Bereitschaftstasche zur Aufnahme einer Kamera. Bereitschaftstaschen für Kameras, in denen die Kamera während des Photographie rens verbleiben kann, werden in der Regel aus Leder hergestellt. Durch die unvermeidlichen, beim Gebrauch sich infolge der Nachgiebigkeit dieses Werkstoffes mehr oder weniger öffnen- (leri Trennungsfugen der verschiedenen Teile wird die Kamera bei geschlossener Tasche, also beim Tragen oder Aufbewahren, unzureichend vor Staub und Feuchtigkeit geschützt.
Es sind auch schon Bereitsehaftstasehen aus Kunststoff bekanntgeworden. Sie haben den Vorteil, dass die elastischen Trennungs flächen des Aufnahmekastens der Tasche und ihres abklappbaren Deckels sich praktisch staubdicht und feuchtigkeitsabdichtend über lappen. Auf diese letztgenannte Gattung von Bereitsehaftstaschen bezieht sich die Bereit schaftstasche nach der Erfindung.
In vielen Fällen ist es vorteilhaft, auch im geschlossenen Zustande der Bereitschafts tasche gewisse Teile der Kamera, zum Beispiel die Entfernungseinstellung oder den Film- r, sofort sofort erkennen zu können. Bei spielsweise ist dies dann der Fall, wenn rasch ein lohnendes Bild durch eine Aufnahme fest gehalten werden soll (Schnappschuss); schon ehe die Kameratasche geöffnet wird, soll also rasch abgelesen werden können, ob und welche Einstellungen noch notwendig sind.
Deswegen werden gemäss der Erfindung Kasten und Deckel der Bereitschaftstasche zur Erinögii- ehung dieser Ablesung aus einem durchsich tigen oder durehscheinenden Kunststoff iier- gestellt, wie solche allgemein für andere Zwecke bereits bekannt sind. Diese neue Aus führungsform hat, ausserdem noch den wei teren Vorteil, dass die Kamera in ihrer Bereitschaftstasche von aussen mit ihren wesentlichen äussern Merkmalen sichtbar ist. Sowohl die Tasche wie auch die Kamera sieht der Betrachter also gleichzeitig in der Form und in dem Zusammenbau, beispielsweise in der Ladenauslage eines Photofachgeschäftes, wie er sie erwerben kann.
Bei einem Ausführungsbeispiel sind gegen einander bewegliche Bauteile ohne Anbrin- gung zusätzlicher Lappen, Laschen oder der gleichen verriegelbar. Dies geschieht besonders vorteilhaft dadurch, dass man in dem einen Teil, beispielsweise im klappbaren Deckel der Tasche, eine Vertiefung, ein Loch oder der gleichen, anbringt, im andern Teil, also im feststehenden, kastenartigen Behälterteil, ist ein Stift oder eine Warze oder dergleichen angebracht. Beim Zuklappen der Bereit schaftstasche gelingt es, vermöge der dem Material innewohnenden Elastizität, den Deckel federnd über den Kasten zu schieben.
bis der genannte Stift des Kastens in das zu gehörige Loch des Deckels einrastet. Natür lich kann ebenso umgekehrt der Stift. am Deckel und das Loch bzw. die Vertiefung am Kasten angeordnet sein. Die Anbringung der sonst bei Kamerataschen üblichen Druck knöpfe, Schnallen oder dergleichen, die dazu dienen, die Tasche in der geschlossenen Lage z u sichern, sind bei einem solchen Ausfüh- rungsbeispiel der Erfindung entbehrlich. Die Betätigung ist also erleichtert. Auch das Öff nen geht rascher vor sich; es' genügt, gegen den Klappdeckel zu drücken, beispielsweise mit den beiden Daumen, während die andern Finger der Hand den kastenförmigen Behälter halten.
Vermöge der Elastizität des Materials schnappt dabei die genannte Rastvorrich tung, also beispielsweise Stift und Loch, aus ihrem Eingriff heraus, und der Deckel kann abgeklappt werden. Eine andere Möglichkeit der Verrastung des Klappdeckels am fest stehenden Behälterkasten kann man dadurch erreichen, dass man in dem Kasten einen Schlitz anordnet, der vorteilhaft von zwei federnd ausgebildeten Lappen oder der gleichen begrenzt ist; in diesen Schlitz des Kastens tritt beim Schliessen des Deckels ein am Deckel befindlicher Stift ein, welcher die genannten Lappen des Schlitzes auseinander drängt, bis der Stift in die in die Lappen ein greifende Ausbuchtung einrastet und in die ser Ruihestelhlng den Deckel festhält.
Wie bei der oben beschriebenen Ausführungsart wird auch hier das Öffnen der Bereitschaftstasche dadurch bewirkt, dass der Deckel die Ver- rastung vermöge der dem Material innewoh nenden Elastizität auf den Druck der Hand hin überwindet.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn man die beiden Teile durch ein an sich für Behälter und auch für Ledertaschen bereits bekanntes federndes Scharnier oder eine ähnliche Ein richtung verbindet, das an beiden Teilen be festigt ist und das dauernd bestrebt ist, den Deckel in der herabgeklappten Lage zu halten. Bei einem Ausführungsbeispiel sind diese federnden Gelenke mit ihren ruhenden Enden fest im Werkstoff verankert. Diese Ver ankerung kann auch so ausgebildet sein, dass ein Auswechseln der Scharniere möglich ist.
