CH282070A - Walzenstuhl. - Google Patents

Walzenstuhl.

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CH282070A
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Noll Hermann
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Noll Hermann
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C4/00Crushing or disintegrating by roller mills
    • B02C4/02Crushing or disintegrating by roller mills with two or more rollers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Grinding (AREA)

Description


  Walzenstuhl.    Bei Walzenstühlen für Mühlen, die für die  Zerkleinerung von körnigen Materialien     mitt..          lerer    Härte, insbesondere von Getreide,  Zucker, Salz und dergleichen, dienen, hat man  bisher immer eine Walze der Walzenpaare  solcher Mühlen federnd gelagert, um eine  Nachgiebigkeit der Lagerung beim Eintritt       i,on    Fremdkörpern und dadurch verursachten  Stössen zu ermöglichen.  



  Wesentlich war ferner bei neueren Kon  struktionen, dass die Walzen eines Walzen  paares nicht auf gleicher Höhe, sondern ge  geneinander versetzt gelagert und derart aus  gebildet waren, dass die eine Walze fest mit  dem Gehäuse verbunden wurde, während die  andere mit sogenannten Hebellagern unter  Zwischenschaltung einer Feder beweglich am  Gehäuse     angeschlossen    war.  



       (Iegenstand        vorliegender    Erfindung ist ein  Walzenstuhl für körniges     Haterial,    dadurch  gekennzeichnet, dass die Walzen jedes Walzen  paares     ungefedert    auf gleicher Höhe neben  einanderliegend gelagert sind, wobei in jedem  Walzenpaar die langsamer laufende Walze  senkrecht zu ihrer Achse waagrecht     verschieb-          ]ich    angeordnet ist.  



       Zweckmässigerweise    ist die eine Walze     un-          versehieblieh    mit der Grundlage verschraubt.  Die andere Walze lässt sich zum Beispiel mit.  Hilfe eines geeigneten mechanischen Antriebs  verstellen. Dabei ist die Anordnung einer  Feder     unnötig,    so     däss    auch die bewegliche  Walze in jeder Stellung absolut starr gelagert  ist. Vermöge eines mit Vorteil vorhandenen    festen Gleitbettes lässt sich die Einstellung der  beweglichen Walze in genau parallele Lage  zur andern Walze mit äusserster Präzision be  wirken und mit einfachen Mitteln, zum Bei  spiel mit Hilfe einer Wasserwaage, kontrol  lieren.

   Durch Fortfall der Feder wird ferner  vermieden, dass bei ungleichmässiger Einfüh  rung des     Mahlhuts    die Walze ausweicht. Es  kann ferner nicht vorkommen, dass beim Aus  bleiben des Mahlguts die bewegliche Walze,  wie es bei abgefederten Systemen der Fall ist,  gegen die feste Walze gedrückt werden kann.  Gegebenenfalls kann bei der vorliegenden  Konstruktion ein Minimalabstand der Walzen  voneinander durch entsprechende Anschläge  besonders gesichert werden. Ferner ist infolge  der gleichen Höhenlage der Walzenachsen  auch ein gleichmässiger     senkrechter    Einzug  des Mahlguts gewährleistet.  



  In der beiliegenden Zeichnung ist eine  Ausführungsform des Erfindungsgegenstan  des     beispielsweise        dargestellt.     



       Fig.    1 zeigt den     Walzenstuhl    teilweise im       Querschnitt,    teilweise in Ansicht.  



       Fig.    2 zeigt den Walzenstuhl im Längs  schnitt.  



       Fig.    3 zeigt die     Einstellvorrichtung    für die       Speiseklappe.     



       Fig.4    und 5 zeigen die Ausbildung der       Abstreieher.     



       Fig.    6 und 7 zeigen das Schaltgetriebe für  die     Speisewalzen.     



  Im einzelnen bezeichnet in der Zeichnung  das Bezugszeichen 1 ein Fundament, auf dem      das Gehäuse 2 des Walzenstuhls steht. An dem  Gehäuse 2 sind Winkeleisen 3     befestigt,    welche  die Gleitschienen 4 tragen, an denen die Lager  5 der     verschieblichen    Walzen 6     zweckmässiv     mit     Prismenführung        verschieblich    angeordnet  sind. Die Lager 5' der beiden feststehenden  Walzen 7 sind zum Beispiel mit Schrauben 8  fest mit dem Gehäuse auf der einheitlichen       Gleitschiene    4 verbunden.  



