Zeitregistrierapparat. Bei der Reäistrierung der für einen be- stimnrterr Zweck verbrauchten Zeit, beispiels weise der zur Ausführung einer Arbeit in einer Fabrik verwendeten Zeit, bedient man sieh gewöhnlich einer mit einem Zeitstempel verbundenen Uhr, durch die auf eilte Karte oder dergleichen die Zeitpunkte des Anfangs und des Endes der Arbeit aufgedruckt. wer den.
Die benötigte Arbeitszeit wird danach auf (;rund der auf der harte verzeichneten Be ginn- und Selrlusszeiten berechnet. Diese Zeit ausrechnung erfordert. grosse Aufmerksamkeit und ist sehr zeitraubend. Sie kann nur von geschultem Personal ausgeführt werden, da Rücksicht auf etwaige Unterbrechungen der Arbeitszeit infolge von Arbeitspausen, Ab wesenheit. oder anderer Zeitversäumnis genom men werden muss, die von der gemessenen Arbeitszeit abgerechnet werden müssen, um die wirkliche Arbeitszeit für- eilte bestimmte Arbeit zu erhalten.
Um diese Nachteile zu vermeiden, sind Zeitregistrierapparate vorgeschlagen worden, die mit einer Anzahl von Einzelzählwerken und einem den letzteren gemeinsamen und zu ihrem Fortschalten dienenden Zeitsebaltwerk versehen sind. Die Erfindung betrifft einen solchen Apparat. Bei diesen bekannten Apparaten müssen ,jedoch die Einzelzählwerke, zum Beispiel von der betreffenden Person selbst, ausgesucht werden, so dass aus Versehen oder absielrtlich fehlerhafte. Beeinflussungen der Einzelzähl werke entstehen können.
Die Erfindung, bezweckt, diesen Nachteil zu beheben. Der erfindungsgemässe Apparat zeichnet sieh dadurch aus, dass beim Einfüh ren einer Stempelkarte in den Apparat, welche harte einer voll einer Mehrzahl Personen, deren Arbeitszeit.
registriert werden soll, durch ein Zeichen auf der Karte selbst zugeteilt ist, ein der betreffenden Person zugeordnetes Einzelzählwerk ausgewählt und mechanisch an ein allen Einzelzählwerken gemeinsames Stem pelwerk angeschaltet wird, und dass ferner eitre zwischen diesem Einzelzählwerk und. dem Zeitsehaltwerk vorhandene Kupplung beein- flusst wird.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs- gegenstandes ist im folgenden an Hand der schematischen Zeichnung beschrieben. Es zeigen.: Fig.1 einen Teil einer Seitenansicht des Zeitregistrierapparates, Fig. 2 perspektivisch einige Einzelzähl werke nebst einer Übertragungseinrichtung zwischen denselben und einem Stempelwerk, Fig. 3 bzw. 4 Teile der Auswahleinrichtung für ein Einzelzählwerk von der Seite bei teil weise bzw.
vollständig in einen Kartentrichter eingesteckter Stempelkarte, Fig.5 und 6 Vorderansichten von Teilen der Auswahleinrichtung nach Fig.4. Fig. 7 und 8 weitere Teile dieser Auswahl einrichtung von vorn bzw. von unten, Fig.9 in grösserem Massstab die bei den Einzelzählwerken angeordneten Teile der Aus wahleinrichtung, Fig.10 eine Einzelheit einer Zahlenrolle der Einzelzählwerke, Fig. 11 und 12 von der Seite bzw.
von vorn den Kartentrichter des Apparates, Fig. 11 zu dem einen Teil des Antriebes, und Fig. 13 ist das Beispiel einer Stempelkarte. Der veranschaulichte Zeitregistrierapparat weist eine Anzahl Einzelzählwerke E (Fig. 1, 2) auf, je eines für jede Person, deren Ar beitszeit zu kontrollieren und auf einer Stem pelkarte zu registrieren ist. Den Einzelzähl werken gemeinsam sind ein nicht dargestelltes Zeitschaltwerk sowie ein StempelWerk S zum Bedrucken der Stempelkarten 28.
Das Stempelwerk S besitzt. acht auf einer gemeinsamen Welle 90a- drehbare Drucktypen- räd-er 90 (Fig. 1 und 2), von welchen die vier in Fig. 2 rechts befindlichen Räder 905 zum Aufdrucken der Angaben der Einzelzählwerke E dienen und unter sich gleich sind. Die Räder 905 sind auf der einen Hälfte des Umfanges mit zehn Drucktypen 91, und zwar 0 bis 9, versehen, auf der andern Hälfte aber mit einem Zahnkranz 92 ausgerüstet, mittels wel chem sie eingestellt werden. Die vier weiteren, in Fig.2 nur schematisch mit.
Typen verse- henen Räder 901, 902, 903 bzw. 904 dienen zum Aufdruck der Woche, des Wochentages, der Stunde bzw. Minute und werden in nicht gezeigter )ATeise selbsttätig von einem Uhrwerk angetrieben.
