CH280931A - Rohrkupplung. - Google Patents
Rohrkupplung.Info
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Description
Rohrkupplung. Ge-enstand vorliegender Erfindung ist n eine Rohrkupplung mit zwei Kupplungsteilen <B>C</B> und mindestens einem Mittel zum Aneinander- pressen derselben, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens einer der Kupplungsteile <B>C</B> mindestens einen deformierbaren Endteil auf weist, der durch eine ringförmige Ausneh- mung- als radial frei vorstehender ringförmi ger Vorsprung ausgebildet ist,
und der mit einer gewölbten Fläche am andern Kupplungs- 1.eil anliegt und im angezogenen Zustand des Anpressmittels deformiert ist, um mit dem andern Kupplungsteil einen flüssigkeits dichten Abschluss zu bilden.
Beiliegende Zeichnung zeigt einige bei spielsweise Ausführungsformen des Erfin dungsgegenstandes.
Fig. <B>1</B> ist ein Schnitt durch ein erstes Bei spiel der Rolirkupplung, welche auf zwei Rohre aufgesehraubt ist.
Fig. 2 ist ein Schnitt durch eine der ersten ähnliche Ausführungsform, welche aber an die beiden Rohre angesehweisst ist.
Fig. <B>3</B> ist ein Schnitt durch ein drittes Bei spiel in losem Zustande, wobei die beiden Kupplungsteile nicht ganz miteinander aus gerichtet sind.
Fig. 4 zeigt das Beispiel der Fig. <B>3</B> bei an gezogener Kupplung.
C Tig. <B>5</B> ist ein Schnitt durch ein weiteres Beispiel in losem Zustande und Fi-. <B>6</B> ein der Fig. <B>5</B> gleicher Schnitt in <B>C C</B> angezogenem Zustande, wobei die beiden Kupplungsteile axial nicht in einer Flucht liegen.
Fi,y. <B>7</B> ist ein Schnitt durch eine weitere Ausführungsform in losem Zustande, und Fig. <B>8</B> zeigt die gleiche Ausführungsform bei angezogenen Schrauben, wobei zwar die beiden Rohre miteinander ausgerichtet sind, nicht aber die beiden Kuppl-ungsteile.
Fig. <B>9</B> zeigt im Schnitt das Beispiel der Fig. <B>7</B> und<B>8,</B> wobei aber die beiden Rohre axial nicht miteinander ausgerichtet sind.
Im Beispiel der Fig. <B>1</B> sind die beiden Kupplungsteile<B>3</B> und 4 auf die beiden mit einander zu verbindenden Rohre<B>1</B> und 2 au## Eisen, Stahl oder einem andern harten Metall aufgesehraubt. Der Kupplungsteil 4 hat, einen Flanseh <B>5,</B> dessen eine Stirnfläche als An schlag mit dem Innenflanseh einer überwurf- mutter <B>6</B> zusammenarbeitet, während der Kupplungsteil<B>3</B> eine mit Gewinde versehene P'artie <B>7</B> aufweist, auf welche die Mutter<B>6</B> aufgesehraubt ist.
Die Mutter<B>6</B> ist, lose dreh bar und lose axial verschiebbar auf dem Kupplungsteil 4 angeordnet. Die Arbeits- fläehen des Flansches der Mutter<B>6</B> und des Flansches des Kupplungsteils 4 können so ausgebildet sein, dass zwischen diesen Flächen zwecks Ausriehtens der Kupplung eine Ver- sehiebung möglich ist.
So kann zum Beispiel die Arbeitsfläche des Flansehes der Mutter<B>6</B> oder des Flansehes des Kupplungsteils 4 kugelige und die andere Arbeitsfläehe ent weder kugelige oder konische Form haben, Die Kupplung besteht also im ganzen nur aus den drei Teilen<B>3,</B> 4 und<B>6.</B>
Die dem Teil 4 zugekehrte Stirnfläche des Kupplungsteils<B>3</B> ist eben, während die dieser Stirnfläche gegenüberliegende Fläche des Kupplungsteils 4 mit einem deformierbaren Endteil in der Form eines ringförmigen Vor sprunges<B>8</B> versehen ist.
Dieser Vorsprung<B>8</B> hat eine gewölbte Fläche und ist radial frei vorstehend ausgebildet durch eine ringför mige Ausnehmung <B>9.</B> Im Querschnitt ist der Vorsprung<B>8</B> daher hakenförmig, und sobald man durch Anziehen der Mutter<B>6</B> auf dem Kupplungsteil<B>3</B> auf den ringförmigen Vor sprung<B>8</B> einen axialen Druck ausübt, wird dieser Vorsprung<B>8</B> deformiert, so dass sieh an den einander zugekehrten Stirnfläehen der Kupplungsteile<B>3</B> und 4 ein flüssigkeits dichter Abschluss ergibt. Im weiteren sind<B>je-</B> weils für gleiche Teile gleiche Bezugszeichen verwendet.
Das Beispiel der Fig. 2 unterscheidet sieh von der Ausführungsform der Fig. <B>1</B> nur da durch, dass die Kupplungsteile<B>3</B> und 4 auf den Rohren<B>1</B> und 2 nicht aufgesehraubt, son dern aufgeschweisst sind.
