CH282536A - Schuheinlage. - Google Patents

Schuheinlage.

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CH282536A
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    • A43B7/1464Footwear with health or hygienic arrangements with foot-supporting parts with pads or holes on one or more locations, or having an anatomical or curved form with special properties with adjustable pads to allow custom fit
    • AHUMAN NECESSITIES
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Description


  Schuheinlage.    Die     Erfindung    betrifft. eine     Sehuheinla--e     derjenigen bekannten Art., bei welcher über  einanderliegende, verschieden     lange    Blatt  federn     zur        Unterstützung    des Fussgewölbes       Verwendung    finden. Dabei     liegt    die längste       Blattfeder    unten und die kürzeste Blattfeder  oben, wobei die     oben    liegenden Blattfedern  im entspannten Zustand der Federn eine hö  here     Wölbung    als die     darnnterliegenden    Blatt  federn aufweisen.

   Diese     übereinanderliegen-          den    Federn sind in geeigneter Weise, etwa  mit Nieten oder leicht lösbaren     Sehrauben-          verbindungen    mittelbar oder unmittelbar  übereinander,     zweckmässig    in der     (_Te -ölbe-          niitte,    festgezogen.  



  Nachteilig bei dieser Art von     Sehuhein-          lagen    ist der     Umstand,    dass nur das mediale       Fussgewölbe    elastisch unterstützt wird. Da  durch tritt zwar eine gewisse Stützwirkung  des Fussgewölbes ein, aber anderseits ergeben  sich     ungünstige    Einwirkungen beim Abrollen  des     Fusses.     



  Die     vorliegende    Erfindung vermeidet diese  Nachteile. Im     (,'e"ensatz    zum Bekannten  wird nicht allein das mediale, sondern       erfiiidtinnso-emäss        zusätzlich    das laterale       Fussgewölbe        abgestützt,    beziehungsweise ela  stisch     abnefano-en.    Dadurch ergibt sich  der ausserordentliche Vorteil, dass infolge  der     Unterstützung-    des Fusses auf der gesam  ten     Gewölbebreite    die medialen und lateralen       Gewölbepartien        gleicherweise    beim Gehen und  Stehen unterstützt werden.

   Das Abrollen des  Fusses beim Laufen wird an allen Gewölbe-    Partien, auch lateral,     einwandfrei    unterstützt  und damit. ein Abrollen in der     Laufriehtungs-          ebene    erzielt, so dass ein schiefes Auftreten  oder schiefes Laufen verhindert ist.  



  Da die     übereinanderlie-enden    Federblät  ter     zweekinässig    mit. einer leicht lösbaren       Schraubenverbindung    aufeinander festgezo  gen sind, ist es möglich, durch entsprechende  Auswahl bzw. entsprechendes Auswechseln  von Federblättern mit im entspannten Zu  stand unterschiedlichen     Wölbungshöhen,    For  men und Anzahl der zu einer Kombination  zusammengefassten Einlagefedern jede vor  handene     Fussgewölbeform    abzustützen.

   Bei  spielsweise ist. es ohne weiteres möglich, über  der untersten Blattfeder an der medialen  Seite zwei oder drei Federblätter übereinan  der anzuordnen, bei der lateralen Seite     da-          gegen    lediglich ein Federblatt, dieses dann       mit    einer     Wölbung    mit entsprechend grosser       Rückstellkraft.    Die medialen und     lateralen          Gewölbestützen    arbeiten weitgehend     Llnab-          hängig    voneinander.

   Auch fehlgestellte oder  fehlgebildete Füsse können     naell    und nach  jeweils durch Auswechseln und Einbau an  derer Federblätter     horriniert        werden.    Die Ein  lagefedern können aus Stahl oder     Niehteisen-          inetallen        gefertigt    sein.     Um    ihr Gewicht leicht  zu halten, wird insbesondere Leichtmetall als  Material für die Federblätter     verwendet.     