Zum Stempelwerk S gehört. ein Stempel hammer 95, der .auf einer Welle 96 gelagert ist und dazu dient, die Stempelkarte 28 gegen die Stempelräder 901 bis 905 zu drücken, wenn die Stempelung erfolgen soll. Der Hammer 95 besitzt eine Nase 147, ,die mittels einer am Hammer angreifenden Zugfeder 149 mit der Peripherie einer den Hammer betätigenden Nockenscheibe 146 in Berührung gehalten wird.
Die in einen Kartentrichter 30 einzufüh rende, in Fig. 13 gezeigte Zeitstempelka.rte 28 besitzt unter anderem vier vertikale Kolonnen a, <I>b,</I> c und<I>d,</I> in deren Feldern die Woche, der Wochentag, die Stunde, die Minute und die Gesamtzeit mittels der Druektypenräder <B>901,</B> 902, 903, 90-1 und aller 905 auf:
gestempelt wer den und weist in ihrer linken, unter Ecke eine oder mehrere Reihen eingestanzter Löcher 29 auf, die ein ZuordnunIszeiehen der betref fenden Karte zu einem der Einzelzählwerke E darstellen. Die erste Löeherreihe entspricht zum Beispiel den Zehnern und die zweite Reihe den Einern der Ziffer dieses Einzelzählwerkes E. Wenn also zum Beispiel einer Person die Ziffer 57 zugeteilt ist, so enthält die erste Reihe ihrer Karte fünf Löcher und die zweite sieben Löcher. Hat sie die Nummer 99, so wer den die Reihen je neun Löcher enthalten usw.
Nach Einführen der zu bedruckenden Karte 28 in den Trichter 30 wird bei der Abstempe lung ein Loch 143 (Fig.13) in einer vertikalen Kolonne gestanzt, das bei der nächsten Stem pelung die Lage der Karte im Trichter 30 so bestimmt, dass die Aufdrucke der Reihe nach mit gleichen Abständen untereinander erfolgen.
Die Einzelzählwerke E des Apparates kön nen von beliebiger Bauart sein. Beim darge stellten Ausführungsbeispiel weist jedes der Einzelzählwerke in üblicher Weise eine An zahl (vier) auf einer gemeinsamen Achse 4 angeordnete Ziffernräder 3 mit zwischen den Rädern angebrachten Zehner-L\bertragungs- organen 5 auf (Fig. 1, 2).
An dem in den Fig. 1 und 9 zuvorderst befindlichen Ziffern rad 3 ist ein in Fig. 2 niehtgezeigtes Schalt rad 6 befestigt, das durch eine an einer auf und ab bewegbaren Stange 7 (Fig.9) mittels eines Zapfens 8 gelagerte Sehaltklinke 9 je weils um einen Schaltsehritt gedreht: wird, wenn die Stange 7 abwärts bewegt wird', wäh rend die der Wirkung einer Feder 18 unter stellte Schaltklinke 9 bei der Aufwärtsbewe gung der Stange in die nächstfolgende Zahn lücke des Schaltrades 6 eintritt.
Die Einzelzählwerke E sind je zu zehn in nebeneinander befindliehen, vertikalen Reihen angeordnet, denen je eine Stange 7 zugeord net ist, die zu jedem Einzelzählwerk der be treffenden Reihe eine Sehaltklinke 9 tränt und somit alle Einzelzählwerke der Reihe gleichzeitig betätigen kann, wobei die Stange 7 bei der vorliegenden Ausführungsform die Zeitstromstösse eines nichtgezeigten Zeitschalt- werkes durch mechanische Schaltimpulse an die Zählwerke übermittelt.
Die Stangen 7 werden beispielsweise durch je eine auf der Welle 101 befestigte, nicht gezeigte Nockenscheibe bei jeder Umdrehung der Welle in bekannter Weise einmal auf und nieder bewegt, während später beschriebene Organe dafür sorgen, dass die Schaltklinke 9 eines Einzelzählwerkes erst ein- bzw. ausge rückt wird, wenn auf der dem betreffenden Zählwerk zugeordneten Stempelkarte beim Weggang die Arbeitszeit. aufgestempelt. wer den soll.
.Jedes Einzelzählwerk E weist. nach Fig. 9 eine auf einer Welle 55 gelagerte Seheibe 56 auf, die mittels eines Schaltrades 57 schrittweise gedreht werden kann. Das Schalt rad 57 wird von einer Schaltklinke 58 betä tigt, die an einem Arm 59 befestigt ist, der auf der Welle 5'5 hin und her schwenkbar ist. Der Arm 59 hat. einen Finger 60, den eine nichtgezeigte Feder abwärts zu drehen sucht.. Rechts von den Zählwerken Ein Fig. 9 be findet sich eine der betreffenden, vertikalen Zählwerkreihe zugeordnete, vertikale Welle 44 mit je einer Nase 45 zu jedem Zählwerk die ser Reihe.
