CH281738A - Vorrichtung zum Waschen von Getreide und Hülsenfrüchten. - Google Patents
Vorrichtung zum Waschen von Getreide und Hülsenfrüchten.Info
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Description
Vorrichtung zum Waschen von Getreide und Hülsenfrüchten. Bei bekannten Vorrichtungen zum Wa schen von Getreide wurde das Getreide in Mischung mit Wasser durch Schneckengänge geführt, deren Trog am Boden einen Längs schlitz aufwies, durch welchen die spezifisch schwereren Teile wie Steine, Erdklumpen und dergleichen ausfielen. Bei der Schnecken bewegung wurde indes das Transportgut in solchem Masse hoehgesehleudert, dass in jedem Fall eine erhebliche Menge der Verunreini gungen nicht Gelegenheit fand, den Boden schlitz zu passieren, sondern mitgenommen wurde. Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Vorrichtung zum Maschen von Getreide und Hülsenfrüchten, bei der das Gut aus einem Behälter in ein Waschbassin überge führt wird, dadurch gekennzeichnet, dass am Auslauf des das Waseligut in das -NVaschbas- sin einspeisenden Behälters eine Verteilungs- vorrichtung vorgeseheif ist, durch welche das Waschgrit in gleielnnä13ig dünnem Schleier eingespeist wird. In der beiliegenden Zeichnung ist, eine beispielsweise Ausführungsform des Erfin dungsgegenstandes schematisch im. Längs schnitt dargestellt. Das Getreide oder ähnliches Waschgut ge langt zunächst in einen Einlaufbehälter 1., aus dem es durch die der Breite der Vor richtung entsprechende Speisewalze 2 über ein im Waschbassin W angeordnetes Gleitblech 3 in gleichmässig dünnem Schleier einem Was serstrom zugeführt wird, der durch die Flü- gelwalze 4 in beliebiger Stärke erzeugt wird. Die Regulierung der Geschwindigkeit des Was serstromes erfolgt z. B. durch einen verstell baren Schieber 5, der vor dem Gleitblech 3 angeordnet ist. Das Waschgut nimmt die Ge- sehwindigkeit des Wasserstromes an und- wird auf einem Führungsblech 6 zu dem Absink- schlitz 7 gespült, welcher in der Breite den Erfordernissen entsprechend durch eine Dreh klappe 8 einstellbar ist. Die spezifisch schwe reren Fremdstoffe sinken durch den Absink- schlitz 7 nach unten und werden vermittels eines quer zur Richtung der Wasserströmung verlaufenden Sammelförderbandes 9 und eines Kettenelevators 10 fortlaufend in das Sam- melgefäss 1.7. abgeführt. Die leichteren Getreidekörner, also der wertvollere Teil des Waschgutes, wird da gegen durch den Wasserstrom nach der Waschwalze 12 hingetragen. Diese -Wasch walze ist mit einem elastischen, gerippten Gummibelag versehen oder mit wasserfesten Bürsten ausgestattet und dreht sich in einer ebenfalls elastisch ausgestalteten gerippten Mulde 13. Diese Mulde ist verstellbar ge lagert, so dass die Entfernung zwischen Walze 12 und Mulde 13 der Korngrösse des Wasch- giites entsprechend sieh regulieren lässt. Auf diese Weise ist. es möglich, den auf der Ober fläelie der Körner festsitzenden Schmutz restlos abzureiben, ohne das empfindliche Waschgut zu schädigen. Alle leichteren -Beimengungen werden schon beim Einlauf des Waseligutes ungehin- dert durch natürlichen Auftrieb an die Ober- fläehe des Wasserspiegels geführt. Die an die Oberfläche gelangenden Schwimmstoffe wer den durch die Wasserströmung und gege benenfalls durch entsprechende, unter Wasser angeordnete Düsen 14 vermittels keilförmiger, in der Höhe des Spiegels der Waschflüssigkeit angeordneter Abstreieher 15 den an beiden Seiten der Vorrichtung vorgesehenen Abführ- öffnungen 16 zugeführt. Das die Wasehwalze 12 verlassende CTlit wird unmittelbar durch ein rotierendes Band 17 aus metallischem Siebgewebe aus dem Was ser getragen. Alsdann gelangt das in dünner Schicht auf dem Siebband liegende Wasehgut unter die in mehreren Reihen angeordneten Spritzdüsen 18, welche mit unter kräftigem Druck stehendem frischem Wasser gespeist. werden. Die