CH280045A - Maschine zur Herstellung von durch einen Deckel verschlossenen Verpackungen. - Google Patents

Maschine zur Herstellung von durch einen Deckel verschlossenen Verpackungen.

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CH280045A
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Ebauches S A
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Ebauches Sa
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Auxiliary Devices For And Details Of Packaging Control (AREA)

Description


  



  Maschine zur Herstellung von durch einen Deckel   versehlossenen    Verpackungen.



   Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Machine zur Herstellung von durch einen   DeckelverschlossenenVerpackungen,'    mit einem drehbaren Tisch für das Werkstück.



   Die erfindungsgemässe Maschine hat eine von einem zentralen Antrieb betätigte Flüs  sigkeitskupplung,    welche die Drehung des Tisches und den   Materialvorsehub für Ver-      packungsgehäuse    und Deckel auf den Tisch bewirkt und die Bewegungen einer Presse mit Werkzeugen für die Formung des Packungsgehäuses und fiir die Befestigung des Deckels an letzterem steuert.



   Die Werkzeuge zur Formung des Verpackungsgehäuses und zur Befestigung des Deckels an letzterem können vorteilhaft auf einem gemeinsamen, gegenüber dem Tisch bewegliehen Träger angeordnet sein, weleher seine von der   Flüssigkeitskupplung gesteuer-    ten Bewegungen vom zentralen Antrieb mitgeteilt erhält.



   Die Flüssigkeitskupplung kann zweckmässig eine Zahnradpumpe sein, welche Steuermittel aufweist, die während des Stillstandes des Tisches durch eine Umleitung der    Druckflüssigkeit den Flüssigkeitsdruck zwi-      schen    den Zahnrädern der Pumpe begrenzen.



     Beiliegende    Zeichnungen veranschaulichen eine beispielsweise Ausführungsform des Er  findungsgegenstandes.    Darin ist
Fig.   1    eine schematische Vorderansicht der Machine,
Fig. 2 eine Seitenansicht der Machine, teilweise geschnitten.



   Fig. 3 ist eine Draufsicht auf den mittleren Teil der Machine und
Fig. 4 eine Vorderansicht des einen   Stanz-    werkzeuges, teilweise geschnitten.



   Fig. 5 ist eine Draufsicht auf die Matrize des Stanzwerkzeuges für das Materialband fiir die   Verpackungsgehäuse, im Schnitt    durch die Vorratsrolle dieses Materialbandes und mit Sehnitt durch die untere   Führungs-    rolle für das gestanzte Band zwischen Stanzwerkzeug und Presse.



   Fig. 6 veranschaulicht eine Draufsicht auf das Stanzwerkzeug für das Materialband für die Verpackungsgehäuse und einen Schnitt durch die obere Führungsrolle zwischen diesem Stanzwerkzeug und der Presse.



   Fig. 7 ist eine Draufsicht auf den Stempel des   Stanzwerkzeuges für    das   Gehänsematerial-    band (Aluminium).



   Fig. 8 zeigt die Matrize des Stanzwerkzeuges   fii.    das   Deckelmatrizenband (Papier    oder Karton) in Draufsicht.



   Fig. 9 ist eine Draufsicht auf den Stempel zur Matrize der Fig. 8.



   Fig. 10 ist eine Draufsicht auf die Vorriehtung zum Vorschub des vorgestanzten Materialbandes für die   Verpackungsgehäuse    zum drehbaren Tisch des Mittelteils der Maschine.



   Fig. 11 ist ein   Vertikalsehnitt    zu Fig. 10. 



   Fig. 12 zeigt in Draufsicht einen Teil des vorgestanzten Materialbandes für die Verpackungsgehäuse.



   Fig. 13 veranschaulicht eine Draufsicht auf die Vorrichtung zum Vorschub des vorgestanzten Materialbandes für die e Deckel zum drehbaren Tisch.



   Fig. 14 ist ein Vertikalsehnitt zu Fig. 13.



   Fig. 15 zeigt in Draufsicht einen Teil des vorgestanzten Materialbandes für die Deckel.



   Fig. 16 ist ein   (rulldriss    der Antriebsvarrichtung der in den Fig.   10 und    13 dargestellten   Vorsehubvorrichtungen.   



   Fig. 17 ist eine Ansicht der   Vorriehtung    der Fig. 16 in Richtung des Pfeils A der letzteren.



   Fig. 18 stellt einen Vertikalschnitt dar durch die als Zahnradpumpe ausgebildete Fliissigkeitskupplung und durch Steuermittel fiir den Träger der   Schneid-,    Zieh-und Schliesswerkzeuge der Presse.



   Fig. 19 ist ein Sehnitt nach der Linie   B-B der Fig.    18.



   Fig. 20 ist ein   Grundriss    der mit der    Zahnra. dpumpe zusainmenarbeitenden Au-      losevorrichtung fiir    den Antrieb des Trägers der   Sehneid-,    Zieh-und Schliesswerkzeuge der Presse.



   Fig. 21 bildet einen Vertikalschnitt durch den drehbaren Tisch   (Revolvertisch) und    dessen Lagerung sowie durch einen Teil des Zylinders der Luftpumpe zur Anlieferung der   Ausstossluft    für die   fertigen Verpackun-    gen aus dem Tisch.



   Fig. 22 ist ein Grundriss des Revolvertisches.



   Fig. 23 veransehaulicht eine Seitenansicht    des Steuerhandbebels mit der Sieberungsvor-      iehtung für diesen    Hebel.



   Fig. 24 zeigt die Teile der Fig. 23 in zu letzterer   um 90  yedrehter Seitenansicht,    teilweise geschnitten.



   Fig. 25 ist eine Draufsicht der Teile der Fig.   23 und 24.   



   Fig. 26 bilde't eine Seitenansicht der Steuerungsvorrichtung und der geschnittenen Drehkeilkupplung fü den Antrieb des Trägers der   Schneid-,    Zieh-und   Schliesswerk-    zeuge der Presse.



   Fig. 27 ist eine Draufsicht zu Fig. 26.



   Fig. 28 ist ein Axialsehnitt durch das Schwungrad und die   Drehkeilkupplung    der Antriebsvorrichtung des im Zusammenhang mit Fig. 26 genannten Werkzeugträgers.



   Fig. 29 ist ein Schnitt nach der Linie C-C der Fig. 28,
Fig. 30 ein Schnit nach der Linie   D-D    der Fig. 28.



   Fig. 31 bildet einen Schnitt nach der Linie   Ei-Ei der Fig.    28 und
Fig. 32 einen Schnitt nach der   Linie FF    der Fig. 28.



   Fig.   33    ist eine Vorderansieht des   Mittel-    teils der Maschine mit dem Träger   far    die Schneid-, Zieh-und   Schlie#werkzeuge    der Presse.



   Fig. 34 ist ein   Vertikalsehnitt    durch das erste Sehneid-und Ziehwerkzeug des Trägers und durch den zugehörigen Teil des Revolvertisches.



   Fig. 35 veranschaulicht einen Vertikalschnitt durch das zweite Sehneid-und Ziehwerkzeug des Trägers und durch den zugehörigen Teil des   Revolvertisches,    während
Fig. 36 einen Vertikalschnitt darstellt durch das Schliesswerkzeug des Trägers und durch den zugehörigen Teil des drehbaren Tisches.



   Fig. 37 ist ein Vertikalsehnitt durch das   Schliesswerkzeug    der Fig. 36 mit seinen Be  tätigungsorganen.   



   Fig. 38 ist ein   Vertikalsehnitt    durch den Werkzeugträger, die   Lagerung der Werk-    zeuge der Fig. 34 und 35 zeigend.



   Fig. 39 bildet eine Ansieht des Werkzeugträgers und der Werkzeuge der Fig. 34, 35 und 36 von unten,   mit den Führungskolonnen    fiir den Träger im Schnitt.



   Fig. 40 ist eine Seitenansicht des   Mittel-    teils der Maschine.



   Fig. 41 zeigt ein Detail aus dem Antrieb der Stanzwerkzeuge in Ansieht, während
Fig. 42 einen Sehnitt zu Fig. 41 darstellt.



   Fig. 43 ist ein Grundriss einer mit der gezeigten Maschine hergestellten Verpackung. 



   Fig. 44 ist ein Vertikalschnitt durch die Verpackung der Fig. 43.



   Die in den Zeichnungen dargestellte Verpackungsmaschine dient zur Herstellung von Verpackungen gemäss Fig. 43 und 44, welche z. B. zum Versand von Uhrenbestandteilen bestimmt sind. Diese Verpackungen haben ein   Gehäuse l,    das z. B. aus Aluminiumfolie bestehen kann, und einen Deckel 2 aus Papier oder Karton. Der Deckel 2 ist am Gehäuse   1    durch   Umbordelung    des obern Randes 3 des letzteren befestigt.



   Im folgenden sollen nun zur besseren Ver  ständlichmachung    der später beschriebenen Details die Hauptbestandteile der Machine, insbesondere an Hand der Fig.   1,    in grossen Zügen beschrieben werden.



   Der Materialvorrat für die   Verpaekungs-    gehäuse   1    bzw. die Deckel 2 ist in Form von Bändern auf Vorratsrollen 4 bzw. 5 aufgerollt. Diese Vorratsrollen sind drehbar am Maschinenrahmen 22 montiert. Damit, auf die dünnen Bänder zweeks Abwickelns von den Vorratsrollen 4 und 5 keine Zugspannung ausgeübt werden muss, zufolge welcher die Bänder zerreissen konnten, wickeln die Rollen 4 und 5 in   vorgeschriebenem    Rhythmus Vor  ratsschleifen    6 und 7 ab. Zu diesem Zweeke wird die Rolle 4 von einem Motor 8 und die Rolle 5 von einem Motor 9 angetrieben. Diese Motoren 8 und 9 werden von Schaltern 10 und 11 gesteuert, von welchen   verschwenk-    bare Arme 12 ausgehen, die sich an den untern Teil der Schleifen 6 und 7 anlegen.

   Sind nun die Motoren 8 und 9 durch die Schalter 10 und 11 eingeschaltet, so drehen sich die Rollen 4 und 5 und wickeln   Materia. 1 ab,    wodurch die Schleifen 6 und 7 sich vergrössern.



  Dabei folgen   (lie    Arme   12    den Schleifen, indem sie sieh bis zu einem gewissen Punkte nach unten verschwenken, wo sie die Sehalter 10 und   11    so betätigen, dass die Motoren 8 und 9 ausgeschaltet werden. Verkleinern sich nun die Vorratssehleifen 6 und   7    bei stillstehenden Motoren   8 und    9 auf weiter unten beschriebene Weise, so folgen ihnen die Arme 12 nach oben, bis zu einem gewissen Punkt, wo diese Arme die Motoren 8 und 9 über die Schalter 10 und 11 wieder einschalten, worauf der Zyklus von neuem beginnt. Die Vorratsschleifen 6 und 7 gelangen nun in Stanzen a bzw.   b,    in welche sie durch eine   Vorriehtung      c    bzw. d hineingezogen werden.



  Der Antrieb beider Stanzen a und   b    erfolgt von einem einzigen Motor 12 a. us, und der Antrieb der Vorrichtungen c und d wird vom Antrieb der Stanzen a und   b abgeleitet,    Von den Vorrichtungen c und d weg verläuft das nach der Art der Fig. 12 und 15 gestanzte Material in Form einer   Vorratssehleife    13 bzw. 14, die über das noch auf den Rollen 4 und 5 liegende Bandmaterial hinweg über Führungsrollen der Vorrichtungen c bzw.   d    zum Mittelteil der Machine läuft. Die Stanzen a und b arbeiten nur periodisch, und zwar immer nur so lange, dass die gestanzten   Vorratssehleifen    13 und 14 genügend gross sind.

