Einrichtung zur Blockeiserzeugung. Die Erfindung bezieht sich auf Einrich tungen zur Blockeiserzeugung und hat den Zweck, (las Herausnehmen der Eisblöcke zu erleichtern.
Gemäss der Erfindung sind nach oben ver jüngte, im Verdampfer einer Kältemaschine angeordnete Eiszellen mit einem gemeinsamen, von unten dicht an sie angepressten Boden ver sehen, der zur Entnahme der Eisblöcke ge senkt werden kann.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand der beigefügten Zeichnungen beispielsweise erläutert.
Fig.l zeigt eine schematische, perspekti vische Darstellung einer Einrichtung nach der Erfindung.
Fig. 2 zeigt eine Variante im Schnitt. Fig. 3 zeigt ein Detail perspektivisch dar gestellt.
Die Einrichtung zur Blockeiserzeuäung nach Für. 1 besitzt zwei Reihen A und B je weils in einem Verdampfer 6 einer nicht. ge zeigten Kältemaschine angeordnete Eiszellen 1. Die Eiszellen bestehen zweckmässig aus Metall, haben pyrami(lenstumpfförmige Gestalt und sind an der Unterseite offen. An der obern Stirnseite sind Leitungen 2 angeschlossen, durch die die Zellen aus einem gemeinsamen Behälter 3 mit Gefrierwasser gespeist werden. Jede Leitung 2 ist mit einem Absperrventil .l versehen.
Die Betätigungsglieder aller Ventile der zu einer Zellenreihe gehörigen Leitungen sind mit einer gemeinsamen Stange 5 verblin den und können daher mit einer einzigen Be- wegung zugleich geöffnet oder geschlossen werden. Die Verdampfer 6 sind aussen in an sich bekannter Weise wärmeisoliert. Die Iso lierschicht ist in Fig.1 nicht gezeigt. Das Kühlmittel wird den Verdampfern von einer Hauptleitung 7 über Zweigleitungen 8, 8' zu geführt., welche durch nicht gezeigte Ventile einzeln absperrbar sind. Aus dem Verdampfer raum ziehen die Dämpfe durch die Leitung 9 ab, um zum nicht gezeichneten Kompressor bzw. Absorptionsgefäss zurückzukehren.
Die Eiszellen werden unten durch einen beweglichen Boden 10 abgeschlossen, der für alle Zellen einer Reihe gemeinsam ist. Der Boden ist an den Enden jeweils an einer senk rechten Stange 11 geführt, so dass er nur senk recht bewegt werden kann. Druckfedern 12 sind auf die Stangen geschoben, um den Boden zu stützen. Um einen hermetischen Abschluss der Eiszellen zu gewährleisten, ist eine hy draulische oder pnenmatisehe Druckvorrich tung vorgesehen, die durch die Hubsäule 13 angedeutet ist. Durch die Betätigung dieser Druckvorrichtung wird der Boden so fest an die Unterseite der Zellen angepresst, dass beim Einlassen des Gefrierwassers kein Absickern erfolgt.
Zweckmässig wird zn besseren Abdich tung ein Dichtungsring auf dem Boden -unter jeder einzelnen Zelle vorgesehen.
Der Gefriervorgang kann durch intensive Wasserbewegung beschleunigt werden. Zu die sem Zweck ist eine Luftzufuhrleitung 17 un terhalb des Bodens jeder Reihe vorgesehen. Diese ist durch ein nicht dargestelltes, bieg- sames Rohr mit einer Druckluftquelle verbun den. Von der Leitung 17 führen Stutzen 18 in die einzelnen Zellen. Die Entlüftung erfolgt durch die Stutzen 19 und die Leitung 20. Der Übertritt von Wasser aus den Zellen in die Luftleitungen wird durch nicht gezeigte Rück schlagventile verhindert.
