CH282756A - Apparat zum Perspektivzeichnen. - Google Patents

Apparat zum Perspektivzeichnen.

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CH282756A
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CH
Switzerland
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Kontrollinstrumen Aktiebolaget
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Kontrollinstrument Ab
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43LARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
    • B43L13/00Drawing instruments, or writing or drawing appliances or accessories not otherwise provided for
    • B43L13/14Devices for drawing in perspective

Description


  Apparat zum Perspektivzeichnen.    Es sind Apparate zum Perspektivzeichnen  bekannt, die Skalenträger aufweisen, die  drehbar miteinander verbunden sind und  deren jeder für sich in einer um einen festen  Punkt drehbaren Führung verschoben wer  den kann. Die Skalenträger bilden dabei mit  der Verbindung ihrer Führungen zusammen  ein Dreieck, und an der Verbindungsstelle der  Skalenträger ist eine dritte, drehbare und  feststellbare Skala vorgesehen. Die Skalen  träger dienen dabei dem Ziehen der Flucht  linien einer zu zeichnenden perspektivisehen  Figur, während die dritte Skala zum Ziehen  der Vertikallinien dieser Figur dient.  



  Bei den bisher bekannten Apparaten zum  Perspektivzeichnen hat man keine Möglich  keit zu freier Wahl der Perspektive gehabt.  Die Art der Perspektive wird hauptsächlich  durch zwei Abstände bestimmt, nämlich durch  den sogenannten D-Abstand oder D-Wert und  den sogenannten H-Abstand oder H-Wert. Der  D-Wert ist der Abstand vom Mittelpunkt der  Horizontlinie zum einen Fluchtpunkt     zweier    zu  einander senkrechter, horizontaler Richtungen.  



  Man setzt     voraus,    dass der Hauptpunkt der  Perspektive (das ist die Normalprojektion des  Zentrums der Perspektive auf die Zeichen  ebene) mit dem Mittelpunkt der Horizont  linie zusammenfällt. Der H-Wert ist der Ab  stand des Punktes der Zeichenebene (Aus  gangspunkt für Konstruktionen), der auf  einer zum Mittelpunkt der Horizontlinie  Senkrechten liegt, für den die Skalen auf den  verschiedenen Skalenträgern genau richtig    sind. Man bezeichnet den Quotienten aus dein  H-Wert und dem D-Wert als Tangens des  Perspektivwinkels. Der Vorteil eines Appa  rates der hier behandelten Art ist, dass man  sowohl den H- als den     D-Wert    ändern kann,  während bei bekannten Apparaten nur der       H-Wert    veränderbar war.  



  Die Skalen sind sowohl vom D- als vom       IS-Wert    abhängig. Beschränkt man sich auf  Gebiete, die nahe des     Ausgangspunktes    liegen,  so sind die Skalen im wesentlichen nur vom       Perspektivewinkel    abhängig.  



  Mit bekannten Apparaten konnte es vor  kommen, dass es unmöglich war, mit ein  und demselben Apparat grosse und kleine Ge  genstände zu zeichnen, weil mit den vorhan  denen Skalen die Abbildung eines grossen     Ge-          genstandes    so gross     wurde,    dass sie sich über  den Rand des     Zeiehenbrettes    hinaus erstreckte,  während die Abbildung eines kleinen Gegen  standes so klein wurde, dass sie an Deutlich  keit verlor.

   Einen     Reduktions-    oder Vergrö  sserungsfaktor kann man auch bei unverän  dert. gelassenem     Perspektivewinkel    nicht auf  die Skalen anwenden, ohne dass dieser Faktor  zugleich auch auf den D- und den     H-Wert     angewendet wird, da sonst die Perspektive  wesentlich geändert wird und Abbildungsver  zerrungen entstehen.  



  Diesem Mangel will die vorliegende Er  findung abhelfen. Sie betrifft einen Apparat  zum     Perspektivezeichnen    mit. zwei miteinan  der gelenkig verbundenen,     verlängerbaren    und  mit je einer Teilung in perspektivischem      Massstab versehenen Linealen, welche je an  einem festen Punkt schwenkbar gelagert sind,  sowie mit einem dritten Lineal, das mit den  zwei erstgenannten Linealen in deren Verbin  dungspunkt gelenkig verbunden ist, und zwar  zeichnet sich der Apparat gemäss der Erfin  dung dadurch aus, dass die Lagerungspunkte  der zwei erstgenannten Lineale auf wunsch  weise verlängerbaren Stangen angeordnet  sind.  



