CH282443A - Verfahren zur photographischen Tonaufzeichnung auf Filme und nach diesem Verfahren hergestellte Tonaufzeichnung. - Google Patents

Verfahren zur photographischen Tonaufzeichnung auf Filme und nach diesem Verfahren hergestellte Tonaufzeichnung.

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CH282443A
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Incorporated Western E Company
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Western Electric Co
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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B7/00Recording or reproducing by optical means, e.g. recording using a thermal beam of optical radiation by modifying optical properties or the physical structure, reproducing using an optical beam at lower power by sensing optical properties; Record carriers therefor

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  • Optical Recording Or Reproduction (AREA)

Description


  Verfahren zur photographischen     Tonaufzeiebnung    auf Filme und nach diesem Verfahren  hergestellte     Tonaufzeiebnung.       Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur       photographiselien        Tonaufzeiehnung    auf Filme  mittels einer Lichtschleuse.  



       Da.s    Verfahren nach der Erfindung ermög  licht bei entsprechendem Vorgehen die Her  stellung eines direkt     abspielbaren    Original  films hoher Wiedergabegüte, das heisst eines  Films, der nach Entwicklung und Fixierung  direkt reproduziert werden kann, ohne     dass     ein Abzug hergestellt werden     muss.     



  Das     erfindungsgemüsse    Verfahren zur  photographischen Tonaufzeichnung auf Filme,  wobei das Licht einer Lichtquelle durch eine       biplanare        Liehtsehleuse    mit mindestens einem  beweglichen Bändchen hindurch auf den Film  geworfen wird, derart,     dass    im Gebiete der       Unterbeliehtung    der Filmemulsion gearbeitet  wird, ist dadurch gekennzeichnet,     dass    den  Bändchen ein überlagerter Wechselstrom zu  geführt wird, dessen Frequenz oberhalb der  höchsten durch die     Liehtsehleuse        aufzuzeieh-          nenden    Tonfrequenz liegt und dessen kon  stante Amplitude derart gewählt wird,

       dass     zwischen dem der     Liehtsehleuse    zugeführten  tonfrequenten Signalstrom und der Trans  parenz des entwickelten Films eine praktisch  lineare Beziehung besteht.  



  Bei dem als     Geradenverfahren    bekannten       Aufzeiehnungsverfahren    ist die Belichtung  eines     Originalnegativfiliiis    auf den Teil der       Filmkennlinie    beschränkt, der einem linearen  Teil der     Sehwärzungskurve    entspricht. Bei    der Herstellung einer positiven Kopie des  Negativfilms wird ähnlich vorgegangen, in  dem wiederum auf einem geradlinigen Teil  der     Schwärzungskurve    des Positivfilms ge  arbeitet wird.  



  Bei der Entwicklung der Filme     muss     darauf geachtet werden,     dass    die     Gamma-          bedingung    erfüllt wird, das heisst     dass    das  Produkt der     Gammawerte    beider Filme     prak-          tiseh    eins beträgt. Die Wiedergabetreue  eines so erzeugten Positivfilms ist befriedi  gend, doch ist der     Dynamikbereieh    begrenzt,  da die geringste Verzerrung sieh dann ergibt,  wenn die als Ruhetransparenz bezeichnete  mittlere     Durehlässigkeit    des betreffenden  Films auf ungefähr     181/o    gehalten wird.

   Nach  einem andern Verfahren wird der     Modula-          tionsgrad    dadurch erhöht,     dass    man mit einer       Ruhetransparenz        von        50%        arbeitet,        doch     wird dabei vom linearen Teil der     Schwär-          zungskurve    so weit abgewichen,     dass    eine       100(1/oigeModulation        infolgeVerzerrung    nicht  zu erreichen ist.  



  Das vorgeschlagene Verfahren kann derart  ausgeführt werden,     dass    die Ruhetransparenz       annähernd        50%        betragen        kann,        was        eine        um     <B>8</B> Dezibel grössere Ausgangsleistung ergibt als  bei bisherigen Systemen; ausserdem wird die  Verzerrung verringert, so     dass    der Film       1.001/oig    moduliert werden kann.  



  In der Zeichnung sind Ausführungsbei  spiele einer Vorrichtung zur Durchführung      des erfindungsgemässen Verfahrens darge  stellt.  