   Zu diesem Zweeke wird der Motor 12 von einem Schalter 15 mit verschwenkbarem Arm 16 gesteuert, welcher Arm entsprechend den Armen 12 am untern Teil der   vorgestanz-    ten Schleife   14    aufliegt. Arbeiten die Stanzen a und   b    und mit ihnen die Vorrichtungen c und d, so vergrössern sich die   Vorratsschlei-    fen 13 und   14,    und der Arm 16 verschwenkt sich nach unten, bis zu einem   vorgeschriebe-    nen Punkt, wo er über den Schalter 15 den Motor 12 ausschaltet.

   Bei ausgeschaltetem Motor 12 verkleinern sich die vorgestanzten, zum Mittelteil der Machine laufenden Vorratssehleifen 13 und   14    und letztere versehwenkt dabei den Arm 16 bis zu einem Punkt nach oben, wo dieser Arm den Motor 12 über den Schalter 15 wieder einschaltet, so   dans dite    Stanzen a,   b    und die Vorrichtungen   c    und d wieder arbeiten, die Vorratssehleifen 13 und   14    sich also wieder vergrössern und der Zyklus von neuem beginnt.



   I) ie vorgestanzten   Materialbänder werden    durch eine Vorschubvorrichtung e auf einen drehbaren Tisch (Revolvertiseh) gebracht, der z. B. aus Fig. 3 ersichtlich und dort mit 18 bezeichnet ist. Dieser   Revolvertisch    und die Vorschubvorrichtung e gehören zum Mittelteil der Machine. Der   Revolvertiseh    hat Formen zur Aufnahme der   Pa. ckungsgehäuse.    die   weiter imten beschrieben    sind. Dieser Mittelteil weist im weiteren eine Presse ¯ auf, die von einem einen Motor 19 bildenden zentralen Antrieb aus über ein   Riemengetriebe    23, 24 angetrieben wird und oberhalb des Tisches 18   Schneid-,    Zieh-und Schliesswerkzeuge aufweist, die weiter unten beschrieben werden.



   Vom zentralen Antriebsmotor 19 aus wird weiter über ein Riemengetriebe 20, 21 eine   'Welle 310, ein Kegelgetriebe    311, 312, eine vertikale Welle 313 mit dem Kettenrad 314 über eine Kette 315 ein Kettenrad 131 einer   Flüssigkeitskupplung    in Form einer Zahn  radpumpe,    die insbesondere in den Fig. 18 und 19 dargestellt ist, angetrieben. Diese Zahnradpumpe steuert den   Revolvertisch      18,    die Vorsehubvorrichtung   e    und die Presse   f.   



   Im folgenden soll nun auf die Details der gezeigten   Verpackungsmasehine    näher eingegangen werden.



   Die Lagerung und der Antrieb der Vor  ratsrollen 4 und 5    sind insbesondere aus den Fig. 4 und 5 ersichtlich. Die Nabe 25 der Rolle 4, welche Nabe 2 seitliche   Selieiben    26 trägt, ist auf einem Bolzen 27 lose drehbar gelagert. Dieser Bolzen 27 ist an einer Konsole 28 des Maschinenrahmens   22    festgeschraubt. An der Konsole 28 ist der Motor 8 für den Antrieb der Vorratsrolle 4 so gelagert, dass er um eine zu seiner Welle senkrechte Achse versehwenkt werden kann. Zu diesem Zweeke wird er, wie Fig.   4    zeigt, von zwei Schraubenbolzen 29 der Konsole 28 so gehalten, dass er durch eine an ihm und an einem Stift 30 befestigte Feder 31 in einer Horizontalebene verschwenkt werden kann.



  Die Motorwelle 32 trägt eine Reibrolle 33, die an der einen Scheibe 26 der Vorratsrolle 4 anliegt und durch die Feder 31 an diese Scheibe 26 angedrückt wird. Der Antrieb der Vorratsrolle 4 durch den Motor   8    erfolgt also durch Reibwirkung zwischen der Rolle   33    und der einen Scheibe 26. Die Lagerung der Vorratsrolle 5 und deren Antrieb durch den Motor 9 inklusive der Lagerung des letzteren entsprechen genau denjenigen der Vorratsrolle 4.



   Die elektrischen Verbindungen zwischen den Schaltern 10 und 11 mit den zugehörigen Motoren 8 und 9 sowie die Konstruktion der Schalter 10 und 11 sind in der Zeichnung nicht dargestellt, weil sie an sich bekannt sind.



   Die Anordnung und Konstruktion der Stanzen a und   b    und der   Vorschubvorrieli-      tungen    c und d sind wie folgt :
Ein am Maschinenrahmen 22 befestigter Block   34    trägt die Matrize der Stanzen. Für die Stanze a ist die Matrize 35 in Fig. 5 dargestellt, während die Matrize 36 für die Stanze   b    in Fig. 8 gezeigt ist. Der Block   34    hat zwei Führungshülsen, durch welche die Kolonnen 37 des Stempelträgers 38   hindureli-    gehen und mittels Kugeln   39    hin und her be  weglich    gelagert sind.

   Bei der Stanze a trägt der Stempelträger 38 einen Stempel 40 ge  mal3    Fig. 7, der mit der Matrize 35 zusammenarbeitet, während der   entspreehende    Stempelträger der Stanze b einen Stempel 41 gemäss Fig. 9 trägt, welcher mit der Matrize 36 zusammenarbeitet. Stempel 40 und Matrize 35 sind so geformt, dass das Aluminiumband der Fig. 12 durch den Stanzvorgang die Locher 42 und die   Einschnitte 43 und 44    erhält, während Matrize 36 und Stempel 41 im   Papier-oder    Kartonband für die Verpackungsdeckel die Einschnitte 45 der Fig. 15 herstellen. Die Kolonnen 37 tragen an ihrem dem Träger 38 abgekehrten Ende ein Querhaupt 46, in welchem ein Zylinder 47 drehbar gelagert ist.

   In diesem Zylinder ist eine Stange 48   eingesehraubt.      ETnterhalb    des Querhauptes 46 ist mittels eines Bolzens   43    ein zweiarmiger Hebel 50 versehwenkbar am    Maschinenrahmen 22 gelagert. Der Bolzen 49    trägt den weiter oben erwähnten Stift 30. an welchem die Feder 31 für den Motor 8 angehängt ist. Der eine Arm des IIebels 50 hat t. einen drehbaren Zylinder 51, in   welehem    das andere Ende der Stange 48 eingeschraubt ist.



  Am freien Ende des andern Armes des Hebels 50 ist eine Schubstange 52 angelenkt, deren anderes Ende, wie insbesondere Fig. 1, 41 und   42    zeigen, an einer Exzenterscheibe 53 mittels des Bolzens   54    angeschlossen ist. 



  Die Exzenterscheibe 52 hat einen radialen Schlitz 55, durch welehen der Bolzen   54    hindurchgeht und längs welchem dieser Bolzen zur Einstellung des Weges der Stanze 52 verstellt werden kann. Fest mit der Exzenterscheibe 53 verbunden ist ein Zahnrad 56, das mit einem Ritzel 57 des Motors 12 in Eingriff steht.



   Vom Hebel 50 der Stanze a ist folgender Antrieb fiir die   Vorriehtung    c abgeleitet :
Zwischen der Stanze a und dem Mittelteil der   Machine    ist auf einer am Masehinenrahmen festgeschraubten Achse 58 eine Vorschubrolle 59 lose drehbar gelagert. Fest mit dieser Vorschubrolle 59 verbunden ist das   Klinkenrad    60 eines Klinkengesperres, Weiter lose auf der Achse 58 sitzt ein Klinkenträgerhebel 61, an welchem die Klinke   62    verschwenkbar angeordnet ist.

   I : ine Feder 63 greift mit ihrem einen Ende an der Klinke 62 und mit ihrem andern Ende an einem Bolzen 64 an und drückt den Klinkenschnabel an das   Klinkenrad      60.    Mittels dieses Bolzens 64 ist am   Klinkenträgerhebel 61 ein    Lenker 65 angelenkt, welcher mit seinem andern   Ende verschwenkbar    am Hebel 50   angesehlos-    sen ist. Ein am Maschinenrahmen 22   schwenk-    bar angeordneter, einarmiger Hebel 66 trägt an seinem freien Ende, eine Führungsrolle 67, welehe insbesondere auch in Fig. 6 dargestellt ist.

   Das aus der Stanze   a,    austretende Materialband 1   läuft unter der WN=irkung    der Rolle 59 zwischen den Rollen 59 und 67 hindurch, wobei eine am Hebel 66 und am Maschinenrahmen 22 angreifende Feder 68 die Rolle 67 gegen das Band 13 und dieses gegen die Rolle 51   drüekt.   



   Mit Ausnahme der Schubstange 52 sind die Konstruktion und der Antrieb der Stanze b und der Vorrichtung   d genau gleich wie    diejenigen der Stanze a und der   Vorrich-    tung c. Ein Untersehied besteht nur darin, dass für die Stanze   b    kein besonderer Antriebsmotor vorgesehen ist, sondern dass dieser Antrieb vom Motor 12 durch eine Stange 69, die an die Hebel 50 der beiden Stanzen   (t und      b angelenkt    ist, abgeleitet wird.



   Die Wirkungsweise der Stanze   a. uns    der Vorrichtung c und entsprechend die Wir  kungsweise    der Stanze   b-vmd    der   Vorrieh-    tung   d    sind wie folgt : In der Stellung der   Fig. 4    ist der Träger   38    mit dem Stempel 40 von der Matrize 35 bereits abgehoben und das Band 13 kann frei zwischen Stempel und Matrize   hindurehtreten.    Die Exzenterseheibe 53 bewegt sieh im Gegenuhrzeigersinn (Fig.   1)    und   versehwenkt    dabei in diesem Augenblick den Hebel 50 mittels der Schubstange 52 auch im Gegenuhrzeigersinn.

   Der Träger 38 wird also mittels der Stange 48, des Quer  hauptes      46    und der Kolonnen 37 weiter angehoben. Die Stange 65 wird in   Fig. 4 durch    den Hebel 50 nach oben bewegt und der Klin  kenträgerhebel    61 bewegt sich in Fig. 4 im Uhrzeigersinn. Da die Klinke   62    in eine Zahnliieke des Klinkenrades 60 eingreift, bewegt sie letzteres und die   Vorsehubrolle    59 in Fig. 4 im Uhrzeigersinn. Das durch die Rolle 67 an die Rolle 59 angepresste Band   13    wird also in Fig.   4    gesehen nach rechts verschoben, und dadurch wird die Vorrats  sehleife    des gestanzten Bandes 13 vergrössert.



  Sobald das Band 13 um eine vorgeschriebene   Lange    nach rechts bewegt worden ist, befindet sieh der Bolzen   54    der Exzenterscheibe 53 in Fig.   1    in seiner rechten Totpunktlage, und bei einer weiteren Drehung der Exzen  terscheibe    53 im Uhrzeigersinn in Fig.   1    wird die Bewegung der Schubstange   52    umgekehrt.

   Der zweiarmige Hebel 50 wird nun in Fig. 4 im Uhrzeigersinn verschwenkt und zieht den Träger 38 mit dem Stempel 40 iiber die Stange 48, Querhaupt 46 und die Kolonnen 37 nach unten, so dass der Stempel 40 mit der Matrize 35 zur Zusammenarbeit kommt und an einer Stelle des Bandes 13 die in Fig. 12 dargestellten Locher 42 und Einschnitte 43 und   44      ausstanzt.    Während dieser Bewegung des Hebels 50 im Uhrzeigersinn wird die Stange 65   in Fig. 4 nach    unten gezogen und der Klinkenträgerhebel 61 im Gegenuhrzeigersinn verschwenkt.

