CH281606A - Zeitregistrierapparat. - Google Patents

Zeitregistrierapparat.

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CH281606A
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Inventor
Jean Nilson Carl Erik
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Jean Nilson Carl Erik
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Description


      Zeitregistrierapparat.       Bei der     Reäistrierung    der für einen     be-          stimnrterr    Zweck     verbrauchten    Zeit, beispiels  weise     der    zur Ausführung einer Arbeit in  einer Fabrik verwendeten Zeit, bedient man  sieh     gewöhnlich    einer mit einem Zeitstempel       verbundenen        Uhr,    durch die auf eilte Karte  oder dergleichen die Zeitpunkte des Anfangs  und des Endes der Arbeit     aufgedruckt.    wer  den.

   Die benötigte Arbeitszeit wird danach auf       (;rund    der auf der harte verzeichneten Be  ginn- und     Selrlusszeiten    berechnet. Diese Zeit  ausrechnung erfordert. grosse     Aufmerksamkeit     und ist sehr zeitraubend. Sie kann nur von       geschultem    Personal ausgeführt werden, da  Rücksicht auf     etwaige    Unterbrechungen der  Arbeitszeit infolge von Arbeitspausen, Ab  wesenheit. oder anderer Zeitversäumnis genom  men werden muss, die von der gemessenen  Arbeitszeit     abgerechnet    werden müssen, um  die wirkliche Arbeitszeit für- eilte bestimmte  Arbeit zu erhalten.  



  Um diese Nachteile zu vermeiden, sind       Zeitregistrierapparate        vorgeschlagen    worden,  die mit einer Anzahl von Einzelzählwerken  und einem den letzteren gemeinsamen und zu  ihrem     Fortschalten    dienenden     Zeitsebaltwerk     versehen sind. Die     Erfindung    betrifft einen       solchen    Apparat.    Bei diesen bekannten     Apparaten    müssen  ,jedoch die Einzelzählwerke,     zum    Beispiel von  der betreffenden Person selbst,     ausgesucht     werden, so dass aus Versehen oder     absielrtlich       fehlerhafte. Beeinflussungen der Einzelzähl  werke entstehen können.  



  Die     Erfindung,    bezweckt, diesen Nachteil  zu beheben. Der erfindungsgemässe Apparat  zeichnet sieh dadurch aus, dass beim Einfüh  ren einer     Stempelkarte    in den Apparat, welche  harte einer     voll    einer Mehrzahl Personen,  deren Arbeitszeit.

       registriert    werden soll, durch  ein Zeichen auf der Karte selbst     zugeteilt    ist,  ein der betreffenden Person     zugeordnetes     Einzelzählwerk ausgewählt und mechanisch an  ein allen Einzelzählwerken     gemeinsames    Stem  pelwerk     angeschaltet    wird, und dass ferner  eitre     zwischen    diesem Einzelzählwerk     und.    dem       Zeitsehaltwerk    vorhandene Kupplung     beein-          flusst    wird.  



  Ein     Ausführungsbeispiel    des     Erfindungs-          gegenstandes    ist im folgenden an Hand der       schematischen    Zeichnung beschrieben. Es  zeigen.:       Fig.1    einen Teil einer Seitenansicht des       Zeitregistrierapparates,          Fig.    2 perspektivisch einige Einzelzähl  werke nebst einer     Übertragungseinrichtung     zwischen denselben und einem Stempelwerk,       Fig.    3 bzw. 4 Teile der     Auswahleinrichtung     für ein Einzelzählwerk von der Seite bei teil  weise bzw.

       vollständig    in einen Kartentrichter       eingesteckter    Stempelkarte,       Fig.5    und 6 Vorderansichten von Teilen       der    Auswahleinrichtung nach     Fig.4.        Fig.    7 und 8 weitere Teile dieser Auswahl  einrichtung von vorn     bzw.    von unten,           Fig.9    in grösserem Massstab die bei den  Einzelzählwerken angeordneten Teile der Aus  wahleinrichtung,       Fig.10    eine Einzelheit einer Zahlenrolle  der     Einzelzählwerke,          Fig.    11 und 12 von der Seite bzw.

   von vorn  den Kartentrichter des Apparates,     Fig.    11 zu  dem einen Teil des Antriebes, und       Fig.    13 ist das Beispiel einer Stempelkarte.  Der veranschaulichte     Zeitregistrierapparat     weist eine Anzahl Einzelzählwerke E     (Fig.    1,  2) auf, je eines für jede Person, deren Ar  beitszeit zu kontrollieren und auf einer Stem  pelkarte     zu    registrieren ist. Den Einzelzähl  werken gemeinsam sind ein nicht dargestelltes       Zeitschaltwerk    sowie ein     StempelWerk    S zum       Bedrucken    der     Stempelkarten    28.  



  Das Stempelwerk S besitzt. acht auf einer  gemeinsamen Welle     90a-    drehbare     Drucktypen-          räd-er    90     (Fig.    1 und 2), von welchen die vier  in     Fig.    2 rechts befindlichen Räder 905 zum  Aufdrucken der Angaben der Einzelzählwerke  E dienen und unter sich gleich sind. Die Räder  905     sind    auf der einen Hälfte     des    Umfanges  mit zehn     Drucktypen    91, und zwar 0 bis 9,  versehen, auf der andern Hälfte aber mit  einem Zahnkranz 92 ausgerüstet, mittels wel  chem sie eingestellt werden. Die vier weiteren,  in     Fig.2    nur schematisch mit.

   Typen     verse-          henen    Räder 901, 902, 903     bzw.    904 dienen  zum Aufdruck der Woche, des Wochentages,  der Stunde bzw. Minute und werden in nicht  gezeigter     )ATeise    selbsttätig von einem     Uhrwerk     angetrieben.  