  Zum Schutz vor Fussschweiss können die  Metallteile mit einem Überzug von Leder,  Textilien oder einem andern     gegen    Feuchtig  keit schützenden Stoff, zum Beispiel Gummi,      versehen sein. Es ist aber auch möglich, die  Metallteile schon beim Herstellen mit einer       Iiorrosionsschutzschicht,    zum Beispiel durch  Verchromen, Lackieren, Eloxieren, zu ver  sehen. Die Einlagefedern liegen üblicherweise  an den beiden     Gewölbeenden    auf der jeweili  gen Unterlage auf, zum Beispiel auf der  Lauf-, Brand- oder Schuhsohle.  



  Die Schuheinlage kann aus nur einer       Blattfederkombination    bestehen, wobei die un  terste Blattfeder ein sich über die     ganze     Fussbreite erstreckendes, zusammenhängendes  Stück ist. Sie kann ebensogut aus zwei sepa  raten Federkombinationen bestehen, eine zur  Stützung des lateralen, die andere zur Stüt  zung des medialen Fussgewölbes. In diesem  Falle ist ein voneinander unabhängiges Ar  beiten der     Blattfederkombinationen    unter  dem     medialen    und     lateralen    Fussgewölbe mög  lich.  



  An Hand der in der beiliegenden Zeich  nung dargestellten, verschiedenen Ausfüh  rungsbeispiele einer     Se-huheinlage    wird die  Erfindung näher erläutert. Es zeigen:       Fig.1    den Längsschnitt. durch eine aus  zwei     übereinanderliegenden        Federblättern    ge  bildete Schuheinlage, wobei die Federblätter  noch lose     aufeinanderliegen    und ungespannt  sind,       Fig.    2 die Draufsicht auf eine Schuhein  lage für     einen        linken    Schuh mit gemeinsamer  unterer Blattfeder     und    je einem zweiten Fe  derblatt unter dem medialen und lateralen  Fussgewölbe,

         Fig.    3 den Längsschnitt durch die     Fig.    J  in Höhe der Befestigungsschraube,       Fig.    4     und    5 eine Schuheinlage,     ebenfalls     für einen linken Schuh, aber mit     getrennten          Federblattkombinationen    für das laterale und  mediale Gewölbe und       Fig.6    den Längsschnitt durch     Fig.5    in  Höhe der Befestigungsschraube. ,  In     Fig.    1 bezeichnet 1 die unterste Blatt  feder, die - wie     aus        Fig.    2 zu ersehen - sich  über die gesamte Breite des Fussgewölbes er  streckt.

   Auf dieser ist ein weiteres Federblatt  2 mit höherer Wölbung angeordnet. Über die  ses können im Bedarfsfalle noch weitere Fe-         derblätter,    jeweils nochmals höher gewölbt,  angeordnet sein. Jeweils etwa in Höhe der       Gewölbemitten    sind Bohrlöcher 3 und 4 vor  gesehen.

   In diese Bohrlöcher können Nieten  oder leicht lösbare     Sehraubenverbindungen     eingebracht. werden, zum Festziehen der Blatt  federn 1     und    ?     aufeinander.    Bei Verwendung  von     Schraubenverbindungen    ist es ohne wei  teres möglich, an Stelle der vorgesehenen  Blattfeder 2 eine Blattfeder mit andern Wöl  bungen     und    andern     Umrissformen    aufzu  setzen, so dass sieh auf diese Weise mannig  faltige     Anpassungsmöglichkeiten    der Schuh  einlage an die jeweils vorhandenen Fuss  gewölbeformen und die Höhe der elastisch       abzufangenden    Last ergeben.  



  Die linke     Sehuheinlage    nach     Fig.    ? baut  sich auf der das Fussgewölbe in gesamter  Breite     unterfassenden    untersten Blattfeder 1  auf. Zur elastischen     Stützung    für das mediale  Fussgewölbe ist das Federblatt 5, zur     elasti-          sehen    Unterstützung des lateralen Gewölbes  das Federblatt 1.0 vorgesehen. Beide Feder  blätter 5 und 10 gehen jeweils aus von. den       Seitenlängskanten    der Blattfeder 1 und er  strecken sieh nach der -litte zu.