  Die Schalen der Walzenlager sind bei fast  allen bekannten Fabrikaten starr in den       Lagergehäusen    befestigt, wodurch ein Ver  kanten namentlich bei der beweglichen Walze  während der Einstellung unvermeidlich ist;  denn die     Einstell-    oder Regulierschrauben  können nur abwechselnd rechts oder links be  dient werden. Die Verwendung von kräftigen  Pendellagern dient dazu, den beschriebenen  Fehler zu beheben. Die Lager werden vorteil  haft durch Spann- und Abziehhülsen auf den  Walzenachsen befestigt.

   Dieselben können  auch ständig auf den Achsen sitzen bleiben;  man kann     evtl.    sogar die Walzen beim Riffeln  in den gleichen Lagern laufen lassen.      #Väh-          rend    des Transports können die Lager durch  geeignete     Schutzkapseln    vor Verschmutzung  und Beschädigung geschützt werden. Auf  diese Weise findet keinerlei Abnützung der  Walzenachsen statt.  



  Die Lagergehäuse sind unterteilt. Der  untere Teil des Gehäuses des Lagers 5 der be  weglichen Walze 6 besitzt einen nach unten  gerichteten     Fortsatz    5", an welchem die zur  Einstellung der Walzen bestimmte Spindel 19  am Zapfen 16 angreift.  



  Die Verschiebung der     versehieblichen     Walze 6 erfolgt mit Hilfe eines Handrades 9,  dessen Spindel 10 mit ihrem hintern Ende  drehbar, jedoch     unverschieblich    in dem mit  dem Gehäuse 2 verbundenen Ring 11 gelagert  ist. Die Spindel 10 wirkt auf den bei 12 ge  lagerten Hebel 13, dessen seitlicher Zapfen 14  mit Spiel in den Ring 15 eingreift. Zwischen  dem Ring 15 und dem Zapfen 16 befindet sich  eine Gewindebuchse 17, durch welche die bei  den mit Differentialgewinde versehenen Ge  windebolzen 18, 19     zwecks    Einstellung be  tätigt werden können.    Die     Parallelstelhxng    der beweglichen Wal  zen gegenüber den festen Walzen erfolgt mit  Hilfe der Gewindebuchsen 17.

   Das Handrad 9  dient dazu, die in ihrer Parallelität bereits  eingestellte bewegliche Walze auf der ganzen  Länge zu verschieben, also der festen Walze zu  nähern oder sie auszurücken.  



  Die schnellaufende, fest gelagerte Walze  7 wird zum Beispiel durch eine Riemen  scheibe 20 angetrieben.  



  An Stelle der bisher zwischen den festen  Walzen 7 und den     verschieblichenWalzen    6       übliehen    direkten Zahnradübersetzung werden  hier Riemenantriebe verwendet, deren Achsen  21 starr gelagert sind. Die Kraftübertragung  von der angetriebenen, schnellaufenden.  rechts liegenden Walze 7 auf die Achse 21 der       Riemenseheiben    erfolgt, wie für die links  liegende Walze 7 der     Fig.1    dargestellt     ist,     zweckmässig mit Hilfe einer Kette 21b, welche  über Kettenräder     21a    und     21c    läuft, mit       Führungs-    und Spannrolle 21d auf das grosse  Kettenrad 21e auf der Achse 21.

   Von der  Achse 21 aus wird, wie in der rechten Seite  der     Fig.1    dargestellt ist, die     verschiebliche          "Walze    6, zweckmässig mit Hilfe eines elasti  schen Verbindungselementes, zum Beispiel  eines     Keilriementriebes        \?2    mit Spannrolle 23  angetrieben. Dadurch wird erreicht, dass jede  Erschütterung, zum Beispiel eine durch  Fremdkörper oder durch den Gang der Zahn  räder verursachte, zwischen den Walzen durch  die Keilriemen aufgenommen wird.  



  Um die Fernhaltung von Fremdkörpern       zwischen    die Walzen 6 und 7 noch mehr zu  vervollkommnen, ist unmittelbar vor der Ein  zugszone über den Walzenpaaren     (Fig.l)    ein       zweckmässig        vibrierendes    Schutzsieb 24 ange  ordnet.  



  Als weiterer Schutz gegen zufälligen Ein  tritt von Eisensplittern ist auf dem Zufüh  rungsblech 25 eine magnetische, Eisen aus  scheidende Vorrichtung 26 angeordnet.  



