CH280168A - Perforiermaschine. - Google Patents

Perforiermaschine.

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CH280168A
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Aktiengesellscha Duerkoppwerke
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Aktiengesellscha Duerkoppwerke
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41HAPPLIANCES OR METHODS FOR MAKING CLOTHES, e.g. FOR DRESS-MAKING OR FOR TAILORING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • A41H3/00Patterns for cutting-out; Methods of drafting or marking-out such patterns, e.g. on the cloth

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description


  Perforiermaschine.    In den     Zuschneidereien    moderner Kleider  fabriken ist. es nicht mehr üblich, die einzel  nen     Zuschnitteile    eines     Bekleidungsstückes,     wie Vorderteile, Ärmel, Kragen, Taschen usw.,  einzeln auf die Stofflagen aufzuzeichnen, son  dern man zeichnet den ganzen Zuschnitt, also  sämtliche Einzelteile eines     Bekleidungsstückes,     mitunter auch mehrerer, auf einen der Grösse  der Stofflagen entsprechenden Papierbogen  auf, der dann den Linien nach perforiert wird.  Mit dieser Papierschablone ist es dann mög  lich, den ganzen Zuschnitt auf einmal mit.  entsprechendem Puder, welcher durch die  Perforation     hindurchgetrieben    wird, auf die  Stofflagen aufzubringen.

   Zum Perforieren  der Papierschablonen sind Apparate bzw.  Maschinen bereits bekannt geworden. So wird  die Perforation mit Maschinen ausgeführt,  die mit Stempel und Matrize arbeiten und  stationär sind. Der Vorschub des Papiers um  den jeweiligen Lochabstand erfolgt dabei  durch einen     Vorsehubmechanismus.    Wegen  der Grösse der Papierschablonen und der zum  Teil stark gewundenen und in allen Richtun  gen verlaufenden     Zuschnittlinien    ist es sehr  schwierig, schnell zu arbeiten und die Perfo  ration genau den Schnittlinien nach auszu  führen. Bei einem andern bekannten Ver  fahren wird das Papier festgehalten, und mit  einer elektrisch beheizten, einem ganz schma  len Zahnrad ähnlichen Scheibe werden die  Löcher der Perforation ausgebrannt.

   Hierzu  ist, aber ein Spezialpapier erforderlich, was  sieh immer     wieder    als Nachteil erwiesen hat.    Die     Perforiermaschine    gemäss der Erfin  dung vermeidet die Nachteile der vorerwähn  ten Verfahren und Einrichtungen und     be-          nveckt,    die Handhabung der Maschine mög  lichst einfach zu gestalten, damit der Bedie  nende seine ganze Aufmerksamkeit auf den  zu zeichnenden Zuschnitt richten kann.

   Die  Perforiermaschine gemäss der Erfindung um  fasst ein von Hand über den     zu    perforieren  den ortsfesten Papierbogen zu führendes Per  foriergerät, das eine bei Gebrauch des Gerätes  durch einen Motor dauernd angetriebene  Welle und Mittel zur     Steuerung    des Antriebes  des     Perforierwerkzeuges    aufweist.

   Ein arretier  barer Schaltfuss löst bei der Führung des Per  foriergerätes über den zu     perforierenden    Pa  pierbogen selbsttätig periodisch die Bewegung  des die     Perforierung    bewirkenden Schlagbal  kens     aus,    während bei arretiertem Schaltfuss  die Auslösung der     Bewegung    des Schlagbal  kens durch Betätigung eines Hebels willkür  lich bewirkt werden kann.  



  In der     zmn    Teil schematischen Zeichnung  ist die Erfindung in einem Ausführungsbei  spiel dargestellt, und zwar zeigt:       Fig.    1 die Perforiermaschine mit dem Ar  beitstisch,       Fig.    2 ein Detail des Tisches in grösserem  Massstab,       Fig.    3 das Perforiergerät,       Fig.    4 einen Teillängsschnitt durch das  Perforiergerät,       Fig.    5 zum Teil einen Längsschnitt, zum  Teil eine Ansieht des Perforiergerätes,           Fig.    6 einen Längsschnitt durch den  Schlagbalken,       Fig.    7 einen Querschnitt durch den Schlag  balken und       Fig.    8 verschiedene Antriebsteile.  