Jede der Nasen 45 kann durch Drehung der Welle 44 unter den Finger 60 des Armes 59 gelangen und dreht, wenn die Welle 44 alsdann aufwärts bewegt wird, den Finger 60 mitsamt dem Arm 59 im Gegen uhrzeigeisinn, wodurch die Klinke 58 das Schaltrad 57 und somit die 'Scheibe 56 um einen Schaltschritt dreht.
Ein um eine Achse 16 schwenkbarer Arm 15, welcher an der durch die Feder 18 gesteuerten Schaltklinke 9 angreift, wird durch eine auf ihn wirkende Zugfeder 17 in Berührung mit der Scheibe 56 gehalten und durch den Drehschritt der letzteren geschwenkt, wodurch die Schalt klinke 9 am Schaltrad 6 aus- oder eingerückt wird, je nachdem der Schwenkarm 15 die oben oder in der :Mitte von Fig. 9 gezeigte Lage ein nimmt.
Um anzuzeigen, ob das Einzelzählwerk vom Zeitschaltwerli: losgekuppelt ist oder nicht, ist der Arm 15 mit einem zweifarbigen Schau zeichen 170 versehen, von dem durch ein Fenster 171 auf der Vorderseite des Appa rates die eine bzw. andere Farbe sichtbar ist, je nachdem sieh die Schaltklinke 9 in aus- oder eingerückter Stellung befindet.
Die Ziffernräder 3 jedes Einzelzählwerkes sind mit ihrer Achse 4 in einem Bügel 82 (Fig.1) befestigt, der um eine im Apparate gestell befestigte Achse 83 drehbar und mit tels einer Feder 150 in seiner normalen Lage gehalten ist. (Fug. 1 zuoberst). Auf jedem Zif fernrad 3 ist eine Anschlagnase 84 (Fig.10) so angebracht., dass das Ziffernrad sich in Nullage befindet, wenn diese Anschlagnasen beim R.üekstellen des Zählwerkes und Drehen der Ziffernräder an einem Anschlag 85 auf treffen. Die Ziffernräder sind je mit einem Zahnrad 86 ausgestattet,, das mit einer Zahn stange 87 in Eingriff gebracht werden kann, normalerweise aber ausser Eingriff steht.
Die Zahnstange 87 wird in weiter unten zu erläuternder Weise von der Welle 101 ange trieben.
Am Kartentrichter 30 (Fig.1) des Zeit stempelwerks ist. ein Sternrad 31 angeordnet, das durch eine Welle 32 (Fig.5) mit einem Zahnrad 33 verbunden ist, das in ein Zahn segment 34 eingreift, welches durch einen Lenker 36 mit. einem Stufensegment. 37 mit Stufen 43 (Fug. 6) verbunden ist. Diese Stu fen 43 entsprechen den Löchern 29 der Stempelkarte 28. Die Zahl der Stufen ent spricht der grössten Lochzahl 29 einer Reihe der Stempelkarte.
Das Sternrad 31 und Zahn rad 33 sind in einem Rahmen 38 angebracht, der um eine am Gestell des Apparates gela- (yerte Achse 35 beweglich ist und für den am Gestell ein Anschlag 39 vorhanden ist. Eine Feder 40 sucht den Rahmen 38 gegen den Kartent.riehter zu drücken, damit das Stern rad 31 in die Löcher 29 der Stempelkarte 28 eingreift.
Nach einem bestimmten Arbeits verlauf sorgt. eine auf das Stufensegment 37 wirkende Feder 41 für die Rückstellung des Sternrades 31, des Segmentes 34 und des Stufensegmentes 37 in ihre Ausgangslagen, in welchen die Feder 41 das Stufensegment 37 in Berührung mit einem am Gestell befestigten Anschlag 42 hält.
Für die beiden Reihen von Löchern 29 in der Stempelkarte 28 (Fig.13) ist je eine der hiervor beschriebenen. Einrichtungen am Kar tentrichter vorgesehen. Die entsprechende Einrichtung für die zweite Löcherreihe ist mit gleichen, mit einem Beistrich versehenen Bezugsziffern 31' bis 41' bezeichnet. (Fig.1).
Zur Übertragung der Bewegung der Stu fensegmente 37 bzw. 37' auf die Einzelzähl werke E dienen die Wellen 44 (Fig.7) und die auf diesen bei dem Einzelzählwerk ange brachte Nase 45' (Fig.7 und 8). Jedem der zehn in einer Vertikalreihe vorhandenen Ein zelzählwerke ist somit eine Nase 45 zugeord net, welche zehn Nasen in Wendelanordnung verteilt auf der Welle 44 befestigt sind, so dass bei Drehschritten der Welle .die zehn Nasen 45 der Reihe nach in ihr zugehöriges Einzel zählwerk eingreifen. .
