CH280069A - Pièce d'horlogerie avec seconde au centre. - Google Patents

Pièce d'horlogerie avec seconde au centre.

Info

Publication number
CH280069A
CH280069A CH280069DA CH280069A CH 280069 A CH280069 A CH 280069A CH 280069D A CH280069D A CH 280069DA CH 280069 A CH280069 A CH 280069A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
sep
dye
salt
organic
boiling
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
French (fr)
Inventor
Louis Brandt Frere S A Omega
Original Assignee
Omega Brandt & Freres Sa Louis
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Omega Brandt & Freres Sa Louis filed Critical Omega Brandt & Freres Sa Louis
Publication of CH280069A publication Critical patent/CH280069A/de

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C23/00Clocks with attached or built-in means operating any device at preselected times or after preselected time-intervals
    • G04C23/14Mechanisms continuously running to relate the operation(s) to the time of day

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Coloring (AREA)

Description


  Verfahren zum kontinuierlichen     Färben    oder Bedrucken von Textilmaterial  aus synthetischem Polyamid    Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren  zum kontinuierlichen Färben oder Bedrucken von Tex  tilmaterial aus synthetischem Polyamid, hierfür ver  wendbare Färbelösungen sowie das nach diesem Ver  fahren gefärbte bzw. bedruckte Textilmaterial.  



  Es ist z. B. aus der schweizerischen Patentschrift  Nr. 454 084 bekannt, dass man Textilmaterial aus syn  thetischem Polyamid mit der Lösung eines wasser  löslichen Farbstoffs oder eines     Dispersionsfarbstoffs    in  einem Gemisch, bestehend aus einem zwischen 50 und  150  C siedenden, gegebenenfalls     halogenierten    Koh  lenwasserstoff und aus einem flüssigen, in Wasser lös  lichen, unterhalb 220  C siedenden organischen Lö  sungsmittel, färben oder bedrucken kann, indem man  das Textilmaterial mit dieser Lösung imprägniert oder  bedruckt, überschüssiges Lösungsmittel aus dem Ma  terial entfernt und die Färbung bzw. den Farbdruck  durch eine Hitzenachbehandlung fertigstellt.

   Dieses Ver  fahren hat den Nachteil, dass viele der bekannten Farb  stoffe in dem verwendeten     Lösungsmittelgemisch    nicht  genügend löslich sind, so dass oft nur farbschwache  Färbungen bzw. Drucke erzeugt werden können, selbst  wenn     anionische    Farbstoffe in Gegenwart von     N-halti-          gem        Colösungsmittel    appliziert werden. Ausserdem las  sen die Echtheitseigenschaften, wie z. B. die Reib-,  Schweiss- und     Trockenreinigungsechtheiten,    der nach  diesem Verfahren erzeugten Färbungen bzw. Drucke  zum Teil zu wünschen übrig.  



  Demgegenüber wurde nun gefunden, dass Farbsalze,  bestehend aus dem     anionischen    Rest eines     anionischen     Farbstoffs und mindestens einer organischen, nicht  quaternären Stickstoffverbindung, die mindestens ein  zur Salzbildung befähigtes Stickstoffatom aufweist, so  wohl in zwischen 50 und 150  C siedenden, gegebenen  falls     halogenierten        Kohlenwasserstoffen    allein als auch  in deren Gemischen mit flüssigen, in Wasser löslichen,  unterhalb 220  C siedenden organischen Lösungsmit-         teln,    die von zur Salzbildung befähigten Stickstoffato  men frei sind, gut löslich sind und dass sich derartige  Lösungen ausgezeichnet zur Erzeugung farbstarker Fär  bungen oder Drucke auf synthetischem Polyamid eig  nen.

    



  Die vorliegende Erfindung betrifft daher ein Ver  fahren zum kontinuierlichen Färben oder Bedrucken  von Textilmaterial aus synthetischem Polyamid durch  Imprägnieren oder Bedrucken des Textilmaterials mit  einer Färbelösung, Entfernen eines Teils der Färbe  lösung aus dem Textilmaterial und anschliessende Fi  xierung der Färbung bzw.

   des Farbdruckes durch eine  Hitzebehandlung des behandelten Textilmaterials bei  Temperaturen unterhalb des     Erweichungspunktes    des  Textilmaterials, das dadurch gekennzeichnet ist, dass  man die Lösung mindestens eines Farbsalzes, bestehend  aus dem     anionischen    Rest eines     anionischen    Farb  stoffs und mindestens einer organischen,     nichtquater-          nären    Stickstoffverbindung, die mindestens ein zur Salz  bildung befähigtes Stickstoffatom aufweist, in zwischen  50 und 150  C siedendem, gegebenenfalls     halogenier-          tem    Kohlenwasserstoff oder in einem Lösungsmittel  gemisch, bestehend aus zwischen 50 und 150  C sie  dendem,

   gegebenenfalls     halogeniertem        Kohlenwasser-          stöff    und einem flüssigen, in Wasser mindestens zum  Teil löslichen, unterhalb 220  C siedenden organischen  Lösungsmittel, das von zur Salzbildung befähigten  Stickstoffatomen frei ist, verwendet.  



  Als Beispiele geeigneter organischer,     nichtquaternä-          rer    Stickstoffverbindungen, die mindestens ein zur Salz  bildung befähigtes Stickstoffatom aufweisen, seien ge  nannt:  1. Substituierte oder     unsubstituierte    primäre, se  kundäre und tertiäre     aliphatische    Amine, beispielsweise       Butylamin,        Hexylamin,        Octylamin,        Decylamin,          Dodecylamin,        Tetradecylamin,        Octadecylamin,          Diäthylamin,        Dibutylamin,

          Dioctylamin,              Didodecylamin,        N-Methyl-N-dodecylamin,          N-Äthyl-N-octadecylamin,        Triäthylamin,          Tributylamin,        N,N-Dimethyl-N-dodecylamin,          N,N-Dimethyl-N-octadecylamin    oder       ss-Hydroxyäthylamin,        y-Hydroxypropylamin,          N-ss-Hydroxyäthyl-N-dodecylamin,          y-Methoxypropylamin,          N-y-Methoxypropyl-N-dodecylamin    und       N-ss-Hydroxyäthyl-N-octadecylamin.     2.