  Wie     Fig.    1 zeigt, besteht die Gesamtanlage       aus    einem Arbeitstisch,     dein    Antriebsmotor  und dem von Hand zu führenden eigentlichen  Perforiergerät. Das Tischgestell 1 trägt auf  zwei gegenüberliegenden Seiten je eine Mulde  2     und    2' zur Aufnahme des aufgerollten Per  forierpapiers 3 vor und nach dem Perforieren.  Das der Rolle 3 entnommene Papier wird  über die Tischplatte 4 gezogen. Federn 5       (Fig.    1 und 2), die in die Schienen 6 und 6'       eingeklemmt    sind, drücken das Papier an die       Tischplattenkante.    Dadurch wird das Papier  gespannt gehalten und liegt immer gut auf der  Tischplatte auf.

   Die Schienen 6 und 6', die  zum leichteren Einlegen des Papiers einfach  aus den Lagern 7 und 7' herausgehoben wer  den können, sind so geformt (siehe     Fig.    2),  dass diejenigen der beim Perforieren ausge  schlagenen Papierblättchen, die nicht, wie  vorgesehen, von dem Perforiergerät, aufge  nommen werden und auf der Tischplatte  liegenbleiben, beim Weiterziehen der Papier  schablone um die     Tisehbreite    in die Schienen  6 und 6' hinein und nicht auf den Fussboden  fallen. Die Schienen 6 und 6' können     dann     von Zeit zu Zeit entleert werden. Zur     Seho-          nung    der Tischplatte 4 ist diese mit einer  Kartonunterlage 8 abgedeckt, die von Klemm  leisten 9 gehalten wird, die ihrerseits in den  Klammern 10 ruhen.

   Der Motor 11 ist ausser  halb des Arbeitsbereiches des Perforiergerätes  an der Tischplatte 4 befestigt. Über eine bieg  same Welle 12 treibt er das eigentliche, von  Hand zu führende Perforiergerät 13 an. Mit  der biegsamen Welle 12 ist ein Kabel 1.4     ver-          biuiden,    welches eine am Gerät vorgesehene  Lampe 15 mit elektrischem Strom speist.  



  Beim Perforieren wird das Perforiergerät  1.3     (Fig.    3) bei eingeschaltetem Motor 11  von Hand den aufgezeichneten     Striehen    ent  sprechend über die Papierschablone gescho  ben. Die Wirkungsweise des Perforiergerätes  geht aus den     Fig.    3 bis 8 hervor. Das Per-         foriergerät    13 liegt hinten mit zwei festen  Flächen 16 und vorn normalerweise mit. dem  auf der Sohle gezahnten     Sehaltfuss    17     (Fig.    4)  auf dem     zii    perforierenden Papierbogen auf.  Der Fuss 17 ist mittels des Bolzens 18 an dem  Doppelhebel 19 schwingbar gelagert. Der  Hebel 19 ist, seinerseits drehbar auf dem im  Gehäuse festsitzenden Bolzen 20 gelagert.

   Die  Feder 21 zieht den Fuss 17 über die Federöse  22 und den auf dem Bolzen 18 drehbar ge  lagerten Schalthebel 23 nach vorn und be  wirkt gleichzeitig, dass der mit dem     Schaltfuss     17 durch den Bolzen 18 gelenkig verbundene  Doppelhebel 19 sieh mit seinem freien Ende  an die     Nockenscheibe    24 anlegt. Der Fuss 17       liegt    in seiner vordersten Stellung an dem  federnden Stift. 25 an, der, dem Abstand der  in den Papierbogen einzuschlagenden     Löeher     entsprechend, in seiner     Längsriehtung    mittels  der Stellschraube 26 verstellt werden kann.  Die Stellschraube 26 ist durch die Feder 27       und    den Stift 28 gegen Selbstverstehen ge  sichert.