Am Gehäusekasten des einen Ausführungs- beispiels der erfindungsgemässen Bereit schaftstasche ist ein Wulst oder dergleichen angebracht oder angegossen, in welchen die Trageinrichtung eingehängt wird. In der obern Abschlusswand des kastenartigen Teils dieses Beispieles sind Öffnungen angebracht, welche es ermöglichen, von Hand gewisse Teile der Kamera zu betätigen, ohne dass die Ka mera aus dem Gehäuse herausgenommen wer den muss. Es handelt sich beispielsweise um Spulenknöpfe und andere Betätigungsorgane. Diese Organe sind, wenn der Deckel geschlos sen ist, gegen jede Betätigung geschützt.
In der Rückwand des kastenförmigen Be hälters oder an anderer geeigneter Stelle sind ausserdem zweckmässig Ausschnitte oder der gleichen angeordnet, welche es gestatten, ge wisse Betätigungen an der hintern Kamera wand, die vom Klappdeckel nicht freigegeben werden kann, vorzunehmen. Beispielsweise ist der Einblick des Messsuchers der Kamera, und gegebenenfalls auch der zugehörige Betäti gungsknopf auf diese Art. und Weise frei gelegt, damit genaue Einstellung möglich ist.
In entsprechender Weise kann am Sucher ausblick in dem Klappdeckel ein solcher Aus schnitt vorgesehen werden, so dass der Mess- sucher bereits bei noch geschlossener Bereit schaftstasche eingestellt werden kann. Es ist ohne Schwierigkeiten möglich, ein Ausfüh rungsbeispiel der Tasche nach der Erfindung so auszubilden, dass ein besonders abgeteilter Raum, der beispielsweise durch einen eben falls aus Kunststoff bestehenden Zwischen boden vom Aufnahmera.lim für die Kamera getrennt ist, zur Aufnahme von Vorsatzlinsen, Gelbfiltern oder dergleichen eingerichtet ist.
Diese an sich bekannte Massnahme kann vorteilhaft so vorgenommen werden, da.ss ein ebenfalls aus Kunststoff bestehender Träger, vorzugsweise eine ebene Platte, mit Löchern ausgebildet ist, in welche die zu tragenden Zut- satzlinsen eingelegt werden. Dabei kann man diese Trägerplatte vorteilhaft, wenigstens ein seitig, so am Gehäuse befestigen, beispielsweise drehbar um einen Stift anordnen, dass sie her ausschwenkbar ist. Dadurch ist ein leichtes Einlegen und Herausnehmen der Vorsatz linsen ermöglicht.
Die Erfindung ist der Verdeutlichung- halber in einem Ausführungsbeispiel schau bildlich in schematischer Weise dargestellt. Fig. 1 zeigt die gesamte Bereitsehaftstasche in Vorderansicht mit aufgeklapptem Ver- schlussdeckel.
Fig.2 zeigt. die Tasche in seitlicher An sieht, In Fig. 3 ist. ein Blick auf die Rückseite der Bereitschaftstasche dargestellt.
Fig. J stellt eine Einzelheit des Oberteils der kastenförmigen Tasche bei weggeklapptem Scliliessdeekel mit. einer besonders ausgebilde ten Verriegelungseinrichtung für den Klapp deckel dar.
Fig.5 zeiht eine Ausbildung der Bereit- schaftstasehe mit- einem. Aufnahmeteil für Vorsatzlinsen oder dergleichen. Dabei ist die Darstellung durch IIinwegschneiden grosser Teile im wesentlichen auf diesen Aufnahme teil beschränkt.
Die Fig. 6, 7 und 8 zeigen eine Besonder heit in der Ausführung der Deckelscharniere, wobei die Darstellung ebenfalls auf die wesentlichen Teile beschränkt ist.
Fig.9 zeigt eine eitere Abwandlung in der Ausbildung dieser Deckelscharniere, eben falls im Ausschnitt.
In den Zeichnungen bedeutet 1. den Kasten der Bereitschaftstasche @ und 2 den Klapp deckel für das Verschliessen der Tasche. Am kastenförmigen Teil 1 erkennt man den Boden 3, die Seitenwände 4 und 5, die Rückwand 101 und die obere \Vand 6. In dieser obern Wand fi sind Aussparungen angeordnet für die Be tätigung gewisser Kameraorgane, beispiels- w-eise der Filmschaltvorrichtung usw. Im vor liegenden Falle sind zwei derartige Aus sparungen 7 und 8 angeordnet.
An den Seiten flächen 1 und 5 des kastenförmigen Teiles der Bereitschaftstasche sind Wulste 9, 10 ange ordnet, in welche der Tragriemen 11 in be kannter Weise eingehängt ist. Bei 12 ist ein Knopf dieses Riemens 11 angedeutet. Die Teile 9 und 10 können in bei Kunststoff bekannter \Veise an den geraden Behälterwänden -I und 5 angesehweisst, sie können aber auch mit die sen Teilen aus einem Stück gebildet sein.
