CH280226A - Laufgewichtswaage. - Google Patents

Laufgewichtswaage.

Info

Publication number
CH280226A
CH280226A CH280226DA CH280226A CH 280226 A CH280226 A CH 280226A CH 280226D A CH280226D A CH 280226DA CH 280226 A CH280226 A CH 280226A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
weight
running
dependent
scales according
balance beam
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Firma G Hartner
Original Assignee
Hartner Fa G
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hartner Fa G filed Critical Hartner Fa G
Publication of CH280226A publication Critical patent/CH280226A/de

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G1/00Weighing apparatus involving the use of a counterweight or other counterbalancing mass
    • G01G1/18Balances involving the use of a pivoted beam, i.e. beam balances
    • G01G1/26Balances involving the use of a pivoted beam, i.e. beam balances with associated counterweight or set of counterweights

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Winding Of Webs (AREA)

Description


  
 



  Laufgewichtswaage.



   Bei bisher bekannten Laufgewichtswaagen erfolgt die Verschiebung des oder der Laufgewichte, die sieh auf dem beweglichen   Waage    balken befinden, von Hand oder mittels einer am   \\'aagesystem    befindlichen oder ihm zugeordneten   Versehiebevorriehtung.    In jedem Fall wird durch die Verschiebung des Laufgewichtes das freie Spiel des Waagebalkens durch Auftreten eines zusätzlichen Drehmomentes beeinflusst. Es ist daher erst nach mehrmaliger probeweiser Verschiebung des Laufgewichtes bzw.

   Betätigung der Ver  schiebevorriehtung    möglich, das unbekannte Gewieht eines Gegenstandes genau festzustellen.   I)ieser    Nachteil ist erfindungsgemäss bei der den Gegenstand der Erfindung bildenden   Laufgewiehtswaage    dadurch behoben, dass das auf dem   Waagebalken    verschiebbare Laufgewicht durch ein durch die   Schneidenlager-    achse des Balkens gehendes Stahlband mit der   lJaufgewiehtsversehiebevorriehtung    verbunden ist. Am Waagebalken kann sich eine Umlenkrolle befinden, die das vom Laufgewieht kommende Stahlband genau in die Sehneidenlagerachse umlenkt, und zwar vorzugsweise so, dass es von dieser Achse aus in senkrechter Richtung nach unten verläuft.



   Zum Stand der Technik sei erwähnt, dass es bekannt ist, eine Druckvorrichtung für das festgestellte Gewicht durch ein Band mit dem auf dem   WN aagebalken    verschiebbaren Laufgewicht zu verbinden, wobei am   Waagebalken    gleichfalls   eine Umlenkrolle    für das Band angeordnet ist. Diese bekannte Vorrichtung dient aber nicht zum Verschieben des   Laufgewich-    tes und ausserdem ist die Umlenkrolle so am Waagebalken angeordnet, dass das Band nicht genau durch die Schneidenlagerachse verläuft; infolgedessen können bei dieser bekannten Vorrichtung das freie Spiel des Waagebalkens beeinträchtigende Drehmomente auftreten.



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des   Erfindungsgegenstandes    dargestellt.



   Abb. 1 zeigt die hier interessierenden Teile einer   Waage    von der Seite gesehen, teilweise im Schnitt gezeichnet.



     Abb.    2 ist eine der Abb. 1 entsprechende Draufsicht.



   Mit dem in der Schneidenlagerung 2 schwenkbaren Waagebalken 1 sind die beiden Laufsehienen 3 verbunden, auf denen das Laufgewicht 4 verschiebbar geführt ist. Das Laufgewicht 4 ist einerseits durch das Stahlband 5 über die am   Waagebalken    gelagerte Umlenkrolle 6 mit der im   Waagengestell    gelagerten Aufwickelrolle 7, anderseits durch das Stahlband 8 mit einer Aufwickelrolle 9 verbunden. Die durch eine Feder   10    beeinflusste Aufwickelrolle 9 ist am linken Ende des Waagebalkens drehbar gelagert. Mit der die Aufwickelrolle 7 tragenden und mit einem   Handrad    19 versehenen   Welle    12 ist ein Zahnrad 11 fest verbunden, das in ein Ritzel 13 eingreift, welches an einem schwenkbar gelagerten Hebel 14 gelagert ist. Das Ritzel 13 ist mit einer Zahlenscheibe 15 verbunden.

   Die   Zahlenscheibe 15 ist über ein Ritzel 16 derart mit einer weiteren Zahlenscheibe 17 verbunden, dass sich nach einer Umdrehung der Zahlenscheibe 15 die Zahlenscheibe 17 um einen bestimmten Bruchteil einer Umdrehung dreht. Der schwenkbare   Rebel    14 ist durch eine Blattfeder 18 derart beeinflusst, dass die Zahnräder 11 und 13 in gegenseitigem Eingriff gehalten werden.



   Wird mittels des Handrades 19 die Aufwickelrolle 7 derart gedreht, dass sich das Stahlband 5 von der Rolle 7 abwickelt, so zieht die Feder 10 über ihre Aufwickelrolle 9 und das Stahlband 8 das Laufgewicht 4 gegen die Aufwickelrolle 9. Das Laufgewicht entfernt sich von der   Schneidenlagerung    2, und das Drehmoment am Waagebalken vergrössert sieh um den entsprechenden Betrag. Wird das Handrad 19 in entgegengesetztem Sinn gedreht, so wird das Stahlband 8 von der Aufwickelrolle 9 abgewickelt, und das Laufgewicht bewegt sich in Richtung der Sehneidenlagerung.