  Die Zuführung des Materials erfolgt in be  kannter Weise durch die     Speisewalzen    27 und  28, auf die das Material durch eine Schnecke  29 mit     verstellbarem    Gewinde gleichmässig  verteilt wird. Dabei kann die Menge des           Speiseguts    einmal durch die Regulierung der  Drehzahl der     Hauptspeisewalze    27, dann auch  durch senkrechte Verschiebung der Regulie  rungsklappe 30 bewirkt werden.  



  Besonders vorteilhaft ist, dass die Regulie  rungsklappe 30 mittels eines Hebels 34, der in  einem gabelförmigen Bügel 31 gelagert ist,  ruckweise angehoben oder gerüttelt werden  kann, so dass     gespinstartige        -und    andere  Fremdkörper, insbesondere Mottengespinste,  die gleichmässige     Speisung    nicht stören kön  nen. Die Stellung der Regulierungsklappe 30  wird mit Hilfe eines Stellknopfes 32, der mit  einer Skala versehen sein kann, und einer Ge  windespindel 33 reguliert.  



  Die Drehung des Stellknopfes 32, dessen       (xewindespindel    33 durch den feststehenden       gabelförmigen    Bügel 31. geht, wird auf den  Hebel 34 mit. Drehpunkt 35 und von diesem  durch ein Zahnsegment 36 auf die Zahn  stange 37 und auf die mit dieser verbundene       Regulierungsklappe    30 übertragen. Beim Nie  derdrücken des Hebels 34 von Hand und       nachherigem    Loslassen wird dieser nebst der  Regulierungsklappe 30 durch die Feder 38  wieder in die Ausgangsstellung zurückgeholt,  so dass der Hebel 34 auch als von Hand be  tätigte Rüttelvorrichtung dient.  



  Ein     Übelstand    der früheren Konstruktion  bestand auch in der Anordnung federnd nach  giebiger Bürsten bei     R.iffel.walzen    und der  Messerabstreicher mit     Gewiehtsdruek    bei glat  ten Walzen. Die Bürsten waren nicht im  stande, an der Oberfläche der Walzen fest  klebende     llahlgutteile    zu entfernen. Dadurch  entstand die Gefahr des     Aufwiekelns    des  Mahlguts, wobei zuweilen Zerstörungen der  Maschine die Folge waren. Die     Messerabstrei-          eher    mit Gewichtsandruck waren in festen  Zapfen gelagert, so dass sie bei der Verstel  lung einer Mahlwalze nicht mitgingen.

   Um  diese     Übelstände    zu beheben, werden starre,  kräftige     Messerabstreicher    39 mit geteilten,  für sich einstellbaren     Messern        39a    angeordnet,  welche die Oberfläche der Walzen nicht be  rühren, sondern wie in Fing. 5 dargestellt mit  ihrer Schneide in     -eringem    Abstand von der  Walzenoberfläche verlaufen, um eine zusätz-    liehe Erwärmung der Walzen zu vermeiden.  Die Messerabstreicher der beweglichen Walze  sind mit ihren Zapfen 40 an den Gehäusen  der Walzenlager befestigt, so dass sie deren  Bewegung zwangsläufig folgen und bei einer  Verschiebung der beweglichen Walze immer  in gleichem Abstand von derselben bleiben.

    Für glatte Walzen sollen zweckmässig nach  stellbare Filzabstreicher     39a    zusätzlich ange  wandt werden.  



  Um ferner eine zuverlässige Probeent  nahme von Mahlgut zu ermöglichen, wird ein       Auffangs-    und Führungsblech 41 unterhalb  des     Mahlgutaustritts    angeordnet. durch wel  ches das     1-lahlg ut    bequem und restlos zur Prü  fung erfasst  erden kann.  



  Bei     liahlanlagen    hat man bisher zur Auf  lockerung der bisher bei den Glattwalzen er  zeugten Plättchen soggenannte     Detacheure,    das  heisst     Auflockerungsvorriehtungen,    eingeschal  tet. Diese waren in Form von Schläger  konstruktionen in geschlossenen Gehäusen       ausgebildet,    die hinter jedem Walzenpaar an  geordnet wurden. Diese Nachbehandlung in       Detaeheuren    war notwendig, um das Material  für den Sichtvorgang vorzubereiten.  