In der Grundplatte 3 der Bereitsehaftstasche ist ein an sich bekannter Schraubstift oder der gleiehcn 13 angeordnet, weleher auf einer Mutter 11 sitzt, die unlösbar in der Bereit schaftstasche lagert, jedoch von aussen gedreht werden kann. Sie steht deshalb nach unten vor. Mit dieser Vorrichtung 13, 14 wird die Kamera in der Bereitschaftstasche festgehal ten. Vor einer Ilerausnahme der Kamera muss diese Schraube, welche in ein Gewinde des Kamerakörpers eingreift, also gelöst werden.
Der Deckel 2 der Bereitschaftstasche besitzt seitliche Z\berlappungswände 15, 16, welche beim Schliessen der Tasche staub- und feuch tigkeitsabdichtend über die Seitenwände 1 und 5 greifen. Dieses Übergreifen ist dadurch be sonders wirksam, dass auch mit der die waag rechte Oberfläche 1 des Behälterkörpers Über greifenden Fläche 17 des Klappdeckels seit liehe, dichtende Überlappungsteile 18, 19 ver bunden sind. Wie ans Fig.l ersichtlich ist, bestehen die Teile 16, 18 und 15 und 19 aus je einem Stück.
In diesem Teil 16 bzw. 18 und 15 bzw. 19 sind die Löcher 20 und 21 angebracht. Ent sprechend sind am kastenförmigen Teil der Bereitschaftstasche an den Seitenwänden 4 und 5 Stifte 22 und 23 angeordnet. Beim Schliessen des Deckels gleiten die Teile 18 und 19 vermöge der Elastizität des Materials über die Stifte 22 und 23 hinweg bis zum Einrasten dieser Stifte in die erwähnten Löcher 20und21.
Der Klappdeckel 2 ist mit dem kastenför- migen Teil. 1 der Bereitschaftstasche durch ein Scharnier verbunden. Bei 21 und 25 sind zwei derartige Scharniere angedeutet. Die Zahl der angeordneten Scharniere kann verschieden sein. Im dargestellten Falle ist eine sperr- haltig gewundene Feder vorgesehen, deren beide Enden 26 und 27 bzw.28 und 29 fest im Werkstoff des Klappdeckels 2 ruhen, zum Beispiel eingelassen sind. Jede der Federn trägt einen bügelartigen Teil 30 und 31. Diese Teile sind in den Boden 3 des kastenförmigen Behälters 1 in gleicher Weise eingelassen wie die vorerwähnten Federenden 26 bis 29 im Deckel.
Vermöge der Federkraft wird der Klappboden 2 ständig nach unten gedrückt, so dass er bei der Aufnahme nicht im Wege sein kann. Naturgemäss muss die Kraft der Federn so abgestimmt, sein, dass die oben erwähnte Verriegelung durch die Stifte 22 und 23 in den Löchern 20 und 21 noch imstande ist, den Deckel 2 in der geschlossenen Lage zu halten. Auch die Trennungsflächen zwischen Deckel und Kasten bei den Scharnieren sind elastisch und überlappen sieh staubdicht. Aus Fig. 2 ist ersichtlich, dass der Klappdeckel. 2 eine leicht gekrümmte Oberfläche 102 besitzt. Er kann ebenso auch andere Formen besitzen.
Es ist ohne weiteres möglich, eine Ausbau- chung an der Deckelwandung- anzubringen, welche es gestattet., auch einen Tubus einer Kamera schützend zu umschliessen. Diese leicht. vorstellbare Ausführung ist, hier nicht. besonders dargestellt worden. In Fig.2 ist ausserdem die Rückseite 101 des kastenförmi gen Teiles der Bereitschaftstaselie zu sehen. Dabei ist erkennbar, dass diese Rückseite Durchbrechtingen besitzt. Diese sind näher in Fig.3 dargestellt.
Es bedeutet dabei 32 ein kreisrundes Loch, durch welches man Ltn- mittelbar in den Einblick des Entfernungs messers schauen kann. Bei 33 ist angedeutet, dass im Kunststoff eine konische Erweiterung des Loches 32 nach aussen angeordnet ist. Ohne Schwierigkeit lässt sich die Tasche so ausbilden, dass die in sie eingesetzte Kamera nach der erwähnten Befestigung durch Schraube 13 und Mutter 14 mit ihrem Sucher einblick so nahe an der Rückwand 101 des kastenförmigen Teiles der Bereitschaftstasche anliegt, dass das vorerwähnte Loch 32 keine Verbindung der Aussenluft mit. dem Innern der Bereitschaftstasche ergibt.
Das Eindrin- nen von Feuchtigkeit oder Staub ist damit in ausreichendem Masse verhütet.. Ein solches straffes Anliegen der Kamera an der Wan dung kann nur dann gewährleistet werden, wenn als Material für die Bereitschaftstasche gemäss der Erfindung ein elastischer, aber formhaltiger Kunststoff verwendet wird.
34 bedeutet ein weiteres Loch mit nach aussen abgeschrägter Erweiterung 35. Durch dieses Loch tritt im Falle des Ausführungs beispiels der gerändelte Drehknopf für die Entfernungseinstellung. Der Knopf braucht dabei nicht über die Fläche der Rückwandung 101 hervorzutreten, vielmehr kann er um einen gewissen Betrag nach innen zurückstehen; er kann dann immer noch betätigt werden. Auch in diesem Falle kann die Kamera im übrigen. so dicht innen an der Rückwand 101 anliegen, dass eine Staub- und Feue.litigkeitsabdichtting trotz des Loches 34 gewährleistet ist.