       Fig.   <B>1,</B> 2 und<B>6</B> -zeigen verschiedene     Ans-          führungsforinen    der Vorrichtung.  



       Fig.   <B>3,</B> 4 und<B>5</B> zeigen Diagramme zur Er  läuterung dieses Ausführungsbeispiels.  



  Die Erfindung kann bei vielen     Aufzeieh-          nungsanordnungen    verwendet werden, wie  z. B eine in dem Aufsatz<B> A</B>     Simplified        All-          Purpose    Film     Recording        Machine     von<B>G.</B> R.

         Crane    und H.<B>A.</B>     Manley,        Joarnal        Soeiety        Mo-          tion        Pieture        Engineers        Vol.    46,     Nr.   <B>6,</B> Juni  1946, Seite 465 und folgende, beschrieben ist.  



  In     Fig.   <B>1</B> stellt<B>1</B> den Verstärker einer  bekannten     Aufzeiehnungsvorrichtung    dar. Die       Primärwieklung    des Transformators 2 ist  -mit dem Ausgangskreis des Verstärkers<B>1</B> ver  bunden. Die     Sekundärwicklung    des Transfor  mators 2 ist mit, einer     Seriekombination,    be  stehend aus den Bändchen<B>3</B> einer     biplanaren          Liehtsehleuse    und dem Widerstand 4, ver  bunden.

   Die Primärwicklung des Transfor  mators<B>5</B> liegt im Ausgangskreis eines     Oszilla-          tors   <B>6,</B> und die     Sekundärwieklung    ist über den       Mittelabgriff    der     Sekundärwieklung    des  Transformators 2 und den Verbindungspunkt  der Bändchen<B>3</B> mit dem Widerstand 4 ge  schaltet. Der Widerstandswert des Wider  standes 4 ist praktisch gleich dem Widerstand  der Bändchen<B>3.</B>  



  In     Fig.    2 ist der Ausgangskreis des Ver  stärkers<B>1,</B> der dem Verstärker<B>1</B> in     Fig.   <B>1</B>  entspricht, über den Transformator<B>7</B> mit der  aus der Längsspule<B>8</B> und dem Querkonden  sator<B>9</B> bestehenden Kombination verbunden.  Der     Atisgangskreis    des     Oszillators   <B>6,</B> der dem       Oszillator   <B>6</B> von     Fig.   <B>1</B> entspricht, ist mit der  aus der Querspule<B>10</B> und dem Längskonden  sator<B>11</B> bestehenden Kombination verbunden.

    Das Bändchen<B>3</B> der     Liehtschleuse,    welches  den Bändchen<B>3</B> in     Fig.   <B>1</B> entspricht, ist über  die     Seriekombination,    bestehend aus dem Kon  densator<B>9</B> und der Spule<B>10,</B> geschaltet.  



  Die     Oszillatoren   <B>6</B> in     Fig.   <B>1</B> und 2 erzen  gen einen Strom mit einer Frequenz, die ober  halb der höchsten     aafzuzeichnenden    Tonfre  quenz liegt. Die Frequenz des Stromes vom         Oszillator   <B>6</B> hat     zweekulässigerweise    einen so  hohen Wert,     dass    praktisch keine     Aufzeieh-          nung    dieser Frequenz erfolgt.  



  Die zwei Teile der Sekundärwicklung des  Transformators 2     (Fig.   <B>1)</B> bilden mit     den     Bändchen<B>3</B> der     Liehtschleuse    und dem Wi  derstand 4 eine     abgegliehene    Brücke, an deren  einander gegenüberliegenden Punkten die     Se-          kundärwieklung    des Transformators<B>5</B> ange  schaltet ist, so     dass    der in der Sekundärwicklung  des Transformators 2 induzierte Strom nicht in  die     Sekundärwieklung    des Transformators<B>5</B>  fliesst.

   Der in der     Sekundärwieklung    des Trans  formators<B>5</B> induzierte Strom teilt sieh in zwei  gleiche Teile und     durehiliesst    in entgegenge  setzten Richtungen die zwei Teile der Sekun  därwicklung des Transformators 2,     beeinflusst     also die Wirkungsweise dieses Transformators  nicht wesentlich.  