   Der Schalthebel 23 fasst mit seinem  abgebogenen Ende 23' unter eine Nase des  Schaltringes 29 und hält die Kupplungsfeder  53     (Fig.    8) in unwirksamer Stellung. Wird  das Perforiergerät. nun in seiner     Lä.ngsrieh-          tung    vorgeschoben, so haftet der Fuss 17 in  folge der     Zahnung    der Sohle auf dem Papier  bogen und schwingt dadurch um den Bolzen  18 nach hinten, wobei er über die Stell  schraube 30 den     Sehalthebel    23 mitnimmt,  und     zwar    so weit, bis dessen abgebogenes Ende  23' die Nase des     Sehaltringes    29 freigibt.

   Da  durch wird die erwähnte     Kupplungsfeder   <B>53</B>  wirksam und setzt den später beschriebenen  Schlagmechanismus in Bewegung, da sieh die       Nockenseheibe    24 in     Pfeilriehtung        R        (Fig.    4)  verdreht. Der unter der Wirkung der Feder  21 stehende Doppelhebel 19 verdreht sieh,  sobald die abgeflachte Stelle der Nocken  scheibe 24 an seinem freien Ende     vorbeil'äuf't,     in Pfeilrichtung     R,        (Fig.    4) um den Bolzen  20, wobei der Bolzen 1.8 und damit der Fuss  17 angehoben wird.

   Dadurch legt sieh das  Perforiergerät 13 vorn mit der Fläche 31 auf  den Papierbogen, und der Fuss 17 hebt sich  etwas vom Papierbogen ab, so dass die Feder      21 ihn wieder bis zum Anschlagstift ?5 nach  vorn in seine Ausgangsstellung ziehen kann.  Der Schalthebel     \'3    schwenkt dabei mit herum,  so     (lass    er mit seinem abgebogenen Ende 23'  wieder unter die Nase des Schaltringes 29,  der sich inzwischen einmal gedreht hat, fasst  und die Kupplungsfeder 53 ausschaltet. Dieses  Spiel wiederholt sich periodisch immer wie  der, solange das Perforiergerät 13 auf der  Unterlage nach vorn     geschoben    wird.

   Durch  Verstellen der Stellschraube 26 und damit  des Anschlagstiftes 25 wird der Schaltschritt  des Fusses 17 verändert, wodurch es möglich  ist, den Abstand der in den     Papierbogen    ein  zuschlagenden Löcher grösser oder kleiner  zu halten.  



  Sollen in den Papierbogen Nummern oder  dergleichen eingeschlagen werden, so muss  das Perforiergerät nach allen Richtungen frei  über den Papierbogen     bewegbar    sein. Dabei  darf also das Schalten der Kupplungsfeder  53 nicht     zwangläufig    durch den Fuss 17 er  folgen. Zu diesem Zwecke wird der Hebel  32     (Fig.    3) nach oben gestellt, wodurch der       Ilebel.    33     (Fig.    4) im Innern des Gehäuses  des Perforiergerätes, der durch eine Achse  mit. dem Hebel 32 fest verbunden ist, sich mit  seinem freien Ende nach unten bewegt und  gegen den Stift 34 am Fuss 1.7 stösst.

   Der Fuss  17 wird dabei so weit entgegen dein Feder  druck auf den Federbolzen 25 nach vorn ge  drückt und in dieser     Arretierstellung    gehal  ten, dass der gezahnte Teil der Sohle nicht  mehr mit dein Papierbogen in Verbindung  ist, so dass das Perforiergerät. nun nach allen  Richtungen hin, leicht.     bewegt    werden kann.  Das Schalten der Kupplungsfeder 53 erfolgt  nun willkürlich über den Hebel 35     (Fig.    3),  der beim     Abwärtsdrüeken    unmittelbar gegen  einen Ansatz 23"     (Fig.    3) des Schalthebels  23     Wig.    4) drückt.  