   Die nicht weiter beschriebene Bremse 70 der Rolle 59   (Fig.    5) verhindert letztere, sich infolge Rei  bungswirkung zwischen    ihr und der Klinke 62 oder dem Träger 61 im   Gegenuhrzeiger-    sinn der Fig. 4   zurüekzudrehen.    Das Band 13 steht also während des Stanzvorganges vollkommen   still. Die zuletzt-beschriebene    Be  wegung    des Trägers 38 und der Stillstand der Rollen   59 und    67 dauert so lange, bis der Exzenterbolzen 54 in Fig. 1 seine linke Tot  punktlage    erreicht hat.

   Dann kehren sieh alle   Beweglmgen    um und der Zyklus beginnt von neuem und wiederholt, sich so lange, bis die   Vorratsschleife    13 des gestanzten Bandes so gross ist, dass der Hebel 16 über den Sehalter   15    den Motor 12   ausschaltet. Die genau    gleichen Bewegungen, wie sie oben für die   Stanze ? und    die Vorrichtung c beschrieben sind, werden der Stanze b und der Vorriehtung d über die Stange 69 mitgeteilt. Es er übrigt sieh also, die Wirkungsweise der Stanze   b    und der Vorrichtung d weiter zu beschreiben.



   Zwischen dem Revolvertisch 18   und    der Vorrichtung c ist am Maschinenrahmen eine Geradführung 71 befestigt, während eine andere Geradführung 72 zwischen dem Revolvertisch 18 und der Vorrichtung d am   Ma-      sehinenrahmen    22 vorgesehen ist. Die Anordnung dieser   Geradführungen 71 und 72 gegen-    über dem Revolvertisch zeigt Fig. 16 in Draufsicht.



   In der Geradführung 71 läuft das gestanzte Band 13 in Fig. 10 von links nach rechts, und in der Geradführung 72 bewegt sieh das gestanzte Band   14    in Fig. 1. 3 von reehts nach links.



   In Lagern   72a    des Maschinenrahmens 22 ist eine Stange 73 hin und her beweglieh geführt (Fig. 16 und 17). Diese Stange hat zwischen den Lagern   72a    eine Führung   124,    die mit einem weiter unten beschriebenen Kulissenstein 74   zweeks    Antriebs der Stange 73 zusammenarbeitet. Am linken Ende der Stange 73 ist ein Arm 75 befestigt, und dieser trägt verschwenkbar einen Transportfinger 76, der sieh unter der Wirkung seines Eigengewichtes in die Ceradführung 71 legt.



  Dieser Finger 76 hat die Aufgabe, zum Vorschub des Bandes 13 in die Locher 42 desselben einzugreifen. Da seine genaue Lage in bezug auf die Längsrichtung der Geradführung 71 wiehtig ist, kann nach   Loden. der    Stellschraube 77 der   Arm 75 längs dei    Stange 73 grob eingestellt werden, während zur Feineinstellung des   Fingers 7ss dieset    mittels eines verstellbaren Exzenters 78 schwenkbar am Arm 75 angeordnet ist. Das   reehte Ende der Stange    73   trägt, einen eben-    falls nach Losen einer Stellsehranbe 77 längs der Stange 73 vertellbaren Arm 79.

   Am freien Ende dieses Armes 79 ist ein Transportfinger 80 schwenkbar angeordnet, der infolge seines Eigengewichtes sich in die Geradführung 72 legt und dazu bestimmt ist. in die   Einschnitte 45 des Bandes 14 einzngreifen    und dieses Band   nm    eine vorgeschriebene Strecke in Richtung des   RevoJvertisches 18    vorwärtszuschieben. Auch dieser Finger 80 ist zweeks Feineinstellung seiner   liane    in bezug auf die   Längsrichtung der (ierad-    führung   72 mittels eines Exzenters 81 ver-    schwenkba am Arm 79 gelagert.



   Bewegt sich die Stange 73 in Fig. 16 von links naeh rechts, so greift der Finger 76 in ein Loch   42    des Bandes 1   und sehiebt letz-    teres vor,   während der Finger 8 iiber clas    Band 14 hinweggleitet. Bei der Bewegung von rechts nach links der Stange 71 in Fig. 16   greift-der Finger 80 in    die Einschnitte 45 des    Bandes 14, dabei letzteres vorwärtsschiebend.    während der Finger 76 über das Band   3    hinweggleitet.



   Damit bei der   Rückwärtsbewegung der    Finger 76 und 80 die entsprechenden   Mate-    rialbänder nicht infolge Reibung zurückbewegt werden, sind folgende   Arretierfinger    vorgesehen : An einem Lagerstück 82 der Geradführung 71 ist mittels einer Schraube   83    der   Arretierfinger    84 befestigt, der mit seinen beiden   vordem Ecken    je in einen von    zwei einander gegenüberliegenden Einschnit-    ten 43 des Bandes 13 zu liegen kommt, sobald der Finger 76 das Band um den ge   wünschten Betrag vorwärtsgeschoben hat.   



  Bei der Rückwärtsbewegung des Fingers   76    verhindern daher diese Ecken des Fingers 84 eine   Rüekwärtsbewegung    des Bandes 13.



  Damit der Arretierfinger 84 in bezng auf die Längsrichtung der Geradführung 71 genau eingestellt werden. kann, tritt die   Schraube 83 durch    einen Schlitz 85 des   Arretierfingers      ers    4 und trägt an ihrem freien Ende eine   Scheibe 86. mittels welcher    durch Anziehen der Schraube 83 der Arre   tierfinger 84 am Lagerstück 82 2 festgeklemmt    wird. Durch Lösen der Schraube 83 kann man den   Arretierfinger    84 so lange in. Längsrichtung der Geradführung 71 verschieben, bis er die richtige Lage hat.



     Ein entsprechender Arretierfinger    87 ist   auch für die Oeradführung 72 hinter    dem    Vorschubfinger 80 vorgesehen. Dieser Finder    87 sitzt mittels eines   Feineinstellexzenters 88    lose drehbar an einem Arm 89, welcher nach Lösen einer Stellschraube 90 längs einer Stange 91 zur Grobeinstellung des Fingers 87   bewegt werden    kann. Diese Stange 91, die    gleichzeitig dem Arm 79 als Führung dient,    ist, an einem festen Teil der Maschine be   festigt.

   Der Arretierfinger 87. der mittels seines Eigengewichtes sich auf dem Band 14 abstützt, kommt mit seineu vordem Ecken    in   Einschnitte 45 zu liefen, sobald    der Vorsehubfinger 80 seine   Vorwärtshewegung    be  endisst,    hat. Beim   Rückwärtslauf des Vor-      sehuhfingers    80 verhindert daher der Arretierfinger 87 ein ungewolltes Rückwärts  hewegerl    des Bandes 14.



   Die Kante 92 der Geradführung 71 dient als Schneidkante zur Zusammenarbeit mit einem weiter unten beschriebenen   Sehneid-       werkzeus des Mittelteils der Maschine. Die    Kante   93    der Geradführung 72 ist ebenfalls eine Schneidkante, die mit einem andern, weiter unten beschriebenen Schneidwerkzeug des Mittelteils zusammenarbeitet.



     Die Anordnung und der Bau    des   Revol-    vertisches sind insbesondere aus den Fig. 21 und 22   ersichtlich. In Fig. 21    ist im   Masehi-    nenrahmen eine Achse 94 eingesetzt, welche einen Bund 95 aufweist, der sich auf einer Schulter 96 des Maschinenrahmens abstützt.



  Durch die auf das untere Ende der Achse 94 aufgeschraute Mutter 97 wird der   Bund 93    an die   Schulter      9ss angepresst, so dass    die Achse 94 fest mit dem Masehinenrahmen    2@ verbunden ist. Auf den oberhalb des Bundes 95 liegenden Teil der Aehse 94 ist    eine Hülse 98 mit   konischer Aussenfläche auf-    geschoben und durch den   Arretierkolben 99    gegen Drehung gesichert. Die Hölse 100 mit koniseher   Innent'läehe    ist   drehbar auf clie    Hölse 98 aufgegetzt und in den Körper 101 des   Revolvertisches eingepre#t.

   Dieser Kör-    per 101 hat in seinem untern Teil einen Zahnkranz 102, der mit einem weiter unten he  schriebenen    Zahnrad des Zahnradgetriebes in Eingriff steht. Auf dem Körper 101 ist die eingentliche Revolvertischplatte 18 mittels Schrauben 103 befestigt. Diese   l'latte    18 hat, wie Fig. 22 zeigt, im ganzen acht Gesenkformen   104.      Diese Gesenkformen entsprechen    der Form des Gehäuses   l der Verpackung    (Fig. 43 und 44). Der Revolvertisch 18, 101 hat im ganzen vier obere Anschlagzapfen 112, die an der   Platte 18 befestigt, sind, und ge-      genüber    diesen Zapfen   112 um. 45  versetzte    untere Anschlagazpfen 113, die am Körper 101 befestigt sind.

   Diese Anschlagzapfen 112 und 113 sind dazu bestimmt, mit dem.   Schilüs-      selbart.    einer weiter unten   besehriebenen    Stopvorrichtung zusammenzuarbeiten. Auf das obere Ende der Achse 94 ist eine Mutter 114 aufgeschraubt und zwischen diese und die Hülse 98 eine   Unterlagscheibe    115 gelegt.



  An der   Mutter 114    ist ein mit einem Schnabei 116 versehener Hebel 117 verschwenkbar angeordnet. Dieser Hebel dient dazu, das auf den Tisch 18 gesehobene Material für den   Verpaekungsdeekel nnten zn halten. Die      Aehse    94 hat eine zentrale Bohrung 118, die vom Zylinder 119 einer Luftpumpe naeh oben   % n    einer auf dem andern Ende der Achse   94    aufgesetzten Kappe 120 geht, wo die Luft durch   Offnungen    121 und 122 austreten kann. Diese Luft dient zum Auswerfen der fertigen Verpackung und ihre Zuführung    zur richtigen Stalle wird weiter unten be-    schrieben.



   Im folgenden soll nun die als Zahnradgetriebe ausgebildete Flüssigkeitskupplung an Hand der Fig. 18 bis 20 näher erläutert werden : 
Im Masehinenrahmen 22 ist eine Hülse   123    drehbar gelagert. Das obere Ende dieser Hülse trägt exzentrisch zur Hülsenachse und lose drehbar den Kulissenstein 74, welcher in die Führung   124    der weiter oben beschriebenen Stange 73 (Fig.   16 und    17) eingreift.



  Durch einen Querstift 125 fest mit der Hülse 123 verbunden ist die Welle 126 des Zahnradgetriebes. Die Hülse 123 hat im weiteren eine Aussenverzahnung   127,    die über ein   Zwischen-    rad 128 des Maschinenrahmens 22 mit dem Zahnkranz   102    des oben beschriebenen Tisches 18 in Eingriff steht. Durch einen Keil 129 ist ausserdem das Zentralrad 130 des Zahnradgetriebes fest mit der Welle 126 verbunden.



  Das Kettenrad 131 sitzt fest auf einer Hülse 132, die lose auf der Welle 126 angeordnet ist.



