reihe den Lücken zwi- schen den Rollen der andern Reihe gegen überstehen. 6. Reitstockpinole nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Zylinder rollen in zwei im Abstand nebeneinander an geordneten Umfangsnuten des Rotationskör pers laufen, so dass sie gegen axiale Verschie bung gesichert sind. 7.Reitstockpinole nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Rotations körper unter Zwischenschaltung wenigstens eines Federringes, zur Aufnahme axialer Ver schiebungen der Drehbankspitze, gegen ein Axialdruckkugellager im. Gehäuse abgestützt ist. B. Reitstockpinole nach Patentanspruch und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeich net, dass zwei gegeneinander gewölbte Feder ringe zwischen einem Absatz :des Rotations körpers und dem Axialdruckkugellager einge schaltet sind. 9. Reitstockpinole nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 2 und 4, dadurch ge kennzeichnet, dass der das Wälzlager beher bergende Innenraum des Gehäuses ein Ölbad enthält, das durch eine hermetisch verschliess bare Öffnung des Gehäuses einfüllbar ist. 10.Reitstockpinole nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das von der Spitze abgewendete Ende des Rotationskör pers mit Hilfe eines Nadelrollenlagers im Ge häuse abgestützt ist., dessen radiales Spiel durch vom hintern Ende des Gehäuses her betätigbare Mittel. einstellbar und nachstell- bar ist.11. Reitstoekpinole nach Patentanspruch und Unteranspruch 10, dadurch gekennzeich net, dass sich die Nadelrollen einerseits un mittelbar gegen den Rotationskörper und an derseits gegen die zylindrische Innenfläche einer in axialer Richtung geschlitzten Büchse abstützen, die eine kegelige Aussenfläche auf weist und zur Einstellung des Lagerspiels in axialer Richtung in einem entsprechend ko- nisehen Sitz des Gehäuses versehiebbar ist. 12.Reitstockpinole nach Patentanspruch und Unteransprüchen 10 und 11, dadurch ge kennzeichnet, dass die Büchse mit der Stirn fläche ihres dickern Endes gegen einen Druck ring anliegt, der durch ein Gewinde verstell bar am Gehäuse angeordnet ist. 13. Reitstockpinole nach Patentanspruch und Unteransprüchen 10 bis 12, dadurch ge- kennzeichnet, dass der Druckring ein Aussen gewinde trägt und in eine entsprechende Ge windebohrung des Gehäuses eingeschraubt. ist. 14-. Reitstockpinole nach Patentanspruch und Unteransprüchen 10 und 11, dadurch ge kennzeichnet, dass die Nadelrollen in einer Umfangsnut des Rotationskörpers laufen, so dass sie gegen axiale Verschiebung gesichert. sind. 15.Reitstockpinole nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass :das von der Spitze des Rotationskörpers abgewendete Ende des Gehäuses durch einen Gewindezapfen. her met.iseh abgeschlossen ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH279694T | 1950-03-18 |
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Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2844063A (en) * | 1952-09-01 | 1958-07-22 | Rohm Gunter Horst | Live center |
| DE1075403B (de) * | 1960-02-01 | Stieber &. Nebelmeier, München | Mitlaufende Drehbankspitze | |
| US3057238A (en) * | 1960-08-01 | 1962-10-09 | Enco Mfg Co | Adjustable live center |
| DE2802321A1 (de) * | 1977-06-06 | 1978-12-07 | Kiyotaka Kohori | Drehmaschinen-zentriervorrichtung |
| WO1998046385A1 (en) * | 1997-04-16 | 1998-10-22 | Kennametal Inc. | Turret-mountable live center for lathes |
-
1950
- 1950-03-18 CH CH279694D patent/CH279694A/de unknown
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1075403B (de) * | 1960-02-01 | Stieber &. Nebelmeier, München | Mitlaufende Drehbankspitze | |
| US2844063A (en) * | 1952-09-01 | 1958-07-22 | Rohm Gunter Horst | Live center |
| US3057238A (en) * | 1960-08-01 | 1962-10-09 | Enco Mfg Co | Adjustable live center |
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| WO1998046385A1 (en) * | 1997-04-16 | 1998-10-22 | Kennametal Inc. | Turret-mountable live center for lathes |
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