  Durch diese Ausbildung ergibt sich der  Vorteil, dass ausser dem H-Wert auch der     D-          Wert    frei gewählt werden kann, wodurch es  möglich wird, jedenfalls in der Umgebung  des     Ausgangspunktes    Reduktionsfaktoren auf  die Skalenteilungen anzuwenden.  



  Die Zeichnung veranschaulicht ein Aus  führungsbeispiel der Erfindung.  



  Fig. 1. zeigt den ganzen Apparat in ein  wenig schematisierter Form; die  Fig. 2 bis 5 stellen Einzelheiten in grö  sserem Massstab dar.  



  An der Rückseite eines Zeichenbrettes 10  sind zwei Stangen 11 und 12 angeordnet,  welche in einer geraden Linie liegen und  längs dieser Linie verschiebbar sind. Zu die  sem Zwecke sind die Stangen, wie Fig. 5 zeigt,  in Führungen 56 und 57 einer Platte 51 ge  führt, die mit Schrauben 52, 53, 54 und 55  an der Rückseite des Zeichenbrettes 10 be  festigt ist. Schrauben 58 und 59, die durch  die Führungen 56 und 57 hindurchgeschraubt  sind, dienen zur Feststellung der Stangen 11  und 12 am Zeichenbrett. In dieser Weise ist  es möglich, in jedem einzelnen Fall den  jeweils gewünschten D-Wert zu wählen. Hier  durch ist die Verw endungsmöglichkeit des  Apparates zum Perspektivezeichnen in hohem  Masse erweitert.  



  In den Stangen 11 und 12 sind in der  Nähe ihres freien Endes mittels Drehzapfen  50 (Fug. 3) Trommeln 13 und 14 gelagert, auf  die je ein Stahlband 15 bzw. 16 aufgewickelt  ist. Die Bänder 15 und 16 sind vorzugsweise  in ihrer Querrichtung gewölbt. Die äussern  Enden der beiden Stahlbänder 15 und 16 sind  verdünnt und auf einandergelegt, und sie sind  schwenkbar in einem Kopf 17 (Fig.2) mit-    einander verbunden, der als Griff zum Ar  beiten mit dem Apparat dient. An ihrer Ver  bindungsstelle ist auch das eine Ende eines  Lineals 18 befestigt. Die Stahlbänder 15 und  16 können in irgendeiner Lage, in welcher sie  miteinander einen gewünschten Winkel bilden,  durch am Kopf 17 vorgesehene Klemmteile 26  und 27 festgestellt werden.  



  Der Griffkopf 17 ist mit den an ihm be  festigten Gliedern in der Fig. 2 in grösserem  Massstab dargestellt. Die Klemmglieder 26  und 27 haben dabei die Form exzentrischer  Platten, die einen Flügel aufweisen und mit  einem Rand 49 des Kopfes 17 zusammen wir  ken, so dass die Platten mittels des Flügels  gegen diesen Rand     gepresst    werden können  und so die Stahlbänder 15 und 16 in ihrer  gegebenen Winkelstellung im Verhältnis zum  Griffkopf festhalten.  



  Die Klemmeinrichtung 28 wirkt, wie Fig. 3  erkennen lässt, von der Seite her auf den  auf die Trommel 14 aufgerollten Teil des  Skalenbandes 16. Sie kann in die Trommel  eingeschraubt sein und durch Anziehen gegen  die Windungen des Skalenbandes 16 gepresst  werden. Die Trommel 13 kann vorteilhaft mit  einer analogen Klemmeinrichtung zum Fest  stellen des Stahlbandes 15 in ihr versehen  sein. An den dem Kopf 17 benachbarten Tei  len der Stahlbänder 15 und 16 sind mit einer  Teilung versehene Lineale 19 und 20 befestigt,  welche als Perspektivlineale bezeichnet werden.  



  Das Lineal 18, das sich vom Kopf 17 in  der einen Richtung erstreckt, hat. in der ent  gegengesetzten     Riehtimg    eine     dreieekförmi@"e     Verlängerung 21. Die eine Kathete dieses  rechtwinkligen Dreiecks liegt in einer Linie  mit der einen Kante des Lineals 18 und     die     Hypotenuse schliesst mit. ihr den     Perspektive-          winkel    ein. Das Dreieck 21 ist am Kopf 17  so befestigt, dass es gegen ein anderes Dreieck  mit abweichenden Massen ausgewechselt wer  den kann.  



