CH281383A - Polster, insbesondere für Sitz- und Liegemöbel. - Google Patents

Polster, insbesondere für Sitz- und Liegemöbel.

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CH281383A
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  • Compositions Of Macromolecular Compounds (AREA)
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Description


  Polster, insbesondere für Sitz. und Liegemöbel.    Die Erfindung bezieht sich auf Polster,  insbesondere für Sitz- und Liegemöbel, zur  Herstellung von Stühlen, Matratzen und der  gleichen.  



  Die bekannten Polstermaterialien aus Fa  serstoffen erfordern eine verhältnismässig     um-          ständliehe    Verarbeitung von Hand und häu  fige Wiederaufarbeitung. Ferner sind sie dem  Verderb durch Motten und Einwirkung von  Feuchtigkeit ausgesetzt. Man hat daher bereits  Polster auf     Kautschnkbasis    vorgeschlagen.  Bekannt sind Polstermatten aus     Schwamm-          gumm!    mit offenen Poren. Die Elastizität  dieser     Schwammgummiplatten    ist zwar gut.  Dem Material haftet aber ein durchdringen  der     Gummigerueh    an, der sich durch die ver  hältnismässig schnelle Alterung noch ver  stärkt.

   Der Sauerstoff der Luft dringt durch  die Struktur des     Zellkörpers    begünstigt beim  Gebrauch dauernd in das Material ein und  führt in verhältnismässig kurzer Zeit zur Oxy  dation und damit zu unerträglichem Geruch.       Zellkautseh-Lik,    dessen Zellen geschlossen und       mit        Stiekstoffgasen    gefüllt sind, hat diesen  Nachteil in geringerem Masse. Er hat aber  auch den spezifisch unangenehmen     Kaut-          schukgerueh.        Zellkautsch-Lik    ist ausserdem,  durch das Ausgangsmaterial bedingt, verhält  nismässig fest und hat keine gute Polsterwir  kung. Er wurde daher für solche Zwecke  nicht nennenswert eingesetzt.  



  Die vorliegende Erfindung bezweckt nun,  diese Nachteile zu beheben -und betrifft ein    Polster, das dadurch gekennzeichnet ist,     dass     es ein nahtloses Gebilde darstellt, welches ela  stische Teile aus einem thermoplastischen  Kunststoff in Form eines     Zellkörpers,    mit  vorzugsweise geschlossenen Zellen aufweist.  



  Das erfindungsgemässe Polster kann nicht  nur in beliebiger Dicke, sondern von     vorne-          herein    in der dem     Polsterm:dbel    entsprechen  den Gestalt hergestellt werden, die meist eine       Plattenforni    ist. Auf diese Weise wird die  nachträgliche Handarbeit erspart     3und    die       Serieniertiguing    von Polstermöbeln     erleieli-          tert.     



  Als thermoplastische Kunststoffe zur Her  stellung des Polsters eignen sich vor allem       Polymerisationskunstharze,    insbesondere     Poly-          vinylehlorid.        C3reruehlose        Zellkörper    aus     Poly-          vinylehlorid    kann man auf billige Art her  stellen; sie weisen eine fast     unbesehränkte    Le  bensdauer auf.

   Durch entsprechende     Weich-          inaeherzusätze    kann man sie in einer     lür    Pol  sterzwecke ausgezeichneten Weichheit und  Nachgiebigkeit herstellen, die beim     Zellkaut-          schul-.    nicht zu erreichen ist. Insbesondere zei  gen     Zellmaterialien    aus     Polyvinylehlorid    mit.  einem     Weiehmachergehalt    von<B>50</B> bis<B>60</B>     1/o     eine für     Polsterzweeke    geradezu ideale Be  schaffenheit. Man kann den     Zellkörper    z. B.

    dadurch herstellen,     dass    man den Kunststoff  mit einem Treibmittel in einer geschlossenen  Form unter Druck und Vermeidung einer  Expansion bis     zur    Zersetzung des Treibmit  tels erhitzt, dann die Masse -unter Druck ab-      kühlt und sie darauf im noch plastischen     Züi-          stande    eventuell durch Erwärmung -unter  Zellbildung ausdehnen     lässt.    Durch Zugabe  verschiedener Mengen Treibmittel und Weich  macher<B>k</B>     ann    man den     Zellkörper    mehr oder  weniger     weleb.   <B>und</B> elastisch machen.  



  Das     erfindungsgemässe    Polster kann so ge  staltet sein,     dass    seine Oberfläche eine Reihe  von     Einbuelltungen    besitzt. Werden zwei sol  che Körper mit einander zugekehrten Ein  buchtungen kombiniert, z. B. verklebt, oder  werden die Einbuchtungen durch eine Platte  aus gleichem oder anderem Werkstoff unter  Bildung grösserer Hohlräume abgedeckt, so  ergibt sieh ein besonders günstiger Polster  körper.

   Die Elastizität eines solchen Körpers  ist verhältnismässig gut, ohne     dass    das     Zell-          material    besonders hoch aufgetrieben     züi    sein  braucht; vielmehr können die Zellwände ver  hältnismässig     diek    gehalten sein, so     dass    die       Gasdiflusion    und die     Alterang    eines derarti  gen Materials gering bleibt     -umd    trotzdem die  mechanische Festigkeit hoch ist.  



  Das spezifische Gewicht des     Zellmaterials     wird zweckmässig durch entsprechendes Auf  treiben auf<B>0,05</B> bis<B>0,30</B>     g/cm3    gebracht.  



  Die Zeichnung zeigt einige Ausführungs  beispiele des Erfindungsgegenstandes.  



