CH282773A - Messokular. - Google Patents

Messokular.

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CH282773A
CH282773A CH282773DA CH282773A CH 282773 A CH282773 A CH 282773A CH 282773D A CH282773D A CH 282773DA CH 282773 A CH282773 A CH 282773A
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CH
Switzerland
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reticle
wedge
measuring
eyepiece
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English (en)
Inventor
Gmbh Ernst Leitz
Original Assignee
Gmbh Ernst Leitz
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Publication date
Application filed by Gmbh Ernst Leitz filed Critical Gmbh Ernst Leitz
Publication of CH282773A publication Critical patent/CH282773A/de

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B9/00Measuring instruments characterised by the use of optical techniques

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Microscoopes, Condenser (AREA)

Description


  



     Messokular.   



   Die Erfindung bezieht sich auf ein Messokular, insbesondere zum Ausmessen der Prüf  eindriieke    von Härteprüfern. Man hat für derartige Messokulare bereits   versehiedenartige    Anordnungen zum Ausmessen der   Prüfein-    drüeke vorgesehen, wobei üblicherweise die Verstellung des   Prüfeindruckes    bzw. des   Prüflings    selbst gegenüber der   Okularachse    vorgenommen wurde, um den   Prüfeindruck    in die richtige   Me#stellung    zu bringen. Am Okular selbst wurde dann lediglich durch Beeinflussung der Strichplatte die Feinmessung des Prüfeindruckes durchgeführt.



   Gemäss der Erfindung wird für derartige   Messokulare    das Auswerten der   Prüfeindrücke    von   Härteprüfern    dadurch erleichtert, dass das Ableseokular und das Strichplattengehäuse auf einem mit   Spindeltrieben    ver  sehenen    Kreuzschlitten angeordnet sind, der seinerseits von einer auf den Mikroskoptubus aufsetzbaren   Kreisführung    getragen ist.



   Weitere Einzelheiten des Messokulars seien an Hand der Zeichnungen, die eine beispielsweise Ausführungsform zeigen, näher   erläu-    tert. Es zeigen :
Fig.   1    das Messokular in Vorderansicht, teilweise geschnitten,
Fig. 2 die zugehörige Draufsicht, teilweise geschnitten,
Fig. 3 die Strichplattenlagerung in vergrösserter Darstellung im Schnitt,
Fig. 4 das Okularbild mit auf Null orientiertem Prüfeindruck und
Fig. 5 das Okularbild bei   ausgemessenem      Priifeindruck.   



   An einem Mikroskoptubus 1 üblicher Bauart ist mittels   eines tJberwurfringes    2 eine   Kreisführung    3 befestigt. Die Kreisführung 3 ist mittels einer Klemmschraube 4 und   Schleppring    5 gegenüber dem Überwurfring 2 feststellbar. Die Drehbewegung der Klemmschraube 4 ist mittels der Anschläge 6 begrenzt, um ein Verspannen der Teile zu vermeiden. Die   Kreisführung    3 trägt den Kreuzschlitten 7, der seinerseits das   Strichplatten-    gehäuse 10 trägt und mittels der Spindeltriebe 8, 9 eine Verstellung des Striehplattengehäuses 10 in zwei zueinander senkrechten   Rich-      tungen    gestattet.

   Die   Kreisführung    3 ermöglicht darüber hinaus noch eine Drehbewegung des   Strichplattengehäuses    10 um die Achse des Tubus   1.   



   Im Innern des mit einem   focusierbaren    Okular 11 versehenen   Strichplattengehäuses    10 sind die beiden   iStrichplatten    12, 13 in zwei zueinander parallelen Ebenen, sich teilweise überdeckend, angeordnet.



   Die Strichplatte 12 ist in einem Rahmen 16 gelagert, der seinerseits durch stelzenartige Blattfedern 17 getragen wird. Die Blattfedern 17 gestatten eine Verstellung der Strichplatte 12 nur in Richtung des Pfeils, während sie in der dazu senkrechten Richtung infolge ihrer Breite eine Bewegung der Strichplatte 12 unterbinden. Der Rahmen 16 ist mit einem   Fühlstift    18 versehen, der unter der Wirkung der Feder 19 gegen die schiefe Ebene 20 der Keilplatte 21 gedrückt wird, so dass die Strichplatte 12 bei der Keilverschiebung eine quer dazu gerichtete Bewegung ausführt. Die Keilplatte 21 ist ihrerseits auf einem   Tragkorper    22 gegenüber diesem justierbar befestigt.

   Der Tragkörper 22 ist seinerseits mittels der elastischen Führungsplatte 23 im   Führungskorper      24    gehalten und mittels Spindeltrieb 25 und   Transportmutter    26 verschiebbar (Fig. 2 und 3). Die Strichplatte 13 ist ebenfalls, oberhalb der Keilplatte 21, auf dem Tragkorper 22 befestigt, so dass sie an der Verschiebebewegung teilnimmt.