  Zum Stempelwerk S gehört. ein Stempel  hammer 95, der .auf einer Welle 96 gelagert  ist und dazu dient, die     Stempelkarte    28 gegen  die Stempelräder 901 bis 905 zu drücken, wenn  die Stempelung erfolgen soll. Der Hammer 95       besitzt    eine Nase 147, ,die mittels einer am  Hammer angreifenden Zugfeder 149 mit der  Peripherie einer den Hammer betätigenden       Nockenscheibe    146 in Berührung gehalten  wird.  



  Die in einen Kartentrichter 30 einzufüh  rende, in     Fig.    13 gezeigte     Zeitstempelka.rte    28  besitzt unter anderem vier vertikale Kolonnen       a,   <I>b,</I> c und<I>d,</I> in deren Feldern die Woche, der    Wochentag, die Stunde, die Minute und die  Gesamtzeit mittels der     Druektypenräder   <B>901,</B>  902, 903,     90-1    und aller 905     auf:

  gestempelt    wer  den und weist in ihrer linken, unter Ecke  eine oder mehrere Reihen eingestanzter Löcher  29 auf, die ein     ZuordnunIszeiehen    der betref  fenden Karte     zu    einem der Einzelzählwerke E       darstellen.    Die erste     Löeherreihe    entspricht  zum Beispiel den Zehnern und die     zweite    Reihe  den Einern der Ziffer dieses Einzelzählwerkes  E. Wenn     also    zum Beispiel einer Person die  Ziffer 57 zugeteilt ist, so enthält die     erste     Reihe ihrer Karte fünf Löcher und die zweite  sieben Löcher. Hat sie die Nummer 99, so wer  den die Reihen je neun Löcher enthalten usw.

    Nach Einführen der zu bedruckenden Karte  28 in den Trichter 30 wird bei der Abstempe  lung ein Loch 143     (Fig.13)    in einer vertikalen  Kolonne gestanzt, das bei der nächsten Stem  pelung die Lage der     Karte    im Trichter 30  so bestimmt, dass die     Aufdrucke    der Reihe  nach mit gleichen Abständen     untereinander     erfolgen.  



  Die Einzelzählwerke E des Apparates kön  nen von beliebiger     Bauart    sein. Beim darge  stellten Ausführungsbeispiel weist     jedes    der  Einzelzählwerke in üblicher     Weise    eine An  zahl (vier) auf einer gemeinsamen Achse 4  angeordnete     Ziffernräder    3 mit zwischen den  Rädern angebrachten     Zehner-L\bertragungs-          organen    5 auf     (Fig.    1, 2).

   An dem in den       Fig.    1 und 9 zuvorderst befindlichen Ziffern  rad 3 ist ein in     Fig.    2     niehtgezeigtes    Schalt  rad 6     befestigt,    das durch eine an einer auf  und ab bewegbaren Stange 7     (Fig.9)    mittels  eines Zapfens 8 gelagerte     Sehaltklinke    9 je  weils um einen     Schaltsehritt    gedreht: wird,  wenn die Stange 7     abwärts    bewegt wird', wäh  rend die der     Wirkung    einer Feder 18 unter  stellte Schaltklinke 9 bei der Aufwärtsbewe  gung der Stange in die nächstfolgende Zahn  lücke des Schaltrades 6 eintritt.  



  Die Einzelzählwerke E sind je zu zehn in  nebeneinander     befindliehen,    vertikalen Reihen  angeordnet, denen je eine Stange 7 zugeord  net ist, die zu jedem Einzelzählwerk der be  treffenden Reihe eine     Sehaltklinke    9     tränt     und somit alle Einzelzählwerke der Reihe      gleichzeitig betätigen kann, wobei die Stange 7  bei der vorliegenden Ausführungsform die  Zeitstromstösse eines     nichtgezeigten        Zeitschalt-          werkes    durch mechanische Schaltimpulse an  die Zählwerke übermittelt.  



  Die Stangen 7 werden     beispielsweise    durch  je eine auf der Welle 101 befestigte, nicht  gezeigte     Nockenscheibe    bei jeder Umdrehung  der Welle in bekannter Weise einmal auf und  nieder bewegt, während später beschriebene  Organe dafür sorgen, dass die Schaltklinke 9  eines Einzelzählwerkes erst ein- bzw. ausge  rückt wird, wenn auf der dem betreffenden  Zählwerk zugeordneten Stempelkarte beim  Weggang die Arbeitszeit.     aufgestempelt.    wer  den soll.  



       .Jedes    Einzelzählwerk E weist. nach     Fig.    9  eine auf einer Welle 55 gelagerte Seheibe  56 auf, die mittels eines Schaltrades 57  schrittweise gedreht werden kann. Das Schalt  rad 57 wird von einer Schaltklinke 58 betä  tigt, die an einem Arm 59 befestigt ist, der  auf der Welle     5'5    hin und her schwenkbar  ist. Der Arm 59 hat. einen Finger 60, den eine       nichtgezeigte    Feder abwärts zu drehen sucht..  Rechts von den Zählwerken Ein     Fig.    9 be  findet sich eine der betreffenden, vertikalen       Zählwerkreihe    zugeordnete, vertikale Welle 44  mit je einer Nase 45 zu jedem Zählwerk die  ser Reihe.

   Jede der Nasen 45 kann durch  Drehung der Welle 44 unter den Finger 60  des Armes 59 gelangen und dreht, wenn die  Welle 44 alsdann aufwärts bewegt wird, den  Finger 60 mitsamt dem Arm 59 im Gegen  uhrzeigeisinn, wodurch die Klinke 58 das  Schaltrad 57 und somit die 'Scheibe 56 um  einen Schaltschritt dreht.