In der Ausführungsform der Fig. <B>3</B> und 4 ist die Mutter<B>6</B> mittels ihres Innenflansches nicht mehr am Kupplungsteil 4 mit dem deformierbaren Vorsprung<B>8</B> abgestützt, son dern am Kupplungsteil<B>3,</B> während sie am Kupplungsteil 4 angesehraubt ist. Wie die Fig. <B>3</B> und 4 zeigen, sind die beiden Kupp lungsteile<B>3</B> und 4 bezüglich ihrer Stirn flächen nicht miteinander ausgerichtet, das heisst diese Stirnfläehen sind infolge einer Ungenauigkeit in der Herstellung des Kupp lungsteils<B>3</B> nicht zueinander parallel.
Beim Anziehen der Mutter<B>6</B> kommt der defor- mierbare Vorsprung<B>8</B> daher zuerst nur über einen Teil der Stirnfläche des Kupplungsteils <B>3</B> mit letzterem in Berührung, während er vom übrigen Teil noch absteht, um diesen erst bei weiterem Anzug der Mutter za be rühren. Die Ungenauigkeit des Teils<B>3</B> ist in Fig. <B>0'</B> stark übertrieben gezeichnet.
Wie Fig. 4 zeigt, ist im fertig angezogenen Züi- stande der Rohrkupplung diese Ungenauig- keit ohne Einfluss auf die Diehtheit der Ver bindung, denn dann steht auch der oben er wähnte, übrige Teil. des deformierbaren Vor sprunges<B>8</B> mit dem Kupplungsteil<B>3</B> in Be rührung und ist deformiert. Die Deformation des Vorsprunges<B>8</B> ist über dessen rinfang en einfach ungleich.
Das Beispiel der Fig. <B>5</B> unterseheidet sieh von dem vorangehenden hauptsächlich da durch, dass auf die Rohre<B>15</B> und<B>16</B> Flanselie <B>17</B> und<B>18</B> aufgesehraubt sind, welche durch Schrauben<B>19</B> anstatt durch eine Überwurf- mutter miteinander verbunden sind. Der Flansch<B>18</B> hat einen deformierbaren Endteil 20, der mit der ebenen Stirnfläehe des Flan- sehes <B>17</B> zusammenarbeitet.
Die Form des Endteils 20 ist ähnlich dem Endteil <B>8</B> der Fig. 1--4. Die Bolzen der Schrauben<B>19</B> und der ringförmige Vorsprung 20 sind so ange ordnet, dass zwisehen ihnen nuir wenig Spiel raum bleibt, so dass zwecks Deformation des Vorsprungs 20 von den Schrauben<B>19</B> her eine möglichst grosse Kraft wirkt und dadurch die gewünschte Deformation des Vorspranges 20 eintritt.
Das Beispiel der Fig. <B>6</B> ist demjenigen der Fig. <B>5</B> ähnlich. Die Kupplung der Fig. <B>6</B> unterseheidet sieh von derjenigen der Fig. <B>5</B> dadurch, dass der Flansch<B>17</B> nicht auf ein Rohr aufgesehraubt ist, sondern mit diesem aus einem Stück besteht, also mit dein Rohr einen Fitting bildet, der mit, dem Rohr<B>16</B> gekuppelt ist. Ein weiterer Unterschied gegen über der Fig. <B>5</B> besteht auch darin, dass das Rohr<B>16</B> und der Flanseh <B>18</B> mit dem Flansch <B>17</B> axial nicht ausgerichtet sind.
Die Nicht parallelität der beiden einander gegenüber liegenden Stirnflächen der Plansche<B>17</B> und <B>18</B> wird aber beim Anziehen der Schrauben<B>19</B> durch eine über den Umfang des Vorsprungs ZD <B>Zn</B> 20 ungleich grosse Deformation ausgeglichen, so dass trotzdem zwischen den Stirnflächen der Kupplungsteile ein flüssigkeitsdichter Ab- sehluss besteht.
Das Beispiel der Fig. <B>7</B> unterscheidet sieh vom Beispiel der Fig. <B>5</B> dadurch, dass zwei zu einander koaxiale, ringförmige Vorsprünge 21 und 22 vorhanden sind. Der äussere ringför- ZD inige Vorsprung 21 entspricht dein Vorsprung 20 der Fig. <B>5.</B> Die beiden Vorsprünge sind radial frei vorstehend ausgebildet durch ring förmige Ausnehmungen und aufeinander züi gerichtet.
Der Abstand zwischen den.Vor- sprüngen 21 und <B>292</B> ist so gewählt, dass die Bolzen der Schrauben<B>19</B> zwischen ihnen ge rade hindurehtreten können. Auch hier ist der Abstand zwischen den Vorsprüngen und den Bolzen so klein wie möglich, so dass von den Bolzen her eine möglichst grosse Axialkraft auf die Vorsprünge 21 und 22 wirkt und da durch deren gewünschte Deformation erreicht wird.