  Die Spule<B>8</B> und der Kondensator<B>9</B>     (Fig.    2)  sind so gewählt,     dass    sie ein     Tiefpassfilter    bil  den, welches alle Ströme     durchlässt,    deren  Frequenzen in dem     aufzuzeiehnenden    Bereich  liegen, aber die Ströme vom     Oszillator   <B>6</B>  sperrt. Die Spule<B>10</B> und der Kondensator<B>11</B>  sind so gewählt,     dass    sie ein     Hoehpassfilter    bil  den, welches die Ströme vom     Oszillator   <B>6</B>       durchlässt,    aber die Ströme vom Verstärker<B>1</B>  sperrt.  



  Zur Verhinderung von Wechselwirkungen  zwischen den Strömen vom Verstärker<B>1</B>     und     vom     Oszillator   <B>6</B> können an Stelle der Spule  <B>10</B> und des Kondensators<B>11</B>     (Fig.    2) andere  Mittel, z. B. ein abgestimmter Kreis oder ein       Bandpassfilter,    verwendet werden.  



  Zur Vereinfachung der Beschreibung der  Wirkungsweise der Vorrichtung wird die     De-          tailbesehreibung    auf eine Lichtschleuse mit  einem einzigen Bändchen, z. B. einer Schleuse,  wie sie in dem USA-Patent     Nr.   <B>1867729</B> ge  zeigt ist, beschränkt, obgleich natürlich auch       Liehtsehleusen    verwendet werden können, die  zwei Bändchen in verschiedenen Ebenen auf  weisen.  



       -Wie    in     Fig.   <B>3</B> gezeigt ist, wird die Stärke  des zur Belichtung des Films dienenden Licht  strahls definiert durch die rechte Kante des      festen     Blendenteils   <B>15</B> und die linke Kante  des sieh bewegenden Bändchens<B>16.</B> Das       Bändehen   <B>16</B> liegt in einer parallelen Ebene  zur Ebene des     Blendenteils   <B>16,</B> so     dass    das       Bändehen   <B>16</B> über den     Blententeil   <B>15</B>     hinaus-          schwingen    kann.

   In der Ruhelage des     Bänd-          ehens,    bei der gezeigten     Blendenöffnung    ent  spricht die durch die Schleuse durchgelassene       Lielitinenge    dem Punkte B. Wenn ein Strom  das     Bändehen   <B>16</B> in bestimmter Richtung       durehfliesst,    wird sieh das Bändchen nach  rechts bewegen, und die durch die Schleuse  durchgelassene     Liehtmenge    wird sich linear  entlang der Linie     B-P    bis zur Bewegungs  grenze des Bändchens verstärken.

   Wenn ein  Strom, das Bändchen<B>16</B> in entgegengesetzter  Richtung     durehfliesst,    wird sieh dasselbe nach  links bewegen, wodurch die durchgelassene       LiehtmenIge    längs der Linie B-0 linear ab  nimmt, bis die linke Kante vom     Bändehen   <B>16</B>  mit der rechten Kante des festen     Blenden-          teils   <B>15</B> übereinstimmt und die     Blendenöff-          nung    schliesst, wodurch sich die     durehgelas-          sene        Liehtmenge    auf Null verringert.

   Wenn  sieh der angelegte Strom weiter vergrössert,  bewegt sich das     Bändehen   <B>16</B> weiter hinter  den     Blendenteil   <B>15,</B> ohne     dass    Licht durch  gelassen wird. Bei bekannten Vorrichtungen  wird die Intensität des durch die Schleuse  hindurchtretenden Lichtes variieren, wie  durch die Linie     G-0-F    gezeigt ist, und es  wird eine verzerrte Aufzeichnung erzeugt.

   Bei  bekannten Vorrichtungen     musste    deshalb die  Schwingung des Bändchens<B>16</B> auf eine Am  plitude begrenzt werden, die gerade so gross  war,     dass    das Licht gesperrt wurde, das heisst  eine Intensitätsveränderung von B-0 und  eine entsprechende von     B-F    hervorgerufen  wurde; diese Bewegungsamplitude wird als       1001/oige    Modulation bezeichnet.  