  Der bereits erwähnte     Schlagmechanismus     wird jeweils von der     Nockenscheibe    36       (Fig.    5), die auf der dauernd rotierenden,       hohlen    Antriebswelle 60 neben der Nocken  seheibe 24 gelagert ist und mit dieser     durch     den Stift 52     (Fig.    4) fest verbunden ist,     be-          tätigl.    Es wird bei jeder     Umdrehung    der         Nockenscheibe    36 ein Schlag ausgeführt.

   In  der in     Fig.    5 gezeichneten Grundstellung ist  der auf der Achse 40 gelagerte Hebel 37 be  reits auf den hohen Teil der     Nockenscheibe     36 aufgelaufen. Er hat dabei den auf der  Achse 40 gelagerten Schlaghebel 38, mit dem  er durch die Feder 45 gekuppelt ist,     mitange-          hoben    und die Feder 39 gespannt.

   Wenn die       Nockenscheibe    36 sich nun infolge     Ausklin-          kens    des Schalthebels 23 in Pfeilrichtung R  dreht,     springt    der Hebel 37 vom hohen Teil der       Nockenscheibe    36 ab und die gespannte Feder  39, die an dem Hebel 37 angreift, treibt diesen  und damit den Schlaghebel 38 nach links       (Fig.    5) herum, wobei das Locheisen 41 in den  Papierbogen geschlagen wird.

   Die Stell  schraube 42, die in dein Hebel 37 gelagert ist  und gegen einen Vorsprung des Schlaghebels  38 drückt, ist so eingestellt, dass das Locheisen  41 die Papierbahn noch nicht berührt, wenn  die     Dämpf        ungsplatte    43 des Hebels 37 auf  die     Noekenscheibe    36 auftrifft und somit der  Hebel 37 einen festen Anschlag findet. Nur  der     Schwung    des     Schlaghebels    38 treibt das  Locheisen 41 nun, noch in das Papier,     lind     zwar so weit, bis die einstellbare, um etwa  Papierstärke von der     Locheisenschneidkante          zurückliegende    Anschlagschraube 44 auf dem  Papier aufliegt.

   Die Feder 55 sichert die     An-          schla;schraube    44 gegen     Selbstv    erstellen. Die  Feder 45, die dabei etwas nachgibt, holt. den  Schlaghebel 38 sofort wieder bis an die als  Anschlag dienende Stellschraube 42 zurück.  Diese Anordnung ist deshalb getroffen, da  mit das Locheisen 41 nur     einen    kurzen  Moment in der Papierfolie sitzen bleibt und  diese beim kontinuierlichen Weiterschieben  des Perforiergerätes nicht aufreisst.

   Zu diesem  Zweck ist auch noch der Kloben 45'     (Fig.    6),  in den das Locheisen 41. eingespannt. ist, ver  mittels des Bolzens 46 in dem     Schlaghebelkör-          per    drehbar gelagert, und zwar derart, dass  er nach hinten ausschwingen kann. Die Feder  47 drückt den Kloben 45' an die Anschlag  schraube 48     (Fig.    7), so dass das Locheisen  beim Einschlagen stets senkrecht zur Papier  ebene steht. Das Locheisen schlägt je nach  seiner Ausbildung runde,     längliche,    viereckige      Löcher oder Löcher einer beliebigen andern  Form, wie Buchstaben oder Zahlen, in das  Papier.

   Die ausgeschlagenen Papierblättchen  schieben sich in dem Locheisen 41 hoch, wan  dern durch die Bohrungen in dem Kloben 45'  und fallen in den hohlen Schlaghebel 38 hin  ein, um diesen bei 38' wieder zu verlassen,  wo sie von einem nicht gezeichneten, aussen  an dem     Perforiergerätgehäuse    angebrachten  Behälter aufgenommen werden. Die Feder 39  hängt auf einer Kurbel 49     (Fig.    5), die mit  tels des Hebels 50     (Fig.    3)     verschwenkt    wer  den kann, um der Feder 39 und damit dem  Locheisen eine grössere oder kleinere Durch  schlagskraft entsprechend der Stärke des  durchzuschlagenden Papiers     zugeben.     