Fig.1 zeigt die Zellenreihe B während des Gefriervorganges und die Zellenreihe 14 nach beendetem Gefriervorgang, wenn der Boden unten ist und die Eisblöcke frei abgenommen werden können. Wenn dies geschehen ist, wird der Boden wieder gehoben und durch Betäti gung der Anpressvorrichtung fest an die Eis zellen angedrückt. Sodann wird Wasser ein gelassen und der Kühlmittelumlauf durch den Verdampfer in Gang gesetzt, wodurch ein neuer Gefrierprozess eingeleitet wird.
Das Lösen der Eisblöcke von den Zellen kann durch einen Abtauvorgang beschleunigt werden. Dieser wird zum Beispiel so ausge führt, dass Kühlmittel durch die Zuleitungen 8 in den Verdampferraum eingeführt wird und dann für einige Minuten kein Absaugen durch die Leitungen 9 erfolgt, so dass sich der Verdampferraum erwärmt.
Fig. 2 zeigt eine Einrichtung mit einer ein zigen Reihe von Eiszellen 1, die in den von Wärmeisolierstoff umgebenen Verdampfer 6 eingebaut sind. Die Ventile 4 der Leitungen 2 sind einzeln zu betätigen. Der Boden 10 wird an jedem Ende an zwei Stangen 11 geführt. Die Hebevorrichtung für den Boden ist nicht gezeigt; sie kann aber ebenso ausgebildet sein, wie im Zusammenhang mit Fig. 1 er läutert wurde. Auf dem Boden ist für jede Eiszelle 1 eine Dichtung 14 angeordnet.
Zur Belüftung der Zellen führt vom Luftraum 21 oberhalb des Gefrierwasserspiegels jeder ein zelnen Eiszelle ein Stutzen in eine allen Zellen gemeinsame Leitung 20', die über eine Luft pumpe 22 und ein biegsames Rohr 23 mit einer nicht gezeigten Verteilleitung am Boden 10 verbunden ist, von der die Stutzen 18 abge zweigt sind. Die Leitung 20' ist durch den Verdampferraum hindurchgeführt, so dass eine Kühlung der umlaufenden Luft erfolgt.
Um einen Übertritt von Wasser aus der Eis- zelle in das Luftleitungssystem ztt verhindern, ist am obern Ende jedes Stutzens 18 am Boden 10 ein nicht gezeigtes Rückschlagventil vor <B>-</B>sehen.
Über dem Boden des Verdampferraumes befindet sich ein Ölablassstutzen 24, durch den von Zeit zu Zeit vom Kältemittel mitgerissenes Öl abgezogen werden kann.
Fig.3 zeigt die Anordnung von Kühlrip pen 15 an den Eiszellen im Verdampferraum. Die Kühlrippen sind auf den Längsseiten des Verdampfers waagrecht und auf den Breit seiten geneigt und über den ganzen Verdamp- ferraum ausgebreitet. Der Durchtritt des Kühlmittels erfolgt durch Öffnungen 16 in den Kühlrippen. Derartige Rippen können in Einrichtungen gemäss Fig.1 oder Fig.2 an gebracht sein. Die Speisung der Zellen könnte auch unmittelbar aus einer Wasserleitung er folgen. Die Eiszellen könnten auch kegel- stumpfförmig sein.
Die Anpressung des Bo dens an die Eiszellen könnte auch mit mecha nischen Druckvorrichtungen, z. B. mittels Ge windespindeln an Stelle der hydraulischen oder pneumatischen, vorgenommen werden. Es könnten auch mehrere Reihen von Zellen nebeneinander in einem einzigen Verdampfer angeordnet und mit einem einzigen Boden ver sehen sein.
Device for block ice production. The invention relates to devices for ice block production and has the purpose of facilitating the removal of the ice blocks.
According to the invention, upwardly ver younger, arranged in the evaporator of a refrigerating machine, ice cells with a common, tightly pressed against them from below see ver, which can be lowered ge to remove the ice blocks.
The invention is explained below with reference to the accompanying drawings, for example.
Fig.l shows a schematic, perspective view of a device according to the invention.
Fig. 2 shows a variant in section. Fig. 3 shows a detail is presented in perspective.