  Obgleich die durch die     Liehtsehleuse     durchgelassene     Liehtmenge    sieh linear von  <B>0</B> nach<B>F</B> verändert     (Fig.   <B>3),</B> wird das durch  den belichteten und entwickelten Film hin  durch projizierte Licht infolge der     photogra-          phisehen    Verzerrung bei der Entwicklung  nicht mit der Belichtungsstärke linear variie  ren, sondern, sieh so verändern, wie es durch    die Kurve<B>A</B> in     Fig.    4 gezeigt ist.

   In     Fig.    4  ist auf der Abszisse die     Blendenöffnungs-          weite    in Einheiten von<B>1</B>     Mil    0,0254 mm       (Milliinehs)    aufgetragen, wobei die     Ruheblen-          denöffnungsweite   <B>1</B>     Mil    ist, und auf der Or  dinate ist die Transparenz des Films aufge  tragen.

   Infolge der Krümmung dieser Kenn  linie werden die wiedergegebenen Signale ver  zerrt, und der     Wiedergabebereieh,    in welchem  die Verzerrung annehmbar klein genug ist, ist       beträchtlich        geringer        als        dem        100%-Modula-          tionsbereieh    der     Lichtsehleuse    entsprechen  würde.  



  Wenn jedoch ein     Überlagerungsstrom    mit  einer Frequenz oberhalb des aufzuzeichnen  den Frequenzbereiches der     Liehtschleuse        zu-          sätzlieh    zum     aufzuzeiehnenden    Signalstrom zu  geführt wird, wird sieh die     Blendenöffnung     der     Lichtsehleuse    bei jedem augenblicklichen  Wert des Signalstromes     sinusförmig        entspre-          ehend    dem     Überlagerungsstrom    verändern,

    und die resultierende Bewegung des     Bänd-          ehens   <B>16</B>     (Fig.   <B>3)</B> wird angenähert nach der  dargestellten welligen Linie verlaufen, wobei  die Bewegungsänderung durch das Signal  allein durch die gestrichelte Linie     H--J    an  gedeutet ist. Wenn der Signalstrom grössere  Werte annimmt, als dies dem Punkt<B>E</B> ent  spricht, verändert das die     Liehtschleuse    pas  sierende Licht in seiner Intensität     sinusförmig     mit dem     Überlagerungsstrom,    aber die mitt  lere durchgelassene Lichtmenge wird durch  diese Variation nicht verändert.  



  Wenn sich jedoch der Signalstrom ver  ringert, entsprechend einer Änderung von<B>E</B>  nach<B>D,</B> wird die Blende der     Liehtschleuse     zum Teil durch die eine Halbwelle des     Über-          lagerungsstromes    geschlossen, und das Licht  wird in Impulsen ausgesandt, wie durch die  schraffierten Teile in     Fig.   <B>3</B> gezeigt ist.

    Wenn der     Signa.Istrom    so klein ist,     dass    das  Bändchen<B>16</B> den festen     Blendenteil   <B>15</B> über  lappt, was normalerweise den     Lichtdurehtritt     sperren würde, kann der     Überlagerungsstrom     doch einen kleinen     Liehtimpuls    veranlassen,  wie an der Stelle<B>D</B> gezeigt ist. Nur wenn  die     Überlappung    des Bändchens<B>16</B> über den       Blendenteil   <B>15</B> grösser ist als der Amplitude      des     Überlagerungsstromes    entspricht, wird der       Liehtdurehtritt    völlig gesperrt.

   Die     Kelinlinie     des auf den Film fallenden Lichtes verläuft  dann nach der gestrichelten Kurve von<B>A</B>  nach B und nicht nach der Linie     A-O-B.     



  Der     Seheitelwert    des     Überlagerungsstromes     bewirkt in     Fig.   <B>3</B> eine     1001/oige    Modulation  der     Liehtschleuse.    Wie jedoch experimentell  gefunden wurde, kann der     Überlagerungs-          strom    so vergrössert werden,     dass    sein     Sehei-          telwert        ungefähr        eine        200%ige        Modulation     der     Liehtschleuse    bewirkt.

   Über eine 200     1/o        ige     Modulation hinaus nehmen die gewonnenen  Vorteile allmählich wieder ab.  



