CH280080A - Schälmaschine, insbesondere für Hülsenfrüchte und Getreide. - Google Patents

Schälmaschine, insbesondere für Hülsenfrüchte und Getreide.

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CH280080A
CH280080A CH280080DA CH280080A CH 280080 A CH280080 A CH 280080A CH 280080D A CH280080D A CH 280080DA CH 280080 A CH280080 A CH 280080A
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Keller Bernhard
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Keller Bernhard
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02BPREPARING GRAIN FOR MILLING; REFINING GRANULAR FRUIT TO COMMERCIAL PRODUCTS BY WORKING THE SURFACE
    • B02B3/00Hulling; Husking; Decorticating; Polishing; Removing the awns; Degerming
    • B02B3/02Hulling; Husking; Decorticating; Polishing; Removing the awns; Degerming by means of discs

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  • Adjustment And Processing Of Grains (AREA)

Description


  Schälmaschine,     insbesondere    für Hülsenfrüchte und Getreide.    Gegenstand vorliegender Erfindung ist  eine     Sehälmasehine,    insbesondere für Hülsen  früchte und Getreide.  



  Bekannte Schälmaschinen für die ge  nannten Güter weisen mehrere axial überein  ander angeordnete, rotierende Schleifschei  ben und einen diese umgebenden, geschlitzten  Schälmantel auf, wobei sich im Betrieb die  aus dem     Schälgut    gebildete Materialsäule im  Innern des Schälmantels nach unten bewegt  und die gelösten Schalen durch die Schlitze  des Schälmantels     abgesaugt    werden.  



  Es sind auch solche Schälmaschinen be  kannt     geworden,    welche Mittel zum Abbrem  sen der Rotationsbewegung des     Schälgutes     aufweisen, um die Schälwirkung zu erhöhen.  Die hierzu verwendeten, stillstehenden Schäl  organe sind bei den bisher bekannten Ausfüh  rungsformen der Maschine nur für sämtliche  Schleifscheiben gemeinsam und zwangsläufig  in gleichem Masse in bezug auf dieselben ein  stellbar.  



  Die vorliegende Erfindung betrifft im Ge  gensatz dazu eine Schälmaschine, welche sich  dadurch auszeichnet,     da.ss    jeder Schleifscheibe  mindestens ein stillstehendes, in bezug auf  die Schleifscheibe einzeln einstellbares Schäl  organ zugeordnet ist.  



  Wie praktische Versuche gezeigt haben,  kann dadurch die Arbeitsleistung der Ma  schine und der erzielbare Schälgrad in Anpas  sung an die Erfordernisse. besser reguliert  werden.    Eine beispielsweise     Ausfiihrungsform    des  Erfindungsgegenstandes ist in der beigefüg-     3s     ten Zeichnung veranschaulicht, und zwar       zeigt:          Fig.    1 die Schälmaschine teilweise im  Vertikalschnitt,       Fig.    2 einen teilweisen Querschnitt gemäss  der Linie     II-II    in     Fig.    1.  



  Die dargestellte Schälmaschine weist ein       kegelstumpfförmiges    Gehäuse 1 auf, das oben  einen     Einfüllstutzen    2 für das zu verarbei  tende Schälgut trägt. Das Gehäuse ist axial  von einer vertikalen Welle 3 durchsetzt, de  ren oberes Ende in einem mit dem     Einfüll-          stutzen    durch Rippen 4 verbundenen Lager  körper 5 drehbar ruht, während das untere  Lager der Welle in der Zeichnung nicht  sichtbar ist. Auf der Welle 3 sind in Ab  ständen mehrere zylindrische Schleifscheiben  6 axial übereinander angeordnet, wobei die  benachbarten Schleifscheiben je durch einen       Zwischenring    7 voneinander distanziert  sind, dessen Durchmesser kleiner als derje  nige der Schleifscheiben ist.

   Das untere, in  der Zeichnung nicht sichtbare Wellenende  steht über ein Getriebe mit einem Antriebs  motor in Wirkverbindung.  



  Die Schleifscheiben 6 sind koaxial von  einem zylindrischen Schälmantel 8 umgeben,  der z. B. aus Stahlblech bestehen kann und  mit vielen feinen Schlitzen 9 versehen ist.  Der Durchmesser der Schleifscheiben 6 ist  in bezug auf den Innendurchmesser des      Schälmantels 8 so gewählt, dass die Schalen  des zu verarbeitenden Schälgutes bei der Ro  tation der Schleifscheiben zwischen deren  Mantelflächen und dem Schälmantel abgerie  ben werden. Die Maschine weist einen nicht  gezeichneten Ventilator auf, welcher die von  den Körnern gelösten Schalen und den hier  bei entstehenden Staub durch die Schlitze 9  des Schälmantels 8 absaugt.  



