CH281934A - Fahrradnabenlichtmaschine. - Google Patents
Fahrradnabenlichtmaschine.Info
- Publication number
- CH281934A CH281934A CH281934DA CH281934A CH 281934 A CH281934 A CH 281934A CH 281934D A CH281934D A CH 281934DA CH 281934 A CH281934 A CH 281934A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- gear
- ring
- ball
- bicycle hub
- wheel
- Prior art date
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62J—CYCLE SADDLES OR SEATS; AUXILIARY DEVICES OR ACCESSORIES SPECIALLY ADAPTED TO CYCLES AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. ARTICLE CARRIERS OR CYCLE PROTECTORS
- B62J6/00—Arrangement of optical signalling or lighting devices on cycles; Mounting or supporting thereof; Circuits therefor
- B62J6/06—Arrangement of lighting dynamos or drives therefor
- B62J6/12—Dynamos arranged in the wheel hub
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)
Description
Fahrradnabenliebtmasehine. Die Erfindung betrifft eine Fahrradnaben lichtmaschine mit mehreren zwischen dem Dynamoanker und dem treibenden Teil ein geschalteten, nach Art von Radialdruekkugel- lagern gebildeten Getriebestufen, welche iuit- tels eines Schaltorgans zum beschleunigten Antrieb der Lichtmaschine bedarfsweise mit dem Fahrrad kuppelbar sind.
Die bekannten Übersetzungsgetriebe,welehe aus Zahnrädern bestehen, sind in bezug auf ihren Wirkungsgrad und ihr eine geringe Lichtausbeute ergebendes ü'bersetzungsver- hältnis nicht wirtschaftlich genug, um den derzeitigen Anforderungen des Verkehrs eini germassen gerecht werden zu können. Auch die durch Friktionstriebe angetriebenen Licht maschinen für Fahrräder erreichen insbeson dere bei langsamer Fahrt wegen zu geringer Drehzahl des Dynamomotors keine befriedi gende Leistung.
ZurVerbesseTung der Liehtausbeute dieser Fahrradnabenlichtmaschine wurde bereits vor geschlagen, mehrere nach Art von Radial druckkugellagern ausgebildete Getriebestufen zu einem Übersetzungsgetriebe zusammenzu schalten, welches ein einziges aus einer Feder bestehendes, alle Getriebestufen druckbeauf- schlagendes Spannorgan besitzt und die Dreh bewegung der Radnabe auf den Dynamorotor im Ausmass des Übersetzungsverhältnisses überträgt.
Die rotierenden und umlaufenden Getriebeteile aller Getriebestufen sind bei die sem bekannten Getriebe in ein Gehäuse einge- schlossen, welches auch das Spannorgan ein schliesst, das sich einerseits am Gehäuse, an derseits an den Getriebeteilen abstützt.. Diese Art der Druckbeaufschlagung ist aus dem Grunde nicht günstig, weil sie von dem das Getriebe umschliessenden Gehäuse abhängig ist, also die Radnabe als Getriebebestandteil mitbenützt.
Es sind auch nach Art. von Radialdrnek- Kugellagern druckschlüssig gebaute Über setzungsgetriebe bekannt, jedoch bestehen diese nur aus einer einzigen Getriebestufe, deren geteilte Aussen- oder Innenlaufringe zur Aufbringung des zur Drehmomentübertra- gung erforderlichen Reibungsdruckes unter dem Axialdruck einer Feder stehen.
Demgegenüber wird die gestellte Aufgabe gemäss der Erfindung dadurch gelöst, dass die Laufringe und die umlaufenden Kugeln zweier Getriebestufen durch ein Spannorgan in einander axial entgegengesetzten Riehtun- gen unter Druck gesetzt und beide Getriebe stufen durch ein ihnen gemeinsames Axial drucklager, welches den Spanndruck auf nimmt, zusammengefasst sind, wodurch alle Getriebeteile beider Getriebestufen samt dem Spannorgan und dem Axialdrucklager eine in sich geschlossene kraftschlüssige Einheit bilden.
Das die Getriebestufen unter Druck setzende Spannorgan kann in vielen Varian ten ausgeführt werden, von denen einige nach stehend erwähnt seien. In der Zeichnung sind mehrere beispiels weisen Ausführungsformen der Nabenlicht- maschine gemäss der Erfindung im vertikalen Längsschnitt veranschaulicht. Das erste Aus- führungsbeispiel zeigt. in Fig. 1 ein drei stufiges Übersetzungsgetriebe mit einem ela stischen Spannorgan. Die Fig. \? stellt eine Variante dazu dar.