  Die Kurve B in     Fig.    4 zeigt die mit einer       biplanaren        Zweiband-Liehtschleuse    mit einer       Ruheblendenöffnungsweite    von 0,0254 min er  haltenen Ergebnisse bei einem     überlagerungs-          strom,        der        einer        200%igen        Modulation        ent.-          spricht.    Diese Kurve ist praktisch linear für  eine     Blendenöffnungsweite    von<B>0</B> bis<B>0,05</B> mm  der     Lichtsehleuse,

      was einer     1001/oigen    Mo  dulation entspricht; eine Krümmung tritt erst  in der Zone unter der     Blendenöffnung    Null  auf. Die Kurve<B>C</B> zeigt das Ergebnis, wenn  der     Überlagerungsstrom    auf einen     Scheitel-          wert        vergrössert        wird,        der        einer        300%igen     Modulation entspricht. Diese Kurve verläuft  nicht so linear wie die Kurve B.  



  Eine bekannte Prüfung der     Linearität     eines Aufzeichnungssystems besteht in der  Anlegung eines Signalstromes relativ niedri  ger Frequenz und gleichzeitig eines Signal  stromes relativ hoher Frequenz an das<B>Auf-</B>  zeichnungssystem, in der Entwicklung des  Films und in der Messung der     Intermodula-          tionsprodukte    der auf dem Film aufgezeich  neten Signale.

   Bei einer Prüfung werden Si  gnale von<B>60</B>     Hz    und von 2000     Ilz    an die  Lichtschleuse mit solcher Amplitude angelegt,       dass        sie        die        Lichtsehleuse        maximal        80%        aus-          modulieren.    Die Prüfung wurde bei verschie  denen Stromwerten der Beleuchtungslampe  durchgeführt, um so verschiedene Werte der  Ruhetransparenz zu erhalten.

   Die obere Kurve  in     Fig.   <B>5</B> zeigt die Ergebnisse bei einem Auf  zeichnungssystem bekannter Art ohne Über-         lagerungsstrom,    während die untere Kurve die  Ergebnisse darstellt, die     mit    demselben<B>Sy-</B>  stem unter denselben     Bedinguhgen    erhalten  werden, ausgenommen,     dass    ein     Überlagerungs-          strom    mit einer Frequenz von 24 kHz und  einen     Seheitelwert,    der einer<B>2200</B>     1/o        igen    Mo  dulation entspricht, den Signalströmen über  lagert wurde.

   Im ersten Fall betrug die     Inter-          modulation        25        bis        35%,        während        im        zweiten          Fall        die        Intermodulation        auf    4     bis        1.2%        ver-          ringert    wurde.

   Stellt man die     Beleuehtungs-          lampe    so ein,     dass    eine     Ruhetransparen7    von       ungefähr        60%        erhalten        wird,        wird        der        Anteil     der     Intermodulation    auf     un-efähr        41/o    redu  ziert. Es wurde ein Film verwendet, der auf  ein Gamma von ungefähr<B>2,3</B> entwickelt  wurde, wobei der Wert von     Cramma    nicht,  kritisch ist.

      Kopien von dem Originalfilm, der gemäss  dem beschriebenen Verfahren erzeugt wurde,  können durch Wiedergabe des Films und er  neute Aufzeichnung mit der beschriebenen,  für die     Originalaufzeiehnun---    verwendeten       Aufzeiehnungseinriehtung    hergestellt werden.,  aber solch ein Verfahren ist ziemlich kost  spielig und zeitraubend.

   Wenn     Dublikatfilme     durch das gewöhnliche Verfahren der     Kopie-          rung    des Originalfilms     auf    einen Mutterfilm  und     Kopierung    desselben     auf        Duplikatfilme     hergestellt werden, wird der     (-reräiisehpegel     der     Duplikatfilme    sehr hoch sein.

   Durch<B>Ab-</B>  änderung der     Aufzeiehnungsvorriehtung,    wie  in     Fig.   <B>6</B> gezeigt ist, wird der Originalfilm so  abgeändert,     dass    der Mutterfilm und die       Duplikatfilme    durch das übliche Kopierver  fahren mit einem befriedigenden Geräusch  pegel erhalten werden können, ohne     wesent-          lieh    die Eigenschaften des Originalfilms zu  verändern.