  Das Perforiergerät     (Fig.    3) wird, wie  schon eingangs erwähnt, vom Motor 11 über  eine biegsame Welle 12 angetrieben, und zwar  über die Schnecke 54 und das auf der Welle  60 festsitzende Schneckenrad 51     (Fig.    5). Auf  der Hohlwelle 60 des Schneckenrades 51  lagern in der aus     Fig.    8 ersichtlichen Reihen  folge nebeneinander die     Noekenscheibe    36, die       Nockenscheibe    24 und der Schaltring 29. Die       Nockenscheibe    36 und die     Nockenscheibe    24  sind durch den Stift 52 miteinander verbun  den.

   Die als Schraubenfeder ausgebildete  Kupplungsfeder 53     fasst    mit ihrem Ende 53'  in einen der Schlitze 24' der     1%Tockenscheibe    24  und mit dem andern Ende 53" in den Schlitz  29' des Schaltringes 29. Im wirksamen Zu  stand legt sich die Kupplungsfeder fest um  die Nabe des Schneckenrades 51 und nimmt  die     Nockenscheiben    mit. Zwecks     Aussehaltens     der Kupplungsfeder 53 wird, wie bereits er  wähnt, der Schaltring 29 jeweils festgehalten.

    Die     Nockenscheibe    36 ist zu dem     Schaltring     29 in solcher Winkelstellung, dass, wenn der  Schaltring 29 festgehalten wird, der Hebel. 37  kurz vor dem Einschnitt 36'     (Fig.    5) der       Nockenscheibe    36 steht. Durch den Schwung,  den die     Nockenscheibe    36 beim Anhalten des  Schaltringes 29 noch hat, dreht sie sich noch  ein wenig weiter, so dass der Hebel 37 in den  Einschnitt 36' des hohen Teils der     Noeken-          seheibe    36 einspringen kann.

