CH282707A - Zum Bedrucken von Textilien bestimmte Tiefdruckwalze und Verfahren zur Herstellung derselben. - Google Patents

Zum Bedrucken von Textilien bestimmte Tiefdruckwalze und Verfahren zur Herstellung derselben.

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CH282707A
CH282707A CH282707DA CH282707A CH 282707 A CH282707 A CH 282707A CH 282707D A CH282707D A CH 282707DA CH 282707 A CH282707 A CH 282707A
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Ag Neo-Technik
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Neo Technik Ag
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03FPHOTOMECHANICAL PRODUCTION OF TEXTURED OR PATTERNED SURFACES, e.g. FOR PRINTING, FOR PROCESSING OF SEMICONDUCTOR DEVICES; MATERIALS THEREFOR; ORIGINALS THEREFOR; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
    • G03F5/00Screening processes; Screens therefor
    • G03F5/20Screening processes; Screens therefor using screens for gravure printing

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Description


  Zum Bedrucken von Textilien bestimmte Tiefdruckwalze und Verfahren  zur Herstellung derselben.    Beim Bedrucken von Textilien muss je  nach der Art des Gewebes damit gerechnet  werden, dass sich der einzelne Faden nach  träglich dreht, sei es während der weiteren  Verarbeitung des Stoffes oder beim Tragen  des aus dem Stoff hergestellten Kleidungs  stückes. Ist nun beim Druckvorgang der  Faden nicht vollständig oder mindestens  nicht in genügendem Masse durchgefärbt wor  den,     so    zeigen sich nachher ungleichmässige  Färbungen, das heisst ungefärbte Stellen,  wenn das erwähnte Drehen des     Fadens    auf  tritt. Zur Erzielung einer guten     Durchfär-          bung    des Stoffes wird viel Farbe benötigt.

    Wenn das Bedrucken mit Hilfe einer auf  photomechanischem Wege hergestellten Tief  druckwalze erfolgen soll, bei welcher das auf  den Stoff zu übertragende Bild entweder in  autotypischer Weise,     das    heisst in von oben       gesehen    verschieden grosse, jedoch gleich  mässig tiefe     Rasternäpfchen    oder nach der  Art des echten Kupfertiefdruckes in von  oben gesehen gleich grosse, aber verschieden  tiefe Rasternäpfchen zerlegt ist., kann der  Forderung nach grösserer Farbmenge     nicht     einfach dadurch entsprochen werden, dass  man die Rasternäpfchen grösser und tiefer  wählt, das heisst das Raster entsprechend  gröber macht.

   Der Grund hierfür liegt erstens  darin, dass auch bei grossen Rasternäpfchen  die dieselben begrenzenden Stege und die an  den Kreuzungsstellen der Stege vorhandenen    Kegel eine     Einfärbung    des Stoffes an ihrer  Stelle verhindern. Zweitens zeigen allseitig  umgrenzte Rasternäpfchen den grossen Nach  teil,     da.ss    beim Eintauchen der sich drehenden  Druckwalze in das Farbbad Luft in ihnen  zurückbleibt, weshalb nur eine entsprechend  geringere Menge Farbe in den Näpfchen auf  genommen wird und folglich auf den Stoff  übertragen werden kann.  



  Die vorliegende Erfindung betrifft nun  eine zum Bedrucken von Textilien bestimmte  Tiefdruckwalze mit in der Draufsicht gleich       grossen,    aber verschieden tiefen Rasternäpf  chen, bei welcher die geschilderten Nachteile  nicht auftreten. Ferner betrifft die Erfin  dung ein Verfahren zur Herstellung dieser  zum Bedrucken von Textilien bestimmten  Tiefdruckwalze.  



  Die erfindungsgemässe Tiefdruckwalze  zeichnet sich dadurch aus, dass die die     R.aster-          näpfchen    umgrenzenden Stege an den voll in  Farbe stehenden Stellen des zu druckenden  Bildes in der Höhe gegenüber den an den  Kreuzungsstellen der Stege vorhandenen  Kegeln     zurückstehen.     