   Strichplatte 12 und Strichplatte   13    sind mit je einer sich in ihrer Bewegungsrichtung   erstreckenden Massteilung versehen,    und zwar trägt die Strichplatte 12 die   Massteilung    27, während die Strichplatte 13 die Massteilung 28 aufweist (Fig. 4 und   5).    Der durch Strich  plattenüberdeckung    grössere Glasweg wird durch eine im Bereich des   Okularstrahlengan-    ges angeordnete Klarglasplatte   14      ausgegli-    chen. Eine mit Fenstern versehene Blende 15 begrenzt das im Okular erscheinende Bild (Fig.   1,    3 und 4).



     Der Xlessvorgang    bzw. die Auswertung des   Prüfeindruckes    bei dem beschriebenen   meus-    okular geht in folgender Weise vor sich :
Der Prüfeindruck   29      (Fig.    4) wird unter Zuhilfenahme der Schwenkverstellung 3, 4 und der Kreuzverstellung mittels des   Kreuz-    schlittens 7 unter Beobachtung der auf 0 ge  stellten Strichplattenteilung    so ausgerichtet, dass eine Spitze des   Prüfeindruckes mit der      Null-Marke    der Teilung 27 der Strichplatte 12 zusammenfällt, und die   Ableseachse    durch die gegenüberliegende Spitze des   Prüfein-      d. ruckes    geht.

   Durch Betätigen des Spindeltriebes 25 wird die Strichplatte 12 mittels der Feinverstellung über die Keilplatte 21 so lange verschoben, bis die der Null-Marke   gegen-      überliegende    Spitze mit dem in Richtung auf 0 am nächsten liegenden Teilstrich zusammenfällt. Der hierzu notwendige   Versehiebeweg    erscheint zahlenmässig ablesbar im Fenster der   Massteilung    28 der Strichplatte 13. Die   Ma#teilung    27 der Strichplatte 12 gibt-dabei den Messwert in   1/100 an, während die Ma#-    teilung 28 der Strichplatte 13 den Restwert in 1/1000 angibt. Die Addition der beiden einzelnen Werte ergibt den gesamten Wert in   1/1000.

   Die optische Vergrö#erung    des   Me#-    mikroskopes kann dabei so vorgesehen sein, dass das Messergebnis unmittelbar in   11, 00    bzw. 1/1000 mm abgelesen werden kann. Wird dagegen eine andere   Vergrö#erung genom-    men, so ist eine   Umreehnung    der bis zu 1/1000 genau abgelesenen Werte auf die zugehörige Vergrösserung erforderlich.



   Das beschriebene   Messokular    ermöglieht mittels des Kreuzschlittens und der   Kreisfüh-    rung die Orientierung der   Strichplatten    gegenüber dem Bild des   Prüfeindruckes,    um dann nach der Orientierung mittels der   Strichplattenverstellung    die Messung durchzuführen. Das   Messokular    ist als für sich herstellbarer   Banteil    an Stelle eines sonst üblichen Okulares auf einem Mikroskoptubus verwendbar.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Messokular, insbesondere zum Ausmessen der Prüfeindrüeke von Härteprüfern, dadurch gekennzeichnet, dass das Ableseokular (11) und ein Striehplattengehäuse (10) auf einem mit Spindeltrieben versehenen Kreuz- selilitten (7) angeordnet sind, der seinerseits von einer auf einen Mikroskoptubus aufsetzbaren Kreisführung (3) getragen ist.
    UNTI±RANSPRtCHE : 1. Messokular nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch zwei parallel zueinander und übereinander im Striehplattengehäuse (10) angeordnete Striehplatten (12, 13), die durch einen Keiltrieb (21 bis 26) relativ zueinander verstellbar sind.
    2. Messokular nach Patentanspruch und Unteransprueh 1, gekennzeichnet durch eine im Strichplattengehäuse (10) auf Stelzen (17) gelagerte Strichplatte (12), die mittels des Keiltriebes (21 bis 26) quer zur Bewegungs- richtung des Keils und parallel zu einer zweiten, an der Bewegung des Keils teilnehmenden Strichplatte (13) verschoben wird.
    3. Messokular nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Stelzen aus Blattfedern (17) bestehen.
    4. Messokular nach Patentanspruch und IJnteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daB der Keiltrieb (21 bis 26) aus einer mittels einer Transportspindel (25) verschiebbaren Keilplatte (21) besteht, die gegenüber ihrem Tragkörper (22) justierbar ist und als Widerlager für den Fühlstift (18) der unter Federwirkung (19) stehenden Strichplatte (12) dient.
    5. Messokular nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch je eine Massteilung (28, 27) auf den Strichplatten (12, 13) für die Längsverschiebung der Keilplatte (21) und die durch den Keil verursachte Querverschiebung der Strichplatte (12).
CH282773D 1949-08-29 1950-07-31 Messokular. CH282773A (de)

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DE282773X 1949-08-29

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CH (1) CH282773A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3044354A (en) * 1958-08-23 1962-07-17 Zeiss Carl Cross-slide table for microscopes

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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