  Die Hülse 132 und mit ihr das Kettenrad 131 drehen sich auf den Kugeln 133 eines Kugellagers, dessen Gehäuse 134 am   Masehinen-    rahmen 22 mittels der Schrauben 135 befestigt ist. Fest mit der Hülse 132 ist im weiteren das Gehäuse 136 der Zahnradpumpe verbunden. Dieses Gehäuse liegt in einem mit   Ol      137    angefüllten Reservoir 138 des Maschinenrahmens 22. Die mit dem Zentralrad 130 in Eingriff stehenden drei äussern Zahnräder 139 sind drehbar im Gehäuse 136 gelagert und, wie Fig. 19 zeigt, gegeneinander um   120     versetzt. In Fig. 19 sind Bohrungen   140,-durch    welche das Öl aus dem Reservoir zur Eingriffsstelle zwischen den Rädern 130 und   139    angesaugt wird, in strichlierten Linien angedeutet.

   In den   Austrittskanälen    141, durch welche das   61    von den Eingriffsstellen zum Reservoir 138   zllrücklaufen    kann, sind Kugelventile vorgesehen. Wie Fig. 18 ver  anschaulicht,    haben diese Ventile Kugeln 142, welche durch eine Feder 143 auf die Hülse 144 gedrückt werden. Das Kettenrad 131 steht über eine nicht dargestellte Kette mit dem Kettenrad 21 der Fig.   1    in Eingriff. Die Hülse 132 und das Getriebegehäuse 136 werden also vom zentralen Motor 19 aus dauernd angetrieben.



   Die Arbeitsweise der oben geschilderten Zahnradpumpe ist die folgende :
Angenommen, der Tisch werde festgehalten.



  Die Hülse   123    mit   der Welle    126 und dem Zentralrad 130 können   sieh    info, lgedessen nicht drehen. Dann wird bei Drehung des Kettenrades 131, also, bei Rotation des Ge  triebegehäuses      136    und damit beim   Umlanf    der Räder 139 um das stillstehende Zentralrad 130 der Druck des Öls zwischen den Zahnrädern derart steigen, dass der Druck der Feder   143    überwunden wird, die   Kugeln    142 also in Fig. 18 von unten naeh oben angehoben werden, so dass das Öl durch die Austrittsleitung 141 wieder in das Reservoir 138 umgeleitet wird, der   Druek    zwischen den Zahnrädern also aufgehoben wird.

   Lässt man den Tisch 18 auf weiter unten   besehriebene    Weise los, verringert sich also der Widerstand auf das Gehä, use 136 so, dass er den Druck der Feder   143    nicht mehr überwinden kann, dann wird der zwischen den Rädern 139 und 130 auftretende Öldruck das Zentralrad 130, und mit ihm das Gehäuse 136 und die Welle 126 in Umdrehung versetzen. Wird der Tisch 18 wiederum festgehalten, so wird das   Öl,    wie oben   beschrie-    ben, die Kugeln   142    anheben. Während also das Kettenrad 131 und das Gehäuse 136 sieh dauernd drehen, kann dies das Zentralrad 130 mit der Welle nur dann tun, wenn die Arretierung des Tisches 18 aufgehoben ist.



   Der scheibenförmige Oberteil der Hülse 123, welcher den   Kulissenstein      74    trägt, hat im Bereiche dieses   Kulissensteins    eine Kerbe 145, welche dazu bestimmt ist, mit einem auf einem Bolzen 146 schwenkbar gelagerten Hebel   147    einmal pro   UmdrehungderHülse    123 in Eingriff zu kommen. Auf dem Bolzen 146 ist weiter ein Hebel   148    befestigt, an dessen freiem Ende eine an einem festen Ma  schinenteil    verankerte Feder   149    angreift. Ist die Kerbe 145 im Bereiche des freien Endes des Hebels 147   (Fig.    20), so greift dieses freie Ende in die Kerbe   145    unter dem Einfluss, der Feder   149    ein.



   Die Verzahnung 127 der Hülse 123 treibt über ein am Maschinenrahmen 22 gelagertes Zwischenrad 150 das Zahnrad 151 einer drehbar im Maschinenrahmen gelagerten äussern Hülse   152    an. Eine Torsionsfeder 153 ist in Fig. 18 mit ihrem untern Ende an der äussern Hülse    152 und mit ihrem obern Ende an einem Teil      154    einer innern, gegenüber der äussern Hülse    152 drehbaren Hülse 164 verankert.

   Die    innere   Hülse 164 trägt    zwei Nocken   155,    von welchen jeweils nur einer pro Umdrehung der Hülse 123 mit einem Fühlerbolzen 156 zusammenarbeitet, und zwei Anschläge 163, von welchen jeweils nur einer pro Umdrehung der Hülse 123 am Hebel   148      ansehlägt.    Der Fühlerbolzen 156 sitzt am freien Ende eines Armes   157,    welcher an einer Welle 158 be  festigt    ist (Fig. 20). Diese Welle ist in einem   Lager 158    eines am Maschinenrahmen   hefestigten    Supports 159 drehbar gelagert und trägt an ihrem andern Ende einen Arm 160, an welchem eine Schubstange 161 angelenkt ist.

   Letztere ist in einem Vertikallager 162 des   Nlaschinenrahmens    22 auf-und ab  wärts    beweglich gelagert. Das untere Ende der Stange 161 ist aus Fig. 26 ersichtlich und ist an einem Winkelstüek 165 angelenkt, dessen Zweckbestimmung weiter unten im Zusammenhang mit der die   Schneid-,      Sehnitt-    und   Ziehwerkzeuge    aufweisenden Presse be  schrieben    wird.

   Die Stange 161 wird durch die Zahnradpumpe der Fig. 18 bis 20 wie folgt betätigt :
Beginnt sich die Hülse 123 aus ihrer Stellung der Fig. 20 infolge Deblockierung des   Revolvertisches    18 im Gegenuhrzeigersinn   wu    drehen, so wird der Hebel 147 aus der Kerbe 145 herausgehoben und zusammen mit Hebel   148    im Uhrzeigersinn, entgegen der Wirkung der Feder   149,    versehwenkt, wodurch das freie Ende des Hebels 148 in den Bereich eines der Anschläge 163 zu liegen kommt, so dass die innere Hülse 164 an einer Drehung gehindert ist. Somit kann sich auch das obere Ende der Feder 153 nicht drehen. Dies dauert so lange, bis die Hülse 123 eine ganze Umdrehung gemacht hat, der Hebel 147 also wieder in die Kerbe 145 einspringen kann.

   Während dieser ganzen Umdrehung der Hülse 123 wurde der Tisch   18    um den Winkel zwischen zwei be  nachbarten    Gesenkformen bewegt. Gleichzeitig während cler Umdrehung der Hülse 123 wurde aber auch die äussere Hülse   152    über das CTetriebe   127, 150 uud 151 gedreht. Mit    der Hülse 152 rotierte auch das untere Ende der Feder 153, so dass also während einer Umdrehung der Hülse 123 die Torsionsfeder 153 gespannt wurde.

   Im Moment der Been  digung    der   Tischdrehung,    wo der Hebel 147 in die Kerbe   145      einspringt,    der mit dem Hebel   148    also bis jetzt zusammenarbeitende   Anselilag    163 freigegeben wird   (Fig.    20), versehwenkt sich bei jetzt stillstehender äusserer Hülse   152    die innere Hülse unter der Wirkung der gespannten Feder 153 und der Fühlerbolzen 156 läuft an einem der Nocken 155 auf, wodurch der Arm 157 mit seinem freien Ende in Fig. 20 nach oben und das freie Ende des Armes 160 und mit diesem die Stange 161 und das   Winkelstüek    165 (Fig. 26) nach unten bewegt werden.



   Im folgenden wird nun an Hand der Fig. 26-33 die Presse f und deren Antrieb beschrieben :
Der Block 166 der Presse, der die weiter unten besehriebenen, obern   Schneid-,    Ziehund   Schliesswerkzeuge    trägt, ist an zwei Kolonnen 167 befestigt, die in Lagern 168 des Maschinenrahmens auf und ab beweglich gelagert und unterhalb dieser Lager 168 durch ein Querhaupt 169 fest   miteinander verbun-    den sind. An diesem Querhaupt greift der Kurbelarm 170 an, der durch ein Exzenter   171    der Welle 172 angetrieben wird.

   Wie Fig. 28 zeigt, läuft die Welle 172 auf einem Rollenlager 173 und einem Kugellager 174 Lose auf der Welle 172 sitzt das   Schwnng-    und Antriebsrad   24    der Presse, das   s gemä#    Fig.   1    über einen Keilriemen 23 vom Motor 19 aus kontinuierlich angetrieben wird. Die Welle 172 ist mittels, einer   Drehkeilkupplung    mit dem Schwungrad   24    automatisch ein-und ausrückbar. Diese Drehkeilkupplung und ihre Steuermittel sind insbesondere aus den Fig. 28 bis 32 ersichtlich. Der Drehkeil 177 ruht in einer halbzylindrischen Nut 178 der Welle 172 und erstreckt sich vom rechten Ende dieser Welle bis in die Nähe des Kugellagers 174.

   Die mit der Nabe des Schwungrades 24 verkeilte Büchse 179 hat, wie Fig. 31 zeigt, zwei einander gegenüberliegende   Einkerbun-    gen 180, in welche der Drehkeil bei mit dem Sehwungrad 24 gekuppelter Welle 172 eingreift. Zur Drehung des   Drehkeils 177    dient   gemä# Fig.    32 eine Feder 181, die mit ihrem einen Ende über einen Stift 182 am Drehkeil 177 und mit ihrem andern Ende über einen Stift 183 mit der Welle 172 verankert ist.



  Die Feder 181 hat daher das Bestreben, den Drehkeil in der Nut 178 im Gegenuhrzeigersinn der Fig. 32 zu drehen. Durch den Keil 1 190 fest mit der Welle 172 verbunden ist ge  mäss    Fig. 29 eine Nockenscheibe 184. Der Drehkeil 177 hat die Möglichkeit, sich in dem durch die Nut 178 und die Noekenseheibe 184 geschaffenen Raume um einen gewissen Betrag zu verdrehen. Links der   Noekenseheibe    184 in Fig. 28 sitzt lose auf der Welle 172 eine Scheibe 185 mit einem Noeken 186. An diesem Nocken 186 greift eine Zugfeder 187 an, die mit ihrem andern Ende auf nicht dargestellte Weise an der Nockenscheibe 184 befestigt ist.

   Die Scheibe 185 hat an ihrer Innenseite einen Ausschnitt 188, in welchem sich der Drehkeil 177 hineindrehen kann, wenn er im Bereiche dieses Ausschnittes liegt, und weiter einen Ausschnitt   189,    dank welchem der Keil   190 die    Scheibe 185 an der von ihr vorzunehmenden Bewegung im einen und andern Drehsinne nicht hindern kann. Links der Scheibe 185 in Fig. 28 ist eine Nockenscheibe 191, durch den Keil 190 fest mit der Welle 172 verbunden. Diese Nockenscheibe ist insbesondere auch aus Fig. 26 ersichtlich und dient dem auf weiter unten be  schriebene    Weise mit dem freien Ende des   Winkelstückes    165 zusammenzuarbeiten.

   Im Bereiche des Nockens 184 und des Nockens 186 ist ein Sperrsehieber 192 in einer   Füh-    rung 193 des Maschinenrahmens auf und ab   beweglich gelagert. Dieser S, perrsehieber    steht unter der Wirkung einer an der Fiihrung 193 abgestützten Feder   194,    die ihn nach unten zu bewegen   traehtet. Ein mittels    eines Bolzens 195 (Fig. 26)   versehwenkbar    an der Filhrung 193 gelagerter, zweiarmiger Hebel 198 greift mit einem kugeligen Teil 196   beweglieh    in einen Einschnitt   197    des Sperrschiebers 192.

   Ein am Hebel 198 angeschraubter   Klo-    ben 199   (Fig. 27) bildet zusammen mit dem    Hebel   198    eine Führung   200    für das   Winkel-    stiielk 165, in welcher sich das Winkelstüek auf und ab bewegen kann, sofern es nieht mit dem   Kloben    199 in festem Eingriff steht.