   Ein um eine Achse  16 schwenkbarer Arm 15, welcher an der  durch die Feder 18 gesteuerten Schaltklinke 9  angreift, wird durch eine auf ihn wirkende       Zugfeder    17 in     Berührung    mit der Scheibe  56     gehalten    und durch den Drehschritt der  letzteren geschwenkt, wodurch die Schalt  klinke 9 am Schaltrad 6 aus- oder eingerückt  wird, je nachdem der Schwenkarm 15 die oben  oder in der     :Mitte    von     Fig.    9 gezeigte Lage ein  nimmt.

      Um anzuzeigen, ob das Einzelzählwerk vom       Zeitschaltwerli:    losgekuppelt ist oder nicht, ist  der     Arm    15 mit einem zweifarbigen Schau  zeichen 170 versehen, von dem durch ein       Fenster    171 auf der Vorderseite des Appa  rates die eine bzw. andere Farbe sichtbar ist,  je nachdem sieh die Schaltklinke 9 in     aus-          oder    eingerückter     Stellung    befindet.  



  Die Ziffernräder 3 jedes Einzelzählwerkes       sind    mit ihrer Achse 4 in einem Bügel 82       (Fig.1)    befestigt, der um eine im Apparate  gestell befestigte Achse 83 drehbar und mit  tels einer Feder 150 in seiner normalen Lage  gehalten ist. (Fug. 1 zuoberst). Auf jedem Zif  fernrad 3     ist    eine Anschlagnase 84     (Fig.10)     so angebracht., dass das Ziffernrad sich in  Nullage befindet, wenn diese Anschlagnasen  beim     R.üekstellen    des Zählwerkes und Drehen  der Ziffernräder an einem Anschlag 85 auf  treffen. Die Ziffernräder sind je mit einem  Zahnrad 86 ausgestattet,, das mit einer Zahn  stange 87 in     Eingriff    gebracht werden kann,  normalerweise aber ausser Eingriff steht.

    Die Zahnstange 87 wird in weiter unten zu  erläuternder     Weise    von der Welle 101 ange  trieben.  



  Am Kartentrichter 30     (Fig.1)    des Zeit  stempelwerks ist. ein Sternrad 31 angeordnet,  das durch eine Welle 32     (Fig.5)    mit einem  Zahnrad 33 verbunden ist, das in ein Zahn  segment 34 eingreift, welches durch einen  Lenker 36 mit. einem     Stufensegment.    37 mit  Stufen 43 (Fug. 6) verbunden ist. Diese Stu  fen 43     entsprechen    den Löchern 29 der  Stempelkarte 28. Die Zahl der Stufen ent  spricht der grössten Lochzahl 29 einer Reihe  der Stempelkarte.

   Das Sternrad 31 und Zahn  rad 33 sind in einem Rahmen 38 angebracht,  der um eine am Gestell des Apparates     gela-          (yerte    Achse 35 beweglich ist und für den am  Gestell ein     Anschlag    39 vorhanden ist. Eine  Feder 40 sucht den Rahmen 38 gegen den       Kartent.riehter    zu drücken, damit das Stern  rad 31 in die Löcher 29 der Stempelkarte 28  eingreift.

   Nach einem bestimmten Arbeits  verlauf     sorgt.    eine auf das Stufensegment 37  wirkende Feder 41 für die     Rückstellung    des  Sternrades 31, des Segmentes 34 und des           Stufensegmentes    37 in ihre Ausgangslagen, in  welchen die Feder 41 das Stufensegment 37  in     Berührung    mit einem am Gestell befestigten  Anschlag 42 hält.  



  Für die beiden Reihen von     Löchern    29 in  der     Stempelkarte    28     (Fig.13)    ist je eine der  hiervor beschriebenen. Einrichtungen am Kar  tentrichter vorgesehen. Die entsprechende  Einrichtung für die     zweite        Löcherreihe    ist  mit gleichen, mit einem Beistrich versehenen  Bezugsziffern 31' bis 41' bezeichnet.     (Fig.1).     



  Zur     Übertragung    der Bewegung der Stu  fensegmente 37 bzw. 37' auf die Einzelzähl  werke E dienen die Wellen     44        (Fig.7)    und  die auf diesen bei dem Einzelzählwerk ange  brachte Nase 45'     (Fig.7    und 8). Jedem der  zehn in einer     Vertikalreihe    vorhandenen Ein  zelzählwerke ist somit eine Nase 45 zugeord  net, welche zehn Nasen in Wendelanordnung  verteilt auf der Welle 44 befestigt sind, so dass  bei     Drehschritten    der Welle .die zehn Nasen  45 der Reihe nach in ihr zugehöriges Einzel  zählwerk     eingreifen.    .  



  Auf jeder der Wellen     44    ist. unten ein  Zahnrad 46     befestigt    und ein auf ihr frei  drehbares Zahnrad 47 angeordnet, das in  seiner Lage durch einen Bund 48 gehalten  wird. Jedes Zahnrad 47     besitzt    unten ferner  einen Arm 49. Vor den Armen 49 ist ein  waagrechter, sich an sämtlichen Wellen 44  vorbei erstreckender     Balken,50        (Fig.    1 und 8)  vorgesehen, der gegenüber jeder Welle 44 je  einen auf diese     mx    gerichteten Finger 51 be  sitzt und mit     zwei    Zapfen 52 im Gestell  213 drehbar gelagert ist.