In Fig. 4 ist. eine andere Atisfüh- rungsforin der Verriegelung von Kasten und Deckel der Bereitschaftstasche dargestellt. Die obere Fläche 6 zeigt wiederum die erwähnten Ausschnitte 7 und 8, welche für die Betäti gung einzelner Organe der Kamera erforder lich sind. Überdies sind in diese obere Fläche 6 drei Schlitze 36, 37 und 38 eingeschnitten; da durch entstehen zwei federnde Zungen 39 und 40. In beiden ist, eine halbkreisförmige Ausnehmunsg 41 Lind 42 angebracht.
Zweck mässig rundet man die am Schlitz 37 angren zenden vordern Kanten der Zunuen 39 und 40 etwas ab, so dass es beim Schliessen des Klapp deckels 2 der Bereitschaftstasche mühelos ge lingt, den zugehörigen, am Oberteil 17 des Klappdeckels 2 angebrachten, hier nicht dar gestellten Schliessstift einzuführen. Sobald der Stift im Bereich der Ausbuchtungen 41 Lind 42 angekommen ist, schliessen sich die federn den Zungen 39 und 40 uni ihn und die Schliess stellung der Bereitschaftstasche ist gesichert.
Beim Öffnen der Tasche genügt es, ebenso wie bei den Stiften und Löchern, die im Ausfüh rungsbeispiel nach Fig.l vorgesehen sind, von hinten her gegen den Teil 17 des Klapp deckels zu drücken, bis vermöge der Elastizi tät des Kunststoffes die Stifte aus ihrer Rast entfernt sind. In diesem Atigenbliek erden die erwähnten Federscharniere 24, 25 wirksam und klappen den Deckel 2 abwärts und halten sodann die Bereitschaftstasche in geöffnetem Zustand.
In Fig.5 ist angedeutet., dass man den kastenförmigen Teil der Bereitschaftstasche so weit nach unten verlängern kann, dass in einem besonderen Fach ein Träger für Zu satzlinsen oder dergleichen -untergebracht werden kann. Dafür ist hier eine Platte .1'? vorgesehen, welche eine Anzahl von Durch lochungen 43, 44, 45 besitzt., in welchen sie die auf Vorrat zti haltenden Zusatzlinsen, Gelb- filter oder dergleichen aufnimmt.
Diese Platte 42 ist. um ihr eines Ende schwenkbar, damit sie ans dem Bereich der Tasche herausge- schwenkt werden kann, wie das in Fig. 5 dar gestellt ist. Sie besitzt zu diesem Zweck eine 1)urehbohrung 46, durch welche der oben ge nannte Stift 13 der Befestigungsschraube 13, 14 hindurchgreift. Der Stift 13 bildet so die Schwenkachse für den Linsenträger 42.
In seiner Ruhelage im Gehäuse 1 der Bereit schaftstasche wird der Linsenträger 42 durch eine V errastung festgehalten, welche wieder- uni durch zwei Glieder, nämlich eines am Ge- liäuse 1 und das andere an der Platte 42, erfolgt. Das Gehäuse trägt. einen Knopf 47 und die Platte 42 ein Loch 48; ebenso könnten. beide Glieder in umgekehrter Reihenfolge an geordnet sein, oder es könnte irgendeine andere Arretierung angebracht sein, in wel- eher die Verrastung nur nach LTberwindung einer Kraft Gelöst werden kann.
Eine solche Arretierung ist. im Falle des Ausführungs beispiels durch die Elastizität des Werkstoffes gegeben. Der nachgiebige, aber doch form treue Kunststoff gestattet auf Druck oder Zug, l:in ein Ausweichen der Verrastungsglieder auseinander. Für die Betätigung trägt die Platte 42 eine Angriffsnut 49, in die man bei spielsweise mit dein Daumennagel einfährt und sodann den Linsenträger 42 nach aus wärts verschwenkt. Es ist, zweckmässig, dass die -enannte Platte unter der Kamera an- feot1cIiiet wird.
Zu diesem Zweck teilt man von der Bereitschaftstasche einen Teil ab, in welchem der Linsenträger 42 seine Ruhelage findet. Der Behälter 1 besitzt zu diesem Zweck eine Zwisehenwand 50. Diese Zwischenwand kann eine Aussparung 51 besitzen, beispiels weise zur Erleichterim.g der Montage. An der Platte 42 ist in der Umgebung der genannten Dureliloehung 46 eine Wulst, 52 angeordnet, welche bewirkt, dass eine Führung der Platte lieiin Versehwenken erreicht ist, damit die Platte beim Herausziehen nicht kippt.
Die S S( -harniere zum Herabklappen des Deckels können auch anders ausgebildet sein als in Fi < g.l. beschrieben; sie können etwa aus zwei Zapfen oder Achsstummeln bestehen, die die Seitenwände des kastenförmigen Teiles mit den seitlichen Überlappungswänden des Klappdeekels drehbar verbinden.