  Die     Fig.   <B>1,</B> 2 und<B>3</B> zeigen im Querschnitt  <B>je</B> eine Ausführungsform.  



  Gemäss     Fig.   <B>1</B> besteht das Polster aus  einem einteiligen, elastischen     Zellkörper   <B>1,</B> der       Einbuehtungen    2 aufweist. Der     Zellkörper   <B>1</B>  bestellt aus einem thermoplastischen Kunst  stoff mit offenen oder geschlossenen Zellen.  



  Bei der Ausführungsform gemäss     Fig.    2  ist ein Polster durch zwei miteinander naht  los, z. B. durch Kleben verbundene     Zellkör-          per    4 gebildet, die auf den einander zuge  kehrten Seiten mit Einbuchtungen versehen  sind. Diese Einbuchtungen sind gleich bemes  sen und angeordnet, so     dass    sieh die einander  zugekehrten und gegenüberliegenden Ein  buchtungen     m-t    geschlossenen Hohlräumen<B>3</B>  ergänzen.

   Ein solches Polster kann also durch  entsprechendes Zusammenfügen zweier Teil  polster der Ausführung gemäss     Fig.   <B>1</B> gebil  det werden, wobei nach dem Zusammenfügen    jeder Teil die     Einbuelltungen    des andern Teils  unter Bildung von Hohlräumen verschliesst.  



  Bei der Ausführungsform gemäss     Fig.   <B>3</B>  ist das Polster wieder aus zwei Teilen gebil  det. Der eine Teil<B>5</B> besteht aus einem Teil  polster von der Ausführung gemäss     Fig.   <B>L</B>  das durch einen     Zellkörper   <B>5</B> mit     Einbueli-          tungen    gebildet ist. Der andere Teil besteht  aus einer     Zellkörperplatte   <B>7.</B> Beide     Zell-          körper   <B>5</B> und<B>7</B> können aus geschlossenen Gas  zellen aufgebaut sein und sind derart mitein  ander nahtlos, z.

   B. durch Zusammenkleben  verbunden,     dass    die     Zellkörperplatte   <B>7</B> die Ein  buchtungen des     Zellkörpers   <B>5</B> schliesst, so     dass     diese Hohlräume<B>6</B> bilden.  



  Die Polster nach den     Fig.    2 und<B>3</B> eignen  sich besonders gut als Matratzen.  <I>Ausführungsbeispiel</I>  <I>für die</I>     Hersteltung   <I>der</I>     Zellkörper:     
EMI0002.0048     
  
    45 <SEP> Gewichtsteile <SEP> Polyvinylehlorid,
<tb>  <B>55</B> <SEP> Gewiehtsteile <SEP> Trikresylphosphat,
<tb>  <B>15</B> <SEP> bis <SEP> <B>25</B> <SEP> Gewiehtsteile <SEP> Treibmittel <SEP> (z. <SEP> B.
<tb>  Diazoaminobenzol)       werden innig zu einer Paste gerührt und  in eine Form gebracht, deren Raum  inhalt<B>1/10</B> bis 1/20 desjenigen des fertigen       Fornikörpers    beträgt, der mit der Form  hergestellt werden soll und dessen Gestalt die  Form entsprechend verkleinert nachbildet.

    Die Form wird mit der Paste restlos gefüllt,  unter einer hydraulischen Presse geschlossen  und auf eine Temperatur von<B>1750 C</B>     gne-          bracht.    Diese Temperatur wird<B>15</B> Minuten  aufrechterhalten. Die Form wird dann     auf     eine Temperatur von     7511   <B>C</B> abgekühlt und ge  öffnet. Das dabei expandierende Produkt  wird dann der     Zellformkörper.    Er bedarf  keinerlei Nachbearbeitung, sondern besitzt  eine glatte Oberfläche.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Polster, dadurch gekennzeichnet, dass es ein nahtloses Gebilde darstellt, welches elasti sche Teile aus einem thermoplastischen Kunst stoff in Form eines Zellkörpers aufweist-, UNTERANSPRüCHE: <B>1..</B> Polster nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Zellkörper geschlos sene Zellen aufweist. 2.
    Polster naeh Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Zellkörper minde stens teilweise aus einem Weichmachergehalt von<B>50</B> bis<B>60</B> % aufweisendem Polyvinyl- ehlorid besteht. <B>3.</B> Polster nach Patentansprueh, dadurch gekennzeichnet, dass es mindestens zum Teil aus einem Zellkörper besteht, der Einbuel-i- tungen aufweist. 4.
    Polster nach Patentanspruch, dadurch "ekennzeiehnet, dass es Hohlräume enthält, dessen Wände mindestens zum Teil durch einen Zellkörper gebildet sind. <B>5.</B> Polster nach Unteranspruch<B>3</B> und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Hohlräume zum Teil durch einen mit Einbuchtungen ver- sehenen Zellkörper und zum andern Teil aus einem mit diesem nahtlos verbundenen, die Einbuchtungen schliessenden Körper begrenzt worden.
    <B>6.</B> Polster nach Unteransprüchen<B>3</B> und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandung der Hohlräume durch zwei miteinander naht los verbundene Zellkörper gebildet ist, deren einander zugekehrte Oberflächen mit ein ander gegenüberliegenden Einbuchtungen versehen sind. <B>7.</B> Polster nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Zellkörper ein spe zifisches Gewicht von<B>0,05</B> bis<B>0,30</B> g/cm,3 be sitzt.
CH281383D 1949-10-26 1949-10-26 Polster, insbesondere für Sitz- und Liegemöbel. CH281383A (de)

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