The device for block ice production according to Für. 1 has two rows A and B each Weil in an evaporator 6 one not. Ice cells 1 arranged in a refrigeration machine were shown. The ice cells are expediently made of metal, have a pyramidal shape and are open on the underside. Lines 2 are connected to the upper end, through which the cells are fed with frozen water from a common container 3 Line 2 is provided with a shut-off valve .l.
The actuators of all the valves of the lines belonging to a row of cells are connected to a common rod 5 and can therefore be opened or closed at the same time with a single movement. The evaporators 6 are thermally insulated on the outside in a manner known per se. The insulating layer is not shown in FIG. The coolant is fed to the evaporators from a main line 7 via branch lines 8, 8 ', which can be shut off individually by valves (not shown). The vapors are withdrawn through line 9 from the evaporator room in order to return to the compressor or absorption vessel, not shown.
The ice cells are closed at the bottom by a movable floor 10 which is common to all cells in a row. The bottom is guided at each end on a vertical right rod 11 so that it can only be moved perpendicularly. Compression springs 12 are pushed onto the rods to support the floor. In order to ensure a hermetic closure of the ice cells, a hy draulic or pneumatic Druckvorrich device is provided, which is indicated by the lifting column 13. By actuating this pressure device, the bottom is pressed so firmly against the underside of the cells that no seepage occurs when the frozen water is let in.
A sealing ring is expediently provided on the floor under each individual cell for better sealing.
The freezing process can be accelerated by intensive water movement. For this purpose, an air supply line 17 is provided un below the bottom of each row. This is connected to a compressed air source by a flexible tube (not shown). From the line 17, nozzles 18 lead into the individual cells. The vent takes place through the nozzle 19 and the line 20. The passage of water from the cells into the air lines is prevented by non-return valves, not shown.
1 shows the row of cells B during the freezing process and the row of cells 14 after the freezing process has ended, when the bottom is down and the ice blocks can be freely removed. When this is done, the floor is lifted again and pressed firmly against the ice cells by actuating the pressing device. Then water is let in and the coolant is started to circulate through the evaporator, which initiates a new freezing process.
The loosening of the ice blocks from the cells can be accelerated by a defrosting process. This is done, for example, in such a way that coolant is introduced into the evaporator chamber through the supply lines 8 and then no suction takes place through the lines 9 for a few minutes, so that the evaporator chamber is heated.
Fig. 2 shows a device with a single row of ice cells 1, which are built into the evaporator 6 surrounded by heat insulating material. The valves 4 of the lines 2 are to be operated individually. The base 10 is guided on two rods 11 at each end. The lifting device for the floor is not shown; but it can also be designed as it was explained in connection with FIG. A seal 14 is arranged on the floor for each ice cell 1.
To ventilate the cells leads from the air space 21 above the freezing water level, each individual ice cell a nozzle into a line 20 'common to all cells, which is connected via an air pump 22 and a flexible pipe 23 to a distribution line, not shown, on the floor 10, from which the nozzle 18 are branched off. The line 20 'is passed through the evaporator space so that the circulating air is cooled.
In order to prevent water from flowing out of the ice cell into the air line system, a non-return valve (not shown) can be seen at the upper end of each connection piece 18 on the floor 10.
An oil drainage connection 24 is located above the bottom of the evaporator space, through which oil carried along by the refrigerant can be drawn off from time to time.
Fig.3 shows the arrangement of Kühlrip pen 15 on the ice cells in the evaporator chamber. The cooling fins are horizontal on the long sides of the evaporator and inclined on the broad sides and spread over the entire evaporator chamber. The coolant passes through openings 16 in the cooling fins. Such ribs can be placed in devices according to Figure 1 or Figure 2. The cells could also be fed directly from a water pipe. The ice cells could also be frustoconical.
The pressing of the Bo dens against the ice cells could also be done with mechanical pressure devices such. B. by means of Ge threaded spindles instead of the hydraulic or pneumatic ones. There could also be several rows of cells arranged side by side in a single evaporator and see ver with a single base.