  An zwei einander diametral gegenüberlie  genden Stellen des Schälmantels 8 sind  gegenüber der Mantelfläche jeder Schleif  scheibe 6 feststehende Schälorgane 1.0 ange  ordnet. Dieselben sind beim gezeigten Aus  führungsbeispiel im     Radialebenen    der Schleif  scheiben liegende, plattenförmige, massive  Körper, die sich je über die ganze axiale  Breite der zugehörigen Schleifscheibe     erstrek-          ken.    Diese Schälorgane 10 sind radial zu den  Schleifscheiben verstellbar ausgebildet, der  art, dass deren Abstand von der Mantelfläche  der     zugeordneten    Scheibe verändert werden  kann.

   Die Platten 10 liegen zu diesem     Zwecke     einerseits an einem radial vom Schälmantel 8  abstehenden Lappen 11 an und werden durch  eine vertikale     Plachschiene    12 mit Hilfe von  Schrauben 13 und Muttern 14 an den ge  nannten Lappen 11     angepresst.    Nach dem  Lösen der Muttern 14 können die Schleif  organe 10 einzeln und unabhängig vonein  ander in den erforderlichen Abstand von der  zugehörigen Schleifscheibe 6 gebracht     -wer-          den.    Die plattenförmigen Schälorgane 10 kön  nen aus Kautschuk, Metall oder einem an  dern geeigneten Werkstoff bestehen.  



  In die Zwischenräume zwischen den  Stirnflächen der Schleifscheiben 6 ragen je       zwei    ebenfalls einander diametral gegenüber  angeordnete,     stabförmige    Schälorgane 15 hin  ein, deren Enden sich in einem einstellbaren       Abstand    von der Mantelfläche der Zwischen  ringe 7 befinden. Diese     stabförmigen    Schäl  organe 15 verlaufen radial zu den Schleif  scheiben 6 und sind mit Hilfe je einer Stell  schraube 16 gegen einen zugeordneten Klotz  17 gepresst, der an einem radial vom Schäl  mantel abstehenden Lappen 18 angeschweisst  ist und gleichzeitig zur Distanzierung zweier    benachbarter plattenförmiger Schälorgane 10  dient.  



  Zum Gebrauch der beschriebenen Schäl  maschine werden die     Sehälorgane    10 bei den  obern Schleifscheiben 6     zweckmässigerweise     näher an dieselben     herangestellt    als bei den  untern Schleifscheiben. Dadurch ergibt sich,  dass das von oben in das Innere des Schäl  mantels 8 gelangende Schälgut zuerst nur  sehr langsam und gegen unten immer rascher  rotiert und die einzelnen Körner im wesent  lichen auf     schraubenlinienförmigen    Bahnen  durch die Maschine wandern, deren Neigung  in bezug auf die Längsachse der Maschine  nach unten zunimmt.  



  Die     stabförmigen        Sehälorgane    15 bewir  ken eine Bewegung des     Sehälgutes    von aussen  nach innen.     Dadurch    wird verhindert, dass ein  Teil der Körper, welche durch die Zentrifugal  kraft stets nach aussen zu wandern bestrebt  sind, nie mit den Schleifscheiben 6 in Berüh  rung kommen. Die     Sehälorgane    15 bewirken  eine dauernde Mischung des Schälgutes in ra  dialer Richtung. Die     Intensität    dieser Mi  schling kann durch radiales Verstellen der       stabförmigen        Sehälorgane    15 reguliert wer  den.  



  Aus der einzelnen     Einstellbarkeit    der       Sehälorgane    10 und 15 ergibt sieh der Vor  teil, dass der Schälgrad den Eigenschaften des  zu verarbeitenden Gutes und den Erforder  nissen entsprechend angepasst werden kann,  wobei eine viel gleichmässigere Verarbeitung  des Gutes erzielbar ist als mit bisher bekann  ten Schälmaschinen. Auch lässt sieh die Ar  beitsleistung der Maschine durch     entspre-          ehende    Einstellung der verstellbaren Schäl  organe regulieren.  