   Der Balken 50       besitzt    ferner einen Arm 50', auf den  eine auf der Welle 101     sitzende    Nocken  scheibe wirkt     (Fig.    1), um den Arm 50' und  somit auch die Finger 51 auf und nieder zu  schwenken. Die Arme 49 sind so angeordnet,  dass bei gleichzeitiger, schrittweiser Drehung  aller Zahnräder 47     jeweils    nur ein Arm 49  an dem ihr gegenüber befindlichen Finger 51  des Balkens 50 in Eingriff     gelangt..     



  Die Zahnräder 46 bzw. .die Wellen 44 wer  den durch eine Zahnstange 53 und die Zahn  räder 47 durch eine     Zahnstange    54 gedreht.       Die        Zahustangen        53,154        (Fig.    7 und 8) wer-    den von Haltern 211     getragen,    die an     einem     am Gestell 213 befestigten Bolzen 212 ange  bracht sind.  



  Die Zahnstange 53 wird durch eine nicht  gezeigte Feder gegen einen Arm 180 gedrückt       (Fig.1),    der die Längsverschiebung der Zahn  stange 53 bewirkt und zu diesem Zweck auf  einer Welle 182 befestigt. ist, die an einer  am Gestell des Apparates     befestigten        Hülse     181 gelagert ist.

   Der     Arm    180 ist mittels der  Welle 182 mit. einem andern Arm 183 verbun  den, auf welchem eine Rolle 184 gelagert ist.,  die auf einem     zylinderförmigen,    an der einen  Stirnseite mit Kurvenflächen     versehenen    Kör  per rollt,     der        seinerseits    auf der Welle 101  befestigt     ist.    Auch zum     Längsverschieben     der Zahnstange 54 sind entsprechende, nicht  gezeigte Antriebsorgane vorhanden.  



  Beim Einführen der Stempelkarte 28 in  den     Kartentrichter    30 greifen die Zähne des  Sternrades 31 in die Nummernlöcher 29 der       Karte    ein, so dass die     Karte    das Sternrad 31  dreht und über das Zahnrad 33 und das Seg  ment 34     .das        .Stufense2--rnent    37 nach     Mass-          be    der Anzahl Löcher 29     mehr    oder weniger       verschwenkt    (siehe     Fig.4).    Mit jedem Loch  29, in das ein Zahn des Sternrades 31     ein-          und        austritt.,

      rückt das Stufensegment 37 um  einen Schritt entsprechend einer Stufe vor  wärts, also bei fünf Löchern der zugeordneten  Lochreihe der     Stempelkarte    28 um fünf  Schritte entsprechend der     Teilung    für fünf  Abstufungen 43. Wenn die Zähne\ des Stern  rades nach     Vorbeiführung    der ganzen Loch  reihe der Karte an der letzteren anliegen,  wird der Rahmen 38 gegen den Anschlag 39  gedrückt, und es werden dadurch das Stern  rad: 31 und damit die Segmente 34 und 37  in der erreichten Lage festgehalten.

   Wird die  Stempelkarte wieder     aus    dem     Kartentrichter     herausgezogen, so fällt das Sternrad 31 wieder  in die Lochreihe ein, wird     zurückgedTeht    und  bringt auch die Segmente 34 und 37 in ihre       Ausgangslage        zurück,    in der das Segment 87  durch die     Rückführfeder    41 gegen den An  schlag 42     gedrückt    wird. Diese Ausgangslage  ist in     Fig.    3 und 4 strichpunktiert dargestellt.

    Die gleiche     Wirkung    ruft die     zweite    Reihe der           t,öcher    29 in der Stempelkarte 28 bei den  entsprechenden Organen 31' bis 41' hervor.  Das Resultat der beiden Einzelwirkungen be  steht darin, dass das ,dem     Zuordnungszeichen     der Stempelkarte entsprechende Einzelzähl  werk für die     beabsichtigte    Funktion ausge  wählt wird.  



  Wenn die Zahnstange 53     (Fig.l    und, 7)  gegen das vor ihrem einen Ende angeordnete       Stufensegment    37 geschoben wird, so wird  dieser Vorschub durch Anschlag an die bei  der Einstellung durch die Stempelkarte in  die Bewegungsbahn der Zahnstange 53 ge  langte     Stufe    43 begrenzt. Die Bewegung der  Zahnstange 53 wird durch die Zahnräder 46  auf sämtliche Wellen 44 übertragen, die eine  der Bewegung der Zahnstange entsprechende  Teilumdrehung ausführen.

   Die Zahl der Stu  fen 43 des Stufensegmentes 37 stimmt. mit. der  Zahl der     Nasen    45 jeder Welle 44 überein,       und    der     Abstand    von Stufe zu Stufe  ist, so bemessen,     clüss    durch die Bewegung  der Zahnstange von Stufe zu Stufe bei jeder       ,Stufe    der Reihe nach eine der Nasen 45 jeder  Welle 44 in die Eingriffslage mit einem ihrer  zugeordneten Einzelzählwerke gelangt.

   Die  Anordnung ist so ausgebildet., dass, wenn mit  tels der einen Lochreihe der     Stempelkarte,          zum    Beispiel die siebente Stufe des Segmentes  37, vor das Ende der Zahnstange 53 gelangt,  die letztere die siebenten Nasen 45 aller     Wel.          len    44 gleichzeitig für den     Eingriff    in die       diesen    Nasen zugeordneten Zählwerke ein  stellt.  



  Die Zahnstange 54, die auf die lasen Zahn  räder 4 7 wirkt., arbeitet entsprechend mit der  durch die Stempelkarte eingestellten Stufe  der ihr zugeordneten     Stufenseheibe    37' zu       samrnen.    Dabei gelangt der Arm 49 des Zahn  rades 47 der der betreffenden Stufe entspre  chenden Welle 44 gerade mit. dem ihr gegen  über befindlichen Finger 51 des Balkens 50  in Eingriff.