Aus der Fig.3 ist ein Übersetzungsgetriebe mit einem unter Flieh- kraftwirkun- stehenden Spannorgan ersicht lich. Das in Fig.4 dargestellte Ausführungs beispiel zeigt eine Getriebekombination mit einem elastischen und einem magnetischen Spannorgan. Die Fig.5 veranschaulicht ein Übersetzungsgetriebe mit zwei auf einem Lagerkonus befindlichen Lagerabstützungen. Schliesslich zeigen die Fig. 6 und 7 zwei Aus führungsarten der Radstossdämpfung des Ge triebes.
Die im ersten Ausführungsbeispiel darge stellte Fahrradnabenlichtmaschine sitzt im Nabengehäuse 1 des Vorderrades und besteht aus der Dynamomaschine und dem Über setzungsgetriebe. Das Getriebe enthält in die sem Falle drei Geschwindigkeitsstufen. Die zu einer kraftschlüssigen Einheit zusammen geschlossenen Getriebestufen II und III be sitzen je einen Aussenlaufring 2 bzw. 3 und je einen Innenlaufring 4 bzw. 5, welche den bei den Kugelkränzen 6 und 7 ihre Laufflächen bieten.
Zwischen den beiden Aussenlaufringen 2 und 3 ist ein in axialer Richtung wirkender Federring 8 oder ein Gummidruckkörper, welcher die Aussenlaufringe 2 und 3 in ein ander entgegengesetzten Achsrichtungen unter elastischen Druck setzt. Diese Aussenlauf ringe 2, 3 geben diesen Druck über die beiden Kugelkränze 6 und 7 auf die lnnenlaufringe 4 und 5 weiter.
Die Innenlaufringe 4, 5 sind durch ein Axialdruckkugellager 9 frei dreh bar aneinander abgestützt, welches die in ein ander entgegengesetzten Richtungen wirken den Druckkräfte in sich aufnimmt und auf diese Weise im Getriebe einen Kraftschluss herstellt, der das Getriebe frei von axialen Lagerdrücken umlaufen lässt. Der Innenlauf ring 4 der Getriebestufe II ist mit dem Kugel käfig 10 der Getriebestufe III aus einem Stück hergestellt.
Ebenso ist der Innenlauf ring 5 der Getriebestufe III mit, dem den Rotor der Dynamomaschine bildenden Er regermagneten 11 direkt verbunden, so dass die magnetische Wirkung des Dynamomagne ten dauernd als zusätzliche Druckkraft auf die Getriebeglieder der Getriebestufen II und III zur Wirkung kommt.
Der Kugelkäfig 12 der Getriebestufe II ist. mit. dem Innenlauf ring 13 der Getriebestufe I aus einem Stück gebildet, das auch eine Laufringfläehe für das Achskugellager 14 besitzt, dessen Innenring <B>15</B> als Schraubenmutter auf dem starren Achs bolzen 16 (Radachse) aufschraubbar ist. Der äussere Laufring 2 der Getriebestufe II ist mit dem äussern Laufring der Getriebestufe I aus einem Stück gebildet. Der Aussenlaufring 2 sitzt in der Radnabe 1 fest und wird daher von dieser bei ihrer Drehung mitgenommen.
Der in der Radnabe 1 axial verschiebbar sitzende Aussenring 3 der letzten Getriebestufe wird durch den federnden Ring 8 in seiner Drehung vom Aussenlaufring 2 mitgenommen. Der Aussenlaufring 3 wird in der Radnabe einerseits durch die Sitzreibung, anderseits durch den Druck der Feder 8 derart.
festge halten, dass er bei normaler Drehmomentüber- tragung zur Radnabe 1 und zum Aussenring 2 unverrückbar bleibt, bei -Überbelastung des Getriebes wie dies zum Beispiel durch Klem mangen von Getriebeteilen entstehen kann oder durch übergrosse Steigerung der An triebsleistung hervorgerufen wird, jedoch von dem Kugelkranz 7 mitgenommen wird, so dass er gegenüber der Radnabe 1 eine Relativ drehung ausführt. Dadurch bildet der Aussen ring 3 ein Sicherheitsorgan gegen Durch brennen der Glühbirne infolge zu hoher Stromspannung und gegen Unfälle durch Ge triebestörungen.