Zumeist wird man dabei auf Anordnung einer den Klappdeckel abwärts schwenkenden Feder verzichten. Die bauliche Ausführung solcher Scharniere ist in den Fig. 6, 7, 8 und 9 dar- D'estellt. In Fig. 6 und 7 ist diese Einrichtung schaubildlich bei geöffnetem und bei geschlos senem Deckel gezeigt. Fig.8 und 9 geben seitliche Ansichten, teilweise im Schnitt, Fig. 9 zeigt eine etwas abweichende Ausführungs form.
Bei dem in Fig.l dargestellten Feder scharnier erfolgt die Schwenkung um eine ge dachte Achse, welche ausserhalb des Gehäuses, und zwar vor dem Boden des kastenförmigen Teiles, liegt. Diese Schwenkachse ist demgegen über bei Anwendung von Zapfen, Achs stummeln oder dergleichen verlagert, und zwar verläuft sie innerhalb des kastenförmigen Teiles. Somit ergibt sich also für die Durch führung der Schwenkung ein besonderer Raumbedarf, dem durch Gestaltung der Grundfläche 3 des kastenförmigen Teiles 1 Rechnung getragen wird.
Man könnte zwar die für das völlige Öffnen des Klappdeckels nötige Bewegungsfreiheit schon allein dadurch erhalten, dass man die Vorderwand des Klapp deckels 2 ein erhebliches Stüek höher enden liesse als in der in Fig. 1 dargestellten Aus führungsform. Dann wäre jedoch die staub sichere Abdichtung nicht gewährleistet, so fern nicht durch entsprechende Verlängerung der Grundfläche 3 bis hinauf zum Ende der Vorderwand des Klappdeekels 2 eine sehr be trächtliche Raumverschwendung in Kauf ge nommen werden soll.
Als zweckmässigere Lösung ist im Aus führungsbeispiel die besonders in Fig. 7 und 8 dargestellte Form gewählt worden. Hier ist eine geringe, nach oben gerichtete Verlänge rung 65 der Grundfläche 3 an ihrer Vorder kante in Verbindung mit einer sich über die ganze Breite der Tasche erstreckenden Ein wölbung 63 vorgesehen.
Es bedeuten 61, 62 die Achsstummel oder Zapfen, welche den Klappdeckel 2 mit den i kastenförmigen Teil 1 drehbar verbinden. In geschlossener Stellung liegt die Leiste 64, welche die untere Begrenzung der Vorder wand des Klappdeckels 2 bildet, gegen die Leiste 65 des genannten hochgezogenen Endes der Grundplatte 3 fest an. Diese Leisten 64, 65 werden nach erfolgter Einrastung des Deckelverschlusses infolge der Spannung des Materials mit ausreichendem Druck gegen einander gehalten, um eine einwandfreie Staubabdichtung zu gewährleisten. Beim Öff nen des Klappdeckels 2 löst sieh die Dich tungsleiste 64 aus der Berührung mit der Leiste 65 und schwenkt um die Achsstummel 61, 62.
Die Einwölbung 63 an der Grundplatte 3 ist nun so bemessen, dass der Klappdeckel 2 mit seiner untern Kante, also der Dichtungs leiste 64, nicht. eher zum Anschlag an die Unterseite der Grundplatte 3 gelangen kann, als bis er um etwa 180 versehwenkt, also ganz geöffnet ist. Die geöffnete Stellung der Bereit- sehaftstasehe ist in Fig.8 gestrichelt einge zeichnet.
Fig. 9 zeigt eine andere Ausführungsform des Stiftscharniers. Hier ist der Zapfen 62 ortsfest. in der Seitenwand 5 des kastenförmi- gen Teiles 1 gelagert und reicht mit. seinem äusseren Ende in einen Führungsschlitz 66 der seitlichen Überlappungswand 16 des Klapp deckels 2 hinein. Die Anordnung kann auch umgekehrt sein, so dass der Zapfen 62 ortsfest in der Überlappungswand 16 lagert und der Führungsschlitz 66 in der Seitenwand 5 an gebracht ist.
Die Vorderwand des Klapp deckels 2 kann hier noch bis unter die Grund platte 3 reichen und dabei so gewölbt sein, dass der Deckel nach Einrasten des weites oben beschriebenen, hier nicht dargestellten Deckelv ersehlusses sich an der Unterseite und der Vorderkante der Grundplatte 3 fest klemmt und dadurch einen staubdichten Ab- sehluss schafft.
Ausserdem soll die Grundplatte 3 an ihrem vordern Ende eine leichte Kröp- fung 103 aufweisen, die erstens Raum bietet für die Überlappung durch die Vorderwand des Deckels 2, so dass bei zugeklapptem Deckel die geschlossene äussere Form der gesamten Tasche gewahrt ist; zweitens dient diese Kröpfung gleichzeitig als Schwenklager für den Klappdeckel 2, der sieh beim öffnen mit. seiner Kante 102 in dem Knick 131 der Grund platte 3 abstützt, so dass sieh der Deckel '? dann um diesen Berührungspunkt ver- schwenkt, indem der Führungsschlitz 66 sieh um den Zapfen 62 verschiebt.