  Das Verfahren zur Herstellung der Druck  walze besteht darin, dass dieselbe zunächst       nf    photomechanischem Wege mit in der  Draufsicht gleich grossen, aber verschieden  tiefen Rasternäpfchen versehen wird und die  dieselben umgrenzenden Stege so verätzt  werden, dass die Bildung von     Luftsä,eken    in      den Rasternäpfchen beim Einfärben der       Yv'alze    vermieden wird.  



  In der beigefügten     Zeichnung    ist     bei-          spielsweise    ein Ausschnitt aus der erfin  dungsgemässen Tiefdruckwalze schematisch  im Querschnitt dargestellt und     zusammen    mit  dem Verfahren zu seiner     Herstellung    nach  stehend erläutert.  



  Die beispielsweise aus Kupfer bestehende  Tiefdruckwalze weist an ihrer Mantelfläche  ein durch     näpfchenförmige    Vertiefungen 1  und 1a mit dazwischenliegenden Stegen 2  bzw. 2a gebildetes Raster auf, wobei dieses  nach der Art des echten Kupfertiefdruckes  derart ausgebildet ist, dass die einzelnen  Rasternäpfchen 1 und     1a    von oben gesehen  gleich gross sind, aber unterschiedliche Tiefe  aufweisen, je nachdem, ob die betreffende  Stelle des zu druckenden Bildes mehr oder  weniger stark eingefärbt werden soll. An den  jenigen Stellen der Walze, die im zu drucken  den Bild voll in Farbe stehende Flächen er  zeugen sollen, stehen die die Farbnäpfchen  umgrenzenden Stege 2 in der Höhe gegen  über den an den Kreuzungsstellen der Stege  vorhandenen sogenannten  Kegeln  3 zurück.

    Gegen diese Kegel 3 liegt beim Einfärben der  Walze die     zum    Abstreichen der Farbe  dienende     Rakel    an. An den übrigen Stellen  der Walze, wo     nüancierte    Durchzeichnungen  des zu druckenden Bildes erzeugt werden  sollen und sich Farbnäpfchen     1a    unterschied  licher Tiefe befinden, sind die Stege     2a    gleich  hoch wie die Kegel 3.  



  Die Herstellung der beschriebenen Tief  druckwalze kann in der Weise erfolgen, dass  zunächst auf photomechanischem Wege die  Rasternäpfchen 1 in von oben gesehen glei  cher Grösse, aber     mit    verschiedener Tiefe er  zeugt werden, derart,     da.ss        zwischen    den       Rasternäpfchen    1 Stege 2     stehenbleiben,     deren Höhe die gleiche wie diejenige der  Kegel an den Kreuzungsstellen der Stege ist.

    An den voll in Farbe stehenden Stellen des  zu druckenden Bildes, dort wo die     Farb-          näpfchen    über eine bestimmte Zone der       Druckwalze    am tiefsten sind, werden nachher  die Stege 2 bis zu einem gewissen Grad ver-    ätzt, so dass     dieselben    in ihrer Höhe gegen  über den Kegeln 3 verringert werden.

   An den  Kreuzungsstellen der Stege ist die Ä     tzun-          infolge    grösserer     Metallansammlung    weniger  wirksam,     weshalb    beim     Ätzvorgang    die Kegel  3 als     pyramidenstumpfförmige    Erhöhungen       stehenbleiben.    Die Ätzung wird nur so stark  vorgenommen, dass die Kegel 3 noch eine gute  Führung der zum Abstreichen der Farbe  dienenden     Rakel    bilden und     da.ss    die Stege  zwischen den einzelnen Rasternäpfchen genü  gend hoch bleiben, um ein     Ausfliessen    der  Farbe aus den Näpfchen zu verhindern.  