Während die Radnabe 1 auf der einen Seite mit dem Kugellager 14, auf der starren Radachse 16 samt dem Übersetzungsgetriebe frei .drehbar sitzt, ist die Radnabe auf der andern Lagerseite durch das Kugellager 17 drehbar gelagert und gegenAxialverschiebun gesichert. Dieses Lager 17 ist. in diesem be- sondern Falle als Stromabnehmer ausge- bildet.
Es sitzt zu diesem Zweck der innere Laufring 18 des Kugellagers 17 unter Zwi schenschaltung einer Hülse 19 aus elektrisch isolierendem Material auf der starren Rad achse 16, so dass er gegenüber dieser elektrisch isoliert ist und als Stromabnehmer mit dem Lielltkabel (nicht. dargestellt) in beliebiger Weise fest verbunden werden kann. Der Aussenring 20 des Kugellagers 17 hat eben falls eine Auflage 21 ans elektrisch isolieren dem Material, mit welcher er gegenüber dem die induzierte Wleklung 22 enthaltenden Ge häuse 23 elektrisch isoliert ist.
Das Drahtende 24 der Wicklung 22 kann mit dem Aussenring 20 direkt. verbunden erden.
Zum Ein- und Ausschalten der Gaben lichtmaschine wird der Kä.figring 25 der Ge triebestufe I benützt. Dieser Käfigring 25 ist. frei drehbar gelagert und durch einen Schalt hebel 26 auf der Radachse 16 feststellbar. Er besitzt zu diesem Zweck im Kreis angeordnete, radial verlaufende Ausnehmungen 27. Der Sehalthebel 26 ist mit einem Drehzapfen 28 in einem Auge 29 eines auf der Radachse 16 starr gefestigten Lagerarmes 30 soweit schwenkbar gelagert, dass sein kurzer Sperr arm 31 in oder ausser Eingriff mit den Aus- nehmungen 27 des Käfigringes 25 gebracht erden kann.
Im ausgeschalteten Zustand des Käfigringes 25 steht dieser ausser Eingriff mit dem Schaltorgan 31, 26, so dass er völlig widerstandslos umläuft und das Getriebe wir kungslos bleibt.
Zum Einschalten der Nabenliehtmaschine wird das Schaltorgan 26 in eine Ausnehmun g 27 des Käfigringes 25 eingerückt, so dass es den Käfigring gegenüber der Radachse fest hält. Dadurch treiben die Zingeln der Ge triebestufe I während ihrer Abwälzung am Aussenring 2 den Innenring 13 mit beschleu nigter Geschwindigkeit an.
Diese beschleu nigte Drehung teilt der Innenring 1.3 dem Kugelkranz 6 der Getriebestufe 1I mit, so dass dieser Kugelkranz 6 unter dem Reibungsdruck des Federringes 8 und der magnetischen Wir kung des Dynamomagneten den Innenlauf- ring 4 der Getriebestufe 1I im Ausmass der Übersetzung mit erhöhter Geschwindigkeit an- treibt.
Die Übertragung des Drehmoments von der Getriebestufe II auf die Getriebestufe III erfolgt durch den Innenlaufring 4 mittels des Kugelkäfigs 10, durch den die Kugeln 7 wie in den vorhergehenden Getriebestufen I und II im selben Drehsinn in Umlauf versetzt werden. Der Kugelkranz 7 überträgt seine Drehbewegung in beschleunigtem Sinne auf den Innenring 5 und damit auf den Rotor 11 der Dynamomaschine.
Das Übersetzungsverhältnis dieser drei Ge triebestufen ist so gewählt, dass der Erreger magnet auch bei langsamer Fahrt eine solche Drehgeschwindigkeit erhält, dass eine einwand freie, ein gutes Licht gewährleistende Strom erzeugung erreicht wird. Die Ausbildung der Getriebeteile ist eine derartige, dass deren Zierstellung sowie deren Ein- und Ausbau in denkbar einfacher Weise ermöglicht ist.