Auf jeder der Wellen 44 ist. unten ein Zahnrad 46 befestigt und ein auf ihr frei drehbares Zahnrad 47 angeordnet, das in seiner Lage durch einen Bund 48 gehalten wird. Jedes Zahnrad 47 besitzt unten ferner einen Arm 49. Vor den Armen 49 ist ein waagrechter, sich an sämtlichen Wellen 44 vorbei erstreckender Balken,50 (Fig. 1 und 8) vorgesehen, der gegenüber jeder Welle 44 je einen auf diese mx gerichteten Finger 51 be sitzt und mit zwei Zapfen 52 im Gestell 213 drehbar gelagert ist.
Der Balken 50 besitzt ferner einen Arm 50', auf den eine auf der Welle 101 sitzende Nocken scheibe wirkt (Fig. 1), um den Arm 50' und somit auch die Finger 51 auf und nieder zu schwenken. Die Arme 49 sind so angeordnet, dass bei gleichzeitiger, schrittweiser Drehung aller Zahnräder 47 jeweils nur ein Arm 49 an dem ihr gegenüber befindlichen Finger 51 des Balkens 50 in Eingriff gelangt..
Die Zahnräder 46 bzw. .die Wellen 44 wer den durch eine Zahnstange 53 und die Zahn räder 47 durch eine Zahnstange 54 gedreht. Die Zahustangen 53,154 (Fig. 7 und 8) wer- den von Haltern 211 getragen, die an einem am Gestell 213 befestigten Bolzen 212 ange bracht sind.
Die Zahnstange 53 wird durch eine nicht gezeigte Feder gegen einen Arm 180 gedrückt (Fig.1), der die Längsverschiebung der Zahn stange 53 bewirkt und zu diesem Zweck auf einer Welle 182 befestigt. ist, die an einer am Gestell des Apparates befestigten Hülse 181 gelagert ist.
Der Arm 180 ist mittels der Welle 182 mit. einem andern Arm 183 verbun den, auf welchem eine Rolle 184 gelagert ist., die auf einem zylinderförmigen, an der einen Stirnseite mit Kurvenflächen versehenen Kör per rollt, der seinerseits auf der Welle 101 befestigt ist. Auch zum Längsverschieben der Zahnstange 54 sind entsprechende, nicht gezeigte Antriebsorgane vorhanden.
Beim Einführen der Stempelkarte 28 in den Kartentrichter 30 greifen die Zähne des Sternrades 31 in die Nummernlöcher 29 der Karte ein, so dass die Karte das Sternrad 31 dreht und über das Zahnrad 33 und das Seg ment 34 .das .Stufense2--rnent 37 nach Mass- be der Anzahl Löcher 29 mehr oder weniger verschwenkt (siehe Fig.4). Mit jedem Loch 29, in das ein Zahn des Sternrades 31 ein- und austritt.,
rückt das Stufensegment 37 um einen Schritt entsprechend einer Stufe vor wärts, also bei fünf Löchern der zugeordneten Lochreihe der Stempelkarte 28 um fünf Schritte entsprechend der Teilung für fünf Abstufungen 43. Wenn die Zähne\ des Stern rades nach Vorbeiführung der ganzen Loch reihe der Karte an der letzteren anliegen, wird der Rahmen 38 gegen den Anschlag 39 gedrückt, und es werden dadurch das Stern rad: 31 und damit die Segmente 34 und 37 in der erreichten Lage festgehalten.
Wird die Stempelkarte wieder aus dem Kartentrichter herausgezogen, so fällt das Sternrad 31 wieder in die Lochreihe ein, wird zurückgedTeht und bringt auch die Segmente 34 und 37 in ihre Ausgangslage zurück, in der das Segment 87 durch die Rückführfeder 41 gegen den An schlag 42 gedrückt wird. Diese Ausgangslage ist in Fig. 3 und 4 strichpunktiert dargestellt.
Die gleiche Wirkung ruft die zweite Reihe der t,öcher 29 in der Stempelkarte 28 bei den entsprechenden Organen 31' bis 41' hervor. Das Resultat der beiden Einzelwirkungen be steht darin, dass das ,dem Zuordnungszeichen der Stempelkarte entsprechende Einzelzähl werk für die beabsichtigte Funktion ausge wählt wird.
Wenn die Zahnstange 53 (Fig.l und, 7) gegen das vor ihrem einen Ende angeordnete Stufensegment 37 geschoben wird, so wird dieser Vorschub durch Anschlag an die bei der Einstellung durch die Stempelkarte in die Bewegungsbahn der Zahnstange 53 ge langte Stufe 43 begrenzt. Die Bewegung der Zahnstange 53 wird durch die Zahnräder 46 auf sämtliche Wellen 44 übertragen, die eine der Bewegung der Zahnstange entsprechende Teilumdrehung ausführen.