   Werden die Finger 51 beim  Drehen des Balkens 50 aufwärts ge  schwenkt, so hebt. nur der mit dem       .1rm    49 in     T:in        nriff    stehende Finger 51 die  zugehörige Welle 44, auf welcher wiederum  nur die in     Eing-riffsbereitsehaft    befindliche    Nase 45 mit dem zugehörigen Einzelzählwerk  zusammenwirkt, damit dieses angetrieben wird,  während alle andern Einzelzählwerke nicht  betätigt werden. Wenn der Finger 51 in seine  Ausgangslage zurückkehrt wird .die Welle 44  durch zwei Federn 102     (Fig.    1) wieder in ihre  Ruhelage gebracht.  



  Der zum Antrieb des     Zeitschaltwerkes    die  nende Elektromotor wird bei Einführung der  Stempelkarte in den Trichter in Betrieb ge  setzt,     falls    er nicht schon eingeschaltet     ist.     



  In der Regel arbeitet jedes Unternehmen  mit regelmässiger Arbeitszeit. Die Arbeit be  ginnt am Morgen zu einem bestimmten Zeit  punkt und endet     nachmittags    zu     einem    be  stimmten Zeitpunkt, und diese     Zeitspanne     wird durch etwaige     Arbeitspausen    unterbro  chen. Die in den Zählwerken angerechnete  Zeit, darf in der     Regel    nur .die regelmässige  Arbeitszeit umfassen. Der Arbeiter kann je  doch etwas vor Beginn der Arbeitszeit ein  treffen und seine Ankunft im Apparat fest  legen, und er kann auch     in    seiner Abteilung  nach Schluss der Arbeitszeit verweilen und  somit einen späteren Weggang im Apparat       festlegen.     



  Um zu verhindern, dass Zeitstromstösse  ausserhalb der regelmässigen Arbeitszeit. an die       Einzelzählwerke    gelangen, ist. in jeder     senk-          rechten    Reihe von Einzelzählwerken je eine  senkrechte Stange 61     (Fig.    9) vorgesehen,  die sich an sämtlichen in dieser Reihe ange  brachten Zählwerken vorbei erstreckt. Die  Stange 61     wird    in an sich bekannter Weise  von einer nicht     gezeigten        Nockenscheibe    einer  Welle in     Längsriehtung    auf und ab bewegt.  Diese     Bewegungen    finden zu vorbestimmten  Zeitpunkten statt.

   Die Stange 61 ist. bei jedem  Einzelzählwerk mit. einer um einen Zapfen 62  drehbaren Sperrklinke 63 versehen, die in  den Arm 15 eingreifen kann. Die Sperrklinke  33 wird mittels einer Feder 65 in ihrer Sperr  lage mit. einem an der Stange 61 befestigten  Anschlag 64 in Berührung gehalten. Am  Ende der regelmässigen Arbeitszeit wird die       Stan"e    61 abwärts bewegt, wobei die Sperr  klinken 63 an den Armen 15 angreifen und  sie abwärts drehen. Die     Schaltklinken    9 der      Zählwerke werden damit ausgerückt, so     d'ass     keine Zeitstromstösse mehr an die Zählwerke  übertragen werden.

   Die Stange 61 bleibt nun       bis    zum Beginn der regelmässigen Arbeitszeit  in dieser untern Lage, bei welchem Beginn  sie gehoben wird und die Arme 15 freigeben  kann,     die    sich     unter    der Wirkung der Feder  17 gegen ihre Anschläge auf den Scheiben 56  legen. Sofern eine solche Scheibe 56 in der  in     Fig.    9 zuoberst. gezeigten Stellung ist, wird  die Schaltklinke 9 eingerückt, und die Zeit  stromstösse können auf die     entsprechenden     Zählwerke wirken.  



  Ausserhalb der regelmässigen     Arbeitszeit,     wo die Zeitstromstösse normalerweise nicht.  auf die     Bügelzählwerke    wirken, soll für  Personen, die     Überzeitarbeit    ausführen, die  Möglichkeit bestehen, Zeitstromstösse auf das  ihnen zugeordnete Zählwerk wirken zu lassen.  In diesem Fall wird ein Schlüssel 66 (Fug. 9  unten) beim betreffenden Zählwerk einge  führt. Dieser Schlüssel 66     seliiebt    die Sperr  klinke 63 zurück, so dass sie beim     Senken    der  Stange 61 nicht am Arm 15 angreift und  dieser somit in derjenigen Lage bleibt, die  er inne hatte, bevor die Stange 61 gesenkt  wurde. Steht dann die Scheibe 56 in der Ein  schaltlage, so werden die Zeitstromstösse auf  das Zählwerk übertragen.

   War beim Ein  stecken des Schlüssels 66 die     Sperrklinke    63  mit dem Arm 15 schon im     Eingriff    und die  Stange 61 gesenkt, wobei also die Zeitstrom  stösse vom Einzelzählwerk abgeschaltet. sind, so  wird die Sperrklinke 63 durch den Schlüssel  66 vom Arm 15 weggeschoben. Der Arm wird  durch die Feder 17 gegen seinen     Anschla-          an    der Scheibe 56 gezogen, und     falls    die  Scheibe 56 in ,der Einschaltlage ist, wird die  Schaltklinke 9 eingerückt, so     d'ass    die Zeit  stromstösse auf .das Zählwerk übertragen wer  den.  