Ever-ready case for holding a camera. Ever-ready cases for cameras, in which the camera can remain during photography, are usually made of leather. Due to the inevitable separation joints between the various parts that open more or less during use due to the flexibility of this material, the camera is insufficiently protected from dust and moisture when the bag is closed, i.e. when it is carried or stored.
Safety bags made of plastic have also become known. They have the advantage that the elastic separation surfaces of the storage box of the bag and its hinged lid overlap in a practically dustproof and moisture-proof manner. The readiness case according to the invention relates to this last-mentioned type of safety bags.
In many cases it is advantageous to be able to immediately recognize certain parts of the camera, for example the distance setting or the film, even when the ready bag is closed. For example, this is the case when a worthwhile image is to be quickly captured by a recording (snapshot); Even before the camera bag is opened, it should be possible to quickly see whether and which settings are still necessary.
For this reason, according to the invention, the box and cover of the ever-ready case are made from a transparent or translucent plastic, as are already generally known for other purposes, to store this reading. This new embodiment also has the additional advantage that the camera is visible from the outside with its essential external features in its ever-ready case. The viewer sees both the bag and the camera at the same time in the form and in the assembly, for example in the shop window of a specialist photo shop, as he can purchase them.
In one embodiment, components that can move with respect to one another can be locked without attaching additional tabs, tabs or the like. This is particularly advantageous in that a recess, a hole or the like is made in one part, for example in the hinged lid of the bag, and a pin or a wart or the like in the other part, i.e. in the fixed, box-like container part appropriate. When the ready-to-use pouch is closed, the elasticity inherent in the material makes it possible to push the lid resiliently over the box.
until said pin of the box snaps into the corresponding hole in the lid. The pen can of course also do the opposite. be arranged on the lid and the hole or the recess on the box. The attachment of the push buttons, buckles or the like, which are otherwise customary in camera bags, and which serve to secure the bag in the closed position, can be dispensed with in such an exemplary embodiment of the invention. Operation is thus facilitated. Opening is also faster; it is sufficient to press against the hinged lid, for example with both thumbs, while the other fingers of the hand hold the box-shaped container.
By virtue of the elasticity of the material, the said Rastvorrich device, for example a pin and hole, snaps out of their engagement and the cover can be folded down. Another possibility of latching the hinged lid on the stationary container box can be achieved by arranging a slot in the box which is advantageously delimited by two resilient tabs or the same; When the lid is closed, a pin located on the lid enters this slot in the box, which pushes the lobes of the slot apart until the pin engages in the bulge engaging in the lobes and holds the lid in place in this restraint.
As in the embodiment described above, the opening of the ever-ready case is brought about by the fact that the lid overcomes the latching due to the elasticity inherent in the material when the hand pressure is applied.
It is particularly advantageous if you connect the two parts by a resilient hinge or a similar device already known per se for containers and also for leather bags, which is fastened to both parts and which is constantly striving to keep the lid in the folded-down position to keep. In one embodiment, these resilient joints are firmly anchored in the material with their resting ends. This anchorage can also be designed so that the hinges can be replaced.
A bead or the like, in which the carrying device is hung, is attached or cast on the housing box of one embodiment of the ready-to-use case according to the invention. In the upper end wall of the box-like part of this example openings are made which make it possible to operate certain parts of the camera by hand without the camera having to be removed from the housing. It is, for example, coil buttons and other actuating elements. When the lid is closed, these organs are protected against any actuation.
In the back wall of the box-shaped Be container or in another suitable place, cutouts or the like are also conveniently arranged, which allow ge certain actuations on the rear camera wall that can not be released from the hinged cover to make. For example, the view of the rangefinder of the camera, and possibly also the associated actuation button, is exposed in this way so that precise setting is possible.
In a corresponding manner, such a cutout can be provided at the viewfinder outlook in the hinged cover, so that the rangefinder can be adjusted with the ready-case pouch still closed. It is possible without difficulty to design an exemplary embodiment of the bag according to the invention so that a specially partitioned space, which is separated from Aufnahmera.lim for the camera by a plastic intermediate floor, for example, to accommodate ancillary lenses, yellow filters or the like is set up.
This known measure can advantageously be carried out in such a way that a carrier, also made of plastic, preferably a flat plate, is designed with holes into which the additional lenses to be carried are inserted. In this case, this carrier plate can advantageously be attached to the housing at least on one side, for example arranged rotatably about a pin, so that it can be swiveled out. This makes it easy to insert and remove the auxiliary lenses.
For the sake of clarity, the invention is shown graphically in an exemplary embodiment in a schematic manner. 1 shows the entire safety pouch in a front view with the lid open.
Fig.2 shows. the bag in the side sees, in Fig. 3 is. a view of the back of the ever-ready case.
Fig. J shows a detail of the upper part of the box-shaped pocket with the lid folded away. a specially trained th locking device for the hinged lid.
FIG. 5 shows an embodiment of the standby marriage with one. Receiving part for additional lenses or the like. The representation by cutting away large parts is essentially limited to this recording part.
6, 7 and 8 show a special unit in the design of the lid hinges, the illustration is also limited to the essential parts.
9 shows a further modification in the design of these cover hinges, also if in the cutout.