   Substituierte oder     unsubstituierte    primäre, se  kundäre und tertiäre     aliphatische        Di-    und     Triamine,    wie  beispielsweise     1,2-Äthylendiamin,        1,3-Propylendiamin,          1,3,5-Diäthylendiamin,        1,1-Bis-methylpropylendiamin,          1,1-Bis-dodecylpropylendiamin,    1,1     -Bis-cyclohexylpro-          pylendiamin,        1,1-Bis-benzylpropylendiamin,        1,2-Bis-          phenyläthylendiamin,    1,1,3,

  3 -     Bis-dipropylpropylendi-          amin,        1,1,3,3-Bis-dibenzylpropylendiamin,        1,1,3,3-Bis-          ss,ss'-dihydroxyäthylpropylendiamin,        1-Dodecyl-äthylen-          diamin,        1-Octadecyläthylendiamin    und     1-Octadecyl-di-          äthvlentriamin.     



       y3.    Substituierte oder     unsubstituierte    primäre, se  kundäre und tertiäre     Cycloalkylamine,    wie beispiels  weise     Cyclohexylamin,        N-Methylcyclohexylamin,        N-          Octylcyclohexylamin,        N-ss-Hydroxyäthylcyclohexylamin,          N-Methyl-N-ss-hydroxyäthylcyclohexylamin    und     Dicy-          clohexylamin.     



  4. Substituierte oder     unsubstituierte    primäre, sekun  däre und tertiäre     Aralkylamine,    wie beispielsweise     Ben-          zylamin,        ss-Phenyläthylamin,        N-ss-Hydroxyäthylbenzyl-          amin,        N-y-Methoxypropylbenzylamin,        N-ss-Cyanäthyl-          benzylamin,        N-Methyl-N-y-methoxypropylbenzylamin,          N-Octylbenzylamin,        N-Octadecylbenzylamin    und     Di-          benzylamin.     



  5. Substituierte oder     unsubstituierte    primäre, se  kundäre und tertiäre aromatische Amine, insbesondere  einkernige aromatische Amine, wie beispielsweise Ani  lin,     N-Methylanilin,        N,N-Dimethylanilin,        N,N-Dibutyl-          anilin,        N-ss-Hydroxyäthyl-N-methylanilin    und     Toluidin.     



  6.     Unsubstituierte    oder substituierte     Amidine,    wie  beispielsweise     Acetamidin,        Benzamidin,        Lauramidin,          Stearamidin,    sowie     N-Methyl-lauramidin,        N-Butyl-laur-          amidin,        N-Phenyl-lauramidin,        N-Benzyl-lauramidin,    N  Methyl-stearamidin,     N-Benzyl-stearamidin    oder     N-Cy-          clohexyl-stearamidin.     



  7.     Guanidinderivate,    wie beispielsweise     Phenylgua-          nidin,        Benzylguani,din,        Dodecylguanidin    und     Octadecyl-          guanidin.     



  B.     Hydrazine,    wie beispielsweise     Phenylhydrazin     oder     Undecylhydrazin.     



  9.     N-haltige    fünf- oder sechsgliedrige     Heterocyclen,     die vorzugsweise teilweise oder ganz gesättigt sein kön  nen.  



  Als fünfgliedrige     N-haltige        Heterocyclen    kommen  in Betracht:     Pyrroline,    wie beispielsweise     Methylpyrro-          lin    oder     Benzylpyrrolin;    ferner     Pyrrolidine,    wie bei  spielsweise     Methylpyrrolidin,        Butylpyrrolidin    oder       Dodecylpyrrolidin;        Pyrazolabkömmlinge;        Pyrazoline,     wie beispielsweise     N-Methylpyrazolin;

          Pyrazolidine,    ins  besondere     Imidazoline,    wie beispielsweise     2-Heptyl-          imidazolin,        2-Undecylimidazolin,        2-Heptadecylimidazo-          lin,        1-Methyl-2-undecylimidazolin,        1-ss-Hydroxyäthyl-          2-undecylimidazolin,    1-     ss    -     Hydroxyäthyl-2-heptadecyl-          imidazolin    und     2-Aminoäthyl-l-heptadecylimidazolin.     



  Als sechsgliedrige     N-haltige        Heterocyclen    kommen  in Betracht:     Piperidin    und seine Abkömmlinge, insbe  sondere     N-Alkyl-    oder     N-Aralkyl-piperidine,    wie bei  spielsweise     N-Methyl-piperidin,        N-Dodecylpiperidin    und         N-Benzylpiperidin;        Pyrazane,    wie     N-Octadecylpyrazan;

            Morpholin    und vor allem dessen     N-Alkyl-    und     N-Aral-          kylderivate,    wie beispielsweise     N-Butylmorpholin,        N-          Octadecylmorpholin    oder     N-Benzylmorpholin;        Chinu-          clidin    und     Pyridin;

          Pyrimidine,    wie     Dihydro-    und vor  allem     Tetrahydropyrimidine,    wie beispielsweise     2-          Heptyl-tetrahydropyrimidin,        2-Undecyl-tetrahydropyri-          midin,        2-Heptadecyl-tetrahydropyrimidin,        1-Methyl-2-          undecyl-tetrahydropyrimidin    und     1-ss-Hydroxyäthyl-2-          heptadecyl-tetrahydropyrimidin;        2-Amino-l-octadecyl-          tetrahydropyrimidin;

          1,3,5-Triazin-derivate,    vor allem  Abkömmlinge des     2,4,6-Triamino-1,3,5-triazins,    wie  beispielsweise     2-Dodecylamino-4,6-bis-amino-1,3,5-tri-          azin    oder     2-Octadecylamino-4,6-bis-amino-1,3,5-tri-          azin,        2-Heptadecyl-4,6-bis-amino-1,3,5-triazin;    oder       Hexahydro-1,3,5-triazin-Abkömmlinge.     