  Dieser feste Eingriff wird erreicht durch einen Einschnitt   201    des Winkelstückes 165, welcher sich in der Stellung der Teile gemäss Fig. 26 um die Kante 202 der Führung 200 legt und durch eine am Winkelstück 165 und an einem festen Maschinenteil angreifende Zugfeder 203 in diesem Eingriff gehalten wird. Es ist die Aufgabe der Nockenscheibe 191, zu gegebener Zeit das Winkelstück 165 im Uhrzeigersinn der Fig.   26    zu   versehwen-    ken und es dadurch ausser Eingriff mit dem   Kloben    199 zu bringen, so dass die Feder   194    den Sperrsehieber 192 in seiner untern Lage ge   ha. lten    kann.



   Die vom   Winkelstüek 165 über    den Hebel 1 198   und den Sperrschieber    192 gesteuerte   Drehkeilkupplung arbeitet    wie folgt :
In der in Fig. 26 dargestellten Lage des   Sperrsehiebers    192 hält dieser die Nocken 184 und 186 und damit also die Welle 172 und die unter der   Wirkung der    Feder 187 stehende Scheibe 185 in ihrer Lage fest. Der Drehkeil 177 ist von der   Büehse    179 der Nabe des Schwungrades   24    ausgekuppelt und die Welle 172 steht somit still, die Presse arbeitet also nicht.

   Das   ist die Stellung, während wel-    cher die Hülse   123    (Fig.   18 und 20) sieh be-      wegt,    der Hebel   147    somit ausser Eingriff mit der Kerbe 145 ist und die Torsionsfeder 153 gespannt wird. Sobald nun der Revolvertiseh
18 seine Drehung um den Winkel zwischen    zwei benachbarten Gesenkformen beendigt    hat, also im Moment, wo der Hebel   147    wie der in die Kerbe 145   einspringt, bewegt sich    die Stange 161 und mit ihr das Winkelstüek
165 auf weiter oben besehriebene Weise nach unten.

   Der Hebel 198 wird durch das mit ihm in Eingriff stehende Winkelstück 165 im Ge    genuhrzeigersinn    der Fig. 26 versehwenkt und der Sperrsehieber   192    somit angehoben, wodurch die Nocken   184    und   186    freigegeben werden. In diesem Augenblick verschwenkt die Feder 187 den Nocken   186    mit der  Scheibe 185 im Gegenuhrzeigersinn der Fig. 30, bis der Ausschnitt 188 im Bereieh des   I) rehkeiLs 177    liegt. Inzwischen hat sich die eine der Einkerbungen 180 infolge   Weiter-    drehung des Schwungrades 24 ebenfalls in den Bereich des Drehkeils 177 bewegt.

   Nunmehr ist der Drehkeil 177 für eine Drehung im Gegenuhrzeigersinn der Fig. 32 unter der Wirkung der Feder 181 freigegeben und springt in die Einkerbung 180 und in den Ausschnitt 188 ein. Die   Büehse    179 der Nabe des Schwungrades   24    nimmt nun die Welle 172 mit sich, die Presse wird also über das Exzenter 171 angetrieben und der   Werkzeug-    block 166 bewegt   sieh    nach unten, wobei seine   Schneid-,    Zieh-und Sehliesswerkzeuge mit den   Gegenwerkzeugen zur Ztusammenarbeit    kommen. Während dieses Vorganges läuft der Sperrsehieber 192 unter dem Einfluss der Feder   194    auf der Nockenscheibe 184 von ihrem grössten Radius zum kleinsten hin.

   Bevor aber der grösste Radius der   Sperrseheibe    184 wieder in die Lage der   Fig. 26 kommt,    hat die Nockenscheibe 191 das Winkelstück 165 berührt und im Uhrzeigersinn der Fig. 26 verschwenkt und entgegen der Wirkung der Feder 203 ausser Eingriff mit dem   Kloben    199 gebracht. Der Hebel 198 ist somit schon bevor die   Noekenseheibe      184    die Stellung der Fig. 26   erreiclit    hat, also solange die Presse noch arbeitet, von seinem Antrieb getrennt, so dass es ausgeschlossen ist, den Sperrsehieber 192 in Fig. 28 durch eine falsehe Schaltung an einem weiter unten beschriebenen Schalthebel nach oben zu bewegen und dadurch die Presse vor dem näehsten Stillstand des Revolvertisehes erneut zur Wirkung zu bringen.

   Der   Sperrsehieber    192 ist also immer in seiner untern Sperrlage, wenn die Nocken 184 und 186 in der Lage der Fig. 26 ankommen, Während der Drehung der Nocken   184    und   186    läuft der Punkt des Nockens 186 mit dem grössten Radius dem Punkt der Nockenscheibe 184 mit dem grössten Radius um einen gewissen Betrag voraus. Es stosst somit der Nocken 186 vor dem Noeken 184 an den   Sperrschieber    192 an.

   Durch dieses Anstossen verdreht sieh in Fig. 30 der Nocken 186 entgegen der Wirkung der Feder 187 gegenüber der Welle 172 im   Uhrzeigersinn    und die Kante 203 des Ausschnittes 188 der Scheibe 185 verdreht den Drehkeil 177 entgegen der Wirkung der Feder 181 im Uhr  zeigersinn    der Fig. 30 und der Fig. 31 und bringt ihn in die Lage dieser beiden Figuren, wo er ausserhalb des Bereiches des Ausschnittes 188 und der Einkerbungen 180 liegt.



  Die Welle 172 ist somit vom Schwungrad 24 abgekuppelt, und da am Ende der   Rückwärts-    bewegimg des Nockens 186 im Uhrzeigersinn der Fig. 30 auch die Nockenscheibe   184,    die mit der Welle 172 fest verkeilt ist,   am.    Sperrschieber 192   anstosst,    wird diese Welle im Moment dieses Anstossens stillgesetzt.



   Da am Ende der Drehbewegung der innern Hülse 164 der   Fühlerbolzen      156    vom Noeken   155 unter    der Wirkung der Feder 203 abgefallen ist, die Stange 161 mit   dem Win-    kelstüek 165 sich also wiederum nach oben bewegt hat, so kann am Ende der Arbeit der Presse f die Feder 203 den Einschnitt 201 des Winkelstückes 165 wieder in Eingriff mit dem Kloben 199 bringen, weil das   Winkel-    stück 165 in der Stellung der Teile der Fig.   26 dureh tdie Noekenseheibe    191 nicht mehr an einer Schwenkbewegung im   Gegen-    uhrzeigersinn gehindert ist.



   Bevor auf die im Block 166 gelagerten   Schneid-,    Zieh-und Schliesswerkzeuge an Hand der Fig. 34-39 näher eingegangen wird, soll die Lagerung der die   Gegenwerk-    zeuge bildenden Gesenkformen 104 im Tisch 18, 101 geschildert werden :
Die Gesenkformen 104 selbst sind   Bloeke,    die versehiebbar in Bohrungen   204    der Tischplatte   18      auf-und abwärts beweglieh    gelagert sind. Sie bilden ein Stuck mit einem Schaft 205, der im Körper 101 des Revolvertisches in einer Bohrung 206 hin und her be  weglieh geführt    ist.

   Eine Feder 207 stützt sich mit ihrem obern Ende am Block   104    und mit ihrem untern Ende am   Wörper    101 ab und hat das Bestreben, die Gesenkformen 104 nach oben zu bewegen. Diese   Aufwärtsbewe-    gung wird begrenzt durch eine Scheibe 208, die unterhalb des Korpers 101 am Schaft 205 befestigt ist und mit einer Anschlagfläche 209 des Körpers 101 zusammenarbeitet. In Fig. 22 sind die verschiedenen Stellungen der Gesenkformen mit Nr.   1    bis Nr. 8 bezeichnet. Koaxial zu den jeweils in den Stellungen Nr.   1    und Nr. 7 befindlichen Gesenkformen 104 sind im Maschinenrahmen 22 Ansehläge 210 für das untere Ende der Schäfte 205 vorgesehen.



   Der Block 166 der Presse trägt ein   Schneid-und    Ziehwerkzeug für das Verpackungsgehäuse, ein Schneidwerkzeug für das Deckelmaterial, welches Werkzeug gleich  zeitig    zum Aufziehen eines Kragens am Packungsgehäuse dient, und weiter eine Sehliesszange. Diese Werkzeuge sind in der angegebenen Reihenfolge   in den Fig. 3436    dargestellt. Ihre gegenseitige Lage im Block 166 erkennt man aus Fig. 39.



   Das Werkzeug gemäss Fig. 34 liegt koaxial zu der Gesenkform, die sich jeweils in der Stellung Nr.   1    befindet, das Werkzeug gemäss Fig. 35 liegt diesem ersteren Werkzeug in bezug auf den Tisch 18 diametral gegenüber, und zwar koaxial zur   Gesenkform,    die sieh jeweils in der Stellung Nr. 5 der Fig. 22 befindet. Das Sehliesswerkzeug der Fig. 36 befindet sich koaxial zu der Gesenkform, die sich jeweils in der Stellung Nr. 7 der Fig. 22 befindet. Die Lagerung dieser Werkzeuge im Block 166 ist insbesondere aus den Fig. 37 und 38   ersichtlieh.   



   Das   Schneid-und    Ziehwerkzeug, das   sieh    über der Stellung Nr.   1    befindet, hat einen Stempel 211 und eine   Niederhalterplatte    212.



  Diese Niederhalterplatte dient gleichzeitig als Abschermesser zum Abtrennen eines Stüekes des Materialbandes für das   Verpaekungs-    gehäuse und arbeitet zu diesem Zweeke mit der Kante 92 der Führung 71 zusammen (Fig. 16). Am Ende jedes Arbeitsvorganges der Presse dient die Niederhalterplatte 212 weiter noch als Abstreifplatte für das gezogene Gehäuse. Der Stempel 211 sitzt auf einem Träger 213, der mittels eines Bolzens 214 auf einem Schaft 215   aufgesteekt    ist.



  Dieser Schaft 215 hat an seinem obern Ende ein Gewinde 216, auf welches eine Mutter 217 aufgesehraubt ist. Diese Mutter stützt sich auf einer Schulter 218 des Blockes 166 ab.



  Eine Feder 219 liegt einerseits am untern verdickten Teil des Schaftes 215 und anderseits mit ihrem obern Ende an einer Seheibe 220 an, die sich an einem im Block 166 befestigten Sprengring 221 abstützt. Die Feder 219 hat somit das Bestreben, die Mutter 217 an die Schulter 218   anzudrüeken.    Diese Feder komprimiert sich normalerweise bei einem Pressvorgang nicht, sondern dient als Sicherheit für den Fall dass der Block 166   niedergeht,    wenn keine Gesenkform 104 unter dem Werkzeug liegt. Sie dient also zur Vermeidung von Brüchen oder andern   Beschädi-    gungen im Falle   eines ungewollten Nieder-    ganges des Blockes 166.

   Die Niederhalterplatte 212 ist durch vier Federn   222    gehalten, die am Träger   213    befestigt und in Bohrungen 223 desselben geführt sind. Der Träger hat im weiteren vier Führungsstifte 224, die unter sich um   90"versetztsind(Fig.    39).



  Die in Fig. 39 auf einer Horizontalen einander gegenüberliegenden Führungsstifte   224    legen sich bei Niedergang des Blockes 166 in das Loch 42 bzw. an die naeh dem Abschneiden   übriggebli, ebene kreisförmige Kante 225    des Gehäusematerials (Fig. 12), während die auf einer Vertikalen der Fig. 39 einander gegenüberliegenden Führungsstifte   224    mit den Einsehnitten   44    der Fig. 12   zusammen-    arbeiten. Die vier Stifte   224    dienen also dazu, das nach nicht gezogene Material des Ver , packungsgehäuses gegenüber dem Werkzeug   der Fig. 34    und der entspreehenden Gesenkform in richtiger Lage zu halten.