      In     Fig.   <B>6</B> entsprechen der Verstärker<B>1,</B> der       Oszillator   <B>6</B> und die Filterelemente<B>8, 9, 10</B>  und<B>11</B> den entsprechend bezeichneten     Ele-          nienten    in     Fig.    2. Die kombinierten Aus  gangsspannungen der Filter werden an die       Primärwieklung    eines Transformators 12 an  gelegt, der eine unterteilte     Sekundärwieklung     aufweist, die mit dem     Bändehen   <B>3</B> und dem      Widerstand 4 in gleicher Weise verbunden  ist, wie in     Fig.1    gezeigt ist.

   Der Ausgangs  stromkreis des Verstärkers<B>1</B>     (Fig.   <B>6)</B> ist mit  dem Eingangsstromkreis einer     Entstörungs-          vorriehtung   <B>13</B> verbunden, wie sie beispiels  weise in den USA-Patenten     Nr.   <B>1923757</B> und  <B>1936176</B> beschrieben ist.

   Der Ausgangsstrom  kreis der Entstörungsvorrichtung ist mit dem       Mittelabgriff    der Sekundärwicklung des  Transformators 12 und mit dem     Verbindung-,-          punkt    zwischen dem     Bändehen   <B>3</B>     und    dem Wi  derstand 4 verbunden, so     dass,    wenn sieh die  Amplitude der Signalströme verringert, der  Gleichstrom von der Vorrichtung<B>13</B> die     Blen-          denöffnung7wisehen    den Bändchen der Licht  schleuse vergrössern wird und damit die     Be-          liehtung    des Films vergrössern wird,

   um eine  grössere     Sehwärzung    und eine kleinere Trans.       parenz    für Signale kleiner Amplitude zu er  zeugen. Wenn der Originalfilm kopiert wird,  erzeugt die vergrösserte     Sehwärzung    eine redu  zierte     Sellwärzung   <B>f</B>ür kleine Signale auf dem  Mutterfilm, was bei     Kopierung    einen     Dapli-          katfilm    mit erhöhter     Sehwärzung    und kleinem       Geräusehpegel    für kleine Signale ergibt.

   Die  Verzerrungskurven von     Fig.   <B>5</B> sind für eine  konstante Modulation dargestellt und zeigen',       dass    sieh in diesem Fall die     Intermodulation     vergrössert, wenn die Ruhetransparenz redu  ziert wird. Für eine geringere Modulation  ,jedoch verringert sieh die     Optimaltransparenz     für minimale Verzerrung bei Abnahme der       Si",nalamplitude.    Auf diese Weise erzeugt  eine Verringerung der Transparenz bei niedri  gen Amplituden infolge der Entstörungsvor-         riehtung    keinerlei Vergrösserung der Verzer  rung bei Tonwiedergabe des     Originallilms.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCII I: Verfahren zur photographisehen Tonauf- zeiehnung auf Filme, wobei das Licht einer Lichtquelle durch eine biplanare Liehtschleuse mit mindestens einem beweglichen Bändehen hindurch auf den Film geworfen wird, der art, dass im Gebiete der Unterbeliehtung der Filmemulsion gearbeitet wird, dadurch ge- kennzeiehnet, dass den Bändchen ein über lagerter Wechselstrom zugeführt wird,
    dessen Frequenz oberhalb der höchsten durch die Liehtsehleuse aufzuzeiehnenden Tonfrequenz liegt und dessen konstante Amplitude derart gewählt wird, dass zwisehen dem der Licht schleuse zugeführten tonfrequenten Signal strom und der Transparenz des entwickelten Films eine praktiseh lineare Beziehung be steht.
    <B>UNTERANSPRUCH:</B> Verfahren nach Patentansprueh I, da durch gekennzeichnet, dass die Amplitude des Überlagerungsstromes derart gewählt wird, dass die durch den überlagerungsstrom be wirkte Schwingungsamplitude der Bändchen das Ein- bis Dreifache der Ruheblendenweite beträgt.
    <B>PATENTANSPRUCH</B> II: Nach dem Verfahren gemäss Patentan- sprueh I hergestellte Tonaufzeiehnung, da durch gekennzeichnet, dass der Film eine Ruhetransparenz von annähernd 60% auf- weist.
CH282443D 1948-10-19 1949-05-24 Verfahren zur photographischen Tonaufzeichnung auf Filme und nach diesem Verfahren hergestellte Tonaufzeichnung. CH282443A (de)

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