  10. Kondensierte     N-haltige        Heterocyclen,    wie     Indo-          line    und     Indole.     



  Bevorzugt werden     Alkylamine    mit vorzugsweise 12  bis 18     aliphatischen        Kohlenstoffatomen,    insbesondere       Dodecylamin    und     Octadecylamin;        Guanidin-Verbindun-          gen,    die     aliphatische        Substituenten    mit vorzugsweise 12  bis 18     Kohlenstoffatomen    aufweisen, wie     Undecylguani-          din    oder     Octadecylguanidin;

          Amidine,    die     aliphatische          Substituenten    mit vorzugsweise 12 bis 18     Kohlenstoff-          atomen    aufweisen, wie     N-Methyl-stearamidin    oder     N-          Benzyl-lauramidin;

          Imidazolin-    und     Tetrahydropyrimi-          din-Verbindungen,    die     aliphatische        Substituenten    mit  vorzugsweise 11 bis 18     Kohlenstoffatomen    aufweisen,  wie     2-Undecyl-imidazolin,        2-Heptadecylimidazolin,        2-          Undecyltetrahydropyrimidin    sowie     2-Heptadecyltetra-          hydropyrimidin    und deren     N-Alkylderivate,    und schliess  lich     Cycloalkylamine    und     Aralkylamine,

      wie     Dicyclo-          hexylamin    und     Dibenzylamin.     



  Die Verwendung der definitionsgemässen organi  schen Stickstoffverbindungen begünstigt die Diffusion  der damit hergestellten Farbsalze in die Fasern ganz we  sentlich, wodurch die Echtheitseigenschaften der damit  erhaltenen Färbungen in vielen Fällen verbessert wer  den.  



  Geeignete zwischen 50 und 150  C siedende     Koh-          lenwasserstoffe    sind z. B. aromatische Kohlenwasser  stoffe, wie     Toluol    oder     Xylol;    vorzugsweise verwendet  man jedoch     halogenierte,    insbesondere chlorierte     Koh-          lenwasserstoffe,    z. B.

   Chlorbenzol, vor allem aber, we  gen ihrer im allgemeinen leichteren     Regenerierbarkeit     und Nichtbrennbarkeit, niedereRTI ID="0002.0219" WI="18" HE="4" LX="1600" LY="1907">  aliphatische    Halogen  kohlenwasserstoffe, namentlich     Chlorkohlenwasser-          stoffe,    beispielsweise Chloroform,     Tetrachlorkohlen-          stoff,        Tri-    oder     Tetrachloräthylen        ( Perchloräthylen ),          Tetrachloräthan    oder     Dibromäthylen.    Auch Mischun  gen derartiger Lösungsmittel können verwendet werden.  



  In gewissen Fällen hat sich die Verwendung eines       Lösungsmittelgemisches,    das aus 50 bis 99 Gewichts  prozent von zwischen 50 und 150  C siedendem, gege  benenfalls     halogeniertem    Kohlenwasserstoff und aus  50 bis 1 Gewichtsprozent eines flüssigen, in Wasser  mindestens zum Teil löslichen, unterhalb 220  C sie  denden organischen Lösungsmittels, das von zur Salz  bildung befähigten Stickstoffatomen frei ist, besteht, als  vorteilhaft erwiesen.  



  Unter solchen organischen Lösungsmitteln seien       thermostabile    Lösungsmittel verstanden, die nicht nur  zu Bruchteilen von Prozenten, sondern zu einigen Pro  zenten in Wasser löslich sind. Als Beispiele hierfür  kommen höhere     Alkanole,    wie     Butanole    oder     Amyl-          alkohole,        cycloaliphatische    Alkohole, wie     Cyclohexanol,              araliphatische    Alkohole, wie     Benzylalkohol,    oder     ali-          phatische    oder     cycloaliphatische        Ketone,

      wie     Methyl-_          äthylketon    bzw.     Cyclohexanon,    in Betracht. Bevorzugt  werden jedoch solche definitionsgemässe Lösungsmittel,  die mit Wasser mischbar sind. Beispiele hierfür sind:       einwertige    niedere     aliphatische    Alkohole, wie niedere       Alkanole,    z. B.

   Methanol, Äthanol, n- oder     iso-Propa-          nol;        Alkylenglykolmonoalkyläther,    wie     Äthylenglykol-          monomethyl-    oder     -äthyläther;    dann auch     Furfuryl-          oder        Tetrahydrofurfurylalkohol    oder zweiwertige     ali-          phatische    Alkohole, wie     Athylenglykol    oder     1,2-Pro-          pylenglykol;

      ferner niedere     aliphatische        Ketone,    wie  Aceton, niedere     cyclische    Äther, wie     Dioxan;        ferner          N,N-Dialkylamide    niederer     Monocarbonsäuren,    wie     Di-          methylformamid    oder     Dimethylacetamid,        Amide    der  Kohlensäure, wie     N,N,N'N'-Tetramethylharnstoff,    so  wie auch Mischungen solcher flüssiger, in Wasser lös  licher organischer Lösungsmittel.  



  Die Zusammensetzung des Lösungsmittels bzw.     Lö-          sungsmittelgemisches    richtet sich nach der Löslichkeit  des zu verwendenden Farbsalzes oder     Farbsalzgemi-          sches.    Sie soll derart beschaffen sein, dass eine homogene  und klare Farbsalzlösung vorliegt.  



