CH281611A - Anordnung zur Speisung von Empfangsgeräten für hochfrequenten Telephonrundspruch. - Google Patents

Anordnung zur Speisung von Empfangsgeräten für hochfrequenten Telephonrundspruch.

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CH281611A
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Inventor
Aktiengesellschaft Autophon
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Autophon Ag
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M1/00Substation equipment, e.g. for use by subscribers
    • H04M1/60Substation equipment, e.g. for use by subscribers including speech amplifiers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Cable Transmission Systems, Equalization Of Radio And Reduction Of Echo (AREA)

Description


  <B>Anordnung zur Speisung von Empfangsgeräten für hochfrequenten</B>     Telephonrundspruch.            Zuin    Empfang von niederfrequentem     Tele-          hlioiirundspruch    sind Empfänger notwendig,  welche aus einem     Niederfrequenzverstärker     und einem elektroakustischen     Wandler    beste  hen. Die Speisung dieser Empfänger erfolgt  direkt aus dein Lichtnetz. Für den Empfang  von     lioehfrequentem        Telephonrundspriich    muss  ein Empfänger     ausserdem    einen Demodulator  aufweisen.

   Für den Heimempfang in Privat  häusern wird der     Lichtnetzanschluss    der Emp  fänger nicht als nachteilig empfunden, da  irgendeine in der Nähe des Standortes mon  tierte     Stecklose    des Lichtnetzes verwendet  werden kann. Bei Grossinstallationen mit einem       Samnielanschluss    für eine Vielzahl von Emp  fängern, zum Beispiel in grossen     Miethäusern     oder Spitälern, verursacht. die Installation  einer     besondern        Steckdose    zur Speisung des  Empfängers beträchtliche Mehrkosten. Die  vorliegende Erfindung ist bestrebt, diese Nach  teile zu beheben.

   Sie betrifft eine Anordnung  zur Speisung von an eine     Sammelanschlusslei-          tung    angeschlossenen Empfangsgeräten für       hochfrequenten        Telephonruridspruch    und ist  dadurch     gekennzeichnet,    dass die     Weehsel-          stroinspeisung    der Empfangsgeräte aus dem  Lichtnetz mittels eines     Niederspannungstrans-          formators    und     Tiefpassfilters    über die     Sam-          inelansehlussleitung    erfolgt.

   Zweckmässiger  weise wird die     Sammelanschlussleitung    über  einen Übertrager, welcher als     Ilochpassfilter     ausgebildet ist., an die     Telephonleitung        ange-          sehlcxssen,    und jeder Empfänger wird zusätz  lich mit. einem     Tiefpassfilter    ausgerüstet. Die    Anordnung gestattet, von einer Lichtnetz  anschlussstelle aus mehrere voneinander un  abhängige     Sammelanschhissleitungen    gleichzei  tig zu speisen.  



  Ausführungsbeispiele der Erfindung wer  den an Hand der - Zeichnung im folgenden  näher erläutert.  



       Fig.    1     zeigt    in einem     Blockschema    die An  ordnung zur     Speisung    von Empfängern über  eine     Sammelanschlussleitung.     



       Fig.    ? zeigt den Aufbau einer Kopplungs  dose.  



       Fig.3    zeigt den     Netzanschlussteil.     



       Fig.    4 zeigt. den Aufbau eines Empfängers.       Fig.    5 zeigt eine Anordnung zur gleichzei  tigen Speisung von zwei voneinander unab  hängigen     Sammelansehl!ussleitungen.     



  Die im     Blockschema.    der     Fig.1    eingezeich  nete Leitung A ist     die.        Telephonleitung,    die  zum     Telephonamt    führt. An diese Leitung ist  die     Telephonstation        ST    des Abonnenten ange  schlossen. Diese     Telephonstation    muss für  Hochfrequenz entstört sein.

   An Stelle einer       Telephonstation    kann an die Amtsleitung auch  ein     Vermittlersehrank    oder eine private     Tele-          phonzentrale    angeschlossen sein, wenn diese  für Hochfrequenz entstört ist oder anderwei  tige Massnahmen, zum Beispiel Vorschalten  eines Filters, getroffen sind, welche verhin  dern, dass     Hoehfrequenzstörungen    von der  Zentrale auf die Programmleitung des     Hoeh-          frequenzrundspruches    gelangen können.

   Die  Amtsleitung<B>_A</B> endet in der sogenannten       Kopplungsdose        KD.    An diese Kopplungsdose,      die einen Übertrager aufweist, welcher     als     beidseitig wirkender     Hoehpass    wirkt, ist die       Sammelleitung        S    angeschlossen, an welche eine       Vielzahl    von     Rundspruchempfängern    ange  schlossen werden kann. In     Fig.    1 sind bei  spielsweise vier Empfänger E eingezeichnet.

    Diesen Empfängern wird die     Wechselstrom-          speisung    aus dem Lichtnetz über die     Sammel-          anschlussleitung    selbst zugeführt, indem die  Netzspannung mittels eines     Niederspannungs-          transformators        TR    auf eine für Schwach  strominstallation zulässige niedere Spannung       transformiert    wird und über ein     Tiefpassfilter     PP auf die Sammelleitung     S    geführt wird.

