CH280315A - Vorrichtung zur Herstellung einer als Schuheinlage zu verwendenden Fussstütze. - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung einer als Schuheinlage zu verwendenden Fussstütze.

Info

Publication number
CH280315A
CH280315A CH280315DA CH280315A CH 280315 A CH280315 A CH 280315A CH 280315D A CH280315D A CH 280315DA CH 280315 A CH280315 A CH 280315A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
foot
footplate
attached
dependent
plates
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Grob Emil
Original Assignee
Grob Emil
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Grob Emil filed Critical Grob Emil
Publication of CH280315A publication Critical patent/CH280315A/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29DPRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
    • B29D35/00Producing footwear
    • B29D35/0009Producing footwear by injection moulding; Apparatus therefor
    • B29D35/0018Moulds
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29DPRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
    • B29D35/00Producing footwear
    • B29D35/0054Producing footwear by compression moulding, vulcanising or the like; Apparatus therefor
    • B29D35/0063Moulds

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description


  



  Vorrichtung zur Herstellung einer als Schuheinlage zu verwendenden   Fustütze.   



   Es ist eine Vorrichtung zur Herstellung einer als Schuheinlage zu verwendenden Fussstütze bekannt, die gekennzeichnet ist durch eine zum Aufsetzen des Fusses bestimmte Un  terlage    aus biegsamem Material mit am Rande befindlichen Strippen und durch ein über dem   Knöchel    des Fusses am Bein festsetzbares Klemmorgan mit Mitteln zur Befestigung der Strippen der Fussunterlage und mit einer in der   Hoche    verstellbaren, auf der Oberseite des Vorderful3es abzustellenden Stütze.



   Gegenstand der Erfindung ist eine Vor  riehtung    zur Herstellung einer als   Schuhein-    lage zu verwendenden Stütze aus einem im ITmriss der Fusssohle angepassten   nitrozellu-    losegetränkten   Eörper,    der durch Eintauchen in ein Lösungsmittel verformbar gemacht ist und am Fuss modelliert wird.



   Diese   Vorrichtung zeichnet sieh gegenüber    der bekannten Vorrichtung dadurch aus, dass sie einen Unterteil mit zwei Seitenwangen und eine zwischen diesen los-und verstellbar angeordnete, schwenkbare Fussplatte sowie einen in der Hohenlage veränderlieh einstellbaren, um das Bein zu legenden Oberteil   hesitzt,    der mit   nacligiebigen, sieh    an das Bein anzulegen   bestimmten Mitteln    versehen ist, wobei Mittel vorgesehen sind, den Oberteil mit Bezug auf den   Unterteilfestzustellen,    das Ganze zum   week, dans    ein in der Vorrichtung   eingesetz-    ter, auf der Fussplatte abgestellter Fuss, an dem eine   Fussplastikform    mit dem eingelegten verformbaren Körper lösbar angebracht ist,

   unter dem Korpereigengewicht den verform.baren Körper selbst in die gewünschte Form pressen kann.



   In der Zeichnung ist ein   Ausführungsbei-    spiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.



  Es zeigt :
Fig.   1    eine Seitenansicht der Vorrichtung,
Fig. 2 eine Draufsicht und
Fig. 3 einen Sehnitt nach der Linie III-III in Fig. 2.



   Die Vorrichtung weist eine Bodenplatte 1 mit zwei Seitenwangen 2 und 3 und einer am einen Ende befindlichen Stirnplatte 4 auf.



  An den Seitenwangen 2 und 3 ist eine   Quer-    leiste 5   loubar    befestigt, mit der eine   FuI3-    platte 6 mittels eines Scharniergel. enkes 7 schwenkbar verbunden ist. Der Hinterteil der Fussplatte 6 liegt auf dem einen Blatt 8 eines Scharniergelenkes auf, dessen zweites Blatt 9 mit der Bodenplatte 1 verschraubt ist. Eine in die Stirnplatte   4    eingesetzte Regulierschraube 10, deren in einer Spitze auslaufendes Ende zwischen den beiden Blättern des Scharniergelenkes liegt, dient zum Heben oder Senken der schwenkbaren Fussplatte.



   An den Seitenwangen   2 und    3 sind je zwei   aufreeht    stehende   Sclraubenbolzen    11 mit je einer Flügelmutter 12 und einer Anzahl aufgeschobener   Gummiringe    13 angeordnet. Die Schraubenbolzen dienen als Haltemittel für den Oberteil der Vorrichtung, der aus zwei Platten 14 und 15 gebildet ist und einen sym  metrisch    zur Längsmittelebene liegenden   Aus-      sehnitt    16 aufweist.