  Zur Kupplung eines beliebigen Einzel  zählwerkes mit dem Stempelwerk dienen so  viele Zahnstangen 87, als das Zählwerk Zif  fernräder 3 besitzt, hier somit     vier    Zahnstan  gen. Diese Zahnstangen 87 erstrecken sieh  längs jeder     vertikalen    Reihe von Einzelzähl  werken     (Fig.1    und 2) und sind den sämt-    liehen in der betreffenden Leihe überein  ander angebrachten Zählwerken     gemeinsam.          .Die    Zahnstangen 8 7 verschiedener Vertikal  reihen von Zählwerken sind durch Wellen 88       finit    Zahnrädern 89     gemäss        Fig.        '?    so gekuppelt,

    dass eine Welle mit sämtlichen     Einerstangen     bzw.     Einerrädern    aller Einzelzählwerke zu  sammenarbeitet, eine zweite Welle mit     sämt-          liehen        Zehnerstangen    bzw. Zehnerrädern     usw.     Es führen somit jeweils sämtliche Einer  stangen gleichzeitig gleiche Bewegungen aus,  analog die Zehner-,     Hunderter-Stangen        iLSw.     



  Die Zahnstangen 87 einer Vertikalreihe  von Einzelzählwerken sind nach     unten    ver  längert und können je mit einem doppel  seitigen Zahnsegment 94     zusammenarbeiten,     welche Zahnsegmente mit ihrer andern Seite  je in eine Zahnstange 93 eingreifen, die mit  einem der     Zahnkränze    92 der Typenräder  90 des     Stempelwerkes        S    kämmen, an welchen  gleichviel Typenräder 90     vorhanden    sind wie  Ziffernräder 3 an jedem     der    Einzelzählwerke       in,    das heisst vier Räder 90.  



  Die     doppelseitigen    Zahnsegmente 94 sind  auf der Achse 96 drehbar gelagert und     mittels     je einer Feder 97     elastisch    mit einem von  einer Feder<B>151</B> gesteuerten Hebelarm 98 ver  bunden, der sich um die Achse 96 drehen  kann     find    eine     Rolle    99 trägt, die an der  Peripherie einer auf der Weile 101 befestig  ten     Nockenscheibe    100 abrollt.  



  Soll der in .einem Einzelzählwerk aufgelau  fene     Zählwert    auf das Stempelwerk zum Auf  druck auf die Stempelkarte     übertragen    wer  den, so bewirkt das Einführen der Stempel  karte 28 in den     Kartentriehter    30, dass das  Zählwerk in Eingriff mit.

   den zugeordneten  vier Zahnstangen 87 gelangt, indem die Nase  45 beim Senken der Welle     44    an dem das be  treffende Zählwerk tragenden Bügel 82 an  greift und ihn um den Zapfen 83 so     ver-          schwenkt.,    dass die     Zählwerkräder    sich von  den     Zehner-C'bertragungszalinrädern    5 ab  heben und mit ihren     Zahnkränzen    86 in die  Zahnstangen 87 eingreifen.

   Der Zählwert. des  betreffenden Zählwerkes wird in später im  einzelnen dargelegter Weise auf das Stempel  werk übertragen, während das Zählwerk           gleichzeitig    auf Null     zurückgestellt        wird        und     dann auf die Stempelkarte gedruckt.  



  Beim Kartentrichter 30     (Fig.11    und 12)       ist    an einem Zapfen 127 des     Gestelles    eine  Stange<B>126</B> schwenkbar gelagert, an welcher  eine zweite Stange 128     mittels        zweier    Stifte  <B>129</B>     in    Langlöchern 130 längsverschiebbar  angebracht. ist.

   Eine an einem auf der Achse       1-18a    drehbar gelagerten Hebel 148 angrei  fende Zugfeder 140 sucht den einen Hebel  arm des     Ilebels        1#48    in den     Einschiebeweg     der Stempelkarte unter den Kartentrichter 30  ragen zu lassen, während der andere Hebel  arm in einen Schlitz am abgewickelten, obern  Ende der Stange 126 eingreift, um die Stange  <B>126</B> um den Zapfen     1?7    zu schwenken.

   Ein  auf einem feststehenden Zapfen 133 gelagerter       Ilebel    132 umgreift mit seinem einen,     ge-          sehlitzt.en    Ende 134 einen Stift 131 der Stange  128, während sein anderes     Ende    durch einen  Lenker 135 mit einem Winkelhebel 136     ver-          lruilden    ist, der auf einem am Gestell befestig  ten Zapfen 13'7 gelagert     ist.    An den zweiten  Arm des Winkelhebels 136 ist am Zapfen  <B>138</B> eine     Klinke   <B>1.39</B>     angelenkt.     



  Die     Arbeitsweise    des Apparates bei der  Stempelung der massgebenden Zeit ist fol  gende:       Beim        F,infühi^en    der Stempelkarte 28 in  den Kartentrichter 30 werden durch deren       Nummernlöcher    29 die Sternräder 31, 31'       c.eiltsprechend    der     Nummer    des     Karteninhabers     gedreht.     und    das     zugeordnete    Einzelzählwerk  E ausgewählt.

   Beim weiteren Einschieben der  Karte wird der Hebel 148 vom untern Kar  tenrand aus seiner strichpunktierten Lage       (Fig.    11)     weggesehoben    und bewirkt., dass       clie        Stan-e    126 um ihren Zapfen 727 aus der       strichpunktierten    Lage     herausscllwingt    und  sich die Stange 128 dem     Kartentrichter    so  nähert, dass der . Stift 142 sich gegen die       S'tempelkarte    legt. Ist diese noch nie     gestem-          pelt    worden, so gellt- sie so weit nach unten,  dass sie gegen einen Anschlag trifft., den das  abgewinkelte, untere Ende der Stange 128  bildet.

