Spielzeug. Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Spielzeug, welches dadurch gekennzeichnet ist, dass zwei verschiedene Spielfiguren derart miteinander verbunden sind, dass sie in ent gegengesetzter Richtung nach oben und unten gerichtet sind und dass in der Nähe der Ver bindungsstelle bewegliehe Organe angeordnet sind, welche die jeweils nach unten gerichtete Spielfigur unsichtbar machen.
In der beiliegenden Zeichnung sind Aus führungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und es zeigen Fig. 1 das Spielzeug in Ansieht von vorn, Fig.2 das Spielzeug in Ansicht von vorn, teilweise im Schnitt, Fig. 3 ein zweites Ausführungsbeispiel, teil weise im Schnitt.
Das Spielzeug weist zwei miteinander ver bundene Spielfiguren 1 und 2 auf, welche im dargestellten Beispiel der Fig.l und 2 aus zwei Teilen einer Puppe bestehen. Die beiden Spielfiguren 1 und 2 sind an einer Verbin- dungSstelle 3 miteinander verbunden, und zwar derart, dass sie in entgegengesetzter Rich tung nach oben und unten gerichtet sind.
An der Verbindungsstelle 3 oder in deren Nähe sind an den Puppenkörpern bewegliche Organe angeordnet, welche beispielsweise aus Stoffteilen bestehen. Bei dem AusfÜhrungs- beispiel der Fig.1 und 2 werden diese beweg lichen Organe durch Kleichingsstüeke gebildet, und zwar bestehen diese aus zwei Stofflagen 4 und 5, welche aufeinanderliegen und mitein ander verbunden sein können.
Dabei ist die Stofflage 5, welche in Fig. 1 aussen erscheint, in organischem Zusammen hang mit der Puppe 1, sei es, da.ss sie die Er gänzung des im obern Puppenteil 1 vorhan denen Kleides darstellt oder sei es, dass sie sonst-wie dazu passt. Die Stofflage 4, welche unter der Stofflage 5 angeordnet ist und wel che beim Umkehren der Puppe nach aussen tritt, entspricht in ihrer Ausgestaltung dein Puppenteil 2.
Infolge dieser Ausgestaltung der beiden Stoffteile 4 und 5 ist es möglich, die Puppe wahlweise so aufzustellen, dass entweder die Puppe 1 mit dem Kleid 5 oder die Puppe 2 mit dem Kleid 4 in Erscheinung tritt. Beim Umkehren fallen die beweglichen Kleidungs stücke nach unten und verdecken den andern, nach unten gerichteten Puppenkörper, so dass jeweilen nur eine, aber vollständige Puppe dem Anblick freigegeben wird.
Die beweglichen Organe können beliebig ausgebildet sein, z. B. kann an Stelle der dar zestellten zwei aufeinanderliegenden Stoff lagen nur eine einzige vorhanden sein, welche, um den beiden Puppen angepasst zu sein, auf den beiden Seiten verschieden ausgestaltet, z. B. verschieden bedruckt sein kann.
Zwischen den Stofflappen oder an diesen kann eine unsichtbare, in der Zeichnung nicht dargestellte Stützvorrichtung angeordnet. sein, welche beispielsweise aus an der Verbindungs stelle 3 einseitig befestigten Drähten bestehen kann, welche das bewegliche Organ stützen, so dass das bewegliche Organ zusammen mit dem nach unten gerichteten Puppenteil tragend wirkt.
Zum Aufstellen kann auch ein Ringkörper 7 (Fig.l) dienen, in welchen der Kopf oder der Körper der nach unten gerichteten Puppe eingesteckt wird.
An Stelle der Puppen können auch Tier körper zur Verwendung gelangen, wie dies in Fig. 3 dargestellt ist. Bei diesem Ausführungs beispiel sind zwei Tierkörper 8 und 9 auf einem starren Befestigungsteil 10 befestigt, an welchem die beweglichen Organe angeordnet sind. Diese bestehen zum Beispiel aus einer Stofflage 11, welche einerseits finit Gras dar stellenden Borsten 12 und anderseits mit Strohhalmen 13 belegt sein kann, oder es kann durch entsprechende Ausgestaltung des Stof fes, z. B. aus Filz, ein Hausdach zur Darstel lung gelangen, welches mit der Storchfigur 8 ein charakteristisches Bild ergibt.
Die Puppenkörper und Tierkörper können in bekannter Weise aus Holz, Stoff, Kunst stoff, Gummi oder dergleichen bestehen und in irgendeiner Weise behandelt und verziert sein. Ebenso kann für die beweglichen Teile Stoff, Kunststoff, Stroh, Federn oder andere geeignetes Material zur Anwendung gelangen.
Toy. The subject of the present invention is a toy which is characterized in that two different play figures are connected to each other in such a way that they are directed up and down in opposite directions and that in the vicinity of the connection point movable organs are arranged, which are each after make the playing figure facing downwards invisible.
In the accompanying drawings, exemplary embodiments of the subject invention are shown, and it shows Fig. 1 the toy in front view, Fig. 2 the toy in front view, partly in section, Fig. 3 a second embodiment, partly in section.
The toy has two ver related game figures 1 and 2, which in the example shown in Fig.l and 2 consist of two parts of a doll. The two game pieces 1 and 2 are connected to one another at a connection point 3, specifically in such a way that they are directed upwards and downwards in opposite directions.
Movable organs, which for example consist of pieces of fabric, are arranged on the doll's bodies at the connection point 3 or in its vicinity. In the embodiment of FIGS. 1 and 2, these movable organs are formed by cores, namely they consist of two layers of material 4 and 5, which lie on top of one another and can be connected to one another.
The layer of fabric 5, which appears on the outside in FIG. 1, has an organic connection with the doll 1, be it that it represents the addition of the dress available in the upper doll part 1 or that it is otherwise how fits. The fabric layer 4, which is arranged under the fabric layer 5 and which emerges when the doll is turned around, corresponds in its design to your doll part 2.
As a result of this configuration of the two fabric parts 4 and 5, it is possible to set up the doll either so that either the doll 1 with the dress 5 or the doll 2 with the dress 4 appears. When turning around, the movable pieces of clothing fall down and cover the other, downward-facing doll body, so that only one, but complete, doll is exposed to view.
The movable organs can be designed as desired, for. B. instead of the two superimposed fabric layers can only be present, which, in order to be adapted to the two dolls, designed differently on the two sides, z. B. can be printed differently.
An invisible support device, not shown in the drawing, can be arranged between the cloth flaps or on them. be which, for example, can consist of wires attached to one side at the connection point 3, which support the movable organ, so that the movable organ acts in a supporting manner together with the downward-facing doll part.
A ring body 7 (Fig.l), into which the head or the body of the downward-facing doll is inserted, can also be used for setting up.
Instead of the dolls, animal bodies can also be used, as shown in FIG. In this embodiment, for example, two animal bodies 8 and 9 are attached to a rigid fastening part 10 on which the movable organs are arranged. These consist, for example, of a layer of fabric 11, which on the one hand finite grass is representing bristles 12 and on the other hand with straws 13 can be occupied, or it can fes by appropriate design of the Stof, z. B. made of felt, a house roof for presen- tation, which gives the stork figure 8 a characteristic image.
The doll body and animal body can be made of wood, fabric, plastic, rubber or the like in a known manner and treated and decorated in any way. Fabric, plastic, straw, feathers or other suitable materials can also be used for the moving parts.