   Beim Gebrauch der Vor richtung werden die beiden Platten 14 und 15 um das Bein unterhalb des   Knöchels      herum-    gelegt ; sie weisen zur Verhinderung von Schmerzen erzeugenden Druckstellen je zwei aus einem nachgiebigen Material wie Gummi gebildete Belagstücke 17 auf, die   sieh    vorn und hinten an das Bein anlegen. An ihren Seitenrändern sind die Platten 14 und 15 zum Einlegen der Schraubenbolzen 11 mit Einschnitten 18 versehen. Sie haben ferner   Quer-    bohrungen 19 zum   Durchsteeken    von Stäben 20. An den beiden Enden der Platte 15 sind ferner zwei Haken 21, an der Platte   14    zwei Ösen 22 zum Einhängen der Haken 21 angebracht.

   Die Haken 21 und Stäbe 20 dienen zum Zusammenschluss der beiden Platten   14    und 15 und zu deren Ausrichtung in einer gemeinsamen Ebene, so dass der Oberteil der Vorrichtung wie ein einziger starrer Körper wirkt.



   Die beiden Seitenwangen 2 und 3 sind mit Bohrungen 23 versehen. Die Querleiste 5 hat an ihren beiden Enden je eine zylinderförmige Vertiefung zur Einführung eines durch eine Bohrung 23 gesteekten Haltestiftes   24.    Die Querleiste 5 lässt sieh somit an einer der Zahl der Bohrungen 23 in einer Seitenwange entsprechenden Anzahl Stellen mittels der Haltestifte 24 festsetzen.



   Zur Herstellung einer Schuheinlage wird eine an den Fuss passende Fussplastikform ausgesucht und die Querleiste 5 mit der angelenkten Fussplatte an einer Stelle der Seitenwangen   2 und    3 festgesetzt, die von der Länge des   abzustellenden Fusses abhängig    ist. Die Plastikform wird mit einem dünnen Gummistoff,   geöltem    Abfallstoff oder Seidenpapier ausgelegt und ein bekanntes, gemäss dem Umriss der Fusssohle   zugeschnittenes,    unter der Bezeichnung Kappenstoff bekanntes   Material-      stüek    eingelegt.

   Dieses   Materialstüek    besteht aus einem nitrozellulosegetränkten Gewebe und hat die Eigenschaft, durch Eintauchen in Aceton als Losungsmittel, das einen partiellen Auflosungsprozess der Nitrozellulose bewirkt, leicht verformbar zu werden, so dass es sich gleichmässig verteilen lässt, worauf es mit einem Gummistoff oder einem andern geeigneten Material abgedeckt wird. Nach dieser Vorbereitung wird der Fuss auf die   Plastik-    form gestellt und letztere vorzugsweise mittels eines elastischen, über   die Mittelfusspartie    gelegten Bandes festgehalten.



   Bei weggenommenem Oberteil wird der Fuss mit der Plastikform, die mit 25   bezeich-    net ist, auf die Querleiste 5 und die Fussplatte 6 aufgesetzt und die Platten   14    und 15 angebracht, wobei die Schraubenbolzen 11 in die Randeinschnitte 18 eingelegt werden. Die Haken 21 werden in die Ösen 22 eingehängt und die Stäbe 20 durch die Bohrungen 19 gestossen.



  Wenn dieser Oberteil 14,15 mindestens angenähert eine parallele Lage zur Bodenplatte 1 aufweist, werden die Flügelmuttern 12 zur Ausübung eines Pressdruckes auf den verform  baren Korper gleichmässig    angezogen. Der Fuss wird alsdann in stehender Stellung belastet, wobei der nicht eingespannte Fuss unterlegt sein muss, damit eine normale   Körper-    stellung vorhanden ist. Die Flügelmuttern 12 werden nun noch so weit angezogen, bis von unten her der durch den verformbaren   Korper    erzeugte Gegendruck im   Längs-und      Quer-    gewölbe des Fusses verspürt wird.

   Nach dem Verdunsten des Lösungsmittels kann der Oberteil entfernt, das Elastikband und die   Plastikform    weggenommen und der ausgepresste Körper herausgehoben werden, der nach dem   Nachtrocknen    das Rohmodell darstellt.



   Die Anordnung von Gummiringen 13 auf den Schraubenbolzen 11 ermöglicht es, den Abstand des Oberteils vom Unterteil auf das jeweils erforderliehe Mass einzustellen. Mittels der Schraube 10 kann ferner die Nei  gungslage    der Fussplatte mit Bezug auf die Horizontale der Schuhform angepasst werden, für welche die herzustellende Fussstütze bestimmt ist.