  Unter Fortfall der bisher üblichen De  tacheure ist die     Vorgelegeachse    21 als  Bürstenwalze 42     (Fig.1)    ausgebildet. Das       zum    Teil in     Plättehenform    die Glattwalzen  verlassende Material fällt durch den     Füh-          runashals    43 auf die Bürste und wird bei  deren Umlauf in der Pfeilrichtung beim Vor  überstreiehen an den Rippen 44 des Mantel  blechs 45 wieder aufgelöst und so für den       Sichtvorgang    in idealer Weise vorbereitet. Das  sichtfertige Material wird dann von der  Bürste über den Rücken 46 des verlängerten  Mantelblechs 45 auf das Gleitblech 47 be  fördert.  



  Dieselbe Einrichtung kann auch dazu  dienen, um die bei Schrotstühlen üblicher  weise nachgeschalteten Bürstenmaschinen zu  ersetzen.  



  In beiden Fällen erzielt man erstens eine  wesentliche Vereinfachung, zweitens eine we  sentliche Ersparnis an Zusatzmaschinen und  Bedienung.      Eine weitere Verbesserung besteht darin,  dass im     Einlauftrichter    des Mahlguts eine  drehbare     Regulierungsklappe    48 angeordnet  wird     (Fig.3).    Die Klappe 48 wird je nach  der     Menge    des anfallenden Mahlguts um den  Drehpunkt 49 in der Richtung des Pfeils ge  dreht, so dass der kurze Hebel 50 die Stange  51 nach rechts zieht.

   Dabei wird der Hebel 52  nach     reehts        gesehwenkt.    Infolgedessen wird  die mit dem untern Ende des Hebels 52 fest       Verbundene    Achse 53, die im Gehäuse der  Vorrichtung drehbar gelagert ist, gedreht.

    Dabei dreht sich auch der mit der Achse 53  fest verbundene     Noeken    54, so dass der Regu  lierungshebel     3-1    die     Regulierungsklappe    30       l:etätigt.    Dadurch wird die Regulierungs  klappe 30 entsprechend der anfallenden     Mah1-          gutinenge    mehr oder     @veniger    angehoben und  dadurch den     Durehlass    über der Walze     2'7          antomatiseh        reguliert.    Die Feder 38 erwirkt,       class    die Regulierungsklappe 48 über den Ex  zenter     :

  54,    das Gestänge 52, 51, 50 wieder in  die Ausgangslage zurückgeholt wird.  



       1:s    empfiehlt sich ferner, die Geschwindig  keit der     Hauptspeisewalze    2 7 regelbar zu ge  stalten, uni dem Verhalten verschiedenartigen       l.1        aiilguts    Rechnung zu tragen.  



  Man hat bereits eine stufenlose     Regelung     der     Hauptspeisewalze    mit Hilfe eines     Öl-          arucligetriebes        angewandt,    die sehr empfind  lich, also für den verhältnismässig muhen       Müllereibetrieb    nicht sehr geeignet ist.  



  Für die Praxis reicht ein Stufengetriebe,  zum Beispiel mit zwei Stufen, vollkommen  aus. Ein solches zweistufiges Getriebe der  Speisewalze 2 7 ist in der Weise ausgebildet,  dass die Achse 55 der     Hauptspeisewalze    27  mit zwei Zahnrädern 56, 57 verschiedener  Durchmesser versehen wird, mit denen ein       nveistufiges        Vorgelege    58 mit     Leerlaufstel-          lun,;,    59 zusammen arbeitet, das auf dein  Zapfen 60 des die untere Speisewalze 28     be-          tatic,_    enden Antriebs     verschieblich    angeordnet  ist.

   Zweckmässig lässt man das ganze     Vorge-          lege    in einem     gesehlossenen    Gehäuse 61 in Öl  laufen.  



  Der Vorteil dieser Anordnung besteht ein  mal in der Einfachheit und Unempfindlich-         keit    des Stufengetriebes, weiter darin, dass  man den     Stufenweehsel    ohne Unterbrechung  des Betriebes bei weiterlaufenden     Speise-    und  Mahlwalzen vornehmen kann.  