In the drawings, 1. the box of the ever-ready case @ and 2 means the hinged lid for closing the bag. The box-shaped part 1 shows the bottom 3, the side walls 4 and 5, the rear wall 101 and the upper wall 6. In this upper wall, there are recesses for operating certain camera elements, for example the film switching device, etc. In the case before two such recesses 7 and 8 are arranged.
On the sides surfaces 1 and 5 of the box-shaped part of the ever-ready case beads 9, 10 are arranged, in which the shoulder strap 11 is mounted in a known manner. At 12 a button of this belt 11 is indicated. The parts 9 and 10 can be welded to the straight container walls -I and 5 in a manner known from plastic, but they can also be formed in one piece with these parts.
In the base plate 3 of the ready-to-use pouch a known screw pin or the same 13 is arranged, which sits on a nut 11, which is undetachably stored in the ready-shaft pouch, but can be rotated from the outside. It therefore projects downwards. With this device 13, 14 the camera is held in the ever-ready case. Before the camera is taken out, this screw, which engages in a thread of the camera body, must be loosened.
The cover 2 of the ever-ready case has lateral overlapping walls 15, 16 which, when the bag is closed, grip over the side walls 1 and 5 in a dust- and moisture-proof manner. This overlapping is particularly effective in that also with the horizontal surface 1 of the container body overlapping surface 17 of the hinged lid since liehe, sealing overlap parts 18, 19 are connected ver. As can be seen from Fig.l, the parts 16, 18 and 15 and 19 each consist of one piece.
In this part 16 or 18 and 15 or 19, the holes 20 and 21 are made. Accordingly, 4 and 5 pins 22 and 23 are arranged on the box-shaped part of the ever-ready case on the side walls. When the cover is closed, due to the elasticity of the material, the parts 18 and 19 slide over the pins 22 and 23 until these pins snap into the aforementioned holes 20 and 21.
The hinged lid 2 is with the box-shaped part. 1 connected to the ever-ready case by a hinge. At 21 and 25, two such hinges are indicated. The number of hinges arranged can vary. In the case shown, a coiled spring is provided, the two ends 26 and 27 or 28 and 29 of which rest firmly in the material of the hinged cover 2, for example are embedded. Each of the springs carries a bow-like part 30 and 31. These parts are embedded in the bottom 3 of the box-shaped container 1 in the same way as the aforementioned spring ends 26 to 29 in the lid.
By virtue of the spring force, the hinged bottom 2 is constantly pressed down so that it cannot get in the way of the recording. Naturally, the force of the springs must be adjusted so that the above-mentioned locking by the pins 22 and 23 in the holes 20 and 21 is still able to hold the cover 2 in the closed position. The dividing surfaces between the lid and the box on the hinges are also elastic and overlap in a dust-tight manner. From Fig. 2 it can be seen that the hinged cover. 2 has a slightly curved surface 102. It can also have other forms.
It is easily possible to make an expansion on the cover wall, which allows a tube of a camera to be enclosed in a protective manner. This easily. conceivable execution is not here. specially presented. In Figure 2, the rear side 101 of the kastenförmi gene part of the standby box can also be seen. It can be seen that this back has breakthroughs. These are shown in more detail in Fig.3.
It means 32 a circular hole through which one can look directly into the view of the range finder. At 33 it is indicated that a conical widening of the hole 32 is arranged in the plastic towards the outside. Without difficulty, the bag can be designed in such a way that the camera inserted into it, after the mentioned fastening by screw 13 and nut 14 with its viewfinder, rests so close to the rear wall 101 of the box-shaped part of the ever-ready case that the aforementioned hole 32 does not connect Outside air with. the inside of the ever-ready case.
The penetration of moisture or dust is thus prevented to a sufficient extent. Such a tight fit of the camera on the wall can only be guaranteed if an elastic, but dimensionally stable plastic is used as the material for the ever-ready case according to the invention.
34 means another hole with an outwardly beveled extension 35. In the case of the embodiment example, the knurled knob for distance adjustment passes through this hole. The button does not need to protrude beyond the surface of the rear wall 101, it can rather protrude inward by a certain amount; it can then still be operated. In this case too, the camera can otherwise. lie so close on the inside on the rear wall 101 that a dust and moisture sealing is guaranteed despite the hole 34.
In Fig. 4 is. Another guide for locking the case and cover of the ever-ready case is shown. The upper surface 6 in turn shows the aforementioned sections 7 and 8, which are required for actuating individual organs of the camera. In addition, three slots 36, 37 and 38 are cut into this upper surface 6; this creates two resilient tongues 39 and 40. In both, a semicircular recess 41 and 42 is attached.
It is useful to round off the front edges of the Zunuen 39 and 40 which adjoin the slot 37, so that when the hinged cover 2 of the ever-ready case is closed, the associated, attached to the upper part 17 of the hinged cover 2, not shown here Insert locking pin. As soon as the pin has arrived in the area of the bulges 41 and 42, the springs close the tongues 39 and 40 and the closed position of the ever-ready case is secured.
When opening the bag, it is sufficient, as well as the pins and holes that are provided in the Ausfüh approximately example according to Fig.l, to press from behind against the part 17 of the hinged cover until the pins out of their power by virtue of the elasticity of the plastic Rest are away. In this Atigenbliek the mentioned spring hinges 24, 25 effectively ground and fold the lid 2 down and then hold the ever-ready case in the open state.