   Ist die Karte schon gestempelt wor  den, so fällt der     Stift.142    in     .dasbei    der letz  ten Stempelung gestanzte Loch 143     (Fig:11)       ein. Beim     Hineinschieben    der     Stempelkarte     in den Kartentrichter wird also in jedem  Falle die Stange 128     entgegen    der Wirkung  einer     nichtgezeigten        Rüekführfeder    so weit  mitgenommen, wie es die Stifte 129 in den  Langlöchern 130     gestatten.    Diese Bewegung  wirkt über den Stift 131, den Hebel 132, den       Lenker    135 und den Hebel 136 auf die Klinke  139,

   die in     Fig.ll    nach     links    bewegt wird  und !den Arm 116     einer    auf einem Zapfen  112 drehbaren     Sperrklinke    123 mitnimmt. Ist       dieser        entgegen    der Wirkung der am Arm 116  angreifenden Zugfeder 115 ausreichend nach  links gebracht worden;

   so wird die Sperr  klinke l23 aus dem auf     d-er    Welle 101 be  festigten Sperrad 108     ausgerückt.    Gleich  zeitig wird die Stange 119     durch    einen in  einen     Längsschlitz    derselben     vorstehenden     Stift 118 des Armes 116     aus    der strichpunk  tierten Lage nach links geführt, wobei durch  die Stange 119     mitbewegte        Kontaktfedern    120  den .Stromkreis für den Motor     schliessen,    der  die     Welle    101 in Drehung versetzt.

   Wenn     die     mit Schlitzen 119a an     feststehenden    Führungs  stiften 119b     geführte    Stange 119 ihre     End-          lage    links erreicht,     trifft        die    Spitze 144 der  Klinke 139 auf eine Rolle 145, welchen die       Klinke    139 vom Arm     1'16    abhebt (Stellung in       Fig.ll),

      so dass die Sperrklinke 123 an der  Peripherie des rotierenden Sperrades 108 zum  Anliegen kommt und nach     einer        vollständigen     Umdrehung der Welle 101 wieder in die  Sperrlücke 109 des Sperrades 108 unter der  Wirkung der Feder 115 einfällt.  



  Die     Nockenscheiben    auf der Welle 101       (Fig.1)    sind so     ausgebildet,    dass sie zuerst  die Zahnstangen 53 und 54 betätigen, welche  über die Zahnräder 46 und 47 das der in den  Trichter eingeschobenen Stempelkarte zuge  ordnete Einzelzählwerk E auswählen, worauf  die Welle 44 durch den Arm 50 gehoben wird  und beim Senken mit der Nase 45 den Bügel       h2    des Zählwerkes     niederdrückt.    Hierbei wer  den die Ziffernräder 3 von den     Zehner-Über-          tragungsorganen    5     ausgerüekt,    und ihre Zahn  kränze 86 gelangen in Eingriff mit den Zahn  stangen 87.

   Durch die Drehung .der Welle 101       wird.    der Arm 98- um seine Achse 96 ver-      schwenkt. Diese Bewegung wird durch die  Federn 97 auf die doppelseitigen Zahnseg  mente 94 übertragen, die die Zahnstangen 87  nach unten ziehen, wodurch die Ziffernräder  3 gedreht. werden, bis die Nasen 84     (Fig.    10)  an den Anschlägen 85 auftreffen, womit die  Rückdrehung der Ziffernräder 3 auf Null  vorgenommen ist und die Bewegung der  Zahnstangen 87 begrenzt. wird. Die Bewe  gung des Armes 98     (Fig.l)    kann sich noch  fortsetzen, ohne     d'ass    die Zahnsegmente 94 ge  dreht werden, jedoch unter Streckung der  Federn 97.

   Die von der Rückdrehung der be  treffenden Ziffernräder 3 abhängige Bewe  gung -der entsprechenden Zahnsegmente 94  wird durch die     Zahnstangen    93 auf die Stem  pelräder 90 übertragen, welche sich im glei  chen Verhältnis drehen wie die entsprechen  den Ziffernräder 3     der        ausgewählten    Einzel  zählwerkes. Das Typenrad wird somit so ein  gestellt, dass dieselbe Ziffer, .die das     Ziffern-          rad    3 des Zählwerkes vor der     Rückstellung     auf Null     zeigte,    nun am Typenrad in     Ab-          dTuckstellung'    ist..

   Während der Drehung der  Welle 101 hat die     Nockenscheibe    116 über  die an     ihrer    Peripherie aufliegende Nase den  Hammer 95 von den Typenrädern 90 .entfernt  und die Feder 149 gespannt..     Wenn    die Welle  101 nahezu eine volle Umdrehung gemacht  hat und die     Stempelräder    90 eingestellt wor  den sind, wird der Hammer ausgelöst-, durch  die gespannte Feder 149 vorgeschnellt und  dabei die Karte 28 gegen die Stempelräder  901 bis 905     geschlagen.     



  Die Ziffernräder 3     des    Einzelzählwerkes  sind jetzt auf Null gestellt., und dieses wird  durch Heben der Welle 44 in seine Ausgangs  lage zurückgeführt, indem die Nase 45 den  Bügel 82 freigibt., welcher durch die Feder  <B>150</B> aufwärts geschwenkt wird. Dabei werden  die     Ziffernräder-Zahnkränze    86 aus den     Zahn-          #4angen    87 ausgerückt.  



  Bei der fortgesetzten Drehung der     Nocken-          seheibe    100 wird der Arm 98 frei und -wird  von der Feder 151 in die Ausgangslage zu  rückgebracht, wobei die am andern Ende des  Armes     befestigte        Stange    152 gegen die Zahn  segmente 94     gedrüclzt    wird     und    diese und    somit auch die     Zahnstangen    87 sowie die  Zahnstangen 93 nebst, den Stempelrädern 90  in die Ausgangslagen     zurückgeführt    werden.  