  Bevorzugt werden     Lösungsmittelgemische,    die aus  80 bis 99 Gewichtsprozent zwischen 50 und 150  C  siedendem, chloriertem niederem     aliphatischem    Kohlen  wasserstoff und aus 20 bis 1 Gewichtsprozent eines  definitionsgemässen, mit Wasser mischbaren, unterhalb  220  C siedenden organischen Lösungsmittels beste  hen.

   Besonders bewährt hat sich ein Gemisch, beste  hend aus 90 Gewichtsprozent     Tri-    oder     Perchloräthylen     und 10 Gewichtsprozent eines niederen     Alkanols    oder       N,N-Dialkylamids    einer niederen     Monocarbonsäure,     insbesondere ein Gemisch, bestehend aus 90 Gewichts  prozent     Tri-    oder     Perchloräthylen    und 10 Gewichtspro  zent Methanol.  



  Zur Herstellung erfindungsgemäss verwendbarer  Farbsalze geeignete     anionische    Farbstoffe können den  verschiedensten Klassen angehören, wie z. B. denjenigen  der     Oxazin-,        Triphenylmethan-,        Xanthen,        Nitro-,        Me-          thin-,        Chinophthalon-,        Acridon-    oder     Phthalocyanin-          farbstoffe,    insbesondere jedoch der Klasse der metalli  sierten und metallfreien Mono-,

   Dis- oder     Polyazofarb-          stoffe    oder der     Anthrachinonfarbstoffe.    Unter den ge  nannten     Azo-    und     Anthrachinonfarbstoffen    nehmen die  jenigen eine bevorzugte Stellung ein, die eine oder zwei       Sulfonsäuregruppen    aufweisen. Als     Azokomplexfarb-          stoffe    kommen z. B. solche in Betjacht, die auf ein  Metallatom zwei     AzofarbstoffmoleKüle    aufweisen. Als  Metallatome kommen vor allem Chrom oder Kobalt  in Betracht.

   Dabei können diese 1 :     2-Metallkomplexe     auch von sauren,     wasserlöslichmachenden    Gruppen, wie       Carbonsäuregruppen    und besonders     Sulfonsäuregrup-          pen,    frei sein und gegebenenfalls an ihrer Stelle     Alkyl-          sulfon-    oder     Sulfonamidgruppen    aufweisen. Überra  schenderweise erhält man nach dem erfindungsgemässen  Verfahren auch mit den Salzen derartiger 1 :     2-Metall-          komplexe    besonders farbstarke und echte Färbungen.

    Ebenfalls gute Resultate werden mit     Formazanfarbsal-          zen    erzielt, die als Metallatom vor allem Kupfer, aber  auch Nickel aufweisen.  



  Die Bildung der Farbsalze aus dem     anionischen     Farbstoff und der organischen,     nichtquaternären    Stick  stoffverbindung, die mindestens ein zur Salzbildung be  fähigtes Stickstoffatom aufweist, kann in     situ,    d. h. im  Lösungsmittel bzw.     Lösungsmittelgemisch    selbst, erfol  gen. Vorzugsweise werden die Farbsalze jedoch auf an    sich bekannte Weise zuerst hergestellt und dann dem  Lösungsmittel oder     Lösungsmittelgemisch    zugegeben.  Dabei kann die Herstellung der Farbsalze z.

   B. durch  doppelte Umsetzung, vorteilhaft in der Wärme, des       Alkalimetall-    oder     Ammoniumsalzes,    insbesondere des       Natriumsalzes    des     anionischen    Farbstoffs, mit einem  Salz einer erfindungsgemäss verwendbaren organischen  Stickstoffverbindung mit einer starken Säure, z. B. Salz  säure, oder gegebenenfalls direkt durch Neutralisation  der     anionischen    Farbstoffe in Form ihrer freien Säuren  mit den organischen Stickstoffverbindungen erfolgen.

    Werden die Farbsalze in     situ    hergestellt, so     verwendet     man die     anionischen    Farbstoffe in Form ihrer Alkali  metall- oder     Ammoniutnsalze,    besonders in Form ihrer       Natriumsalze.    Auch die organische Stickstoffverbindung  wird dabei in Form eines Salzes mit einer starken Säure  eingesetzt. In diesem letzteren Falle ist es vorteilhaft,  die Färbelösung vor dem Einführen des zu färbenden  bzw. zu bedruckenden Textilmaterials von allfälligen  unlöslichen Beimischungen zu klären, z. B. durch Fil  trieren.  



  Die erfindungsgemäss zu verwendende Färbelösung  enthält vorzugsweise, je nach der gewünschten     Farb-          tiefe,    0,1 bis 30 Gewichtsprozent eines oder mehrerer  der genannten Farbsalze.  



  Falls erforderlich, kann die erfindungsgemäss ver  wendbare Färbelösung auch     Verdicker,    mit Vorteil  solche, die in dem definitionsgemässen Lösungsmittel  bzw.     Lösungsmittelgemisch    löslich sind, enthalten, z. B.       Athylcellulose    N200 der Firma     Hercules        Powder,    USA.  



  Als Textilmaterial aus synthetischem Polyamid, das  erfindungsgemäss gefärbt oder bedruckt werden kann,  kommen vor allem     Polyhexamethylenadipinamid    (Poly  amid 6.6, Nylon),     Polycaprolactam    (Polyamid 6,  PER  LON ,     Perlon-Warenzeichenverband,    Frankfurt     a/M,     Deutschland) und     Polyaminoundecansäure    (Polyamid  11,      RILSAN ,        SociAe        Organico,    Paris), insbesondere  in Form von     Filament,    ferner auch texturierte syntheti  sche     Polyamidfasern,    wie      BANLON     (Fa.

       Bancroft,     USA), in Betracht.  