Beim zweiten Ausführungsbeispiele ist das elastische Organ als Federring 8 hinter dem letzten Aussenlaufring 3 angeordnet. (Fig.2). Aus diesem Grunde ist der Aussenlaufring 2 der Getriebestufe II mit. einer Mantelhülse 2a über den Aussenlaufring 3 hinaus verlängert und am verlängerten Teil mit einer ringarti gen Einziehung versehen, gegen welche sich der Federring 8 stützt.
Dieser Federring 8 hat daher das Bestreben, die beiden Aussen laufringe 2 und 3 unter elastischem Druck zu sammenzuschieben, und die Kugelkränze 6 und 7 wieder gegen die Innenlaufringe 4 und 5 anzupressen. Die Innenlaufringe 4 und 5 sind durch das Axialdruckkugellager 9 gegen einander so abgestützt, dass über die Getriebe glieder der Getriebestufen 2 und 3 ein Kraft schluss erreicht wird. Das Ein- und Aus schalten des Getriebes erfolgt in der bereits beschriebenen Wei4 durch Feststellen des Käfigringes 25 mittels des Schaltorganes 26.
Ein Übersetzungsgetriebe mit einem unter Fliehkraftwirkung stehenden Spannorgan zeigt das Ausführungsbeispiel in Fig. 3. Hier wird das Spannorgan aus Daumen 32 oder dergleichen gebildet, welche sich einerseits ge gen den Innenring 5 der letzten Getriebestufe III, anderseits gegen einen Ringflansch 33 der mit dem Erregermagnet 11 verbundenen Laufhülse 11a stützen und durch Hebelarme mit einstellbaren Fliehkraftgewiehten 34 zur Aufbringung .des erforderlichen Spann druckes beeinflusst werden.
Der Druck der Spannorgane 32, 34 gegen den Innenring 5 wird einerseits über den Kugelkranz 7 der Ge triebestufe III auf. den Aussenring 2 und von diesem wieder über den Kugelkranz 6 und Stützlager 9 auf die Laufhülse 11a über tragen, andererseits von der Lagerhülse 11a aufgenommen und dem Axialdruckkugellager 9 übermittelt, welches den Kraftschluss be wirkt. Der Spanndruck des Getriebes regelt sich somit nach der jeweiligen Umdrehungs geschwindigkeit des treibenden Teiles.
Die gleiche Anordnung der Daumen 32 kann auch bei den Aussenlaufringen getroffen werden.
Ein weiteres Ausführungsbeispiel des Übersetzungsgetriebes zeigt die Fig.4. Hier sind die drei Getriebestufen I, II, III der Wirkung eines federnden Spannorganes und eines Magneten ausgesetzt. In diesem beson deren Falle sind die Getriebestufen I und 1I im selben Sinne wie in Fig. 1 unter die Wir kung eines axial federnden Ringes 8 gestellt, wogegen die Getriebestufe III aus einem mit dem Magneten 23 verbundenen Aussenlauf ring 3 und einem mit der induzierten Wick lung 11_ verbundenen Innenlaufring 5 besteht,
zwischen welchen Laufringen 3 und 5 der Kugelkranz 7 umläuft, gegen den unter der magnetischen Wirkung des Dynamomagneten 23 die beiden Laufringe 3, 5 gepresst werden. Die Wicklung 11 ist zum Magneten 23 durch ein Lager 35 drehbar gelagert, so dass sich bei Festhalten des einen Teils der andere drehen kann und inngekehrt. Zur Stromabnahme be sitzt der Dynamoanker 11 einen Schleifring 37, gegen den sich eine Kontaktfeder 36 stützt. Diese Kontaktfeder 36 überträgt den Strom auf das Kugellager, dessen feststehender Innenring 18 den Leitungsanschluss der Licht leitung ermöglicht. Diese Konstruktion zeich net sich durch ihre besondere Einfachheit und ihre vollkommen kraftschlüssige Einheit der Getriebeteile aus.
Das in der Fig.5 dargestellte Ausfüh rungsbeispiel zeigt eine besondere Lagerung der Radnabe und des Getriebes auf einer ein zigen Konushülse. Zu diesem Zweck ist der A.ussenlaufring und der Innenlaufring der ersten Getriebestufe in gleicher Weise ausge bildet wie der Aussenlaufring und Innenlauf- ring der zweiten Getriebestufe. Zwischen den beiden Aussenlaufringen der Getriebestufen I und II ist das als Federring 8 ausgebildete Spannorgan eingesetzt..