  Die Vorteile der beschriebenen Tiefdruck  walze zeigen sich bei deren Gebrauch zum Be  drucken von Textilien. Beim Eintauchen der  drehenden Walze in das Farbbad kann sich  wegen der beschriebenen Ausbildung der  Stege an den voll in Farbe stehenden Stellen  des     Druckbildes    keine Luft. in den tiefen  Farbnäpfchen halten, woraus eine satte     Farb-          übertragung    auf das Gewebe resultiert, die  genügt, um die Fäden durchzufärben. Wie       praktische    Versuche zeigen, ist die Druck  wirkung so gut, dass mit nur einer Walze  Effekte erzielbar sind, die andernfalls min  destens zwei Druckvorgänge erfordern. Dabei  kann trotz des verätzten Steges die Druck  farbe dünnflüssiger gehalten werden.

   Abge  sehen von der sich     daraus    ergebenden Farb  ersparnis, färbt die dünnflüssigere Farbe die  Fäden des Gewebes     besser    durch. An den  stehengebliebenen Kegeln 3 ist die zum Ab  streifen der Farbe erforderliche     Rakel    auch  an den verätzten Stellen der Walze gut ge  führt und die Lebensdauer der Druckwalze  ist noch genügend gross, um hohe Meterzahlen  an zu bedruckendem Gut zu erreichen, ohne  dass die     Rakel    in die Rasternäpfchen durch  fällt.  



  Die beschriebene Ausbildung der Stege  und das Verfahren sind in noch wirksamerer       Weise    bei einem sogenannten  Backstein  raster  zu gebrauchen, bei welchem die  Rasternäpfchen nach der Art von Back  steinen in einem Mauerwerk in zueinander  versetzten Reihen angeordnet sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Zum Bedrucken von Textilien be stimmte Tiefdruckwalze mit in der Drauf sicht gleich grossen, aber verschieden tiefen Rasternäpfchen, dadurch gekennzeichnet, dass an den voll in Farbe stehenden Stellen des zu druckenden Bildes die die Raster näpfchen umgrenzenden Stege in der Höhe gegenüber den an den Kreuzungsstellen der Stege vorhandenen Kegeln zurückstehen.
    II. Verfahren zur Herstellung der zum Be drucken von Textilien bestimmten Tiefdruck walze nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass die Druckwalze zunächst auf photomechanischem Weg mit in der Draufsicht gleich grossen, aber verschieden tiefen Rasternäpfchen versehen und die die selben umgrenzenden Stege so verätzt werden, dass die Bildung von Luftsäcken in den Farb- näpfchen beim Einfärben der Walze ver mieden wird. UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Stege nur so viel verätzt werden, dass an deren Kreuzungs stellen Kegel zur Erzielung einer guten Rakelführung stehenbleiben.
CH282707D 1950-06-12 1950-06-12 Zum Bedrucken von Textilien bestimmte Tiefdruckwalze und Verfahren zur Herstellung derselben. CH282707A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1989012256A1 (fr) * 1988-06-03 1989-12-14 Peter Markus Franc Procede de production de formes helio a profondeur variable ou a superficie et profondeur variables
EP1117537B2 (de) 1998-10-02 2017-12-13 Giesecke & Devrient GmbH Stichtiefdruckverfahren zum drucken von aneinander grenzenden farbflächen unterschiedlicher farbschichtdicke sowie datenträger, druckplatte und verfahren zum herstellen einer druckplatte

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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WO1989012256A1 (fr) * 1988-06-03 1989-12-14 Peter Markus Franc Procede de production de formes helio a profondeur variable ou a superficie et profondeur variables
EP1117537B2 (de) 1998-10-02 2017-12-13 Giesecke & Devrient GmbH Stichtiefdruckverfahren zum drucken von aneinander grenzenden farbflächen unterschiedlicher farbschichtdicke sowie datenträger, druckplatte und verfahren zum herstellen einer druckplatte

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