  Das Imprägnieren des Textilmaterials erfolgt bei  spielsweise durch Bedrucken oder Besprühen, vorzugs  weise jedoch durch     Foulardieren.    Im letzteren Falle  wird das Textilmaterial mit Vorteil bei Raumtempera- .       tur    kontinuierlich durch die Färbelösung geführt und  hernach auf den gewünschten Gehalt an Imprägnier  lösung von ungefähr 30 bis 150 Gewichtsprozent (be  zogen auf das trockene Warengewicht) abgequetscht.

    Den Hauptanteil des im Textilmaterial verbliebenen  Lösungsmittels bzw.     Lösungsmittelgemisches        entfernt     man vorteilhaft anschliessend unter milden Bedingungen  bei 40 bis 80  C, insbesondere in einem warmen     trok-          kenen    Luftstrom, Die Fixierung des Farbsalzes auf dem  von überschüssiger Färbeflüssigkeit befreiten, noch  feuchten oder bereits trockenen Textilmaterial erfolgt  durch Dämpfen oder vorzugsweise durch eine trockene  Hitzebehandlung unterhalb des     Erweichungspunktes    des  Textilmaterials. Diese beiden Hitzebehandlungsarten  können auch kombiniert angewendet werden.

   Zur     trok-          kenen    Hitzebehandlung eignet sich Kontakthitze, eine  Einwirkung mit     Hochfrequenzwechselströmen    oder Be  strahlung mit Infrarot; zweckmässig wird jedoch die  Fixierung des Farbsalzes auf dem Textilmaterial in  heissem Luftstrom bei 150 bis 230  C, insbesondere  bei einer Temperatur von 190 bis etwa 210  C, wäh  rend 60 bis 120 Sekunden durchgeführt.  



  Nach dem erfindungsgemässen Verfahren erhält man      auf dem genannten Textilmaterial gleichmässige,     farb-          kräftige    und, ohne jegliche Nachbehandlung, echte,  z. B.     trockenreinigungs-,    wasch-, schweiss- und reib-    echte Ausfärbungen.  



  In den folgenden Beispielen sind die Temperaturen  in Celsiusgraden angegeben.    <I>Beispiel 1</I>  Man löst 6,95 g des     Farbstoff-Natriumsalzes    der Formel  
EMI0004.0005     
    in 50 g Methanol. Separat löst man 3,0 g einer organi  schen Stickstoffverbindung der Formel  
EMI0004.0006     
    in 20 g Methanol. Beide Lösungen werden dann zusam  mengegossen, gut umgerührt und anschliessend mit  920 g     Trichloräthylen    verdünnt. Durch Filtrieren der  Lösung werden geringe Ausscheidungen, die vor allem  aus     Natriumchlorid    bestehen dürften, abgetrennt.

   Mit  der so erhaltenen klaren Farbsalzlösung imprägniert    man ein Gewebe aus Polyamid 6, quetscht es auf 80  Flottenaufnahme, bezogen auf das Trockengewicht der  Ware, ab, trocknet das imprägnierte Gewebe im Luft  strom bei 80  und     thermofixiert    die Färbung bei 200   während 90 Sekunden. Man erhält so eine farbstarke,  gleichmässige und gut entwickelte, dunkelbraune Fär  bung mit guter Reibechtheit.  



  Verzichtet man im obigen Beispiel auf den Zusatz  des     2-Undecyl-tetrahydropyrimidin-chlorhydrates,    so  wird eine wesentlich schwächere Ausfärbung erhalten.  <I>Beispiel 2</I>  Man löst 10 g des Farbsalzes der Formel  
EMI0004.0011     
    in einem     Lösungsmittelgemisch,    bestehend aus 920 g       Trichloräthylen    und 70 g Methanol. Mit dieser Lösung  imprägniert man ein Gewirke aus Polyamid 6, wie in  Beispiel 1 beschrieben. Danach wird die Färbung 90  Sekunden bei. 200      thermofixiert.     



  Man erhlt eine farbstarke, gleichmässige und gut  entwickelte rote Färbung auf vorstehend genanntem  Material.    Setzt man anstelle des beschriebenen Farbsalzes  eine entsprechende Menge des     Farbstoff-Natriumsalzes     ein und verfährt im übrigen, wie im Beispiel beschrieben,  so erhält man eine wesentlich schwächere Ausfärbung.  <I>Beispiel 3</I>  10 g des Farbsalzes der Formel    
EMI0005.0001     
    werden in 990 g     Trichloräthylen    gelöst. Mit der erhal  tenen Lösung imprägniert man ein Gewebe aus Poly  amid 6.

   Nach dem Abquetschen auf 80     %    Flottenauf  nahme wird das imprägnierte Gewebe im heissen Luft  strom bei 80  getrocknet und die Färbung anschliessend  während 90 Sekunden bei     200         thermofixiert.       Man erhält eine farbstarke, gleichmässige und gut  entwickelte rote Färbung mit guter Reibechtheit.  



  <I>Beispiel 4</I>  Man löst 10 g des Farbsalzes der Formel  
EMI0005.0006     
    in einem     Lösungsmittelgemisch,    bestehend aus 920 g       Trichloräthylen    und 70 g Methanol. Mit dieser Lösung  imprägniert man ein     Gewirke    aus Polyamid 6, wie in  'Beispiel 1 beschrieben. Danach wird die Färbung wäh  rend 90 Sekunden bei     200         thermofixiert.     



  Man erhält eine farbstarke, gleichmässige und gut    entwickelte orange Färbung auf vorstehend genanntem  Material.  



  Das obige Farbsalz wird zum Beispiel wie folgt er  halten:  Man löst 10,5 g des     Farbstoff-Natriumsalzes    der  Formel  
EMI0005.0013     
      in 1000 ml Wasser von     50r.    Separat werden 5,9 g der  organischen Stickstoffverbindung der Formel  
EMI0006.0002     
    in etwa 200 m1 Wasser von     50         angeschlämmt    und un  ter Bildung des entsprechenden Chlorhydrats mit 2 ml  30 %     iger    Salzsäure versetzt. Nun wird die entstandene  Lösung unter Rühren mit 80      warmem    Wasser auf  1000 ml aufgefüllt, wobei eine klare Lösung entsteht.    Dann giesst man die beiden Lösungen zusammen, wobei  sofort ein amorpher Niederschlag ausfällt.