   Um bei diesen Verschiebungen ein das freie Spiel des Waagebalkens   beeinträchtigen-    des Drehmoment vollständig auszuschalten, ist die Umlenkrolle 6 derart gelagert, dass das Stahlband 5 von ihr genau in die Schneidenlagerachse geführt wird und im gezeichneten Beispiel von dieser Achse aus senkrecht nach unten verläuft.



   Die Übersetzungen zwischen den Zahnrädern 11 und 13 und zwischen den Zahlenscheiben 15 und 17 sind so gewählt, dass einer   Umdrehung    der Zahlenseheibe 15 ein Kilogramm (Gramm-Anzeige) und einer Umdrehung der Zahlenscheibe 17 fünfundzwanzig Kilogramm (Kilogramm-Anzeige) entspre  chen.    Die Zahlen der beiden im Durchmesser gleich grossen, auf einer Achse nebeneinander angeordneten Scheiben 15, 17 liegen so, dass das Gesamtgewicht direkt in einer Zahl abgelesen werden kann. Den Zahlenscheiben 15, 17 kann ein Druckwerk zugeordnet sein, um das angezeigte Gewicht zu fixieren. Der zum Drucken erforderliehe Kraftaufwand hat keinerlei Einfluss auf das freie Spiel der Waage.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Laufgewichtswaage, dadurch gekennzeichnet, dass das auf dem Waagebalken verschieh- hare Laufgewicht (4) durch ein durch die Sehneidenlagerachse des Balkens gehendes Stahlband (5) mit der Laufgewichtsverschiebe- vorrichtung verbunden ist.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Waage nach Patentanspruch, gekeim- zeichnet durch eine im Waagebalken gelagerte Umlenkrolle (6), die das vom Laufgewicht (4) kommende Stahlband (5) in die Schneidenlagerachse des Balkens umlenkt.
    2. Waage nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Laufgewicht (4) dauernd dem Einfluss einer vom Waagebalken getragenen, federbeeinflussten Zugvorrichtung ausgesetzt ist.
    3. Waage nach Patentansprueh und Unte.ranspruch 1, gekennzeichnet durch eine im Waagengestell gelagerte, durch ein Handrad (19) drehbare Aufwickeltrommel (7) für den von der Umlenkrolle (6) kommenden Bandteil.
    4. Waage nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Gewichtsablesevorriehtung mindestens eine Zahlenscheibe besitzt, die von der Achse (12) der Bandaufwiekeltrommel (7) aus drehbar ist.
    5. Waage nach Patentanspruch und Un- teransprüchen 1, 3 und 4, dadurch gekenn- zeichnet, dass eine Zahlenscheibe für Kilo- gramm-Angabe und eine Zahlenscheibe für Gramm-Angabe so nebeneinander angeordnet sind, dass das Gesamtgewicht direkt in einer Zahl ablesbar ist.
    6. Waage nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 3, 4 und 5, dadurch gekenn- zeichnet, dass der Ablesevorrichtung eine Druckeinrichtung für das jeweils eingestellte Gewicht zugeordnet ist.
CH280226D 1949-04-07 1949-12-08 Laufgewichtswaage. CH280226A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE280226X 1949-04-07

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH280226A true CH280226A (de) 1952-01-15

Family

ID=6029889

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH280226D CH280226A (de) 1949-04-07 1949-12-08 Laufgewichtswaage.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH280226A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH280226A (de) Laufgewichtswaage.
DE535023C (de) Vorrichtung zum Pruefen von Garn o. dgl. auf elastische und bleibende Dehnung bei beliebiger Belastung sowie auf Reissfestigkeit
DE672537C (de) Vorrichtung zum Laengenmessen von Stoffbahnen
DE577381C (de) Muenzenzaehlmaschine
DE907353C (de) Vorrichtung zur Laufgewichtsverschiebung bei Waagen
DE626019C (de) Sortiermaschine fuer Garnrollen
DE300683C (de)
DE526750C (de) Reibrollen-Umlaufgetriebe
AT142597B (de) Vorrichtung zur selbsttätigen Kontrolle des Gewichtes der die Zigarettenmaschine verlassenden Zigaretten.
AT88083B (de) Insbesondere für Ledermeßmaschinen bestimmtes Additionswerk.
DE831180C (de) Stufenloses Getriebe
DE454225C (de) Stoffschau- und Messmaschine
DE516276C (de) Maschine zum Abschneiden von Baendern in bestimmten Laengen
AT140415B (de) Skalenantriebsvorrichtung.
DE590022C (de) Vorrichtung zum selbsttaetigen Ablassen der Kette
AT80576B (de) Vorrichtung zum Messen insbesondere kleiner WinkelVorrichtung zum Messen insbesondere kleiner Winkelgeschwindigkeiten. geschwindigkeiten.
AT154096B (de) Vorrichtung zum Messen und/oder Markieren von Webwaren.
DE549796C (de) Mess- und Abstelleinrichtung fuer Haspel und aehnliche Maschinen
DE441244C (de) Waage zur Feststellung des Gewichtes je Laengen- oder Flaecheneinheit oder auch des Gesamtgewichtes, insbesondere bahnfoermiger Waren
DE678511C (de) Preisanzeigevorrichtung fuer Zeigerwaagen
DE669536C (de) Zettelmaschine
DE576061C (de) Vorrichtung zur Regulierung der Ablaufgeschwindigkeit von Federtriebwerken kinematographischer Apparate
DE376438C (de) Rechenmaschine mit einer durch einen Schieber entsprechend dem Zahlenwert des Multiplikators einstellbaren UEbersetzung
DE498240C (de) Mess- und Registriergeraet fuer die Schnittleistung von Saegegattern u. dgl.
AT101441B (de) Zehnerübertragungsvorrichtung für Rechenmaschinen.