nun folgende, über dem Wasser spiegel liegende Zone des Siebbandes ist durch eine Haube 19 gedeckt, so dass ein kräftiger, durch einen Ventilator V erzeugter Luftstrom, welcher durch den Trockensehaeht 20 in der gesamten Breite der Vorrichtung zugeführt wird, das den fertig gewaschenen Körnern an haftende Wasser durch die Siebmaschen des Bandes 17 nach unten abbläst. Das ungetrock- nete Naschgut wird mittels des Bandes 17 weiterbefördert und fällt durch den hinter dem Band 17 angeordneten Trockensehacht 20 in Behälter, welche in der Zeichnung nicht dargestellt sind. Der von dem Waschgut gelöste Schmutz .setzt sieh, durch die Stauwand 21 unterstützt, sehr rasch ab und wird durch das während des Betriebes ständig geöffnete Schmutzablaufrohr 22 abgeführt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Waschen von Getreide und Hülsenfrüchten, bei der das Gut aus einem Behälter in ein -#Vaschbassin überge führt wird, dadurch gekennzeichnet, dass am Auslauf des das Waschgut in das Waschbassin einspeisenden Behälters eine Verteilungsvor richtung vorgesehen ist, durch welche das Wasehgut in gleichmässig dünnem Schleier eingespeist wird. UNTERANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet., dass das Gut aus dem Einlaufbehälter (1) dureli eine dessen Breite entsprechende Speisewalze (2) auf ein Gleit bleeh (3) geführt wird, auf dem es in den Schleier ausgebreitet in das Wasserbad ab rutscht. 2.Vorrichtung nach Pa.tentansprueh, da durch gekennzeichnet, da.ss unterhalb der Ein fallstelle des Gutschleiers in das Wasehbassin eine Einrichtung zur Erzeugung eines das ausgebreitete Gut weitertransportierenden Wasserstromes angeordnet ist. 3. Vorrichtung nach Unteranspruch 2, da- a durch gekennzeichnet, dass die Einrichtung zur Erzeugung des Wasserstromes in einer Flügelwalze (.1) besteht. 4.Vorrichtung nach U nteransprueh 3, da durch gekennzeichnet, dass am untern Ende des Gleitbleches (3) ein verstellbarer Sehieber (5) angeordnet ist, durch den die Gesehwin- digkeit der durch die Flügelwalze (4) erzeug ten Strömung reguliert werden kann. 5. Vorrichtung nach L'ntei@ansprucli 1, da durch gekennzeichnet, dass unterhalb des Gleitbleches (3) ein Führungsblech (6) an geordnet ist, über welehes das Waschgut zu einem Absinkschlitz (7) gespült wird. 6.Vorrichtung nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass die Breite des Ab sinkschlitzes (7) durch eine Drehklappe (8) sich einstellen lässt. 7. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die spezifisch schwereren Fremdstoffe durch den Absink- schlitz (7) nach unten sinken und mittels eines Sammelförderbandes (9) und eines Ket- tenelevators (10) durch ein Sammelgefäss (11) abgeführt werden. B.Vorrichtung nach Patentansprueh, da durch gekennzeichnet, dass für die an die Oberfläche gelangenden Sehwimmstoffe in der Höhe des Spiegels der Waschflüssigkeit Ab streicher (15) sowie Abführöffnungen <B>(16)</B> vorgesehen sind. 9. Vorrichtung nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass hinter dem Ab- sinksehlitz (7) eine sich drehende Wasch walze (12) angeordnet ist, die das Waschgift auf ein umlaufendes Band (17) aufgibt, dureh welches das MTaschgut über den Spiegel der Waschflüssigkeit heraufgetragen wird. 10.Vorrichtung nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das umlaufende Band (17) als Siebband ausgebildet ist. <B>1.1.</B> Vorrichtung nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass über dem ober- halb der Waschflüssigkeit verlaufenden Teil des umlaufenden Bandes (17) Spritzdüsen (18) vorgesehen sind. 12. Vorrichtung nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass hinter dem um laufenden Band (17) ein Trockenschacht (20) mit Ventilator angeordnet ist.
Applications Claiming Priority (1)
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