   Man lässt  24 Stunden stehen und dekantiert dann das überste  hende Wasser ab. Der amorphe Rückstand wird bei  50- im Vakuum getrocknet. Man erhält so 13,1g des  Farbsalzes der obigen Formel als feste, spröde Masse.  Diese ist zum Beispiel in Methanol, Äthanol,     Benzyl-          alkohol    und     Dimethylformamid    sehr gut löslich.  



  <I>Beispiel 5</I>  Man löst 10 g des Farbsalzes der Formel  
EMI0006.0010     
    in einem     Lösungsmittelgemisch,    bestehend aus 920 g       Trichloräthylen    und 70 g Methanol. Mit der erhaltenen  klaren blauen Farblösung imprägniert man Gewebe  aus Polyamid 6.6 bei Raumtemperatur, quetscht das  imprägnierte Gewebe auf eine Flottenaufnahme von  etwa 80 %, bezogen auf das Trockengewicht der Ware,  ab und trocknet es bei 40  im Luftstrom. Die Färbung  wird danach während 90 Sekunden bei 210      thermo-          fixiert.     



  Man erhält eine farbstarke, gleichmässige und gut  entwickelte blaue Färbung mit guter Reib-,     Wasser-          und        Trockenreinigungsechtheit.    Verwendet man an  anstelle eines Gewebes aus Polyamid 6.6 ein Gewebe  oder Gewirke aus Polyamid 6 und verfährt im übrigen,  wie im Beispiel angegeben, so erhält man ebenfalls  eine farbstarke und gut entwickelte blaue Färbung mit  guter Reibechtheit.  



  Ersetzt man im obigen Beispiel die 70 g Methanol  durch eine gleiche Menge eines der in der nachfolgenden  Tabelle I, Kolonne 2 angegebenen Lösungsmittel und  verfährt im übrigen, wie im Beispiel beschrieben, so er  hält man blaue Färbungen ebenbürtiger Qualität.  
EMI0006.0018     
  
    <I>Tabelle <SEP> I</I>
<tb>  Beispiel <SEP> Nr. <SEP> mit <SEP> Wasser <SEP> mischbare <SEP> Lösungsmittel
<tb>  6 <SEP> Äthanol
<tb>  7 <SEP> Isopropanol
<tb>  8 <SEP> Äthylenglykdlmonomethyläther     
EMI0006.0019     
  
    <I>Tabelle <SEP> I</I> <SEP> (Fortsetzung)
<tb>  Beispiel <SEP> Nr.

   <SEP> mit <SEP> Wasser <SEP> mischbare <SEP> Lösungsmittel
<tb>  9 <SEP> Tetrahydrofurfurylalkohol
<tb>  10 <SEP> Äthylenglykol
<tb>  11 <SEP> 1,2-Propylenglykol
<tb>  12 <SEP> Dioxan
<tb>  13 <SEP> Aceton
<tb>  14 <SEP> Dimethylformamid       Wenn man in den Beispielen 5 bis 14 anstelle von  920 g     Trichloräthylen    die gleiche Menge eines der in  der nachfolgenden Tabelle 11, Kolonne 2, angegebenen       Kohlenwasserstoffe    bzw.     Chlorkohlenwasserstoffe    ver  wendet und     ansonst    gleich verfährt, wie in diesem Bei  spiel vermerkt, so erhält man ebenfalls gleichmässige  und gut entwickelte Färbungen.

    
EMI0006.0024     
  
    <I>Tabelle <SEP> 1I</I>
<tb>  Kohlenwasserstoff <SEP> bzw.
<tb>  Beispiel <SEP> <B>Nr.</B> <SEP> Chlorkohlenwasserstoff
<tb>  15 <SEP> Toluol
<tb>  16 <SEP> Xylol
<tb>  17 <SEP> Tetrachlocäthylen       <I>Beispiel 18</I>  Man löst 20 g des Farbsalzes der Formel  
EMI0006.0025     
  
    <B>0,N- < /#</B>
<tb>  O <SEP> <B>0- < # <SEP> \</B>NOa
<tb>  i
<tb>  <B><I>N----</I></B> <SEP> - <SEP> -+
<tb>  IICr_II <SEP> N <SEP> <B>/ZN <SEP> -</B>
<tb>  <B><I>N</I></B> <SEP> N <SEP> CitHas-C <SEP> <B>\</B>NH
<tb>  H$C <SEP> @@--0 <SEP> O <SEP> CHe
<tb>  _ <SEP> CH3@ <SEP> CH3 <SEP> _       in einem     Lösungsmittelgemisch,    bestehend aus 920 g       Trichloräthylen    und 70 g Methanol.

   Mit der so erhalte  nen klaren, dunkelbraunen Farblösung imprägniert man    Gewebe aus Polyamid 6.6 bei Raumtemperatur,  quetscht das imprägnierte Gewebe auf eine Flottenauf  nahme von etwa 80 %, bezogen auf das Trockengewicht      der Ware, ab, und trocknet es bei 40 bis 80  im Luft  strom. Die Färbung wird danach während 90 Sekunden  bei 210      thermofixiert.     



  Man erhält eine farbstarke, gleichmässige und gut  entwickelte dunkelbraune Färbung mit guter Reib-,  Wasser- und     Trockenreinigungsechtheit.       Verwendet man anstelle des in obigem Beispiel an  gegebenen Farbsalzes die gleiche Menge eines der in  der nachfolgenden Tabelle<B>111,</B> Kolonne 2, aufgeführten  Farbsalze und verfährt     ansonst    wie oben angegeben, so  erhält man ebenfalls farbstarke Färbungen auf Poly  amid 6.6 in den in der Tabelle angegebenen Farbtönen.