It is indicated in FIG. 5 that the box-shaped part of the ever-ready case can be extended downwards so far that a carrier for additional lenses or the like can be accommodated in a special compartment. There's a record here for that .1 '? provided, which has a number of perforations 43, 44, 45. In which it receives the additional lenses, yellow filters or the like, which are kept in stock.
This plate 42 is. can be pivoted around one end so that it can be pivoted out to the area of the pocket, as is shown in FIG. For this purpose it has a 1) urehbohrung 46 through which the above-mentioned pin 13 of the fastening screw 13, 14 engages. The pin 13 thus forms the pivot axis for the lens carrier 42.
In its rest position in the housing 1 of the ready-to-use pouch, the lens carrier 42 is held in place by a latching mechanism, which is again effected by two members, namely one on the housing 1 and the other on the plate 42. The case carries. a button 47 and the plate 42 a hole 48; could as well. both links can be arranged in the reverse order, or some other locking mechanism could be attached in which the locking can only be released after a force has been overcome.
One such lock is. in the case of the execution example given by the elasticity of the material. The flexible, but still form-true plastic allows for pushing or pulling, l: in an evasion of the latching members apart. For actuation, the plate 42 carries an engaging groove 49 into which you enter with your thumbnail, for example, and then pivot the lens carrier 42 outwards. It is advisable that the aforementioned plate is viewed under the camera.
For this purpose, a part of the ready-to-use case is divided off in which the lens carrier 42 finds its rest position. For this purpose the container 1 has a partition wall 50. This partition wall can have a recess 51, for example to facilitate assembly. A bead 52 is arranged on the plate 42 in the vicinity of the aforementioned dura- tion hole 46, which causes the plate to be guided in a slightly distorted manner so that the plate does not tilt when it is pulled out.
The S S (hinges for folding down the lid can also be designed differently than described in FIG. 1; they can consist, for example, of two pegs or stub axles that rotatably connect the side walls of the box-shaped part with the lateral overlapping walls of the hinged cover.
In most cases, the arrangement of a spring pivoting the hinged lid downwards will be dispensed with. The structural design of such hinges is shown in FIGS. 6, 7, 8 and 9. In Fig. 6 and 7 this device is shown diagrammatically with the lid open and closed. 8 and 9 give side views, partly in section, Fig. 9 shows a slightly different embodiment.
In the spring hinge shown in Fig.l, the pivoting takes place about a ge imaginary axis, which is outside the housing, in front of the bottom of the box-shaped part. In contrast, this pivot axis is displaced when using pins, stub axles or the like, and indeed it runs within the box-shaped part. Thus, a special space requirement arises for the implementation of the pivoting, which is taken into account by the design of the base 3 of the box-shaped part 1.
It is true that the freedom of movement required for fully opening the hinged lid could be obtained by letting the front wall of the hinged lid 2 end a considerable amount higher than in the embodiment shown in FIG. Then, however, the dust-proof seal would not be guaranteed unless a considerable waste of space is to be accepted ge by appropriate extension of the base 3 up to the end of the front wall of the hinged cover 2.
As a more appropriate solution, the form shown in particular in FIGS. 7 and 8 has been selected in the exemplary embodiment. Here is a small, upward extension 65 of the base 3 at its front edge in connection with a bulge 63 extending over the entire width of the bag is provided.
It denotes 61, 62 the stub axles or pins which connect the hinged cover 2 with the i box-shaped part 1 rotatably. In the closed position, the bar 64, which forms the lower limit of the front wall of the hinged cover 2, is firmly against the bar 65 of said raised end of the base plate 3. These strips 64, 65 are held against one another with sufficient pressure after the lid closure has latched into place as a result of the tension in the material to ensure proper dust sealing. When the hinged cover 2 is opened, the sealing strip 64 is released from contact with the strip 65 and pivots about the stub axles 61, 62.
The bulge 63 on the base plate 3 is now dimensioned such that the hinged cover 2 with its lower edge, that is to say the sealing strip 64, does not. can reach the stop on the underside of the base plate 3 rather than until it is pivoted by about 180 °, that is, it is completely open. The open position of the standby status is shown in dashed lines in FIG.
Fig. 9 shows another embodiment of the pin hinge. Here the pin 62 is stationary. stored in the side wall 5 of the box-shaped part 1 and is sufficient. its outer end in a guide slot 66 of the lateral overlap wall 16 of the hinged cover 2 into it. The arrangement can also be reversed, so that the pin 62 is fixed in place in the overlap wall 16 and the guide slot 66 is brought into the side wall 5.
The front wall of the hinged cover 2 can reach below the base plate 3 and be curved so that the cover clamps firmly to the underside and the front edge of the base plate 3 after the latching of the lid closure described above, not shown here this creates a dust-tight seal.
In addition, the base plate 3 should have a slight crank 103 at its front end, which firstly offers space for the overlap through the front wall of the lid 2 so that the closed external shape of the entire bag is preserved when the lid is closed; Second, this crank also serves as a pivot bearing for the hinged lid 2, which you see when you open it. its edge 102 in the bend 131 of the base plate 3 is supported so that see the cover '? then pivoted about this point of contact in that the guide slot 66 moves about the pin 62.