CH279950A - Nachtsehanordnung. - Google Patents
Nachtsehanordnung.Info
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- G02B23/00—Telescopes, e.g. binoculars; Periscopes; Instruments for viewing the inside of hollow bodies; Viewfinders; Optical aiming or sighting devices
- G02B23/12—Telescopes, e.g. binoculars; Periscopes; Instruments for viewing the inside of hollow bodies; Viewfinders; Optical aiming or sighting devices with means for image conversion or intensification
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- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J31/00—Cathode ray tubes; Electron beam tubes
- H01J31/08—Cathode ray tubes; Electron beam tubes having a screen on or from which an image or pattern is formed, picked up, converted, or stored
- H01J31/50—Image-conversion or image-amplification tubes, i.e. having optical, X-ray, or analogous input, and optical output
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- H—ELECTRICITY
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- H01J2231/50—Imaging and conversion tubes
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Description
Naehtsehanordnung. Die vorliegende Erfindung betrifft eine Nachtsehanordnung, bei welcher auf einem gemeinsamen Drehsgestell eine Infrarot-Be- strahlungseinrichtung und ein Beobachtungs gerät richtungsparallel montiert sind. Die Be strahlungseinrichtung besteht in bekannten Einrichtungen dieser Art aus einer Glühlampe als Lichtquelle, die im Brennpunkt eines bei spielsweise nach einer Parabel gekrümmten Spiegelreflektors angeordnet ist, wobei durch Filterscheiben verhindert wird, dass ausser dem infraroten Licht auch sichtbares Licht aus dem Scheinwerfer austreten kann.
Das vom beleuchteten Objekt rückgestrahlte Infrarot licht wird mit Hilfe eines aus einer Beobach tungsoptik und einer Bildwandlerröhre be stehenden Beobachtungsgerätes in ein sicht bares Fluoreszenzbild umgewandelt. Zwecks Erreichung eines genügend lichtstarken Bil des im Beobachtungsgerät. muss eine möglichst hohe Energiedichte der Infrarotstrahlung am beobachteten Objekt angestrebt werden.
Einer derartigen Erhöhung der Energiedichte sind aber bisher praktische Grenzen gesetzt, indem einerseits die Leistungsfähigkeit der verwen deten Lichtquelle begrenzt ist und anderseits auch die Bündelung des ausgestrahlten Lieh- tes nicht zu eng sein darf, damit dem Auf suchen und Verfolgen eines bewegten Objek tes nicht zu grosse Schwierigkeiten entgegen treten.
Nach der Erfindung wird deshalb vorge schlagen, dass die Bestrahlungseinrichtung das Beobachtungsgerät kreisförmig umgibt, so dass beide Teile eine gemeinsame optische Achse haben. Die Bestrahlungseinrichtung kann da bei aus mehreren Einzelscheinwerfern beste hen, die auf einem Kreise um das Beobach tungsgerät angeordnet sind. Es können auf diese Weise vier bis zehn Scheinwerfer ver wendet werden, so dass ohne nachteilige Bün delbegrenzung mit normalen Lichtquellen ge genüber bekannten Anordnungen eine vier bis zehnfaehe Energiedichte am beobachteten Objekt erzielbar ist.
Eine besonders vorteilhafte Ausbildungs form ergibt sich aber durch Verwendung eines toroidförmigen Hohlspiegels, in dessen Brennlinie die Lichtquelle und in dessen Achse das Beobachtungsgerät angeordnet sind. Die Lichtquelle kann dabei aus einer kreisförmi gen Anordnung von Einzellampen oder aus einer ringförmigen Leuchtröhre bestehen. Sol che ringförmigen Lichtquellen, beispielsweise Gasentladungsröhren, können auch aus meh reren Teilen zusammengesetzt werden, wenn der Umfang der Brennlinie zu gross ist.
Als Leuchtröhren mit besonders hoher Infrarot ausbeute können ausser Quecksilber-Hoch- drucklampen auch Caesiumdampflampen ver wendet werden, bei denen bei geeigneten An regungsverhältnissen der Hauptanteil der Strahlung im Infrarotgebiet liegt. Die Ver wendung einer Gasentladungslampe als Licht quelle bietet, ausserdem noch den Vorteil, dass die Lampe mit kurzzeitigen Spannungsimpul sen gespeist werden kann und dass sie während der Dauer dieser kurzen Impulse (10-6 bis 10-7 sec.) sehr stark überlastet werden kann. Es sind für die Dauer eines Impulses Über lastungen vom tausendfachen Wert des Dauer betriebes möglich.