   Die     Kupplungs-          feder    53 wird dabei etwas     aufgedrillt    und löst    sich von der Hohlwelle 60 des dauernd rotie  renden Schneckenrades 51, so dass keine Mit  nahme mehr stattfinden kann. Beim Frei  geben des Schaltringes 29 durch den Schalt  hebel 23 legt sich die Feder 53 infolge ihrer  Spannung wieder fest. um die Hohlwelle 60  des     Sehneekenrades    51 und nimmt die     Noeken-          scheiben    mit.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Perforiermaschine mit einem über den zu perforierenden ortsfesten Papierbogen von Hand zu führenden Perforiergerät, das eine bei Gebrauch des Gerätes durch einen Motor dauernd angetriebene Welle und Mittel zur Steuerung des Antriebes des Perforierwerk zeuges aufweist, gekennzeichnet durch einen arretierbaren Schaltfuss <B>(17),</B> der bei der Füh rung des Perforiergerätes über den zu perfo rierenden Papierbogen selbsttätig periodisch die Bewegung des die Perforierung bewirken den Schlagbalkens auslöst, während bei arre tiertem Schaltfuss die Auslösung der Bewe gung des Schlagbalkens durch Betätigung eines Hebels (35) willkürlich bewirkt werden kann. UNTERANSPRMHE 1..
    Perforiermaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Nocken sclleibe (36). die auf der motorisch angetrie benen Welle (60) des Perforiergerätes gela gert ist und mit dieser über ein ausrückbares Kupplungselement (53) in Verbindung steht, bei eingerücktem Kupplungselement (53) eine Schla@,feder (39) spannt, die den Schlagbal ken (38) mit dem Lochwerkzeug (41) an treibt. 2.
    Perforiermaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass der sieh beim Führen des Perforier gerätes über den Papierbogen jeweils auf diesem abstützende Schaltfuss (17) mit einem Schalthebel (23), dessen abgebogenes Ende (23') in die Bewegungsbahn eines auf der an getriebenen Welle (60) gelagerten Schaltrin ges (29) hineinragt, der bei verhinderter Dre hung das erwähnte Kupplungselement (53) ausgerückt hält, derart zusammenwirkt, dass bei der Fortbewegung des Perforiergerätes der Schaltfuss (17), dadurch, dass er jeweils auf dein Papierbogen festgehalten wird,
    eine Rückwärtsbewegung ausführt und dadurch den Schalthebel (23) derart bewegt, dass dieser den Schaltring (29) freigibt, wodurch das Kupplungselement (53) zwischen der Welle (60) und der Noekenseheibe (36) eingerückt und damit die Nockenscheibe (36) verdreht wird, so dass der auf dieser gleitende Hebel (37) auf den niedern Umfangsteil abfallen und damit die vorgespannte Schlagfeder (39) den Scldagbalken (38) betätigen kann. 3.
    Perforiermaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, da.ss mit der die Bewegung des Schlagbalkens (38) bewirkenden Nocken seheibe (36) eine zweite Nockenscheibe (24) fest verbunden ist, die mit einem Winkelhebel (19), der auf einem im Perioriergerätgehäuse befestigten Bolzen (20) drehbar gelagert ist, derart zusammenwirkt, dass der mittels eines Bolzens (18) an dem Winkelhebel (19) ange- lenkte Schaltfuss (17) jeweils kurzzeitig ange hoben und unter der Wirkung einer Feder (21)
    in seine Ursprungslage zurückgeführt wird, in der das abgebogene Ende (23'<B>)</B> des mit dem Schaltfuss (17) zusammenwirkenden Schalthebels (23) in die Bewegungsbahn des Schaltringes (29) hineinragt, so dass beim Auftreffen des Schaltringes die Verbindung der Noekenscheiben (36 und 24) mit der an getriebenen Welle (60) gelöst wird. 4.
    Perforiermaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch ge kennzeichnet, dass das erwähnte Kupplungs element (53) eine die angetriebene Welle (60) im eingekuppelten Zustand fest umspannende Schraubenfeder ist, deren eines Ende (53') an der einen Nockenscheibe (24) und deren anderes Ende (53") an dem Schaltring (29) befestigt ist, und die jeweils durch Blockieren des Schaltringes (29) durch den Schalthebel (23) einerseits und Anhalten der Noeken- seheiben (24, 36) mittels des auf der einen Noekenseheibe (36) gleitenden Hebels (37) anderseits so weit aufgedrillt wird, dass sie die Welle (60) nur noch lose umfasst. 5.
    Perforiermaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch ge kennzeichnet, dass zwecks Ermöglichung einer Veränderung des Abstandes der einzelnen Löcher der Perforation voneinander ein ver stellbarer Anschlag (25) vorgesehen ist, der den Bewegungsweg des gezahnten Schaltfusses (17) begrenzt. 6. Perforiermaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch ge kennzeichnet, dass der Schaltfuss (17) mittels eines Hebels (33) und eines Anschlages (34) arretierbar ist, worauf die Betätigung des Perforiergerätes durch Niederdrücken eines Hebels (35) von Hand bewirkt werden kann. 7.
    Perforiermaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 6, dadurch ge kennzeichnet, dass die Schlagkraft des das Locheisen (41) tragenden Schlagbalkens (38) durch Veränderung der Vorspannung der Schlagfeder (39) mittels eines Hebels (50) regulierbar ist. B.
    Perforiermaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 7, dadurch ge kennzeichnet, dass der das Locheisen (41) tragende Schlagbalken (38) von der Schlag feder (39) jeweils nur so lange angetrieben wird, bis das Locheisen die Papieroberfläche berührt, worauf das Locheisen allein infolge des dem Schlagbalken erteilten Schwunges das Papier durchdringt und unter Federwir kung sofort wieder aus dein Papier austritt. 9. Perforiermaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 8, dadurch ge kennzeichnet, dass die Einschlagtiefe des Loch eisens (41) durch einen verstellbaren An schlag (44) begrenzt ist. 10.
    Perforiermaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 9, dadurch ge kennzeichnet, dass ein das Locheisen (41) auf nehmender Kloben (45') in dem Schlagbalken körper mittels eines Bolzens (46) drehbar gelagert ist, derart, dass er nach hinten gegen die Wirkung einer Feder (47) ausschwingen kann.
CH280168D 1949-06-09 1949-08-24 Perforiermaschine. CH280168A (de)

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