Die Ausführungsform gemäss Fig. <B>8</B> unter scheidet sieh nicht wesentlich von derjenigen der Fig. <B>7.</B> Ein Unterschied besteht darin, dass der Flanseh <B>17</B> nicht mehr auf einem Rohr aufgesehraubt ist, sondern mit diesem aus einem Stück besteht, also einen Fitting bildet.
Im weiteren sind die Flansche<B>17</B> und<B>18</B> in Fig. <B>8</B> nicht gegeneinander ausgerichtet, das heisst ihre einander gegenüberliegenden Stirn flächen sind nicht parallel zueinander. Alan erkennt aber aus Fig. <B>8,</B> dass trotz dieser Un genauigkeit beide Vorsprünge 21 und. 22 de formiert sind und sieh flüssigkeitsdicht an den Planseh <B>17</B> anlegen.
Das Beispiel der Fi". <B>9</B> unterscheidet sieh <B>C</B> von demjenigen der Fig. <B>8</B> dadurch, dass nicht mehr nur die Flansche, sondern auch die beiden Rohre schlecht gegeneinander ausge richtet sind. Es wird aber trotzdem durch un gleiche Deformation der Vorsprünge 21 und 22 ein flüssigkeitsdiehter Abschluss erhalten.
In allen beschriebenen Beispielen kann die Kupplung aus Eisen, Stahl oder einem andern liarten Metall bestehen, und in allen wird der Abschluss auf einfache Weise durch Metall auf Metall an den Stirnflächen der Kupp lungsteile in flüssigkeitsdiehter Weise erhal ten, ohne dass noch irgendwelche Dichtungs ringe oder andere Abdichtungsmittel zwischen die Kupplungsteile gelegt werden müssen, oder ohne dass ein teleskopisehes Ineinander- greifen der beiden Kupplungsteile erforder lich ist.
Die deformierbaren <B>Ei</B> ndteile könnten auch andere als in den Zeichnungen gezeigte Konturen haben. Auch könnte die Grösse der Ausnehmung oder deren Form anders sein. Auch könnte die Dicke der deformierbaren Vorsprünge eine andere sein. Diese Dicke wird insbesondere von der Grösse der eventuel len Abweichung des einen Teils von der axialen Richtung des andern, von der Grösse des erzeugten Druckes, der Wahl des Materials und von der Dimension der Kupplungsteile abhängen. Es könnten auell die einander gegenüberliegenden Stirnflächen beider Kupp lungsteile<B>je</B> mit mindestens einem deformier. baren Endteil ausgerüstet sein.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRUCH:</B> Rohrkupplung mit zwei Kupplungsteilen und mindestens einem Mittel zumAneinander- pressen derselben, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens einer der Kupplungsteile mindestens einen deformierbaren Endteil auf weist, der durch eine ringförmige Ausneb- mung als radial frei vorstehender ringförmi ger Vorsprung ausgebildet ist, und der mit.einer gewölbten Fläche am andern Kupplungs- teil anliegt und im angezogenen Zustand des .#npressmittels delformiert ist, um mit dem andern Kupplungsteil einen flüssigkeitsdich ten Abschluss zu bilden. UNTERANSPRÜCHE: <B>1.</B> Rohrkupplung nach Patentansprueh, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens einer der beiden Kupplungsteile, zweeksA.ufschrau- bung auf ein Rohr, mit Gewinde versehen ist. 2.Rohrkupplung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Mittel zur Aneinanderpressung der beiden Kupplungs teile durch eine Überwurfmutter gebildet ist. <B>3.</B> Rohrkupplung nach Unteransprueh 2, dadurch gekennzeichnet, dass die überwurf- mutter auf dem einen Kupplungsteil lose drehbar und in axialer Richtung lose ver schiebbar gelagert ist, während sie mittels ihres Gewindes auf den andern Kupplungsteil aufschraubbar ist. 4.Rohrkupplung nach Unteranspruch<B>3,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Überwurf- mutter auf dein mit dem deformierbaren End- teil versehenen Kupplungsteil lose drehbar und axial lose verschiebbar angeordnet ist.<B>5.</B> Rohrkupplung nach Unteranspruch 12), dadurch gekennzeichnet, dass der Innen flansch der Überwurlmutter mit einem als Anschlag dienenden Aussenflansch des sie tragenden Kupplungsteils zusammenarbeitet, wobei mindestens die eine Arbeitsfläehe der beiden Flansche, zwecks Ermöglichung einer gegenseitigen Versehiebung der Mutter und des sie tragenden Kupplungsteils, kugelige Form hat.<B>6.</B> Rohrl-.upplu'ng naeh Patentanspruell, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Kupplungsteile Aussenflansehe haben und die Anpressmittel Bolzen aufweisen. <B>7.</B> Rohrkupplung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie zwei rin- förmige Vorsprünge aufweist, die aufeinander -zu gerichtet sind.<B>8.</B> Rohrkupplung nach Unteransprueb. <B>7,</B> worin die Anpressmittel Bolzen aufweisen, da durch gekennzeichnet, dass die beiden ring förmigen Vorsprünge mir so weit voneinander entfernt liegen, dass den Bolzen der Dureh- tritt zwischen ihnen gerade gestattet ist. ZD
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