Die Zahl der Stu fen 43 des Stufensegmentes 37 stimmt. mit. der Zahl der Nasen 45 jeder Welle 44 überein, und der Abstand von Stufe zu Stufe ist, so bemessen, clüss durch die Bewegung der Zahnstange von Stufe zu Stufe bei jeder ,Stufe der Reihe nach eine der Nasen 45 jeder Welle 44 in die Eingriffslage mit einem ihrer zugeordneten Einzelzählwerke gelangt.
Die Anordnung ist so ausgebildet., dass, wenn mit tels der einen Lochreihe der Stempelkarte, zum Beispiel die siebente Stufe des Segmentes 37, vor das Ende der Zahnstange 53 gelangt, die letztere die siebenten Nasen 45 aller Wel. len 44 gleichzeitig für den Eingriff in die diesen Nasen zugeordneten Zählwerke ein stellt.
Die Zahnstange 54, die auf die lasen Zahn räder 4 7 wirkt., arbeitet entsprechend mit der durch die Stempelkarte eingestellten Stufe der ihr zugeordneten Stufenseheibe 37' zu samrnen. Dabei gelangt der Arm 49 des Zahn rades 47 der der betreffenden Stufe entspre chenden Welle 44 gerade mit. dem ihr gegen über befindlichen Finger 51 des Balkens 50 in Eingriff.
Werden die Finger 51 beim Drehen des Balkens 50 aufwärts ge schwenkt, so hebt. nur der mit dem .1rm 49 in T:in nriff stehende Finger 51 die zugehörige Welle 44, auf welcher wiederum nur die in Eing-riffsbereitsehaft befindliche Nase 45 mit dem zugehörigen Einzelzählwerk zusammenwirkt, damit dieses angetrieben wird, während alle andern Einzelzählwerke nicht betätigt werden. Wenn der Finger 51 in seine Ausgangslage zurückkehrt wird .die Welle 44 durch zwei Federn 102 (Fig. 1) wieder in ihre Ruhelage gebracht.
Der zum Antrieb des Zeitschaltwerkes die nende Elektromotor wird bei Einführung der Stempelkarte in den Trichter in Betrieb ge setzt, falls er nicht schon eingeschaltet ist.
In der Regel arbeitet jedes Unternehmen mit regelmässiger Arbeitszeit. Die Arbeit be ginnt am Morgen zu einem bestimmten Zeit punkt und endet nachmittags zu einem be stimmten Zeitpunkt, und diese Zeitspanne wird durch etwaige Arbeitspausen unterbro chen. Die in den Zählwerken angerechnete Zeit, darf in der Regel nur .die regelmässige Arbeitszeit umfassen. Der Arbeiter kann je doch etwas vor Beginn der Arbeitszeit ein treffen und seine Ankunft im Apparat fest legen, und er kann auch in seiner Abteilung nach Schluss der Arbeitszeit verweilen und somit einen späteren Weggang im Apparat festlegen.
Um zu verhindern, dass Zeitstromstösse ausserhalb der regelmässigen Arbeitszeit. an die Einzelzählwerke gelangen, ist. in jeder senk- rechten Reihe von Einzelzählwerken je eine senkrechte Stange 61 (Fig. 9) vorgesehen, die sich an sämtlichen in dieser Reihe ange brachten Zählwerken vorbei erstreckt. Die Stange 61 wird in an sich bekannter Weise von einer nicht gezeigten Nockenscheibe einer Welle in Längsriehtung auf und ab bewegt. Diese Bewegungen finden zu vorbestimmten Zeitpunkten statt.
Die Stange 61 ist. bei jedem Einzelzählwerk mit. einer um einen Zapfen 62 drehbaren Sperrklinke 63 versehen, die in den Arm 15 eingreifen kann. Die Sperrklinke 33 wird mittels einer Feder 65 in ihrer Sperr lage mit. einem an der Stange 61 befestigten Anschlag 64 in Berührung gehalten. Am Ende der regelmässigen Arbeitszeit wird die Stan"e 61 abwärts bewegt, wobei die Sperr klinken 63 an den Armen 15 angreifen und sie abwärts drehen. Die Schaltklinken 9 der Zählwerke werden damit ausgerückt, so d'ass keine Zeitstromstösse mehr an die Zählwerke übertragen werden.
Die Stange 61 bleibt nun bis zum Beginn der regelmässigen Arbeitszeit in dieser untern Lage, bei welchem Beginn sie gehoben wird und die Arme 15 freigeben kann, die sich unter der Wirkung der Feder 17 gegen ihre Anschläge auf den Scheiben 56 legen. Sofern eine solche Scheibe 56 in der in Fig. 9 zuoberst. gezeigten Stellung ist, wird die Schaltklinke 9 eingerückt, und die Zeit stromstösse können auf die entsprechenden Zählwerke wirken.