Der Spanndruek dieses Federringes wird mittels der Auss en- laufringe auf die Kugelkränze der Getriebe stufen I und II in entgegengesetzten Rich tungen gleichmässig übertragen. Diese Kugel kränze stützen sich auf die ebenfalls gleich ausgebildeten Innenlaufringe der beiden Ge triebestufen, welche mit je einem Axialdruck- kugellager 9 und 17 in einander entgegenge setzten Richtungen auf einem gemeinsamen Lagerkonus 15 frei drehbar abgestützt sind.
In diesem Falle wird also der vom Federring 8 aufgebrachte Spanndruek durch die beiden Axialdruekkugellager 9 und 17 mittels des Lagerkonusses 15 zu einem durch sämtliche Getriebeteile beider Getriebestufen I und 1I verlaufenden Kraftsehluss aufgenommen. Gleichzeitig damit wird aber auch die Rad nabe 1, welche auf den äussern Laufring der ersten Getriebestufe aufsitzt, durch die beiden Axialdruchkugellager 9 und 17 in zwei Lager punkten auf der Radachse 16 derart. gelagert, dass sie ohne die bisher übliche Einstellung zur Radgabel mit einem einzigen Lagerkonus auf der Radachse in ihrer Lage fixiert werden kann.
Diese Konstruktion hat nicht nur den Vorteil einer besonders günstigen Einbau fähigkeit, sondern auch noch den Vorzug, die in der Achsrichtung auf das Getriebe zur Wirkung kommenden Stösse durch das elasti sche Spannorgan des Getriebes selbst ab schwächen oder vollständig aufheben zu können. Die Getriebestufe III dieses Aus- führtwgsbeispieles weist die gleiche Ausbil dung wie in dem in Fig. 4 dargestellten Aus- führuxigsbeispiel auf.
In diesem Falle wird also der Anpressdruck der Getriebeteile der Getriebestufe III durch die magnetische Wir kung des Dynamomagneten geleistet.
Es sei noch darauf hingewiesen, dass der prinzipielle Aufbau des Getriebes die Anzahl der C;etriebestufen in keinerWeise beschränkt.
Zur Vermeidung der Übertragung von in der Umfangsrichtung zur Wirkung kommen den Radstössen in das Übersetzungsgetriebe kann, wie die Fig. 6 zeigt, der feststellbare Käfigring '?:5 mit federnd nachgiebigen Zun gen 38 an den Kugeln angreifen oder es kann im Sinne der Fig.7 der Käfigring durch einen in der Drehrichtung etwas elastisch nachgiebigen Schalthebel 26 festgehalten wer den. In beiden Fällen wird durch die Nach giebigkeit in der Drehriehtung der Kugeln ein gewisses die Radstösse ausbalancierendes Spiel erreicht.
Durch die beschriebenen Ausführungsbei spiele wird erreicht, dass die Getriebeglieder mit dem Spannorgan zu einer druckschlüssi gen Einheit zusammengeschlossen und da durch das ganze Übersetzungsgetriebe samt der Dynamomasehine auf einfache Weise in die Radnabe, also auf ein kleinstmögliches Volumen ein- und ausgebaut werden können. Ausserdem wird durch die beschriebene Aus führung des Getriebes ein hohes Übersetzungs verhältnis und damit auch eine ausserordent liche Lichtausbeute der Dynamomaschine ge währleistet.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Fahrradnabenlichtmaschine mit mehreren zwischen dem Dynamoanker und dem treiben den Teil eingeschalteten, nach Art von Radial druckkugellagern gebildeten Getriebestufen, welche mittels eines Schaltorganes zum be schleunigten Antrieb der Dynamomaschine bedarfsweise mit dem Fahrrad kuppelbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass Laufringe und die umlaufenden Kugeln zweier Getriebe stufen durch ein Spannorgan in einander axial entgegengesetzten Richtungen unter Druck gesetzt und beide Getriebestufen durch ein ihnen gemeinsames Axialdrucklager, wel- elies den Spanndruck aufnimmt, zusammen gefasst sind,wodurch alle Getriebeteile beider Getriebestufen samt dem Spannorgan und dem Axialdrucklager eine in sich geschlossene kraftschlüssige Einheit bilden. UNTERANSPRÜCHE: 1. Fahrradnabenlichtmaschine nach Pa- tentansprueh, .dadureh gekennzeichnet, dass das Spannorgan aus einem zwischen zwei Laufringen der zwei Getriebestufen einge schalteten, elastischen Druckmittel besteht. 