    
EMI0007.0004     
  
    <I><U>Tabelle <SEP> <B>1l1</B></U></I>
<tb>  Farbton <SEP> auf
<tb>  Beispiel <SEP> Nr. <SEP> Farbsalz <SEP> Polyamid <SEP> 6.6     
EMI0007.0005     
    
EMI0008.0001     
  
    <I>Tabelle <SEP> 111</I> <SEP> (Fortsetzung)
<tb>  Beispiel <SEP> Nr. <SEP> Farbsalz <SEP> Farbton <SEP> auf
<tb>  Polyamid <SEP> 6.6     
EMI0008.0002     
  
EMI0008.0003     
    
EMI0009.0001     
  
    <B>11 <SEP> av</B>
<tb>  <I>Tabelle <SEP> Ill</I> <SEP> (Fortsetzung)
<tb>  Beispiel <SEP> Nr.

   <SEP> Farbsalz <SEP> Farbton <SEP> auf
<tb>  Polyamid <SEP> 6.6     
EMI0009.0002     
    <I>Beispiel 26</I>  Man löst bei 40-50  in 100 g Äthanol 6,0 g des       Farbstoff-Natriumsalzes    der Formel  
EMI0009.0004     
    und 4,0 g     CI8H37NH2    -     HCl.    Anschliessend wird die er  haltene Lösung durch Zusatz von 900 g     Trichloräthylen     verdünnt und hierauf geklärt. Mit der so zubereiteten    dunkelblau gefärbten Farbsalzlösung     imprägniert    man  ein Gewebe aus Polyamid 6.6 oder Polyamid 6.

   Nach  dem Abquetschen auf etwa 80     %    Flottenaufnahme, be  zogen auf das Trockengewicht der Ware, wird das im  prägnierte Gewebe bei 50  im Luftstrom getrocknet  und anschliessend während 60 Sekunden auf 200  er  hitzt.  



  Auf diese Weise erhält man eine gut entwickelte  gleichmässige blaue Färbung von sehr guter Reib-,  Schweiss- und     Trockenreinigungsechtheit.     



  Ersetzt man in diesem Beispiel die 4,0 g     Octadecyl-          aminchlorhydrat    durch eine entsprechende Menge einer  der in der nachstehenden Tabelle IV, in Kolonne 2 an  gegebenen Salze von organischen Stickstoffverbindun  gen, so erhält man ebenfalls Farbsalze, die auf Polyamid  6.6 oder Polyamid 6 gleichmässige blaue Färbungen  von ähnlich guten Echtheitseigenschaften ergeben.

    
EMI0009.0013     
  
    <I>Tabelle <SEP> IV</I>
<tb>  Beispiel <SEP> Nr. <SEP> Salze <SEP> von <SEP> organischen <SEP> Stickstoffverbindungen     
EMI0009.0014     
    PATENTANSPRUCH I  Verfahren zum kontinuierlichen Färben oder Be  drucken von Textilmaterial aus synthetischem Poly  amid durch Imprägnieren oder Bedrucken des Textil  materials mit einer Färbelösung, Entfernen eines Teils    der Färbelösung aus dem Textilmaterial und anschlie  ssende Fixierung der Färbung bzw.

   des Farbdruckes  durch eine Hitzebehandlung des behandelten Textil  materials bei Temperaturen unterhalb des     Erweichungs-          punktes    des Textilmaterials, gekennzeichnet durch die      Verwendung der Lösung mindestens eines Farbsalzes,  bestehend aus dem     anionischen    Rest eines     anionischen     Farbstoffs und     mindestens    einer organischen, nicht  quaternären Stickstoffverbindung, die mindestens ein  zur Salzbildung befähigtes Stickstoffatom aufweist, in  zwischen 50 und l50  C siedendem, gegebenenfalls       halogeniertem    Kohlenwasserstoff oder in einem     Lö-          sungsmittelgemisch,

      bestehend aus zwischen 50 und  150  C siedendem, gegebenenfalls     halogeniertem    Koh  lenwasserstoff und einem flüssigen, in Wasser min  destens zum Teil löslichen, unterhalb     220'-    C siedenden  organischen Lösungsmittel, das von zur Salzbildung  befähigten Stickstoffatomen frei ist.  



  UNTERANSPRÜCHE  1. Verfahren nach Patentanspruch 1, gekennzeich  net durch die Verwendung von     Alkylaminen    mit vor  zugsweise 12 bis 18     aliphatischen        Kohlenstoffatomen     als organische,     nichtquaternäre    Stickstoffverbindung.  



  2. Verfahren nach Patentanspruch I, gekennzeich  net durch die Verwendung von     Guanidinverbindungen,     die     aliphatische        Substituenten    mit vorzugsweise 12 bis  18     Kohlenstoffatomen        auWeisen,    als organische, nicht  quaternäre Stickstoffverbindung.  



  3. Verfahren nach Patentanspruch 1, gekennzeich  net durch die Verwendung von     Amidinen,    die     alipha-          tische        Substituenten    mit vorzugsweise 12 bis 18 Kohlen  stoffatomen aufweisen, als organische,     nichtquaternäre     Stickstoffverbindung.  



  4. Verfahren nach Patentanspruch 1, gekennzeich  net durch die Verwendung von     Imidazolin-    und     Tetra-          hydropyrimidinverbindungen,    die     aliphatische        Substi-          tuenten    mit vorzugsweise     Il    bis 18     Kohlenstoffatomen     aufweisen, als organische,     nichtquaternäre    Stickstoff  verbindung.  