  Der beschriebene Walzenstuhl ist so ge  staltet, dass die Walzen sich mit. äusserster Ge  nauigkeit parallel miteinander einstellen las  sen und dass diese     Einstellung    jederzeit genau  kontrolliert werden kann. Ferner kann die  Einstellung so erfolgen, dass die Walzen     atieli     beim Leerlauf einen messbaren Abstand haben.  sich dabei also nicht. berühren.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Walzenstuhl für körniges Material, da- dureh gekennzeichnet, dass die Walzen jedes Walzenpaares umgefedert auf gleicher Höhe nebeneinanderliegend gelagert sind, wobei in jedem Walzenpaar die langsamer laufende Walze senkrecht zti ihrer Achse waagrecht versehieblieli angeordnet ist.
    UNTERANSPRÜCHE: l.. Walzenstuhl nach Patentansprueh, da durch gekennzeichnet, dass die waagrechte Verschiebung der langsamer laufenden Walze jedes Walzenpaares durch ein mit Handrad (9) von aussen zu betätigendes Hebelgestänge bewirkt wird, 2. Walzenstuhl nach Patentansprueh, da durch gekennzeichnet, dass die Lager der waagreeht verscliiebliehen Walzen in einer Prismenbettung geführt sind. 3.
    Walzenstuhl nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass sowohl die feste, wie die bewegliche Walze bei geteilten Lager gehäusen in einstellbaren, auf den -\Valzen- zapfen fest angebrachten Lagern gelagert sind. 4. Walzenstuhl nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Antrieb der beweglichen Walze (6) von der primär ange triebenen .feststehenden Walze (7) aus mit. Hilfe einer Vorgelegeachse (21) erfolgt, von der aus die bewegliche Walze mit Keilriemen antrieb (22) nebst Spannrolle (23) ange trieben wird. 5.
    Walzenstuhl nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass die Vorgelegeachse (21) von der feststehenden, schneller laufen den Walze (7) aus mit Hilfe eines Ketten triebes angetrieben wird. 6. Walzenstuhl nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass die Vorgelegeachse (21) als Bürstenwalze (42) ausgebildet ist, der das aus den Mahlwalzen kommende Mahl gut zufliesst. 7. Walzenstuhl nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass an den Mahlwalzen Messerabstreicher (39) mit geteilten, einstell baren Messern angeordnet sind, welche die Oberflächen der Walzen nicht berühren. B.
    Walzenstuhl nach Unteranspruch 7, da durch gekennzeichnet, dass die Messerabstrei cher der beweglichen Walze mit ihren Zapfen (40) an den Gehäusen der Walzenlager be festigt sind. 9. Walzenstuhl nach Unteranspruch 7 mit. Glattwalzen, dadurch gekennzeichnet, dass neben den Messerabstreichern nachstellbare Filzabstreicher (39a) angeordnet sind. 10. Walzenstuhl nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die oberhalb der Hauptspeisewalze angeordnete Regulierungs klappe (30) senkrecht zum Mittelpunkt dieser Walze beweglich angeordnet, sowie mit einer Rüttelvorrichtung für Handbetätigung ver sehen ist. 11.
    Walzenstuhl nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegung und Einstellung der Regulierungsklappe (30) mit Hilfe eines Hebels (34) erfolgt, der mit tels einer in seinem Drehpunkt angeordneten Zahnrolle (36) auf eine mit der Regulierungs klappe (30) verbundene Zahnstange (37) wirkt. 12. Walzenstuhl nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebel (34) mit Hilfe eines ausserhalb des Gehäuses an geordneten Stellknopfes (32) und einer Ge windespindel (33) eingestellt werden kann. 13.
    Walzenstuhl nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass im Mahlgutzulauf- rauin der Speisevorrichtung eine drehbare Regulierungsklappe (48) angeordnet ist, deren Bewegung durch den Hebel (50) auf ein Ge stänge (51, 52) und weiter über den Exzenter (54) auf den Hebel (34) übertragen wird, der die Regulierungsklappen (30) betätigt. 14.
    Walzenstuhl nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Hauptspeise- walze mit einem mehrstufigen, ohne Unter brechung des Mahlbetriebes zu betätigenden Gesehwindigkeitswechselgetriebe versehen ist. 15. Walzenstuhl nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zwischen der Speisevorrichtung und den Walzenpaaren vibrierende Siebe (24) angeordnet sind. 16. Walzenstuhl nach Patentanspruch, da- dureh gekennzeichnet, dass auf einem Füh rungsblech zwischen den Speisewalzen eine magnetische, Eisen ausscheidende Vorrichtung angeordnet ist.
CH282070D 1948-12-04 1948-12-04 Walzenstuhl. CH282070A (de)

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