2. Fahrradnabenlichtmasehine nach Unter ansprueh 1, dadurch gekennzeichnet, dass das elastische Druckmittel eine Feder ist.3. Fahrradnabenlichtmaschine nach Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das elastische Druckmittel ein Gummipolster ist. 4. Fahrradnabenlicht.maschine nach Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Erregermagnet (11) der Dynamomaschine mit dem Laufkranz der einen Getriebestufe (III) verbunden ist und dass auf die den Lauf kränzen (d, 5) zugeordneten umlaufenden Ge triebeglieder (6, 7) die magnetische Wirkung des Dynamomagneten dauernd als zusätzliche Druckkraft einwirkt. (Fig. 1).5. Fahrradnabenlichtmaschine nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Spannorgan (32) durch Fliehkraftge- wichte (34) in seinem Axialdruek beeinflusst wird.6. Fahrradnabenliclitmaschine nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass einer der beiden unter dem Druck des Spann- organes (8) stehenden Aussenlaufringe (3) der zwei genannten Getriebestufen mit Sitz reibung in der Radnabe (1) gelagert ist, der art, dass er bei normaler Drehmomentübertra- gung in der Nabe unverrückbar bleibt, bei Überbelastung des Getriebes infolge über mässiger Steigerung des Drehmomentes jedoch auf Drehung entgegen seiner Lagerreibung mitgenommen wird.7. Fahrradnabenlichtmaschine nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die induzierte Wieklung (11) zum Magneten durch ein Lager (35) drehbar gelagert ist (Fig. 4). B. Fahrradnabenlichtmaschine nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass den durch das Spannorgan (8) zu einer ge schlossenen Einheit zusammengespannten Ge- triebestufen (1I, 11I) eine Getriebestufe (I) vorgeschaltet ist, deren Aussenlaufring in der Radnabe (1) sitzt und deren Innenlaufring (13)als Kugelkäfig ausgebildet ist und als solcher zwischen die Kugeln der Getriebestufe (II) eingreift, wobei der Kugelkranz (39) der Getriebestufe (I) durch einen feststellbaren Kugelkäfig (25) zur Einschaltung des Ge triebes gegen Umlauf sperrbär ist. 9. Fahrradnabenlichtmaschine nach Unter anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Kugelkäfig (25) der ersten Getriebestufe (I) einen Kranz von Ausnehmungen besitzt, in welche ein auf der Radachse ortsfest ange ordnetes Schaltorgan (26, 31) von Hand aus zur Feststellung des Käfigringes (25) gegen Drehung ein- und ausrüekbar ist.10. Fahrradnabenlichtmaschine nach Un teranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Kugelkäfig (25) mit elastisch nachgiebi gen Zungen (38) zwischen die Kugeln (39) des Kugelkranzes der ersten Getriebestufe (I) eingreift und dadurch die tangent.ialen Rad stösse schon am Eingang des Getriebes dämpft.11. Fahrradnabenliehtmaschine nach L n- teranspruch 9, dadurch gekennzeieluiet, dass das Schaltorgan (26) für den Kugelkäfig (25) der ersten Getriebestufe (1) mit einem in der Umlaufrichtung des Getriebes elastisch naeh- giebigen Sperrzapfen (31) versehen ist, wel cher die tangentialen Radstösse am Getriebe eingang dämpft.12. Fahrradnabenliehtmasehine nach Pa tentanspruch, dadurch gel:ennzeiehnet, dass der gewickelte Stator (23) der Dynamo maschine samt der Radnabe (1) durch ein gegenüber sämtlichen Getriebeteilen (''-31) und der Radaehse (16) elektrisch isoliertes Ahialdruckkugellager (17) abgestützt ist, dessen auf der Radachse (1) festsitzender Innenring (18) als Kontaktabnehmer für die zum Glühlicht führende Stromleitung ausge bildet und dessen Aussenring (20) mit. dem Drahtende der Spulenwicklung des :Magneten (11) verbunden ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT166558T | 1948-05-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH281934A true CH281934A (de) | 1952-03-31 |