   Für die beschriebene Vorrichtung können verschieden grosse und auch unterschiedlich gewölbte   Fussplatten    mit je einer Querleiste   e    vorgesehen sein, die sich nach Bedarf zwischen die Seitenwangen einlegen und festsetzen lassen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Vorrichtung zur Herstellung einer als Schuheinlage zu verwendenden Fussstütze aus einem im Umriss der Fusssohle angepassten nitrozellulosegetränkten Korper, der durch Eintauchen in ein Losungsmittel verformbar gemacht ist und am Fuss modelliert wird, dadurch gekennzeichnet, dass sie einen Unterteil mit zwei Seitenwangen und eine zwischen diesen los-und verstellbar angeordnete, schwenk- bare Fussplatte sowie einen in der Höhenlage veränderlich einstellbaren, um das Bein wu legenden Oberteil besitzt, der mit nachgiebigem, sich an das Bein anzulegen bestimmten Mitteln versehen ist, wobei Mittel vorgesehen sind, den Oberteil mit Bezug auf den Unterteil festzustellen, das Ganze zum Zweck, dass ein in der Vorrichtung eingesetzter, auf der Fussplatte abgestellter Fuss,
    an dem eine Fuss- plastikform mit dem eingelegten verformbaren Körper loubar angebracht ist, unter dem Kör- pereigengewicht den verformbaren Körper selbst in die gewünschte Form pressen kann.
    UNTERANSPRÜCHE : 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwangen des Unterteils an einer Bodenplatte befestigt sind und Bohrungen aufweisen zur Aufnahme einer Querleiste, an der die schwenkbare Fussplatte befestigt ist, auf welcher Bodenplatte ein die schwenkbare Fussplatte abstützendes, aus zwei gelenkig miteinander verbundenen Teilen gebildetes Organ angeordnet ist, ferner, dass verstellbare Mittel zur Veränderung der Neigungslage der schwenkbaren Fussplatte ge genüber der Grundplatte vorgesehen sind.
    2. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an den Seitenwangen aufrecht stehende Schraubenbolzen mit aufgesetzten Gummiringen zur Feststellung des Oberteils angebraeht sind.
    3. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Oberteil aus zwei miteinander in Verbindung bringbaren Platten mit je einem Ausschnitt gebildet ist, von denen jede mit den Schraubenbolzen einer Seitenwange des Unterteils in Wirkungsverbindung gebracht werden kann.
    4. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel für den Zusammenschluss der beiden Platten des Oberteils vorgesehen sind, die in der Wirkungsstellung aus den beiden Platten ein einziges starres Organ bilden.
    5. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass jede Oberteilplatte an ihrem Ausschnitt mit polsterartig wirkenden, nachgiebigen Mitteln versehen ist.
CH280315D 1951-04-26 1951-04-26 Vorrichtung zur Herstellung einer als Schuheinlage zu verwendenden Fussstütze. CH280315A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH280315T 1951-04-26

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH280315A true CH280315A (de) 1952-01-15

Family

ID=4482650

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH280315D CH280315A (de) 1951-04-26 1951-04-26 Vorrichtung zur Herstellung einer als Schuheinlage zu verwendenden Fussstütze.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH280315A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2549169A1 (de) Vorrichtung zur stuetzung eines gliedes und der zugehoerigen extremitaet
DE2708358A1 (de) Skibindung fuer nachgiebige schuhe
CH280315A (de) Vorrichtung zur Herstellung einer als Schuheinlage zu verwendenden Fussstütze.
DE862986C (de) Nachgiebige Stuetze
DE281493C (de)
DE888065C (de) Elastische Fussstuetze
DE867968C (de) Gleitschutz
DE1491589A1 (de) Geraet fuer die Bewegungstherapie
DE102009024832B4 (de) Stützvorrichtung für die Hufbehandlung
DE502698C (de) Kuenstlicher Fuss
DE1154595B (de) Verfahren und Vorrichtung zum Formen von Gelenkstuetzen aus Rohlingen nach einem beim Abformen der Fuesse an der Gegenseite eines elastischen Stiftbettes entstehenden, durch Klemmittel sicherbaren Fussbettpositiv
DE1941258A1 (de) Skistiefel
DE533712C (de) Hohlfussspanner
DE591980C (de) Vorrichtung zum Herstellen eines Sohlenabdruckes mit einer gespannten Auflageflaeche aus elastischem Stoff
DE678375C (de) Verfahren zum Aufkleben von Schuhsohlen und Vorrichtung zur Ausuebung des Verfahrens
DE658989C (de) Als Artikulator verwendbares Vorfuehrungsmodell fuer zahnaerztliche Zwecke
DE610668C (de) Fussstuetze
DE366478C (de) Kopfstuetze fuer Betten u. dgl.
AT149704B (de) Skisteigvorrichtung.
DE450904C (de) Einlegesohle fuer Senk-, Hohl- und Plattfuesse
AT83865B (de) Vorrichtung zum Aufweiten von Schuhwerk an einzelnen Stellen.
DE206062C (de)
DE453524C (de) Fussgewoelbestuetze
DE2808968B2 (de) Orthese für die postoperative Behandlung von Frakturen oder Gelenkoperationen im Fußbereich
DE1685417C3 (de) Vorrichtung zum Anforme n von Sohlen an Schuhoberteile