   Um  grosse Spannungsdifferenzen in den einzelnen  Zweigen der     Sammelleitung    zu vermeiden,  wird die Speisung im     Belastungsschwerpunkt     der Sammelleitung zugeführt, welcher Punkt  auch an die     Kopplungsdose    angeschlossen ist.  Durch diese Massnahme     erübrigt    sich ein di  rekter     Netzanschluss    für jeden Empfänger.  Der Übertrager der Kopplungsdose<I>KD</I> dient  zur Trennung des     Telephongleiehstromes    von  der     Hochfrequenzsammelleitung.    Der Aufbau  der Kopplungsdose<I>KD</I> ist in     Fig.2    darge  stellt.

   Sowohl die Primär- als auch die Se  kundärseite der     Lbertragerwicklung    ist je in  zwei     Teilinduktivitäten        aufgeteilt,    welche  durch je einen     Kondensator        wechselstrom-          mä.ssig    verbunden sind. So besteht die Primär  seite des Übertragers aus den beiden     Induk-          tivitäten        Ll,    L2 und dem Kondensator Cl,  während die Sekundärseite des Übertragers  aus den     Induktivitäten    L3,     L4    und .dem Kon  densator C2 gebildet wird.

   Die Kondensato  ren Cl und C2 sind so bemessen, dass sie     hoch-          frequenten        Wechselstrom        ,durchlassen    und  niederfrequenten     Wechselstrom    sperren. Damit  ist verhindert, dass Speiseenergie von der     'Saxn-          melleitung    auf die Amtsleitung abfliessen  kann.

   Der     Niederspannungstransformator        TH     gibt     sekundärseitig    beispielsweise eine Span  nung von 48 Volt auf das     Tiefpassfilter        TP.     Der Transformator und .das     Tiefpassfilter    sind  in     Fig.    3 dargestellt.

   Das     Tiefpassfilter    ist     als          Vierpdlfilter        ausgebildet    und besitzt in jeder  Leitung zwei     Längsinduktivitäten        L5,   <I>L7</I> und  <I>L6, L8</I> und für jede Leitung eine Querkapazi-         tät    gegen Erde, C3,     C4.    Dieses Filter verhin  dert das Abfliessen von     Hochfrequenzenergie     auf das Netz. Der Aufbau eines Empfängers       ist    in Fing.     .1    dargestellt.

   Er besitzt ein ein  seitig wirkendes     Hochpassfilter    und ein Tief  passfilter, welche beide parallel an die     Ein-          gangskl@emmen,    das heisst. an die Sammellei  tung geschaltet sind. Die Sekundärseite des       Hochpassfilters        IIP    führt zum Demodulator,  welcher auf einen     Niederfrequenzverstärker    V  arbeitet, an welchen ein elektroakustischer       Wandler        angeschlossen    ist.

   An die Sekundär  seite des     Tiefpassfilters        TP    ist ein normaler  Speiseteil     SP    angeschlossen zur Speisung des       Demodulators    und des Verstärkers. Von die  sem Speiseteil ist lediglich der Transformator  angedeutet., welcher primärseitig 48 Volt. Span  nung     zugeführt    erhält.  



  Die Erfindung gestattet, mehrere vonein  ander unabhängige     Sammelleitungen    aus  einem gemeinsamen Netzanschluss zu speisen.  In     Fig.5    ,sind     beispielsweise    zwei unabhän  gige Sammelleitungen an einen gemeinsamen       Netzansehluss    gelegt. Die eine Sammelleitung       S1    ist über eine     Kopplungsdose   <I>KD</I> an eine  Amtsleitung     Q11    angeschlossen, während eine  zweite Sammelleitung     S2    über eine Kopplungs  dose KD an eine andere Amtsleitung A2 an  geschlossen ist.

   Die Netzspannung wird in  einem Niederspannung     stransTormator        TR    auf  Niederspannung transformiert und über je ein       Tiefpassfilter    dem Schwerpunkt jeder     Sam-          xnell:eitung        S1,        S2        zugeführt.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Anordnung zur Speisung von an eine Sammelanschlussleitung angeschlossenen Emp fangsgeräten für hochfrequenten Telephon- iundsprueh, dadurch gekennzeichnet, dass die Weehselstromspeisung der Empfangsgeräte aus dem Lichtnetz mittels eines Niederspan nungstransformators und Tiefpassfilters über die Sammelansehlussleitung erfolgt..
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Anordnung nach Patentansprueb, da durch gekennzeichnet, dass die Sammelan- sehlussleitung über einen Übertrager, welcher als Iloehpa13filter ausgebildet ist, an die Tele- phonleitung angeschlossen ist. 2. Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass jeder Empfänger eine Prequenzweiehe, bestehend aus einem Hoehpassfilter und einem Tiefpassfilter, auf weist. 3.
    Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass über den Nieder spannungstransformator und ein Tiefpassfilter mehrere voneinander unabhängige Sammel- < inseliltissleit.ungen gespeist sind. 4. Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Speisung im Belastungsschwerpunkt der Sammelanschluss- leitung erfolgt. 5.
    Anordnung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der Übertrager als ein beidseitig wirkendes Hochpassfilter ausge bildet ist, indem sowohl die Primärwicklung als auch die Sekundärwicklung des Übertra gers durch je einen Kondensator aufgetrennt sind.
CH281611D 1953-04-30 1950-06-29 Anordnung zur Speisung von Empfangsgeräten für hochfrequenten Telephonrundspruch. CH281611A (de)

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