Family
ID=34200344
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH281934D CH281934A (de) | 1948-05-13 | 1949-05-11 | Fahrradnabenlichtmaschine. |
Country Status (5)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US2535453A (de) |
| AT (1) | AT166558B (de) |
| CH (1) | CH281934A (de) |
| DE (1) | DE834653C (de) |
| FR (1) | FR986188A (de) |
Families Citing this family (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2878692A (en) * | 1954-01-19 | 1959-03-24 | Fiat Spa | Variable transmission |
| US6989618B2 (en) * | 2001-04-18 | 2006-01-24 | Nsk Ltd. | Rolling bearing with built-in motor |
| JP4073893B2 (ja) * | 2004-05-13 | 2008-04-09 | 株式会社シマノ | 自転車用内装変速ハブ |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2099972A (en) * | 1934-07-28 | 1937-11-23 | Aga Baltic Radio Aktiebolag | Electric generator |
| US2322969A (en) * | 1939-02-10 | 1943-06-29 | Rabl Alfred | Hub-operated dynamo for bicycles |
-
1948
- 1948-05-13 AT AT166558D patent/AT166558B/de active
-
1949
- 1949-05-11 CH CH281934D patent/CH281934A/de unknown
- 1949-05-11 US US92539A patent/US2535453A/en not_active Expired - Lifetime
- 1949-05-12 DE DEP42397D patent/DE834653C/de not_active Expired
- 1949-05-13 FR FR986188D patent/FR986188A/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR986188A (fr) | 1951-07-27 |
| AT166558B (de) | 1950-08-25 |
| US2535453A (en) | 1950-12-26 |
| DE834653C (de) | 1952-03-24 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE102008053914A1 (de) | Wellengenerator für ein Spannungswellengetriebe sowie Spannungswellengetriebe | |
| DE9302945U1 (de) | Mit einer Anlaufhilfe ausgestatteter Synchronmotor | |
| DE2401893C2 (de) | Verstelleinrichtung für die Schaufeln von Schaufelrädern in Axialgebläsen | |
| CH281934A (de) | Fahrradnabenlichtmaschine. | |
| DE1956518A1 (de) | Schubtrieb fuer Andrehmotoren von Brennkraftmaschinen | |
| EP0118662A1 (de) | Elektrischer Generator für ein Kraftfahrzeug | |
| EP0654620B1 (de) | Nebenaggregateantrieb | |
| DE3523999A1 (de) | Variable drehzahluebersetzungsvorrichtung fuer eine lichtmaschine eines kraftfahrzeugs | |
| WO2018177646A1 (de) | Planetengetriebe | |
| DE3931736C2 (de) | ||
| DE860822C (de) | Elektromotor mit quer zur Motorachse verlaufendem Luftspalt zwischen Staender und Laeufer | |
| DE4415915C1 (de) | Anordnung eines Lüfters an der Läuferwelle einer elektrischen Maschine | |
| DE910368C (de) | Elektrischer Schwungmassenanlasser fuer Brennkraftmaschinen | |
| DE919218C (de) | Fahrradnabe mit eingebauter, niedrigpoliger Lichtmaschine | |
| DE10333672B4 (de) | Bandspannrolle | |
| AT200016B (de) | Antriebsvorrichtung mit eingebautem Tretkurbelantrieb für Motorfahrräder | |
| DE971641C (de) | Stirnraederwechselgetriebe, insbesondere fuer Motorraeder | |
| DE102016200733A1 (de) | Generator-Riemenscheiben-Entkoppler mit optimiertem Rampenmechanismus zur Erhöhung der Momentenkapazität | |
| DE3533067A1 (de) | Drehstromgenerator | |
| DE19734681A1 (de) | Steuerbarer Klemmrollenfreilauf für Fahrräder | |
| DE1172766B (de) | Elektromotor mit einer gegenueber der Motorwelle durch Waelzkoerper untersetzten Abtriebswelle | |
| DE1103454B (de) | Einrichtung zur Befestigung des Kranzes auf dem Rotorstern eines Wasserkraftgenerators | |
| CH221779A (de) | Mehrstufiges Übersetzungsgetriebe für an einer Radachse befestigte Lichtmaschinen, insbesondere für Fahrräder. | |
| DE612039C (de) | Federndes Rad | |
| AT101516B (de) | Andrehvorrichtung für Kraftmaschinen. |