  Wenn die Sperrklinke 123     (Fig.    11) nach  einer vollen Umdrehung der Welle 101 wieder  in die Sperrlücke 109 des Sperrades 108 ein  greift. und der Arm 116 die Stange 119 frei  gibt, so wird :diese durch die Kontaktfedern  120 nach     rechts    geschoben, wobei der Strom  kreis des Motors unterbrochen, der Motor also  stillgesetzt wird.  



  Beim Herausziehen der Stempelkarte 28  gelangen die Stange 128 und die Klinke 139  nebst Zubehör sowie auch die Zahnsegmente  37, 37' unter Federwirkung in die Ausgangs  lage zurück. Der Apparat     ist    nun für die  nächste Stempelung bereit.  



  Die Zeitstromstösse werden durch die von  einer Hauptuhr zu bestimmten Zeiten, bei  spielsweise nach jeder Minute, jeder     Zehntel-          oder    jeder halben Stunde, ausgesandten elek  trischen Stromstösse hervorgerufen und     betä:

            tigen    einen im     Zeitschaltwerk    befindlichen  Elektromagneten 153     (Fig.11),    dessen An  ker 154 beim Anzug einen um einen Zapfen  112' drehbaren Arm 116'     verschwenkt.    Dabei  verschiebt ein auf dem Arm 116' befestigter  Stift 118' die Stange 119 in     Fig.    11 nach  links, so dass die Kontakte 120 sich schliessen  und der Motor in Gang gesetzt. wird, der  mit. den Wellen 101' und 101 so gekuppelt ist,  dass jeweils nur eine dieser Wellen für eine  volle Umdrehung angetrieben wird.

   Da die  Sperrklinke 123' bei Erregung des Elektro  magneten 153 aus dem Sperrad,<B>108'</B> ausge  rückt wird, kann sich die Weile 101' drehen  und über eine nicht gezeigte     Nockenscheibe     die Stangen 7     zur        sehritt.weisen        Weitersehal-          tung    aller eingeschalteten Einzelzählwerke  betätigen. Nachdem die Welle 101' eine Um  drehung gemacht hat, wird sie durch die  Sperrklinke l23' wieder gesperrt, und die  Stange 119 wird durch die Federn der Kon  takte 120 in ihre     Ausgangslage    zurückbewegt,  wobei der Motorstromkreis durch die Tren  nung der Kontakte 120     unterbrochen    und der  Motor stillgesetzt. wird.

        Die Einzelzählwerke E werden also nach  jeder Stempelung auf Null     zurückgestellt.     Beim Einschieben einer     Zeitstempelkarte    28  in den Kartentrichter 30 zu Beginn der Ar  beitszeit wird auf der Karte in der Kolonne     cl     die Gesamtzeit mit. 000.0 aufgestempelt. Beim  nächsten Einschieben, derselben Karte in den  Kartentrichter wird die     aufgewendete    Ar  beitszeit. in der Kolonne d aufgestempelt, wor  auf beim Herausziehen der Karte das dieser  zugeordnete Einzelzählwerk auf Null zurück  gestellt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Zeitregistrierapparat mit einer Anzahl von Einzelzählwerken und einem den letzteren gemeinsamen und zu ihrem Fortschalten die nenden Zeitschaltwerk, dadurch gekennzeich net, dass beim Einführen einer Stempelkarte (28) in den Apparat, welche Karte einer von einer 141ehrzahl Personen, deren Arbeitszeit registriert werden soll, durch ein Zeichen auf der Karte selbst zugeteilt ist., ein der betref fenden Person zugeordnetes Einzelzählwerk (E) ausgewählt.
    und mechanisch an ein allen Einzelzählwerken gemeinsames Stempelwerk (S) angeschaltet wird, und dass ferner eine zwischen diesem Einzelzählwerk und dem Zeitschaltwerk vorhandene Kupplung beein- flusst wird. UNTERANSPRÜCHE: .1. Apparat nach Patentanspruch,dadurch gekennzeichnet, dass das An- und Abschalten der Einzelzählwerke an das bzw. vom Zeit schaltwerk mechanisch erfolgt.
    2. Apparat nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das ausgewählte Einzelzählwerk (E) auf Null gestellt ist, wenn seine Anzeige auf das Dn-.ek- werk übertragen ist. 3. Apparat nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch eine jedem Einzelzählwerk zu- geordnete Anzeigevorrichtung (170), die an gibt, ob das Einzelzählwerk eingeschaltet ist oder nicht. 4.
    Apparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet., dass er eine Abschalteinrich- tung aufweist, um die Einzelzählwerke vom Zeitschaltwerk auch dann abgeschaltet zu halten, wenn eine Stempelkarte in den Appa rat eingeführt wird. 5. Apparat nach Patentanspruch und Un teranspruch 4, gekennzeichnet durch einen Schlüssel (66), der die in Wirklage stehende Abschalteimrichtung für ein Einzelzählwerk unwirksam zu machen gestattet. 6.
    Apparat nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stempelkarte mit einer Anzahl von Lö chern als Zeichen versehen ist, die der Num mer des zugeordneten Einzelzählwerkes und damit der betreffenden Person entspricht. 7.
    Apparat nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, .dass die Stempelkarte (28) beim Einführen in den Apparat auf ein Glied wirkt, welches den Antriebsstromkreis eines Motors schliesst, der seinerseits die Übertragung der Anzeige des ausgewählten Einzelzählwerkes auf das Stem pelwerk sowie den Abdruck der Anzeige auf die Karte bewirkt.
CH281606D 1942-05-15 1947-12-17 Zeitregistrierapparat. CH281606A (de)

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