   Beim Nie  dergang des Blockes    166 treten die Stifte in Löcher 226 der Tischplatte 18 ein (Fig. 22).



   Das Sehneid-und Ziehwerkzeug 227 der   Fig. 35    und 38 ist auf gleiche Weise mittels der Teile 215, 216, 217,   218,      219    im Block 166 gelagert wie das Werkzeug der Fig. 34. Die in Fig. 39 um   90     gegeneinander versetzt gezeichneten Schrauben 228 dienen der Zentrierung des Werkzeuges   227.    Dieses Werkzeug arbeitet zum Abschneiden des Deckelmaterials mit der Kante   93    der Führung 72 der Fig. 16 zusammen, 
Vom   Schlieliwerkzeug ist    in Fig. 36 nur der untere Teil gezeigt. Seine Lagerung und die Steuerung hingegen gehen aus Fig. 37 hervor.

   Dort ist im Block 166 eine Hülse   229      versehiebbar    gelagert, die dem   Schabt 215    der übrigen Werkzeuge entspricht. Auf einem Aussengewinde 230 der Hülse 229 ist eine   lutter    231 aufgeschraubt. Diese legt sich an    eine Seilulter 232 des Blockes 166 an, und    zwar unter der Wirkung einer Feder   233,    die der   Feder' ? 19    der beiden andern Werkzeuge entspricht und sich an einer Schulter   234    des Blockes 166 und anderseits an einer Schulter 235 der Hülse 229 abstützt.

   Auch diese Feder   233    dient als Sicherung in dem im Zusam  menhang mit    den beiden andern Werkzeugen beschriebenen Sinne.   Am untern    Ende der   I Iülse 229 sind Pressrollen 236    drehbar gelagert. In der Hülse 229 ist ein Block   237    axial versehiebbar angeordnet und durch den Keil 238 gegen Drehen gesichert. Koaxial zum Block   237    läuft eine Stange 239, die durch einen Stift   240    fest mit dem Block 237 verbunden ist. Am obern Ende des Blockes 237 7 stützt sich das untere Ende einer Feder   241    ab, deren oberes Ende an einem   Innenflansch      242    der Hülse 229 anliegt.

   Diese Feder   241    hat somit das Bestreben, den Block 237 und (lie Stange   239    nach unten zu bewegen. Diese Abwärtsbewegung wird begrenzt durch eine auf ein Gewinde   243    der Stange 239 aufgeschraubte Mutter 244, die in der Stellung der Fig. 37 am Innenflanseh   242    der   Hüllse      229    aufliegt. Am Block 237 sind mittels der Stifte   245      Zangenklauen 246 verschwenkbar    gelagert.

   Eine zwischen diesen Klauen und der Stange   239      angeordnete elastisehe Paekung    247   (z.    B. aus Gummi) hat das Bestreben, die   K ! auen 246    von der Stange weg und die konischen Fläehen   248    der Klauen an die   Pre#-    rollen   236    anzudrücken, Die Stange 239 hat an ihrem untern Ende eine axiale Bohrung 249, in welcher die Stange   250 eines    Niederhalters 251 für das Deckelmaterial axial verschiebbar angeordnet ist. Eine sieh an dieser Stange   250 und am Boden    der Bohrung   249    abstützende Feder   252    hat das Bestreben, den Niederhalter 251 nach unten zu bewegen.



  Diese Abwärtsbewegung wird begrenzt durch einen Anschlagstift   253    der Stange 239, der durch einen Schlitz   254    der Stange   250    hindurchtritt. Die Schultern 255 der Klauen   246    sind dazu bestimmt, während einer gewissen Zeit der Abwärtsbewegung des Blockes 166 mit einer Anschlagplatte 256   zusammenzu-    arbeiten, welche Platte auf nicht dargestellte Weise fest mit dem Maschinenrahmen verbunden ist. Diese Platte 256 hat eine Öffnung 257, durch welche   Klauen 246    hindurchtreten.



   Die dargestellten drei Werkzeuge arbeiten bei ein und demselben Niedergang des Blockes 166 an der Stelle Nr.   1    bzw. Nr. 5 bzw. Nr. 7 der Fig. 22 wie folgt :
Beim Niedergang des Blockes 166 treten zuerst die Führungsstifte   224    des Werkzeuges der Fig. 34 in die Löeher   226,    die um die darunterliegende Gesenkform auf den Tisch angeordnet sind, ein. Vorher aber tritt der linke Stift 224 in das Loch 42 der Fig. 12 ein und legen sieh die andern Stifte an die Ausschnitte   225    bzw. 44 des Verpackungsgenäusematerials an. Dieses Material ist somit durch die Führungsstifte   224    in riehtiger Lage gesichert.

   Bei einer weiteren Abwärtsbewegung des Bloekes 166 kommt die   Niederhalterplatte    212 mit dem Gehäusematerial der Fig. 12 in Berührung, hält dieses flaeh und schneidet zusammen mit der Kante 92 der Führung 71 das Material längs der strichlierten Linie 258 der Fig. 12 durch. Kurz darauf kommt der Stempel 211 mit dem Material in Berührung und zieht dieses in die in Fig. 34 dargestellte Form, während die   Niederhalterplatte 212    sieh weiter am Rande des abgeschnittenen Materials anlegt, so dass dadurch der flache Flansch 3'der Fig. 34 entsteht. Während dieses ganzen Vorganges konnte die Gesenkform   104    der Fig. 34 nicht entgegen der Feder 207 nach unten ausweichen, weil der Sehaft 205 durch den Ansehlag 210 an einer Bewegung gehindert wurde.

   Geht nun der Block 166 der Presse wieder nach oben, so   verlä#t    zuerst der Stempel 211 das gezogene Gehäuse, während die   Niederhalterplatte    212 infolge der vorherigen Komprimierung der Federn   222    das Gehause durch Aufliegen auf den   Plansch    3' unten hält. Sie wirkt damit als   Abstreifplatte    des hergestellten Ver  packungsgehäuses    vom Stempel. Bei weiterem Aufwärtsgang des Blockes 166 entspannen sich die Federn 222 allmählich, bis die Niederhalterplatte den Fdansch   3'verlässt imd    die Stifte 224 aus den Locher 226 austreten.



   Das Werkzeug der Fig. 35 arbeitet bei einem Niedergang des Blockes   166    wie folgt : Solange der Flansch 3'noch die flache Form der Fig. 34 hat, schneidet das Werkzeug 227   msammen    mit der Kante 93 der   Führung 72    das vorher auf das   Verpackungsgehäuse auf-    geschobene Deckelmaterial längs der strich  lierten    Linie 260 der Fig. 13 durch. Bei der Weiterbewegung des Werkzeuges 227 nach unten gibt die Gesenkforan 104 entgegen der Wirkung der Feder 207 nach, weil an der Stelle Nr. 5 unter dem Schaft 205 kein An  sehlag    210 vorhanden ist.

   Die Kante 261 der   Bohrtmg    204 der Tischplatte'18 biegt daher den Plansch 3' über einen Teil seiner Breite nach oben um, so   da#    ein   senkreehter    Kragen 3"entsteht, der das Deckelmaterial umgibt.



  Ist das   gesehehen,    so fährt der Block 166 wiederum nach oben und die Gesenkform   204    bewegt   sieh    unter der wirkung der Feder 207 gleichfalls wieder nach oben, so dass der Kragen 3'' über die Oberfläche der Tischplatte 18 hervorsteht.   Nach zweimaliger    Schaltung des   Revolvertisches    18 ist das Ver  packungsgehäuse    mit dem Kragen 3"in der Stellung Nr. 7 der Fig. 22, also unter dem Werkzeug der Fig. 36 und 37, angelangt.



   Beim   Niedergang sdes Bloekes 166    tritt zuerst der Kragen 3"in den Baum   263 inner-    halb der Klauen   246    ein und legt sich der Niederhalter 251 unter Komprimierung der    Feder 25@ auf den Deckel der Pacfung.   



  Darauf stossen die   Sehulteirn der    Klauen   246    an der Platte 256 an, und diese Klauen bewegen sich vorläufig trotz weiteren Niederganges des Blockes 166 nicht nacht nach unten.



  Dafür aber laufen die Pressrollen 236 längs den konischen Flächen 248 der Klauen 246 und drücken dabei letztere naeh innen. Bei dieser Einwärtsbewegung der Klauen wird der Kragen 3"durch letztere nach innen in die Stellung der Fig. 36 gebogen. Dies dauert so lange, bis die Schultern   255    die Platte 256 verlassen, welcher Moment in Fig. 36 dargestellt ist. Da sich infolge bisherigen Stillstandes der Klauen   246    in Axialrichtung die Feder   241    gespannt hat, so sehlägt nunmehr diese Feder die Klauen 246 von der Stellung der Fig. 36 an nach unten, wodurch der Kragen '' an den   Deckel 2 der Packung ange-    drückt wird, so   da#    die fertige   Verpackung    der Fig. 44 entsteht.

   Bei dieser   Sehlag-    wirkung der Klauen   246 werden diese am       Rande der Öffnung 257 gefuhrt. Beim Rück-      wärtsgang    des Blockes 166 laufen zuerst die Klauen   yangs    des Randes der Öffnung 257 nach oben, wahrend sich die   Feder 252 all-      mählich    entspannt.

   Haben die Schultern 255 der Klauen die Stellung der Fig. 36 wieder erreicht, verlassen sie   also. den Rand der Öff-    nung   257,    so werden sie durch die vorher auseinandergespreizt und beim beim Zusammenlaufen der   Klauen kompri-    mierte Packung   247    wiederum in die Lage der Fig. 37 Blockes weiteren Aufwärtsgang des zuletzt 166 verlässt läuft t aueh der Niederhalter 251 die fertige Packung. Nach einer   weiteren Selial-    tung des Revolvertisehes kommt diese fertige Packuna in die Stellung Nr.   8    der Fig. 22, wo sie auf weiter unten geschilderte Weise durch Luft ausgestossen wird.



   In dem im Zusammenhang mit Fig. 21 er  wähnten      Luftpumpenzylinder    119 zentrale ein   Kolben 264,    dessen Kolbenstange 265 an eine Schubstange 266 angeschlossen ist (Fig. 33).



  Die Schubstange 266 ist am Exzenter   171    der Presse angeschlossen. Der Kolben   264      macht    also bei jedem Arbeitsgang der Presse einen   Hin-und      Hergang.    Bei   seiner Aufwärts-    bewegung   stosst.    er die Luft durch die Bohrung 118 in die Kappe 120  (Fig. 21). Wie Fig. 33 zeigt, liegt die   Nappe    120 in einem Trichter   267,    welcher die Luft an die   Stelle Nr.    8 des Tisches 1   (Fig.      22)    bläst, und zwar so, dass die fertige Packung durch den aus dem Trichter 267 austretenden Luftstrom ausgeworfen wird.



   Es bleibt nun noch die Auslosung und das Abstoppen der Bewegung des Tisches 18, 101 durch einen Handhebel und die Siche  rungsvorrichtung für    diesen Handhebel ge  mäss    den Fig. 23 bis 25 zu beschreiben. Die   Bewegung des Revolvertisches    18, 101 wird    abgestoppt durecl einen Sehlüsselbart 268,    der gegenüber den   Ansehlagzapfen    112 und 113 in   Axialriehtzmg    derselben   versehoben    werden kann, so dass durch Anschlagen dieser Zapfen an den Schlüsselbart 268 der Tisch 18, 101 jeweils nach einer Drehung un den zwischen zwei   benachbarten Gesenkformen    104 liegenden Winkel stillgesetzt wird.

