Vorrichtung zum Aufhängen von Wäsche. Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Vorrichtung zum Aufhängen von Wäsche, die beispielsweise an einer Fensterbank be festigt werden kann.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Aus führungsbeispiel und eine Detailvariante des 1zrfindungsgegenstandes.
Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht. Fig. 2 stellt einen Grundriss und Fig. 3 eine Seitenansicht dar, und die Fig.4 bis 7 zeigen Einzelheiten und eine Variante einer solchen.
In dem dargestellten Beispiel sind mit 1 U-förmige Zwingen bezeichnet, deren einer Schenkelteil eine Schraube 1.1 besitzt und deren Stegteil eine Öffnung 23 hat, ersicht lich in Fig. 6. In dieser Öffnung steckt je ein Winkel 2, dessen breiteres Ende (Fig. 2) mit tels der Schraube 1.4 an eine ortsfeste Unter , lage, z. B. an eine Fensterbank, festgeschraubt werden kann.
Das schmälere, hindurchgesteckte Ende dieser Winkel 2 dient je zur Aufnahme einer Steckgabel 3. Das Kopfstück der Steckgabel 3 weist eine Öffnung 29 auf (Fig. 5), die der Breite und der Dicke des schmäleren Endes des Winkels entspricht, so dass die Teile 2, 3 ineinandergesteekt werden können, das heisst zusammen eine Steckvorrichtung bilden. Die i Längsöffnungen der Steckgabeln 3 (Fig. 2 und Fig.5) sind je von zwei Querträgern 9 und 11 durchsetzt, um je einen in diesen Längsöffnungen mittels eines Zapfens 1.2 ge lenkig befestigten Lenker 4 waagrecht zu hal ten.
Der Rahmen 6 und die Lenker 4 sind durch Bolzen 18 (Fig. 4) miteinander gelen kig verbunden. Dies ermöglicht, den Rahmen 6 hochziehen zu können. Der abgestufte Bolzen 18 (Fig. 4) ist mit seinem Gewindezapfen 26 im Rahmen 6 festgeschraubt. Der Bund 15 bildet den Abstand zwischen dem Rahmen 6 und dem zugehörigen Lenker 4 (Fig. 2). Die crewindelose Partie 25 der Bolzen 18 ist in die Lenker 4 so eingepasst, dass sich diese frei drehen können.
Auf die Gewindezapfen 24 der abgestuften Bolzen 18 ist je eine Scheibe 16 geschoben und mit einer Gewindemutter 7 (Fig.2, 4) gegen einen Absatz der gewinde losen Stufe 25 festgeschraubt, so dass die Len ker 4 nicht blockiert werden können.
Der Rahmen 6 ist im Querschnitt T-förmig gebildet und weist auf der Innenseite an den Rahmenquerteilen in kleinen Abständen Lö- eher 20 auf zur Aufnahme des Wäscheseils. Am einen Längsteil des Rahmens 6 befinden sich an jedem Ende zwei Lageraugen 21, die zur Lagerung von rechtwinklig gebogenen Steckriegeln 22 dienen, um den Rahmen 6 in seiner Grundlage festzuhalten. Zu diesem Zwecke ist in die Steckgabeln 3 (Fig. 5) je ein Loch 27 gebohrt, das der Grösse der Steckrie gel 22 angepasst ist.
Um ein rasches Einschie ben der Steckriegel 22 in die Arretierlöcher 27 zu gestatten, ist am untern Teil der Steck gabeln 3 (Fig.5) auf der Rahmenseite ein Anschlag 28 gebildet, der den angeschlagenen Rahmen so hält, dass die Arretierlöcher 27 und der Steckriegel 22 miteinander fluchten. Die einen Enden 5 der Lenker 4 sind abgebogen und haben eine Bohrung, in welche je ein zylindrischer Riegelstift 10 eingepasst ist. Letztere können mit leichtem Druck in die im Rahmen 6 befindliche Bohrung 8 (Fig. 1) hin eingeschoben werden, womit der Rahmen 6 auch in hochgezogener Stellung waagrecht ge halten werden kann.
Soll ,die Vorrichtung zum Aufhängen von Wäsche an einem Balkon befestigt werden können, muss im Gegensatz zum Befestigen an einer Fensterbank die U-förmige Zwinge 1 mit ihrem Stegteil waagrecht über die Balkon mauer oder das Eisengeländer gelegt werden und an Stelle der Winkel 2 der schmälere Teil eines Plättchens 30 (Fig. 7) in die Öffnung 23 ,geschoben werden und der breitere Teil mit tels der Schraube 14 gegen die ortsfeste Un terlage festgeschraubt werden. Als Hauptteil der Steckvorrichtungen ist der Winkel 2 vor gesehen, und das Plättchen 30 ist ein zusätz licher Teil, der bei der Befestigung an Balkon geländern in senkrechter Lage an Stelle des Winkels festgeschraubt wird.
Die Hand habungsweise der gezeichneten Vorrichtung zum Aufhängen von Wäsche ist wie folgt In .der Grundlage sind der Rahmen 6 und die Lenker 4 in gleicher Höhe, also waagrecht, gehalten, wie aus Fig. 1 hervorgeht. Zum Hochziehen des Rahmens 6 werden die Ar retierriegel 22 durch Zurückziehen gelöst, und der Rahmen 6 wird so weit hochgezogen, bis die Lenker 4 an die Querträger 9 der Steck gabeln 3 (Fig.3) anstossen, womit die Grösse der Versehwenkung begrenzt, bleibt. Vom hochgezogenen Rahmen 6 gelangt dabei ein Teil zum Fenster oder Balkon hinein, womit eine günstige Lage zum Einhängen der Wäsche geschaffen ist.
Ist die Wäsche aufgehängt, so wird der Rahmen 6 in die waagrechte Stellung (Fig. 1 zurückgeschoben. Die beiden Querteile des Rahmens 6, welche mit den Lenkern 4 durch die abgestuften Bolzen verbunden sind, kön nen an ihren Enden derart. ausgebildet sein, dass die beiden Rahmenlängsteile in Form von Rohren in diese Enden eingepresst werden können, wodurch je nach Wahl der Rohrlänge die Länge des Rahmens variiert werden kann.