Auf diese Weise erhält man kurzzeitige Lichtblitze sehr grosser Intensität, die auf dem Beobachtungsschirm des Bild- wandlers wesentlich klarere und kontrastrei chere Bilder hervorbringen. Weiterhin ist bei diesem Impulsbetrieb bei passender Ausgestal tung der Bildwandlerröhre und der übrigen Anlage auch eine Entfernungsmessung durch Beobachtung der infolge endlicher Laufzeit des Lichtstrahls auftretenden Phasenverschie bung zwischen den ausgesandten und empfan genen Lichtimpulsen möglich, die sich beim üblichen Betrieb mit kontinuierlich strahlen dem Scheinwerfer nicht durchführen lässt.
In der Zeichnung sind Ausführungsbei spiele der erfindungsgemässen Anordnung dar gestellt. Nach der Fig. 1 sind vier im Kreise angeordnete Scheinwerfer 11 bis 14 mit den Lampen 15 bis 18 und das Beobachtungsgerät 19 auf einem gemeinsamen Drehgestell rich tungsparallel montiert.
Die Fig. 2 zeigt von vorn einen toroidför- migen Hohlspiegel, in dessen Brennlinie 22 die Lichtquelle und in dessen Zentrum das Beob achtungsgerät 29 angeordnet ist. Die Licht quelle kann aus einer kreisförmigen Anord nung von Einzellampen 23 (oberer Teil der Fig.2) oder aus einer ringförmigen Leucht röhre 24 (unterer Teil von Fig.2) bestehen.
Die Fig. 3 stellt eine Naehtsehanordnung in Seitenansicht dar. Mit 31 ist ein Drehgestell bezeichnet, an dem ein Beobachtungsgerät 32 und eine Bestrahlungseinrichtung richtungs parallel montiert sind. Die Bestrahlungsein richtung kann aus einer Anordnung von Ein zelscheinwerfern (Fug. 1) oder aus einem toroidförmigen Hohlspiegel (Fug. 2) bestehen. Hier sind mit 33 die Reflektoren zweier Scheuwerfer und mit 34 die zugehörigen Lichtquellen bezeichnet.
Die Blenden 35 ver hindern den Austritt von ungebündeltem Licht aus den Scheinwerfern, während durch die Filterscheiben 36 alles sichtbare Licht zu rückgehalten wird, so dass aus den Scheinwer fern Infrarotlichtbündel 37 austreten, welche parallel zur optischen Achse 38 des Beobach tungsgerätes 32. gerichtet sind.
Die Fig. 3 kann aber auch als Längsschnitt durch eine Anordnung nach Fig.2 gedeutet werden, indem die Teile 33 bis 36 ringförmig geschlossen ausgebildet sind, so dass also auch die Lichtbündel 37 als Schnittflächen eines Lichtkegels mit der optischen Achse 38 anzu sehen sind.
Die allseitige Verschwenkbarkeit des Dreh gestelles 31 ist hier nur durch ein Kugelgelenk 39 angedeutet, während in Wirklichkeit kom pliziertere Höhen- und Seitenrichteinrichtun- gen verwendet werden, die auch mit sogenanu- ten Nachlaufsteuerungseinrichtungen verbun den sein können.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Nachtsehanordnung, bei welcher auf einem gemeinsamen Drehgestell eine Infrarotbestrah- lungseinrichtung und ein Beobachtungsgerät richtungsparallel montiert sind, dadurch ge kennzeichnet, dass die Bestrahlungseinrichtung das Beobachtungsgerät kreisförmig umgibt, so dass beide Teile eine gemeinsame optische Achse haben. UNTERANSPRÜCHE: 1. Nachtsehanordnung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Be strahlungseinrichtung aus mehreren Einzel scheinwerfern besteht, die richtungsparallel auf einem Kreise um das Beobachtungsgerät angeordnet sind.2. Nachtsehanordnung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Be strahlungseinrichtung aus einem toroidförmi- gen Hohlspiegel besteht, in dessen Brennlinie die Infrarotlichtquelle und in dessen Achse das Beobachtungsgerät angeordnet ist. 3. Naehsehanordnung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtquelle aus einer kreisförmigen Anordnung von Ein zellichtquellen besteht. 4. Nachtsehanordnung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtquelle aus einer ringförmigen Leuehtröhrenanord- nung besteht.5. Nachtsehanordnung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Leucht röhre eine Gasentladungsröhre ist. 6. Nachtsehanordnung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Leucht röhre eine Caesiumdampfröhre ist. 'l. Nachtsehanordnung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel zum impulsweisen Betrieb der Gasentladungsröhre vorgesehen sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH279950T | 1948-11-09 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH279950A true CH279950A (de) | 1951-12-31 |
Family
ID=4482454
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH279950D CH279950A (de) | 1948-11-09 | 1948-11-09 | Nachtsehanordnung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH279950A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1297516B (de) * | 1956-02-02 | 1969-06-12 | Wesch Ludwig | Warnanlage fuer bewegbare Objekte |
-
1948
- 1948-11-09 CH CH279950D patent/CH279950A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1297516B (de) * | 1956-02-02 | 1969-06-12 | Wesch Ludwig | Warnanlage fuer bewegbare Objekte |
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