  Beim Wechseln des Dreiecks 21     müssen     auch die     Perspektivlineale    7.9 und 20     gewecli-          selt    werden. Um dies zu ermöglichen, sind       diese    Lineale an den Stahlbändern 15 und 16       mittels    Haken 22 und 23 bzw. 24 und 25      (Fig.1 und 4) befestigt. Die Skala des Li  neals 18 ist linear, während die Skalen der  Lineale 19 und 20 vom Kopf 17 ausgehend  verkürzt und so berechnet sind, dass sie der  gewählten Perspektive entsprechen, und Län  genmasse angeben, die im voraus für den ein  zustellenden Perspektivwinkel und einen vor  bestimmten Normalwert von D und H berech  net sind.  



  Soll mit dem beschriebenen Apparat bei  spielsweise ein Würfel perspektivisch darge  stellt werden, ist es zuerst notwendig, die per  spektivischen Daten zu wählen, wie sie durch  den D-Wert und den H-Wert gegeben sind.  Der D-Wert ist die Distanz des einen und  andern der     Fluchtpunkte    31 und 32 vom  Mittelpunkt 29 der Horizontlinie 30. Der     H-          R    ert ist die Distanz des Punktes 33 vom Mit  telpunkt 29 der Horizontlinie 30. Wie es beim  perspektivischen Zeichnen allgemein üblich ist,  wird die unterste und vorderste Ecke des darzu  stellenden Gegenstandes in den Punkt 33 ge  legt.  



  Eine sehr gebräuchliche und anschauliche  Perspektive ergibt sich bei einem Perspektive  winkel von 30 , der durch einen D-Wert von  70 cm und einen H-Wert von 10,5 ein gegeben  ist, denn  tg 30  = 40,5 :70.  



  Diese Perspektive ist in Fig.1 der Zeich  nung dargestellt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Apparat zum Perspektivezeichnen, mit zwei miteinander gelenkig verbundenen, ver- längerbaren und mit je einer Teilung (19, 20) in perspektivischem Massstab versehenen Li nealen (15 und 16), welche je in einem festen Punkt (31, 32) schwenkbar gelagert sind, so wie mit einem dritten Lineal (18), das mit den zwei erstgenannten Linealen (15 und 16) in deren Verbindungspunkt gelenkig v erbun- den ist, dadurch gekennzeichnet, dass die La- gerungspunkte (31., 32) der zwei erstgenann ten Lineale (15 und 16) auf wunschweise ver längerbaren Stangen (11 und 12) angeord net sind. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Apparat nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zumindest die zwei erstgenannten Lineale (15 und 16) aus Metallband bestehen und jedes dieser Bänder auf eine der in den festen Lagerungspunkten drehbar angeordneten Trommeln (13 und 14) aufgewickelt ist. 2. Apparat nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an den zwei erstgenannten Linealen (15 und 16) Befestigungsmittel (22 und 23 bzw. \?4 und 25) für auswechselbare Teilungen in per spektivischem Massstab vorgesehen sind. 3.
    Apparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Stangen (11 und 12) in einer Ebene liegen, deren Abstand von der zu ihr parallelen Ebene der drei Lineale (15, 16 und 18) so gross ist., dass die Stangen (1.1 und 12) beim Montieren des Apparates auf einem Zeichenbrett. (10) auf dessen Rück seite zu liegen kommen. . Apparat nach Patentanspruch und Un teranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Stangen (11 und 12) in auf der Rückseite des Zeichenbrettes zu befestigenden Führun- ;-en (51, 56 und 57) in ihrer Längsrichtung verschiebbar angeordnet sind. 5. Apparat nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 3 und 4, dadurch gekenn zeichnet, dass die Führungen mit.
    Feststell vorrichtungen (58 und 59) zum Festlegen der Stangen (11 und 12) in ihren eingestellten Lagen versehen sind. 6. Apparat nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zwei erstgenannten Lineale (15 und 16) aus in der Querrichtung gebogenem Stahlband bestehen.
CH282756D 1948-10-04 1948-10-04 Apparat zum Perspektivzeichnen. CH282756A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE961134C (de) * 1953-02-26 1957-04-04 Kubus Patentverwaltungsgesells Geraet zum perspektivischen Zeichnen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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