Ausserhalb der regelmässigen Arbeitszeit, wo die Zeitstromstösse normalerweise nicht. auf die Bügelzählwerke wirken, soll für Personen, die Überzeitarbeit ausführen, die Möglichkeit bestehen, Zeitstromstösse auf das ihnen zugeordnete Zählwerk wirken zu lassen. In diesem Fall wird ein Schlüssel 66 (Fug. 9 unten) beim betreffenden Zählwerk einge führt. Dieser Schlüssel 66 seliiebt die Sperr klinke 63 zurück, so dass sie beim Senken der Stange 61 nicht am Arm 15 angreift und dieser somit in derjenigen Lage bleibt, die er inne hatte, bevor die Stange 61 gesenkt wurde. Steht dann die Scheibe 56 in der Ein schaltlage, so werden die Zeitstromstösse auf das Zählwerk übertragen.
War beim Ein stecken des Schlüssels 66 die Sperrklinke 63 mit dem Arm 15 schon im Eingriff und die Stange 61 gesenkt, wobei also die Zeitstrom stösse vom Einzelzählwerk abgeschaltet. sind, so wird die Sperrklinke 63 durch den Schlüssel 66 vom Arm 15 weggeschoben. Der Arm wird durch die Feder 17 gegen seinen Anschla- an der Scheibe 56 gezogen, und falls die Scheibe 56 in ,der Einschaltlage ist, wird die Schaltklinke 9 eingerückt, so d'ass die Zeit stromstösse auf .das Zählwerk übertragen wer den.
Zur Kupplung eines beliebigen Einzel zählwerkes mit dem Stempelwerk dienen so viele Zahnstangen 87, als das Zählwerk Zif fernräder 3 besitzt, hier somit vier Zahnstan gen. Diese Zahnstangen 87 erstrecken sieh längs jeder vertikalen Reihe von Einzelzähl werken (Fig.1 und 2) und sind den sämt- liehen in der betreffenden Leihe überein ander angebrachten Zählwerken gemeinsam. .Die Zahnstangen 8 7 verschiedener Vertikal reihen von Zählwerken sind durch Wellen 88 finit Zahnrädern 89 gemäss Fig. '? so gekuppelt,
dass eine Welle mit sämtlichen Einerstangen bzw. Einerrädern aller Einzelzählwerke zu sammenarbeitet, eine zweite Welle mit sämt- liehen Zehnerstangen bzw. Zehnerrädern usw. Es führen somit jeweils sämtliche Einer stangen gleichzeitig gleiche Bewegungen aus, analog die Zehner-, Hunderter-Stangen iLSw.
Die Zahnstangen 87 einer Vertikalreihe von Einzelzählwerken sind nach unten ver längert und können je mit einem doppel seitigen Zahnsegment 94 zusammenarbeiten, welche Zahnsegmente mit ihrer andern Seite je in eine Zahnstange 93 eingreifen, die mit einem der Zahnkränze 92 der Typenräder 90 des Stempelwerkes S kämmen, an welchen gleichviel Typenräder 90 vorhanden sind wie Ziffernräder 3 an jedem der Einzelzählwerke in, das heisst vier Räder 90.
Die doppelseitigen Zahnsegmente 94 sind auf der Achse 96 drehbar gelagert und mittels je einer Feder 97 elastisch mit einem von einer Feder<B>151</B> gesteuerten Hebelarm 98 ver bunden, der sich um die Achse 96 drehen kann find eine Rolle 99 trägt, die an der Peripherie einer auf der Weile 101 befestig ten Nockenscheibe 100 abrollt.
Soll der in .einem Einzelzählwerk aufgelau fene Zählwert auf das Stempelwerk zum Auf druck auf die Stempelkarte übertragen wer den, so bewirkt das Einführen der Stempel karte 28 in den Kartentriehter 30, dass das Zählwerk in Eingriff mit.
den zugeordneten vier Zahnstangen 87 gelangt, indem die Nase 45 beim Senken der Welle 44 an dem das be treffende Zählwerk tragenden Bügel 82 an greift und ihn um den Zapfen 83 so ver- schwenkt., dass die Zählwerkräder sich von den Zehner-C'bertragungszalinrädern 5 ab heben und mit ihren Zahnkränzen 86 in die Zahnstangen 87 eingreifen.
Der Zählwert. des betreffenden Zählwerkes wird in später im einzelnen dargelegter Weise auf das Stempel werk übertragen, während das Zählwerk gleichzeitig auf Null zurückgestellt wird und dann auf die Stempelkarte gedruckt.
Beim Kartentrichter 30 (Fig.11 und 12) ist an einem Zapfen 127 des Gestelles eine Stange<B>126</B> schwenkbar gelagert, an welcher eine zweite Stange 128 mittels zweier Stifte <B>129</B> in Langlöchern 130 längsverschiebbar angebracht. ist.
Eine an einem auf der Achse 1-18a drehbar gelagerten Hebel 148 angrei fende Zugfeder 140 sucht den einen Hebel arm des Ilebels 1#48 in den Einschiebeweg der Stempelkarte unter den Kartentrichter 30 ragen zu lassen, während der andere Hebel arm in einen Schlitz am abgewickelten, obern Ende der Stange 126 eingreift, um die Stange <B>126</B> um den Zapfen 1?7 zu schwenken.