  Gemäss einer nicht dargestellten Ausfüh  rungsvariante könnten statt. der     besehriebe-          nen    Ausbildung alle oder ein Teil der mit der  Mantelfläche der     Schleifseheiben    6 zusammen  arbeitenden Schälorgane 10 als Bürsten aus  gebildet sein, deren Borsten gegen die zuge  hörige     Sehleifseheibe    schauen.  



  Dadurch ergibt. sich eine kombinierte  Schäl- und     Bürstmaschine,    wobei das Bürsten  den Zweck hat, die von den weiter oben ge-           legenen    Schleifscheiben gelösten Schalen- und       Staubteilehen    von den Getreidekörnern abzu  bürsten.  



  Bei der Verarbeitung von beispielsweise  Hafer oder Reis, wo die Schale nicht wie bei  Gerste oder Weizen mit dem Kern     verwäeh-          sen    ist, muss die Schale nicht abgeschliffen,  sondern abgerissen werden. Bei entsprechen  der Einstellung der     Sehälorgane    10 in bezug  auf die Schleifscheiben 6 kann auch dieser  Arbeitsvorgang mit derselben Maschine durch  geführt werden.  



  Selbstverständlich kann die Zahl der jeder  Schleifscheibe zugeordneten Schälorgane be  liebig erhöht. oder auch auf eins verringert  werden. Beim Vorhandensein mehrerer Schäl  organe je Scheibe sind dieselben mit Vorteil  in regelmässigen Abständen am Umfang der  Scheibe verteilt angeordnet. Das gilt sowohl  für die mit. der Mantelfläche der Schleifschei  ben zusammenarbeitenden als auch für die in  die     Zwischenräume    der Scheiben hineingrei  fenden     Sehälorgane.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schälmasehine, insbesondere für Hülsen früchte und Getreide, mit axial übereinander angeordneten, rotierenden Schleifscheiben und einem dies umgebenden, geschlitzten Schäl mantel, wobei sich die aus dem Schälgut ge bildete Materialsäule im Innern des Schälman tels nach unten bewegt und die gelösten Seha- len durch die Schlitze des Schälmantels ab gesaugt werden, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Sehleifscheibe mindestens ein stillstehen des, in bezug auf die Schleifscheibe einzeln einstellbares Schälorgan zugeordnet ist. UNTERANSPRLGHE: 1.
    Schälmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass gegenüber der Mantelfläche jeder Schleifscheibe mindestens ein im Abstand von derselben einzeln einstell bares Schälorgan angeordnet. ist. 2. Schälmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Schälorgan sich über die ganze axiale Breite der zugehörigen Schleifscheibe erstreckt. 3. Schälmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Teil der Sehälorgane mas sive Körper sind.
    Schälmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass die Schälorgane in Radialebenen der Schleifscheiben angeordnete, einzeln ra dial versehiebbare Platten sind. 5. Schälmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Teil der Schälorgane als Bürsten ausgebildet sind, deren Borsten gegen die zugehörige Schleifscheibe schauen. 6. Schälmaschine nach Patentanspruch und jinteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Schleifscheibe mindestens zwei in regelmässigen Abständen an deren Umfang verteilte Schälorgane zugeordnet sind. 7.
    Schälmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass in wenigstens einem Teil der Zwischenräume zwischen den Stirnflächen der Schleifscheiben je mindestens ein stabförmiges Schälorgan hineinragt und einzeln verstellbar ist. B. Schälmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die stabförmigen Schälorgane in radialer Richtung zu den Schleifscheiben einzeln ein stellbar angeordnet sind. 9. Schälmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass in den Zwischenräumen der Schleifschei ben wenigstens je zwei in regelmässigen Ab ständen verteilte, stabförmige Schälorgane an geordnet sind.
CH280080D 1950-05-05 1950-05-05 Schälmaschine, insbesondere für Hülsenfrüchte und Getreide. CH280080A (de)

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CH280080D CH280080A (de) 1950-05-05 1950-05-05 Schälmaschine, insbesondere für Hülsenfrüchte und Getreide.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0637464A3 (de) * 1993-08-06 1995-03-22 Satake Eng Co Ltd Einstellbarer Gegenhaltemechanismus für abrasive Getreibebleichmaschinen.

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0637464A3 (de) * 1993-08-06 1995-03-22 Satake Eng Co Ltd Einstellbarer Gegenhaltemechanismus für abrasive Getreibebleichmaschinen.

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