   Die Befesti  gung erfolgt. auf beiden Seiten mit Hilfe einer  versenkbaren     Schlitzschraube    6, die mit einer       3Zutter    7 festgezogen wird, wie dies aus     Fig.    3  und 6 ersichtlich ist. Es gelingt auf diese  Weise, das Fussgewölbe sowohl medial wie  lateral im jeweils erforderlichen Umfang  elastisch     abzustützen,    wobei beide Gewölbe  stützen weitgehend unabhängig voneinander       wirken    können.  



  Die in der     Fig.    J und 5 dargestellte weitere  Ausführungsform einer linken Schuheinlage  ist zweiteilig     ausgeführt.     



       Fig.    J stellt die     zur    Unterstützung des  lateralen Fussgewölbes bestimmte Blattfeder  kombination dar und     Fig.    5 das gleiche für  das mediale Fussgewölbe. In beiden Fällen ist  die     Blattfederkombination    zweiteilig und be  steht jeweils     aus    dein     untern    Federblatt 8  und dem darüber mit. Hilfe von versenkbaren  Schlitzschrauben 6 und Mutter 7 festgezo  genen kleineren Federblatt 9, jeweils mit. einer  im entspannten Zustand höheren Wölbung      wie die unterste Blattfeder B.

   Mit Hilfe sol  eher voneinander getrennten     Blattfederkom-          binationen    für das mediale und das laterale       Fussgewölbe    ist. für beide Fussgewölbe ein  getrenntes elastisches Arbeiten möglich und  auch eine gegenseitige Lageveränderung auf  der Schuhsohle.  



  Das Festlegen der richtigen Lage der  Schuheinlage erfolgt mit Hilfe beliebiger  Mittel.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schuheinlage mit aus zwei oder mehreren übereinanderliegenden, verschieden grossen Blattfedern, wobei die jeweils oben liegende Blattfeder im entspannten Zustand der Fe dern eine höhere Wölbung als die darunter liegende Blattfeder aufweist, dadurch gekenn zeichnet, dass zur Unterstützung des lateralen und des medialen Fussgewölbes wenigstens eine Blattfederkombination der genannten Art. vorgesehen ist. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Schuheinlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass nur eine Blatt- federkombination vorhanden ist, wobei die un terste Blattfeder ein sich über die ganze Fussbreite erstreckendes, zusammenhängendes Stück ist. 2.
    Schuheinlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zwei separate Fe derkombinationen vorgesehen sind, eine zur Stützung des lateralen, die andere zur Stüt zung des medialen Fussgewölbes. 3. Schuheinlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Blattfedern miteinander unlösbar verbunden sind. 4. Schuheinlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Blattfedern lösbar miteinander verbunden sind. 5. Schuheinlage nach Patentanspruch, da durch -ekennzeichnet, dass die metallischen Teile mit einem gegen Feuchtigkeit schützen den Überzug versehen sind. 6.
    Schuheinlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die metallischen Teile selbst mit einer gorrosionsschutzschicht versehen sind.
CH282536D 1950-03-20 1950-03-20 Schuheinlage. CH282536A (de)

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CH282536T 1950-03-20

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CH282536D CH282536A (de) 1950-03-20 1950-03-20 Schuheinlage.

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
USD337651S (en) 1991-02-11 1993-07-27 Professional Products, Inc. Orthopedic sole
USD337876S (en) 1991-02-11 1993-08-03 Professional Products, Inc. Orthopedic sole

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
USD337651S (en) 1991-02-11 1993-07-27 Professional Products, Inc. Orthopedic sole
USD337876S (en) 1991-02-11 1993-08-03 Professional Products, Inc. Orthopedic sole

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