  5. Verfahren nach Patentanspruch 1, gekennzeich  net durch die Verwendung von     Cycloalkylaminen    oder       Aralkylaminen,    besonders     Dicyclohexylamin    oder     Di-          benzylamin,    als organische,     nichtquaternäre    Stickstoff  verbindung.  



  6. Verfahren nach Patentanspruch 1 und Unter  ansprüchen 1 bis 5, gekennzeichnet durch die Verwen  dung von niederen     aliphatischen        Halogenkohlenwasser-          stoffen.       7. Verfahren nach Patentanspruch 1 und Unter  ansprüchen 1 bis 6,     gekennzeichnet    durch die Verwen  dung eines     Lösungsmittelgemisches,    das aus 80 bis 99  Gewichtsprozent zwischen 50 und     150e    C siedendem  chloriertem niederem     aliphatischem    Kohlenwasserstoff  und aus 20 bis 1 Gewichtsprozent eines mit Wasser  mischbaren, unterhalb     22(l'-'    C     siedenden    organischen  Lösungsmittels,

   das von zur Salzbildung befähigten  Stickstoffatomen frei ist, besteht.  



  B. Verfahren nach Unteranspruch 7, gekennzeich  net durch die Verwendung eines     Lösungsmittelgemi-          sches.    das aus 90 Gewichtsprozent     Trichloräthylen    oder       Perchloräthylen    und aus 10 Gewichtsprozent Methanol  besteht.  



  9. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteran  sprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die  Färbelösung ein Verdickungsmittel enthält.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH 11 Zur Durchführung des Verfahrens gemäss Patent anspruch 1 dienende Färbelösung, enthaltend minde stens ein Farbsalz, bestehend aus dem anionischen Rest eines anionischen Farbstoffs und mindestens einer or ganischen, nichtquaternären Stickstoffverbindung, die mindestens ein zur Salzbildung befähigtes Stickstoff atom aufweist, in zwischen 50 und l50 C siedendem, gegebenenfalls halogeniertem Kohlenwasserstoff oder in einem Lösungsmittelgemisch, bestehend aus zwischen 50 und 150 C siedendem, gegebenenfalls halogenier- tem Kohlenwasserstoff und einem flüssigen,
    in Wasser löslichen, unterhalb 220-' C siedenden organischen Lö sungsmittel, das von zur Salzbildung befähigten Stick stoffatomen frei ist. UNTERANSPRUCH <B>10.</B> Färbelösung nach Patentanspruch 11, gekenn zeichnet durch einen Gehalt an Verdickungsmittel. PATENTANSPRUCH 111 Das gemäss dem Verfahren nach Patentanspruch 1 gefärbte oder bedruckte Textilmaterial aus syntheti schem Polyamid.
CH280069D 1949-04-06 1949-04-06 Pièce d'horlogerie avec seconde au centre. CH280069A (fr)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH280069T 1949-04-06
CH229234T 1949-04-06

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH280069A true CH280069A (fr) 1951-12-31

Family

ID=25727335

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH280069D CH280069A (fr) 1949-04-06 1949-04-06 Pièce d'horlogerie avec seconde au centre.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH280069A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1544446A1 (de) Verfahren zur Herstellung wasserunloeslicher Azofarbstoffe
DE2527288A1 (de) Polycyclische verbindungen, verfahren zu ihrer herstellung und ihre verwendung zum faerben oder bedrucken von organischem material
DE2521988A1 (de) Trockenes thermisches verfahren zum faerben und bedrucken von mit kationischen farbstoffen anfaerbbarem organischem material
DE1619565A1 (de) Verfahren zum kontinuierlichen Faerben und Bedrucken von Fasermaterial aus synthetischem Polyamid
CH280069A (fr) Pièce d&#39;horlogerie avec seconde au centre.
DE1287551B (de) Verfahren zum Faerben und Bedrucken von Cellulosefaserstoffen
DE2225546C3 (de) Wasserunlösliche Azlactonfarbstoffe, Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre Verwendung
DE1223082B (de) Verfahren zur Herstellung von organischen Farbstoffen
DE2008638C (de) Verfahren zum kontinuierlichen Farben oder Bedrucken von Textilmaterial aus synthetischem Polyamid
DE2017254C3 (de)
DE2008638A1 (de) Verfahren zum kontinuierlichen Färben und Bedrucken von Fasermaterial aus synthetischem Polyamid
DE1287552C2 (de) Verfahren zum Faerben und Bedrucken von Cellulosefaserstoffen
DE2147811A1 (de) In Wasser schwerlösliche Styrylfarbstoffe und deren Herstellung und Verwendung
DE2158059A1 (de) Aminsalze von Reaktivfarbstoffen, Verfahren zu deren Herstellung sowie deren Verwendung zum Farben und Be drucken von organischem Material
DE2103612C3 (de) Wasserunlösliche Azofarbstoffe
DE2008638B (de) Verfahren zum kontinuierlichen Farben oder Bedrucken von Textilmaterial aus synthetischem Polyamid
DE2025158A1 (de) Verfahren zum Färben und Bedrucken von Textilmaterialien aus synthetischen organischen Fasern
AT234626B (de) Verfahren zum Färben und Bedrucken von Faserstoffen
DE2044162C3 (de) Azoverbindungen und ihre Verwendung
DE1619565C (de) Verfahren zum kontinuierlichen Far ben und Bedrucken von Fasermatenal aus synthetischem Polyamid
DE1644659C3 (de) Anthrachinonfarbstoffe, ihre Herstellung und deren Verwendung
DE1931789A1 (de) Neuer Dispersionsfarbstoff und Verfahren zu dessen Herstellung
DE1254575B (de) Verfahren zum Faerben und bzw. oder Bedrucken von Textilgut
DE2736914A1 (de) Naphtholaktam-farbstoffe
DE2117249A1 (de) Verfahren zum nichtwässrigen, kontinuierlichen Färben und Bedrucken von Fasermaterial aus synthetischem Polyamid