Ein auf einem feststehenden Zapfen 133 gelagerter Ilebel 132 umgreift mit seinem einen, ge- sehlitzt.en Ende 134 einen Stift 131 der Stange 128, während sein anderes Ende durch einen Lenker 135 mit einem Winkelhebel 136 ver- lruilden ist, der auf einem am Gestell befestig ten Zapfen 13'7 gelagert ist. An den zweiten Arm des Winkelhebels 136 ist am Zapfen <B>138</B> eine Klinke <B>1.39</B> angelenkt.
Die Arbeitsweise des Apparates bei der Stempelung der massgebenden Zeit ist fol gende: Beim F,infühi^en der Stempelkarte 28 in den Kartentrichter 30 werden durch deren Nummernlöcher 29 die Sternräder 31, 31' c.eiltsprechend der Nummer des Karteninhabers gedreht. und das zugeordnete Einzelzählwerk E ausgewählt.
Beim weiteren Einschieben der Karte wird der Hebel 148 vom untern Kar tenrand aus seiner strichpunktierten Lage (Fig. 11) weggesehoben und bewirkt., dass clie Stan-e 126 um ihren Zapfen 727 aus der strichpunktierten Lage herausscllwingt und sich die Stange 128 dem Kartentrichter so nähert, dass der . Stift 142 sich gegen die S'tempelkarte legt. Ist diese noch nie gestem- pelt worden, so gellt- sie so weit nach unten, dass sie gegen einen Anschlag trifft., den das abgewinkelte, untere Ende der Stange 128 bildet.
Ist die Karte schon gestempelt wor den, so fällt der Stift.142 in .dasbei der letz ten Stempelung gestanzte Loch 143 (Fig:11) ein. Beim Hineinschieben der Stempelkarte in den Kartentrichter wird also in jedem Falle die Stange 128 entgegen der Wirkung einer nichtgezeigten Rüekführfeder so weit mitgenommen, wie es die Stifte 129 in den Langlöchern 130 gestatten. Diese Bewegung wirkt über den Stift 131, den Hebel 132, den Lenker 135 und den Hebel 136 auf die Klinke 139,
die in Fig.ll nach links bewegt wird und !den Arm 116 einer auf einem Zapfen 112 drehbaren Sperrklinke 123 mitnimmt. Ist dieser entgegen der Wirkung der am Arm 116 angreifenden Zugfeder 115 ausreichend nach links gebracht worden;
so wird die Sperr klinke l23 aus dem auf d-er Welle 101 be festigten Sperrad 108 ausgerückt. Gleich zeitig wird die Stange 119 durch einen in einen Längsschlitz derselben vorstehenden Stift 118 des Armes 116 aus der strichpunk tierten Lage nach links geführt, wobei durch die Stange 119 mitbewegte Kontaktfedern 120 den .Stromkreis für den Motor schliessen, der die Welle 101 in Drehung versetzt.
Wenn die mit Schlitzen 119a an feststehenden Führungs stiften 119b geführte Stange 119 ihre End- lage links erreicht, trifft die Spitze 144 der Klinke 139 auf eine Rolle 145, welchen die Klinke 139 vom Arm 1'16 abhebt (Stellung in Fig.ll),
so dass die Sperrklinke 123 an der Peripherie des rotierenden Sperrades 108 zum Anliegen kommt und nach einer vollständigen Umdrehung der Welle 101 wieder in die Sperrlücke 109 des Sperrades 108 unter der Wirkung der Feder 115 einfällt.
Die Nockenscheiben auf der Welle 101 (Fig.1) sind so ausgebildet, dass sie zuerst die Zahnstangen 53 und 54 betätigen, welche über die Zahnräder 46 und 47 das der in den Trichter eingeschobenen Stempelkarte zuge ordnete Einzelzählwerk E auswählen, worauf die Welle 44 durch den Arm 50 gehoben wird und beim Senken mit der Nase 45 den Bügel h2 des Zählwerkes niederdrückt. Hierbei wer den die Ziffernräder 3 von den Zehner-Über- tragungsorganen 5 ausgerüekt, und ihre Zahn kränze 86 gelangen in Eingriff mit den Zahn stangen 87.
Durch die Drehung .der Welle 101 wird. der Arm 98- um seine Achse 96 ver- schwenkt. Diese Bewegung wird durch die Federn 97 auf die doppelseitigen Zahnseg mente 94 übertragen, die die Zahnstangen 87 nach unten ziehen, wodurch die Ziffernräder 3 gedreht. werden, bis die Nasen 84 (Fig. 10) an den Anschlägen 85 auftreffen, womit die Rückdrehung der Ziffernräder 3 auf Null vorgenommen ist und die Bewegung der Zahnstangen 87 begrenzt. wird. Die Bewe gung des Armes 98 (Fig.l) kann sich noch fortsetzen, ohne d'ass die Zahnsegmente 94 ge dreht werden, jedoch unter Streckung der Federn 97.