   Dieser Schlüsselbart 268 ist an einem Bolzen 269 befestigt, der in einem Lager 270 des   Maschi-    nenrahmens   22    auf und ab bewegbar gelagert ist (Fig. 24 und 25). Der Schlüsselbart 256 tritt durch einen Ausschnitt 271 des Lagers 270 aus   let% terem    hervor. Wie Fig. 25 zeigt, hat   dieser Sehlüsselbart 268 eine Nut    272 von    kreisbogenlörmigem Quersehnitt, in welehe    sich die   Anscblagzapfen    1. 12 und   113 jeweils    einlegen.

   Damit der Schlüsselbart 268 beim   Minrichten der Maschine    in die richtige Stellung justiert werden kann, so dass er den Tisch 18, 101 in bezug auf die Werkzeuge der Presse in der richtigen Lage stillsetzt, ist am untern Ende des Bolzens 269 ein Arm 273 befestigt. Durch das freie Ende dieses Armes 273 geht ein Exzenter   274,    das in einem festen Teil 275   dreh-und    feststellbar gelagert ist. Durch Verdrehen des Exzenters   274    ver  sehwenkt    man den Arm 273 und damit auch den   Sehlüsselbart    268 so lange, bis er die oben gewünschte Lage bezüglich des Tisches 18, 101 hat. Der Bolzen 269 bildet über einen Teil seiner Länge eine Zahnstange 276, mit welcher ein Zahnrad 277 in Eingriff steht.



  Dieses Zahnrad sitzt auf einer Welle 278, welche in einem am Lager 270 angegossenen Auge 279 drehbar gelagert ist. Fest mit der Welle   278    verbunden ist der Handhebel   280,    welcher auch in Fig.   2 und    3 siehtbar ist.



  Wird   (ler IIandhebel versehlvenkt,    so dreht er das Zahnrad und dieses bewegt über die Zahnstange 276 den Bolzen 269 und mit ihm den Schlüsselbart 168 je   nach der Schwenk-    richtung des Handhebels nach oben oder unten. Lose auf der Welle 278 ist eine Scheibe 281 mit einem Nocken   282    angeordnet. Die Scheibe 281 hat einen Aussehnitt   283,    in welchem sieh ein Stift 284 des Handhebels 280 während eines kleinen Teils der   Sehwenk-    bewegung des Handhebels frei bewegen kann, während er bei Anstossen an die Scheibe 281 diese mitnimmt. Ausschnitt 283 und Stift   284    bilden zusammen eine   Sehleppkupplung    zwisehen Handhebel 280 und Noeken 282.

   Der   Nocken 282    arbeitet mit einem StoRstift 285 zusammen, welcher in einer Büchse 286 des Maschinenrahmens   22    auf-und abwärts bewegbar gelagert und durch einen Keil 287 gegen Drehen gesichert ist. Dieser   Stossstift    285 stützt sich auf einem. Hebel 288 ab,   wel-    cher   sehwenkbar    an einem Auge 289 des Lagers 270 angeordnet ist. Eine Feder 290 stützt sich mit ihrem einen Ende auf einem fest angeordneten Ansehlag 291 und mit ihrem andern Ende am Hebel 288 ab und drückt damit den letzteren gegen den Stossstift 285. Der Hebel 288 legt sich in der Stel lung der Fig. 23 und   24    in die Rille 293 eines
Sicherungsbolzens 294.

   Das innere Ende dieses Sicherungsbolzens   294    ist auf zwei diametralen Seiten angefräst und bildet so einen   Ansehlag    295, der dazu bestimmt ist, abweehslungsweise mit zwei Ausschnitten 296 des Bolzens 269 zusammenzuarbeiten. Diese beiden Ausschnitte sind durch einen Steg 307 voneinander getrennt. In eine Nut   297 des   
Sicherungsbolzens 294 greift lose das freie
Ende des einen Armes eines   eiarmigen   
Winkelhebels   298,    Dieser Winkelhebel 298 ist mittels des Bolzens 299 verschwenkbar am m
Lager 270 montiert. Eine Feder 300 stützt sich mit ihrem einen Ende an einem Stift 301 des Winkelhebels 298 und mit ihrem andern
Ende an einen Stift 302. eines festen Teils der
Machine ab.

   Die Feder 300 hat das Bestre ben, den Winkelhebel 298 im   Gegenuhrzeiger-    sinn der Fig. 24 zu verschwenken, kann dies aber nur, wenn der Hebel   288    nicht in die
Rille 293 des Sicherungsbolzens   294 eingreift.   



   Das freie Ende des andern Armes des Win    kelhebels    298 trägt einen Stift 303, welcher in einen Schlitz   304    einer Stange 305 ein greift. Diese Stange   305    steht in fester Ver bindung mit einer Stange   306    (Fig.   33),    die am Querhaupt   169    der Presse festgeschraubt ist.



   Die oben beschriebene Vorrichtung der Fig. 23 bis 25 arbeitet wie folgt :
In Fig. 24 ist der   Sehlüsselbart    268 in seiner obersten Stellung und einer der obern Anschlagzapfen 112 des Tisches 18 liegt an ihm an, so dass der Tisch sich nicht bewegen kann, die Zahnradpumpe der Fig. 18 also leer läuft. Die untere Kante des Schliisselbartes liegt in dieser Lage unmittelbar über der Ebene, in welcher die Stirnenden der untern Anschlagzapfen 113 des Tisches liegen. Bewegt man nun den Handhebel 280 im Gegenuhrzeigersinn der Fig. 23, so fängt der Bart 268 an, sich nach   unten    zu bewegen.

   Bevor er aber den Anschlagbolzen 112 ganz verlassen hat, und nachdem der Bart schon mit seiner Unterkante unter die oben erwähnte Ebene der Stirnflächen der Anschlagzapfen 213 gelangt ist, stosst der Stift 284 an den Rand des Ausschnittes   283    an und verschwenkt nun bei weiterer Bewegung auch die Scheibe 281 mit den Nocken 282. Der Stossstift 285 geht infolgedessen nach unten, verschwenkt den Hebel 288 im   Gegenuhr-    zeigersinn der Fig. 23,   so da#    dieser Hebel aus der Rille 293 des Sicherungsbolzens 294 austritt und letzterer sich somit unter dem   Einflu#    der Feder 300 und dem Winkelhebel 298 in Fig. 24 nach links bewegen kann. Bis dahin hat sich aber der Bolzen 269 schon so weit nach unten bewegt, dass der Anschlag 295 in den obern Ausschnitt 296 des Bolzens 269 eintreten kann.

   Nachdem dies stattgefunden hat, gibt der Schlüsselbart 268 den obern Bolzen 112 frei, aber die untere Kante des   Schlüsselbartes    liegt jetzt bereits unterhalb der Ebene der Stirnfläehen der Anschlagbolzen 113. Versucht man daher jetzt, den Handhebel 280 anstatt fertig im Gegenuhrzeigersinn der Fig.

   23 zu   versehwenken,    im Uhrzeigersinn   zurückzudrehen,    so ist dies nicht mehr möglich, weil bei einer   Aufwärts-    bewegung des Bolzens 269 der Anschlag   295    an der obern Kante des Steges 307 zwischen den beiden Ausschnitten 296   anstosst.    Man    n    kann somit den Schlüsselbart 268 in der jetzigen   Lage des Sicherungsbolzens 294    nicht mehr uber die Ebene der Stirnenden der Ansehlagbolzen 113 bringen, so dass der   Schliisselbart    den Tisch 18 auf jeden Fall nach einer Drehung um den Winkel zwischen zwei benachbarten Gesenkformen   104    anhält, indem der Ansehlagbolzen 113 am m Schlüsselbart anstosst.

   Wäre der Sicherungsbolzen nicht vorhanden, so könnte man den   Schlfis-      selbart    268 durch ein Falsehsehaltung wieder nach oben bewegen, bevor ein Anschlagbolzen 113 an ihm   anstosst, und auf diese Weise    konnte man den Schlüsselbart zwischen auf   einanderfolgenden Anschlagbolzen 112 und      1 l 3 hindurehmanövrieren,    so dass der Tisch sich über das Mehrfache des zwischen zwei    benaehbarten Gesenkformen liegenden Win-      kels    drehen konnte. Die Werkzeuge der Presse würden dabei auf den Tisch aufschlagen und die Masehine besehädigen.

   Während die Presse arbeitet,   also der Block 166 mit dem    Querhaupt 169 sich nach unten bewegt, besteht für den Sicherungsbolzen 294 bis unmittelbar vor dem Ende dieser Bewegung keine Möglichkeit,   au#er Eingriff    mit dem obern   Aussehnitt    296 zu kommen.

   Erst am    m    En, de der Abwärtsbewegung des Querhauptes   169    stosst der obere Rand des   Schlitzes 304    der Stange 305 am Stift 303 an und verschwenkt jetzt den Hebel 298 im   Uhrzeiger-    sinn der Fig.   24.    Dieser bringt den   Siehe-      rungsbolzen    294 in die Lage der Fig.   24,    in welcher der Hebel 288 unter dem   Einflu#    der Feder 290 wiederum in die Rille 293 des Sicherungsbolzens einspringt und damit den Sicherungsbolzen in der Lage der Fig. 24 festhält, wodurch der Bolzen   269 wiederum    freigegeben ist.

   Versehwenkt man nun für eine weitere Schaltung des Tisches den Handhebel 280 im Uhrzeigersinn der Fig.   23,    so bewegt sich dabei der Schlüsselbart 268 nach oben und nach kurzer Zeit wird auch die Scheibe 281 mit ihrem Nocken 282 im gleichen   Dreh-    sinn mitgenommen, der Sicherungsbolzen 294 auf die oben beschriebene Weise von seiner Arretierung gelost und der Anschlag   295    kann in den untern Aussehnitt 296 des Bol zens 269   eintreten.. NIan    kann nun den Handhebel   280    infolge   Anstossens    des Anschlages 295 an der untern Kante des Steges 307 so lange nicht mehr im Gegenuhrzeigersinn verschwenken, bis die Stange 305 den Sicherungsbolzen 294 über den Ilebel 298 in die    Lage der Fig. 24 zurückgezogen hat.

   Dank    der eben   gesehilderten    Sicherungsvorrichtung sind also Fehlschaltungen des Tisches durch Unachtsamkeit des Bedienenden vollkommen ausgeschlossen.



   Der Boden des Stempels   211 und die    Scheibe   104'    (Fig. 34) können   graviert sein,    so dass beim Ziehen des   Verpackungsgehäuses    durch den Stempel 211 eine   Inschrift    in den Boden des Gehäuses eingeprägt wird.



   Vor dem Abschneiden des Deckelmaterials durch das Werkzeug 227 der Fig. 35 kann es mit einem Aufdruck versehen werden. Dazu dient die in Fig. 17 und 40 gezeigte Druek  vorriehtung, die an der Stange    73 (Fig. 17) angeschlossen ist und nicht weiter beschrieben werden soll.



   Der Arbeiter bedient die beschriebene Maschine wie folgt : Angenommen, diese sei fertig eingerichtet und es bestehen bereits die Vorratssehleifen 6, 7, 13 und   14,    und die Alaterialbänder seien bereits in die Führunnen 71 und 72 eingeführt und es habe eben ein Arbeitsgang der Presse stattgefunden, und eine fertige Packung sei an der Stelle Nr. 8 der Fig.   22 durch    die   Auswerfluft    ausg worden. In diesem Alomente befindet sich in der Gesenkform 104 der Stellung Nr.   1    der Fig. 22 ein gezogenes Packungsgehäuse, wie es in Fig. 34 dargestellt ist.

