CH282046A - Verfahren zur Herstellung von Zellwolle. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Zellwolle.

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CH282046A
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CH
Switzerland
Prior art keywords
moisture
rayon
production
fibers
drying
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Application number
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English (en)
Inventor
Bayer Farbenfabriken
Original Assignee
Bayer Ag
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Application filed by Bayer Ag filed Critical Bayer Ag
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01DMECHANICAL METHODS OR APPARATUS IN THE MANUFACTURE OF ARTIFICIAL FILAMENTS, THREADS, FIBRES, BRISTLES OR RIBBONS
    • D01D10/00Physical treatment of artificial filaments or the like during manufacture, i.e. during a continuous production process before the filaments have been collected
    • D01D10/04Supporting filaments or the like during their treatment
    • D01D10/049Supporting filaments or the like during their treatment as staple fibres

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)
  • Artificial Filaments (AREA)
  • Spinning Methods And Devices For Manufacturing Artificial Fibers (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung von Zellwolle.    Es sind Verfahren bekannt, um feuchte       Gegenstände    bzw. Materialien durch Einbrin  gen in ein hochfrequentes Wechselfeld zu  trocknen. Auch die Erzeugung von Wärme in  wasserhaltigen Stoffen, die in ein solches  Feld gebracht werden, ist Gegenstand v     er-          schiedener    bekannter Verfahren. Solche Ver  fahren dienen z. B. zu medizinischen Zwecken  oder zur     Einleitung    von chemischen Reak  tionen wie der Aushärtung von     Kunstharz-          Leim.     



  Es wurde nun gefunden, dass man in Ma  terialien, die eine stark     ungleiehmässige     Feuchtigkeitsverteilung aufweisen, dadurch  auf sehr einfache Weise eine gleichmässige  Feuchtigkeitsverteilung erzielen kann, dass  man diese Materialien in einem geschlossenen  Kondensator einem elektrischen     Hochfre-          quenzfeld    aussetzt.     Voraussetzung        ist,    dass  das Material selbst eine wesentlich niedrigere  DK aufweist als das Wasser. Im Gegensatz zu  den     erwähnten    bekannten Verfahren wird bei       dieser    Arbeitsweise eine Austrocknung weder  erreicht noch beabsichtigt.  



  Gegenstand des vorliegenden Patentes ist  nun ein Verfahren zur Herstellung von Zell  wolle, das dadurch gekennzeichnet ist, dass  man     Zelluloselösungen    zu Fasern verspinnt,  die Fasern durch Waschen mit Wasser von  anhaftenden Chemikalien befreit, vortrocknet  und hierauf die Fasermasse unmittelbar an  schliessend zwecks Erzielung einer gleichmä  ssigen Feuchtigkeitsverteilung in einem ge-         schlossenen    Kondensator einem elektrischen       IIochfrequenzfeld        aussetzt.     



  Dadurch wird es möglich, in der vorge  trockneten Zellwolle, welche noch sogenannte  nasse Nester aufweist, in wenigen Minuten  ein Verschwinden dieser nassen Nester     Di     erreichen. Das kann hinsichtlich Qualität und       Wirtschaftlichkeit    bedeutende Vorteile brin  gen.

   Bisher war     nämlich        ein        Verschwinden     dieser nassen Nester nur so zu erreichen, dass  die Faser     zunächst    scharf getrocknet wurde,  worauf dann eine erneute Befeuchtung     not-          wendig    war,

   da bekanntlich die Zellwolle zur  einwandfreien Verarbeitung eine gewisse       Feuchtigkeit        von        10        bis        14        %        besitzen        muss.     Die Trocknung und anschliessende Befeuch  tung bedeutete nicht nur einen erhöhten  Energieverbrauch und zusätzliche Arbeits  gänge und Maschinen, sondern brachte auch  die Gefahr einer     Vergilbung    und Faserschä  digung durch das scharfe     Heruntertrocknen          mit    sich.  