Die von der Rückdrehung der be treffenden Ziffernräder 3 abhängige Bewe gung -der entsprechenden Zahnsegmente 94 wird durch die Zahnstangen 93 auf die Stem pelräder 90 übertragen, welche sich im glei chen Verhältnis drehen wie die entsprechen den Ziffernräder 3 der ausgewählten Einzel zählwerkes. Das Typenrad wird somit so ein gestellt, dass dieselbe Ziffer, .die das Ziffern- rad 3 des Zählwerkes vor der Rückstellung auf Null zeigte, nun am Typenrad in Ab- dTuckstellung' ist..
Während der Drehung der Welle 101 hat die Nockenscheibe 116 über die an ihrer Peripherie aufliegende Nase den Hammer 95 von den Typenrädern 90 .entfernt und die Feder 149 gespannt.. Wenn die Welle 101 nahezu eine volle Umdrehung gemacht hat und die Stempelräder 90 eingestellt wor den sind, wird der Hammer ausgelöst-, durch die gespannte Feder 149 vorgeschnellt und dabei die Karte 28 gegen die Stempelräder 901 bis 905 geschlagen.
Die Ziffernräder 3 des Einzelzählwerkes sind jetzt auf Null gestellt., und dieses wird durch Heben der Welle 44 in seine Ausgangs lage zurückgeführt, indem die Nase 45 den Bügel 82 freigibt., welcher durch die Feder <B>150</B> aufwärts geschwenkt wird. Dabei werden die Ziffernräder-Zahnkränze 86 aus den Zahn- #4angen 87 ausgerückt.
Bei der fortgesetzten Drehung der Nocken- seheibe 100 wird der Arm 98 frei und -wird von der Feder 151 in die Ausgangslage zu rückgebracht, wobei die am andern Ende des Armes befestigte Stange 152 gegen die Zahn segmente 94 gedrüclzt wird und diese und somit auch die Zahnstangen 87 sowie die Zahnstangen 93 nebst, den Stempelrädern 90 in die Ausgangslagen zurückgeführt werden.
Wenn die Sperrklinke 123 (Fig. 11) nach einer vollen Umdrehung der Welle 101 wieder in die Sperrlücke 109 des Sperrades 108 ein greift. und der Arm 116 die Stange 119 frei gibt, so wird :diese durch die Kontaktfedern 120 nach rechts geschoben, wobei der Strom kreis des Motors unterbrochen, der Motor also stillgesetzt wird.
Beim Herausziehen der Stempelkarte 28 gelangen die Stange 128 und die Klinke 139 nebst Zubehör sowie auch die Zahnsegmente 37, 37' unter Federwirkung in die Ausgangs lage zurück. Der Apparat ist nun für die nächste Stempelung bereit.
Die Zeitstromstösse werden durch die von einer Hauptuhr zu bestimmten Zeiten, bei spielsweise nach jeder Minute, jeder Zehntel- oder jeder halben Stunde, ausgesandten elek trischen Stromstösse hervorgerufen und betä:
tigen einen im Zeitschaltwerk befindlichen Elektromagneten 153 (Fig.11), dessen An ker 154 beim Anzug einen um einen Zapfen 112' drehbaren Arm 116' verschwenkt. Dabei verschiebt ein auf dem Arm 116' befestigter Stift 118' die Stange 119 in Fig. 11 nach links, so dass die Kontakte 120 sich schliessen und der Motor in Gang gesetzt. wird, der mit. den Wellen 101' und 101 so gekuppelt ist, dass jeweils nur eine dieser Wellen für eine volle Umdrehung angetrieben wird.
Da die Sperrklinke 123' bei Erregung des Elektro magneten 153 aus dem Sperrad,<B>108'</B> ausge rückt wird, kann sich die Weile 101' drehen und über eine nicht gezeigte Nockenscheibe die Stangen 7 zur sehritt.weisen Weitersehal- tung aller eingeschalteten Einzelzählwerke betätigen. Nachdem die Welle 101' eine Um drehung gemacht hat, wird sie durch die Sperrklinke l23' wieder gesperrt, und die Stange 119 wird durch die Federn der Kon takte 120 in ihre Ausgangslage zurückbewegt, wobei der Motorstromkreis durch die Tren nung der Kontakte 120 unterbrochen und der Motor stillgesetzt. wird.
Die Einzelzählwerke E werden also nach jeder Stempelung auf Null zurückgestellt. Beim Einschieben einer Zeitstempelkarte 28 in den Kartentrichter 30 zu Beginn der Ar beitszeit wird auf der Karte in der Kolonne cl die Gesamtzeit mit. 000.0 aufgestempelt. Beim nächsten Einschieben, derselben Karte in den Kartentrichter wird die aufgewendete Ar beitszeit. in der Kolonne d aufgestempelt, wor auf beim Herausziehen der Karte das dieser zugeordnete Einzelzählwerk auf Null zurück gestellt wird.