   Ein in   ebensolches Paekungsgehäuse befinde sich    in den   Stellungen Nr.    2, 3 und   4    der Fig. 22, während die Gesenkformen 104 in den Stel  lungen Nr.    5 und   6    ein Gehäuse gemäss Fig. 35 mit Kragen 3"enthalten, während die   Gesenkform    104 der Stellung Nr.   7    ein fertiges   Gehäuse gemäss Fig. 44 aufweist.    Der Arbeiter, der sich vor der Stellung Nr. 3 befindet, bringt nun den Verpackungsinhalt von Hand in das noch offene Gehäuse. Dieser Paekungsinhalt kann aus Uhrenbestandteilen oder aus irgendwelchen andern Gegenständen, wie z. B. auch aus Schüttmaterial usw., bestehen.

   Das Füllen des Gehäuses könnte aber auch in nicht dargestellter Weise auf auto  matischem Wege erfolgen.    Es sei weiter angenommen, der Schlüsselbart 268 befinde sich in der Stellung der Fig. 23. Nach dem Einfüllen des zu verpackenden Gutes verschwenkt nun der Arbeiter den Handhebel   280    im Gegenuhrzeigersinn der Fig. 23. Der Sehlüsselbart 268 gibt den Anschlagzapfen 112 frei, wodurch der Widerstand auf das Zahnradgetriebe aufgehoben ist, so dass das Zentralrad   130    und die Welle 126 in Fig. 18 sich in Bewegung setzen und die Steuerung der   Presse J dureh    den Hebel   148    der Fig. 20 auf weiter oben geschilderte Weise gesperrt wird.

   Die Welle 126 macht nun eine ganze Umdrehung und der   Revolvertisch    18 bewegt sich um den zwischen   benaehbarten    Gesenkformen 104 liegenden Winkel, so dass die Gesenkform 104, die vorher in Stellung Nr.   1    der Fig. 22 war, in die Stellung Nr. 2 gelangt, diejenige von   Nr.    2 in Stellung Nr. 3 usw. Gleichzeitig werden die Materialbänder für das Gehäuse und den Deckel durch die Vorrichtung gemäss Fig. 10-17 auf den Tisch 18 vorgeschoben, so dass ihre   vordern    Teile nunmehr über den Gesenkformen der Stellungen Nr.   1    und Nr. 5 liegen.

   Ist die   Tischbewegung    beendet, so wird auf weiter oben beschriebene Weise die Presse f automatisch in Tätigkeit gesetzt, und es geschieht folgendes : In der Gesenkform der Stellung Nr.   1    wird das für die neue Verpackung notwendige Material vom Band 13 abgeschnitten und in die Form der Fig. 34 gezogen. In der   Gesenkform    der Stellung Nr. 5 wird das Deekelmaterial abgeschnitten und der Kragen gemäss Fig. 35 aufgezogen, während in der   Gesenkform    der   Stellung Nr. 7 die    Zange der Fig. 36 und 37 die Verpackung schliesst.

   Die bei der genannten   Tisehbewegung von    der Stellung Nr. 7 in die Stellung Nr. 8 gelangte fertige Paekung wird jetzt aus der   Gesenkform    der Stellung Nr. 8 durch Luft   awsgeworfen.    In den   Stellmgen Nr. 2,    3,   4    und 6 geschieht bei der Arbeit der Presse nichts, da über diesen Gesenkformen keine  Werkzeuge angeordnet sind. Das vor der   Tischbewegung in der Stellung    Nr. 2 befind  liche Gehäuse    in der Form der Fig. 34 befindet sich nun in der   Stellung    Nr. 3 vor dem Arbeiter. Dieser füllt dieses Gehäuse mit den gewünschten Gegenständen und schaltet hierauf den Handhebel 280, der sich nunmehr in der linken Stellung der Fig. 23 befindet, im Uhrzeigersinn.

   Dabei bewegt sich der   Sehliisselbart    in Fig. 24 nach oben und gibt den Anschlagzapfen 113 frei und der ganze oben beschriebene Zyklus beginnt von neuem. Sobald sich während des Arbeitens der Maschine die Vorratssehleifen 6, 7,   13    und 14 um so viel verkleinert haben, dass die Schalter 10, 11 und   15    eingeschaltet werden, werden die entsprechenden Motoren 8, 9 und 12 in Tätigkeit gesetzt und die   Vorratsschlei-    fen durch Drehen der Vorratsrollen 4, 5 bzw. durch Arbeiten, der Stanzen a und   b    und der Vorrichtungen c und d automatiseh immer wieder auf die gewünschte Grosse gebracht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Maschine zur Herstellung von durch einen Deckel versehlossenen Verpackungen, mit einem drehbaren Tisch für das Werkstüek, gekennzeichnet durch eine von einem zentralen Antrieb (19) betätigte Flüssigkeitskupp- lung (130, 136, 139), welche die Drehung des Tisches (18) und den Materialvorschub für Verpackungsgehäuse (1) und Deckel (2) auf den Tisch bewirkt und die Bewegungen einer Presse (f) mit Werkzeugen für die Formung des Verpaekungsgehäuses und für die Befestigung des Deckels an letzterem steuert.
    UNTERANSPRÜCHE : 1. Maschine nach Patentanspruch, da dureh gekennzeielmet, dass die Werkzeuge @ der Presse zur Formung des Verpaekungsgehäuses und zur Befestigung des Deekels an letzterem auf einem gemeinsamen, gegenüber dlem Tisch beweglichen Träger (166) angeordnet sind, welcher seine von der Flüssig keitskupplung gesteuerten Bewegungen vom zentralen Antrieb mitgeteilt t erhält.
    2. Machine nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Flüssigkeits- kupplung eine Zahnradpumpe ist, welche Steuermittel (142-144) aufweist, die wäh rend des Stillstandes des Tisches durch eine Umleitung der Druckflüssigkeit den Flüssig keitsdruck zwischen den Zahnrädern der Pumpe begrenzen.
    3. Maschine nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass in ein Zentral- zahnrald (130) eingreifende Räder (139) der Zahnradpumpe in einem Gehäuse (136) gelagert sind, das mit dem zentralen Antrieb ständig gekuppelt ist, während das Zentral rad auf einer Welle (126) sitzt, die nur bei Drehung des Tisches sich dreht, während welcher Drehung die als Ventile ausgebilde- ten Steuermittel für die Druckflüssigkeit geschlossen sind.
    4. Maschine nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, da# die Welle der Zahnradpumpe über ein Zahnradgetriebe (127, 128, 102) mit dem Tisch in Verbindung steht.
    5. Machine naeh Unteransprueh", da- durch gekennzeichnet, dass die Welle der Zahnradpumpe jeweils eine Vorschubvorriehtung (e) für das Material für die Paekungs- gehäuse und das Material fiir die Deckel auf den Tisch antreibt.
    6. Machine nach Unteransprueh 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Pumpenwelle jeweils über einen exzentrisch an ihr montierten Kulissenstein (74) eine Stange (73) der Vorsehubvorrichtung antreibt, auf wel cher Vorsehubfinger (76, 80) iür das Material von Packungsgehäuse und das Material fiir die Deekel angeordnet sind.
    7. Maschine nach Unteranspruch 3, ge- kennzeichnet durch von der Welle der Zahn radpumpe angetriebene Mittel (145-163) zur Betätigung des Steuerungsmechanismus (165.
    180-198) einer Ausrückkupplung (177, 178) der Presse.
    8. Machine naeh Unteranspruch 7, gekennzeichnet durch ein mit der Welle der Zahnradpumpe in Antriebsverbindung stehendes Getriebe (127, 150-151), welches bei Drehung der Welle eine Torsionsfeder (153) spannt, die am Ende einer Drehung der Welle zur Entspaxmung freigegeben wird, worauf die Feder einen Steuernoeken (155) dreht, der den Steuerungsmechanismus der Ausrückkupplung zwecks Einrückens der letzteren betätigt.
    9. Machine nach Unteranspruch 8, dadureh gekennzeichnet, dass der Steuermecha- nismus ein Gestänge (161, 165) und einen mit letzterem ein-und ausrückbaren Hebel (198) aufweist, welcher Hebel an einem federbelasteten Sperrschieber (192) angreift, der in seiner Sperrlage Sperrnocken (184, 186) der als Drehkeilkupplung ausgebildeten Aus rückkupplung der Presse festhält und durch die Entspannung der Torsionsfeder über das Gestänge des Steuermechanismus und den Hebel aus seiner Sperrlage herausbewegbar ist.
    10. Machine nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Abtriebswelle (172) der Drehkeilkupplung ein weiterer Nocken (191) vorgesehen ist, der das Gestänge des Steuermechanismus vor der Be endigung eines Arbeitsganges der Presse ausser Eingriff mit dem am Sperrsehieber angreifenden Hebel bringt.
    11. Machine nach Unteranspruch 2, gekennzeichnet durch einen Steuerhebel (280), durch dessen Verschwenkung ein Sperrglied (268) ausser Eingriff mit Sperrgliedern (112, 133) des Tisches bringbar ist, so dass die Zahnradpumpe als Antriebskupplung in Funktion treten kann.
    12. Machine nach Unteranspruch 11, gekennzeichnet durch eine vom Steuerhebel be tätigte Sicherungsvorrichtung, die ein Zu rückschwenken des Steuerhebels vor Beendigung des durch den Steuerhebel und die Zahnradpumpe ausgelosten Arbeitsganges der Presse verhindert.
    13. Maschine nach Unteransprueh 12, ge- kennzeichnet durch eine Schleppkupplung (283, 284) zwischen dem Steuerhebel und einem Nocken (282), welcher über einen Stossstift (285) und einen Hebel (288) bei Verschwenkung des Steuerhebels einen Siche- rungsbolzen (294) freigibt, der hierauf mit dem Träger (269) des durch den Steuerhebel betätigten Sperrgliedes (268) zwecks Ver- hinderung einer vorzeitigen Rüekwärtsver- schwenkung des Steuerhebels in. Eingriff kommt.
    14. Maschine nach Unteransprnch 13, gekennzeichnet durch einen am Ende eines Ar beitsganges der Presse von letzterer betätig ba. ren Mechanismus (305, 298), der den Si eherungsbolzen in die Aussersperrlage zurückbringt.
    15. Machine nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch eine Vorratsrolle (4) für das Verpaekungsgehäusematerial und eine Vorratsrolle (5) für das Verpackungsdeckelmaterial und je eine Stanze (a, b) zwischen den beiden Vorratsrollen und der Presse, wobei die Vorratsrollen durch Motoren (8, 9) angetrieben werden, die zur Herstellung je einer Vorratssehleife (6, 7) des Gehäuse-und des Deckelmaterials zwischen den Vorratsrollen und den Stanzen automatisch einschalt- bar sind, und weiter gekennzeichnet durch mindestens einen Motor (12') zum Antrieb der Stanzen, welcher zur Herstellung je einer Vorratssehleife (13, 14) von gestanztem Material zwischen nach den Stanzen angeordneten Vorschubvorrichtungen (c, d)
    für das Material und der Presse automatisch einschaltbar ist.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0579531A1 (de) * 1992-07-17 1994-01-19 Serac France Heisssiegelbarer Streifen und Vorrichtung zum Zuführen des Streifens
EP0786405A1 (de) * 1996-01-26 1997-07-30 Benz & Hilgers GmbH Vorrichtung zum Aufsiegeln von Deckblattfolien auf gefüllte Behälter, vorzugsweise Kunststoffbecher in einer Verpackungsmaschine

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