  Durch die erfindungsgemässe     Arbeitsweise          wird    es     nun    möglich, die Trocknung - die  mit bekannten Mitteln, d. h. durch     Warmlift,     erfolgen kann - nur so weit zu treiben, dass  die gewünschte durchschnittliche     Endfeuch-          tigkeit    von 10 bis 14 % erreicht ist, und nun  die bei einer solchen Arbeitsweise bisher un  vermeidliche ungleichmässige Feuchtigkeits  verteilung durch eine     Hochfrequenzbehand-          lung    zu beseitigen, wodurch die     erwähnten     Nachteile des bisherigen     Verfahrens    vermie  den werden.

        <I>Beispiel:</I>  Eine     Kupferoxydammoniakzelluloselösung          von        etwa    8     %        Zellulosegehalt        wird        in        Wasser     als erste     Fällflüssigkeit    versponnen. Die Fä  den mehrerer Spinnstellen werden zu einem  Kabel der Gesamtstärke etwa 500 000 den.  vereinigt,     entkupfert,    entsäuert, mit     Avivage     versehen, in Stapel von 10 cm     geschnittei:     und auf einem laufenden Siebband mit       Warnluft    getrocknet.

   Die Trocknung     ivir        d     nun - sei es durch kleinere Bemessung des       Troekenapparates,    sei es durch.     Einstellung-          niedrigerer    Trockentemperaturen oder gerin  gere Luftumwälzung - nur so weit getrieben,  dass die     Endfeuchtigkeit    der den Trocken  apparat verlassenden Fasermasse etwa 11 bis       12        %        beträgt.     



  Die so getrocknete Faser pflegt eine  ungleichmässige     Feuchtigkeitsverteilung    auf  zuweisen, derart, dass ein grösserer Teil der  Faser bereits Feuchtigkeitswerte von etwa  7     %        und        darunter        hat,        während        einzelne     nasse Nester von Nuss- bis Apfelgrösse darin  enthalten sind, deren Feuchtigkeit 20 bis       50        %,

          ja        bis        zu        100        0/0        (auf        Zellulose        bezo-          gen)    betragen kann.  



  Diese Fasermasse lässt man nun - zweck  mässig in fortlaufendem Arbeitsgang - zwi  schen den Platten eines elektrischen Konden-         sators    hindurch passieren, an die eine     'Wech-          selspannung    angelegt ist. Die Frequenz soll  am besten einer     8-m-Weile    entsprechen, die  Feldstärke 1,5     kV/em.    Der     Elektrodenab-          stand    kann zweckmässig 4     ein    betragen. Die       Durchlaufgeschwindigkeit    wird so einregu  liert, dass die     Verweilzeit    des Materials etwa  6 Minuten     beträgt.     



  Beim Verlassen des     Kondensators    sind  nunmehr die nassen Nester verschwunden.  Gleichzeitig haben die trockenen Stellen  mehr Feuchtigkeit aufgenommen. Es ist also  eine     Vergleiehmässigung    der Feuchtigkeits  verteilung eingetreten, in der Form, dass die  Feuchtigkeit     praktisch    des gesamten     Mate-          rials,        wie        gewünscht,        zwischen        10        und        11%     liegt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Zellwolle, dadurch gekennzeiehnet, dass man Zellulose- lösungen zu Fasern verspinnt, die Fasern durch Naschen mit. Nasser von anhaftenden Chemikalien befreit, vortroeknet und hierauf die Fasermasse unmittelbar anschliessend zwecks Erziehung einer gleichmässigen Feuch tigkeitsverteilung in einem geschlossenen Kondensator einem elektrischen Hochfre- quenzfeld aussetzt.
CH282046D 1949-04-05 1949-04-05 Verfahren zur Herstellung von Zellwolle. CH282046A (de)

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CH282046D CH282046A (de) 1949-04-05 1949-04-05 Verfahren zur Herstellung von Zellwolle.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3041586A1 (de) * 1980-11-04 1982-05-13 Bayer Ag, 5090 Leverkusen Trockenspinnverfahren

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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